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Mittwoch, 6. Dezember 2017, 11:05

Anregung an alle, die mit Holz bauen wollen

Das Folgende ist nur als Anregung / Einstimmung gedacht. Es soll denen, die mit dem Gedanken spielen, Modelle in Holz zu bauen, Mut machen, daß mit cleverer Planung und ersten Erfahrungen im Holzbau, die man VORHER sammeln konnte (mit kleineren Modellen) so etwas mit einem so guten Bausatz ohne Weiteres machbar sein wird:

https://www.youtube.com/watch?v=udjdUb2o9Lk

Es gibt 6 Folgen des sehr gut gemachten Videos. Alle zeigen mE den Bau des gut 3m SPW Modells einer "Pilatus PC-6", wie Modellbau Pichler sie als sehr schönem Holzbausatz mit gelasert / gefrästen Teilen anbietet - zu einem stolzen Preis, aber der ist es auch alle Mal wert. Es gibt auch ein kleineres Modell, mit dem man ja mal anfangen kann, auch von Pichler. Und da das Muster sehr beliebt ist, auch sehr gut fliegen soll, gibt es das alles in etwas ähnlicher Form auch von vielen anderen Anbietern.

Zum Holzbau:

Eine Anfangs einfachere, aber gut (im Sinne von clever) bestückte Werkstatt, ein ausreichend großes, kerzengerade und nicht verwundenes Baubrett, zB aus Kiefernholz (weich, für Stoßnadeln wichtig) und eine ebene Unterlage (Küchentisch genügt, Keller ist natürlich komfortabler), und es kann los gehen.
- Bohrer (Handbohrer bei kleinen Durchmessern reicht, ist manchmal sogar besser)
- sehr gutes Balsamesser (austauschbare Klingen, möglichst unterschiedlicher Formen)
- Metallsäge
- Laubsägebogen mit unterschiedlichen Sägeblättern (2-3 Größen reichen)
- Stahlineal (möglichst nicht zu kurz)
- größeres Geodreick (um Winkel zu kontrollieren, zum Anzeichnen, Winkel messen usw)
- ein Satz Schlüsselfeilen
- Stoßnadeln
- Kunststoffklemmen
- Gummiringe (diverse Größen)
- Sandpapier (80er und 120er reichen mE)
- Schleiflatten aus dem Baumarkt (kerzengerade und verschiedene Längen, Schleifpapier hier mit Pattex vollflächig aufkleben)
- Weißleim
- CA-Kleber (zum Fixieren, ge"klebt" wird besser mit Weißleim)


Später können

- Permagridschleifteile (es gibt Unmengen Typen)
- Kataba-Sägen

usw dazu kommen; für den Anfang braucht man es nicht unbedingt. Damit kanns also losgehen (siehe Oben). Mit Weißleim "kleben" (eigentlich leimen), hat den Vorteil, umweltfreundlich zu sein, kaum zu riechen und länger korrigierbar zu sein (in der Position, aber obacht: schnellbindender Weißleim erlaubt das nur kurz). Der Bau eines Modells mit diesen Mitteln dauert scheinbar länger, aber mit einem guten Bausatz, gutem Studium der Bauanleitung und Trocken-Steckübung der Teilepassungen vorab nicht. Einaml vor Augen, geht das zügig. Trocknung braucht zeit, bei Weißleim mindestens 1 Tag (bis er bis auf den "Kern" durchgetrocknet ist 2-3 Tage). Er läßt sich einigermaßen gut schleifen, "schlecht" erscheint es nur, wenn man ihn nicht zuvor durchtrocknen ließ. Schreiner arbeiten damit seit Jahrzehnten und länger !
Gruß, Jockel

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Tünnbüddel« (6. Dezember 2017, 11:17)


2

Mittwoch, 6. Dezember 2017, 14:28

fehlen noch ein paar rechtwinklige Klötze (kann auch Lego sein) und ein paar Gewichtsstücke. Nicht alles läst sich pinnen oder mit Schraubzwingen niederhalten, z.B. Rumpfspanten.
Balsahobel möchte ich auch nicht missen.

Weißleim-Schleifen muss man aufpassen, weil damit getränktes Balsaholz definitiv zäher ist und weniger abträgt. Durchtrocknen alleine reicht nicht, denn durch die mechanische Bearbeitung wird er warm und dadurch wieder weich. Scharfes Schleifpapier ist dann ein Muss.

