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Sting 249

RCLine User

Wohnort: Bayern / Nähe Ingolstadt

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41

Mittwoch, 4. Januar 2017, 15:06

Hallo Zusammen

Ja es gibt noch mitleser ;) bei mir härtet gerade das Harz aus und da hab ich mich an den PC gesetzt da kann man dann etwas lesen :ok:. Hab jetzt allerdings ein paar Tage nicht mitgelesen daher will ich meine Erfahrungen noch nachreichen :shy:.
Hör mir mit Kabeln auf, hab letzte Woche lockere 20m Kabel in meiner Airworld Jodel verstaut und mit Scheuerschutz versehen.
Schaut doch bis jetzt ganz gut aus.
Gestänge werden bei mir auch nur mit Harz und Baumwollflocken verklebt. Ich bohre allerdings zum entlüften in den Bereich des Rohres wo die Gewindestange noch rein reichen 2 0,8er Löcher rein, so dass die Luft da weg kann und auch das Harz in das Loch reinläuft. Das ist dann wie ein zusätzlicher Dübel, so dass es die Gewindestangen noch kraftschlüssiger verklebt werden. Desweiteren werden die Gewindestangen noch etwas "beschädigt" so dass sich das nicht losedrehen kann, ist zwar unwarscheinlich, aber "Angst essen Seele auf" :nuts:.

Mit den Blättern hast mal die 14,5*14S RFM probiert, die sind auch sehr schmal und liegen nicht schlecht an.

Noch viel Spaß beim Weiterbauen. Das beste Wetter dazu haben wir ja :dumm: .

MFG

Christian
Motorflug macht Spaß :D
Hangflug macht süchtig :dumm:
Und runter kommen sie alle. Die Frage ist blos: wie? :evil:

42

Mittwoch, 4. Januar 2017, 17:09

Ich bohre allerdings zum entlüften in den Bereich des Rohres wo die Gewindestange noch rein reichen 2 0,8er Löcher rein, so dass die Luft da weg kann

Davon hab ich auch schon gelesen, aber beim Bauen, ist es mir dann irgendwie immer entfallen. :nuts:
Ich habe immer Bedenken, daß das Harz, die Löcher eher verschließt, bevor die Luft raus ist. :)

aber "Angst essen Seele auf" .


oder wie ein bekannter Schriftsteller mal schrieb:

"Wer durch des Argwohns Brille schaut,sieht Raupen selbst im Sauerkraut" :D
(W.B.)

hast mal die 14,5*14S RFM probiert,


Der wird ein schlechtes Eta nachgesagt, deshalb habe ich davon (vorerst) Abstand genommen.
Außerdem will ich erst mal sehen, wie schnell, das Modell werden kann, nicht, das die hohe Steigung, des Guten zu viel ist und der Prop sich schaumig rührt.
Hab aber auch noch ne 16x16S liegen. ;)
bis bald Maik

43

Mittwoch, 4. Januar 2017, 17:53

wird Zeit, sich um die Anlenkung zu kümmern.
Weiter vorn, hab ich schon bemerkt, das es sich hier um eine klassische Überkreuzanlenkung handelt.
Klingt kompliziert, ist aber halb so wild. ;)
Die Servos sitzen, so wie beiden meisten Modellen, an der Oberschale (oder in der Nähe) und der Servohebel schaut unten raus.
Aber das Ruderhorn, sitzt auf der Oberseite der Tragfläche, denn die Klappen, sind unten angeschlagen.
Nur so, lassen sich große Ausschläge nach unten erreichen, wie wir sie für's Buttefly brauchen.
Die Sache ist anfangs etwas fummelig, als eine "normale" Anlenkung, hat aber mehrere Vorteile.
einmal aerodynamisch, es schaut nicht viel aus der Fläche, unten hat's max. eine kleine Hutze in der Abdeckung und oben, ist es nur ein wenig Gabelkopf und das Ruderhorn.
Sicher, ist das nicht der ausschlaggebende Punkt, für den Freizeitpiloten. Viel werden den Unterschied gar nicht merken, nur hören, das es weniger pfeift. :)
Aber dadurch, das sich fast alles, innnerhalb der Fläche abspielt ,bleibt man im Gras, nicht so schnell hängen und zieht sich nicht so schnell, Folgeschäden zu.
Das Verstauen, in Schutztaschen ist auch bedeutend entspannter. Auch hier hab ich schon, bei anderer Anlenkung, Schäden zu beklagen gehabt.

