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A-Maulwurf

RCLine User

Wohnort: NRW - Salzkotten

Beruf: Mechatroniker

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21

Sonntag, 19. Februar 2006, 20:55

Zitat

Original von Andreasge
Ganz einfach, das eta bei den gleinen Motoren bei solchen leistungen (Größer 350g Schub) ist extrem gering. Die "Holleschen Motoren" haben bei den Leistungen (300g-350g Schub) ein eta das noch im Grünen bereich ist und nich weit hinter dem roten bereich.


"Hollscher Schnurzz"
6,5V/9,14A/11865upm

Blechschnurzz
6,51V/9,48A/12293upm


???

Müsste man mal beide unter gleichen bedingungen testen.
Die Werte vom "Hollschen Schnurzz" erscheinen mir etwas bescheiden, das kann fast nicht sein.

enrico

RCLine User

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22

Sonntag, 19. Februar 2006, 20:57

Eben.... Irgend was ist faul! :evil:

A-Maulwurf

RCLine User

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23

Sonntag, 19. Februar 2006, 20:58

Zitat

Original von Andreasge

Zitat

habs auch schon nach sehr langer Arbeit geschaft ihn mir 21 wdg 0,5-er zu wickeln

Und dabei kräftig am draht gezogen richtig? wen du an dem 0,5er draht mit ca. 1,2Kg ziehst wierd der draht länger und dünner. Wen es sein muss bekommt man auch 0,56er draht mit 21W drauf wen man in schähn lang dafor zieht.


21W 0,5er Draht geht.
Ich sollte mal 22W 0,5er Wickeln.
Erst hatte ich dauern Statorschlüsse.
Dann habe ich ohne Zug gearbeitet, das ging ganz gut.
Als ich fast fertig war und mal die Glocke draufgemacht habe hat die Wicklung nicht mehr druntergepasst (LM- Drehteile).
Da hatte ich die Nase dann voll und habe aufgegeben.
Aber es geht ;)

Andreasge

RCLine User

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Beruf: Schreiner

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24

Sonntag, 19. Februar 2006, 21:03

"Hollscher Schnurzz"
6,5V/9,14A/11865upm
Eta: ca. 67%

Blechschnurzz
6,51V/9,48A/12293upm
Eta: ca. 72%

Zitat

21W 0,5er Draht geht.

Auf den 20,16mm Gb Stator inkl. der Originalen Isolation?

Zitat

Als ich fast fertig war und mal die Glocke draufgemacht habe hat die Wicklung nicht mehr druntergepasst (LM- Drehteile).

Hier gehts doch um die Originale Blechglocke? und nicht mit Drehteile, da past immer etwas mehr drunter.
Mit nem richtigen Motor Fliegt alles. (Sogar runter) :evil:

enrico

RCLine User

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25

Sonntag, 19. Februar 2006, 21:05

Um die Drehteile, sthet am Schluss.

Bin schon gespannt was der Holle dazu meint.

A-Maulwurf

RCLine User

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26

Sonntag, 19. Februar 2006, 21:08

Zitat

Auf den 20,16mm Gb Stator inkl. der Originalen Isolation?


Ja. Hab aber die Isokappen von 11 Statoren verbraucht bis ich es raushatte ;)

Zitat

Hier gehts doch um die Originale Blechglocke? und nicht mit Drehteile, da past immer etwas mehr drunter.


Da ist der Unterschied nicht sooo groß bei den LM Dingern.

Andreasge

RCLine User

Wohnort: 73463 Westhausen

Beruf: Schreiner

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27

Sonntag, 19. Februar 2006, 21:19

Zitat

Ja. Hab aber die Isokappen von 11 Statoren verbraucht bis ich es raushatte ;)

Und wie hast du die gekilt? [SIZE=1]ziehen?[/SIZE]
Mit nem richtigen Motor Fliegt alles. (Sogar runter) :evil:

A-Maulwurf

RCLine User

Wohnort: NRW - Salzkotten

Beruf: Mechatroniker

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28

Sonntag, 19. Februar 2006, 21:26

Meistens ja.
Als ich mit dem Ziehen dann aufgehört habe gab es nur noch selten einen Statorschluss am Hammerkopf.

Nochmal versuch ichs aber nicht ; )
0,475er Draht lässt sich noch halbwegs schön wickeln, das reicht mir wenn ich mal mehr als 0,45er will.

jwindte

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29

Sonntag, 19. Februar 2006, 21:58

Moin,

ich weiß gar nicht so recht was ihr habt. Holles Werte sind realistisch, und der angegebene Schub paßt haargenau zu Helmuts Messungen an den GWS-Props (unter optimalen Bedingungen, d.h. in Druckanordnung und ?? mit Spinner ??. Wenn man das in nen Knuffel tut, sind es effektiv locker 10% weniger)

Aber warum sollte Holles Schnurzz von den Werten besser sein als ein selbstgemacher, wo man in stundenlanger Arbeit den extradicken Draht draufpopelt? Beim "Schnurzz" dominieren die Kupferverluste!

