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21

Sonntag, 4. Dezember 2016, 17:41

zur Not, kann man das Teil ja auch halbieren.

Ich kann mir vorstellen, das hier, so manch einer denkt,
bohh, was macht der da für ein Bohei ...
Das HR Servo wäre dahinten schon längst drin und das Seitenruder Servo auch...
wo liegt der Sinn? übersteigerter Bastelwahn, traurige Kindheit.......
Tut mit leid :( ich versuche die Geschichte, nur auf eine, für mich praxistaugliche Weise, zu bauen.
Vieles rächt sich später, teils im weiteren Aufbau, teils im späteren Umgang mit dem Modell.
Einiges hab ich selbst durch, noch mehr, sieht man auf diversen Plätzen und Hängen.
Wie bemerkt hält sich der reale Aufwand in Grenzen, Manko, sind nur die Trockenzeiten.
Aber es ist ja eh grad kein gescheites Wetter.... :)

kommen wir zum ersten Vorteil der Aktion:
Die Flächen werden seitlich an den Rumpf gesteckt. D.h.:
1.)Sie müssen einerseits irgendwie vor dem Herausrutschen gesichert werden.
2.)die elektrische Verbindung zu den Servos muß erstellt werden.
Lösungen dafür gibt es Einige, mit viel, oder wenig Aufwand, sinnvoll, oder weniger......
gut , ich hör schon auf :D

zu 1.
das einfachste ist, ein Klebeband (über Art, Sorte und Hersteller kann man hier auch ausreichend diskutieren) halb und halb über Profilanformung und Wurzelrippe zu kleben.
der Spalt ist weg, kein großer Aufwand, usw.......
dagegen Kleberückstand bei diversen Produkten, unterschiedliches Verhalten bei verschiedenen Temperaturen.
dann ist grad die Rolle alle, oder man hat sie (mal wieder) vergessen. Messer/Schere ebenso.
(Kritik am letzten Punkt nur, wenn euer Zahnarzt nicht mitliest) :nuts:
Kurzum, das ist nicht meins. Schon gar nicht für ein immer dabei Modell, was man auch mal zum Wandern mitnimmt.
Das bedeutet zusätzliches Equipment, was man da nicht braucht.

zu 2.
auch ein hochbrisantes Thema ;)
Stecker fest im Rumpf, oder lose Enden rausbaumeln lassen.
Bei letzerem sollte dann alles irgendwie beim Transport gesichert werden, damit die Teile nicht Im Rumpf verschwinden.
denn dann wird's lustig, hmm ne, eigentlich nicht......
Dann siehe Punkt 1.
Auch wenn, hier gern, immer alle möglichen Geschichten herbeigeredet werden:
Ich habe meine Stecker seit Jahren immer beidseitig fest verklebt und auch noch keine negativen Erfahrungen gemacht.
bis bald Maik

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »flymaik« (4. Dezember 2016, 18:14)


22

Sonntag, 4. Dezember 2016, 18:09

Für die Servoverbindung gibt es eine passende Anformung am Rumpf

passend für MPX Stecker

2 Löcher rein bohren und mit Schlüsselfeile, oder Dremel passen ausarbeiten.

Vor dem Einkleben, nicht vergessen, die Servokabel an die Secker zu löten. ;)



Für die Flächenbefestigung hat sich bei mir, seit Jahren und einigen Modellen, das Mulitlock von MPX bewährt.

Das "dicke" Teil kommt in den Rumpf, das andere, später, in die Fläche :)
Also, heißt es wieder abkleben, anzeichnen und ein Loch bohren.

natürlich auf jede Seite :w
für das etwas ungewöhnliche Maß von 11mm, hab ich mir mal eine Zentierschliffbohrer mit 10mm Schaft zugelegt.
Passt in jeden Akkuschrauber und hat sich über Jahre bewährt.

