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Manuel Mr06

RCLine User

  • »Manuel Mr06« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Ottersweier

Beruf: TG 13

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1

Sonntag, 24. Dezember 2006, 00:02

allgeimeine Fragen zu CDR-Motoren und dessen Bau

hihi
hab par frage an euch:

1. was ist schlecht daran wenn man in 3 oder mehr lagen wickelt? dies bedeutet mehr draht und somit einen höheren elek widerstand. verbessert sich der wirkungsgrad mit der anzahl der windungen???

2 welche folgen hat es wenn man sich beim wickeln verzählt hat und man ungleich viele windungen drauf hat? (habe gelesen das man bei einen mit konstanter drehzahl angetriebenen motor die wechselspannungen an den phasen messen kann, welche überall gleich sein müssen. wenn dies nicht der fall ist kann es nur an ungleichmäßiger bewicklung liegen, richtig?)

3. besteht zwischen stern- und dreiecksschaltung ein unterschied bezüglich des wirkungsgrades?

4. die drehzahl eines brushless is doch theoretisch nur von der schnelligkeit(schaltgeschwindigkeit) des reglers abhängit oder? warum ist dies praktisch nicht der fall?

5. ich habe eine neue welle in einen cdr-motor gebaut, kann ich zur befestigung 5-min-epoxi verwenden? habe schon gelesen dass uhu endfest 300, loctite und andere spezialklebstoffe sehr gut wären aber sowas besitze ich nicht.... gibt es günstige alternativen? (festlöten kann man vergessen oder?)

joa das wars ersmal. vll könnt ihr mir ja helfen und tipps geben.
ich wünsch euch allen schöne weihnachten.
gruß manu
MFG Manu

2

Sonntag, 24. Dezember 2006, 00:25

RE: allgeimeine Fragen zu CDR-Motoren und dessen Bau

Hallo!

Zitat

Original von Manuel Mr06
...
1. was ist schlecht daran wenn man in 3 oder mehr lagen wickelt? dies bedeutet mehr draht und somit einen höheren elek widerstand. verbessert sich der wirkungsgrad mit der anzahl der windungen???

Bei vielen Lagen wird die mittlere Drahtlänge sehr lang, zumindest bei den kurzen Motoren. Das ist immer schlecht.
Der Wirkungsgrad ist von sehr vielem abhängig. Pauschalaussagen zur Windungszahl würde ich nicht machen wollen.

Zitat


2 welche folgen hat es wenn man sich beim wickeln verzählt hat und man ungleich viele windungen drauf hat? (habe gelesen das man bei einen mit konstanter drehzahl angetriebenen motor die wechselspannungen an den phasen messen kann, welche überall gleich sein müssen. wenn dies nicht der fall ist kann es nur an ungleichmäßiger bewicklung liegen, richtig?)

Unsymmetrien können auch z.B. an einem ungleichförmigen Schnitt liegen. Oder an der Blechorientierung (denke ich mal..). IdR hat man sich aber verzählt...

Zitat


3. besteht zwischen stern- und dreiecksschaltung ein unterschied bezüglich des wirkungsgrades?

Nicht wirklich. Im Detail sind andere Faktoren interessanter. Echt vergleichen ist sowieso schwierig, weil es die Drahtstärken nicht genau im Verhältnis 1/sqrt(3) gibt.

Zitat


4. die drehzahl eines brushless is doch theoretisch nur von der schnelligkeit(schaltgeschwindigkeit) des reglers abhängit oder? warum ist dies praktisch nicht der fall?

Nein.
Bei idealem Leerlauf herrscht ein Gleichgewicht aus Spannung der Quelle und induzierter Spannung.

Zitat


5. ich habe eine neue welle in einen cdr-motor gebaut, kann ich zur befestigung 5-min-epoxi verwenden? habe schon gelesen dass uhu endfest 300, loctite und andere spezialklebstoffe sehr gut wären aber sowas besitze ich nicht.... gibt es günstige alternativen? (festlöten kann man vergessen oder?)

k.A.

servus,
Martin

3

Sonntag, 24. Dezember 2006, 00:45

RE: allgeimeine Fragen zu CDR-Motoren und dessen Bau

Zitat

5. ich habe eine neue welle in einen cdr-motor gebaut, kann ich zur befestigung 5-min-epoxi verwenden? habe schon gelesen dass uhu endfest 300, loctite und andere spezialklebstoffe sehr gut wären aber sowas besitze ich nicht.... gibt es günstige alternativen? (festlöten kann man vergessen oder?)