Ja ein Teil unten der andere Oben???
Irgendwie muß man die nötigen Ausschnitte übertragen?
Auch in der Preisklasse ist das Standard. Ich kenne nur einen Hersteller, der das etwas vorbereitet.
Wer hieraus ein Drama macht, sollte vielleicht lieber bei PNP bleiben. ;)

Ich klebe dazu etwas Kreppband auf Ober und Unterseite.
Darauf kann man besser Anzeichnen und beim Ausfräsen, bricht die Oberfläche, an den Kanten, nicht so schnell aus.
Auf der Unterseite wird eine Linie gezeichnet, die dem Verlauf des Gestänges entspricht, bis zur Endkante.
Das überträgt man auf die Oberseite, aber nur an der Endkante.?
Jetzt noch den Abstand der Servoachse Zur Endkante und den Abstand des Servohebels zur Wurzelrippe ausmessen und auf die Oberseite übertagen.
Beide Punkte verbinden und schon weiß man, wo der Ausschnitt hin muß. :)


Wie man sieht, wird der hintere Klappensteg durchtrennt.
Immer wieder, ist davon zu lesen, das darunter doch die Festigkeit der Fläche leiden würde.
Die Aufgabe des Stegs, ist in erster Linie, den Abstand zwischen Ober-und Unterschale einzuhalten, mehr nicht.
Wenn deshalb die Fläche, festigkeitsmäßig, leiden würde, ist an anderer Stelle, was gehörig schief gelaufen. :D
bis bald Maik

44

Mittwoch, 4. Januar 2017, 18:22

es ist nicht zu übersehen, das die Ausfräsung für das Ruderhorn gleich, mitgemacht wird.
wer ein ruhige Hand hat macht, das mit dem Dremel. Wenn man etwas nervös ist, bohrt man die Stellen mit einen kleine Bohrer vor.
(so, ein Loch ans andere ;) ) und macht den Rest mit einer Schlüsselfeile. die braucht man beim Dremel auch ,für die letzten Feinheiten.

Die beiliegenden Ruderhörner, kann man ohne Weiteres verwenden. (das klappt nicht immer ;) )
auch wenn man, in Zeiten von Computersendern, open TX und weiß der Geier was, alles mögliche hin biegen und verdrehen kann, kommt man nicht umhin,
die Ruderhörner sorgfältig zu positionieren und gleichmäßig einzusetzen.
Kinematik und Hebelgesetze lassen sich nun mal nicht außer Kraft setzten. ;)
Die Ruderhörner, für die Querruder, brauchen wir mit der Bohrung, auf Höhe der Scharnierlinie.
Damit ist gleicher Ausschlag nach oben und unten gegeben. Der Rest kommt mit der Position des Servohebels und der Differenzierung am Sender. Die wird schaltbar.
Bei den Wölbklappen, brauchen wir aber, alles was geht, nach unten und nach oben, wenig. Folglich, muß die Bohrung für den Gabelkopf, vor die Scharnierlinie.!
Am besten, fertigt man sich keine Hilfsmittel.
Kleine Drahtstücke, oder Cfk-Stücke (wie hier), die saugend in die Bohrung für den Gabelkopf passen.
Dann noch etwas, was den Abstand zur Oberfläche, herstellt. Hier ein paar Reste Sperrholz.


Damit kann man die Ruderhörner sauber ausrichten, und sie bleiben, bis zum Aushärten fixiert.
Eingeklebt wird mit eingedicktem Harz (Microballons)
bis bald Maik

45

Mittwoch, 4. Januar 2017, 22:52

Wie man sieht, wird der hintere Klappensteg durchtrennt.
Immer wieder, ist davon zu lesen, das darunter doch die Festigkeit der Fläche leiden würde.
Die Aufgabe des Stegs, ist in erster Linie, den Abstand zwischen Ober-und Unterschale einzuhalten, mehr nicht.
Wenn deshalb die Fläche, festigkeitsmäßig, leiden würde, ist an anderer Stelle, was gehörig schief gelaufen. :D


Im Prinzip hast du recht. Ein paar Kräfte nimmt der Abschlußsteg dennoch auf.
Liegt Bspw. der Abschlußsteg zu weit in der Fläche, kann es um die Scharnierline ganz schön wellig werden.
Bis hin zur Delamination.
Eine geschlossene Kastenform nimmt auch besser die Torsionskräfte auf. Ober und Unterschale können sich nicht
gegeneinander verschieben.
Aber ein kleiner Schlitz im Abschlußsteg macht nichts aus. Ich fräse die auch immer durch.
Das lässt sich für eine gute Anlenkung (egal welches System) nicht vermeiden.

