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Sonntag, 31. August 2014, 13:48

Preiswerter Hotliner mit 40m/s senkrecht

Hallo liebe Freunde des senkrechten Steigens

Ich möchte euch von einem Spaß-Projekt berichten, was ich vor kurzem zuende gebracht habe. Es ging darum, einen möglichst preiswerten Hotliner zu bauen, der ordentlich was aushält und auch ordentlich senkrecht geht.

Als "Plattform" habe ich den Cheetah von Staufenbiel ausgewählt, ein Flieger mit Styro-Balsa Flügel (MH30 Profil) und Kiefernholm + GfK-Rumpf. Die Version ohne Motor war mal für 129€ zu erwerben. Mit "Serienantrieb" waren bei dem Flieger so 16-20 m/s senkrechtes Steigen drin, bei >150km/h fingen die Querruder oftmals an zu flattern.

Zunächst habe ich bei Höhenleitwerk und Tragflächenhälften die Folienbespannung entfernt. Im Bereich des Kiefernholmes der Flächenhälften habe ich dann die 1mm starke Balsabeplankung 0,5mm ausgekoffert und dort Kohlefaserflachprofile 10x0,5mm eingeklebt (Für ein paar Euro pro Meter bei R&G). Kurz verspachtelt und dann Höhenleitwerk und Flächenhälften DIAGONAL mit 49er Glasgewebe und Epoxidharz beschichtet. Die Gewebestruktur mit Leichtspachtel abgezogen und verschliffen, im Bereich der Kohleholme bunt überlackiert. Das ganze dann mehrfach mit Parkettlack eingepinselt und dann auf mattglänzend wieder das meiste runtergeschliffen, sodass wirklich nur die Gewebestruktur eingeebnet wird. Dann habe ich die Flächenhälften mit dünnen CfK-Streifen im Holmbereich und einer Glas-Manschette verbunden. Den Rumpf habe ich noch mit lackiert, weil ich das Weiß langweilig fand. Kosten insgesamt der Tuningmaßnahmen vielleicht 30-40€.

Die ganze Aktion hat etwa 100g Mehrgewicht gebracht, allerdings ist die Tragfläche bedeutend biege- und torsionsfester geworden, wenn man darauf klopft, klingt die Fläche nach wie ein Xylophon. Das Ergebnis sieht eigentlich nicht schlecht aus:





Wie immer habe ich ultrastarke Positionslampen in die Tragfläche eingebaut. Die sieht man auch bei Sonnenlicht :evil: .



Als nächtes habe ich mir den Antrieb vorgenommen. Hier habe ich zwei drei Motoren durchprobiert, und bin letztendlich bei einem Magic Torque 35-13 1300kV von Simprop gelandet, Kostenpunkt 43€. Der Motor treibt eine 10x8 Cam Carbon an und wird von einem 4s 1800mAh SLS APL 45C Lipo (32€) befeuert und von einem Flyfun 100A Regler (45€) geregelt. Der Motor muß sehr gut gekühlt werden, dann scheint er mit dem Hotliner-Betrieb klarzukommen. Der Motor zieht im Stand 1300W, pegelt sich aber im Flug auf ~1050W ein. Hier mal ein Log von einem Steigflug:



Wie man sieht, erreicht der Flieger mühelos 40m/s senkrecht. Der Aeronaut-Turbospinner reicht für die Kühlung nicht so wirklich, der Motor war nach dem Landen ziemlich heiß. Im Moment fliege ich ohne Spinnerkappe, dann ist der Motor nach dem Landen gerade mal lauwarm :ok:. Falls jemand weiß, wo man bessere Spinner herbekommt, die mehr Kühlluft durchschaufeln, wäre ich für einen Tip dankbar! Die Aeronaut-Spinner lassen an den Öffnungen für das Mittelstück das meißte an Kühlluft wieder raus, das ist nicht so gelungen :dumm:.

Interessant ist noch, dass der Magic Torque von Simprop mit 1300kV an einer 10x8 und 4s praktisch genau so gut geht wie ein fast doppelt so teurer O.S. OMA 3820 1200kV (gleiches oder besseres Niveau wie Hacker % Co) an einer 11x8 und 4s. Der "Wirkungsgrad" in Energie pro Steigmeter ist bei dem O.S. OMA ungefähr 0,51 Wattminuten / Meter und bei dem Magic-Torque etwa 0,53 Wattminuten / Meter, bei einem 1,3kg schweren Flieger.

Der O.S. OMA hat bei mir viele Flüge in zwei Saisons gut überstanden, jetzt bin ich gespannt, wie lange der Magic Torque von Simprop lebt. Laut Drivecalc arbeiten beide Motoren bei 1kW immer noch mit >70% Wirkungsgrad, und der 10x8 Prop erreicht laut PropCalc bei 40m/s einen optimalen Wirkungsgrad von >80% bei 750W Wellenleistung:



Interessanterweise ist ein z.B. hotlinertypischer 16x16 Prop (der bei gleicher Wellenleistung nahezu gleichen Standschub und gleiche Strahlgeschwindigkeit wie der 10x8 Prop hat) vom Wirkungsgrad nur ein paar Prozent besser.



Allerdings ist das Wirkungsgradmaximum breiter und der Schub nimmt mit steigender Fluggeschwindigkeit weniger schnell ab als beim 10x8 Prop. Der 16x16 dürfte also etwas besser beschleunigen, bringt aber keinen "Quantensprung".

Insgesamt macht der Flieger enormen Spaß. In 6 Sekunden in den Himmel sausen, wilde Manöver, die dem Flieger nichts ausmachen, und das ganze für wenig Geld und viel Bastelspaß :shine:. Vielleicht inspiriert das ja den einen oder anderen hier?

