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wkorosec

RCLine User

Wohnort: St. Gallen, Schweiz

Beruf: Dipl.-Ing.

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221

Donnerstag, 21. Juli 2005, 22:56

Hallo Thomas,

Zitat

Original von t_simonNun gut, Du gehst halt mal davon aus, dass jeder die High-Tech-Variante will. Für mich kein Problem. Wer mich besser kennt, sollte das wissen.


ich hätte einfach Hemmungen, den Stator mit Superkleber oder Uhu-plus anzuleimen....

Die Torcman Lösung ist sicher die teuerste, die Schraubenmethode verringert den maximal möglichen Durchmesser der Lager, Vor- und Nachteile des japanischen Tricks hab' ich mir noch nicht überlegt...

Aber wie sagte Ralph schon: jetzt ist der Erfolg des Krokos eine Sache der Ehre :ok:

Gruss,
Wolfgang

DG3ACM

RCLine User

Wohnort: D-42659 Solingen

Beruf: System Engineer / IT Systemadministrator

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222

Donnerstag, 21. Juli 2005, 23:25

Wenn ich als Motorlaie was äussern darf.
Bitte Schrauben. :rose:
Aufs vergolden verzichte ich dann auch! :evil:
Braucht man das?

Thomas Simon

RCLine User

Wohnort: vun dehäm

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223

Donnerstag, 21. Juli 2005, 23:46

Nun, die Japaner nutzen eine Abflachung am Statorträger und eine entsprechende Formgebung der Blech-Löcher als Verdrehsicherung. D.h. der Statorträger wird auf JEDEN Fall ein Dreh-Fräs-Teil. Die selbermacher mir der kleinen Drehmaschine im Keller müssen improvisieren und zur Feile greifen. In unserem Fall könnte der Stanzer streiken, da das kalkulierte runde Loch auf einmal eckig werden soll. (Was allerdings nachzufragen wäre)
Ansonsten hats natürlich was für sich, man muss sich keine Gedanken um die Justage der Bleche machen.

So, ich mach jetzt Feierabend. N8

ron_van_sommeren

RCLine User

Wohnort: bei Nijmegen, Nederland

Beruf: (embedded) software engineer

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224

Freitag, 22. Juli 2005, 01:41

Zitat

Original von spacedog
auch gebogene Magnete würde ich kaufen (Gold? :D )
Besserer Kleberhaftung wegen der grössere Oberfläche.

ron_van_sommeren

RCLine User

Wohnort: bei Nijmegen, Nederland

Beruf: (embedded) software engineer

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225

Freitag, 22. Juli 2005, 02:33

Wäre es möglich und sinnvoll in einem Arbeitsgang (Stanzung) und mit dem gleichen Stanz'dings' aus dem Kern der grossen Stator ein kleines Statorblech zu Stanzen???

Holger_Lambertus

RCLine User

Wohnort: 31535 Dingendskirchen

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226

Freitag, 22. Juli 2005, 09:32

Hi Ron
So ein Stanzwerkzeug kann man sich weniger wie einen Stempel der da einmal draufhaut vorstellen, sondern das ist fast wie ein kleine Maschine.
Das Blechg läuft da als Streifen durch, an der Kante wird dieser Streifen bei jedem Hub um die Länge weggestanz die der Streifen pro Hub weiterfahren soll, dieser fährt dann an der zuvor weggestanzen Ecke an einen Anschlag. Das Statorblech entsteht so nicht in einem Arbeitsgang, z.B wird zuerst das Mittelloch gestanzt, dann geht der Streifen weiter, und dann erst die Nuten.
Das teure Am Werkzeug sind vor allem Die Stempel für die Nuten, diese kann man nicht fräsen, werden meist erodiert, das muß sehr präzise sein, damit sichj das WErkzeug nicht selber kaputt stanzt, das runde Loch in der Mitte, der Stempel für den Weiterschub an der Streifenkante sind einfach geometrische Formen, die kann man z.B: selber fräsen, oder auch fertig keufen. Wenn man nun einen kleinen Stator miteinbauen würde müßte ein Rundstempel und einer für die Nuten mehr mitrein, das würde vermutlich sehr teuer werden.
Ich treffe mich gleich mit einem Kumpel, der macht solchen Stanzwerkzeugbau beruflich, und frage ich mal allgemein zu dem Werkzeug, auch zu dem Mehraufwand wenn man ein kleines Blechlein mitunterbringen würde.