Gruß Tom
T8FG>FPV-Race, Hangflug | Ersatzbank>Helis, Flächenflieger kleiner 3Meter Spannweite

46

Donnerstag, 5. Januar 2017, 17:20

Sodele,
Wenn alles ausgehärtet ist, können die Anlenkungen erstellt werden.
Dabei bleiben kleine Anpassungen nicht ganz aus. Teilweise, muß etwas vom Servorahmen abgeschliffen, werden, sonst schlägt das Gestänge an.
bei den Wölbklappen, muß etwas an der Dichtlippe, im Bereich des Ruderhorns ausgespart werden, sonst klappt es nicht, mit dem gewünschten Ausschlag.


Noch kurz etwas, zu den, zu sehenden Hilfsmitteln und meiner Vorgehensweise.

wie schon erwähnt verwende ich für die elektrische Rumpf/ Tragflächenverbindung MPX Stecker.
es gibt noch andere, die genauso funktionieren. Am Ende jedem selbst überlassen.
Nur macht es auf Dauer Sinn, sich weitgehend, auf ein System festzulegen. Sonst wird's irgendwann recht nervig.
Selbsverständlich, sollte man sich in der Belegung, der Pins einigen. Sonst nicht nur nervig, sondern im Ernstfall auch noch teuer.
bei 2 Servos in der Fläche, geht es sich gut, mit 6 Pins im Stecker, aus. Kommt dann mal ein Modell mit 3 Servos, pro Fläche, dann anderer Stecker, oder andere Belegung.
da es bei mir, auch solche Modelle, gibt, fasse ich, jeweils, alle Plus- und alle Minuskabel zusammen.
Die werden auf die, jeweils, äußeren Pins gelötet. aus der ursprüglichen Anwendung der Stecker, ist sogar die Bezeichnung auf den Steckern zu finden. ;)
Die 4 inneren Pins, bleiben für die jeweilige Impulsleitung. So kann man 4 Servos pro Fläche ansteuern.
Final, ist es wichtig, gleich in der richtigen Position, die Servohebel zu montieren.
Nicht, das jemand, auf die Idee kommt, er könne, das doch alles, irgendwie, an seinem Sender, zurecht programmieren. :tongue:
Dort gibts nur den allerletzten Feinschliff! :)
Wer noch nicht hat, baut sich aus den abgeschnittenen Servokabeln, einen Serviceadapter. :) Braucht man immer wieder. ;)


Für die Querruderservos reich i.d.Regel ein Servotester mit korrektem Nullpunkt, der mit der Steuerung ident ist. Ich habe dazu ein Unitest 2.
für andere Geräte kann ich nicht sprechen.
Bringt aber, hier, in dem Fall, recht wenig, da wir ja noch Wölbklappen haben.
Die werden Progammierseitig , mit einem Offset belegt. D.h., der Nullpunkt wird verschoben, denn es braucht in eine Richtung viel Weg und nach oben ja wenig.
Bei manchen Modellen geht nach oben, konstruktionbedingt auch mal gar nichts.
Dehalb mache ich das, gleich mit einem Empfänger. ( am besten der, der später ins Modell kommt, denn der ist eh grad arbeitslos) und dem Sender.
bis bald Maik

47

Freitag, 6. Januar 2017, 17:56

Nachdem nun die Stecker, in die Flächen geklebt sind, hab ich das Modell zusammengesteckt.
Empfänger, Regler und Akku kamen an den geplanten Platz und die Luftschraube wurde provisorisch ,vorn, angetaped.
Die beiden Motoren hab ich nacheinander in den Rumpf geschoben,um zu sehen, mit welchem, sich der Schwerpunkt, besser erreichen läßt.
Gewonnen hat....
Trommelwirbel......... ;)



















tataaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa

little Peggy :D :D :D
bis bald Maik

48

Freitag, 6. Januar 2017, 19:41

Das kleine Motörchen ist ja auch völlig ausreichend für das Modell
und in dem,doch recht schlanken, Rumpf geht es, mit dem geringeren Durchmesser, auch nicht ganz so eng zu.

normalerweise kommt ja der Bonustrack immer am Schluß :) ;)
Ich füge den jetzt mal hier ein, weil es so schön passt.
das Folgende fällt für mich, in die Kategorie: "wollt ich schon lange machen"
Anderer meinen, "jetzt übertreibt er aber entgültig" :D

Little Peggy, hat mir, so, nicht ganz gefallen, also ging es ihr an das Innenleben...

