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Montag, 1. Januar 2018, 15:55

Bau des Storch begonnen

Bau des Fieseler Storch begonnen. Zunächst nur Teil 1 und 2 verleimt (Ponal wasserfest). Weiterer Aufbau: Leisten 1und 2, verleimt, senkrecht in späterer Position zum Rumpfaufbau auf einem völlig planen Baubrett fixieren. Alle Spanten des Rumpfes aufstecken (noch nicht verleimen, nur mit Klebeband in Position fixieren). Ausrichten, richtige Seitenwahl bei Spant 29 und 3 (Tank liegt in Flugrichtung rechts) - hier kommt die erste "Kopfnuß", denn ich fliege mit E-Antrieb, also Akku. Dessen Position muß maximal weit nach Vorn verschiebbar sein. Es wird ein 5s oder 6s LiPo. Evtl ist hier in den Spanten der Ausschnitt zu erweitern, soweit möglich / nötig. Werde das rechtzeitig prüfen und ggf richten.

Damit die beiden flach auf dem Baubrett liegenden Teile 1 und 2 nicht mit demselben verleimen, ist Haushaltfolie unterlegt. Die Leisten sind vorsichtig auf's Brett vernagelt, um kerzengerade Verleimung zu sichern. Um bei der richtigen Anordnung der Spanten, deren Nummerierung zB ganz vorn nicht den hinteren folgt, keinen Mist zu bauen, ist immer wieder Vergleich mit dem Bauplan angesagt - ein gewisses Manko, daß die Baubeschreibung keine Explosionzeichnungen enthält. Aber es geht auch so. Teil 20, der "hinterste" Spant, ist die SLW Abschlußrippe der Stabilisierungsflosse, somit baulicher Rumpfabschluß. Es wird nach dem Einsetzen der Spanten nötig sein (da der Rumpfkiel durchgebogen ist und auf dem Baubrett mit Nägel zu richten), den gesamten Rumpf zunächst geduldig mit all seinen Längsgurten an den Spanten zu justieren und die Verleimung direkt damit so fixiert vorzunehmen. Als letztes wird der obere Längsgurt fixierend einzusetzen sein. Ich hoffe, das funktioniert so (bin zuversichtlich). Zumindest zwei Längsgurte sind mE neben dem Kiel und obersten Längsgurt nötig, um das zu erreichen. Einzige Frage bleibt hier mE noch das wie zur Vermeidung von Torsion. Das müßte die spätere Beplankung des Rumpfvorderteils bringen.

So will es die Bauanleitung (und mein Kopf). Fotos von Schritt 1 an folgen noch, wenn's lohnt - keine Sorge, ihr bekommt was zu sehen.
Gruß, Jockel

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Tünnbüddel« (1. Januar 2018, 16:24)


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Dienstag, 2. Januar 2018, 11:43

ein erstes Foto

Im Foto sieht man die einzelnen Spanten (bis auf den Brandspant Unten außen) in etwa der Position, die sie später auf dem Rumpfkiel haben. Der zeigt links das Vorderende, rechts Oben das hintere Ende (SLW-Abschlußspant). Die beiden vordersten Spanten sind aus 6mm Pappelsperrholz, ein etwas dunklewrer Spant aus Buchensperrholz, alle anderen aus 3mm Pappelsperrholz - sehr sauber gelasert. Steckt man sie auf den Kiel, paßt das recht stramm. Das Aufstecken und ausrichten wird der folgende Schritt, dann wird zumindest entlang des breiteren Rumpfgurts beidseits fixiert und alles verleimt. Hab mir heute neuen Weißleim, wasserfest, geholt.