Beste Grüße,

Dirk

P.S: Ich habe die Propeller mit Propcalc "nachgebaut", sodass man in etwa die Parameter der Props wie bei DriveCalc erreicht. "Echte" Propcalc-Daten wären sehr vorteilhaft für noch genauere Vorhersagen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Lightmare« (31. August 2014, 14:02)


grossiman

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2

Sonntag, 31. August 2014, 21:55

Hallo Dirk.
Hattest Du nicht schon mal ein Thema über senkrechtes Steigen gestartet, welches durch den Servercrash verloren gegangen ist?
Erst einmal zu Deiner Kühlung, wo hat der Flieger den/die Kühlluftauslass/-lässe? Und wenn vorhanden, wie Groß sind die Kühlluftauslässe?
Eigentlich sollte der Spinnereinlass ausreichen, vorausgesetzt die Luft kann ungehindert durch den Rumpf strömen.
Der Auslass sollte idealerweise ca. den doppelten Querschnitt haben wie der Einlassquerschnitt, so das es im Rumpf keinen Luftstau geben kann (schlecht), sondern eher eine Sogwirkung.
Dann wird auch durch die Öffnungen für das Mittelstück die Luft nicht herausgedrückt, im Gegenteil, es gelangt dadurch noch mehr Kühlluft zum Motor. Idealer Platz für die Auslässe ist der
hintere Flächenbereich, z,B. unterhalb der Endleiste links und rechts, oder einer oben kurz hinter der Fläche oder auch in der Fläche hinten. So wird auch ALLES gekühlt, selbst der Empfänger
der je nach Servoanzahl und deren Belastung ruhig auch etwas Kühlung braucht.
Eine etwas größere Öffnung haben z.B. die Turbo-Aluspinner von Simprop und Poly-Tec.

Aber sehr interessant, das versuche ich auch gerade. Zwar nicht so extrem wie Du, aber aus Kostengründen auch mit BL-Aussenläufer im Direktantrieb.
Bei mir muss mein alter Simprop Rabbit aus den 90er herhalten, Rumpf umgebaut/verlängert für BL-Antrieb. Spannweite 1,5m, GFK-Rumpf, Styro-Abachi-Fläche einteilig.
Bei dem habe ich drei Kühlluft-Auslässe, Am Haubendeckel lks. und re. und hinten am Leitwerk, funktioniert mehr als ausreichend.
Antrieb bis vor kurzem:
Motor Himax HC3528-800, Prop ACC 12x8, Akku 4S 3000 25C. Auf dem Prüfstand bis zu 680 Watt P in , im Flug ca. 610 Watt P in.

Nun bin ich dabei einen anderen noch vorhandenen Motor einzubauen, auch ein Himax HC 3528, aber mit KV 1000.
Auf dem Prüfstand habe ich ihn schon gehabt. Prop ACC 11x8 , Akku 4S 3000 25C , Regler Turnigy K-Force 100A , Timing 22,5°. Standschub ca. 2,6 Kg.

Nachfolgend noch ein paar Bilder mit Kühlluftauslässen, Alu-Turbospinner und einem Prüfstandlog mit dem HC 3528-1000 und ACC 11x8 an 4S. Und meinem Rabbit :) , mal sehen ob der mit dem HC3528-1000 die 30m/s schafft.

Gruß Andreas
»grossiman« hat folgende Bilder angehängt:
  • RIMG0587.JPG
  • RIMG0561.web.jpg
  • RIMG1144.JPG
  • HC3528-1000.jpg
  • RIMG0569.JPG
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Praxis ist, wenn alles funktioniert, aber keiner weiss warum.
Einige verbinden beides miteinander:
Nichts funktioniert und keiner weiss warum ??? .

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lichtl

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3

Montag, 1. September 2014, 07:49

Servus

Kühlung:
Die Kabinenhaube zur Tragfläche hin 3-4mm aufstellen ist ein guter, einfacher Weg zur Rumpfentlüftung.
Ich bevorzuge für die Motor und Reglerkühlung den kurzen Luftweg weg im Rumpf ohne zusätzliche Löcher wegen der Statik.



Der Reisnauer Spinner der funktioniert anscheinend augfgrund der Innen vebauten Stege die die Külluft direkt auf den Motorspant leiten mit dem kleinen Loch wesentlich besser als so mach anderer mit grossem Loch vorne. Ohne gewähr .
Im vergleich zu den Simprop , graupner ,Freudentahler etc die ich ausprobiert habe .
Ein ganz wichtiger punkt ist das die Turbo spinner gut zum rumpf abdichten .
Bei recht heissen antreibskonfiguratinen habe ich die löcher die vor und hinter dem Mitnehmer sind mit tesa abgekelbt das bringt wirklich mehr als ich erwartet habe .

Dirks daten sind ja fast Komplett. Bis auf Mitnehmerbreite, und was ist das genau für ein Propeller der auf dem Foto zu sehen ist.


Intressant wäre noch an dienem Flug Log wie schnell du angekommen bist vor Motor an und der log zeigt eien Beschlunigungsstrecke, war das so? ;)


Die leistungsumsetztung sieht aber insgesamt nicht schlecht aus für den Low Budget Antrieb .

Die rfm 16x16 schmal wird wohl an den kleinem recht leichten Modell bei gleicher Eingangsleistung am selben Modell etwas besser gehen aber nicht mit dem Antrieb.#
Auch ohne Geähr weil die Modellweiderstände nicht so leicht abzuschätzen sind .


Das Gesamtpaket ist aber ein netter Preisgünstiger flugspaß . :ok:
auch im Winter gibt es Thermik !

Gruß Bernd :ok:

4

Dienstag, 2. September 2014, 10:18

Hallo Zusammen

Erstmal vielen Dank für die Tips zur Kühlung. Die Entlüftung könnte in der Tat besser sein. Beim Serien-Cheetah ist nur das Loch für die Höhenruderanlenkung im Seitenleitwerk vorhanden, das ist wirklich extrem wenig. Ich habe in den Rumpfboden noch ein 8mm-Loch gebohrt, aber das reicht wahrscheinlich auch nicht. Also werde ich nochmal ein paar Löcher nachrüsten.

Den Turbospinner habe ich übrigens abgesägt und den Rest auf den Mitnehmer geklebt. Das Loch hat jetzt 25mm Durchmesser, das sollte für alle Eventualitäten reichen, glaube ich.

