Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: RCLine Forum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

1

Samstag, 27. Mai 2017, 02:02

Und schon wieder - warum eigentlich noch Holz, was die Flugeigenschaften betrifft?

Hi,

oha, ich weiß, das Thema gab es in dieser und jener Form schon zigmal, aber ich möchte hier 2017 nochmals die ganz konfrontative Frage stellen, warum bei Kunst/3D bis 55" überhaupt noch Holz geflogen wird (außer dass hier das Angebot einfach größer ist).

Ständig wird über teilweise aberwitzige Gewichtsreduktion für 3D diskutiert, aber Schaumi: Ih, bäh. Man sieht den Unterschied doch auf 10 Meter überhaupt nicht mehr (erst recht nicht, wenn er schön geschliffen und nochmal mit Klarlack versteift worden ist). Wer bauen will, soll bauen; find ich vollkommen i.O. - ich muss aber bei meiner Sbach342 1400mm EPO auch genug optimieren und kann genug basteln. Mir will nicht in den Kopf, warum hier tw. dermaßen seltsame Äußerungen gegen Schaumi-Flieger getätigt werden.

Gewicht, nativer SP und Stabilität werden in Hybridmodellen heutzutage mit Holz- oder CFK-/GFK-Implantaten bewerkstelligt, wo ist das Problem?
Ich habe meine Sbach inzwischen fast 4 Jahre und habe verdammt viel Spaß und Ärger mit ihr gehabt; habe geutuned, repariert, viele üble Schwachstellen und Konstruktionsfehler ausgebessert und viel dazu gelernt. Mit wenig Kosten. Ich frage mich, warum dennoch so viel Holz im Umlauf ist, was soll an der Aerodynamik besser sein? Ich stelle die Frage absichtlich provokativ, weil ich es mir technisch nicht erklären kann. Ist es Liebhaberei, riecht man das Holz gerne und schnitzt gerne? Ich frage auch deswegen, weil ich mittelfristig über 60" gehen möchte, aber kein EPO-Modell dafür finden kann. Was passiert, wenn ich das Holzding in ein paar Wochen oder Monaten senkrecht zu den Maulwürfen schicke? Schnitze und klebe ich mir da jede Strebe einzeln neu und bespanne den Vogel neu? Keine Zeit! Kaufe ich mir das gleiche Modell nochmal? Kein Geld!

Bitte klärt doch nochmal auf und diskutiert, so richtig schön besserwisserisch und subjektiv. Über Beleidigungen jeglicher Art, auch hier gebräuchliche sublime, würde ich mich sehr freuen :evil:

Gruß aus dem Süden

comicflyer

RCLine User

Wohnort: Dortmund

Beruf: Schriftsetzer & Deutschliebhaber

  • Nachricht senden

2

Samstag, 27. Mai 2017, 08:01

Bitte klärt doch nochmal auf und diskutiert, so richtig schön besserwisserisch und subjektiv. Über Beleidigungen jeglicher Art, auch hier gebräuchliche sublime, würde ich mich sehr freuen :evil:

Gruß aus dem Süden

Keinen Vornamen zu haben, ist schon schlimm genug.
Da muss man Dich nicht noch mehr beleidigen.

:nuts:

CU Eddy
Neue LuftVO! -> gravierte Alu-Namensschilder nur €2,50 -> modellplakette.de

Am Anfang war es ziemlich krumm, das war natürlich ziemlich dumm.
Ich wollte es zum Guten wenden und zog und bog an beiden Enden.
Und als es endlich grade war, da war es ab - was schade war...

3

Samstag, 27. Mai 2017, 08:29

Zuerst mal, jeder soll nach seiner Fasson glücklich werden.
Ich hab auch ein paar Holz und ein paar Schaum Modelle
Zu deiner Anfrage:
Holz:
Die Modelle sind meistens steifer.
Die Temperaturausdehnung ist geringer.
Wenn man nicht gerade löcher in die Beplankung reinmacht ist die Oberfläche ( Folie ) stabiler.
Empfindlicher bei Abstürzen.
Meistens schwieriger zu reparieren.
Neigt zum dröhnen.
Empfindlich auf Feuchtigkeit.

Schaum:
Meistens günstiger in der Anschaffung.
Meistens einfach zu reparieren.
Bruchresistenter.
Wärmeausdehnung - Bei langen Anlenkungen ist man immer am trimmen.
Oberfläche sieht nach nicht allzu langer Zeit meistens nicht mehr schön aus.
Platz im Modell ist durch die Wandstärken oft geringer.
Kühlluftführung manchmal problematisch ( Wärmeisolierend ).
Verwindet sich leichter.
Anscheinend kann man das Verwinden, ab einer bestimmten Größe, ohne zusätzliche Abstützungen nicht mehr in den Griff kriegen.
Das macht dann aber die Herstellung teuer. Ich vermute, das deshalb ab einer bestimmten Größe ( ca. 1,6m ) keine Schaummodelle mehr angeboten werden.
Und die Reparaturfreundlichkeit leidet dadurch natürlich auch.

Für mich haben beide Werkstoffe ihre Berechtigung.
Für den Einsteiger, wo gerne mal was schief geht ist für mich eindeutig Schaum die erste Wahl.
Auch zum rumbolzen mit Crashgefahr ist Schaum sicher geeigneter ( Beispiel Hott Trigger )

Wenn es um präzisen Kunstflug geht würde ich Holz oder GFK den Vorzug geben.
Ich hab ne Ventique 60e in Holz und das Ding fliegt einfach genial.
Ob man das mit Schaum auch so hingekriegt hätte wage ich zu bezweifeln.
In den Acker stecken sollte man natürlich so ein Modell dann nicht.

