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1

Samstag, 19. November 2016, 19:15

Ich habe eine kleine Vision

Irgendwie gewinnt man den Eindruck, das durch das reichhaltige und ständig erweiterte Angebot an ARF und RTF Modellen, so einiges anderes auf der Strecke bleibt.
In der jetzigen Bauwetterphase, scheint Langweile aufzukommen, teils ist man scheinbar nicht ausgelastet.
Das äußert sich in verbalen Attacken, normale Umgangsformen scheinen vergessen. ;(
Ein "Danke" , oder "entschuldige, war mein Fehler" , findet man oft vergeblich.
Nachfragen, weil Informationen für gezielte Hilfestellung fehlen, bleiben unbeantwortet.
Gute Tips werden ignoriert, da kann man die Hilfe, sowie die Frage danach, auch lassen.
Wenn's mal technisch etwas hochwertiger wird, tauchen die "Maßloßübertreiber" auf und versuchen die Diskussion ins Lächerliche zu ziehen.
Andere Meinungen werden selten akzeptiert, bei vielen ist die Welt, an der eigenen Platzgrenze zu Ende und bei anderen hat die Welt, auf deren Platz, gefälligst genauso zu sein.
Gibt hier mal einer etwas mehr Geld aus, als man selbst, wird einem eine unterschwellige Dummheit angedichtet.
Ist das hier ein Wettbewerb um die billigste Ausstattung ?
Leben und leben lassen, Tips sich mal durch den Kopf gehen lassen und nicht nur stumpf weiter machen.
Das Hobby ist so vielseitig und lebt auch von der Kreativität.
Irgendwie scheint da hier alles vergessen. Wer schon länger dabei ist, kann sich sicher noch erinnern, was hier so alles mal abging.
Das ist jetzt kein "früher war alles besser" gejammer, aber über ein über paar angesprochen Dinge kann man ja mal nachdenken. ;)
Ich möchte hier in diesem Thread darüber keine Disskussion.
Warum schreib ich's dann hier in der Segler-Ecke?
Eigentlich hab ich von den "kleinen Visionen " zwei ;)
die Erste, das wir mal wieder normal miteinander umgehen.
und die Zweite ist hier :D



Mini-Vision von Mibo, mein Winterprojekt.
bis bald Maik

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »flymaik« (20. November 2016, 13:49)


jufi

RCLine User

Wohnort: Ba-Wü

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2

Samstag, 19. November 2016, 19:29

Wow Maik, die ist ja schick. Hast du die schon, oder sparst du noch die knapp 600 €uronen zusammen?
Da bleib ich auf jeden Fall dran :ok:
Gruß Jürgen

3

Samstag, 19. November 2016, 20:07

Auslöser für den Baubericht ist Leo, mit seinem Baubericht über den Panafly 400G.
Es gibt also noch interessierte User, mit Lust aufs selbstgebaute Modelle :ok:
So bequem die vielen Fertigsachen auch oft sind, irgendwo ist immer was, was man nicht besser, oder praxistauglicher, oder einfach nur anders machen würde.
Allzu oft findet man hier Beiträge, in denen das erst kürzlich euphorisch erstandene und vorgestellte Modell, verändert wird.
Mit etwas Abstand könnte man auch meinen, "warum nicht gleich so". ;)
An die zahlreichen "ich kann nicht bauen"," hab kein Platz", "hab keine Zeit" usw., sei gesagt, so schwer ist es nicht und sehr viel geht auch am Küchentisch.
Keine Zeit kann ich, aus meiner Sicht, auch nicht so recht durchgehen lassen. Mein Privatleben findet nur am Wochenende statt, und ich bekommen das mit dem Bauen auch hin.
Es bleibt sogar Zeit für einen Baubericht. ;)
Gut genug der Einleitung.