Ja, mit dem Anlauf ist das so eine Sache. Ich nehme aus dem Log-File des gesamten Fluges nach Möglichkeit immer nur einen Steigflug, in dem möglichst wenig "Anlauf" drin ist, und dann ziehe ich auch vorsorglich immer 10-20m der erreichten Höhe ab. Man darf den Anlauf aber auch nicht überbewerten: Die Steigrate würde irgenwann einfach wieder deutlich sinken, wenn sozusagen der "Schwung" verbraucht ist. Aber in obigem Log pendelt sich der Wert bei rund 40m/s ein und wird "gehalten", d.h. der Antrieb schafft das.

Der Propeller auf dem Bild ist noch ein Voll-Kohle-Nachbau eines ACC vom Hobbyking, 11x8, mit dem O.S. Motor, 42mm Mittelstück. Mit dem Simprop Motor fliege ich einen 10x8 ACC original an 42mm Mittelstück. Der Prop ist dabei auch noch deutlich unter dem Drezhahl-Limit von 16000 UPM. Möglicherweise wäre ein Sanft-Anlauf von 1-2s für den Antrieb besser, um diese gewaltige Leistungsspitze von 1,4kW am Anfang etwas abzumildern. Was denkt ihr?

Beste Grüße,

Dirk

@Andreas: Der Himax sollte an einer 11x8 wirklich sehr gut gehen, auch mit gutem Wirkungsgrad. Durch die vernünftige Masse von ~200g wird er auch viel Wärme aufnehmen können, die er während der Segelphase wieder abgibt. Bei guter Kühlung sollten 10 Sekunden Einschaltzeit noch locker im Rahmen sein. Wenn Dein Flieger so um die 1,3-1,4 kg wiegt, wirst Du die 30m/s Marke locker knacken. Evt. würde ich auch gleich mal einen 11x10 Prop versuchen. Das müßte noch besser gehen :evil: Erzähl mal, was rausgekommen ist!

grossiman

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5

Dienstag, 2. September 2014, 11:49

Hallo Dirk.

Das mit dem verzögerten Anlaufen bringt was, habe ich bei mir auch gemacht. Der Anlaufstrom betrug mit dem HC3528-800 kurzzeitig 60A und pendelte sich dann im Steigflug auf ca. 48A ein, und das trotz eingestellten Anlaufverhalten auf "medium" am Regler. Nachdem ich eine Verzögerung von 1 Sek am Sender einprogrammiert hatte, ging der Anlaufstrom auf knapp 53A zurück. Das schont meines Erachtens nicht nur die elektrischen Komponenten, sondern auch die mechanischen Komponenten wie Blattaufnahme und Motorbefestigung. Es gibt ja doch schon ein ordentliches Anlaufmoment, und deshalb habe ich die Bremse auch auf "medium" eingestellt. Nun verdreht sich der Flieger auch weniger um die Längsachse wenn ich den Motor ausschalte.

Was meinen Rabbit angeht hast Du gut geschätzt, ca. 1350g mit 4S 3000 25C (muss ihn noch mal genau wiegen). Wenn es finanziell passt lege ich mir noch mal einen belastbaren 1800er Akku zu, dann sind es fast 100g weniger.
Ich hätte auch gerne ein Log-Ausschnitt eingestellt, aber da bin ich wohl zu blöd zu. Ich kann meine Flug-Log`s nur mit dem "DataExplorer" öffnen, und mit dem kriege ich es nicht hin die Grafik zu kopieren. Meine Prüfstand-Log`s mache ich mit dem UniSens2 die ich mit "LogView" öffne, da kann ich die Grafik kopieren.

Aber erst einmal werde ich mit dem HC3528-1000 die 11x8 probieren und mal schauen was das Log sagt, ich befürchte das ich sonst doch noch einen neuen Akku brauche der belastbarer ist.
Bei meinem jetzigen Akku ist bei 75A Schluß :( .

Gruß Andreas
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6

Mittwoch, 3. September 2014, 09:25

Hi Andreas

Guter Tip, das werde ich auch ausprobieren, mit der Anlaufverzögerung.
Mittlerweile habe ich den Spinner vorne einfach abgesägt (25mm Loch) und die Spinnerkappe sorgfältig auf die Mitnehmerscheibe geklebt.
Ich werde das mal testen die Tage und hoffen, dass mir der Antrieb nicht um die Ohren fliegt.

Wegen deines Rabbits würde ich keine kleineren Akkus einbauen. Die 100g Gewichtsersparnis machen nicht viel Unterschied beim Steigen, in Deinem Falle vielleicht 2m/s,
bei halb so langer Flugzeit und weniger "Durchzug" des Modells beim Segeln.
Normalerweise sagt man als ganz grobe Faustregel, dass der Akku bei Kurzzeitbelastung (<10s) etwa das doppelte an C vertragen kann, also statt 25C beispielsweise 50c.
Wenn der Akku nicht zu kalt ist (>25°C mindestens), macht das eigentlich nichts. Mit den 4s 3Ah liegst Du eigentlich sehr gut, die Spannungslage ist auch in Ordnung.
Bei kleinen Akkus hast Du ja auch mehr Innenwiderstand, was nicht gerade dem Wirkungsgrad förderlich ist.

Beste Grüße,

Dirk

grossiman

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7

Donnerstag, 4. September 2014, 21:55

30 m/s

Hallo Dirk.

Hast Du schon den Anlauf verzögert, und wenn ja, wieviel hat es gebracht? Was es bringt ist gut auf meinem Log zu sehen, keine kurzzeitige hochschießende Stromspitze mehr beim Anlaufen.

Nochmal zur Kühlung.
Lichtl hat schon Recht, perforiere den Rumpf nicht zu doll, lieber ein oder zwei Löcher in die Haube. Und damit eine Sogwirkung entsteht über diese eine Hutze, z.B. Ruderhornabdeckung kleben. Sieht zwar etwas witzig aus, ist aber effektiv.

