Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: RCLine Modellbau Forum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.
- RCLine Forum
- » Antriebe
- » E-Motoren, Regler...
- » BLDC Servomotor umbau
Ströme messen nicht vergessen!
Boykotiert Nestle Produkte!
Micronuri Hans II
so es gibt Neuigkeiten!, zum einen der Motor dreht sich schon mal ;-) und gar nicht mal
so schlecht!. Mit meinem 42Volt Netzteil komme ich auf 7000 1/min. bei 2,5A , aber nur kurz dann
wird der Motor warm und das ist die schlechte Nachricht :-((
Aber im ersten Moment bin ich doch zufrieden mit dem Versuch muss ich sagen. Die Drehzahl
mehr als verdoppelt mit 6 Windungen weniger, ist doch kein schlechtes Ergebnis!. Bin jetzt gespannt
was Ihr mir ratet für den zweitet Test. Dickeren Draht und noch drei Windungen weniger ?, wäre so
meine laienhafte Meinung im ersten Moment. Wenn das jetzt schon im Leerlauf so warm wird kann
das nix werden, nach ca. 1min hört man schon ein knistern aus dem Motor, so wie ein Abgaskrümmer
am Auto der kalt wird (nicht gut!!). Kann das evtl. auch was mit der Position der Hallsensoren zu tun haben?.
Die sitzen ja auf einer Platine und die ist nur mit Augenmaß auf der alten Position, so 1mm oder 2mm unterschied
wäre da schon möglich. Na ja, will hier nicht rumraten, ich warte eure Meinung ab!
http://www.youtube.com/watch?v=Dr5cdoOEa…=1&feature=plcp
Danke!!
Gruß Frank
Natürlich ist die Position der Hallsensoren relevant: Wenn die
nicht stimmt arbeitet der Motor in einem Teil der Umdrehung
gegen sich. - Komisch ist nur, dass der Leerlaufstrom DAFÜR
noch niedrig ist. Allerdings: Sternschaltung sollte auch wirklich nicht
hoch sein. 2A bei 42 Volt. hmm
Hast du mal gemessen ob eine der Phasen (oder zwei) Schluss
zum Stator oder gegeneinander haben ? Sieht zwar gut isoliert aus, ...
Aber auch dafür ist der Strom relativ niedrig.
knistern .. Mal denken.
Klackern höre ich ... Sind die Lager gesund ??
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »pem« (18. Februar 2012, 00:37)
Phänomene:
1. reduzierst du die Windungszahl von 21 auf 15 und der Motor
beschleunigt auf über das Doppelte. Das ist kein normales Verhalten.
2. Wird der Motor dabei erstens zu warm und produziert zweitens
dabei auch noch seltsame Geräusche. Das ist ebenfalls nicht normal.
Keinesfalls würde ich jetzt sofort dickeres Kupfer verarbeiten. Erstmal
die seltsamen Phänomene aufklären. Du riskierst sonst den Regler.
Es gibt eine Reihe von unüblichen Faktoren in dem Spiel und das
macht das "reinversetzen" in den Motor schwierig. Ich fang mal an
aufzuzählen:
- Der Magnetring ist noch original. Das heißt es ist vermutlich (auch
nach der Anschauung) ein Magnetring aus vergossenem Pulver. Peromatic
sagt es sei Neodym - aber wahrscheinlich sind keine gesinterten
Einzelmagnete drin verbaut sondern .. eben vergossenes Pulver.
Dann wäre der Magnetring ähnlich wie bei den Originalen CD-ROM
Laufwerken schwächer als aus einzelnen Neodym Magneten aufgebaut.
Das könnte evtl. diese ausserordentliche Drehzahlsteigerung erklären.
- Der Magnetring hat eine Mittenteilung und gehört zu einer industriellen
Motorenfamilie. Es ist fast sicher zu vermuten dass er aus zwei Segmenten
aufgebaut ist, deren Magnetisierung leicht verschoben ist. Das wird zur
Senkung der Rastmomente öfters gemacht - und könnte Probleme bereiten.
Wenn du kleine Magnetchen hast kannst du das kontrollieren, eine
Magnetfolie zum sichtbarmachen der Feldstruktur kann das auch.
- Der Regler ist vom präzisen Timing der Hallsensoren abhängig - und
deren Positionierung ist anscheinend nicht durch Anschläge der Platine
genau definiert. 1-2mm +/- könnten dann 15 bis 30° (elektrische) Abweichung in
der genauen Bestimmung des Kommutierungszeitpunktes sein. DAS
wären fatale Größenordnungen. Die Phasen sind jeweils (el) nur 60° aktiv.