Ströher

RCLine User

Wohnort: Hunsrück

Beruf: Rentner

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3

Mittwoch, 6. Dezember 2017, 17:54

... hmmm naja, statt Laubsäge habe ich von Minitool eine Stichsäge und dann noch eine Dekupiersäge und eine Bandsäge. Allerdings muss ich darauf aufpassen!!! Meine Frau bastelt auch. Und Maschinen??? Die sind zum Benutzen da. Und ich??? Ich darf dann die neuen Blätter wieder drauf ziehen!!!! ==[] :D
Also, als Beschwerung gehen da auch Bücher, dicke Bretter, Werkzeuge und so weiter. Als Handbohrer habe ich so ein Platinenbohrmaschinchen für frei Hand und eine Ministänder für etwas genauere Bohrungen.
Wenn ich den Vögeln am Himmel nach sehe, werde ich immer ein bisschen neidisch. :D Gruß Dieter

4

Mittwoch, 6. Dezember 2017, 19:33

Hallo e-beaver,

stimmt völlig.

Ich darf ergänzen:

- ein oder zwei etwas größere Feilen (als Schlüsselfeilen, die klein sind) mit gröberem Hieb (Baumarkt)

Die Bemerkung zum Weißleim bei Balsa stimmt absolut. Hier hilft ein weiches Baumwolltuch, in Wasser getränkt und vor dem sofortigen Abwischen auf Balsa gut ausgewrungen (meine Erfahrung - in frischem Zustand läßt sich Weißleim mit einem feuchten Tuch gut abwischen). Eventuelles Problem: Balsa reagiert schnell auf Feuchtigkeit ! Also nachtrocknen. Das mit dem scharfen Schleifpapier und Reibungswärme stimmt unbedingt.

Danke für die Ergänzungen !
Gruß, Jockel

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »Tünnbüddel« (6. Dezember 2017, 20:17)


5

Mittwoch, 6. Dezember 2017, 19:41

Hallo Dieter,

ja, stimmt, sind vielleicht sogar Dinge, die viele sowieso (nicht unbedingt die Band-, aber die Stichsäge, vielleicht auch Mintool) etliche von uns schon als Heimwerker-Werkzeug haben - das erleichtert einige Arbeit. Das mit der Anekdote zum Vergessen das Einlegens eines neuen Blattes in die Säge nimmst Du doch bestimmt gelassen als Liebesdienst an Deiner Frau ? Was macht eine Frau nicht alles für uns - und denkt auch bestimmt öfter, warum lernt der Kerl das nicht ?

Danke auch für Deine Anregungen.
Gruß, Jockel

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Tünnbüddel« (6. Dezember 2017, 20:18)


comicflyer

RCLine User

Wohnort: Dortmund

Beruf: Schriftsetzer & Deutschliebhaber

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6

Mittwoch, 6. Dezember 2017, 20:06

Zum Beschweren und für rechte Winkel nehme ich ausgediente Festplatten.

Zum Schleifen von langen, geraden Teilen (zB Nasenleiste) klebe ich auf ein
gerades Sperrholzbrett Schleifpapier (100er/120er) in 1m bis 1,2m in ca. 100mm Breite auf.
Schleifpapier entweder von der Rolle, vom Bandschleifer 2-3 Stück oder die üblichen Blätter
kleingeschnitten.

Diamant-Nagelfeilen sind auch manchmal nützlich. Und Backpapier, damit nichts anklebt.

Ich baue gerne auf einem Türblatt. Ist ausreichend groß und dank Stegverleimung grade.
Ich unterfüttere das aber, damit es auch grade bleibt. Bei wenig Platzangebot einfach kleiner sägen.

Für Weißleim habe ich mir diese Liquidflaschen bestellt. Mit der kleinen Spitze lässt es
sich super dosieren. Die Spitze trocknet auch nicht ein, vorausgesetzt man dreht das Teil auch immer zu ;)

Erstmal...

CU Eddy
Neue LuftVO! -> gravierte Alu-Namensschilder nur €2,50 -> modellplakette.de

Am Anfang war es ziemlich krumm, das war natürlich ziemlich dumm.
Ich wollte es zum Guten wenden und zog und bog an beiden Enden.
Und als es endlich grade war, da war es ab - was schade war...

