Peach303

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1

Montag, 1. September 2008, 14:41

Gefahr von Kollision

Hallo,

seit kurzem bin ich ebenfalls FPV-Pilot, allerdings noch blutiger Anfänger. Und über eine Sache mache ich mir schon länger einen Kopf und ich kann dazu keine Antwort finden.

Ich lese davon das mit Patch-Antenne Reichweiten von bis zu 1km drin sind. Und man kann Videos sehen, bei der die Flughöhe mehrere hundert Meter betragen muss. Besteht hierbei nicht die Gefahr einer Kollision mit einem Passagierflugzeug? Ich habe letztens erst ein Propellerflugzeug mit Werbebanner gesehen. Es hatte bestimmt keine Höhe über 200m (wenn ich mich nicht irre...)

Wie macht ihr das? Es fliegt doch nicht jeder über offiziellen Modellflugplätzen, sondern auch mal über dem Feld neben dem Dorf. Kann dabei nichts passieren?

Physioflieger

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2

Montag, 1. September 2008, 16:59

klar kann das passieren. Aber die Wahrscheinlichkeit dafür ist sehr gering. Die meisten Flugzeuge fliegen höher.
Es passiert eher mal, dass ein Flugzeug einen Vogel mitnimmt. Aber davon gibt es im Luftraum einige mehr als Modellflugzeuge.
Die Wahrscheinlichkeit, dass dich ein Auto umfährt, wenn du mit deinem Modell in der Hand auf dem Weg zum Flugplatz bist, ist bestimmt höher ;)
:ok: Gruß Ole :ok:

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Modellflug - FPV - Quadrokopter

Peach303

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3

Montag, 1. September 2008, 17:23

Hm, mit der Wahrscheinlichkeit hast du natürlich recht. Die ist gering... Ich denke mit dem Elapor meines EasyStars kann es so ein Propeller eh locker aufnehmen. Ich muß nur immer an den Akku denken. Der ist ja doch recht hart...

Aber ich würde auch fast Vermuten das Flugzeuge für sowas ausgelegt sind...

4

Montag, 1. September 2008, 22:33

Guten Abend!

Die Mindestflughöhe aßußerhalb von Platzrunden beträgt meines Wissens so ca. 150m.
Mit Modellen ist diese Höhe jedcoh schnell erreicht.
Bei unserer Flugwiese kommen oftmals die echten Seglelflieger drüber, da sind wir mit unsere Modellen aber dann sofort unten.

Woher kommst du denn, wenn man fragen darf?
Viele Grüße und viel Spaß beim FPV-Flug.

Heiko
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BlackJack

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5

Montag, 1. September 2008, 23:32

also ich Fliege in Mönchengladbach auf nem Feld da geht schonmal öfters eine von den flugschulen maschienen drüber. wenn ich richtig hoch gehe werde ich mit der Twinstar locker höhen zwischen 300 und 400m erreichen.
Denke da besteht schon ein gewisses gefahrenpotential.

Ich Fliege noch kein FPV wird aber bald kommen. Wenn ich einen von den Kleinen höre schau ich erstmal wo der ist wenn der ungefähr in richtung Flieger geht steige ist schnellstmöglich ab.


Gruß

Jack
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BerndFfm

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6

Dienstag, 2. September 2008, 00:06

Zitat

Kann dabei nichts passieren?


Doch, deshalb ist FPV auch verboten in Deutschland.

Auf unserer Flugwiese in Frankfurt ist schon 3-mal ein Polizeihubschrauber drübergeflogen in Baumwipfelhöhe, das war ungefähr eine Höhe von 30 m.

Grüße Bernd
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Physioflieger

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7

Dienstag, 2. September 2008, 08:31

Zitat

Doch, deshalb ist FPV auch verboten in Deutschland.


Das kann ich hier so nicht stehen lassen. Wenn du schon so eine Behauptung aufstellst, dann begründe sie fundiert!
Jeder Mensch kann in ein Modellbaugeschäft laufen und sich ein großes Modell zulegen und auch fliegen. Ob er es von den Fähigkeiten her kann oder nicht ist völlig egal. Wenn der mit dem Hubschrauber kollidiert soll das was anderes sein, als wenn ein FPV Pilot mit dem Hubschrauber zusammen trifft....???
:ok: Gruß Ole :ok:

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BerndFfm

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8

Dienstag, 2. September 2008, 09:11

Ja, das ist etwas anderes.

