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Freitag, 10. November 2017, 16:40

Baubericht von einer Ultimate mit 110cm Spannweite aus Depron

hallo leute

hier entsteht ein kunstflug doppeldecker mit 110cm spannweite aus depron. es wird eine ultimate und der aufbau soll möglichst einfach gehalten werden. sie bekommt auch nur flache tragflächen aus 6mm depron. das geplante abfluggewicht liegt bei 500gr.

gruß jens
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Samstag, 11. November 2017, 18:04

das vordere und das hintere stück vom rumpfdeckel sind nun fest auf dem rumpf aufgeklebt. das mittlere bleibt abnehmbar. der rumpfspant besteht aus 12mm depron ( 2x 6mm aufeinander geklebt) und sollte sehr sauber angepasst werden damit eine stabile verbindung zum rumpf entsteht. schließlich trägt er später den motor.
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Sonntag, 12. November 2017, 17:58

weiter geht es mit der motorhaube. dafür habe ich ein urmodell aus styrodur hergestellt. anschließend wird darüber mit dünner 0,3mm pvc folie eine erste form tiefgezogen. da styrodur nicht sonderlich hitzebeständig ist, muß die folie sehr dünn sein damit die wärme schnell abgebaut wird. vor dem tiefziehen habe ich die urform mit salatöl eingestrichen. das hilft beim rauslösen. die styrodurform wird dann wieder in die folie gesteckt und das ganze mit gips übergossen damit sich die dünne folie beim anschließendem ausgießen nicht verformt. nach dem trocknen wird die form herum gedreht und der styrokern rausgenommen.

es gibt auch spezielles pur schaummaterial das sich ähnlich leicht wie styrodur bearbeiten läßt und beim tiefziehen hitzebeständig ist. für wenige tiefziehvorgänge ist das einfacher als eine zusätzliche gipsform herzustellen. dieses material ist allerdings recht teuer und nicht mal eben im baumarkt zu beschaffen. da ich größer serien der hauben fertigen möchte, brauche ich aber eine dauerhafte form aus gips.
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Sonntag, 12. November 2017, 18:43

nun wird die form mit gips ausgegossen. nach dem trocknen wird die äussere schicht vorsichtig abgeschlagen und die gipsform aus der folie gelöst. sie wird dann noch unter fließendem wasser mit schleifpapier ausgebessert und kann dann trocknen. wenn man es eilig hat geschieht das bei 90-100 grad im ofen.
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Sonntag, 12. November 2017, 18:49

Respekt Tip Top.Saubere Arbeit wie immer. :ok:
gruss Manfred

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Dienstag, 14. November 2017, 19:51

danke

die haube ist nun tiefgezogen und angepasst. das material ist 0,75mm polystyrol.
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Mittwoch, 15. November 2017, 14:40

flächen und leitwerke sind ausgeschnitten und die ruderflächen mit tesa angeschlagen. die tragflächen und das höhenleitwerk wurden mit einem 0,6mm x 5mm cfk stab verstärkt. jetzt geht es an die farbliche gestaltung.
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Mittwoch, 15. November 2017, 20:34

langsam kommt farbe ins spiel...
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Samstag, 18. November 2017, 16:09

das decor ist, bis auf ein paar wasserschiebebilder und die motorhaube, nun fertig. als nächster wird der antrieb zusammengestellt.
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Chevy-Mischl

RCLine User

Wohnort: Dieburg

Beruf: Maschinenbauer, Hydraulik-Monteur, Prüfer, Arsch für Alles !!!

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Sonntag, 19. November 2017, 10:40

Ganz dicken Daumen hoch :ok: ! :)
Gruß :w

Mischl

Jürgen Be

RCLine User

Wohnort: Vaihingen/Enz

Beruf: Postler

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Montag, 20. November 2017, 12:58

Super Baubericht, Jens :ok:

und toll gespickt mit vielen wertvollen Tipps...


Gruß Jürgen :w
Mein Verein:
http://hmsv.net/

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Dienstag, 21. November 2017, 16:31

danke

als antrieb habe ich einen 45gr. aussenläufer mit, ich glaube, 1100kv gewählt. luftschraube ist eine 10x4,5 slowfly im gws style. der lipo wird ein dreizeller so um die 1300 mAh. den motor habe ich zuerst auf einen dünnen sperrholzträger geschraubt und anschließend auf einen epp klotz geklebt. die motorhaube wird mit ein paar tropfen uhu-por beferstigt. so läßt sie sich auch jederzeit mit etwas waschbenzin wieder ablösen.
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Dienstag, 21. November 2017, 23:42