Dieser und alle anderen Rumpfgurte liegen dem Bausatz aus eher weichem Balsa bei. Mir ist das zu weich. Auch wenn es mehr wiegt, werge ich es wohl durch Hartbalsa ersetzen, die beiden breiteren, seitlichen Rumpfgurte wahrscheinlich sogar aus Kiefer, oder Ramin. Ob's unbedingt nötig ist, weiß ich nicht, möchte den Rumpf später nur an der Kabine und Front auch seitlich und Oben (Front), sonst nur am Boden (bis auf LW-Passungen etc) beplanken. Der "Rest" wird bespannt.
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Gruß, Jockel

23

Dienstag, 2. Januar 2018, 12:39

weitere Fotos

Das Teil ist groß genug, daß ich es entweder nur insgesamt und kleiner, oder in Teilen größer auf die Linse bekomme. Also ein Übersichtsfoto (#02), dann alles in Teilen von Vorn bis Hinten (##03-05), Spanten auf den Kiel gesteckt:

Foto 02: Übersicht Rumpf (leider nicht ganz drauf)

Foto 03: vorderes Rumpfende, Bereich Kabine bis Vorn

Foto 04: gegen hinteres Rumpfende, Bereich nach Kabine bis Hinten

Foto 05: hinteres Rumpfende, SLW Stabiflossenabschluß

Auf dem Fichtenholzbaubrett (kerzengerade, seit längerem, immer wieder überprüft) wurde, diagonal, zuerst eine Linie mit weichem Bleistift gezeichnet. Das ist die Grundlinie zur Ausrichtung des Rumpfkiels (per Nägeln). Nicht ganz einfach, aber mit etwas Geduld machbar. Vorn sind es recht lange Nägel, der Vorderste reicht mit seinem Kopf gerade noch an den Kiel (Kiel verläuft hinten bis Kabine waagerecht auf dem Baubrett, wird dann mitten im Kabinenbereich vorn angehoben).

Der dritte Spant von links ist der Buchenholzspant. Die beiden niedrigeren danach dienen der Stabilisierung im FW-Bereich und Aufnahme von dessen Drähten. Wie man im Übersichtsfoto sieht, steht zB der neunte Spant von Vorn leicht schräg; dh seine Aussaprung im Kiel ist etwas zu groß - ausrichten an den Längsgurten ist angesagt. Kein Problem, aber insgesamt sicher Gefummel, das in alle Richtungen zu vermessen ist, bevor der Leim abbindet. Jetzt heißt's ausrichten, seitliche, breitere Gurte fixieren, oberen Gurt aufsetzenund verleimen.
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Gruß, Jockel

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Tünnbüddel« (2. Januar 2018, 12:52)


24

Dienstag, 2. Januar 2018, 17:42

Scheint niemand bemerkt zu haben:

Spant #3 (der aus Buchensperrholz) war falsch rum auf'm Kiel!

Beim Studium des Bauplans (er zeigt zwar perspektivisch richtig an, aber man muß erst mal Teile suchen, dann deren Position am Rumpf teils aus zwei Ansichten klären - geht aber) und der Stückliste hatte ich mir zwei Kiefern- und alternativ Hartbalsaleisten, statt der weichen Balsateile, für die seitlichen Hauptgurte besorgt. Zudem für eine ganz Vorn liegende Vergurtung eine 4x4mm Kiefernleiste - komme später noch mal drauf zurück. Ganz wesentlich scheint mir, daß man alle am Rumpf zusammengehörende Teile vorm Verleimen wirklich zusammen steckt, erst dann verleimt, weil manches sonst nicht mehr geht. So muß im Rumpf aus zwei Sperrholzteilen (Teile ##26 u. 27), die von Wand zu Wand und fast durch den gesamten Rumpf in Längsrichtung reichen, ein Boden erstellt und eingebracht werden. Ganz Vorn soll eine anfangs solo (Teil #33), dann Innen an einem Stück Sperrholzvergurtung (Teil #31) eine Kiefernleiste ((eben Teil #33) in der Stückliste steht nur "Holz") verleimt werden. Für die, laut Stückliste beidseits mit 350mm Länge vorgesehen, müssen mehrere Spanten (Spanten ##4 bis 8 ) entsprechend nachbearbeitet werden (Öffnung in Größe 4x4mm einbringen) oder man macht die Leiste deutlich kürzer (was für die Stabilität nicht geschickt wäre) - also nacharbeiten. Spätestens jetzt wird einem klar, warum in der Baubeschreibung steht, man solle nicht gleich alles verleimen, sondern erst mal stecken. Werde die entsprechenden Stellen in Kürze in Fotos zeigen.

