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Samstag, 11. September 2010, 22:43

Kamera-Heli + Stabilisierung f. professionelle Aufnahmen (Rex 600...)

Hallo

Ich komme aus der Film&TV Branche & bin insbesondere im Extremsport(film) tätig.

Mit dem Funcopter und auch dem SIM lernte ich das Helifliegen - nun zumindest so weit, dass Achten, Nasenschweben, Kreise etc... gänzlich problemlos verlaufen. Das alles von Beginn an im Hinblick auf die Verbindung zum Beruf. Danke an dieser Stelle an eure Hilfsbereitschaft.


Mein Ziel:

Einen Heli akzeptabler Preisklasse als Kameraträger inkl. Stabilisierungssystem zu missbrauchen. Mir ist klar, es gibt prof. Lösungen (Aericam mit Maxi-Joker...etc. Observer; Octocopter u. dgl.)
Diese haben alle den Nachteil des Preises - und der eher müden "hobbytauglichkeit". Mein Hauptberuf wird es bleiben Filme zu drehen & wenn man das Hobby mit dem Beruf verbinden kann & 2 schöne Air-Tracking-Shots bekommt...wunderbar! Außerdem bleibt man unter den 5KG...und wenn nicht und man dreht in den Bergen, dann interessierts keinen.


Nach Recherche fällt meine bisherige Wahl auf den T-Rex 600 ESP + ein Cam-Stabilisierungssystem das noch zur Auswahl steht. (http://www.helicamsolutions.com/Products/E50/e50.html oder http://www.barnardmicrosystems.com/L4E_h…tm#CameraMounts (letzteres)
Bei Funktionstüchtigkeit kommt dann noch ein Videosignaltransmitter drauf.

Ca. 5 Minuten Flugzeit mit einer ergoogelten "Optimalnutzlast" von ca 2 KG sollten mit 4500-5000mah 6S drin sein.

Anmerkung: Es versteht sich von selbst, dass mit dem neuen Modell ausgiebig geübt wird + am Simulator vorher - bevor überhaupt die teure Cam in die Luft geht. (EOS, 5D od. 7D je nachdem dann)


Meine Fragen nun an das Forum:

- Gibt es hier jemanden in meiner Nähe (bis zu 2 Std, ich fahre), der mich beim Projekt unterstützen könnte. Aufbau/Setup mit Kamera? Mann kann über Gagen gerne reden... (Salzburg/(AUT)

- Gibt es andere Vorschläge zwecks Heli bzw. macht eine "Umbau" des 600ers Sinn?

- Hat jemand zufällig Erfahrung mit der Thematik

- Verkauft wer was passendes? Wär nicht abgeneigt.


Danke

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »ed.ge« (11. September 2010, 22:45)


p107220

RCLine User

Wohnort: Hinterbrühl bei Wien

Beruf: IT-Supporter

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2

Sonntag, 12. September 2010, 08:10

Servus!

Ich würd' dich gern unterstützen, aber leider ist Salzburg 2 Stunden zu weit entfernt :(

Ich hab mir ein solches Gestell (ohne Regelung) selbst gebaut/bauen lassen und in meinen Amateurfilmen zum Einsatz gebracht.

Meine Erfahrungen mit der Materie sind:
- jedenfalls Elektroheli. Beim Verbrenner experimentiert man ganz schön, bis alle Vibrationen weg sind. Also da bist du ganz gut auf Schiene.
- Als Pilot kann man selbst Fotos machen. Allerdings erfordert das separate Steuern der Einheit in eine Richtung sicher viel mehr fliegerische Fitness als nur das Betätigen des Auslösers.
- HD nur dann, wenn das Nachbearbeitungs-Equipment vorhanden ist (da seh ich bei dir keine Gefahr :) )
- Es braucht nicht zusätzlicher Übung, um so ein Gestell zu fliegen. Der Heli wird so träge, dass der Puls schon beim zweiten Flug unter 60 geht ;) Man muss halt bei der Landung vorausschauend fliegen um den Heli sicher "abzufangen".
- Um die Kamera brauchst dir wohl am wenigsten Sorgen machen, die ist ja eh im Gestell sicher "verpackt".
- Es ist wie beim gewerblichen Filmen. Bis du eine Minute verwertbares Material hast, vergehen viele Stunden. Allein für meinen BATCOPTER II Film sind runde 160 Stunden Außenproduktionszeit angefallen.
- Das Filmen eines fliegenden Helis aus einem anderen fligenden Heli erfordert sehr viel fliegerisches Geschick.
- Eine steuerbare Einheit (mit zweitem Mann dafür) verzehnfacht sicherlich die Erfolgsquote. Jeder investierte Euro erspart dir viele Frustrationen.

Also einfach montieren, rauf mit dem Heli und freuen. Es ist nicht schwer!