7

Mittwoch, 6. Dezember 2017, 20:13

Danke Eddy,

sind richtig gute Tips !
Gruß, Jockel

8

Mittwoch, 6. Dezember 2017, 23:07

Hallo Co-Tüftler,
als Fan des Selbermachens beteilige ich mich gern an diesem Thread.

Beim Bau eines Holzmodells nach Bauplan, nach Mehrseitenansichten oder Fotos sind allerlei Leisten und Brettchen auszusägen - häufig rechtwinklig, häufig mit wiederholgenauen (Kanten)längen.
Eine kleine Kreissäge erleichtert die Arbeit, besonders, wenn sie mit einem Schiebeschlitten / -tisch ausgestattet ist.

Anbei Fotos meiner ersten kleineneren Proxxon-Säge mit selbstgebautem Schiebeschlitten (inzwischen verkauft) und ein Bild meiner jetzigen größeren Proxxon Tischkreissäge, die ich mit einem Schiebetisch ausgestattet habe.
Die Teile für Schiebetisch / -schlitten habe ich jeweils mit den Sägen aus wenigen Teilen hergestellt.
Das ist verhältnismäßig einfach und lohnt sich in Bezug auf Präzision und Zeitgewinn.
Auf (mehrfachen !) Wunsch kann ich hierzu einen Tutorial-Thread fertigen.

Mit freundlichen Grüßen
Wolfgang
»braun.wolfg« hat folgende Bilder angehängt:
  • IMG-20170401-WA0008.jpeg
  • IMG-20170401-WA0010.jpeg
  • IMG-20170402-WA0000.jpeg
  • IMG-20170402-WA0002.jpeg
  • IMG-20170426-WA0017.jpeg

Ströher

RCLine User

Wohnort: Hunsrück

Beruf: Rentner

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9

Donnerstag, 7. Dezember 2017, 09:59

Hallo Wolfgang, so eine Proxonmaschine hatte ich auch. Die lief mit 12 Volt. Der Motor hielt aber nur begrezte Zeit. War ein 500 er Speed!
Also Jockel, was unsere frauen an geht und speziell meine Frau; die leisten viel. Aber stell dir vor, ich könnte gaaar nicht mehr über meine Frau ablästern!!! Also, die würde ja sofort Bestattungsinstitut bestellen.... Neeee dann lieber lästern! :evil: :nuts:
Schau mal nach "Minitool - Stichsäge" ! Die kann man auf dem Tisch aufspannen und dann mit Hilfe eines (beiligenden) Sägetischchens feine Struckturen raus sägen! Also meine habe ich schon seit gefühlten 100 Jahren!!!! :D
Wenn ich den Vögeln am Himmel nach sehe, werde ich immer ein bisschen neidisch. :D Gruß Dieter

10

Donnerstag, 7. Dezember 2017, 11:00

Hallo Wolfgang, so eine Proxonmaschine hatte ich auch. Die lief mit 12 Volt. Der Motor hielt aber nur begrezte Zeit. War ein 500 er Speed!


Klar, die kleine Säge ist nicht unbedingt ein Kraftmeier. Mit Balsaholz und mit Pappelsperrholz bis ca. 4 mm kommt sie aber gut zurecht. Mit dem Vollhartmetallsägeblatt schafft sie sogar dünnes Messingblech. Und sollte der Motor irgendwann den Geist aufgeben, bringt die Beschaffung eines neuen Motors die Geldbörse nicht in Verlegenheit.
Die größere Säge hat natürlich deutlich mehr Power und ermöglicht mit dem Hartmetall-bestückten Sägeblatt präzisere Schnitte. Aber sie hat auch ihren Preis. Mit etwas Glück kann man sie in gutem Zustand günstig gebraucht kaufen. Ich wollt jedenfalls nicht mehr darauf verzichten:

Gruß
Wolfgang

11

Donnerstag, 7. Dezember 2017, 16:31

Hallo Wolfgang,

bitte unbedingt das Proxxon-Tutorial einstellen.

Ich freue mich jetzt schon! Dein Werkzeug-Tuning ist IMMER einen Nachbau wert. :ok:


Gruß Michael

Ströher

RCLine User

Wohnort: Hunsrück

Beruf: Rentner

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12

Donnerstag, 7. Dezember 2017, 16:57

Mit dem Vollhartmetallsägeblatt schafft sie sogar dünnes Messingblech. Und sollte der Motor irgendwann den Geist aufgeben, bringt die Beschaffung eines neuen Motors die Geldbörse nicht in Verlegenheit.