Und heute Abend war ich noch schnell mal los, mit dem Rabbit und dem HC 3528-1000 und dem 100A-Regler drinn. Gesamtgewicht inkl. Telemetrie nun 1385g.
Die 30 m/s habe ich geknackt, nach Log genau 30,5 m/s. So gerade eben und mit randvollem Akku.
Leider nur zwei Steigflüge, ich hatte ein kleines Hinderniss. Ich war der Meinung alles am Regler richtig eingestellt zu haben, dem war leider nicht so, die Bremse war nicht aktiviert :dumm: .
Ich wunderte mich schon nach dem ersten Steigflug das der Rabbit so bescheiden gleitet. Nach dem zweiten Steigflug habe ich nach dem Abschalten des Motors den Flieger einfach senkrecht gehalten und verhungern lassen. Dadurch hat sich die Luftschraube dann angelegt, und siehe da, der Rabbit gleitet wieder vernunftig. Danach wurde dann gelandet.

Anbei der Log-Ausschnitt vom zweiten Steigflug, aufgeteilt in mehrere Bilder, sonst wird es unübersichtlich. Und ein Bild von beiden Steigflügen, nur mit Drehzahl, Höhe und Steigen. Da sieht man auch gut wie sich der Prop beim Gleitflug mitdreht.

Gruß Andreas
»grossiman« hat folgende Bilder angehängt:
  • 3.HC3528-1000,11x8,4S.jpg
  • Rabbit HC3528-1000,11x8,4S.jpg
  • 2.HC3528-1000,11x8,4S.jpg
  • 4.HC3528-1000,11x8,4S.jpg
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lichtl

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8

Freitag, 5. September 2014, 08:30

Servus
Anlaufverzögerung.
Ich habe keien Logger der im Flug misst.
Auffällg wurde wurde bei Soft ftstart middel mit JEP Regler vorallem bei älteren Akkus die den hohen einschalt Strom nicht mehr können.
Der Regler stellte voreher beim 3ten Steigflug einfach ab wegen unterspamnnung beim Gas geben, was er mit sanftanleuf erst beim 8 Gas geben tat.

Die Thermische entwicklung am Motor hat sich deutlich verbessert, weil die Stromspitze beim Gasgeben schon richtig den Draht aufheizt. Das seilbe gilt wohl auch für das Eisen im Motor weil auch die Magnetischen verluste eingedämpft werden.
Es gehen deutlich mehr Steigflüge kurz nacheinader im harten Einsatzt (Hotliner Streckenflugtrainig) ohne den Motor in kritische Themperaturen zu pushen .

Beschleunigungsmäßig aus den langsamflug heraus hat man keien Nachteile weil der Propeller im Anlauf nicht schlupft. Das ist mit sicherheit abhänig von allen komponeten die am Antreib verbaut sind .

Hier geht es sich um 2,3m spannweite 2,2kg Abfluggewicht . Motor fms201 190gr 30-26mm Stator 12n 14P ohne getreibe Umgewickelt von 600 auf 670kv mit 16x12 Propeller an 4s
Am Prüfstand an 4s 6200 umin 94A in der luft 78A Drezhal deutlich höher. Steigen an dem Modell nach 1min Motorzeit und 2650mA/h Apl Magnum 28m/s
Ohne vorbeschleunigen in die senkrechte. Mit 2 Sekunden Vorbeshleunigen auf 200m Höhengewinn 30m/s + ~50m nachsteigen . (gemessen mit wes Tech Vario) Der Akku ist bei der Messung ungefähr bei 40% kapazität.

Ein keleine Anmerkung zu dem Motor die euch freuen wird . Eine Peggy 2524 2950kv mit 5:1 getriebe liefern an der seleben Modell, propeller,Akku konfiguratin genau das gleiche stiegen ab... belibt dabei aber cool . ;)


Akkus:
ich Flog in dem Modell vorher Zippy Compact 3300 35C die waren vollgeladen die ersten 2 Stegflüge merkbar leistungsfähiger, dann ließ die Lastspannung nach .Die akkus wurden gernezwertig warm und vorwärmen half nichts . Nach 15 Zyklen hatten sie leichte blähungen die wohl beim abkühlen zurückgingen, aber das schnelle Altern voraussagten .

Momentan die Sls apl Magnum 2650mA/h 45cdie ich gebraucht mit max 10 Zyklen von Harry66 (olaf) hier aus dem Forum übernommen habe.
Die beiden Akkus... haben jetzt ca 50 Zyklen bei Zimmerthempertur ins Modell eingebaut... Beide Akkus liefen bei der Last 2500mA/h ab ohen in die 3,3V Abschltung zu gehen und sind nach dem Flug kaum Warm. Die Akkus gehen mit neidriger kapazität mal satte 30 sekunden länger im gesunden bereich als die Zippys das je getan haben. Und lifern ein deutlich gelichmässigeres Ergebniss über die gesamte Motorlaufzeit.Es ist keien alterung festzustelle und kein Blähen .

Am We teste ich mal Vorgewärmt auf 40°

Welche Akkus fligt ihr und wei sind die Erfahrunegn dauerhaft?
wir sind hier ja unter uns ... belasten unser akkus Zyklisch im Flug (aus-Vollgas aus) was zu ~ gleichmässig entleeren auch noch eien Unteschid macht.
Da wäre im Zuge Preisgünstig ein erfahrundaustausch nett welche akkus den wirklich auch Dauerhaft funktionieren.
Die Zyppis waren wohl billig beim kaufen ... im endeffekt aber richtig teuer weil... sie nich gahalten Haben .


Propeller
@ Dirk ein austausch zum Propeller selbstbau wäre auch nett ich bau die auch selber . Speziell das Abformen /Trennebene intressiert mich .
Die selbstgebauten sehen gut aus :ok:

Für Akkus und Propeller je ein Extra Thema?
auch im Winter gibt es Thermik !

Gruß Bernd :ok:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »lichtl« (5. September 2014, 08:42)


grossiman

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9

Freitag, 5. September 2014, 22:00

Akkus

Hallo.