Kurt
Bauberichte, Fotos und Videos:
http://www.modellhubschrauber.at
und neuerdings mit Modellflugzeugen auf
http://www.flaechenflieger.at

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »p107220« (12. September 2010, 08:15)


3

Sonntag, 12. September 2010, 15:26

*rofl* Das Bat-Video ist ja geil! Habs mal gegoogelt. Richtig schön überzogen ;)

Ansonsten: Klingt optimistisch ;)

- Dass bei den Aufnahmen dann ein Camera-Operator mit TFT Screen oder Brille arbeiten wird ist eh klar.
- Das mit der Trägheit ist ohnehin ein positiver Nebeneffekt - je träger, desto ruhiger auch die Kamerabewegung.

Video-Downlink hab ich inzwischen bei immersionsflug.de gefunden. (5,8GHZ)


Interessant wären noch: Erfahrungen / Praxis des ein oder anderen. Auch wenns nur hobbymäßig war. Mit einer gescheiten Kamera + Bildstabilisator geht da gleich ordentlich was. V.a. mit Nachbearbeitung.

- Welches Stabilisierungssystem (Reviews gibt es nicht allzuviele),
- T-Rex 600 tatsächlich der beste Deal?

Danke ;)

p107220

RCLine User

Wohnort: Hinterbrühl bei Wien

Beruf: IT-Supporter

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4

Sonntag, 12. September 2010, 15:42

:D

Das mit dem Bildstabilisator musst du testen.
Kann gut sein, muss aber nicht sein.

Rex 600 ist eine gute Mittelklassewahl. Ist gleich meinem 50er Raptor.
Die können ganz schön was schleppen.

Zum Stabilisierungssystem kann sicher jemand anders Auskunft geben.

Kurt
Bauberichte, Fotos und Videos:
http://www.modellhubschrauber.at
und neuerdings mit Modellflugzeugen auf
http://www.flaechenflieger.at

Jörg01

RCLine User

Wohnort: Kärnten

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5

Montag, 13. September 2010, 07:39

Servus "Kante" :D :w ,
es gibt auch bei unseren US-Kollegen hierzu einen ganz interessanten Thread
Helifreak.com : unter "Aerial Videography and Photography" findest Du gute Infos.

P.S.: Wenn ich es recht in Erinnerung habe (durchstöbere dort mal den E-Heli "On-sale" Bereich) wollte dort jemand sogar kürzlich seinen "Video-Heli" auch verkaufen. Kann nur das Angebot gerade nicht finden.

PP.S.: Verkauf1 , Verkauf2 und TRex 600

Ich kann nur über Flugvideos mit der Key-Cam berichten, aber wenn Du sonstwie Infos haben möchtest, dann melde Dich einfach. Kannst auch gerne mal nach Seeboden kommen.
Gruß Jörg
just my 2 cents

[IMG]http://www.helifreak.com/picture.php?pictureid=41526&albumid=5328&dl=1281077726&thumb=1[/IMG]

* fly fast - live slow *

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »Jörg01« (13. September 2010, 09:58)


X-fred

RCLine User

Wohnort: Bad Zwischenahn

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6

Montag, 13. September 2010, 21:04

Wenn du was richtiges willst ,kommst du hier nicht dran vorbei .

http://vimeo.com/10119718

http://vimeo.com/10382335

http://vimeo.com/10138728


Mit dem Hubschrauber hast du immer Vibrationen .
Hab ich alles schon getestet kannst du gleich vergessen .
Ich fliege schon lange heli.alles viel zu aufwendig ,zum filmen brauchst du einen zweiten
Mann.Mit meinem okto mach ich das alleine .
Bei fragen Pn
Hughes500 MD Mitsubishi Raiden 2.02m
Cap 10 2.4m Oktokopter / Lumix fz50

Gruß X-fred

X-fred

RCLine User

Wohnort: Bad Zwischenahn

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7

Montag, 13. September 2010, 21:38

Und noch ein paar Beispiele von freunden .

http://www.mikrokopter.de/ucwiki/VideoAbspielen?id=193

http://www.mikrokopter.de/ucwiki/VideoAbspielen?id=208

http://www.mikrokopter.de/ucwiki/VideoAbspielen?id=185


Diese aufnahmen wären mit einem heli nicht machbar gewesen ,

Mein okto kann mit meinem Setup 2,5 kg ohne Probleme 12 min tragen .

Hughes500 MD Mitsubishi Raiden 2.02m
Cap 10 2.4m Oktokopter / Lumix fz50

Gruß X-fred

X-fred

RCLine User

Wohnort: Bad Zwischenahn

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8

Montag, 13. September 2010, 22:11

Einen habe ich noch!!!!!!!!

http://vimeo.com/13454668

Der musste noch sein.
Hughes500 MD Mitsubishi Raiden 2.02m
Cap 10 2.4m Oktokopter / Lumix fz50

Gruß X-fred

Old_Zitterhand

RCLine User

Wohnort: Kempten (Allgäu)

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9

Dienstag, 14. September 2010, 09:48

Hallo,

Ich würde in jedem Fall einen T-Rex 700 nehmen. Geringere Rotordrehzahl möglich, je mehr Masse der Heli hat, desto ruhiger steht er in der Luft, mehr Nutzlast.