- Der Regler reagiert anders als die im Modellbau üblichen Regler. Aber wie ?
****
Ich würde so vorgehen:
a.) Versuche mit einer vorsichtigen Verdrehung der Hallsensoren bei einer
reduzierten Spannung. Wenn der Leerlaufstrom erheblich nachlässt (vorher
den Leerlaufstrom bei z.B. 20V messen), dann ist die Kommutierung
besser.
b.) Den Motor mal so wie er ist an einen im Modellbau üblichen Regler
hängen (die Sensoren sind einfach funktionslos). Wird er ebenfalls so
warm ?? Einen Regler ausleihen - auch wenn er nicht bis 12 serielle Lipos geht.
Erst mal so testen. Auch diese Regler könnte man in der Fräse verwenden.
c.) Den Rotor durch einen mit den gesinterten neodyms austauschen.
(Das wäre die Arbeit die du schon gemacht hast. Ist blöd - aber könnte
zwingend nötig sein. Der originale Motor hat eine im Vergleich zu den
Modellmotoren recht niedrige Leistungsdichte. Daran könnten die schwächeren Magnete
"schuld" sein.) Die Senkung der Rastmomente brauchst du eh nicht.
Vor allem anderen nochmal kontrollieren ob alle Zähne im gleichen Umlaufsinn
gewickelt sind, keine Schlüsse da sind, Alle Phasen -Enden zum Stern
zusammengeführt sind. etc.
ja. so würd ich jetzt erstmal vorgehen. a.) kannst du selbst, b.) könnte auch
ein Modellbauladen oder ..bauer in deiner Nähe. c.) wäre blöd weil du die Arbeit mit
4 Polen schon mal gemacht hast. Also erst kontrollieren, dann a, dann b.
Gruß
Peter Maul
Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »pem« (19. Februar 2012, 00:10)
So mal ein update, einen Kurzschluss zwischen den Phasen oder zum stator konnte ich nicht feststellen. ich habe jetzt nochmal einen anderen Motor gemessen (baugleich) der kommt mit den 42volt auf 270 umdrehungen bei 0,2A. Einen modellbaursgler und das verschieben der Sensoren versuche ich heute Abend noch zu machen.
Gruß Frank
schau dann auch noch mal, ob der Regler dir eine Einstellung
der PWM Frequenz anbietet. Die sollte höher eingestellt sein
als vorher (falls möglich).
Bin sehr gespannt - gib Laut !!
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »pem« (19. Februar 2012, 19:01)
so jetzt mal ein bissel versucht mit dem Motor. Wenn ich die Hallsensoren etwas schiebe wird das ganze etwas besser,
soll heißen der Strom geht runter bis auf unter 1A, aber auch die Drehzahl kommt nicht mehr über 3300 1/min. Ich habe
mir das hintere Lagerschild aufgefräst um das ganze im Betrieb zu ändern, da muss ich aber morgen noch mal etwas
nachfeilen. Also die 7000 schaffe ich nicht mehr, auch nicht wenn ich die Platine wieder dort hin schiebe wie beim ersten Test.
Entweder habe ich was geschossen oder beim ersten Test hat die gemessene Drehzahl nicht gestimmt?!?, mal schauen. Morgen
will ich weiter machen.
Gruß Frank
lese gerade das manual von dem (?) - einem - Moog, Zusammenspiel von "nmax" und
"speed"-Poti ist mir noch nicht so ganz klar. Ist aber bisserl spät heute.
Jedenfalls nen normalen Spielzeugregler ausprobieren. DER dreht auf jeden Fall bis zum
Anschlag. (Aber erst mal Spannung runter: die UMP/Volt zu messen geht damit so gut
wie mit hoher.)
PM
PS: Welcher ist dein Regler ? Weiss ich das ??
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »pem« (20. Februar 2012, 22:49)
das mit den drei Potis habe ich auch noch nicht verstanden. Das einstellen verhält sich nicht so wie ich jetzt
denken würde. Die 7000 1/min. waren definitive da, beim ersten Test hatte ich die und dann habe ich das
Video gemacht und dort hat man die ja gesehen. Mal schauen ob ich das noch mal hinbekommen. Vielleicht
muss man den max. Speedpoti vorm einschalten ja schon auf max. stellen ??
