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1

Donnerstag, 9. November 2017, 15:47

Piper SIG 1:6 Antrieb

Hallo...
ich baue seit längerer Zeit an einer Piper von SIG 1:6
Hier der Link wo ich das gute Teil gekauft habe :

https://www.conrad.de/de/sig-piper-j-3-c…-mm-231354.html


Die erste Idee war das Modell mit einem Evolution 10 Gx anzutreiben .
Der Sound passt aber irgendwie nicht wirklich zum Modell und außerdem ist Verbrenner immer an Zeiten auf´n Platz gebunden.
Nun die Frage .... welchen Antrieb nehme ich? Habe schon versucht mich im www schlau zu machen...bisher erfolglos.
Hat zufällig jemand dieses Model mit Elektroantrieb?
Gruß Thorsten

Ströher

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2

Samstag, 11. November 2017, 08:45

Bei 1,80 m Spannweite bietet sich der Elektroantrieb geradezu an. Wenn du da einen Schritt weiter gehen willst und der Platz reicht, könntest du ein "Soundmodul" einsetzen. Da sollte aber der Lautsprecher "nach aussen" strahlen können. Naja und in diesem Fall vielleicht dann bis 6S (24 Volt) wegen "Lautsprecherversorgung" !
Ich hatte das mehrmals bei einer Klemm gehört. Sehr realistisch! Naja, die ist aber auch mehr als doppelt so groß! :D Da passen die Lautsprecher in den Mittelteil der Flächen! :D
Wenn ich den Vögeln am Himmel nach sehe, werde ich immer ein bisschen neidisch. :D Gruß Dieter

3

Samstag, 11. November 2017, 10:12

...ist eine nette Idee ...beantwortet nur leider meine Frage nicht....
Vielleicht habe ich mich auch unklar ausgedrückt...ich möchte wissen was für ein E-Antrieb sich am besten für das Modell eignet...
Ich hab nämlich null Ahnung nach was ich mich bei der Motor und Latten Suche richten soll....

Ströher

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4

Samstag, 11. November 2017, 17:18

Die Verlinkung ..da sind nur Angaben über die V- Motorisierung. Eigentlich geht man beim Anpassen des E- Motors vom Gewicht des Modells aus. Da gibt es eine Faustformel. 100 Watt pro Kilo Fluggewicht. Dein Modell dürfte so an die 3 Kilo schwer werden. Hinzu käme dann noch so ein bisschen Leistungsüberschuß, damit du bei irgendwelchen Luftquerelen noch Reserven hast. Unter diesen Umständen würde ich dir mal zu einem 600 Watt - Antrieb raten. Falls du dann noch schleppen willst, sollten es dann so um 1000 Watt werden. Nun weißt du natürlich noch nicht, welchen Motor du da nehmen sollst. Ich nenne dir jetzt einfach mal so ein paar Motoren von der MPX - Liste, die dafür in Frage kämen. Die sind aber nur als Vergleich gedacht. Bei diversen "Eurpoa / Asienhändlern" sind da die Preise entsprechend günstiger....
Himax C 3528 - 800 und 4 S Akku und 12x 6 Porp ( ca 700 Watt) oder 3 S mit 13x9 Prop ( 580 Watt). Regler sollte immer so etwa 10 Ampere höher liegen als der Motorstrom. Mehr geht immer. Weniger ist schlecht. In dem Fall könnte es ein BL 60 SD von MPX sein; auch wegen der Verlustleistung bzw. Servostrom von deinem BEC! Das BEC versorgt dir vom Akku / Regler her, deinen Empfänger und deine Servos.
Wenn es sehr viel stärker werden soll und genug Platz "an Bord" ist wäre da auch ein "Permax BL 4235- 480, Regler BL 60 SD und "" 6 S" Akku möglich. Aufnahmeleistung bei ca 1100 - 1200 Watt! Das dürfte dann für dein Modell mehr als ausreichend sein. Die Akkus könnten in diesem Fall 2 x 3 S sein, die dann in Reihe geschaltet werden. Leistung der Akkus wären dann eventuell so "3200 mA" Und vielleicht so 30 C Entladeleistung.
Ich befürchte, ich habe dich jetzt ziemlich "zugemüllt".
Ach ja, lade dir den "Drive Calculator" runter und experimentiere da mit den Motoren, den Akkus den Reglern und den Propellern.
Wenn ich den Vögeln am Himmel nach sehe, werde ich immer ein bisschen neidisch. :D Gruß Dieter

5

Sonntag, 12. November 2017, 22:30

Hallo Dieter...


das sind ja schon mal Zahlen womit ich was abfangen kann.
Genau auf so eine Antwort habe ich gewartet....so richtig konnte mir niemand sagen was ich in irgendeiner Form als Grundlage nehmen soll...


https://www.cmc-versand.de/Graupner/COMPACT-HPD-4325-1425-18%2C5V-brushless-M-arnr-6-7792?ref=1010&ref=1010&gclid=Cj0KCQiA_5_QBRC9ARIsADVww145wEE29_UrPyWh1TcRQ5uwFE6ixA43wLwf2DdTEo4wvTm4EV8-m-YaAgPYEALw_wcB




sowas in der Art?