Jetzt kommt der erste, entscheidende, Vorteil der "Seviceklappendeckelaktion" zum tragen :applause:

Durch die, selbst gefertigte Rumpföffnung, kann man die Stecker und das Multilock, sehr gut verkleben. :)
Selbst durch die Verbinderöffnung, wäre das hier kaum vernünftig möglich.
Durch die Haubenöffnung gleich gar nicht.
bis bald Maik

23

Sonntag, 11. Dezember 2016, 18:38

Die Prioritäten waren diese WE etwas anders verteilt, daher nur kleine Fortschritte.

Die Auflage am neuen Servoschacht wurde "farblich" angepasst.
Das, das alte Servobrett jetzt nicht recht passt, ist logisch.
.
auch nicht zu den, von mir vorgesehenen, Servos.
Wer jetzt meint, fix 2 Leisten, quer, eingeklebt und die Servos draufgeschraubt, wird keine lange Freude haben.
Ganz einfach; zu wenig Klebefläche und es soll nicht unerwähnt bleiben, das der Rumpf sich in dem Bereich durch den Ausschnitt, jetzt, etwas leichter verdrehen läßt.
Da braucht man aber kein Drama draus machen, denn Abhilfe schafft ein entsprechend gefertigtes, neues Servobrett.
Naja, ob man jetzt noch Brett sagen darf, bin ich mir nicht sicher.
Denn ich nehme, bei solcher Art Modell, hier, anstatt Sperrholz, gern 2mm Gfk.

Durch die längeren Enden entsteht, nach dem Einkleben, eine Art Kasten, der den Rumpf wieder versteift.
Wer jetzt von mir ein Fräsdatei erwartet, wird bitterlich enttäuscht sein.
Man kann Modellbau immer noch ohne CAD und CNC, erfolgreich betreiben. :w
Laubsäge Bohrmaschine und Feile machens möglich. :)
bis bald Maik

Leszek1963

RCLine User

Wohnort: Königswinter

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24

Sonntag, 11. Dezember 2016, 19:29

Hallo Maik :w
Die Prioritäten waren diese WE etwas anders verteilt, daher nur kleine Fortschritte.

Ist doch egal. Hauptsache etwas gemacht. Jeder, auch so kleiner Schritt, ist ein Schritt nach vorne und muss gut überlegt werden. Winter wird noch lang.
Ich bin Heute mit dem Bird auch nicht so weit gekommen wie ich vor hatte. Der Abend ist aber noch jung....Freigabe von der Frau erteilt. Darf weiter basteln :D
Wer jetzt von mir ein Fräsdatei erwartet, wird bitterlich enttäuscht sein.

Man kann Modellbau immer noch ohne CAD und CNC, erfolgreich betreiben.
Genau so ist es. Auch wenn die Technik heutzutage so schön und hilfreich ist, sollen wir nicht vergessen mit einfachem Werkzeug umzugehen.

Viel Spaß beim weiter bauen. Wenn ich es beurteilen kann, bis jetzt alles suppi :ok:

Viele Grüße Leo :w

25

Montag, 12. Dezember 2016, 14:34

Wie es so schön heißt :
Kleinvieh, macht auch........ :D
Für ausufernde Bastelsessions, fehlt es mir auch oft an der Zeit.
Ich mache sehr viel in, zeitlich kurzen, Abschnitten.
Jeder, auch so kleiner Schritt, ist ein Schritt nach vorne und muss gut überlegt werden. Winter wird noch lang.

Irgendwie ist der Winter dann auch wieder zu kurz.:)
bis bald Maik

26

Freitag, 16. Dezember 2016, 18:58

Anstatt dem Harz beim Trocknen zu zuschauen, hab ich mir die Woche mit Arbeit ausgefüllt. :)

Für die Gewichts- und Diätkünstler gibt es jetzt 2 Maßnahmen zur Reduzierung des Gesamtgewichts. :D
1.)Ich kann den, schon werksseitig eingeklebten, Bowdenzug für das Seitenruder kürzen. :applause:
2.) kommt später. :)