Das Modell ist von Mibo, aus Slovenien.
Nix super Neues.
Mibo hat schon für Graupner gefertigt und der legendäre Thommy's Swift (2,5m ) kam auch daher.
Ich hab das Modell nach etwas Mailverkehr, direkt geordert, da hier grad nicht verfügbar.
Abwicklung geht in deutsch und war sehr zuverlässig. Hier noch mal einen dicken Pluspunkt. :ok:

Was bekommt man fürs sauer verdiente



Die Flächen sind in der Form lackiert, in Spread Tow gefertigt.
Es gibt m.W. auch eine GFK Variante, aber diese hier, würde ich schon aus Gründen der geringeren Empfindlichkeit, beim (täglichen) Handling, empfehlen.
Die Ruder sind unten angeschlagen, damit ist klar, das sie "überkreutz" angelenkt werden.
Rumpf und Leitwerk sind "nur" schwarz eingefärbt.

dann gibt es noch etwas Kleinkram



und den Beweiß, das alles gut verpackt und unversehrt angekommen ist :)




Das reicht für mehrere Flächenschutztaschen :)

Wer hier eingeklebte Ruderhörner, eingezogene Kabel, ein eingeklebtes Servobrett, oder eine montierten Motorspant, zum wichtigen Kaufkriterium macht,
ist hier völlig falsch. Mich stört so etwas überhaupt nicht, im Gegenteil ich möchte das so.
Dafür habe ich die Freiheit, den Ausbau so zu gestalten, wie ich es gern hätte.
Hier besteht von vorn herein die Möglichkeit das Modell, als reinen Segler, oder mit E- Antieb auszustatten.
Eine Bauanleitung findet man vergebens und ist auch nicht nötig. Es reicht ein Blatt mit den wichtigsten Einstellwerten.
Ich werde das Modell mit einem E Antrieb ausstatten, da es mein "immer dabei" Modell werden soll.
Richtig brauchbare Hänge, für reinen Segelbetrieb, hab ich hier nicht so üppig und die Zeiten mit Flitsche und Winde möchte ich auch nicht mehr, als alleinige Startmethode haben.
bis bald Maik

4

Samstag, 19. November 2016, 20:09

Ja Jürgen, das Modell hab ich schon.
ist letzte Woche geliefert worden.
bis bald Maik

Leszek1963

RCLine User

Wohnort: Königswinter

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5

Samstag, 19. November 2016, 20:43

Hallo Maik :w
Das aus Deinem erstem Post, kann ich nur unterschreiben. Es ist leider mehr nehmen als geben geworden.
Es gibt aber doch immer noch Modellbauer hier im Forum, die interessante Projekte eingehen.
Auslöser für den Baubericht ist Leo, mit seinem Baubericht über den Panafly 400G
Wenn meine Wenigkeit Dich zu einem Baubericht bewegt hat, so freut mich das wirklich sehr. Vor allem, weil ich gerade von Dir so viele Tipps und Anregungen in dem Thread bekommen habe :ok: :ok: :ok: . Noch mal vielen Dank dafür.

Viel Spaß mit der Vision. Ich schaue natürlich zu. So was habe ich noch nie gebaut. Kann also viel dazu lernen.

Viele Grüße Leo :w

6

Sonntag, 20. November 2016, 14:58

So was habe ich noch nie gebaut.

So viel anders, als ein " Holzsegler" ist das auch nicht. :)

So, ich hoffe, das einige, das Ausatmen, nach dem tief Luft holen, nicht vergessen haben. :)
Bevor irgend ein falscher und hier leider, oft üblicher, Eindruck aufkommt, noch ein paar Worte.
Ich habe ein recht überschaubare Anzahl an Modellen. Für jeden Einsatzzweck / Größe auch nur ein Modell.
Irgendwelchen Sonderangeboten oder "Zwischendurchfliegern" kann ich erfolgreich widerstehen. :)
Für 2-3 komplett ausgestattete Schaumflieger, bekommt man auch so etwas, wie hier beschrieben.
Meine Projekte bereite ich i.d.R. lange vor. Wenn man das Hobby schon eine Weile betreibt, ist es natürlich einfacher, zu wissen was man wirklich braucht.
Ich baue auch nicht jedes Jahr was Neues. Meine Modelle hab ich i.d.R. recht lange.
Die MiniVision, wollte ich eigentlich letzten Winter bauen, aber der war irgendwie zu kurz. :)
In der Vorbereitungszeit schaue ich mich immer wieder, nach allem, was benötigt wird, um.
Was habe ich im eigenen Fundus? Dazu suche ich teilweise das Modell aus. Für den Rest schau ich nach Angebotsaktionen oder auch auf dem Gebrauchtmarkt.
Teilweise bestelle ich auch vorher schon Dinge mit, um nicht später nochmal Versandkosten zu haben, oder noch besser, um bei der aktuellen Bestellung den Betrag für die Versandkostenbefreiung zu erreichen.
Gut überlegt und mit etwas Glück, kommt hier einiges zusammen.