Hab mir noch Gummis besorgt, um Teile einfach zusammen zu halten. Zwingen und Klammern hab ich schon, Tesakrepp auch. Wenn der Boden (Teile 26 u. 27) verleimt und die Verleimung getrocknet ist, geht's weiter.
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Gruß, Jockel

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Tünnbüddel« (2. Januar 2018, 17:53)


haschenk

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25

Dienstag, 2. Januar 2018, 18:25

Hallo Jockel,

solche Rümpfe in Spant/Längsgurt ("Stringer")-Bauweise werden üblichweise -und aus gutem Grund- auf einer Helling zusammengebaut.
Bis jetzt kann ich nicht erkennen, daß du das vorhast. Kommt das noch ?

Gruß,
Helmut

26

Dienstag, 2. Januar 2018, 19:32

Hallo Helmut,

ja, muß mir aber noch Leisten dazu beschaffen. Anbieten würde es sich am zweiten Längsgurt von Unten, nach dem Kiel, weil er als einziger komplett durch geht - die Länge betreffend. In der Höhe jedoch ist er in der Mitte der Kabinenlänge "geknickt". An den hohen Spanten der Kabine wär's aber viel zu weit unten. Da brauche ich's weiter oben. Mache ich in Kürze. Dann geht's an's ablängen, leimen / nageln / schrauben derselben etc. Muß vielleicht nicht an jedem Spant sein, aber einigen - den "Rest" machen dann die einzuleimenden Leisten. Weiß nur nicht, ob's dann noch mit "diagonal" geht (eher nicht), müsste dann noch mal umbauen - mal sehen. Suche derzeit in meinem Otzkruscht nach den Remagrit-Feilen. Die scheine ich in meinem Aufräumwahn vor Weihnachten wieder gut versteckt zu haben - verstehe mich manchmal selbst nicht recht, aber ich hab wenig Platz und im Verstecken bin ich gut - manches findet sich nach Jahren "zufällig", wenn ich gar nicht mehr dran denk'. Das Thema hab ich seit meiner Jugend, nur gebessert hat sich's nie.
Gruß, Jockel

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Tünnbüddel« (2. Januar 2018, 20:04)


haschenk

RCLine User

Beruf: Dipl. Ing.

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27

Dienstag, 2. Januar 2018, 23:36

Hallo,

dann vermute ich mal, daß du ähnlich wie auf dem angehängten Bild vorgehen willst (das natürlich nicht die einzige Bauform für eine Helling ist). Es ist eine uralte Bauform, aber noch ohne größeren Aufwand zu realisieren.
Man muß nicht jeden Spant fixieren, aber einbauen und den Strak prüfen in jedem Fall. Wenn der nicht stimmt, bedeutet eine Nacharbeit sonst viel Arbeit.

Gruß,
Helmut
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  • Einfache Helling.jpg

28

Mittwoch, 3. Januar 2018, 19:38

@ Tünnbüddel

"Remagrit-Feilen"

Kannst du mal ein Bild einstellen wie die aussehen? Ich kenne nur Permagrit.

Heinz

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29

Sonntag, 7. Januar 2018, 08:23

ich glaube hier wird es noch ganz besonders lustig,
diesen Baubericht lege ich mir mal bei meine Favoriten ab,

Tünn, aus dir wird bestimmt mal wer ganz berühmtes ...

die MicroSiemens Nummer bei den Servos war schon gut ... Werner von Siemens hat auch tränen gelacht
nur so unter uns ... es soll sogar Servos geben die man programmieren kann, da ist ein MicroProfessor drin.

vielleicht kannst du auch Rolf Sievert noch kurz ehren, das ist der vom microSievert, ich denk der wird strahlen ...
oder
den Rolf Henry, das ist der vom microHenry, der spult vor Freude

ich glaube hier wird's noch besser ...

vorab schon mal danke
liebe grüße Harald

alles nur Physik und gesunder Menschenverstand, gehe streng logisch vor .... dann bleibt nur eines übrig, der wirklicher Auslöser deines Problems --- oder wie ein berühmter Detektiv sagte dann bleibt der Täter übrig

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Controller« (7. Januar 2018, 08:43)


30

Sonntag, 7. Januar 2018, 16:14

Wann geht es weiter ? :)

- wo ist er denn, der Jockel ??