Hallo

Ich habe bis jetzt alle Wellen nur eingepresst ohne zusätzlich zu kleben. Hat bis jetzt auch gut gehalten.
Bei sehr grosser Kraftübertragung ist eine zusätzliche fixierung sicher von Vorteil.
Eine Idee (nicht von mir) den Propsaver direkt an die Glocke kleben. Normalen Sekundenkleber geht gut und ist auch nicht so teuer.

ueliisa
ueliisa

Philippflieger

RCLine User

Wohnort: Leverkusen

Beruf: Zivildienstleistender

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4

Sonntag, 24. Dezember 2006, 22:13

Hallo,
5 Minutenepoxi würde ich nicht nehmen.

Das hält nicht...

Kauf dir eine Packung Endfest, die reicht für 40 Motoren. Und tempern nicht vergessen...

Frohe Weihnachten, Philipp

5

Montag, 25. Dezember 2006, 03:29

Zitat

... Und tempern nicht vergessen...

falls die Magnete schon drin sein sollten - die Magnete können je nach Typ ab 80°C dauerhaft entmagnetisieren
ueliisa

Zitat

Die Zahl (z.B. 40, 42, 45) entspricht ungefähr dem maximalen Energieprodukt des Magneten (in MGOe).
Der Buchstabe N,M,H bzw. die Buchstaben SH, EH oder UH sagen etwas aus über die maximale Einsatztemperatur, die bei 80, 100, 120, 150, 180 oder 200 °C liegen kann. Die meisten unserer Magnete beginnen mit einem "N" und sind bis 80 °C einzusetzen.
von supermagnete.ch
ueliisa

Smart

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Wohnort: D-Weil am Rhein

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6

Montag, 25. Dezember 2006, 07:13

Hallo zusammen

Also bei mir hält 5min. Epoxi bisher, nur mit sek. Kleber bei den Magneten hatte ich schon Pech.
Das mit dem Propsaver direkt an die Glocke kleben mach ich auch, das hat den Vorteil das man eine große Klebefläche hat.
Die Welle wird dann noch zusätzlich mit den 2 Schrauben gesichert an denen die Gummis eingehängt werden.


Gruß Rolf-K.


Philippflieger

RCLine User

Wohnort: Leverkusen

Beruf: Zivildienstleistender

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7

Mittwoch, 27. Dezember 2006, 13:02

Hallo,
Kleber sind gerade im Motorenbau eine Sache, wo jeder seine eigene Philosophie entwickelt... ich mache es bei den kleinen CDRs so:

Glocke in Welle mit Endfest
Magnete mit Sekundenkleber
Kugellager mit Sekundenkleber

Meinen Powerschnurzz habe ich ein Jahr lang ( 350 Flüge) ohne Probleme so geflogen (Shocky).

Allerdings höre ich manchmal von anderen, dass die Magnete in meinen Motoren nicht gut halten sollen, das kann ich selber nicht nachvollziehen, da ich den gleichen Motor ja im Einsatz habe.
Da bleibt dann meistens die Frage, obs am Umgang mit dem Motor (fallenlassen... senkrechte Abstürze auf Asphalt...) oder am Einkleben liegt.

Grüße, Philipp

Manuel Mr06

RCLine User

  • »Manuel Mr06« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Ottersweier

Beruf: TG 13

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8

Freitag, 29. Dezember 2006, 15:12

danke leute!

Zitat

Bei vielen Lagen wird die mittlere Drahtlänge sehr lang, zumindest bei den kurzen Motoren. Das ist immer schlecht.


warum is eine lange "Mittlere Drahtlänge" immer schlecht?

mfg manu
MFG Manu

9

Freitag, 29. Dezember 2006, 15:32

Hallo!

Zitat

Original von Manuel Mr06
...
warum is eine lange "Mittlere Drahtlänge" immer schlecht?
...


Die gesamte Drahtlänge ist davon direkt abhängig, und damit auch der Widerstand, und damit die Verluste bei gegebenen Strom. Der Motor ist bei höherem Widerstand nicht so stark belastbar.

Hab' das mit 2 oder 3 Lagen selber noch nicht gerechnet oder probiert, aber hier gelesen...

servus,
Martin

fabian01

RCLine User

Wohnort: Niederlande

Beruf: Pizzakurier

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10

Samstag, 6. Januar 2007, 20:33

Noch etwas wichtiges!



Bei zwei Lagen: von der Untersten wird die Waerme durch den Stator abgeleitet, die obere durch die Luft

Bei drei Lagen: die beiden aeusseren werden gut gekuehlt, blos die Mittlere hats ein wenig warm!

Eine Lage hat optimale kuehlung :D :nuts:
Und vielleicht kommt ja noch einer dazu, wasserkuehlung in einen Powerschnurzz einzubauen :)
>>Hangar<<
Minimag
Magister
FunJet
Ele-Bee
HM 5-6
SFW Smove

EXPO ist was fuer nixkoenner:D

Dieser Beitrag wurde schon 594 mal editiert, zum letzten mal von fabian01 am 27.05.2009 11:29.