Jetzt werden die Leitwerke montiert. Zuerst wird das Höhenleitwerk nass in nass mit Uhu-Por eingeklebt. Anschließend das Seitenleitwerk, ebenfalls mit Uhu-Por, angebracht. Dazu lasse ich den Kleber aber wieder ablüften. Damit das Aufkleben einfacher geht, wird das Leitwerk oben mit Backpapier unterlegt und zuerst am Rumpfende angedrückt. Dann wird das Backpapier rausgezogen und das Leitwerk auch von oben an den Rumpf gedrückt.
Die Servos sind kleine 6,5gr. Digitalservos die einfach mit Uhu-Por eingeklebt wurden. Beim Biegen der Ruderanlenkungen fixiere ich die Ruderflächen mit 2 Depronstücken und einer Klammer.
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Mittwoch, 22. November 2017, 13:02

Hi

Toller Baubericht!! Zum Haubenbau mit Gips hab ich noch eine Frage: Lässt du die Gips-Form komplett austrocknen bevor du sie aus der Kunststoff-Form nimmst? Wenn ja, wie leicht lässt sich der Gips entnehmen?

Gruss Waspy

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Mittwoch, 22. November 2017, 15:15

Kompliment zu dem Bau und Bericht

hallo aus Dortmund,

ein klasse Modell, was du da baust.
auch die Details sind sehr informativ und es macht richtig Spaß den Fortschritt zu verfolgen.
Freue mich auf die Fertigstellung und ggf. ein (Flug-) Video?!

Gruß aus´m Pott :prost:

Jörg
NICHTS ist so ernst wie der Spaß anderer Menschen! ;)

Hangar: FW 190 von Hype; ; Komet von HK; Sbach 342 von HK ; Fieseler Storch von flite Test; Taube von Ikarus; Panther - 70 mm Impeller
Garage: VW Sandscorcher, Monstertruck 4x4 -> Tamiya
Bootsteeg: PT 15 Schnellboot von Robbe, Megadragster (Rennboot) von Graupner, Segelboot von Graupner
RIP ;( : Yak-15; F-22; BF 109; Sukhoi PAK-FA; FW 190 als Konturenmodell; Fieseler Storch; Taurus von Küstenflieger; Impaction von Joost ...

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Mittwoch, 22. November 2017, 17:03

@waspy:
der gips muß bzw. soll nach dem ausgießen der ersten tiefziehhaube nicht aushärten. er wird ja noch unter wasser verschliffen. nach etwa 30-60 minuten wird der gips durch die exotherme reaktion warm. dann ist er auch hart genug dass er nicht mehr zerbröselt und kann von der form gelöst werden. an der form kann er nicht haften bleiben. es geht nur manchmal etwas mühsam weil schlecht luft zwischen gips und kunststoff kommt. bevor ihr aber die erste echte haube tiefziehen wollt, muß er durchgetrocknet sein. von einer feuchten tiefziehform löst sich die haube sehr schlecht.

@jörg:
ja, wenns fliegt gibts auch ein video. es soll ja wieder ein bausatz entstehen und da drehe ich sowieso immer kleine filmchen.

beim bau geht es nun mit dem verbinden der beiden tragflächen weiter. die streben sind aus jeweils 2x 6mm depron das aufeinander geleimt wird.
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Friedhelm Hess

RCLine User

Wohnort: Hagen /NRW

Beruf: Rentner (früher Postler)

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17

Mittwoch, 22. November 2017, 20:38

Lieber Jens,dein Modell ist eine Augenweide und der Baubericht wirklich sehr aufschlußreich und extrem ausführlich!
Da ich selbst auch Modelle baue und zum Teil auch konstruiere,kann ich nur den Hut ziehen und viele von deinen Ideen werden sich in meinen Entwürfen wiederfinden.

LG

Friedhelm

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Donnerstag, 23. November 2017, 07:22

Hi Jens

Danke für die Erklärung. Muss ich auch mal versuchen.

Gruss Waspy

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Donnerstag, 23. November 2017, 13:34

Danke.
Das Fahrwerk aus 2mm Staldraht wird mit einem Hammer oder ähnlichem, vorsichtig in den Fahrwerkspant aus 3mm Balsa getrieben. Anschließend wird der zweite Fahrwerkspant, ebenfalls 3mm Balsa, aufgelegt und auch leicht festgeklopft. Auf diese Weise entsteht eine stabile Halterung für das Fahrwerk. Es wird dann nur noch mit Epoxy oder Sekundenkleber in das Sandwich gepackt.
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Dsungare

RCLine User

Wohnort: Erkelenz NRW

Beruf: Radio&Fernsehtechniker

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Freitag, 24. November 2017, 21:11

Hallo Jens,

das ist wirklich erste Sahne was du hier zeigst.
Sehr schönes Modell und toller Baubericht.
Nach längerer Pause, steht das Modell ganz oben auf meiner Bau-Liste.

Viele Grüße
Stefan :w