Etwas tricky wirds noch.
Der Bowenzug muß im Rumpf, an einigen Klebestellen etwas gelöst werden. Ganz einfach, deshalb, weil die Servos, überkopf, eingebaut werden.
Dadurch muß der Bowdenzug etwas weiter unten im Rumpf neu fixiert werden. Die Seele besteht hier aus einem CFK Stab.
Wenn man das einfach so hin würgt, kommt zu viel Spannung in die Geschichte und die geforderte Leichtgängigkeit ist nicht gegeben.
Ungenaues Rückstellen und erhöhter Strombedarf, sind dann das, was keiner braucht.
Fälle, bei denen der Bowdenzug ungenau, von Haus aus, verklebt ist ,sind mir schon ein paar mal untergekommen.
Hier liegt es nicht am Hersteller, sondern an meiner eigenen Umbaumaßnahme.
In den meisten Fällen reicht es, einfach ein Stahllineal, zwischen Rumpf und Bowdenzug, zu schieben und mit etwas drücken und hebeln geht die Klebestelle auf.

Nun Bowdenzug neu fixieren und mit einem Klecks angedicktem Harz wieder verkleben.
Jetzt erst, die Servohalterung (Brett ist ja unpassend ;) ) einkleben.
bitte in der Reihenfolge, sonst wird es noch akrobatischer, als es so, schon ist. ;)



Das Schlimmste, ist nun fertig.
bis bald Maik

27

Freitag, 23. Dezember 2016, 21:00

Neuer Zwischenstand.
Mittlerweile sind die "Gegenteile" vom Multilock in den Flächen eingeklebt.
die Flächenbefestigung, mittels Multilock, wird auch seit Jahren kontrovers diskutiert. Vermutlich haben die Meisten nur Angst vor dem Aufwand. :)

Ist eigentlich keiner.
Wichtig ist es die Teile absolut fluchtend ( nicht fluchend!!!) einzubauen. Sonst springt das Teil eventuell noch auf , weil es vorher nicht 100%ig schließt.
Die Übertragung der Bohrung auf die Wurzelrippe mache ich aus dem Rumpf heraus, mit einem 4mm Bohrer. Hier, durch beide Rumpfseiten, weil der enge Rumpf, es nicht anders zulässt.
Die Bohrung in der Wurzelrippe wird dann auf 6,5mm aufgebohrt.
ja, ich weiß, das Gegenstück ist nur 6mm im Durchmesser. Einerseits, hats etwas Platz für das angedickte Harz und andererseits, gleicht man eventuelle Ungenauigkeiten bei der Übertragung der Bohrung aus.
Die Anleitung sieht mehrmaliges einwachsen der relevanten Stellen vor.
Ich bin hier etwas rustikaler. :)
Über beide Seiten ( Wurzelrippe und Rumpf) klebe ich etwas Tesa und schneide die Löcher mit einem Bastelmesser aus.
Beim Rumpfteil schneide ich nur das Innere Loch aus und schneide die Schlitze ein.
Das hat den Vorteil, das sich zwischen Außenwand und den Haltezungen kein Harz verirren kann.

Ich hoffe man kann es auf dem Foto erkennen.
gut, man könnte es auch mit Wachs zukleistern und das Zeug hinterher wieder rauspuhlen.

Zusätzlich kommt noch etwas Trennmittel drauf. PVA reicht.
Für die Küchentischbastler, bietet sich auch Margarine, o.ä. an. Ist ja in Reichweite :)
Beide Seiten gleichzeitig, wird natürlich nix.
Also immer eine Seite und das Modell, mit der Fläche nach oben, lagern.
Dabei das Ganze mit Klebeband fixieren.
bis bald Maik

28

Freitag, 23. Dezember 2016, 21:20

2.) kommt später.

da war ja noch was :)

Damit die Flächen später vernünftig vom Rumpf gehen, gibt es 2 Möglichkeiten.
einmal den beiliegenden Keil verwenden

Zwischen Rumpf und Fläche geschoben, springt das Multilock auf, oder...
Der berühmte Schlag auf den Hinterkopf, ähhh ich meine natürlich Nasenleiste.
Das funktioniert nur bei Modellen mit schwimmender Flächensteckung.
Keine Angst, Wasser kommt hier nicht vor. ;)

Das heisst nicht anderes, das der Verbinder zum Rumpf, keine mechanische Verbindung hat.
der Rumpf hängt, fixiert durch die Torsionsstifte, nur dazwischen. Somit ist es eigentlich egal, wie groß der Durchbruch,für den Verbinder ist.
In diesem Fall ist er ausreichend , aber für die Multilockanwendung zu eng.