Warum das ganze Gelaber?
Bauberichte, ala "habe heute Servo xy eingebaut" gibt es reichlich, sind langweilig mit wenig Lerneffekt.
Ich möchte hier versuchen etwas tiefer einzutauchen und einiges auch zu begründen.
Allzu oft wird nur nach den reinen €Betrag geurteilt und die Details und Hintergründe kaum berücksichtigt.
Zugegeben, sind die, je nach Erfahrungsstand auch nicht immer gleich ersichtlich.
Aber vielleicht verstehen einige hinterher, warum das eine oder andere Modell etwas mehr kostet, bzw. einige ARF oder RTF Modelle etwas "lieblos" und wenig praxistauglich daherkommen.

So, jetzt wird :) geschafft.
Ich fange mit dem Rumpf an.
Erster auffälliger Fakt, der Haubenausschnitt ist nicht grad üppig.



für reinen Seglerbetrieb absolut okay, aber für einen E-Antrieb, sollte man schon etwas vorher überlegen. ;)

Der Bowdenzug für das Seitenruder ist werksseitig eingebaut


und auch schon teilweise angelenkt


Im Seitenruder gibt es einen Ausschnitt für die Anlenkung der Höhenruders.
hier könnte man z.B. ein Servo direkt montieren.
Ginge recht schnell, schafft vorn Platz für den Antrieb, erspart einiges an Arbeit,
aaaaaber schafft auch Nachteile ;)

So ein Servo ( bis 12 mm Dicke gehen rein ) wiegt , pi mal Daumen ~20g

Das muß man vorn kompensieren.
Ca. mit dem 2,5-3fachen.
Pfffft, kein Problem , machen wir den Antrieb etwas dicker....
Naja, aufbalasieren kann man immer noch. :shy:
Schlimmer ist jedoch, das die 20g ganz hinten am Leitwerkshebel zerren! Das summiert sich,
bei jeder, nicht so gelungenen Ladung, oder gar Radschlag.
Überraschungen, dieser Art, kommen schnell mal, grad beim Hangfliegen vor. Supergerade Landewiese, leichte Brise genau von vorn, ist eher Mangelware.
Dazu gibt's noch Leewirbel. Wildfliegerwiesen sind oft auch nicht besser.
Also nicht noch zusätzliche Belastung mit einbauen ;)
Über die Performance im Flug kann man auch noch einige Worte verlieren. (Stichwort, Massenträgheit).
»flymaik« hat folgendes Bild angehängt:
  • HLW Lager.jpg
bis bald Maik

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »flymaik« (20. November 2016, 15:41)


7

Sonntag, 20. November 2016, 15:58

Hm , der vorangegangene Beitrag war wohl zu lang, da ist etwas verloren gegangen ;(

Für den reinen Seglerbetrieb, ist eine Anlenkung über eine CFK Schubstange und einen Umlenkhebel vorgesehen.
Spielfreiheit hat hier oberste Priorität, damit nix falttert und sich das Modell womöglich noch selbst zerlegt.
Im recht übersichtlichen (aber ausreichenden) Kleinteilebeutel, sind die Teile schnell ausgemacht.
alte Fußballerweisheit:



das Runde muß ins Eckige. ;)
die Verstärkung für die Lagerung ist hier mit Epoxy einzukleben,

Wenn die Klebestelle ausgehärtet ist, wird weiter durchgebohrt, angesenkt und die ganze Lagereinheit eingebaut.




Mit der beiliegenden Schraube war ich nicht so ganz einverstanden


so hier find ich das etwas besser :applause:
bis bald Maik

8

Sonntag, 20. November 2016, 19:35

Nächster Abschnitt.
Die EWD Angabe ist etwas ungewöhnlich, aber recht praxistauglich. Ich kenne das auch so, von einem anderen Hersteller.
Hier sind 104 mm zur Endleiste des HLW angegeben, wenn der Rumpf eben aufliegt.
das spart erst einmal den kompletten Zusammenbau des Modells und das Ausmessen mittels EWD Waage, o.ä.
Das wird unter Zuhilfenahme von etwas Kreppband markiert.



die Länge des Gestänges kann jetzt gut heraus gemessen werden.



weiter gehts dann nächste Woche.

