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C.Est....nn

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  • »C.Est....nn« ist der Autor dieses Themas

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1

Mittwoch, 3. Juni 2009, 17:25

(Auto-) Hifi-Spezialisten hier?

Wusste nich wohin damit deswegen schreib ichs hier mal rein.

Bin gerade dabei eine Anlage in mein Auto zu bauen. Der Anschluss des Verstärkers hat auch wunderbar geklappt, nur hab ich keine Ahnung wie ich die Kabel für die Lautsprecher an den Lautsprechern festmache? Also wo was angeschlossen gehört weiß ich, aber was mach ich mit den komischen "Pins"? Habe mir überlegt die Kabel einfach festzulöten, aber ein Kollege meinte das würde oxidieren. Was meint ihr dazu?

Danke schonmal,

Carsten

Hänge noch ein Bild an.
»C.Est....nn« hat folgendes Bild angehängt:
  • DSCN1886.jpg
Als das Teleklingel fonte, treppte ich die Rannte runter und türte vor die Bumms. Bonne Seule!


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2

Mittwoch, 3. Juni 2009, 17:49

RE: (Auto-) Hifi-Spezialisten hier?

Dafür gibt es Kabelschuhe, z.B. wie die hier. Erhältlich auch in jedem Blöd-Markt. Die werden auf das abisolierte Ende des Kabels aufgepreßt. Eigentlich mit einer speziellen Crimpzange, es geht aber notfalls auch mit einer anderen Zange. Beachte beim Kauf die verschiedenen Breiten.
...lieber Luftraum als Raumluft...

C.Est....nn

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3

Mittwoch, 3. Juni 2009, 18:21

Ah Okay dann werd ich mir die besorgen. Vielen Dank
Als das Teleklingel fonte, treppte ich die Rannte runter und türte vor die Bumms. Bonne Seule!


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4

Donnerstag, 4. Juni 2009, 13:19

Anlöten geht prinzipiell auch, ist aber wg. der dauernden Belastung durch Vibration und Feuchtigkeit vieleicht nur die 2tbeste Lösung.

Dran denken, die Lautsprecher phasenrichtig anschliessen, der breite Anschluss ist "plus".

iglitare

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5

Donnerstag, 4. Juni 2009, 14:57

LOL erstmal.

Kollege meint also nicht Anlöten wegen Oxidationsgefahr.

Auf diesen Kollegen bitte in technischen Dingen nie mehr hören.

Das Teil bloss anlöten, bloß keine Kabelschuhe!
So macht man das richtig...

Gerade wegen Oxidation und Vibration bloß keine Kabelschuhe.

Bei der Lötverbindung löst sich da nie was, wenn gescheit gelötet.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »iglitare« (4. Juni 2009, 14:58)


Addicted

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6

Donnerstag, 4. Juni 2009, 15:08

Zitat

Original von iglitare
LOL erstmal.

Kollege meint also nicht Anlöten wegen Oxidationsgefahr.

Auf diesen Kollegen bitte in technischen Dingen nie mehr hören.

Das Teil bloss anlöten, bloß keine Kabelschuhe!
So macht man das richtig...

Gerade wegen Oxidation und Vibration bloß keine Kabelschuhe.

Bei der Lötverbindung löst sich da nie was, wenn gescheit gelötet.
LOL und nochmal LOL! Auf iglitare hörst du besser auch nicht - Kabelschuhe sind schon in Ordnung. Eine ordentliche gecrimpte Verbindung ist besser als gelötet. Gerade am Bass vibriert es ja dauernd.

Gruß
Chris

...der früher selbst mal ~2kW Lala im PKW hatte - und die Heckscheibe damit rausgedrückt hat... :nuts:
...nein Schatz, das ist das gleiche Modell...!

:angel:


Auf Wunsch eines Mods wurde dieser Teil der Signatur gelöscht. Und dass nur, weil sein Virenscanner bei Java "dichtmacht"...

iglitare

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7

Donnerstag, 4. Juni 2009, 15:23

Einem Bekannten von mir gehört eine Car-Audio Firma, und keine kleine, die stellen sogar selbst eigene Lautsprecher her .

Ich habe da selbst einige Monate gearbeitet.
Ich erzähle hier keinen Scheiß, Löten ist besser.

Sauber gecrimpt?
Ich hoffe doch der Crimper hat dann auch die passende Zange, und nicht wie Ted meint...

Aber macht doch was Ihr wollt
Ich habe in meinen ganzen Jahren, in denen ich mit Car-Hifi zu tun habe noch NIE eine gebrochene Lötverbindung an einem Lautsprecher gehabt.

Crimpstecker mit hohem Übergangswiderstand dagegen einige.

Gerade am Bass, wo doch große Ströme fließen, sollte man Löten um den Übergangswiderstand so klein wie möglich zu halten...

8

Donnerstag, 4. Juni 2009, 17:31

Zitat

Original von iglitare
Crimpstecker mit hohem Übergangswiderstand dagegen einige.