Mit deinen Zahlen hoffe ich zu einem Ergebnis zu kommen...Besten Dank



Gruß Thorsten

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »atila01« (12. November 2017, 22:58)


Ströher

RCLine User

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6

Montag, 13. November 2017, 09:56

Hallo Thorsten,
im Augenblich ist (jedenfalls bei uns) sch... Wetter. Also??? Du hast Zeit. Ich nenne dir ausser MPX auch mal "Reisenauer"! Hier gibt es zwar eine gute Beratung aber die Antriebe sind teuer, weil du da Antriebe der gehobeneren Klasse angeboten kriegst. Und dann? Wäre auch "Hobby King" zu nennen. Hier solltest du dich aber schon ein bisschen aus kennen. Pichler bietet auch nichts übermässig schlechtes an. Das könnte aber auch zum Teil, von "HK" stammen. Jedenfalls sagt mir das so mein Gefühl . Die Wellen von den Motoren sind oftmals "ummontierbar". Das ist wichtig wenn die Glocke (Läufer) nach vorne gerichtet sein soll. Als Props nehme ich die "APC - E" Props. Laufen recht gut und manchmal braucht man die nicht einmal auszuwuchten. Dennoch! "Wuchtbank" ist immer Pflicht!
Was noch zu betonen wäre: Oftmals werden dir Leistungen vorgegauckelt, die bestenfalls für 10 - 30 Sekunden errreicht werden dürfen. Du solltest also bei deinem Motor eher ein bisschen mehr rechnen. Weißt du, meine Modelle ( und auch die von unseren Kollegen) gehen meistens bei Vollgas nach ca 3 - 5 Metern in die Luft. Bei manchen Modellen wäre auch "Senkrechtstart" möglich. Über dieses Thema hatte ich mich mit einem sehr bekannten Modellanbieter diskutiert. Er war der Meinung, das alles "Skale" geflogen werden sollte. Das wären bei meinem Modell gerade mal 250 Watt bei ca. 186m und 2,00 - 2,50 Kilo gewesen. Das ist ja auch in Ordnung, wenn man Windstille oder bis maximal 2 Beaufort hat ( ca 10 km/ h)! Aber welcher Modeller fliegt bei so ruhigem Wetter? Nur wenige! Und deshalb sagte ich ihm: "Ich gebe langsam Gas lasse das Modell bis zu 30 m rollen und es dann wegsteigen!"
Hier hat aber jeder seine eigenen Ansichten drüber. Und das ist auch gut so!
Also! Gewicht geteilt durch 10 und dann aber noch mal so (fast) 100% drauf! Man rechnet, wenn ich das so richtig im Kopf habe: 100Watt pro Kilo für Normalflug, 250 Watt pro Kilo für zügigen Modellflug und ca 350 Watt pro Kilo für Kunstflug. Hierfür darf es dann auch ein bisschen sehr viel mehr sein!!!
Aber da sollten sich mal andere Leute einschalten. Die haben da nämlich andere Erfahrungen und auch Vorstellungen!
Naja, also ! Das war früher!!! Da reichte man schon mit """" 60 Watt pro Kilo""""! Aber, das ist keine Fliegerei! Das ist Quälerei!!!
Wenn du Tele in deinem Sender hast, kannst du dir eine "Tankuhr" einbauen. Einige Regler vom Roxxy haben das zum Teil drin. Sind aber sehr teuer. Mit so einem Teil kannst du dann feststellen, wie wenig so ein Modell im Langsamflug braucht. da ist als Beispiel, meine Mentor. Die kommt da mit 2 Kilo und einem 3 S Akku auf etwa 15 Ampere und bei Gegenwind kann ich da bis auf 8 Ampere runter gehen. Aber, das ist dann eher das Modell "gequält", weil auch kurz vorm Strömungsabriss!
Wenn ich den Vögeln am Himmel nach sehe, werde ich immer ein bisschen neidisch. :D Gruß Dieter

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ströher« (13. November 2017, 10:02)