Gruß Frank
komisch ist, dass sie an anderer Stelle auchdas Imax Poti als
speed Poti bezeichnen. seltsame Texte.
Außerdem scheint das Verhalten des Reglers (Werte für Strombelastbarkeit !!)
im Uhrzeigersinn und gegen den Uhrzeigersinn ziemlich unterschiedlich
zu sein und beim testen solltest vielleicht auch mal umschalten.
Ist mir bei nem bürstenlosen zwar schwer begreiflich aber
vielleicht sind die Hall-Sensoren oder dieser Versatz der Magnetringe
auf eine Vorzugsrichtung getuned ?? ?? CW 14 Amp, CCW >40 Amp
sowas noch nicht gesehen.
PM
http://www.moog.com/literature/MCG/BDOQ220_18_40.pdf
Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »pem« (21. Februar 2012, 16:27)
von den Bildern messe ich ungefähr 42 mm ID 84mm AD (und du
hast 45mm Länge angegeben). Kannst du mal korrigieren wenn ich
weit daneben liege ?
Gruß
PM
(habe hier einen 45mm ID, 36mm L und 80mm AD. Der spielt ungefähr
in der gleichen Liga, hat 12 Nuten und ich könnt ja mal parallel bauen.
Die Luftspaltfläche ist ungefähr 5/6 oder so irgendwas - das ist
zumindest hinreichend vergleichbar. Nur in den 70er Jahren hatten die
Festplattenleute noch nicht so gutes Blech - hatte glaub 10 MB
Kannman leider nicht mehr herausfinden )
deine Maße komme hin, ist in etwas die selbe Größe
Gruß Frank
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »emulein« (22. Februar 2012, 12:07)
Motor schicken
- aber besser NEIN, NICHT. Ich hab noch ein paar die vorher angefasst werden wollen und sonst rumpienzen....

rechnerisch - ohne jeden Reglereinfluß (woran ich jetzt nicht mehr
glaube - aber egal) hättest du eher bei 4200 UPM landen sollen.
( umgedreht proportional 3000*21/15 )
Aber OK. Das hat jetzt schon mal funktioniert !!
Ist denn auch der Strom halbwegs im Normalbereich und die Temperatur
auch ?? Dabei könnte die korrekte Positionierung der Sensoren sich
nochmal auswirken, bei der Drehzahl sollte sich eigentlich jetzt
erstmal nicht mehr viel ändern.
Wenn die Stromwerte vernünftig sind könntest Du die bestehende
Wicklung mal beibehalten und im Dreieck verschalten: Ende Phase 1
an Anfang Phase 2, Ende 2 an Anfang 3; Ende 3 an Anfang 1.
Dann liegt er rechnerisch bei 4200*1,73 = rund 7200.
Allerdings musst du aufpassen - vielleicht mags der Regler nicht,
vielleicht steigt der Leerlauf-Strom erheblich. Das soll aber für den
Test mal nicht stören. Ist ja nur kurz und ist die einzig fixe Möglichkeit
mit der jetzt bestehenden Wicklung mal auf schnell zu machen.
Könntest vielleicht erstmal mit der Spannung runter ins ungefährliche,
dann rauf.
Danach kommt vielleicht umwickeln - vielleicht auch
erst ein parallelschalten der Zähne so wie sie jetzt
gewickelt sind. Kommt drauf an wie dein Lötkolben
funzt....
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »pem« (23. Februar 2012, 18:39)
so mal ein bissel an den Sensoren gedreht, ist aber nur zu machen, komme nicht über die 4200 1/min. raus. jetzt kann ich nur nochmal versuchen die drehrichtung über die Phasen machen und nicht über den Regler. aber ich habe wenig Hoffnung das ich mit den Teilen jemals auf meine Wunschdrehzahl komme. Na ja morgen geht es weitet.
Gruß Frank
mehr: nur der Leerlaufstrom soll runtergehen (wenn er nicht schon
unten ist !). 4200 war die berechnete Grenze und höher war seltsam
bis ungut.
Die nächste Drehzahlverbesserung kommt über die Verschaltung:
Mach den Stern auf, schalte das Dreieck und du hast 7200 und
wieder Mut !!! Echt ! Das kannste heut Abend noch wenn du
nicht Schalke schauen würdest ....
Dann kommen noch Feinheiten wie dickerer Draht, weniger Windungen,
Windungen parallel schalten. Da ist ne Menge Luft drin. DIE Tricks kommen
dann morgen.