Damit die Geschichte, mit dem Schlag auf die Nasenleiste, funktioniert, brauchts Platz. sonst kann die Steckung nicht ausweichen, damit das Multilock aufspringen kann.
Deshalb muß der Durchbruch, für den Verbinder, erweitert werden.
Feile in die Hand und los.



Nun wünsche ich alle Mitlesern und Schreibern gesegnete Feiertage. :w
bis bald Maik

29

Mittwoch, 28. Dezember 2016, 15:21

Sodele,
Die beiden Servos für Seite und Höhenruder sind montiert.

die Anlenkung des Höhenruders erfolgt mit einem Gestänge, das man aus einem CFK Rohr selbst erstellt.
Dem Bausatz liegt dazu ein 6mm Rohr bei und ein Stück Gewindestange in 2,5mm, nebst Gabelköpfen und Muttern.
Ich finde die 6mm etwas übertrieben und habe, aus dem eigenen Fundus, auf ein 5mm Rohr zurückgegriffen.
Das Gewindestück teilen und an beiden Enden, mit eingedicktem (Microballons) Harz, einkleben, ist etwas nervig, da man die Luftblasen rausbekommen muss.
Sonst fehlt es an Harz und der Gruscht hält nicht. Hier hängt schließlich das Leben des Modells dran
Es gibt da feine Teile Im Zubehörhandel, z.B. von Gabriel, oder MP-Jet, die die Sache erleichtern, aber grad nicht, bei mir vorrätig. ;(
Wegen so was, löse ich auch keine Bestellung aus.
Ich mache immer ein Stück Schrumfschlauch über die Enden, damit das Harz während der Trocknung nicht rausläuft.
Somit ist klar, das das Gestänge beim Trocknen senkrecht zu lagern ist. Also gehen beide Seiten, auf einmal nicht. ;)
Damit man zeitlich nicht ins Rudern kommt, wird die eine Seite, irgendwann vorher schon mal, mit etwas Restharz eingeklebt.
Hab ja schon reichlich damit rumgepanscht.
Die 2. Seite dann jetzt, wenn man das Rohr passend abgelängt hat.
bis bald Maik

Leszek1963

RCLine User

Wohnort: Königswinter

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30

Mittwoch, 28. Dezember 2016, 15:57

Hallo Maik!
Solche Anlenkun habe ich für mein Heli gebaut. Ich habe mit Epoxy 2 Komponenten Kleber geklebt. Ist dicker. Da läuft nix raus. Wie bei Dir, Schrumpfschlauch an Enden. Hält seit Jahren 1A.
Wird für Heckanlenkung verwendet. Ich glaube, beim BoT, werde ich so was für HLW basteln. Möglicherweise mit Kugelpfannen. Hab genug vom Heli da.

Viele Grüße Leo :w

31

Mittwoch, 28. Dezember 2016, 16:07

Damit es hier nicht ganz so eintönig dahergeht....
wir haben ja noch das andere Ende des Rumpfes, hm eher der Anfang.
Ich hatte ja schon angedroht, eine E- Antrieb einzubauen.
Vorbereitet ist nix dazu, aber auch kein Drama.
Für so etwas, muß man nicht studiert haben und auch nicht, über sonderlich, magische Fähigkeiten verfügen.

Ich habe hier mal den Rumpf an 3 Stellen markiert.

vorn 32mm, dann 38mm und zum Schluß 41mm Spinnerdurchmesser
36mm gingen auch noch, der Strich wäre dann irgendwo zwischen 32 und 38.


da mir hier, schon einige (vor allem optische) Schandtaten begegnet sind, bitte ich um Vorschläge und Meinungen. ;)
bis bald Maik

PatrickK

RCLine User

Wohnort: 87764 Legau/Allgäu

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32

Mittwoch, 28. Dezember 2016, 18:10

Maik

[..] schon einige Schandtaten begegnet sind, bitte ich um Vorschläge und Meinungen.