Die Leistung an Holles Schnurzz sehe ich eher darin, einen leichten, pfiffigen und alltagstauglichen Motor mit gut abgestimmter und ausgeführter Serienwicklung anzubieten (was gewiß auch andere Anbieter schaffen). Kochen tut Holle doch auch nur mit Wasser.

Viele Grüße,
Jan

A-Maulwurf

RCLine User

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30

Sonntag, 19. Februar 2006, 22:08

Hallo Jan,

warum komme ich dann mit einem leichteren Blechschnurzz mit gleicher Wicklung auf bessere Werte?
Da könnte man sich doch auch die Drehteile sparen...
M.M. nach müsste ein "Hollscher Schnurzz" "besser", oder zumindest nicht schlechter, sein.

Gruß
Christian :w

Andreasge

RCLine User

Wohnort: 73463 Westhausen

Beruf: Schreiner

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31

Sonntag, 19. Februar 2006, 22:14

Hollscher Schnurzz
6,5V/9,14A/11865upm/59,41W Pin
Eta: ca. 67%

BlechSchnurzz Christian
6,51V/9,48A/12293upm/61,71W Pin
Eta: ca. 72%

BlechSchnurzz Andreas
6,97V/9,29A/12383upm/64,75W Pin
Eta: ca. 70%

Ein Richtiger satz Drehteile ist in dem fall aufjedenfall besser als ne Standart Blechglocke.

Gruß Andreas
Mit nem richtigen Motor Fliegt alles. (Sogar runter) :evil:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Andreasge« (19. Februar 2006, 22:16)


A-Maulwurf

RCLine User

Wohnort: NRW - Salzkotten

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32

Sonntag, 19. Februar 2006, 22:20

Zitat

Original von Andreasge
Ein Richtiger satz Drehteile ist in dem fall aufjedenfall besser als ne Standart Blechglocke.


Das geht aus den Messwerten aber nicht hervor ???

Andreasge

RCLine User

Wohnort: 73463 Westhausen

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33

Sonntag, 19. Februar 2006, 22:23

Das ist ja das prob das wir hier haben.
Mit nem richtigen Motor Fliegt alles. (Sogar runter) :evil:

A-Maulwurf

RCLine User

Wohnort: NRW - Salzkotten

Beruf: Mechatroniker

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34

Sonntag, 19. Februar 2006, 22:26

Ahjo... ich dachte Du hast das aus den Werten erschlossen ; )

Hat denn eventuell jemand einen "Hollschen Schnurzz" zum nachmessen?

Andreasge

RCLine User

Wohnort: 73463 Westhausen

Beruf: Schreiner

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35

Sonntag, 19. Februar 2006, 22:29

Ne leider nicht, kenne auch keinen.

Ich hoffe das sich Holle mal meldet, er wierd es mit sicherheit aufklären können.

Gruß Andreas der jetzt schlafen geht.
Mit nem richtigen Motor Fliegt alles. (Sogar runter) :evil:

jwindte

RCLine User

Wohnort: Braunschweig

Beruf: Leuchtturmwärter

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36

Sonntag, 19. Februar 2006, 22:57

Moin,

@Christian:
Das das die gleiche Wicklung ist habe ich verpeilt, dann ist das in der Tat merkwürdig.

Man kann den Unterschied noch mit dem Prop erklären, bei den GWS Dingern gibts da ja schon Schwankungen. Und sowas wie Luftdruck. Und der Betriebsdauer bis zum Aufnehmen der Meßwerte, damit sich ein stationärer Zustand einstellt. Vielleicht hat Holle ja in der Sauna gemessen
:evil:

Denke also auch dass das nur im Direktvergleich zu klären ist.

Viele Grüße,
Jan

Holger_Lambertus

RCLine User

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37

Sonntag, 19. Februar 2006, 23:01

Ich tütel es mal gleich zusammen, und morgen mache ich mal ein paar "Sagenumwogene" Messungen, und den Grund warum ich von alleinigen Propangaben nich soooo viel halte.
Probleme:

ich habe zwei 8x4,3 Prop, nagelneu, die unterscheiden sich um über 10% in der Stromaufnahme, welchen nehme ich ? (Antwort, ein mittelmäßiger aus wahllos 20Stück vermessenen wurde genommen)

Ich habe beim DW nach die "Luftschraubenetaschätzmethode" >5% Unterschied zwischen Zug und Schubmessungen, welche veröfentlich man da ? wieviel macht ein Motorspant,. eine Tischkante etc. aus ?