Nach meiner Erfahrung sind 2-3 Kg nicht viel Spielraum wenn man Helicommand GPS, eine drehbare Kameraplattform (mit HH-Gyro) sowie ein über die Kamera einziehbares Landegestell gebastelt hat. Man darf auch nicht unterschätzen wie sensibel ein Heli auf Gewichtsverlagerungen der mitgeschleppten Last (drehen der Kamera oder auch nur Zoomen mit mit Objektivänderung) reagiert. "Ultrasanftanläufe" sind ein muss.

Um es vorweg zunehmen: Professionelle Lösungen bauen zu wollen erübrigt sich für mich angesichts von Lösungen wie einem Actionfly. Ich habe heute eine GoPro Hero HD am Heli. Das Reicht für meine "Erinnerungsaufnahmen".

Ganz nette Impressionen und Ideen gibt's auch hier:
Rcexplorer
*** Wenn man anfängt den Blattspurlauf am Ventilator, Rasenmäher und Mixer zu kontrollieren ist man süchtig! ***

10

Dienstag, 14. September 2010, 11:25

Danke für eure Antworten

Schöne Videos - gehen schon in die richtige Richtung. Auch auf der US-Helifreak Site hab ich mich jetzt ausgiebig eingelesen.

Vorab: Ich plane ohnehin die Kamera von jmd. zweiten steuern zu lassen. Bei den Shootings ist das von vornherein klar.

Dort sind mit T-Rex 600 sehr gute Aufnahmen erzielt worden - mit dem PhotShipOne bzw. deren Systemen. Dafür spricht eindeutig der Preis. Komplettes Setup ca. 3000€. Außerdem kann der Heli zum Spaß noch geflogen werden (Gestell einfach runter).

T-Rex 700 zieht sicherlich mehr, keine Frage. Kostet aber auch mehr, insbesondere geht's dann mit Akkus ins Geld. Photoshipone Systeme werden nur für den 600er angeboten. (stock)


Thema Octocopter: Sehr interessant. Hab ich vorher schon drüber nachgedacht. Scheint sich nur auf lange Sicht zu rechnen. Grundsetup teurer - aber längere Flugzeiten, mglw. ruhiger.
Contra: Transport ?!

Ich werd' mir das jetzt mal durch den Kopf gehen lassen, da ich 2 Wochen im Ausland bin. Danach wird entschieden ;)

Großes Danke erstmal für die Links/Videos - hatte ich bisher bei der Google-Recherche noch nicht.

EDIT: Actionfly ist sicher großartig, aber überdimensioniert. Finanziell wie in der Größe.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »ed.ge« (14. September 2010, 11:35)


Old_Zitterhand

RCLine User

Wohnort: Kempten (Allgäu)

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11

Dienstag, 14. September 2010, 13:45

@Edge: Schau mal auf die Seite von RC-Explorer. Es gibt eine Anleitung zum Eigenbau eines "Tricopters".

Tricopter

Design etwas umstellen, mit größeren Motoren und Propellern. Im Zentrum die Cam drehbar unter das Teil hängen. Drei Füße, die im Flug nach oben an die Propellerarme geklappt werden. Kostet nicht den Bruchteil eines T-Rex.

Mach Dir nichts vor. Wenn das ganze Gerödel von der Kamera am Heli angebracht wurde setzt Du ihn nicht mehr als Freizeitgerät ein. Der Umbau ist zu aufwändig. Selbst wenn nicht willst Du das Gefährt nicht bei einem Spaßflug zerlegen wenn bald wieder ein offizieller Kameraflug ansteht.
Ich würde Spaß und Kameraträger strikt trennen.
*** Wenn man anfängt den Blattspurlauf am Ventilator, Rasenmäher und Mixer zu kontrollieren ist man süchtig! ***

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Old_Zitterhand« (14. September 2010, 13:47)


12

Dienstag, 14. September 2010, 21:31

Interessant ;)

Also: Mit dem Spass/Arbeit trennen hast du wahrscheinlich recht. Sollte man sich nichts vormachen!

Es geht immer mehr in Richtung "camera only" also vielleicht gar ein Mikro/Octo/Tri..bla...copter ;)

Was ich nicht will (zeitlich bedingt), ist mich mit dem Bau (das ginge ja noch) und den Elektronikeinstellungen und dem Cam-Mount spielen. Wenn, dann soll man das DIng nur mehr zusammenbauen und fliegen lernen...

Aber es wird eine Lösung geben - und ja, Draganflyer scheiden aus ---> Die haben Preise, sowas von ABGEHOBEN ^

Old_Zitterhand

RCLine User

Wohnort: Kempten (Allgäu)

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13

Mittwoch, 15. September 2010, 11:24

Mal so ne Idee: Schreib David von RC-Explorer an und erklär was du willst. Offensichtlich kennt sich der Junge mit den Basics aus und hat die Taschen voll mit Erfahrungen und Ideen.
Gegen Gage baut der Dir vielleicht Dein Kamera-Muli.
*** Wenn man anfängt den Blattspurlauf am Ventilator, Rasenmäher und Mixer zu kontrollieren ist man süchtig! ***