Du wirst Dich vermutlich schwertun, einen Spinner zu finden, der das Längen-Durchmesserverhältnis einer Mitra hat. Also sollte der "Fehler" möglichst klein bleiben: 32mm. Falls der Rumpf rotationssysmmetrisch (und die Motordrehzahl nicht arg hoch) ist, könntest Du den Abschnitt vielleicht auf eine Spinnergrundplatte zaubern. Ich hab' mir grad mal den zweiten Mossi-Spinner(*) angeschaut, der ist nämlich länger als gedurchmessert (knappe 36mm), damit er die O-Ringe zur Ruckdämpfung aufnehmen kann. Alte Technik, die heute nicht mehr notwendig ist. Ebenfalls alt ist leider die vermutlich eher geringe Belastbarkeit, war von Hans Schumacher schließlich bestenfalls für einen knackigen 550er mit 1:3-Getriebe gedacht, hat nur eine etwas lidschäftige 6mm-Blattaufnahme. Bis die Fa. Graupner erkannte, daß da ein Wunsch nach stärkeren Motoren besteht und die lieferte, gab es diesen Prop nicht mehr

(*)
Dessen erster war nur eine bearbeitete Alustange, die Ruckdämpfung war in der Fernwelle.

Ooder aber .. Du drehst Dir einen Spinner aus Vollmaterial = in beliebiger Form, um davon eine Negativform zu ziehen und darin wiederum den tatsächlichen Spinner zu harzen. Alternativ Vollmaterial Alu, um eine spitze Spinnerkappe direkt zu drehen. Schau mal auf dem USA-Markt herum, dort gab es zumindest früher so etwas.

servus,
Patrick

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »PatrickK« (28. Dezember 2016, 18:16)


33

Donnerstag, 29. Dezember 2016, 00:03

da mir hier, schon einige (vor allem optische) Schandtaten begegnet sind, bitte ich um Vorschläge und Meinungen. ;)


So kurz wie möglich, so lang wie nötig, die Nase abschneiden.

Alles fertig machen, bis auf den Motoreinbau.
Motor mit Prop und Spinner seitlich antapen Und schauen wie es mit dem Schwerpunkt aussieht.
Am besten den hintersten +5 bis +10mm dazu (je nach größe des Modells) anvisieren, ohne am Heck aufbleien zu müssen.
Man weiß ja nie was mit den Herstellerangaben ist,
und wo man mit dem Schwerpunkt letztentlich herauskommt. Bei mir waren bisher alle Schwerpunkte, weiter hinten angesiedelt.

Lieber Blei in der Schnute, als im Heck.

P.S. Ohne Zug und ohne Sturz. Der soll ja sicher in erster Linie segeln und nicht als Motorkiste missbraucht werden.

Gruß Tom
T8FG>FPV-Race, Hangflug | Ersatzbank>Helis, Flächenflieger kleiner 3Meter Spannweite

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Tom.S« (29. Dezember 2016, 01:21)


34

Donnerstag, 29. Dezember 2016, 19:45

Ich habe mit Epoxy 2 Komponenten Kleber geklebt. Ist dicker. Da läuft nix raus.

Ja Leo, deshalb läuft die Suppe aber auch schlechter rein und die Luftblasen kommen schlechter raus.
Es ist auch nicht mein erstes Gestänge, was ich so hergestellt habe.
Wie geschrieben, geht es mit den passenden Zubehörteilen deutlich einfacher.

Schön, das man hier auch noch Standpunkte und Meinungen anderer User lesen kann.
@Patrik
Also sollte der "Fehler" möglichst klein bleiben:

So ist es. Deshalb wird es auch ein 32er.
Eine Wissenschaft will ich auch nicht draus machen. Eine Drehmaschine steht mir nicht zur Verfügung, auch wenn ich damit umgehen kann.
Aber damit der Nagel, einen halbwegs brauchbaren, Kopf bekommt, wird es der hier

Der soll ja sicher in erster Linie segeln und nicht als Motorkiste missbraucht werden.