Zwischen Stellern (TMM, YGE, HackerX7, JEti) über 5%, und nu ?

Am Akku ergeben sich nach der Methode bessere ERgebnisse als am Netzteil, (stetig fallende Spannung am Akku), ich messe aber am Netzteil.
Gleiches gilt für Mess-logger, drehe ich beim Messung die Spanung langsam kontiuierlich hoch werden die Messungen besser als wenn ich langsam nach unten drehe.

Messzeitpunkt, am Akku an der Stelle wo die Spitze einbricht und alles schön kalt ist ? Messung mache ich nach exakt 60 Sekunden VOLLGAS am Netzteil

u.s.w.u.s.f.

Allein dieses Brimborium drummherumm kann aus einem guten Motor eine Gurke, und aus einer Gurke einen guten Motor machen, leider brauche ich sie für den Shop.

Einen wirklicher Vergleich über diue Messtische hinweg kann nur über das Tool vom Christian funzen, und auch hier muss im Messbrimborium drummherum "Gleichheit" herschen.

Nichts destotrotz, warumm sollte ein Motor mit derselbem Wicklung, demselbem Stator Magnete etc. mal besser laufen oder mal schlechter, nur weil die Glocke aus Blech ist (solange sie nciht zu dünnwandig ist) wohl kaum !! Wie gesagt, wir kochen auch nur mit Wasser ! Ich würde niemals den Anspruch erheben zu behaupten das unsere Motoren besser sind als ein sehr gut gebauter Selbstbaumotor, im Gegenteil, wenn Christian noch seine Extremwicklungen mit 21x0,5 drauftut dürfte er wenn der Rest auch stimmt sogar Vorteile haben, darum unterstützen wir auch in jeder Hinsicht die Selbstbauerei, lassen die Anleitungen auf unserer Seite, verweisen nach Ralph, geben in Workshops zum Eigenbau (Laucha), verlinken in den Bauanleitungen sogar zu "Konkurenz".
Unser Anspruch ist es einen guten praxisnahen Motor der auch dazu noch leicht und robust ist, auch in Serie zu produzieren, so gestaltet wie er uns am besten gefällt, und weniger aus kaufmännischen Gesichtspunkten (billiger-billiger...).
Gruß Holle

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Holger_Lambertus« (19. Februar 2006, 23:03)


Holger_Lambertus

RCLine User

Wohnort: 31535 Dingendskirchen

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38

Sonntag, 19. Februar 2006, 23:09

Hier zwei unterschiedliche STeller (der zweite eingefärbt, damit es keine Schimpfe gibt), ist der Motor oder der Stelöler besser, oder der Zusammenhang ? :dumm:

EDIT:
MEssungen zwischen den beiden im Indoorbereich wohl meistverbreitesten Stellern
9 10,21 9231 91,9W 546gr
9,02 10,2 9024 92,0W 522gr
»Holger_Lambertus« hat folgendes Bild angehängt:
  • steller.gif
Gruß Holle

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Holger_Lambertus« (19. Februar 2006, 23:19)


Holger_Lambertus

RCLine User

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39

Sonntag, 19. Februar 2006, 23:11

Ein und derselbe Motor (Ur-DW), zwei Messungen innerhalb einiger Minuten, einziger Unterschied, Drehrichtung vertauscht und Prop gedreht:

Zugmotor:
7300,1W 50,0W 338gr

Druckmotor:
7532,6W 50,1W 361gr
Gruß Holle

A-Maulwurf

RCLine User

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40

Montag, 20. Februar 2006, 09:17

Hallo Holger,

dass die Faktoren wie Regler und Luftschraube eine große Rolle spielen kann ich bestätigen, deshalb ist es ja wichtig, dass man die Messumstände immer mit angiebt..
Als Luftschraube nehme ich immer die, die nicht vor Unwucht rappeln :D 10% sind aber schon nicht wenig, das hätte ich nicht gedacht.

Akku <-> Netzteil... da leuchtet ein, dass ein Motor nach 60 sek. Vollgas nicht mehr so frisch ist. Der Betrieb am Akku erscheint mir Praxisnäher zu sein und darauf kommt es m.M. nach auch an, denn was nützt es mir einen Motor unter Bedingungen zu testen (und zu optimieren), die in der Praxis so in der Regel nicht vorzufinden sind?

Da die Schwächen vom UT2 bekannt sind drehe ich das Gas beim Messen langsam hoch, erscheint mir am sinnvollsten.

Zitat

[...]darum unterstützen wir auch in jeder Hinsicht die Selbstbauerei, lassen die Anleitungen auf unserer Seite, verweisen nach Ralph, geben in Workshops zum Eigenbau (Laucha)[...]


Finde ich gut :ok:

Macht eure Motoren mit den "Messmethoden" doch nicht schlechter als sie sind ;)

Gruß
Christian :w