Wenn das wirklich so wäre, müsste man die komplette Autoelektrik auf den Müll werfen...
Die Anschlüsse an dem abgebildeten Chassis sind Flachstecker. Und keine Lötösen...

Wahrscheinlich ist dann wire-wound auch nur kompletter Blödsinn...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »MechWerkAndi« (4. Juni 2009, 17:33)


C.Est....nn

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9

Donnerstag, 4. Juni 2009, 18:59

Also ich habe es jetz mit den Kabelschuhen gemacht, hält finde ich gut und lässt sich einfacher und schneller demontieren als wenns gelötet wäre. Danke für eure Hilfe :ok:

MfG
Carsten
Als das Teleklingel fonte, treppte ich die Rannte runter und türte vor die Bumms. Bonne Seule!


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iglitare

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10

Donnerstag, 4. Juni 2009, 20:08

Zitat

Original von MechWerkAndi

Zitat

Original von iglitare
Crimpstecker mit hohem Übergangswiderstand dagegen einige.


Wenn das wirklich so wäre, müsste man die komplette Autoelektrik auf den Müll werfen...
Die Anschlüsse an dem abgebildeten Chassis sind Flachstecker. Und keine Lötösen...

Wahrscheinlich ist dann wire-wound auch nur kompletter Blödsinn...


stimmt natürlich im Autobereich schon.
Wire-wound? du meinst Wire-Wrap?

Wire-Wrap ist vom Übergangswiderstand sicher genauso gut wie löten, aber für den Laien ohne das Richtige Werkzeug eher unpraktikabel.
Mir sind auch keine Wire-Wrap Hochstromanwendungen bekannt.

Im Hifibereich wirst du aber im gehobenen Bereich überall gelötete Anschlüsse finden. Einfach nur wegen dem geringeren Übergangswiderstand.

Wenn das Teil richtig gecrimpt ist (mit ner Crimpzange), dann ist die Verbindung natürlich auch ausreichend elektrisch leitend.

Du wirst aber in KEINEM EINZIGEN guten Lautsprecher im HIFI-Bereich jemals gecrimpte Kontakte finden.
Sind alle gelötet?
Warum wohl?
Haben also
JM Labs, Kef, Nubert und auch Heco alle keine Ahnungen vom Boxenbau?

Wie immer wird hier aus einer kleinen Löt-Crimp-Verbindung ne große Diskussion.

Mir ist es doch egal wie ihr es macht. Mir ist auch egal, wenn im Auto alle Stromverbindungen mit Quetschsteckern gemacht sind, das hat sicher andere Gründe als einen möglichst geringen Übergangswiderstand zu erzielen.

Ich mache es so, wie ich es gelernt habe, und wie es die Hersteller hochwertiger Boxen machen.

evil dead

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11

Donnerstag, 4. Juni 2009, 20:15

Die richtig dicken Dinger haben 2 Klemmschieber und dann wird das da reingeklemmt und fertig ist der Lack....

Bei der Leistung da am Chassis oben passiert eh nix...

Gruß,
Ralf....der früher selbst DB Drag gefahren ist mit Hifonics, Dynaudio und Earthquakes bzw. Phase Linear ;o)
Starr mich nicht so an, ich bin nur die Signatur....

iglitare

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Wohnort: Ka-Town

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12

Donnerstag, 4. Juni 2009, 20:34

Zitat

Original von evil dead
Die richtig dicken Dinger haben 2 Klemmschieber und dann wird das da reingeklemmt und fertig ist der Lack....

Bei der Leistung da am Chassis oben passiert eh nix...

Gruß,
Ralf....der früher selbst DB Drag gefahren ist mit Hifonics, Dynaudio und Earthquakes bzw. Phase Linear ;o)


Das ist die andere Lösung, wenn vorhanden, klar.

Aber um es nochmals zu verdeutlichen.

Die Kabel der Schwingspule werden an die Anschlusskontakte des Lautsprechers allesamt gelötet.
Egal ob nun die von Ralf erwähnten Klemm-Terminals oder die im Bild von Post1 gezeigten Anschlüsse.
Wenn also das Kabel, daß direkt an der Schwingspule hängt gelötet werden kann, dann wohl jedes andere auch ;)

Theis T.

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13

Donnerstag, 4. Juni 2009, 21:21

Eig muss man es so sehen, rein vom Übergangswiderstand zwischen Kabel und Crimpstecker seh ich keinen Nachteil wenn sauber ausgeführt, lediglich der Flachstecker nuja.

z.B. Massekabel von Schweißgeräten werden auch gecrimpt, und da geht richtig "Saft" drüber.

Die Lötstelle an sich wird auch schon nicht wegfaulen, lediglich kann es im ungünstigsten Fall dazu kommen das die einzelnen Adern nach der Lötstelle mit der Zeit brechen können, dies lässt sich aber auch vermeiden.

Gru0 Tobias