PM
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »pem« (23. Februar 2012, 21:33)
na dann will ich es versuchen, heute Abend mal das mit der Dreieckschaltung aufbauen.
Mir stellt sich halt die Frage kommt ich zum Schluss zu der erforderlichen Drehzahl und ich
kann dann auch noch mit fräsen?. Es ist mir nicht zu viel das alles zu testen und
dran rum zu bauen, also nicht falsch verstehen!.
Gruß Frank
'Mit 24Volt komme ich auf 3600 1/min. mit 42Volt dann auf 6300 1/min.
der Strom liegt dann bei 700mAh. Der Motor läuft
auch recht ruhig und wirkt "normal". '
Jetzt (nachdem der Steller offenbar mitmacht) wäre die Zeit
zum ernsthaften umwickeln auf Zieldrehzahl / Leistung da.
12 Nuten 8 Pole; Zieldrehzahl über 10000 rpm .......
Ausgangspunkt:
4 Zähne in Serie, 21 Windungen Stern = 3000 rpm
Alternativen:
4 Zähne je Phase in Serie mit je 6 Windungen im Stern ==> 10500 rpm
Je 2 Zähne pro Phase in Serie - 2x2 parallel verschaltet - mit je 12 Windungen (Doppel)stern ==> 10500 rpm
oder auch
21 Windungen, alle vier Zähne jeder Phase parallel geschaltet im Stern ==> 12000 rpm
...
endlose Möglichkeiten. Immer mit dem Ziel auch gleich den Innenwiderstand zu
verbessern und möglichst dicken Draht zu nehmen. Berücksichtigt muss auch werden,
dass die Zieldrehzahl unter Last erreicht werden muss - also sollte die Leerlaufdrehzahl
rund 25% über der Zieldrehzahl unter Last liegen.
.. ALLERDINGS ist jetzt die Frage ob eine genaue Abstimmung auf den originalen Magnetring
wirklich sein soll. Zwischenerkenntnis ist, dass der Steller mit höheren Drehzahlen vermutlich
zurechtkommt und die heisseren Wicklungen auch korrekt bedient. Da du ja aber einen
Magnetring mit neuen Neodyms um deine Spindel bauen wirst (neue Neos => vermutlich höherer
Fluss ==>> weniger Drehzahl, höheres Moment ===>>> muss wieder neu und anders angepasst werden),
schlag ich vor wir schaun erst mal genau, was mit deinem neu gemachten 4-Pol Rotor herauszuholen
ist.
Einverstanden ?
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »pem« (2. März 2012, 14:24)
also ich bin mit allem einverstanden was mich meine Ziel näher bringt.
Ich meine unterm Strich kann man ja aus dem ganzen auch noch ein
paar Erkenntnisse für die Allgemeinheit daraus ziehen!. Stimmt mich
nur etwas traurig das ich da so wenig machen selbst machen kann.
Also deine Ausführungen klingen ja recht Interessant, aber hinbekommen
würde ich das nicht mit dem wickeln und anschließen!. Das mit dem Doppelstern
klingt recht kompliziert für mich.
Dass man mit der Leerlaufdrehzahl etwas höher liegen sollte stimme ich dir zu,
es wird zwar beim fräsen mit den kleinen Fräsern jetzt nicht so das riesen Drehmoment
abverlangt aber besser wäre es bestimmt. Mit der SK15 Aufnahme ist ja mit ER11 Spannzangen
bei 6mm bzw. 7mm Schluss. Gut es gibt auch ne 8mm Spannzange aber ist wohl eher ein
Wunschdenken das das richtig spannt.
Gruß Frank
Warte gerade auf das Gewebe zum Armieren des Rotors. Ohne würden
die Magnete wegfliegen, der Kleber ist recht spröde. Mein Gewebe
hier hätte zu dick aufgetragen - der Luftspalt ist nicht so direkt
dafür gemacht.
Die Hallsensoren sind für 4 und 8 Pole gesetzt und
tatsächlich etwas verstimmt. So machen sie das Timing auf
die Vorzugsrichtung. Die Magnetfolie zeigt auch, dass die Magnete
des Originalrotors keinen Versatz haben - die Pole sind nicht
geschrägt.
Bei der Wicklung bin ich noch am probieren.