Der Flugverkehr in Deutschland, auch Modelle, basiert auf dem Prinzip "Sehen und Ausweichen" (Sichtflug oder Visual Flight Rules),

Die DSF (Deutsche Flugsicherung) sieht das Prinzip bei Drohnen und bei FPV zur Zeit als nicht gegeben. Das heisst ich kann besser ausweichen, wenn ich das Modell in echt sehe, als wenn ich durch eine Videokamera sehen, die ja auch ausfallen kann. Sehen können muss übrigens der Pilot, nicht eine andere Kontrollperson, die man ja beim FPV üblicherweise hat.

Ausnahmegenehmigung gibt es nur für das Militär.

Grüße Bernd
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Friwi

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9

Dienstag, 2. September 2008, 09:52

Moin,

wurde ja alles schon lang und breit diskutiert - mit anderem Ergebnis, als von Bernd dargestellt. Am 20.9. wird R.A. Fehling einen Vortrag zur aktuellen Rechtslage beim Quadrokoptertreffen in Köln halten. Bevor ich den gehört habe werde ich dazu nix weiter sagen. Habe nur ein Frage an Bernd: arbeitest Du bei der DFS, wenn ja, in welcher Position?

FF
Das in meinen Beiträgen geschriebene stellt meine Meinung dar und erhebt nicht den Anspruch auf Unfehlbarkeit :w

Basteln ist der Aufstand der Sinne gegen den Verstand...

Peach303

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10

Dienstag, 2. September 2008, 09:53

Zitat

Woher kommst du denn, wenn man fragen darf?


Ich bin aus München. Und fliegen gehe ich am Rand von München nähe Neuperlach-Süd. Dort gibt es eine Wiese mit der Größe von 2 Fußballfeldern und in der nähe ist keine vielbefahrene Straße. Momentan besitze ich noch kein Auto, weil man in München eigentlich keins braucht. Erstrecht nicht bei den Kosten. Ansonsten würde ich auf einen der Flugplätze fahren...

Zitat

Auf unserer Flugwiese in Frankfurt ist schon 3-mal ein Polizeihubschrauber drübergeflogen in Baumwipfelhöhe, das war ungefähr eine Höhe von 30 m.


Oder so. Bei Hubschraubern hab ichs mir auch schon mal gedacht. Wobei, Mit den kleinen X-Twins von Silverlit (25 Euro-Flieger) kann man auch eine Flughöhe von 30m erreichen. Und die gibt es ja zuhauf...

Zitat

Wenn ich einen von den Kleinen höre schau ich erstmal wo der ist wenn der ungefähr in richtung Flieger geht steige ist schnellstmöglich ab.


Und so hab ich mir das auch vorgestellt. Flugzeuge und Helikopter hört man schon paar Sekunden bevor sie über einen sind. Sind ja auch irre laut die Teile. Ich denke das bietet schon teilweise die Möglichkeit abzutauchen auf eine tiefere Höhe.

BerndFfm

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11

Dienstag, 2. September 2008, 12:08

Zitat

arbeitest Du bei der DFS ?


Nein. Ich habe nur ein Interview der DFS gelesen in deren Veröffentlichungen, dass sie sehr viele Anfragen zum Thema Drohnen und FPV bekommen und dass sie das zur Zeit noch nicht zulassen. Aber das wird sich sicher in der Zukunft ändern.

Die Experten wissen da sicher mehr. Ich will ja nur das Rechtsbewusstsein etwas "wecken".

Ich hatte schon etwas mit der DFS zu tun weil wir in Frankfurt direkt in der Einflugschneise des Flughafens fliegen und die Sicherheitspolizei des Flughafens uns als Sicherheitsrisiko sieht (Anti-Terror-Gesetze). Das Fliegen wurde uns zwar noch nicht verboten, kann aber passieren.

Zitat

Flugzeuge und Helikopter hört man schon paar Sekunden bevor sie über einen sind. Sind ja auch irre laut die Teile. Ich denke das bietet schon teilweise die Möglichkeit abzutauchen auf eine tiefere Höhe.


Ja, aber nicht wenn man per FPV irgendwo weit weg rumfliegt.

Lasst Euch euren FPV-Spass nicht verderben !