Zwischenfragen und Anregungen sind herzlich willkommen ;)
bis bald Maik

Sting 249

RCLine User

Wohnort: Bayern / Nähe Ingolstadt

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9

Sonntag, 20. November 2016, 21:02

Hi

Hast du die Einzelteile vorher gewogen? rein Interessehalber. Die Mini Vision hab ich mir auch schon angeschaut.

Werde interessiert mitlesen.

MFG

Christian
Motorflug macht Spaß :D
Hangflug macht süchtig :dumm:
Und runter kommen sie alle. Die Frage ist blos: wie? :evil:

10

Montag, 21. November 2016, 08:33

Oh, Christian, Asche auf mein Haupt. :(
Das hab ich total vergessen.
Ich werd es am Wochenende nachholen, wenn ich wieder zu hause bin.
Bis dahin, werd ich mich in die Ecke stellen und schämen. :(
bis bald Maik

11

Montag, 21. November 2016, 19:03

Hallo Maik,
gutes gelingen, mit dem kleinen Flitzer.
Ich kenne nur den großen Vision Plus F3Jler von Mibo Modeli. :ok:
Ich lese mal gespannt mit und bin gespannt wie das alles durch die
Rumpfbootöffnung passt.
Die Umlenkung für das Höhenleitwerk hast du top gelöst.
Ich bin auch kein Freund von Servos im Seitenleitwerk.
Das macht man bei Scalern ab 4Meter aufwärts.

Gruß Tom
T8FG>FPV-Race, Hangflug | Ersatzbank>Helis, Flächenflieger kleiner 3Meter Spannweite

12

Montag, 21. November 2016, 20:44

Tom, danke für dein Interesse.

bin gespannt wie das alles durch die
Rumpfbootöffnung passt.

Lass dich (die anderen Mitleser natürlich auch) überraschen.
Der Plan dazu, steht schon. ;)
bis bald Maik

13

Freitag, 25. November 2016, 20:21

Sodele, schnell das Versäumte nachholen.

Ich war leider nicht mehr mit der Waage auf dem Eichamt :(
Die hatten schon geschlossen :)

Tragfläche re. 271,0 g
Tragfläche li. 271,0 g
Verbinder 45,6 g
Höhenleitwerk. re. 17,7 g
Höhenleitwerk li. 17,8 g
Verbinder 5,9 g
Kabinenhaube 9,5 g
Rumpf 236,0 g

macht 874,5 g
bis bald Maik

14

Sonntag, 27. November 2016, 12:23

Noch ein paar Kleinigkeiten zur Anlenkung des HLW im Seitenruder.
Eine selbstsichernde Mutter (landläufig auch Stopmutter), erscheint hier sinnvoll.
Dann wird das ganze aber zu viel in der Breite.

Die angeformte Hutze, der beiliegenden Abdeckung, nützt hier auch nichts, da sie offensichtlich für die Servomontage im Schacht angedacht ist

Wie oben zu sehen habe ich eine normale Mutter genommen. dies ist aber mit etwas Schraubensicherung zu sichern.
notfalls geht auch ein Tropfen Sekundenkleber, oder 2 Körnerschläge halb und halb, also zwischen Mutter und Schraube.
Vorher, auf der anderen Seite etwas unterlegen ;)
Wenn man genau schaut, fehlt der berüchtigte halbe Millimeter.
D.H. die Abdeckung würde über der Mutter eine kleine Beule machen und die Hutze brauch ich ja eigentlich auch nicht.
Auch, wenn es so trotzdem funktionieren würde gab es
einen kurzen Griff ins Materiallager und aus einer 0,5mm Gfk Platte, wurde g'schwind eine neue Abdeckung zugeschnitten.
Da wo die Mutter sitzt, kommt eine passende Bohrung hin und fertig ist die Abdeckung.