CU
PM
(@werner: der 8-Poler läuft ja schon. Mit dickerem Draht und anderer Verschaltung
würde er auch im Ziel liegen.) Da ist aber noch der 4-Poler:
jetzt mit Urlaub gehts etwas schneller vorwärts. Der Rotor muss vergossen werden
und ohne Kartusche geht da gar nichts. Die zweite (zum zusammensetzen) ist noch
auf der Fräse. Die ist dann zum verpressen des Rotors mit ner CFK Armierung. (Ja, einige
Magnete mußten raus.) siehe Bilder unten.
Die Wicklung zum 4-Poler:
Der Versuch in dem Originalmotor die gesehnte Wicklung anzulegen die ideal zum
4 Pol-Rotor passt scheitert: Der Bauraum für den Wicklungskopf beträgt nur
rd. 4mm und das reicht - egal welche Variante - einfach nicht. Bin noch am überlegen
ob der Stator aus seinem Rohr raus und in ein längeres rein muss oder ob neue
Lagerschilde gebraucht werden.
Grüße
PM
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »pem« (3. April 2012, 19:22)
wie auf den Bildern weiter oben. Es ist definitiv unmöglich eine
gesehnte Wicklung (optimal für 4 Pole) in den verfügbaren Bauraum
des Originalmotors zu bringen (vergleiche Foto mit der AAA Zelle).
Es wäre mindestens notwendig zwei neue Lagerschilde zu drehen.
Auch das ginge noch.
Die Frage war aber noch offen, ob der dann entstehende Motor
nicht nur ein passender Motor (Drehzahl) wäre, sondern ob es
auch ein GUTER Motor würde. und da kamen mir Zweifel: Je
weniger Pole ein Rotor hat, desto mehr magnetischer Fluss muss
durch den Stator weiter weitergeleitet werden. Ist Anzahl der Magnetpole
nahe der der Statorzähne, reicht eine (Stator)-Rückschlussdicke von
etwa der Statorzahnbreite. Wird die Anzahl der Pole kleiner,
muss der Stator-Rückschluss dicker werden. Was folgt ?
In der Femm-Simulation wird klar, dass der
Stator-Rückschluss DIESES Stators für 8 Pole gemacht und mit
4 Polen überfordert wird (weil zu dünn). Mal abgesehen von der Schwierigkeit
mit der Bauhöhe gäbe dies eine gute Heizleistung, aber keine
gute Leistung. Das AUSMAß des Unterschieds fand ich überraschend.
Das Bild zeigt einige Statoren. Rechts den blauen von emu und
den aus dem Quantum Streamer (beide für 8 Pole). Links Statoren mit
mehr Masse aussenrum.
gute Illustration ....
..
Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »pem« (18. April 2012, 00:37)
aber größerem Drahtquerschnitt. Dann kann er mit dem Originalrotor oder
mit einem speziell gebauten verwendet werden. Und mit den originalen
Lagerschilden.
Der Rotor wird umgebaut für 8 Pole. Blöd. Lehrgeld.
Bedeutet abhebeln der Magnete und leider auch abdrehen der Prismen. Die
Teflonringe können zum kleben der Neodyms für 8 Pole ebenfalls verwendet werden.
Erspart einiges.....
Wäre das DANN eigentlich ein Rotor wie er für die FRÄSE dann auch tatsächlich
verwendet werden sollte ?
Da sollte doch eigentlich die Aufnahme rein
Dann würde der endgültige Rotor dochanders aussehen ?
Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »pem« (18. April 2012, 00:39)
gut für einen umgewickelten 8-Poler mit einer Wicklung die mit dem Originalcontroller
oder eine BL-Controller aus dem Modellbau hochtourig läuft. Du hast noch den Draht
von Thomas, nimm die Berechnungen von oben; wickel entsprechend und er
wird gut laufen. (Wenn du planst einen Sensorlosen BL Controller zu verwenden
könntest du ihn auch für 24 V auslegen - da gibts haufeneise Netzteile und
die Controller aus dem Modellbau sind billig zu haben.)
Es wäre schön gewesen deine Vorarbeit mit dem 4-Pol Rotor verwenden zu können,
ich sehe aber dass diese Magnetkonfiguration den Stator überlastet
und die entsprechende Wicklung mit DIESER Mechanik nicht zu machen ist.
(für den Motor würde das heißen, dass er recht warm wird und für die
Mechanik würde das viel Arbeit bedeuten - was aber für die FRÄSE gar nicht
zu verwenden wäre.)
Wenn der Antrieb für die Fräse konstruiert wird kannst du die Teflonteile
verwenden um den neuen Rotor zu bestücken, vergießen, tempern, abdrehen,
armieren, nochmal tempern und zart überschleifen (Achtung CFK Staub).
