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A-Maulwurf

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1

Montag, 6. März 2006, 03:14

Hochdrehender 22,7*10mm Stator

Hallo,

ich habe heute... äh gestern... einen 9n12p 22,7*10mm Stator mit 10W 0,71er Draht im Dreieck bewickelt.

Optisch ist er ganz gut geworden, doch die Messwerte überzeugen mich absolut nicht.
Mit vollgeladenen 3s 740er 20C Kokams an einer 4,7*4,7" Cam Speed Latte:

14,60 A
10,87 V
158,7 Watt
18541 rpm
eta ~65%

Bei der Drehzahl müsste doch ein etwas höherer Wirkungsgrad machbar sein, oder?
Der Draht ist ja dick genug um 30A auszuhalten und der Stator müsste auch mehr als groß genug sein...
Ist der Motor vielleicht sogar unterfordert? :hä:

Gruß
Christian :w

GSchroth

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2

Montag, 6. März 2006, 07:54

Hallo,

miß mal die Leerlaufdrehzahl und den Leerlaufstrom (und natürlich die Spannung), dann kann man die Ergebnisse besser einordnen.

Groß

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A-Maulwurf

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3

Montag, 6. März 2006, 12:36

Hallo Günther,

die Leerlaufdrehzahl bekomme ich irgendwie nicht gemessen... da zeigt er viel zu hohe Drehzahlen an (30 000 - 66 000).

Leerlauf:



Mit 4,7*4,7" Cam Speed Prop:



Gruß
Christian

4

Montag, 6. März 2006, 13:24

RE: Hochdrehender 22,7*10mm Stator

preisfrage:

was ist ein "Hochdrehender Stator" ???

imho erstmal ein wiederspruch in sich selbst! :D

A-Maulwurf

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5

Montag, 6. März 2006, 13:27

He.. es war spät in der Nacht :O

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »A-Maulwurf« (6. März 2006, 13:27)


6

Montag, 6. März 2006, 13:30

ich dachte ja nur- wenn sich der stator wirklich gedreht hätte, wäre ja was mit dem motor faul gewesen....
:-)(-:

A-Maulwurf

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7

Montag, 6. März 2006, 13:34

Das auf jeden Fall ;-)

So halb faul erscheint er mir mit feststehendem Stator aber auch...

8

Montag, 6. März 2006, 14:36

diesen effekt hat man aber garnicht so selten.

so heisse maschinen fressen im leerlauf so viel leistung, daß für die leistungsabgabe nix mehr übrigbleibt.
und denk mal an die braune "überkurve" beim test deiner motoren, wo alle anderen drunterpassen.
mit der bewicklung und verschaltung liegt die kurve so weit "rechts", das es schon wieder höchst glaubhaft ist, wie er sich verhält.
http://www.powerditto.de/9N12P227einfach.html

A-Maulwurf

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9

Montag, 6. März 2006, 14:45

Also wohl eher ein Motor für mehr Strom...

Wäre es mit dünnerem Draht denn besser? Das kann ich mir kaum vorstellen.

jwindte

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10

Montag, 6. März 2006, 14:47

Hi,

- Leerlaufdrehzahlmessung funktioniert bei mir ganz gut mit 2/4 eddinggeschwärztem Rückschlussring, dann mit externem Sensor und led direkt über dem Sensor und im richtigen Winkel, um in den Sensor reflektiert zu werden. Meßaufbau am besten mit 2. Drehzahlsensor überprüfen, oder vorher Vergleichswerte in konventioneller Anordnung messen.

- Du bist doch im LL bestimmt schon wieder an der Drehzahlgrenze. Vielleicht hilft ein U/I -Diagramm zur Überprüfung deiner Daten, so wie Ralf das immer macht.

- wie hast eta berechnet? Über den Propeller oder den Antriebsrechner?

Viele Grüße,
Jan

A-Maulwurf

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11

Montag, 6. März 2006, 15:03

Hallo Jan,

ich hatte nur einen schwarzen Strich auf der Glocke, werde es nacher nochmal mit Deiner Methode testen.

Ich habe zum Messen den Phoenix genommen, damit sollte es ja gehen.

Nacher werde ich mal versuchen so ein Diagramm hinzubekommen ;-)

Eta ist über den Antriebsrechner berechnet.

GSchroth

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12

Montag, 6. März 2006, 15:34

Hallo,

die Leerlaufdrehzahl ist deshalb interessant, um abzuschätzen wie weit rechts Dein Arbeitspunkt in der eta-Kurve liegt.

Ein Leerlaufstrom von ca. 1,5A liegt für einen rel. heiß gewickelten Motor durchaus noch im grünen Bereich.