: ??? ??? :nuts:

31

Donnerstag, 11. Januar 2018, 19:38

Erste Runde gemacht; dh Spanten auf den Kiel gesetzt und teilweise geleimt (die hinteren, bis zum Freilaufen des Bodens auf den Aufsetzpunkten, nur außen in den Ecken, an den vorderen Spanten). Das ist ein ziemlicher Akt, weil man sehr viel auf einmal vermitteln und kontrollieren muß - aber es geht. Der Rumpf sitzt auf 'ner Helling.

Als nächstes sind die Spanten vorne dran, die mit dem Boden des Rumpfes an dessen Eckpunkten zu verleimen sind. Für all das ist es hilfreich, den Kamm auf die Spanten zu setzen. Das seitliche Richten kommt später, wenn die ersten beiden Längsgurte links und rechts mit den Spanten zu verleimen sind. Da muß vorher fleißig "trocken" vermessen und egalisiert werden, damit später alles gerade ist. Sonst hat der Rumpf Verzug - und den danach zu richten, wird mehr als Akt, da hat helmut völlig Recht.

Fotos kommen später noch. Aber hetzen laß ich mir hier und anderswo nicht. Und Häme brauch ich hier auch nicht - wenn ihr die los werden wollt, tummelt Euch bitte woanders oder laßt's. Lustig wird hier gar nichts. Große Lust, hier zur "Belustigung" irgendwelcher Leute, die meinen, sich so die Zeit vertreiben zu wollen, zu schreiben, hab ich nicht - ich kann's auch lassen. Das Schreiben mache ich für Euch, nicht für mich, ich brauch das nicht.

Remagrit ist ein Tippfehler - weiß, daß die Feilen Permagrit-Feilen heißen. Hab beim Tippen halt nicht fest genug auf die Tasten gehauen.
Gruß, Jockel

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Tünnbüddel« (11. Januar 2018, 20:13)


32

Donnerstag, 11. Januar 2018, 19:45

Hallo Helmut,

ja, meine "Helling" ist recht simpel. Eigentlich nur eine Unterstützung / Auflagefläche für den Rumpfkiel und seitlich durch Nägel gerade geführt (damit der Kiel keinen S-Schlag bekommt). Die Spanten sind in Längsrichtung durch enge Passung in den Schlitzen des Kiels schon gut geführt, nur seitlich, also in Querrichtung nicht. Das wird später die Aufgabe, hier beide Seiten identisch zu vergurten. Denke, mit ein paar Spanten anfangen und nach Vermessen / Vermitteln verleimen zu müssen, dann die restlichen - wie Du es beschreibst. Ich geh's langsam an. Ein Thema wird sicher der Akku, weil die Baubeschreibung aus dem italienischen ins Deutsche zu einer Zeit übersetzt wurde, als wohl noch keiner dachte, den Storch jemals elektrifiziert fliegen zu lassen. Nirgendwo ein Hinweis, auf einen BL / E-Motor oder Regler oder LiPo. Das kannten die wohl noch nicht oder haben sich nicht dafür interessiert.

Der LiPo, wahrscheinlich ein 5s, muß rechts neben den Kiel, aber auf Höhe der Bodenplatte. Leider geht die nicht bis ganz vorne, ich muß also "anbauen" und bei der Gelegenheit eine Art Box für ihn vorsehen, damit er später nicht durch den halben Rumpf schiebt. Wäre suboptimal. Regler und BL müssen auch unter. Der BL wird vor den Brandspant geschraubt, ist weniger das Thema. Aber der Akku sollte bis ganz vorn hin können, wenn's zur Einstellung des COG die richtige Position wäre. Und wahrscheinlich ist es so. Der Regler sollte seitlich von ihm platziert werden. Das geht, nur muß das Teil dann auch ziemlich nach vorn, vor die unter der Kabine liegende Servo-Montageplatte, eine halbe Etage über dem Rumpfboden.