In der Reihenfolge und dann wuchten. Ich schick dir die Teile zu meiner Entlastung mal zurück und
leg auch das Teflon und das CFK zum Armieren mit dazu (Der Innendurchmesser
ändert sich ja nicht.) Den schönen 4-Pol-Rotor hätte man auch vergießen können
- aber dann als Ausstellungsstück.
Viele Grüße
PS: den grünen Stator auf dem letzten Bild bau ich mal so wie gedacht als
4-Poler auf. Da ist es kein Zusatzaufwand die Mechanik drumrum zu bauen
dass alles passt.
PSPS: Hätte jetzt sowieso nochmal pausieren müssen - zu früh gefreut,
Gesundheit lässt sich nicht übertricksen.
Lass uns mal Kontakt halten, und berichten; Selbstbauspindeln sind immer
wieder Thema.
Also bis bald
PM
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »pem« (19. April 2012, 18:04)
also erst mal vielen Danke für deine Ausführungen hier und vor allem
Danke für die Zeit die du da rein gesteckt hast!!!. So unterm Strich
bedauere ich das schon hier nicht gleich gefragt zu haben, bin sicher
da hätte man mir gleich abgeraten von so einem Versuch.
Ich melde mich noch mal bei Thomas und besorge mir mal den dicken
Draht und wickel das noch mal, mal schauen wie es wird. Natürlich mache
ich Bilder und schreib hier die Ergebnis!!
Was das Thema Spindelbau angeht bin ich etwas weiter gekommen.
Ich habe einen Motor aus der gleichen Baureihe aber mit einer Drehzahl
von 14000 1/min. im Einsatz. Der hat aber nur die halbe Bauhöhe und
somit auch weniger Bums, aber dafür die hohe Drehzahl. Einen passenden
Servocontroller habe ich da auch dran, also nicht nur die Hall-Sensoren
sondern noch einen Encoder. Das ist schon was anderes was das Drehmoment
angeht bei niedrigen Drehzahlen <100 1/min. ist die Spindel von Hand nicht
anzuhalten. Die Spindel macht aber Probleme bei hohen Drehzahlen, wird ganz
schön warm das Teil. Es sind zwar Spindellager verbaut aber trotzdem scheint
mir das für einen Dauereinsatz mit 10.000 1/min nicht zu gehen. Werde die Woche
über mal die Spindel richtig einlaufen lassen und dann mal Zunder und schauen
wie warm es wirklich wird.
endlich kann ich mal wieder was schreiben, ist schon ne Weile her, wie die Zeit vergeht!!.
Die Familie und meine Gesundheit hatten mal ihren Tribut gefordert. Das Thema Frässpindel
ist immer noch mein Hauptthema was den Selbstbau angeht. Meine derzeitige Lösung läuft
soweit und macht auch was sie soll. Nur gefallen tut es mit nicht, die Spindel wird seht warm
wenn sie länger läuft und die Lautstärke steigt auch mit der Drehzahl. Ich suche fast jeden Tag
im Netz nach BLDC Motoren die für einen Direktantrieb (Umbau) in Frage kommen. Da ist aber
sehr schwer zu finden (wenn teuer, oder zu klein). Wenn man das Problem mit den Magneten
irgendwie gelöst bekommt wäre schon viel geholfen. Ich finde einfach keinen Lieferanten der
so Magnetsegment oder auch einen kpl. Ring als 4Pol Variante anbietet. Ich denke der Stator
würde man mit viel Aufwand selbst hinbekommen. Der momentane Motor ist ja ein 4poler mit
hoher Drehzahl, dort ist ein Magnetring drin der genau richtig wäre, nur habe ich keine Ahnung
wie ich den einzeln kaufen kann. Der Motorhersteller MOOG hält sich da bedeckt und rückt da
verständlicher Weise keine Infos raus. Zumindest nicht über die deutsche Vertretung, wenn man
jemand in der USA hätte, könnte man mal direkt versuchen beim Hersteller, aber da habe ich leider
keine Optionen. Auf dem Video sieht man den Motor an der Spindel angebaut, muss noch ein bissel
die Software vom Wechsler optimieren und dann mache ich mal ein neues Video wenn das ganze
auch mal echte Werkzeuge wechselt.
http://www.youtube.com/watch?v=x9jOtD5lbLI
Gruß Frank