7

Montag, 13. November 2017, 15:42

Hallo Thorsten,
keine Ahnung zu haben ist nicht schlimm....
Aber kein Konzept zu haben, ist schlecht, denn das rächt sich früher oder später.
Man könnte ins blaue hinein sagen, nimm den, oder den Motor , die LS und den Akku.....
Ob das auf Dauer gut ist, kann dir so, keiner sagen, da einige Infos fehlen und womöglich auch das Konzept
bis bald Maik

8

Montag, 13. November 2017, 15:44

Boah jetzt ist der halbe Beitrag verschwunden ;( ;( ;(
bis bald Maik

9

Montag, 13. November 2017, 16:16

So, dann nochmal zzz
Ich gehe so vor ...
1.Akku
Was ist vorhanden , oder wo kann ich die, für das Modell auch noch verwenden.( vllt nächstes Modell)?
Akkus sind Verschleißteile, deshalb so oft wie möglich, verwenden und nicht sammeln.
Es kommt ja schon mal vor, das ein Modell nicht einsatzbereit ist, sich die Rep. aus Zeitmangel hinzieht, oder man lieber mal was anderes fliegen will.
Ab 4s kann man den Vogel schon fliegen. Allerdings braucht dann schon höhere Kapazitäten, sonst leidet die Flugzeit.
5s sind sinnvoller, oder 6s. Bei letzterem kommt die angesproche Reihenschaltung noch mit ins Spiel, wenn man anderweitig noch 3s verwenden kann.
In dem Fall, müssen wir uns dann nochmal über die Steckverbindung unterhalten.
2. Luftschraube
Was passt max im Durchmesser drauf?
Dein Motor aus dem Link dreht zu hoch und damit geht nur eine rel. kleine Luftschraube.
Schlechtes Gesamt ETA und schlechte Langsamflugeigenschaften sind die Folge.
Das nennt man Fehlanpassung. ;)
3. Motor
Er muss die geplante Luftschraube bei der geplanten Spannung brauchbar drehen.
Also nicht in totaler Überlast.
Genügend Gewicht mitbringen, damit man den Akku in Schwerpunktnähe unterbringen kann.
Macht bei der Piper in der Kabine, eh Sinn un du bist mit dem eigentlichem Akkugewicht nicht so festgelegt.
Kannst also auch verschiedene Akkus, aus anderen Modellen verwenden und die Auswahl ist beim Neukauf grösser.
Auf Dauer rechnet sich das, nicht nur im Geldbeutel.
Gewichtsmäßig darf es dann oft eine Nummer größer sein.
Der Motor dankt es dir mit einem gesunden Temperaturhaushalt und optimaleren Betriebspunkt.
bis bald Maik

Ströher

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10

Mittwoch, 15. November 2017, 17:36

Aber kein Konzept zu haben, ist schlecht, denn das rächt sich früher oder später.
Man könnte ins blaue hinein sagen, nimm den, oder den Motor , die LS und den Akku.....
Ob das auf Dauer gut ist, kann dir so, keiner sagen, da einige Infos fehlen und womöglich auch das Konzept

Hmmm Maik, wenn ich das so richtig interpretiert habe, will er ein Verbrennermodell auf elektrisch umrüsten und wusste halt nicht, worauf da zu achten ist. Eigentlich ein Vorgang, wie wir ihn hier im Forum recht oft erleben.
Ich denke, er wird jetzt etwas besser klar kommen.
Thorsten, wenn du hierzu also noch irgendwie Fragen haben solltest, lass dich nicht entmutigen!
Wenn ich den Vögeln am Himmel nach sehe, werde ich immer ein bisschen neidisch. :D Gruß Dieter

11

Freitag, 17. November 2017, 01:16

Hallo Thorsten,
keine Ahnung zu haben ist nicht schlimm....
Aber kein Konzept zu haben, ist schlecht, denn das rächt sich früher oder später.
Man könnte ins blaue hinein sagen, nimm den, oder den Motor , die LS und den Akku.....
Ob das auf Dauer gut ist, kann dir so, keiner sagen, da einige Infos fehlen und womöglich auch das Konzept
welche Infos fehlen?,,,Konzept?...was möchtest du denn da wissen?