Da muss ich dich leider berichtigen!
Mit Hartmetallblatt war Messingblech nicht drin und der Motor hat eine längere Welle als der vom Flugmodell! Geht also auch nicht. Eigentlich ist das Teil für mich Schrott.
Naja, die nächste wird dann vielleicht besser.
Übrigens, falls da Interesse besteht: Die Minitool Serie gibt es (so es den noch gibt) bei Böhler....
Wenn ich den Vögeln am Himmel nach sehe, werde ich immer ein bisschen neidisch. :D Gruß Dieter

grossiman

RCLine User

Wohnort: Engelau, Schleswig-Holstein

Beruf: KFZ-Meister, spez. Karosserieinstandsetzung

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13

Donnerstag, 7. Dezember 2017, 18:02

Die Minitool Serie gibt es (so es den noch gibt) bei Böhler....
Nein, gibt es nicht mehr, wurde 2009 von Kaleas übernommen: http://www.boehler-minitool.com/

Der aktuelle Web-Shop: https://www.kaleas.de/

Gruß Andreas
Theorie ist, wenn man alles weiss, aber nichts funktioniert.
Praxis ist, wenn alles funktioniert, aber keiner weiss warum.
Einige verbinden beides miteinander:
Nichts funktioniert und keiner weiss warum ??? .

Mein Verein: http://www.lsc-condor.de/

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Donnerstag, 7. Dezember 2017, 18:56

Hallo an alle,

erst mal Danke für Tips zu Maschinen und Sonstigem. Das ist sicher richtig.

Die ursprüngliche Idee zu diesem Thread ist, gerade Einsteigern den Mut zu machen, mit einfachsten Mitteln - und somit eher geringen Investitionen - mal mit dem Holzmodellbau anzufangen. Natürlich helfen dazu Maschinen, die zB die saubere Erstellung von Teilen erleichtern, weil sie die technischen Möglichkeiten bieten, sehr genau schneiden, winkeln usw. Allerdings wären Investitionen, die hilfreich, am Anfang aber nicht unbedingt nötig sind. Später vielleicht, schon ok (also bitte nicht falsch verstehen, nur ein Hinweis, keine Kritik).

Ausgehend von gut vorgefertigten Bauteilen, durch Laser- oder Fräs-Erstellung eines Bausatzes, ist mE schon vieles zur Baugenauigkeit beigetragen - den "Rest" muß der Modellbauer erbringen. Solche Bausatztypen werden heute immer mehr angeboten, was schön ist, die Auswahl erweitert. Das Bauen geht mMn mit verhältnismäßig einfachen Mitteln / Werkzeugen, für Handarbeit. Und die sind iA nicht so teuer (es gibt sicher Ausnahmen). Also ein Anfang, der machbar scheint. Meine Idee ist, den Einstieg zu skizzieren, dann eine nächste "Stufe" usw. Es ist sicher im Modellbauerleben so, daß man mit der Zeit immer "kompletter" wird, immer mehr Werkzeuge hat. Auch mal eines himmelt, neu kaufen muß.

Um es anschaulicher zu machen, will ich versuchen, mit relativ einfachen Mitteln mal zu zeigen, daß damit durchaus passable Modelle entstehen können. Es geht dabei absolut nicht um mich als Person, nur um das Bauen. Der Thread eines Kollegen kürzlich, der fragte (fand das gut, auch mutig), ob und wie man sein ARF-Modell leichter machen und reparieren könne, zeigt für mich, wie wichtig das ist. Darüber reden, diskutieren. Das machen wir hier ja. In diesem Sinne ist's gedacht. Das soll Euch aber bitte nicht davon abhalten, weiter Vorschläge zu machen, Ideen einzubringen. Wäre vielleicht gut, eine nächste Stufe ("Ergänzungen") aufzumachen, es da rein zu packen - ist völlig ok, auch wenn ihr das macht.


Mir fiel noch eine Ergänzung zum Anfang ein: - Klebeband, zum Zusammenhalten von Teilen im Bau; zB beim Rumpfbau (siehe Baustufen zum Just Friendly F5J oder Inside F5J zB).