Um die geht's. Sie hat zu große Aussparungen für 3 Servos, 2 hinten links und rechts der Mittellinie, einen vorne links. Der vorne links wäre ok, nur im Ausschnitt kleiner zu machen, also aufzufüttern. Er ist wohl für das Gasservo bei VB-Antrieb. Für mich also irrelevant, aber als Position für ein Schleppkuplungsservo interessant und ok. Die beiden hinteren Servos müssen bei mir allerdings beide mittig sitzen, nicht links und rechts, denn ich arbeite nach hinten mit Seilzügen zur HR- und SR-Ansteuerung, nicht mit Bowdenzügen. Das wird Gebastel, denn ich muß die Servos auf 2 Etagen einbauen.

Den einzigen, recht schräg sitzenden Kabinenabschlußspant nach hinten muß ich weiter aussparen, damit alle Seile durch passen, ohne anzuecken. Wird schon. Erst wennn dessen Aussparung innen vergrößert ist, kann's mit dem Rumpfaufbau weiter gehen.
Gruß, Jockel

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Tünnbüddel« (11. Januar 2018, 20:10)


33

Donnerstag, 11. Januar 2018, 20:56

Hallo Helmut,

Deinen Helling-Vorschlag werde ich nutzen, wenn alle Spanten mit dem Kiel und Kamm verleimt sind. Dann ist die Zeit, die Längsgurte anzuleimen. Genau dann wäre auch diese Helling wichtig. Die Leisten dafür hab ich schon hier, das Baubrett auch schon. Messen, Linien mittig längs und quer dazu im richtigen Spantabstand sauber aufzeichnen, zugeschnittene Leisten drauf und fertig ist die Helling. Rumpf drauf ausrichten und dran befestigen, dann kann's mit den Längsgurten los gehen. Wenn die am Rumpf verleimt sind, vor allem der breitere Hauptgurt, ist der Rumpf rundum gerade in sich fixiert. Dann kann er auch wieder aus der Helling raus und ich so weiter arbeiten, zB Servobrett machen und einpassen / -leimen, Akkubox, Bodenplatte hinten für das Spornrad (im Bausatz nur ein Sporn, gefällt mir nicht),TF-Befestigung (Messingrohr) an einen Spant etc.

Da der SR-Stabilisierungsflossen-Abschlußspant schon am Rumpfkiel dran ist, die Aluschienen zur TF-Befestigung an zwei Spanten auch schon aufgeschraubt sind, hab ich denen mal eine Straaklatte aufgelegt und von hinten und vorn gepeilt - paßt, rechtwinklig, und Rumpf in sich gerade. Bin zuversichtlich, das wird was. Es wird mal Problemchen geben, aber die sind dazu da, sie zu meistern. An irgend was muß man ja noch wachsen können. ;)
Gruß, Jockel

34

Samstag, 13. Januar 2018, 21:11

Bin derzeit dabei, alle Spanten, nach und nach und grüppchenweise, mit dem Kiel und Kamm zu verbinden. Das erfordert hier und da vorherige Nacharbeit mit der Feile, um die strammen Passungen in den Ausschnitten auszubessern 7 zu lockern, wenn ein Teil im Verbund zu richten ist. Es geht, aber nur etappenweise. Zudem bricht das Holz zB des Kamms sehr leicht (Pappelsperrholz allgemein), weil an manchen Ausschnitten nur ein sehr schmaler Steg stehen bleibt, die Einpassung des zugehörigen, anderen Teils manchmal zu stramm sitzt und Sprengwirkung hat.

Das ganze hat den Vorteil, den Aufbau sehr gut kennen zu lernen, und im einen oder anderen Fall so Lösungen zu finden, die besser sind, als beschrieben. Möchte den Storchbausatz wirklich nicht schlecht machen, aber man muß sich in einiges schon gut eindenken. Easy ist das nicht alles. Das eine oder andere ist auch mE nicht so doll beschrieben. Aber insgesamt stimmt's und es ist ein sehr schönes Modell. Ich hab immer wieder Freude an diesem fliegenden Gewächshaus.