Grüße Bernd
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Friwi

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12

Dienstag, 2. September 2008, 13:07

Hallo Bernd,

die DFS kann nur in "Ihrem" Luftraum, also im kontrollierten Luftraum überhaupt "etwas nicht zulassen". Der große Teil des Modellflugbetriebs findet aber im unkontrollierten Luftraum statt, und da ist die DFS sowas von "nicht zuständig" ==[] Modellflugplätze, an denen der kontrollierte Luftraum bis zum Boden reicht, müssen ihren Flugbetrieb eh bei der DFS anmelden. Ob dabei schonmal jemand nach FPV-Betrieb gefragt hat?
In der jetzigen Situation schärft Deine Kernaussage das Rechtsbewußtsein überhaupt nicht, da sie auf der Grundlage "habe mal irgendwo gehört, dass das so sein soll..." basiert :shake:

Zur Kollisionsfrage: Beim FPV-Betrieb zusammen mit anderen Modellen kann man sehr schön beobachten, dass das Abstandsschätzen vom Boden aus deutlich schwieriger ist, als vom Videobild. Und das wird bei unterschiedlichen Größen der Flugobjekte noch deutlich schwieriger vom Boden aus. Wer wirklich glaubt, er könne mit seinem mit Sicht vom Boden aus gesteuerten Modell einem manntrageden Flugzeug gezielt ausweichen, der träumt...


FF
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BerndFfm

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13

Dienstag, 2. September 2008, 13:40

Zitat

Der große Teil des Modellflugbetriebs findet aber im unkontrollierten Luftraum statt, und da ist die DFS sowas von "nicht zuständig"


Die DFS ist auch für den nicht kontrollierten Luftraum zuständig. Massenaufstiege von Ballons (bei Hochzeiten etc.) müssen z.B. bei der DFS gemeldet werden.

Zitat

Zur Kollisionsfrage: Beim FPV-Betrieb zusammen mit anderen Modellen kann man sehr schön beobachten, dass das Abstandsschätzen vom Boden aus deutlich schwieriger ist, als vom Videobild.


Das sieht die DFS aber anders.

Zitat

habe mal irgendwo gehört


Ich habs in einer Bekanntmachung der DFS gelesen.

Grüße Bernd
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Friwi

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14

Dienstag, 2. September 2008, 13:53

Zitat

Original von BerndFfm

Zitat

Der große Teil des Modellflugbetriebs findet aber im unkontrollierten Luftraum statt, und da ist die DFS sowas von "nicht zuständig"


Die DFS ist auch für den nicht kontrollierten Luftraum zuständig. Massenaufstiege von Ballons (bei Hochzeiten etc.) müssen z.B. bei der DFS gemeldet werden.

Modellflugbetrieb muss da nicht angemeldet werden. Massenballonaufstiege betreffen üblicherweise den kontrollierten Luftraum, weil die Ballons ja nicht im unkontrollierten Luftraum bleiben :w

Zitat


Zitat

Zur Kollisionsfrage: Beim FPV-Betrieb zusammen mit anderen Modellen kann man sehr schön beobachten, dass das Abstandsschätzen vom Boden aus deutlich schwieriger ist, als vom Videobild.


Das sieht die DFS aber anders.


Und da sind sie ja auch richtige Fachleute, die sich damit auskennen :nuts:
Solange man im unkontrollierten Luftraum fliegt, kann die DFS denken, was sie will, sie ist nicht zuständig...

FF
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Friwi« (2. September 2008, 13:54)


15

Freitag, 5. September 2008, 11:44

Kleine Ergänzung: der unkontrollierte Luftraum (in AT Luftraumklasse G) ist aber nach oben begrenzt (in AT allgemein 300 m über Grund). Darüber liegt praktisch immer kontrollierter Luftraum. In AT ist ferner die maximale Flughöhe für Modellflug 150 m, soferne keine Ausnahmebewilligung vorliegt.

hvdh

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16

Freitag, 5. September 2008, 19:09

Hallo
Im Nachbarforum wurde die Rechtliche Lage auch schon diskutiert.
http://www.rc-network.de/forum/showthread.php?t=108243

Falls es zu einem Schadensfall mit einem mit Personen besetztem Flugzeug kommt, wird man wohl in arge Erklärungsnöte kommen.

Wenn man mit einer Lehrer-Schüler-Anlage fliegt, und die 2. Person das Modell ständig in Sichtweite hat, mag es gehen.

Beim Flug nur mit Brille kann ich mir nicht vorstellen, dass man immer auf ein seitlich anfliegendes Flugzeug reagieren kann.