12

Freitag, 17. November 2017, 01:30

Aber kein Konzept zu haben, ist schlecht, denn das rächt sich früher oder später.
Man könnte ins blaue hinein sagen, nimm den, oder den Motor , die LS und den Akku.....
Ob das auf Dauer gut ist, kann dir so, keiner sagen, da einige Infos fehlen und womöglich auch das Konzept

Hmmm Maik, wenn ich das so richtig interpretiert habe, will er ein Verbrennermodell auf elektrisch umrüsten und wusste halt nicht, worauf da zu achten ist. Eigentlich ein Vorgang, wie wir ihn hier im Forum recht oft erleben.
Ich denke, er wird jetzt etwas besser klar kommen.
Thorsten, wenn du hierzu also noch irgendwie Fragen haben solltest, lass dich nicht entmutigen!
Danke Dieter... ja genau...das war meine Frage...umrüsten ist nicht einmal die richtige Bezeichnung...denn so richtig eingebaut hatte ich den Evolution 10 GX nie....


Derzeit ist der stand wie folgt:






Gruß Thorsten

Ströher

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13

Freitag, 17. November 2017, 10:07

Na dann ist doch alles in Ordnung....
Wenn ich den Vögeln am Himmel nach sehe, werde ich immer ein bisschen neidisch. :D Gruß Dieter

14

Freitag, 17. November 2017, 21:40

welche Infos fehlen?,,,Konzept?...was möchtest du denn da wissen?


Hmmm Maik, wenn ich das so richtig interpretiert habe, will er ein Verbrennermodell auf elektrisch umrüsten und wusste halt nicht, worauf da zu achten ist.


Öhmm, hab ich mich wirklich so schlecht ausgedrückt ???

1.Akku
Was ist vorhanden , oder wo kann ich die, für das Modell auch noch verwenden.( vllt nächstes Modell)?


Bis jetzt ist noch nicht mal die beabsichtigte Zellenzahl bekannt....
Ebenso der mögliche Luftschrauben Durchmesser...... ???
bis bald Maik

15

Freitag, 17. November 2017, 23:24

Maik ... wenn ich diese Daten wüsste wäre ich schon ein ganzes Stück weiter. Es muss doch eine Möglichkeit geben die zu berrechnen .Darauf habe ich ja eine Anzwort bekommen. Wenn ich schleppen will ... berechne ich das wie?Woher weiß ich was ich für einen Propeller nehmen muss?Bei dem Evolution 10 GX stand das schön in der Anleitung. Ich bin mir aber nicht sicher ob ich das 1:1 aufn Elektro umlegen kann.Also wie du siehst habe ich null Konzept.

Ströher

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16

Samstag, 18. November 2017, 11:30

Vorne weg, mit einem Elektroantrieb hast du ein ( naja beinahe ) gleichbleibendes Drehmoment über die (fast gesamten) Drehzahlen. In so fern "darf" der E- Antrieb von der Leistung her etwas schwächer ausgelegt sein, als der Verbrenner. Bei jedem Motor steht (sollte) in dem Datenblatt, von welcher Zellenzahl an der Motor geht und da sollte dann auch die maximale Zellenzahl stehen. Gehen wir von Lipo aus, wären das dann 3,7 Volt pro Zelle (Nennspannung) mal Anzahl der Zellen! Bei dem Motor sollten dann auch Angaben über den Maximalstrom stehen. Diese Maximalangaben sind (wie schon "weiter oben" beschrieben) aber mit Vorsicht zu geniessen. Besser einen Propeller mit weniger Steigung und / oder einen kleineren Propeller drauf montieren. Zum Schleppen von Seglern solltest du dann so etwa das Doppelte an Leistung vorsehen, damit du dir im Falle eines Falles helfen kannst. Wenn ich bei deinem Modell von 3 Kilo Abfluggewicht aus gehen soll und dann noch schleppen will, bräuchte ich dann so geschätzte 1200 Watt. Da du den Strom aber nicht bis ins Unendliche steigern kannst, musst du die Akkuspannunng erhöhen. Also mehr Zellen und einen Motor und Regler, der diese mehr Zellen verdaut. Bei jedem Motor sollte die Angabe "KV" stehen. Das ist dann Drehzahl pro Volt. Das bedeutet wiederum für dich, das du bei runde 22 Volt Nennspannung (geladen sind es dann 25 Volt) einen Motor mit niedriger KV - Zahl nehmen solltest / mußt !!!! Ideal ist ein möglichst großer Propeller auf einem relativ langsam laufendem Motor. Somit hast du einen recht brauchbaren Wirkungsgrad. Allerdings muss dann der Motor genügend Leistung an den Propeller abgeben können damit dieser dann dein Modell vorwärts treibt....
Was Maik mit Konzept bezeichnet, hat da also schon seine Richtigkeit. Du hast den Prop von deinem Verbrenner. Wenn du den (von der Bodenfreiheit her) größer wählen kannst, solltest du das tun. Das verbessert deinen Wirkungsgrad. Und von der Motorleistung her in Verbindung mit einem großen Prop, da kannst du jetzt so ein bisschen mit Drive Calculator experimentieren. In den Masken sind wählbare Motoren mit angegebenen Leistungsgrenzen, Propeller der unterschiedlichen Größen und auch Akkus mit unterschiedlichen Kapazitäten und einstellbaren Zellenzahlen!
Alles können wir dir nicht abnehmen. So ein bisschen bist du jetzt halt auf dich selbst gestellt. Aber der Winter ist lang.....
Ach ja, da jeder Motor schon eine Menge Strom auf nimmt, solltest du die Akkus nicht zu schwach wählen.
Als Beispiel: Ein 3200 er Akku hat so 3,2 Ampere/h. Da sind im Allgemeinen auch Angaben über Lade und Entladeströme. So steht da : Charge 2 C oder 1 C oder vielleicht auch 4 C. Das wären dann 3,2 Ampere (als Beispiel 4 C) mal 4 also runde 12 Ampere Ladestrom. Im Allgemeinen solltest du dich aber nicht groß über 2 C hinaus wagen. Zu schnelles Laden ist nicht sooo toll für die Akkus.
Jetzt entladen ( Flug): Da sind für Discharge Als Beispiel, 20 C - 45 C angegeben. Es kann / wird sogar sein das diverse Akkus sogar über 45 C hinaus gehen. Das bedeutet bei (wiederum) einem 3200er Akku 3,2 Ampere x 45 C!!!! Das sind dann so runde 140 Ampere!!!! Bei ca 12 Volt wären das so 1600 Watt!!! Eine kleine Handkreissäge läst da grüßen!
So, aber jetzt mal genug geschrieben. Andere wollen da auch mal.....
Wenn ich den Vögeln am Himmel nach sehe, werde ich immer ein bisschen neidisch. :D Gruß Dieter

