TobyK

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Sonntag, 24. August 2003, 12:01

LRK und MGM-Regler: weniger Leistung als andere Regler?

hallo ihr,
hab jetzt schon öfters gelesen, dass die mgm-regler bei lrk motoren nciht die volle leistung bieten sollen.
reicht es, das timining statt automatisch manuell einzustellen oder muss es dann gleich ein anderer regler sein?
freu mich auf post
gruß
tobias

Kalle Flieger

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2

Sonntag, 24. August 2003, 12:44

RE: LRK und MGM-Regler: weniger Leistung als andere Regler?

Ich btreibe meinen mini-lrk mit einem nicht programmierbaren mgm-tmm 25 3s und habe noch keinen Leistungsmangel verspürt.
Auch läßt die Feinfühlikeit der Regelung nichts zu wünschen übrig.
:ok:

Holger_Lambertus

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3

Sonntag, 24. August 2003, 12:54

Hi
Mal eine Vergleichsmessung an einem CDR-Motor 12pol:

Volt Ampere upm upm^3 Watt Watt eta
6,00 7,79 5910 0,2064 46,74 27,52 0,589 MGM 8A(alt)
6,00 8,47 6100 0,2270 50,82 30,25 0,595 MAster 8A
6,00 8,8 6180 0,2360 52,80 31,45 0,596 Master 18A

Der eta ist etwa gleich.
Der Master nimmt mehr Strom und bringt mehr Leistung. (anderer Arbeitspunkt) Der Motor muss für Master und MGM unterschiedlich gewickelt werden(ca 10% weniger und dickeren Draht beim MGM)

Aus der Praxis:
Die Gasannahme ist beim MGM wesentlich sanfter als beim Master. (Machmal schon zu "sanft" für Fun-Flyer)
Die Leistung fällt beim MGM am Ende der laufzeit ab, beim Hacker bleibt sie konstanter.

Inwieweit sich das nun mit den ProfiLine von MGM verhällt weiß ich nicht, habe keinen Pl, aber durch vorgegebenes Timing statt automatischem, und verkürzter Anlaufzeit lässt sich sicher einiges kompensieren.

Welche Regler/Motorkombination hast du denn ???
Gruß Holle

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Holger_Lambertus« (24. August 2003, 12:55)


Smeagle

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4

Sonntag, 24. August 2003, 20:59

Jau, die alten MGM sind etwas sanft, aber bei gutem Wirkunsgrad. Kannst ja eine etwas größrere Latte nehmen, dann paßts wieder :)

Das abfallende Leistung am Akkuende ist ein wirklich praktisches FEATURE ganz sicher kein Nachteil!

Der MGM regelt den Motor runter sobald die Zellenspannung zu niedrig wird. Dadurch kann man gerade bei Seglern den letzten Steigflug ohne Angst absegeln. Und auch bei Motormodellen hat man immer noch genung Reserve, um nach einem verpatzten Landeanflug nochmal eine schlappe Platzrunde zu fliegen. MIR ist es sehr viel liebe, ich kann mit schlapper Leistung nochmal durchstarten als das der Motor mit einem Schlag ausgeht weil der Akku leer ist.

Bei den "neuen" Profiline MGMs ist die Gasannahme programmierbar. Ist wirklich super, sanfte Einstellung für Segler und er läuft ganz ruhig und ohne Ruckeln an und harte Einstellung für Kunstflieger/Hotliner und die Leistung liegt praktisch ohne Verzögerung an. Ist genial beim Hovern/Torquen, weil man wegen der schnellen Raktion ganz feinfühlig die Höhe halten kann.

- Oliver

Holger_Lambertus

RCLine User

Wohnort: 31535 Dingendskirchen

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5

Sonntag, 24. August 2003, 23:57

Zitat

Das abfallende Leistung am Akkuende ist ein wirklich praktisches FEATURE ganz sicher kein Nachteil!

Im konkretem Fall, an Lipoly, bei meinem Free merkt man das nach ca 15mins, und dauert ca 10mins, wo die Post durch deutlichen Leistungsabfall nicht mehr so wirklich abgeht, so das ich meist nach 15mins auch gelandet bin, der Hacker macht bis zum bitteren Ende der ca 25mins Dampf, so das die effektive Flugzeit über ein Drittel kürzer ist.
Aber darüber wollen wir uns ja nicht beschweren, ist ja schlieslich ein uralter (immerhin schon nen Jahr alt, fast so alt wie mein Hackerregler ;) ), und daher nicht Lipolytauglich.
Gruß Holle