Hermann

Friwi

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17

Freitag, 5. September 2008, 20:53

Zitat

Original von hvdh
Hallo
Im Nachbarforum wurde die Rechtliche Lage auch schon diskutiert.
http://www.rc-network.de/forum/showthread.php?t=108243


Gähn - die üblichen Leute stellen ihre Meinung als rechtsverbindlich dar, die Sicht eines Piloten, der die Sache aus der Sicht der manntragenden sehen kann (Steffen) wird niedergemacht - alles wie gehabt...

Zitat



Beim Flug nur mit Brille kann ich mir nicht vorstellen, dass man immer auf ein seitlich anfliegendes Flugzeug reagieren kann.

Hermann


Man kann aber die eigene Position dem anfliegenden Flugzeug gegenüber erheblich besser beurteilen als vom Boden aus!
Ich hatte übrigens als manntragender Pilot - so wie Steffen auch - schon "interessante" Begegnungen mit Modellflugzeugen (im erweiterten Anflugbereich des Segelflugplatzes Oppershausen befindet sich ein Modellflugplatz). Ich bin mir sicher, dass der Modellpilot mich gesehen hat, aber die Situation absolut nicht richtig einschätzen konnte...

Freundlichst
Friwi
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Friwi« (5. September 2008, 21:04)


Peach303

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18

Freitag, 5. September 2008, 23:43

Danke für eure Antworten und für den link.

Zitat

Im Nachbarforum wurde die Rechtliche Lage auch schon diskutiert.


EDIT: Habs mir gerade mal durchgelesen. Mir bleibt tatsächlich ein mulmiges Gefühl bei der Sache. Ich denke ich werde trotzdem FPV betreiben, aber dabei in einem Bereich bleiben, mit dem ich schon seit 8 Monaten mit meinem Easystar rumfliege. Also im Sichtbereich...

Gruß

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Peach303« (6. September 2008, 00:14)


19

Dienstag, 9. September 2008, 11:44

.................. :shake: ich frage mich, warum in D-Land immer gleich nach "Gesetzen und Vorschriften gerufen" werden muss. Jetzt komm bloß keiner mit "Bevölkerungsdichte/enger Luftraum und so".
In anderen Ländern geht das doch auch (völlig) problemlos.
In Frankreich wurde (scheinbar/ich bin des Französichen nicht mächtig) nach einer Diskussion die "L/S-Regelung" erlassen und gut ist.
Wäre doch auch eine passable Regelung für uns. Harmoniert auch wunderbar mit den 10mW für 2G4 bei Video. Und wer sich da nicht dran hält (und weiter weg fliegt), der "riskiert" dann eh "Probleme" und muss das mit sich selbst "ab machen".
Aber ich persönlich halte das selbst auch für "überzogen".
Denn das Argument "Ausfall" des Videosystems ist für mich nicht wirklich ein "Argument".
Sicher birgt jedes zusätzliches "Teil" ein Fehlerpotential, aber ich unterstelle mal, dass ein "FPVler" sein System sehr "pflegt und prüft". Wenn ich dagegen so sehe, was für "Gurken" von Modellen (mit Ausrüstung) teilweise in die Luft gelassen werden, und ich spreche da nicht von 300gr Schaumwaffeln, dann ist das "Gefahrenpotential" eines "normalen" Modellflugzeugs im Verhältnis zu einem (in der Regel langsam fliegenden) FPV-Modell nicht größer, auch nicht bei Videoausfall und "Kontrollverlust". Sowas soll bei "Normalmodellen" ja auch ab und an vorkommen ;)
Mir ist bisher ein FPV-Modell "verlustig" gegangen durch RC-Ausfall, Video hat funktioniert bis kurz vor dem Aufschlag (Reichweiten-/Abschattungsproblem).
Und das Modell ist Dank FaleSave "ganz sanft" (leider) im Wald verschwunden.

Sanfte Grüße (nach meinem super erholsamen, total FPV-freien Urlaub)
Reinhard

Peach303

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20

Dienstag, 9. September 2008, 16:51

Hi Paraglider,

bitte verstehe mich nicht falsch. Ich mache mir keinen Kopf wegen Gesetzen, sondern mache mir nur Sorgen, dass irgendjemand einen Herzinfarkt bekommt, weil ihm mein Easystar an die Scheibe knallt. Das ist alles..

Wie gesagt ich bin absoluter Beginner und hab halt einfach noch keine Erfahrung. ABer deshalb freue ich mich darüber, wenn erfahrene Leute ihre Meinung schreiben.