somodi

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Montag, 27. Mai 2002, 11:38

Wieder eine Grundsatzfrage zum Drehmoment....


ich wollte mir für ein gegebenen stator das drehmoment und darüber die zu erwartende abgabeleistung errechen, was ja eigentlich über die statormaße und einzusetzenden magnete gehen sollte.
siehe:

http://www.aerodesign.de/peter/2001/LRK350/Warum_dreht_er_so.html

hier vorgerechnet brächte ein LRK 350/20 etwa 1Nm!!!

die miniLRK´s kämen auf (aufgerundet) 0,1Nm.


ein LRK 350/20 könnte daher bei 12000U/min 200W, ein miniLRK 20W abgeben !!!


da aber beide motoren vermessen mit höheren leistungen gefahren werden
und meine erfahrungen mit CDR-motoren auch abweichungen hierzu brachten,
hätte ich gerne gewußt, wie diese abweichungen zustande kommen.



Bye!:w

:evil:Was nicht senkrecht geht, ist UNTERMOTORISIERT:evil:

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rol

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Dienstag, 28. Mai 2002, 00:13

Re: Wieder eine Grundsatzfrage zum Drehmoment....


Ich denke da stimmt was mit den Formeln nicht.
P= M*2*Pi*n;
mit 1 Nm, 12000 1/min ->
P= 1Nm*2*3,14*12000/60s = 1260 W;

somodi

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Dienstag, 28. Mai 2002, 10:29

Re: Wieder eine Grundsatzfrage zum Drehmoment....


die formel (PWelle   = 2 * PI * M * n/60) hatte ich auch schon gesehen, hatte mich halt gewundert.....
würde ja schon eher den werten eines miniLRK entsprechen (125W bei 12000U/min)

bei den LRK´s wäre man bei >1kW schon lange in der sättigung......daher die geringeren werte [ideasmiley]



habe es eben nochmal nachgerechnet, paßt jetzt auch mit messungen auf prüfständen


ok, danke

([dumm]nicht immer an sich zweifeln[dumm])
Bye!:w

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Peter_Rother

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4

Dienstag, 28. Mai 2002, 15:10

Re: Wieder eine Grundsatzfrage zum Drehmoment....


Hallo Jens

danke fuer die Entdeckung des Fehlers.

Natuerlich muss es

Pwelle= 2 * Pi * Drehmoment * Frequenz in Hz

heissen. Dass der Fehler bei beiden Motoren gemacht wurde, ist das Verhaeltniss weiter so positiv fuer den LRK und betraegt 4-8mal.

Ich hatte auch frueher emails von beruflichen Motorenbauern bekommen, dass B nicht im Quadrat stehen sollte sondern linear. Nach damaliger Ruecksprache mit Christian Lucas, haben wir entschieden weiter
B^2 zu belassen, da sich auch dieselben Gleichungen in dem EM-Artikel befinden.

Das ausgerechnete Gesammtdrehmoment von 1Nm kann vielleicht nicht bei 12000rpm erhalten werden, sodass bei der Berechnung der max. Leistung aus der Drehzahl und dem Drehmoment Vorsicht gebotten wird,
um nicht zu hohe Drehzahl anzusetzen.

Auf der andere Seite, sind Messungen bekannt, wo der 350-20 mit 1000W Eingangsleistung bearbeitet wurde. Wieviel davon auf der Welle als mechanische Leistung rauskam ist unbekannt. Ich persoenlich halte
nicht zu viel in einen 350-20 Stroeme von 100A zu jagen.



5

Dienstag, 28. Mai 2002, 21:11

Re: Wieder eine Grundsatzfrage zum Drehmoment....


Hallo Jens und Peter,
noch mal zu erreichbaren Leistungen.
Ein Mini kann durchaus 170-190 Watt das haben Detlef koch und Frank Schwaab am anfang auch nicht geglaubt aber Sie haben es mittlerweile erflogen und es macht kein Problem.
Der 350/20 kann die 1,2 KW auch nur würde ich auch nicht im Strom hoch gehen sondern
mit der Spannung somit kommt man in bessere Verhältnisse mit I^2 x R.
Ich habe selbst so einen Motor am Laufen mit demm ich denn Geschwindigkeitsrekord für
Modellrennboote von derzeit 148 km/h toppen möchte.Schliesslich hatte ich den Record
10 Jahre lang inne.Mein Motor dreht 25ooo U/min und nimmt einen Strom von 70 Ampere bei
30 Zellen auf. Abmessungen sind 380/20 also nicht weit entfernt vom 350/20.
Peter die 4B^2 gehen in Ordnung ich habe diesbezüglich extra noch mal nachgefragt.
Bei aktiver Spulenkühlung kann mit dem Strom noch höher gegangen werden und mit einem
Flußversterkendem Magnetsystem sind schubwerte per cm^2 von 6-7 Dauer und bis 10 N kurzzeit möglich.Rechnet mal dann die Leistung nach,da kommt Freude auf.So fahren ja schon die Omnibusse spatzieren.
Happy Amp´s  Christian
Happy Amp´s Christian