Meine momentan verwendeten Akkus:

LionPower 4S 3000 25C , 7 Zyklen (wird zur Zeit nur im Rabbit verwendet)
LionPower 3S 2800 30C , 18 Zyklen (für 2 Modelle)
Bemerkung: Kapazitäts-Angabe etwas übertrieben, wohl nur erreichbar wenn die Akkus komplett entladen werden. Entladen auf 3,3V pro Zelle ca. 90% vom Aufdruck, was auch der Größe und dem Gewicht der Akkus im Vergleich zu anderen Marken eher entspricht. Sonst gute Akkus, gute Spannungslage, keine weiteren Auffälligkeiten.

2 Stück Hacker eco-x 2S 1800 25C aus einer Serie in Reihe als 4S verlötet, 7 Zyklen (zur Zeit arbeitslos, vorher im Rabbit).
Hacker eco-x 3S 1800 25C , fast neu mit Voltage Indicator, 4 Zyklen ( für meinen Neubau "Thermy Spezial")
Bemerkung: Sehr gutes Preis-Leistungsverhältniss, der Aufdruck hält locker was er verspricht.

CameronSino 3S 1000 30C, 30 Zyklen (Feierabendsegler)
Bemerkung: Billigakku aus der Bucht von dem ich bis auf Eines positiv überrascht bin. Die eine negative Sache sind die Stromkabel, die sind für die angegebene C-Rate zu dünn. Aber sonst top, mehr Kapazität wie angegeben, geringe Zellendrift. Wird mit ca 12C in einem kleinen Feierabendsegler betrieben. Nach 29 Zyklen noch immer über 100% Kapazität (entladen auf 3,3V pro Zelle 1004 mAh).

Alle Zyklusangaben sind ohne Konditionierung, da kommen bei jedem Akku 5 Zyklen hinzu. Überwiegend lade ich meine Akkus mit 0,5C, nur manchmal wenn es schnell gehen soll bis zu 1C, noch nie mehr. Auch werden sie nur zu 60 % bis max. 80% entladen, darunter geht eh meist die Leistung in den Keller und belastet nur unnötig die Akkus. Gelagert werden die Akkus mit ca. 3,8V pro Zelle.


Und nun was Anderes.
Ich war heute Abend wieder mit dem Rabbit los, diesmal aber mit aktivierter Bremse :ok: .
Mir ist beim betrachten des Log`s aufgefallen, das die Steigrate selbst nach über 200m Steigen immer noch zunimmt, was auch die Motordrehzahl und Stromaufnahme bestätigt.
Dies war vorher mit dem etwas zahmeren Motor nicht so, die max. Steigrate war ziemlich schnell erreicht und nahm dann mit zunehmender Höhe ab.


Antrieb vorher:
Motor HC3528-800, Prop ACC 12x8, Regler Sunrise Cool 60A, Akku 4S 3000 25C


Antrieb jetzt:
Motor HC3528-1000, Prop ACC 11x8, Regler Turnigy K-force 100A, gleicher Akku


Meine Frage nun, wieso? Liegt es nur an dem kleineren Prop ? Die ACC 12x8 die vorher dran war ist ja ziemlich breit, ich könnte mir vorstellen das die einen wesentlich besseren "Grip" hat wie eine schmalere 11x8 (selbst wenn man diese auf 12" vergrössern würde). Vom Leistungsbedarf ist der Sprung von einer ACC 11x8 auf eine ACC 12x8 ja ziemlich groß, während der Sprung von der ACC 12x8 auf eine ACC 13x8 nicht so groß ist.
Auch denke ich mal das mein Rabbit nicht mehr hergibt, ist immerhin aus den 90er Jahren mit einem RG14. Im Vergleich zu Dirk seinem Cheetah wohl eher ein Warmliner.
Aber seht selbst, ich habe ein Log von einem Steigflug beigefügt.


Gruß Andreas



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Theorie ist, wenn man alles weiss, aber nichts funktioniert.
Praxis ist, wenn alles funktioniert, aber keiner weiss warum.
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Nichts funktioniert und keiner weiss warum ??? .

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Freitag, 5. September 2014, 22:29

Hallo Kollegen

Das ist ja wirklich ein toller Austausch hier, mit vielen guten Tips und Ratschlägen.
Bernd, ich muß erstmal ein Missverständnis ausräumen: Der wirklich klasse verarbeitete CfK-Nachbau von einer ACC 11x8 auf dem Foto ist von Hobbyking für 18€. Ich finde es schon erschreckend, wie gut der Prop gemacht ist. Messerscharfe Endleiste, perfektes Finish, keine Lunker oder Luftbläßchen, extrem steif, und in der Blattwurzel sind ordentliche Metallbuchsen für die Befestigung am Mittelstück eingelassen. Das ist schon unglaublich.

Den Soft-Anlauf habe ich noch nicht probiert, ich hoffe, ich komme am WE mal dazu.

Was Akkus angeht, bin ich großer Fan von den SLS APL Akkus. Der Preis ist echt vernünftig (z.B. bei Andy Reisenauers Shop, mit super Beratung Gratis dazu), und die Akkus stecken für 5-10 Sekunden auch mal 90C weg, wenn sie genug vorgewärmt wurden. Ich denke, bei den Akkus spart man oft am falschen Ende!

Ja, mit dem Propeller für schnelles steigen ist das so eine Sache. Die Materie "Propeller-Abstimmung" ist recht aufwändig, aber aus meiner Sicht extrem lohnenswert.

Ein paar ganz kurze und halbwegs brauchbare Faustregeln:

-Propeller mit einem Verhältnis von Steigung (H) zu Durchmesser (D), also H/D, von <0,7 verlieren merklich an Wirkungsgrad. Ein 12x6 Prop (H/D=0,5) vernichtet Leistung

-Für Hotliner sind Propeller mit H/D-Werten von mindestens 0,7 Pflicht.

-Der Pitch-Speed des Props (Drehzahl mal Steigung) sollte mindestens dem 1,5-fachen der zu erwartenden Steiggeschwindigkeit entsprechen, Asbchätzung sehr einfach mit Excel-Blatt: www.elektromodellflug.de/oldpage/Uploads…echtsteigen.xls

Soviel erstmal dazu.

lichtl

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11

Freitag, 5. September 2014, 22:52

Hallo.