Den LiPo später seitlich setzen, dort hin, wo eigentlich, für VB, der Tank vorgesehen war, geht nicht gut. Der Platz wäre zu schmal, hab zig SLS LiPos in 5s gecheckt, alle breiter. Also muß er doch eher mittig "in's Boot". Etwas mehr Gefummel, aber es wird.
Gruß, Jockel

35

Sonntag, 14. Januar 2018, 11:30

Derzeit muß der Boden noch mit den vorderen Spanten verbunden werden. Das geht dort idR nur an deren Eckpunkten ihrer Innenausschnitte. Zudem sind sie quer genau im rechten Winkel zum Kiel zu setzen (funzt mit Schablone).

Mit dem Kamm sind, bis auf die zwei vordersten, alle Spanten inzwischen verbunden. Da der Kamm aber nicht zu den beiden vordersten Spanten durchreicht, sondern durch die Frontscheibe der Kabine unterbrochen ist, sind diese beiden Spanten separat mit dem kurzen Stück des Kamms ganz vorn zu verleimen – jedoch erst, wenn der einen halben Millimeter zu weit nach Vorn reichende Boden gekürzt ist (abfeilen / -schmirgeln). Dann erfolgt das und die Front des Bodens kann mit dem hintern der beiden vordersten Spanten verleimt werden.

Zuvor ist der Boden nicht nur zu kürzen, sondern der Kiel dort auszuschneiden, da er sonst dem Akku im Weg stünde. Weiter ist die linke Seite des vorletzten Spants etwas zu erweitern (Innenaussparung), aus dem gleichen Grund bzw um eine waagerechte Verlängerung des Bodens nach Vorn zu ermöglichen (damit der Akku später dahin durchgeschoben werden kann). Sie muß die Oberfläche des Bodens nach vorn verlängern. Etwas Gefummel, aber machbar.

Die Wurzelrippen-Pendants am Rumpf wurden aufgeleimt. Sie schließen die TF an den Rumpf an und sind später, nach schrägfeilen ihrer oberen Kante, noch zu verkasten, die Nasenleisten-Übergänge zum Rumpf aufzuleimen und anzuformen (Schnitz- und Schmirgelorgie). Den TF-Befestigungs-Aluzungen muß ich statt der normalen M3-Muttern noch Stopmuttern verpassen, die beiden vorderen Schraubenköpfe unterseits noch etwas anschleifen, damit das Messingrohr zur FW-Befestigung Oben quer vor die Kabinenoberkante paßt.

Der Rumpf ist mE das größte Gefummel am ganzen Modell. Und die Austarierung bei der Längsvergurtung desselben. Mit ihr steht und fällt das gerade richten aller Elemente Kabine, SLW, Front). Da mache ich mir dann eine Helling, wie Helmut es gezeigt hat. Also ist dort Sorgfalt angesagt. Das gute an Weißleim ist, daß er quasi 20-30 „Topfzeit“ hat, bevor er begint, abzubinden. Da kann man dann noch schnell richten, bevor man fixiert und das Durchtrocknen des Leims abwartet (2 Tage).

Mir leuchtet die Verkastung des Rumpfes später, zB beim LW-Übergang, beim TF-Übergang und auch der Rumpfschnauze ein, aber noch immer nicht, warum das rundum so sein soll – das kann man mE bespannen, wie am Original auch gelöst. Und nach meinem Geschmack sieht das auch viel schöner aus, als Rundum-Beplankung. Also mache ich es später wohl so (bespannen). Am Kabinenrand, der Frontoberseite etc, bleibt einem jedoch nichts anderes übrig, als zumindest partiell zu beplanken, um Ansatzfläche für eine Bespannung zu belommen. Das mache ich dann auch so.
Gruß, Jockel

36

Sonntag, 14. Januar 2018, 19:44

Hallo, wer soll denn da noch mitkommen? Es hat doch nicht jeder den Bauplan oder Bausatz zuhause um das nach zu vollziehen was du schreibst.

Du hast nun 6 (in Worten sechs) mehr oder minder lange Beiträge geschrieben ohne ein Bild zu posten. Wir sind keine Hellseher. Oder schreibst du den Bericht nur für dich?

Heinz

37

Sonntag, 14. Januar 2018, 20:26

Hallo Heinz,

1. Morgen folgen Fotos. Daraus konnt ihr erkennen, wie das Modell derzeit aussieht, möglicherweise auch, was ich angesprochen habe. Viel mehr wird man leider im Moment nicht sehen.