Da liegt sie nun, in ihren Einzelteilen und Kenner sehen, das ist doch nicht original?
Richtig, ich hab den Motor, vor ein paar Jahren, schon einmal gewickelt.
Das Teil, hab ich mal, für einen schmalen Taler, von einem Helipiloten erstanden und auf die, für mich passende Drehzahl, umgewickelt.
Aber es gibt ja nichts, was man nicht noch etwas besser machen könnte. :)
etwas später sieht das schon so aus.


Für einige verwirrend, für andere, recht übersichtlich. :)
morgen wird zusammengebaut und getestet. :prost:
bis bald Maik

grossiman

RCLine User

Wohnort: Engelau, Schleswig-Holstein

Beruf: KFZ-Meister, spez. Karosserieinstandsetzung

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49

Freitag, 6. Januar 2017, 20:44

Für einige verwirrend, für andere, recht übersichtlich. :)
Letzteres :ok:.

Machst du den auch so heiß wie Falko (@PlanB) aus RCN?

Gruß Andreas
Theorie ist, wenn man alles weiss, aber nichts funktioniert.
Praxis ist, wenn alles funktioniert, aber keiner weiss warum.
Einige verbinden beides miteinander:
Nichts funktioniert und keiner weiss warum ??? .

50

Samstag, 7. Januar 2017, 13:48

Leider scheitert das an dem verfügbaren Material. ;(
Falko hatte mit 1,06 Draht gewickelt. Ich habe nur 0,95, oder 1,18 hier liegen. :(
Extra eine Bestellung lostreten, wollte ich nicht.
Die org. Iso hatte sich auch schon halb aufgelöst. Dafür hab ich dann Isolierpapier genommen.
Meine Zieldrehzahl ist 3000 U/V. Der Motor soll eher an 3S laufen und nicht, wie bei Falko, an 4S.
Somit wird das mit dem ganzen KW nix. ;)
Ursprünglich hatte ich 10Wdg. 0,71YYY drauf, jetzt sind es 6Wdg. 0,95 D .
Ich möchte einem anderen Phänomen auf die Spur kommen.....
mal sehen ;)
bis bald Maik

grossiman

RCLine User

Wohnort: Engelau, Schleswig-Holstein

Beruf: KFZ-Meister, spez. Karosserieinstandsetzung

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51

Samstag, 7. Januar 2017, 14:54

Hallo.

Dann lässt es sich wenigstens etwas leichter wickeln ;) .
Wirst Du den Motor auch noch vermessen, ich bin doch etwas neugiereig :O .

Gruß Andreas
Theorie ist, wenn man alles weiss, aber nichts funktioniert.
Praxis ist, wenn alles funktioniert, aber keiner weiss warum.
Einige verbinden beides miteinander:
Nichts funktioniert und keiner weiss warum ??? .

52

Samstag, 7. Januar 2017, 16:42

Geduld :D



da ist das Ergebnis.

Lass dich nicht vom gesamt -Eta täuschen.
ein Vergleich mit Falko's Motor hinkt ein wenig.
Mein Micro Edition, ist steinalt und hat noch keine Nadellager.
(Ich bin mir noch nicht mal sicher, ob es damals überhaupt schon, mit NL, verfügbar war ??? )
dadurch ist der Leerlaufstrom höher und das zieht, beim DC, das Gesamt-Eta etwas runter.
alles in allem, ist er etwas besser geworden, als vorher und mein vermutetes Phänomen, gibt es wohl doch nicht. :O

Mit der 14,5x 10 am 32er RFM Spinner ( Mittelstück ist hier nur 25mm!) zieht der Antrieb ca. 31A und damit läuft der Antrieb im Optimum.
da braucht man nur einen Akku für einen Flugnachmittag und den, nehme ich wahrscheinlich noch halbvoll wieder mit nach Hause 8)
Reichlich Spielraum bleibt jedenfalls

mit der 16x16s sind es 52A im Stand

den Rest, bringt die Praxis ;)
bis bald Maik

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »flymaik« (8. Januar 2017, 14:46)