Die Kosten beim erodieren gehen nach mm, für ein 20er Blech lag das bei ca 800€, den Rest kann ein guter Metaller/Werkzeugbauer an einer vernünftigen Fräse selberbauen. Ich kann nachher mal so ein Stanzwerkzeug fotografieren, ist sicher interessant für Viele.
Das Stanzen selber ist nicht teuer, eine alte gebrauchte Stanze bekommt man recht günstig.
Gruß Holle

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Holger_Lambertus« (22. Juli 2005, 09:42)


227

Freitag, 22. Juli 2005, 10:11

das prop der wandstärke in kombination mit zum beispiel verschraubung könnte man eventuell ja durch die verwendung von 14/8/4er lager lösen

außerdem denke ich wäre es sinnvoller die lager weiter auseinander zu legen

eventuell kann man da ja eine konstruktiin machen, die für den statorhalter für alle längen gleich ist (konstanter lagerabstand)

und dann grob wie folgt:

das grüne-gezagte ist gewinde!!

gezeichnmet für einen 20er stator, also anfertigung für die größte größe!!

man könnte sogar die 16er lager einbauen, da sie eh außerhalb des stators sind!!

wenn man den statorträger, das grüne auchnioch teilt, d.h. man hat ein nur gewinde teil udn dann gesamt 3 weitere teile, oben unten am stator (die jetzt auch da sind)
udn dann der lagerhalter + befestigungsmöglichkeit noch ein zusätzliches teil, welches auch angeschraubt wird, dann könnte man das gwindeteil auch, wenns einem zu lang wird einfach kürzen, d.h. man nehme auf der drehmascheine ein bearbeitbares rohr
schneiede über die ganze länge ein gweinde rein udn trenne dann die richtigen längen ab (so in etwa ;-)
»ERROR« hat folgendes Bild angehängt:
  • Neu-2.jpg

228

Freitag, 22. Juli 2005, 11:04

mal ein gedanke:

vielleicht sollte man 2 teams bilden- 5-10mm statorhöhe

und

15- xxx mm statorhöhe?

die mechanischen stabilitätsanforderungen laufen doch ziemlich weit auseinander.


ich würde mich dann eher für die kleineren engagieren.
für den 5 /10 würden 13 x 5 x5 er lager und eine 5er welle reichen.
dann hätte man genug fleisch umden träger in alu zu arbeiten und einen 2-teiligen einfach ineinander gestuften statorträger mit einem( kleinen fassrand oben) durch3 löcher M2 zu verschrauben. das würde das aufwändige innere gewinde komplett sparen.
wenn die stufe entsprechend lang wäre, ginge das für 5, 10 und eine 15 light- variante zu machen.

im grundsatz wie beim 18N20P 33bl auf meiner web, nur mit im mittelloch drin liegenden lagern und schrauben!

vielleicht kann es ja einer der netten zeichner umsetzen.

die glocke würde ich weiter in stahl favorisieren.
sie wiegt tatsächlich kaum mehr und baut mit klapplatte bzw für den heli wesentlich kürzer (siehe mehrfachdittofred.)

wenn wir in diesem sinne weiterarbeiten wollen, dann sollten wir 2 neue konstruktionsfreds aufmachen.

was meint ihr dazu?

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »ano0013« (22. Juli 2005, 11:07)


Thomas Simon

RCLine User

Wohnort: vun dehäm

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229

Freitag, 22. Juli 2005, 11:18

:ok:

230

Freitag, 22. Juli 2005, 11:21

als skizze:
»ano0013« hat folgendes Bild angehängt:
  • 102_0876a.jpg

Thomas Simon

RCLine User

Wohnort: vun dehäm

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231

Freitag, 22. Juli 2005, 11:54

Bin mir nicht sicher, ob die M1.5-M2er Schrauben über die Hülsen mit dem 0.5mm Rand genug Flächenpressung aufbringen, um den Stator sicher am Drehen zu hindern.

Kann man sich ja alles errechnen.
Das Drehmoment, das an der Luftschraube wirkt, ist das gleiche, das den Stator auf dem Statorhalter rund drehen will. Und bei den 9mm Hebelarm ist, denke ich, die Kraft schon ganz beachtlich.

Aktio=Reaktio

ron_van_sommeren

RCLine User

Wohnort: bei Nijmegen, Nederland

Beruf: (embedded) software engineer

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232

Freitag, 22. Juli 2005, 11:54

Und Kühlung? Je mehr Kühlung desto mehr Power. Es wird sicherlich genügend Leute geben die den Motor fast an dessen Grenze betreiben werden. Z.B. Öffnungen im Flux Ring (centrifugal) oder Axial Kühlung wobei die hintere Platte in bisschen wie ein Fan aussieht?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »ron_van_sommeren« (22. Juli 2005, 11:55)


Holger_Lambertus

RCLine User

Wohnort: 31535 Dingendskirchen

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233

Freitag, 22. Juli 2005, 11:58

Hi
Kühlung, und ganz besonders im Heli ist das wichtig.

Da wir ja unkommerziell sind dürfen wir kopieren UND verbessern, wie wäre es mit einem System ähnlich dem Causemann ICS:

Gruß Holle

Dicker

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Wohnort: Hamburch

Beruf: Ezialist

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234

Freitag, 22. Juli 2005, 12:11

Das Schnittspiel bei einem Werkzeug fuer 0,2er Blech liegt zwischen 0.01 und 0.02mm... Ich weiss das Optimum nicht.