Und nun was Anderes.
Ich war heute Abend wieder mit dem Rabbit los, diesmal aber mit aktivierter Bremse:ok:.
Mir ist beim betrachten des Log`s aufgefallen, das die Steigrate selbst nach über 200m Steigen immer noch zunimmt, was auch die Motordrehzahl und Stromaufnahme bestätigt.
Dies war vorher mit dem etwas zahmeren Motor nicht so, die max. Steigrate war ziemlich schnell erreicht und nahm dann mit zunehmender Höhe ab.

Antrieb vorher:
Motor HC3528-800, Prop ACC 12x8, Regler Sunrise Cool 60A, Akku 4S 3000 25C

Antrieb jetzt:
Motor HC3528-1000, Prop ACC 11x8, Regler Turnigy K-force 100A, gleicher Akku

Meine Frage nun, wieso? Liegt es nur an dem kleineren Prop ? Die ACC 12x8 die vorher dran war ist ja ziemlich breit, ich könnte mir vorstellen das die einen wesentlich besseren "Grip" hat wie eine schmalere 11x8 (selbst wenn man diese auf 12" vergrössern würde). Vom Leistungsbedarf ist der Sprung von einer ACC 11x8 auf eine ACC 12x8 ja ziemlich groß, während der Sprung von der ACC 12x8 auf eine ACC 13x8 nicht so groß ist.
Auch denke ich mal das mein Rabbit nicht mehr hergibt, ist immerhin aus den 90er Jahren mit einem RG14. Im Vergleich zu Dirk seinem Cheetah wohl eher ein Warmliner.
Aber seht selbst, ich habe ein Log von einem Steigflug beigefügt.

Gruß Andreas

Servus danke für den Akkuinputfür steigende Steigrate ab 200m.. das ginge mit weiterbschleunigen was uch höhre Propellerdrzhal verursacht weil die Last am Motor sinkt, was in der Praxis meist niedrigern Strom bedeutet. Oder...
Entweder der Regler ändert das Timing was ich bei verschidene Reglern die nur Timig low middel und high zum Eintsellung haben vermute.

Oder es ist irgend was anderes faul.

Das mit dem Regler timig könne wir leider nicht messen, die alten reglervom Rvm Shop namens Turborix wechestelen das Timing mit hörbaren Drehzahlsprung wenn das Modell beschleungt hatte im Auto timig modus.

Die billgst sky wing regler die zuegebenrmaßenein eher heiße Regler sind wenn grenzlastig betrieben ... hohlen am Prüfstnand immer ein paar umdrehungen mehr aus einem Motor raus als empfohlene Markenware der hat kein Auto timig sondern Low Middle und High als einstell möglichkeiten. In der luft das gleiche Spiel. wei das genu geht kann ich mir nicht erklären der regler veheizt ja relativ Viel energie in sich im vollastbterieb gegeüber jep yge hacker und anderen .

Die 80A jep regler saagt sich bei der Kombi von meinem letzen Post im auto timing 101A aus dem Akku und das sekrecht hochist auch ohne Messung schneller. Ok das ist nix für den Motor und den Regler bei ~ 10 sekuden einschaltzeit.

Intressant ist das der zustand mit keinem einstellbaren Timig erreichbar ist ;)

Um das zu erforschen was genau der regler dann macht geht ohne Osziloskop an den Motorkabeln und genau positionierten Hall Sensoren ebenfalls am Motor und Messung mit Oszilloskop nichts.


Soweit wie das Thema gerade abgleitet oder auch nicht, am Akku Regler, Propeller udn Motor ist eien mege zu hohel wenn man die richtigen guten Komponeten kombinert mit Tw weniger Finziellem aufwand .

Ich bastel ja an dem Funliner projekt auch in der Antriebsabstimmung schon seit eienm Jahr immer weider herum und muss festellen... a bissl was geht immer no, .
Die 30ms erreich ich auch noch ohen motor und akkuwechsel und ohne über weit über die 80A herauaszukommen obwohl ich im früjahr noch gesgat habe das Ziel wäre nicht zu ereichen . Momentan geht das über 2 neu Eigenbaupropeller... also test..

Der erste Propeller der aus eiener 16x10 ACC entsanden ist geht mächtig besser als 16x10 und braucht kaum mehr strom und immer noch deutlich besser als 16x13 bei deutlich weniger Strom. Das an mittlerwilen 4 verschidenn Antrieben an 3 und 4s im Drehzahlbereich 5000-8000 U/min.
auch im Winter gibt es Thermik !

Gruß Bernd :ok:

12

Samstag, 6. September 2014, 11:13

Hi Bernd!

Sag mal, wie rechnest Du die Propeller? Oder formst Du die einfach ab? Wer macht Dir die Negativ-Formen? Woraus sind die? Benutzt Du PropCalc für Simulationen? Ich meine mich erinnern zu können, dass Du auch Motoren als Auftragsarbeit wickelst. Ist das noch aktuell? Mir ist nämlich aufgefallen, dass der Simprop Brushless (Im Bild Links) noch reichlich Platz für dickere Wicklungen hat. Der O.S. (Im Bild rechts) ist da schon deutlich dichter bewickelt.



Beste Grüße,

Dirk

grossiman

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13

Samstag, 6. September 2014, 11:55

nachlassende Steigrate

Hallo.

@Dirk
Jep, macht Spaß hier :ok: .
Und dafür das Du deine Motoren so knüppelst sehen die Wicklungen noch wirklich gut aus :ok: . Auch sieht man gut die bessere Verarbeitung vom O.S.


@ Bernd
Das Timing schließe ich bei mir aus, der Turnigy K-force 100A hat kein Auto-Timing, das ist im Moment auf 22,5° fest eingestellt.


Anbei noch mal ein Log-Ausschnitt mit dem vorherigen Antrieb.


Motor HC 3528-800 , Prop ACC 12x8 , Regler Sunrise Cool 60A Timing high, Akku 4S 3000 25C


Hier ist gut zu sehen das die max. Steigrate nach ca. 45% der Einschaltdauer erreicht ist und danach wieder abnimmt. Drehzahl bleibt dabei fast gleich, Strom und Spannung nehmen nur geringfügig ab.
Ich kann mir das nur erklären durch die abnehmende Luftdichte und das der Motor von der Drehzahl her nicht mehr viel zulegen kann, ein Prop mit etwas mehr Steigung wäre da wohl besser gewesen.