So ist es, Tom. :ok:
Deshalb der oben verlinkte Spinner. Nun lässt uns ja der technische Vortschritt, der vergangen Jahre etwas Spielraum.
Man muß nicht mehr unbedingt jede mAh zusammenkratzen, um irgendwie noch einen Steigflug zusammen zu bekommen.
Und es muß auch nicht mehr aussehen, als wenn das Modell am Rollator hängt. ;)
Somit hab ich bei der Luftschraube etwas Spielraum. die Soll in erster Linie auch gut anliegen.
Dafür sorgt
1. der versetzte Spinner und
2. ein nicht so breites Blatt.-
Anvisiert ist 14" Durchmesser.
Aeronaut fällt aus, da Blatt zu breit
Georgi Mirov (GM) wäre optimal. Die Blätter sind für so etwas optimiert.
hier mal ein Vergleich mit einer 20x13

links jeweils das GM Blatt, rechts RFM
aber leider nur als 14x7 erhältlich.
Das ist mir zu langsam, denn etwas Spaß möchte ich im Steigflug auch haben. :D
bleibt noch die Graupner 14x9,5, oder, dafür hab ich mich vorerst entschieden, eine RFM 14,5x10S (s, wie schmal.) ;)
um den Schwerpunkt einigermassen bleifrei zu erreichen, habe ich zum Glück einige Variationsmöglichkeiten.
Rein "zufällig" liegen noch diese 2 Teile im Regal :)


116g zu 177g
man könnte auch noch die Getriebe über Kreuz tauschen, dann ergeben sich weitere Möglichkeiten. :)
Bange ist mir nicht, da durch die, von mir gewählte Servoposition, die Option entstanden ist, den Antriebsakku, in einem sehr weiten Bereich, zu platzieren.
bis bald Maik

35

Montag, 2. Januar 2017, 17:16

Ein Frohes Neues Jahr, an die Mitleser (gibt doch hoffentlich noch welche?)

bevor die endgültige Entscheidung an der Nase feststehen kann, mach ich erst mal an den Flächen weiter.
Servoeinbau ,Verkablung und Anlenkung, ist fast alles, was zu tun ist.
Also nichts, was es bei anderen Bauweisen, nicht auch zu tun wäre.
Insgesamt, sind die Flächen von guter Qualität. Die Klappen sind von unten angeschlagen und es gibt eine gut gemachte Dichtlippe, die auch bei großen Ausschlägen nicht irgendwie herausspringt und die Klappe blockiert.
Voll-GFK/CFK ist nicht gleich Voll-GFK/CFK. Ich hatte hier schon viel schlechteres in der Hand. ( In dem Fall ist dann eine gut gemachte Sandwich-Fläche, die bessere Wahl)
Aber auch besseres. Letzteres, ist aber Jammern, auf recht hohem Niveau. Dafür muß man dann eher zu Kleinstherstellern gehen.

was als erstes auffällt, das da wo die Servos hin kommen, schon herstellerseitig Gewebe eingebracht ist.

An dieser Stelle, bringt man auch bei Sandwich-Flächen, etwas Gewebe ein.
Das versteift die Oberschale, denn schließlich wollen wir ja keine lummelige Anlenkung, weil sich das ganze Servo mit der Schale bewegt und am Ende noch, auf der Oberschale, das ganze Eigenleben, live, zu beobachten ist.
Nach den Informationen, die ich vorher, im Netz eingeholt habe, passen hier nur 10mm Servos.
Ich habe mich für KST 225 HV entschieden.
Jedoch, war die erste Anprobe etwas ernüchternd.
Während bei der Wölbklappe, noch alles gut ist

Gefällt mir das beim Querruder, gar nicht :(


Servo zu dick? Fläche zu dünn ??? ;( ;( ;(
Hm man könnte die recht dünnen Abdeckungen drüber kleben und später nicht so genau hinschauen.....
Ist ja eh unten, wenn der Flieger im Gras liegt...
in 3m Entfernung sieht das eh, keiner mehr....
usw. usw.
die Liste solcher Schönredefloskeln ist lang.
Kurzerhand mußte ich nachordern......(noch ein Schukarton :) )
Auf Quer kommen KST X08, das ist nur 8mm dick
bis bald Maik