@Thomas:

Du bekommst die Daten sobald ich die Nachbestellerseite online habe. Morgen im Verlauf des Tages.

Blech ist seit 2 Tagen angefragt, ich hab noch keine Lieferzeit.

Gruss Julian
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I :heart:Alex

Thomas Simon

RCLine User

Wohnort: vun dehäm

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235

Freitag, 22. Juli 2005, 12:11

@Holle: Schaut gut aus und sollte auch fertigungstechnisch leicht umzusetzen sein.

@Error: Geschraubte Teile laufen selten schön miteinander. Gibt Konzentrizitätsfehler und dadurch verspannte Lager. Wenn man irgendwo einen Pass-Sitz integrieren kann, wärs besser.
Schaut euch mal den Aufbau z.B. von Spannzangensystemen und Werkzeugaufnahmen an.

Thomas Simon

RCLine User

Wohnort: vun dehäm

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236

Freitag, 22. Juli 2005, 12:18

Der Schneidspalt kommt, wenn ich mich noch recht an meine Ausbildung zum Werkzeugmacher Stanz/Umformtechnik erinnere, schon hin. Ich glaube, mich dunkel an 10% der Blechdicke erinnern zu können. Feinschnittwerkzeuge arbeiten auch, wenn mich nicht alles täuscht, ohne Spalt.
So dünne Sachen hab ich aber nie gemacht. Eher Krams für Autos und Waffen. :evil:

237

Freitag, 22. Juli 2005, 12:30

wenn wir eine abflachung des mittellochs als verdrehsicherung ans statorblech machen würden, kämen wir mit den großen 18er lagern nicht mehr hin, da steht doch nur 1mm fleisch ;(

also wie kriegen wir dieses problem gelöst???

wurpfel1

RCLine User

Wohnort: CH-rheintal

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238

Freitag, 22. Juli 2005, 12:41

hi leutz

ein feinschnittWK hat einen besonderen, vorlaufenden niederhalter.
ohne schnittspiel läuft ein stanzWZ nicht lange ;)

weil das blech nicht hochfest ist lieber einen kleinen schnittspalt. aber das weis der WK-macher hoffentlich besser!!!


für hubis und boote gibts noch ein anderes design :D
geschraubte statorhalter sind gar keine gute idee! zumindest für eine billige fertigung nicht sehr brauchbar ;(

ich klebe meine statoren inzwischen auf ein alurohr. darin ist eine büchse die die lager hält. will man umwickeln kann man den stator gut greifen. eine flanschplatte ermöglicht die befestigung an einen stirnspant, den motor halten einige madenschrauben und das überstehende rohr sägt man AB!

diese methode ist billiger weil viel weniger spanvolumen anfällt.

bei den knappen massen würde ich mal auf innenringe von zyl-rollenlagern setzen :nuts:
bin schon zu alt zum spielen.. macht aber gleichwohl spass ;-)

wurpfel1

RCLine User

Wohnort: CH-rheintal

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239

Freitag, 22. Juli 2005, 12:43

noch was zur verdrehsicherung:

wozu??
ich klebe den stator auf, neu wickeln ist kein prob weil der flansch ja abnehmbar ist..
bin schon zu alt zum spielen.. macht aber gleichwohl spass ;-)

Alfy

RCLine User

Wohnort: Schwobeländle

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240

Freitag, 22. Juli 2005, 13:28

Zitat

Bin mir nicht sicher, ob die M1.5-M2er Schrauben über die Hülsen mit dem 0.5mm Rand genug Flächenpressung aufbringen, um den Stator sicher am Drehen zu hindern.

M1.5 ist schon arg filigran, einmal zu fest angezogen - zack - darf man das Gewinde ausbohren und neu schneiden.

Zitat

Das Drehmoment, das an der Luftschraube wirkt, ist das gleiche, das den Stator auf dem Statorhalter rund drehen will. Und bei den 9mm Hebelarm ist, denke ich, die Kraft schon ganz beachtlich. Aktio=Reaktio

nur hast Du beim Stator Haftreibung, der Rotor sitzt aber auf Kulags...
Ich denke mit 3 - 6 Schrauben sollte das machbar sein. Wir können ja noch auf M2.5 hochgehen. Zur Not ein Tropfen Sekundi dazu.

Lutz 8)
Hier mal Ralphs Vorschlag
Wenn wir jetzt noch leicht die Längen ändern, passt der Haltering für die 5 und 10mm Variante.
»Alfy« hat folgendes Bild angehängt:
  • Halter2.jpg
Linux is like a wigwam: no Windows, no Gates and Apache inside. :O

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Alfy« (22. Juli 2005, 13:34)