Die Mutter kann man, genau wie den Schraubenkopf, auf der anderen Seite, mit etwas Schwarzer Farbe "tarnen", oder etwas Folie, oder einen Aufkleber........... :)
bis bald Maik

15

Sonntag, 27. November 2016, 18:22

nächste Etappe.
einfach drauf los bauen, auch wenn es nach Anleitung ist, passt nicht immer.
Das Servo im Heck wäre ja schnell versenkt, aber das Seitenruderservo im Kabinenbereich, ist jetzt auch nicht die optimale Lösung.
Also, nur mehr Nachteile.
Viel Platz ist ja nicht und man muß sich das spätere Handling nicht unnötig schwer machen, weil man unbedingt fertig werden will. ;)

Leider wird es jetzt etwas grenzwertig für die Küchentischbastelei. :)
Meine Lösung sieht eine zusätzliche Serviceklappe, in der Rumpfunterseite, in Höhe, der hinteren Hälfte, der Tragfläche vor.
damit es nicht zu nervig wird, baue ich erst eine Hilfsform.
Standartprozedur.
Rumpf mehrfach mit Trennwachs behandeln, dazwischen immer polieren.
Eine Lage 80er und 5 Lagen 160 Glasgewebe reichen aus

Dann noch etwas mit Frischhaltefolie während des Austrocknens fixiert


und 24 Stunden später, sieht das dann, mit etwas Nacharbeit so aus.
bis bald Maik

16

Sonntag, 4. Dezember 2016, 11:45

ich hoffe, das Interesse ist noch nicht ganz eingeschlafen.

Nachdem die Hilfsform fertig ist, wird der Rumpf, an entsprechender Stelle, ausgeschnitten.
Mit Kreppband abgeklebt, nicht nur, zum besseren Anzeichnen, sondern auch, das beim Ausschneiden, die Kanten nicht so abplatzen.


für den Ausschnitt und die spätere Klappe, fertigt man sich eine Papierschablone an.
Dann brauchts ja noch eine Auflage für den späteren Deckel.
Weil hier, durch die enge Rumfröhre,von innen nicht viel geht, mache ich das wieder mit 0,5mm Gfk Platinenmaterial


in der Hilfsform, wird nach mehrmaligen Wachsauftrag, der neue Deckel laminiert und mit Hilfe der Schablone, passend zugeschnitten.
Ganz Clevere, lackieren gleich in der Form ;)



Wenn der Deckel mal verloren geht, ist auf diese Weise die Ersatzteilversorgung gesichert ;)
Das klingt hier alles erst einmal nach viel Arbeit, ist es m.M.n. nicht. die meiste Zeit geht hier mit Trocknen und Aushärten dahin.
Reine Arbeitszeit, nicht mal eine Stunde.
bis bald Maik

hsh

RCLine User

Wohnort: Österreich

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17

Sonntag, 4. Dezember 2016, 12:46

ich hoffe, das Interesse ist noch nicht ganz eingeschlafen.
Ganz und gar nicht! :) - bitte nur weiter :ok:
Wenn eine kurze Zwischenfrage gestattet ist, wie hast du den Rahmen für die Deckelauflage so sauber in den Rumpf bekommen?
mfg Harald

Leszek1963

RCLine User

Wohnort: Königswinter

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18

Sonntag, 4. Dezember 2016, 12:57

ich hoffe, das Interesse ist noch nicht ganz eingeschlafen.

Natürlich nicht ==[] ==[] ==[] . Das machst Du gut.

Viele Grüße Leo :w

19

Sonntag, 4. Dezember 2016, 13:51

Wenn eine kurze Zwischenfrage gestattet ist,.....


selbsverständlich, ich möchte hier nicht zum Alleinunterhalter mutieren.

mit Hilfe der, oben gezeigten Schablone hab ich den Auflagerahmen, aus der 0,5er Gfk-Platte, grob zugeschnitten und mittels Heißluftföhn etwas vorgebogen.
Dann Stück für Stück, mit ein paar Tropfen Sekundenkleber eingeklebt. Hinterher mit dem Dremel etwas nachgearbeitet.
geschickter ist es, den fertig laminierten und zugeschnittenen Deckel, auf der Innenseite zu wachsen, ihn mit Klebeband in der Öffnung zu fixieren
und dann, von innen, 2-3 Lagen Gewebe aufzubringen.
Aber hier, kommt man halt nicht gescheit ran.

Ach ja, kleine Randbemerkung: :)
alles was man mit GfK verklebt, ist vorher, gut, aufzurauen. ;)
bis bald Maik

hsh

RCLine User

Wohnort: Österreich

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20

Sonntag, 4. Dezember 2016, 16:30

Danke für die Erklärung! Ich habe gerätselt, wie sich das mit Plattenmaterial machen lässt, ohne Wellen zu werfen... aber auf Vorbiegen und Stück für Stück anpunkten wäre ich nicht gekommen :ok:
mfg Harald