53

Sonntag, 8. Januar 2017, 15:23

So, nachdem der Motor fertig ist, darf er ins Modell. :)
Einen netter Nebeneffekt, der Wickelei, mit recht dickem Draht ist, das die Motorzuleitungen recht steif sind und sie sich nicht so schnell, selbständig in Richtung Glocke bewegen.
Auf weitere Sicherungsmaßnahmen kann ich da meist verzichten.
Ich bin beim Thema Motoreinbau immer etwas verwundert, auf wieviel Hilflosigkeit man so trifft.
z. B. , oft zu findende Forenfrage: " wer kann mir einen Motorspant fräsen......?"
Sowas Vorgefertigtes ist ja ganz nett und wenn es sich bei einer Bestellung, mit ergibt, dann schlage ich das auch nicht aus, aber meist passt es nun mal nicht.
Das beste Beispiel hab ich ja hier vor mir.
Es war vorher nicht genau klar, welcher Durchmesser gebraucht wird und auch nicht, welcher Motor am sinnvollsten passt.
Das hieße, 4 Spanten kaufen, von denen am Ende 3 rumliegen 8( puhhh, ne, dafür hab ich die Kohle nicht.
Aber eine Fräse auch nicht. :D
Nun, ich weiß nicht, was heute noch so, in den Schulen gelehrt wird, aber zu meinen Zeiten lernte man noch den Umgang mit Lineal, Geodreieck und Zirkel.
Letzteter ist unser Problemlöser. :) schließlich wird das Teil ja mal rund. :)

Also fix, mit dem Zirkel und Lineal, alles aufs Papier gebracht und das Ganze mit einem Prittstift auf das, später gewünschte Material geklebt.
Ich habe 2,5mm Gfk genommen. Das Gibt es u.a. in kleinen Reststücken in der Bucht. Damit kann man dann ein paar Jahre Motorspanten u.a. basteln.
So eine Platte ist billiger, als die 3 Spanten, die dann sinnlos rumliegen.
man kann auch Birkensperrholz , 5fach verleimt, nehmen. CfK wird anstrengend. ;)


klein vor bohren, hilft, damit der Bohrer nicht verläuft.



Ein Ständerbohrmachine ist hier schon von Vorteil, aber ich habe das früher auch von Hand gemacht.
ein bischen weitergebohrt,gesägt,feilt und geschliffen
und etwas später, hat man das Teil vorliegen.



geht nach meinen Beobachtungen schneller, als man eine Antwort im Forum bekommt :)
bis bald Maik

54

Sonntag, 8. Januar 2017, 16:58

Auf zur Schönheits OP.

Die Nase-ab-und-Spinner-dran-Geschichte, ist weniger dramatisch, als landläufig, gern diskutiert. ;)
Nach dem Spinnerdurchmesser, wird ein Schablone angeferigt.
Eigentlich nur ein Stück Pappe, in dem ein 32 Loch geschnitten wird. Sicher kann man auch Holz, GfK, Pertinax............. :D
gaaaanz wichtig! auch hier braucht man keine CNC Fräse, Kreuzlinienlaser, oder sonst was.
Naja, vielleicht, aber nur vielleicht, etwas.......
ein klein wenig......
Augenmaß :D

Seitenzug brauchts keinen, wird überbewertet.
Sturz? ja gut, ist hilfreich. Aber wir haben ja alle ganz tolle Sender.
ein ideales Maß gibt es eh nicht und je nach verwendetem Antrieb/ Luftschraube variiert das auch noch.
Also nicht weiter Zeit vergeuden.
Viel schlimmer find ich es, wenn der Rumpf/Spinner- Übergang ausschaut, als wenn man 2 linke Hände hat und nur unter Drogen, in einer Feldschmiede arbeitet.
Also Schablone drüber, (über die Nase) halbwegs ausgerichtet und angezeichnet.


Der Stich kommt vor die Schablone.
Dann wird abgeschnitten, Säge ,Dremel, was beliebt.
nicht akribisch am Strich, sondern etwas davor.
Motor mit Spannt eingeschoben und schon mal grob, das Ergebnis begutachten.