Vorschlag: Machen wir an einer passenden Stelle hier drüber einen "Strich" und sagen, was jetzt kommt, sind sinnvolle Ergänzungen einer späteren Phase, wer will und kann auch eher ? Vielleicht kann die Administration hier so nett sein, das dann zu machen ?
Gruß, Jockel

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Tünnbüddel« (7. Dezember 2017, 19:08)


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Donnerstag, 7. Dezember 2017, 19:00

Eigentlich ging es dem Jockel ja darum, die Basisausrüstung für den Flugmodellbau aus Holz zu skizzieren.

Für Grobarbeiten ist meiner Meinung "richtiges" Männer-Werkzeug deutlich besser geeignet. Auch auf der großen Tischkreissäge lassen sich schmale Leisten (auch länger als 1m) erzeugen. Und mit einem Dreieckschleifer (anstelle Mini-Bandschleifer) kommt man auch gut in die Ecken und Kanten an einem 1,5m Modell, wenn man nicht gleich mit Messer oder Hobel arbeiten möchte.
Der letzte Schliff geht dann aber auch ganz gut von Hand.

Wenn man kleine Elektrogeräte hat, wird man gerne faul - aber nicht unbedingt genauer oder schneller.

16

Donnerstag, 7. Dezember 2017, 19:10

Danke e-beaver,

das triffts. Aber trotzdem auch "danke" an alle, die Beiträge werden gebraucht und sind an sich gut. Wir sollten nur "sortieren" - dann "paßt's". Wir schaffen das !

Vorschlag: nach Eddys und vor Wolfgangs Beiträgen einen "Strich", "Erweiterungen" ? Wäre das ok ?
Gruß, Jockel

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Donnerstag, 7. Dezember 2017, 19:15

Da muss ich dich leider berichtigen!


Kannst du nicht, ohne mich einer falschen Behauptung zu bezichtigen - sehr unhöflich von dir.
Besser wäre es gewesen, wenn du angemerkt hättest, dass es mit deiner Säge nicht geklappt hat.
Im übrigen: Eine zu lange Motorwelle mag ein Problem für dich sein, für mich nicht.

@All:
Hier geht es um Holz.
Kurz und bündig: Die kleinne Proxxon ist nicht für den harten Dauereinsatz vorgesehen. Für das Ablängen von Balsa- und dünnen Kieferleisten oder das Aussägen von Balsabrettchen reicht sie allemal.
Für mehr Leistung und mehr Standfestigkeit muss man tiefer ins Portemonnaie greifen.

@Michael:
Ich freue mich über dein Interesse. Die Arbeit werde ich mir aber nur machen, wenn sich mehrere für den Schiebeschlitten /-tisch interessieren.

Off Topic:
Wer von anderer kompetenter Stelle erfahren möchte, was mit der kleinen Säge möglich ist und unter welchen Voraussetzungen man mit ihr im Extremfall sogar Messingblech sägen kann, der kann es hier lesen:
http://www.metallmodellbau.de/KS230_Umbau.php
Zitat aus den Ausführungen des Autors: "Ich verwende nur noch das 50mm PROXXON VHM Sägeblatt, erst damit kann man auch Messing absolut gerade und gratfrei sägen. Das geht aber auch für dünne Sperrhölzer usw sehr gut."
Ich könnte einige weitere Beispiele liefern, werde ich aber nicht.

Mit freundlichen Grüßen
Wolfgang

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Donnerstag, 7. Dezember 2017, 19:18

Hallo Wolfgang;

melde hiermit Interesse für die Schiebetisch etc -konstruktionen an ! Von Dir und Deinen Modelle, Werkzeugen etc kann man sicher immer etwas lernen - von dem anderer Kollegen natürlich auch.
Gruß, Jockel

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Donnerstag, 7. Dezember 2017, 19:21

Vielleicht gelingt es mir ja, mit dem Zeigen des Baus der M.Brochet MB-110 / einem deutlich gekürzten Thread zur Dornier Merkur oÄ zu zeigen, das man mit einfachen Mitteln auch schon weit kommt ?

Oder es hat jemand von Euch ein anderes, vielleicht relativ einfach gehaltenes Modell, mit dessen Hilfe man das noch besser kann ?
Gruß, Jockel

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Tünnbüddel« (7. Dezember 2017, 19:28)


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Donnerstag, 7. Dezember 2017, 19:28

..., das man mit einfachen Mitteln auch schon weit kommt ? ---


:ok: Das ist eins meiner Prinzipien. Elektrische Werkzeuge sind ein Kann, kein Muss!

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