2. Gar nicht unglaubwürdig, weil man beim Großbuchstaben tippen 2 Tasten gleichzeitig drücken muß, Shift und Taste des Buchstabens, beim klein schreiben nur den Buchstaben - hab einmal mit 2 Fingern, im Folgenden mit nur einem nicht fest genug getippt. Ok - mea culpa ?

Der Rumpfbau ist mE der Teil, bei dem man am meisten nachdenken, manchmal mit der Feile oder Säge nachfassen muß, teils standardmäßig nötig, das eine oder andere Mal, je nach dem, wie man vorgehen möchte. Ich kann das leider nicht anders erklären: jedermann baut ein Modell einerseits nach Vorgabe, andererseits nach eigenen Vorstellungen im Detail - die beiden Lösungen decken sich nicht immer. Ergo muß man ab und an anpassen. Ich zB hab vor, keine Bowdenzüge für die Anlenkung des SR und HR, sondern Seile zu verwenden. Dadurch ist es nötig, die Servos nicht nebeneinander im Rumpf, sondern genau mittig, in den Fall übereinander (geht nur so, oder in Längslinie fluchtend vor-/hintereinander) unter zu bringen. Am Modell zeigen, was genau ich hier meine, kann ich erst, wenn ich's vollzogen habe - noch ist es nicht soweit. Ich werde die SR- und HR-Servos wohl übereinander (in 2 Etagen) anbringen. Das dritte Servo nutze ich als Auslöser der Schleppkupplung. Das kommt auf dem Servobrett vorne hin, auf eine Seite versetzt - spielt hier keine Rolle für die Gängigkeit der Schleppkupplung, die über einen Bowdenzug (und nur die) angelenkt werden soll. Die Schleppkupplung setze ich dort hin, wo im WW2 das Heck-MG saß - auf dem Glasdach mittig hinten oben. Besser kann ich's leider im Moment nicht beschreiben.

Ich verstehe, daß ihr Fotos vermißt. Aber selbst wenn ich weiß ich wie viele hätte, würde das nichts daran ändern, daß das, was ich hier beschrieben habe, zT noch nicht realisiert und somit noch nicht zu sehen ist. Tut mir wirklich leid für Euch, aber es braucht einfach Geduld. Für mich selbst schreibe ich nicht, denn die Zeit, die ich dafür investiere, könnte auch ich für etwas anderes nutzen. Ich mach's für Euch. Werde mir den Bauplan mal vornehmen. Wenn ich den nutze, und zb einen Srift dort hinweisen lasse, wo das Teil ist, was ich meine, seht ihr's vielleicht eher. Das könnte ich gerne machen. Das kommt Deinem / Eurem Wunsch vielleicht entgegen. Werd's morgen mal versuchen. Bis dahin bitte noch Geduld.
Gruß, Jockel

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Tünnbüddel« (14. Januar 2018, 20:50)


38

Sonntag, 14. Januar 2018, 20:46

Zitat:
2. Gar nicht unglaubwürdig, weil man beim Großbuchstaben tippen 2 Tasten gleichzeitig drücken muß, Shift und Taste des Buchstabens, beim klein schreiben nur den Buchstaben - hab einmal mit 2 Fingern, im Folgenden mit nur einem nicht fest genug getippt. Ok - mea culpa ?

Oh, du hast ja auf einen "Geister" Beitrag geantwortet. Man ist das eine Lachnummer hier.

Heinz

39

Sonntag, 14. Januar 2018, 20:53

Also Heinz,

jetzt mal im Ernst: ich habe überhaupt nicht auf einen Geisterbeitrag geantwortet, sondern vorhin, als ich das machte, stand der hier als Beitrag noch drin, und zwar von Dir. Wenn Du den hinterher gelöscht hast, ok, aber dann tu bitte nicht so, als ob ich etwas falsch gemacht hätte - hab' ich definitiv nicht. Im Gegensatz zu manchen, die das offenbar meinen, bin ich weder blind, noch doof.
Gruß, Jockel

40

Sonntag, 14. Januar 2018, 20:57

Ich habe nichts gelöscht.

Vielleicht sollte man auch hier zumachen aber nicht nur vorübergehend sondern für immer.


Heinz