Gruß Andreas



»grossiman« hat folgendes Bild angehängt:
  • Unbenannt.jpg
Theorie ist, wenn man alles weiss, aber nichts funktioniert.
Praxis ist, wenn alles funktioniert, aber keiner weiss warum.
Einige verbinden beides miteinander:
Nichts funktioniert und keiner weiss warum ??? .

Mein Verein: http://www.lsc-condor.de/

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lichtl

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14

Samstag, 6. September 2014, 19:03

Um an Motoren was zu machen muss es jetzt mal Winter werden , wenn der Stator mit Wicklung vom Stiel runter ist gerne.
Genau da ist das grösste Risko. Der lässt sich nicht bei allen Motoren demontieren . Erwarte aber kein wunder von dem umgewickelten Motor.
Bei den abugrössen mit kuzem Stator sinds 10 max 12% mehr Wellelistung

Propeller:
Gerechnet habe ich nichts, ich habe zu beginn vor 8 oder 9 Jahren mal 3 stazt china platik latten Fly die mächtig Dick waren umgeschliffen und dabei ausgedünnt. Das recht Erfolgreich.
Dann hab ich Aeronaut cam carbon gekauft und war zufrieden bis Sting mir mal die Fms Motoren geschnkt hat die ich umgewickelt habe.
Vom Leistungsverhältniss her war das die Aeronaut 16x10 am Funliner recht gut selbe ist mir aber 2 Mal um die ohren geflogen obwohl Deutlich unter 9000U/min.
Aerunaut 14x8 15x8 15x10 und 16 x10 bleiben nicht voll druseen wenn die modellgeschwindigkei nahe am Pitch ist, sie winkeln nach hinten ab.
Die Schlussfolgerung daraus war das die Blattspitze zu wenig Steigung hat .
ein Paar 15x8 er habe ich dann mit dem heißluftföhn auf etwa 1 Zoll mehr steigung gedreht ab ca 1/3 Blattspannweite.
Ich konnte es kaum glauben gleicher Strom im Flug deutlich mehr Vortrieb aber nicht mehr so leise .
Die 16x10 wollte ich unbegingt haben und Drezehlfest also kelbet ich eine der gebrochenen zusammen und habe versucht das Auge weite nach voren zu setzen. Ich hatte kein Musterbaltt meh zum steigung messen... raus kamen 14" das war zuviel.
also nochmal ... Ich hatte dann immer noch mehr Steigung und eben die leicht auf steigung gedrehte Blattspitze. wegen des besser Anlegens an den Rumpf wurde an der Wurzel die Blatttiefe gekürzt.
Der prop hat nach der Übliche messmethode etwa 12" Steigung , brauch bei ~7000 U/min nicht mehr Strom als die orginal 16x10 get aber auch deutllich besser.

2 nicht so schöne Blätter(das Laminiern muss man schon Üben ) habe ich dann umprofiliert Saugagspitze hinten weg mehr Konkav hnten und wölbungsrücklage auf der Vordersiete . insgesamt etwa 1/4 dünner als das Orginal.
Testflug.... :nuts: weniger Strom mehr Steigleistung. Über mein Vario kam ich dann auf 31m/s am Funliner und mit nachladen nach 2 min Laufzeit auf 75A
Da binn ich gerade beim Abformen und hab auch Fotos gemacht geduld bitte. :evil:
Es werden gerade 3 Blätter abgeformt . 15x8 mit aufgedrehter spitze und 15x12 au basisi der 15x8 beide so nacharbeitet wie die 16x12 .
das bleibt Spannend .

Im Thermik_Borad .de elektronatirbe ginbts Propeller selbst bau zu lesen bis ich soweit bin.
Die Trennebene zu machen ist jedefalls immer eine Arbeit mit sehr Warmen Arbeitspaltz soviel verrat ich schon mal :D

Ich bin schon ein bisschen Verrückt, baue eigentlich lieber ein komplettes Modell als neue Propller herzuschleiffen , ich kann nur leider zum Arbeiten sehr begrenzt stehen... Propeller tunen geht halt im Sitzen .
Kleiner Vorgschmack vom ersten Versuch 16x14
Die Formen

Der 4te aus der Form

Grob besäumt

Im Blatt liegen 21 800 tex rovings wovon 9 ums Auge gehen. Im Auge ist eine Messingbuchse.

Das Blatt ließ sich auf eine Abzugsvorrichtung mit 1200n Zugkraft nicht abreissen 8( weiter ging die Vorrichtung nicht.
auch im Winter gibt es Thermik !

Gruß Bernd :ok:

15

Mittwoch, 10. September 2014, 21:56

Hi Bernd!

Erstmal danke für die Hinweise zum Brushless-Tuning. Ich glaube, dann lasse ich das besser erstmal.

@Andreas: Der 12x8 Prop hat nur am Anfang bei kleinen Geschwindigkeiten einen Mords-Durchzug, der Schub lässt aber bei steigender Geschwindigkeit sehr schnell nach. Es kann durchaus sein, dass die Beschleunigung auch wieder abnimmt während der Steigphase, weil der Schub eben so schnell zusammenbricht. So schlecht ist das nicht. Wenn der Flieger schnell beschleunigt, braucht man weniger Motorlaufzeit für die gleiche Höhe. Das wird auch gern vergessen. Ein 12x8 Prop hat einen H/D Wert von 0,66. Das ist schon grenzwertig wegen des Wirkungsgrades.

Beste Grüße,

Dirk

16

Donnerstag, 18. September 2014, 19:33

Querschnitt Tragfläche Tuning-Cheetah

Hi Leute

Ich wollt einfach nochmal zeigen, wie die Tragfläche im Querschnitt aussieht, nachdem ich dort die Cfk-Holme und das Glasgewebe diagonal auflaminiert habe. Mann sieht sehr schön den serienmäßigen Kiefernholm.