Wurde der Wirkungsgrad über eine errechnete Luftschraubenleistung ermittelt ?

Gruß

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »GSchroth« (6. März 2006, 15:36)


A-Maulwurf

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13

Montag, 6. März 2006, 17:30

Leerlaufmessung:

21579 upm
11.15 V
1.50 A
16.7 W

Die eta-Berechnung habe ich mit dem "Prop"-Blatt des Antriebsrechners von elektromodellflug.de gemacht.

Gruß
Christian

14

Montag, 6. März 2006, 17:31

die werte sind doch absolut okay!

A-Maulwurf

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15

Montag, 6. März 2006, 17:57

Dann muss ich mich damit wohl abfinden.
Vielleicht sind meine Erwartungen einfach zu hoch.

jwindte

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16

Montag, 6. März 2006, 18:39

Zitat

Original von A-Maulwurf
Dann muss ich mich damit wohl abfinden.
Vielleicht sind meine Erwartungen einfach zu hoch.


Nix da! Aufgeben ist ja wohl keine Option ;)

Ich bin auch gerade am Bau von nem ähnlichen Motor. Motiviert von euren guten Ergebnissen am Einfachstator (eta_max > 80%) habe ich mich auch für die 22,7er Bleche entschieden. Wegen der höheren Drehzahl und damit steigender Eisenverluste, gerade am 12poler, dürfte zwar etwas an eta verloren gehen. Soweit ich mich entsinne haben aber am Einfachstator die Kupferverluste überwogen, sodass es mit dem längeren Stator wg. der sinkenden Kupferverluste doch eigentlich in Summe eher besser werden sollte.

Wenn du jetzt bei 65% landest finde ich das schon komisch. Vielleicht liegst du in einem ungünstigen Betriebspunkt für den Motor, aber so richtig glauben mag ich das nicht. Mit dem "Propeller-Blatt" wird eta aber über die n100-Werte berechnet, vielleicht ist da irgenwas faul. Eine eta-Kurve vom Antriebsrechner würde das vielleicht aufklären.

Drehzahlgrenze von dem Phoenix kenne ich natürlich nicht, aber nur dass der Strom im LL ok. erscheint muß ja nichts heißen. Deine Drehzahlen von Lastbetrieb und LL sind ja doch relativ eng aneinander, wäre halt die Frage ob der Motor wirklich so drehzahlsteif ist.

Ist dein Stator wirklich 10mm hoch? Also 2,5 Statoren?

Viele Grüße,
Jan

GSchroth

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17

Montag, 6. März 2006, 18:48

Hallo,

berechnete Luftschraubenleistungen bergen eine hohe Fehlerrate. Man kann damit eigentlich keinen eta ermitteln.

Zu Belastung des Motors:
spez. Leerlaufdrehzahl n0: 1935 U/V
spez, Lastdrehzahl n: 1705 U/min.

n/no = 0,88 -> der Motor langweilt sich und ruft nach einer großeren Luftschraube. Dein Arbeitspunkt liegt möglicherweise noch links vom eta-Max.

Der schlechte eta in Deiner Berechnung beruht vermutlich auf Ungenauigkeiten in der Berechnung der Luftschraubenleistung.

Gruß

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »GSchroth« (6. März 2006, 18:50)


A-Maulwurf

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18

Montag, 6. März 2006, 18:50

Ne, aufgeben tu ich schon nicht.
Ich teste grade etwas mit den einfach-Statoren rum. 6p-Glocke, 22A und ~16k upm, was kanns schönres geben :D
Irgendwann wirds schon besser....

Den großen Motor hebe ich mir mal für mehr Zellen oder eine größere Latte auf, dann kann er zeigen was in ihm steckt ;-)

Ja, es sind 10mm:



Vielleicht ist die Glocke (von GB) auch nicht das wahre, die hat klumpige 10*4*2mm Magnete.
Mit den selbstgedrehten/gefrästen dauert es noch ne weile... gezeichnet sind sie aber schon ;-)

Gruß
Christian

A-Maulwurf

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19

Montag, 6. März 2006, 18:51

Zitat

Original von GSchroth
n/no = 0,88 -> der Motor langweilt sich und ruft nach einer großeren Luftschraube. Dein Arbeitspunkt liegt möglicherweise noch links vom eta-Max.

Der schlechte eta in Deiner Berechnung beruht vermutlich auf Ungenauigkeiten in der Berechnung der Luftschraubenleistung.


Na, das beruhigt mich doch etwas :)

20

Montag, 6. März 2006, 18:52

zeig mal von vorne!