36

Montag, 2. Januar 2017, 17:47

In meiner Lehrzeit hab ich mal gelernt, das alles was dauerhaft zusammenbleiben soll, geschweißt,genietet, oder geklebt wird.
Wenn man was wieder lösen will , dann sind Schrauben ein gutes Mittel.
D. h. Servos werden bei mir nur im Notfall eingeklebt, der liegt hier ja nicht vor. ;)

entweder man bastelt sich selbst was, oder geht einkaufen. :)
Ich habe, seit Jahren, gute Erfahrungen mit diesen Rahmen gemacht.
Wenn schon, dann auch gleich Nägel mit Köpfen gemacht und die Version, mit Gegenlager geordert. :ok:
das erhöht die Lebensdauer des Servos und die Spielfreiheit der Anlenkung.
Wie immer, alles schön aufrauen.


die Rahmen müssen,hier, noch ein wenig angepasst werden, danach kann man alles mit Harz einkleben.

Dazu ist es wichtig, das man das Servo etwas in Frischhaltefolie einwickelt, in den Rahmen montiert und alles zusammen einklebt.
die Frischhaltefolie, ist nicht, wegen der Haltbarkeit, sondern als Trennmittel, wichtig.
So bleibt gewährleistet, das die Rahmen sich nicht verziehen und das Servo, später auch wirklich passt.

Warum nicht einfach eingeschrumpft und eingeklebt?
Wäre man schon 3x fertig. Ist nicht meins und ich bin der Meinung, das man, die hier gesparte Zeit, später, bei einer notwendigen Demontage, doppelt und dreifach drauflegt.
Dann hat man warscheinlich auch grad kein Schrumpfschlauch, Heißluftföhn, nebst Netzanschluß, und Harz dabei. :)
Ich bin da eher, für vorbeugen, statt, später heulen. ;)
bis bald Maik

Leszek1963

RCLine User

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37

Dienstag, 3. Januar 2017, 13:04

an die Mitleser (gibt doch hoffentlich noch welche?)
Hallo Maik!
Aber hallo..jedes mal wenn ich hier vorbeischaue, lesen wenigstens paar Leute mit :) .
Ich selbst halte mich mit Kommentaren zurück, weil ich auf diesem Gebiet zu wenig Erfahrung habe. Lese aber sehr gerne mit, gerade weil ich welche sammeln will.
Was ich sehr gut finde, Du schreibst warum Du etwas so und nicht gerade anders machst. Ist viel interessanter als nur Bilder mit fertigen Teilen zu posten.
Zugegeben, es wird viel gelesen, leider nicht so gerne geschrieben....
Gutes gelingen Maik. Ich bleibe in jedem Fall dabei.

Viele Größe Leo :w

38

Dienstag, 3. Januar 2017, 14:21

Ich selbst halte mich mit Kommentaren zurück, weil ich auf diesem Gebiet zu wenig Erfahrung habe.


Mußt du nicht und auch die anderen nicht!!!
Ich bin für Gegenfragen und Kommentare offen.
In dem Zusammenhang fallen mir 2 Anekdoten ein, die ich recht merkwürdig fand.
1. auf dem Weg zu einem, für mich neuen Hang, traf ich einen Modellflieger. Ich fragte nach der Startstelle und er erklärte mir die genaue Stelle.
War für mich nicht gleich ersichtlich. Zum Abschied erklärte er mir noch, das er sich dort mit seinem Easyglider nicht hintraut, weil "die da oben" nur hochwertiges Material einsetzten. ???
Ich sagte ich sehe darin kein Problem. Grad, wenn man nicht so fit, in ungewohntem Gelände, ist, find ich so eine Schaumwaffel recht praktisch. Dann wirds im Ernstfall nicht so schmerzlich.
Ich finde es befremdlich, wenn man sich selbst so versteckt. Wir haben doch alle das gleiche Hobby.
Übrigens, "die da oben" waren total nett und völlig entspannt. 8)