Beste Grüße,

Dirk

lichtl

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17

Donnerstag, 18. September 2014, 20:53

Das bringt schon heftig was an stabilität in die Fläche gegen Biegen.
der Orginal kiferholm ist jetzt als Holmsteg schon etwas 30fach Überdimensioniert. :evil: .. nur leider oben leider nicht an die Cfk Schubstrebe angebunden .
Genau das wäre aber wichtig , wiel der holmsteg den verschub zwischen ober und Holmstrebe verhindert und auch das Einknicken der streben .


Für nachgebastelt aber sicherlich Hammermäßig gut was das an festigkeit und somit auch Flugspass bringt. :ok:
Ich ahbe beei eienm styro abachi Flücge 3,2m spannweite mal Rovings oben ins abachi glegt als Holm ... Die Flatterneigung war dann komplett weg,
gebogen hat sich nur noch die Steckung wenns mal Hart herging... auch verbogen . :dumm:
Erfahrungsgemäß gewinnt man eien Menge an durchzug auch in Flotten Wenden wenn die Flächen weniger biegen.
Gleichzeitg wird die Verwindung der Flächen eingschränkt weil die Schale die biegelasten nicht mehr übernehemen muss.
auch im Winter gibt es Thermik !

Gruß Bernd :ok:

18

Donnerstag, 18. September 2014, 21:26

Der Eindruck täuscht ein bißchen, das war eine Fläche, die ich zur Autolackiererei gegeben habe, und die haben mir satte 0,5mm Filler drauflackiert und dann NOCH DAZU eine Lackschicht. Die Fläche war fast nen Kilo schwer, die habe ich aus Neugierde zersägt und dann in den Müll gehauen. Beim Sägen ist der Kiefernholm teilweise aus der Beplankung gebrochen.

Ja, in Verbindung mit der Diagonal-Beglasung entfalten die Holme eine beachtliche Verbesserung der Biegesteifigkeit. Der Flieger geht jetzt viel "giftiger" ums Eck, das macht schon Spaß.

Wie hast Du bei der Abachi-Fläche die Auskofferung für die CfK-Rovings gemacht? Das würde mich auch interessieren. Ich habe damals einfach einen Streifen sehr grobes Schleifpapier genommen und auf eine der CfK-Leisten geklebt, dann einfach damit die Beplankung "runtergeschruppt" an den Stellen über und unter dem Kiefernholm.

Beste Grüße, Dirk

lichtl

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19

Freitag, 19. September 2014, 07:06

Ich habe auch etwas Tiefer ausgescheliffen , die Rovings in die nut Laminiert, und den Rest verspachtelt.
Ein Holm war in der Tragfläche nicht mal Ansatazweise vorhanden , wäre bei 3,2kg abflugewicht aber schon brauchbar gewesen .

Das Abchi habe ich dünn geharzt ohne Glas und dann mit ora cover bespannt.

Holz leicht auf Spigellatt zu lackieren bringt immer reichlich gewicht, wenn Voher kein Holzfüller aufgetragen wird der die Strucktr voll verschlisst saugen die Hölzer mächtig dann gehts mit spritzspachtel oder Ähnlichem los...

Dünn geharzt lässt sich meist gut galtt schleifen und dann folie drauf.

Ich habe nach der Bastelei an günstigen Fertigmodellen mit ausgiebigen selbtsbau begonnen , da kann man holme so aufbeuen wies gehört, vile mehr arbeit ist das auch nicht und wesentlich Preisgüstiger .

Für leicht gibts nur 3 Wege
Rippenbauweise die Durchaus auch bigesteiff sein kann aber meist nicht ausreichend für solche Anwendungen.

Styro balsa, mit ev Cfk vollflächlig darunter wenn da der Holm passen ist ist für alles ausreichend . Das balsa ist aber eien empfindliche Oberfläche, und saugt schon auch harz auf.
Schalenbauweise aus Formen...

Abachibauweise entfältt aus Gewichstgründen Abachi weigt halt 1mm dick 400grm² und Harz brauch das zeug auch zum verkleben .


Dann geht halt in Positiv bauweise noch Holz komplett weglassen und Styrodur mit Oberflächenlaminat . Das wird wird nicht 100% schön kann aber auch sehr leicht und steiff und alltagtauglich bis hin zu fast unzerstörbar werden.
Glas lasse ich jetz fast immer auch einfach Weg . ;)
Cfk positiv.. ist kaum teurer als Abachi positiv zu bauen,nur etwas zeitauf aufwändiger. :dumm:

Das ist wie mit Brushless Tunig und Propller bauen , das muß man schon mögen ...

Irgenwas muß man halt investieren wenns besser werden soll . Zeit oder Geld oder auch beides 8(
auch im Winter gibt es Thermik !

Gruß Bernd :ok:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »lichtl« (19. September 2014, 07:13)


20

Freitag, 19. September 2014, 10:44

Das mit der Holz-Auswahl ist gar nicht so einfach. Wenn man sozusagen die Zugfestigkeit pro Dichte ausrechnet (Ich glaube, das heißt "Reisslänge" im Flugzeugbau), dann sieht man, das alle Hölzer sehr ähnliche Werte haben, egal ob Bambus oder Balsa:



Bestes Beispiel sind die Flieger von Arthobby in Polen: Die machen 0,5mm Pappelfurnier auf ihre Styrokerne, und diese Flieger sind ausgesprochen leicht und stabil.
Die lackierten Pappelfurniere sind auch wesentlich druckfester als Balsa...

Ich finde es auch erstaunlich, dass Holzfasern einen höheren E-Modul und die gleiche Zugfestigkeit im Vergleich zu unidirektionalem Gfk haben! Das kann man in der Tabelle oben sehr gut sehen. Leider gibt es keine Möglichkeit, Holz mit gekreuzter Maserung im 45°-Winkel in Negativ-Formen zu laminieren. Das wäre dann wirklich equivalent zu normalem Glasgewebe. Aber man sieht: In Bezug auf die Festigkeit braucht sich Holz vor GfK nicht zu verstecken, egal ob Ahorn oder Zeder :D .

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