17

Samstag, 18. November 2017, 19:40

Also wie du siehst habe ich null Konzept.

na dann muß man eins machen ;)
Besser einen Propeller mit weniger Steigung und / oder einen kleineren Propeller drauf montieren.

verwirf das lieber geht nur aufs Gesamteta.

So, dann mal zum Konzept....
zum mitmeisseln.....
hast du schon was elektrisch im Bestand ?
Eventuell kann man die Akkus auch hier verwenden.
Spart Kosten und Arbeit.
Den Rumpf waagerecht ausrichten und den Abstand der Motorwelle zum Boden ermitteln und ca. 25mm abziehen.
Den Akku wurde ich versuchen, unter den Motor hindurch in den Rumpf zu schieben.
Du muss dafür wahrscheinlich eine Klappe dafür vorsehen. ;)
Dann sind sie so einigermaßen im Schwerpunkt. Sinn und Vorteil habe weiter oben schon erwähnt.
Hab ich das richtig verstanden, das du mit dem Modell auch schleppen willst?
Vom Verbrenner einfach alles auf E Antrieb umlegen, ist nicht die optimale Lösung. Das ist meist ineffizient
Jedes Konzept hat seine Eigenheiten und Vorteile. Das sollte man kennen und nutzen.
bis bald Maik

Ströher

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18

Sonntag, 19. November 2017, 08:17

verwirf das lieber geht nur aufs Gesamteta.

Naja Maik, stimmt zwar, ist aber besser als einen dauerüberlastet. Er soll ja auch nicht um jeden Preis, den Prop kleiner machen, sondern nur so viel, das der Motor im Idealmodus läuft!
Wenn ich den Vögeln am Himmel nach sehe, werde ich immer ein bisschen neidisch. :D Gruß Dieter

19

Sonntag, 19. November 2017, 09:58

Am besten, gleich gescheit auslegen , dann erübrigen sich solche Krücken von selbst ;)
bis bald Maik

Ströher

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20

Montag, 20. November 2017, 10:36

Am besten, gleich gescheit auslegen , dann erübrigen sich solche Krücken von selbst

Richtig! Aber für einen Anfänger in Elektro vielleicht etwas schwer oder gar riskant! Ich hatte das zweifelhafte Vergnügen, das der eingebaute Antrieb mit Originalprop in der Luft Rauchzeichen gegeben hatte. Die Landung aus 10 m Höhe und ohne ausreichende Geschwindigkeit war dann beinahe "materialintensiv" geworden. Deshalb der Hinweis.
Aber mach mal weiter. Du wirst im schon helfen können!
Wenn ich den Vögeln am Himmel nach sehe, werde ich immer ein bisschen neidisch. :D Gruß Dieter