Kann man gelten lassen.
In dem Stadium sin , je nach Modell diverse Anpassungen notwendig.
mal ist der Rumpf nicht ganz rund (ist ja eigentlich ein Segler), dann hift es, den Rumpf etwas zu erwärmen und den Spant richtig rein zu drücken.
Dann ist die Wandung, obern und unten , im Nahtbereich des Rumpfes, dicker, als das übrige Laminat.
Hier muß nachgearbeitet werden, entweder am Rumpf, oder am Spant.
Ja, auch das stolz erworbene CNC Teil passt nicht sorgenfrei.
Wenn man dann zufrieden ist, drücke ich den Motor von hinten, so fest rein, das er klemmt. Dann Spinner abziehen, und den Spant, mit 2 Tropfen Seku, sichern.
Motor vorsichtig ausbauen und die finale verklebung mit Harz vornehmen.

bis bald Maik

grossiman

RCLine User

Wohnort: Engelau, Schleswig-Holstein

Beruf: KFZ-Meister, spez. Karosserieinstandsetzung

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55

Sonntag, 8. Januar 2017, 17:44

Ich bin beim Thema Motoreinbau immer etwas verwundert, auf wieviel Hilflosigkeit man so trifft.
z. B. , oft zu findende Forenfrage: " wer kann mir einen Motorspant fräsen......?"
Wie wahr .
Und es führt mehr als nur ein Weg zum Ziel.

Beitrag #26 http://www.rc-network.de/forum/showthrea…l=1#post3644892


Das hieße, 4 Spanten kaufen, von denen am Ende 3 rumliegen 8( puhhh, ne, dafür hab ich die Kohle nicht.
Aber eine Fräse auch nicht. :D
Doch, hat jeder, die mit dem biologischen Antrieb :D :prost: .


Gruß Andreas
Theorie ist, wenn man alles weiss, aber nichts funktioniert.
Praxis ist, wenn alles funktioniert, aber keiner weiss warum.
Einige verbinden beides miteinander:
Nichts funktioniert und keiner weiss warum ??? .

56

Sonntag, 8. Januar 2017, 19:23

so ist es, Andreas. :ok:
Am Ende zählt das Ergebnis und das einem die Ideen nicht ausgehen.
hier ist es.



okay, der Schritt war etwas vorschnell :)

Wenn die Klebestelle vom Spant fest ist, fertigt man sich noch ein kleines Brett, mit etwas Schleifpapier an.
In der Mitte die Bohrung entsprechend der Welle. Das Brett, so dick ,wie möglich, damit das Ganze nicht auf der Welle kippelt.
Es sollte einigermaßen, stramm, drauf gehen.
Alternativ, kann man auch das Mittelstück eines Reisenauer/ HM Systems nehmen, und ein dünneres Brettchen drauf schrauben.
Nach ein paar Drehbewegungen hat man dann, das obige Ergebnis.




und weil es so schön war noch ein Blick von vorn ;)

bis bald Maik

Leszek1963

RCLine User

Wohnort: Königswinter

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57

Sonntag, 8. Januar 2017, 23:40

Hallo Maik!
Das hast Du wirklich sehr sauber hinbekommen. Hut ab :ok:

Viele Grüße Leo :w

58

Dienstag, 10. Januar 2017, 21:30

Danke, für die Blumen, Leo.
Ich könnte jetzt sagen, jahrelanges Training.
Aber, es ist eher, eine Frage der Taktik.
bis bald Maik

59

Sonntag, 15. Januar 2017, 11:48

Nach dem Motto, sicher ist sicher, hab ich, wegen dem, doch, recht engen Rumpf, auf einen Wire-Protection zurückgegriffen.
Der 0,8mm Federstahldraht drückt die Kabel gegen die Rumpfwand.

Die Erfindung basiert auf A. Reisenauer und kann ganz leicht selbst hergestellt werden.

bis bald Maik

60

Sonntag, 15. Januar 2017, 19:21

jetzt bin ich fast auf der Zielgeraden :)
Die restliche Elektronik muß noch rein.
Platz ist ja, angeblich, in der kleinsten Hütte, aber etwa Vorbereitungen braucht es noch.
Der Empfänger kommt hinter die Servos. Da heißt es zum Einen, das man sich auch Gedanken um die Antennenverlegung machen muss.
Der Empfänger (MPX RX7 compact) hat ,von Haus aus, zwei verschieden lange Antennen.
find ich recht praktisch.



Eine (die kurze) wird einfach im Rumpf, nach hinten, gelegt und für die andere kleb ich noch ein Führungsröhrchen ein.
Das wird erstmal etwas vorgebogen. (Wärme hilft ;) )



Die Lange Antenne, wird hier durchgeschoben und geht nach vorn, um dann quer, kurz hinter dem Kabinenausschnitt zu enden.
Bilder bekomm ich nicht davon gemacht, weil der Rumpf so eng ist.
So, sind die Enden schön weit auseinander und die 90°sind auch gegeben.
bis bald Maik