2. Fall
Ich kam mit einem, zugegeben, etwas hochwertigem Modell, an einen Hang, sagte locker "hallo"und fing an, es aufzubauen.
Ich war noch nicht ganz fertig, da war ich auch schon umringt und wurde befragt.
Für mich eine völlig neue und überraschende Situation. Gut, kommt vor, dachte ich. Das Modell hat eine Wartezeit von ~2 Jahren, da besteht schon etwas interesse
Aber merkwürdig, war die Art und Weise ??? Einige waren kurz davor, vor mir auf die Knie zu fallen. Alles, etwas schwer zu beschreiben.
Ich bin doch auch nur, ein ganz normaler Freizeithobbypilot und nicht der Allmächtige? ???
Mir war nicht ganz wohl bei der Sache, aber es wurde trotzdem ein schöner Nachmittag.

Jeder nach seiner Lust und Laune,
so lange nicht Pflaumen mit Melonen verglichen werden........
bis bald Maik

Leszek1963

RCLine User

Wohnort: Königswinter

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39

Dienstag, 3. Januar 2017, 14:44

Zitat von »Leszek1963«

Ich selbst halte mich mit Kommentaren zurück, weil ich auf diesem Gebiet zu wenig Erfahrung habe.







Mußt du nicht und auch die anderen nicht!!!
Ist klar :) . Es soll aber konstruktiv werden. Ein Schulterklopfer ab und an, wenn alles gut passt, ist auch nicht verkehrt. Können wir alle ;)
Ich hoffe, daß gerade die Leute die hier mitlesen und solche Projekte bauen, auch etwas Zeit finden um die Kommentare abzugeben. Kostet lange nicht die Zeit, wie solche Bauberichte zu erstellen.
Ich habe bei meinen letzten zwei Projekten tatsächlich mehr Glück. Freut mich auch sehr.

Viele Grüße Leo :w

40

Dienstag, 3. Januar 2017, 14:51

jetzt kommt ein Punkt, an dem ich ,hier im Forum, immer etwas schmunzeln muß.
bei wichtigen Komponenten, die auch meist länger leben, als das Modell ( Regler, Servos, Motoren....), wird bis zum erbrechen diskutiert, ob man nicht doch noch 2€ irgendwie einsparen kann.
oft gefolgt von anschließenden Problemlösungsthreads.

Aber auf der Anderen Seite wird dann, völlig bereitwillig, der Bestellbutton, für alle möglichen Kabelverlängerungen und Adapter gedrückt. Leute, das kostet auch Geld und es rappelt sich auf die Dauer, schön was zusammen.
Schon gemerkt ;) ich bin bei den Servokabeln.
Irgendwelche Verlängerungen anzustöpseln, geht gar nicht! Nicht nur teurer, sondern auch sicherheitsrelevant!
Hier wird gelötet! Genau so, wie man als Modellbauer, immer drauf achtet, genug Kleber im Haus, ähhh Werkstatt zu haben, kann man sich angewöhnen, auch ein paar Meter Servokabel, u.a. liegen zu haben.
Ca. 3cm Kabel am Servo lassen, Rest abschneiden ( und aufheben, braucht man später bestimmt irgendwo ;) längeres Kabel anlöten.
Zu 35MHZ Zeiten, hat man, wegen der Antennenwirkung und Störeinflüssen, immer zu verdrilltem Kabel geraten. mit der Einführung , von 2,4GHZ hat sich da kaum noch jemand dazu geäußert und schaden kanns auch nicht.
An der Wurzelrippe ist die Öffnung für den Stecker (MPX ) etwas zu vergrößern.

hier pastt das sonst nicht.
Jetzt kann man hierdraus auch ein Problemthread machen, von wegen, teures Modell und dann sowas.... :(
Mit etwas Nachdenken und Recherche, klappts aber auch anders.
Nach meinen Informationen, werden die Flächen auch beim größeren Bruder, Vision Plus, als Außenflächen verwendet.
hier ist vom Mittelflügel zur Außenfläche, ein anderes Stecksystem vorgesehen. Also fertigungstechnisch, kommt das Teil so aus der Form.
die paar Feilstriche ,sollten ja nun wirklich, keine unüberwindbare Hürde, darstellen.
bis bald Maik