Das alles ist aber natürlich nur meine persönliche Einschätzung.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »wkrug« (27. Mai 2017, 08:45)


maddyn

RCLine User

Wohnort: Feucht b Nürnberg

Beruf: Hausmeister

  • Nachricht senden

4

Samstag, 27. Mai 2017, 09:07

HI

schaum gibt es auch in grösseren grössem wie 1,60

holz hat mehr durchzug
wenn ich mit nem schaumi aus 200m anstech und ohne motor wieder hochzieh is nach paar m die energie wech
bei holz geht es fast wieder auf ausgangshöhe
Gruß Martin
Runter is leichter wie rauf

Thoemse

RCLine Neu User

Wohnort: Dornbirn

  • Nachricht senden

5

Samstag, 27. Mai 2017, 09:31

Ich habe eine Schaumfläche und eine Edge in Holzbauweise. Holz fliegt für mich besser da, wie mein Vorredner schon sagte, die Energie nicht gleich wieder raus ist.

schmonzel

RCLine User

Wohnort: Lüchow im Wendland

Beruf: Versicherungskaufmann

  • Nachricht senden

6

Samstag, 27. Mai 2017, 12:18

Kann mich den Vorrednern nur anschliessen.
Meine 6 S Sebart Su 29 aus Holz fliegt absolut steif und wie ein Brett und macht das, was der Pilot kann und möchte.
Schaum habe ich 2 x in der 2 m Klasse von E-Flite, aber nicht für Kunstflug oder 3 D.
Diese sind aber mit speziellen Konstruktionen innen verstärkt.
Sicher werden die Schäume noch besser, aber so richtig sauberer und schöner Kunstflug ist
derzeit wohl nur mit verwindungsfreiem Material hinbekommen, ab einer gewissen Größe.
Andreas

:prost:
Happy flying, Andreas :prost:
Hangar : Ca. 30 Schäumlinge aller Art von 40 - 4500 gr., sowie 1 Sebart Su 1,60 m mit 6 S und ne Piper J 3 mit 2,45 m und gut 7 kg - 8 S ! :D
Sender : DX 9 & DX 6 i ( letztere für Filius )

Ralsch

RCLine User

Wohnort: Riedstadt (bei Darmstadt)

Beruf: Irgendwas mit IT- glaube ich.

  • Nachricht senden

7

Samstag, 27. Mai 2017, 14:22

Moin Auto (Nachname Frosenheim - oder? :D)
Du hast Dir die Fragen doch schon selbst für dich beantwortet - was willst Du nun?
Beipflichtung von den Einen, Widerspruch von den Anderen? Für was?
Wer infantil "Schaumi" schreibt und wem's egal ist wie das Modell in weniger als 10m Abstand aussieht (warum nicht gleich in +50m - die normale Entfernung beim Fliegen?) ist nun mal eher in der Hobbyking Spielzeugecke und RTF unterwegs. Nicht weiter schlimm, kann ja jeder machen wie er will.
Ich selbst habe alles mögliche an Modellen und Materialien im Keller, es muss nicht immer Doppelkohle sein, aber nur Feierabendmodelle, bei denen es mir relativ egal ist wenn sie mal im Boden stecken (Schaummodelle) eben auch nicht.
Ansonsten gehe ich bei Originalgetreuen nach dem Material des Originals, bei Zweckmodellen ob "Fun" (Schaum), etwas anspruchsvoller in GfK mit Styro/Abachi oder ganz in Holz, oder eben Glas/Carbon für High-End.
Im Endeffekt ist die Frage so sinnvoll wie die nach dem "besten" Auto:
Klar fährt ein Lada, oder Ranault Kangoo oder ähnliches, im Vergleich zu anderen Autos sogar "für'n Appel und ein Ei", und es gibt wohl kein ernsthaftes Argument das für einen Mehrpreis von 30, 50 oder 100T€ für BMW, Porsche, ode rnoch teureren Fahrzeugen spricht.
Alle könne ja nur fahren. Eigentlich.
So von gaaaanz Weitem betrachtet.... zzz
_____________
- Carpe diem -

8

Samstag, 27. Mai 2017, 20:38

Ich kann mit Holz bei Flugmodellen auch nix anfangen!

Zweimal probiert (eine Extreme Flight, eine Precision Aerobatics), beide mit viel Frust wieder verkauft. Nix war wirklich gerade, und wenn es einmal gerade war, ist´s nicht so geblieben. Folien ohne Falten und Blasen waren bestenfalls ein flüchtiger, momentaner Zustand. Gerade heute war ich auf einem benachbarten Flugplatz, herrliches Flugwetter, kein Holzflieger ohne Sonnenschäden, kaum ein Ruder, das im Profil stand.

Für den klassischen Modellbauer ist Holz sicher oft der einzige praktikable Werkstoff. Die Schwächen muss man dann einfach akzeptieren.

Für den Modellflieger, der das Bauen als Mittel zum Zweck, vielleicht sogar als notwendiges Übel sieht, gibt´s heute genügend Alternativen.

Ich bin in erster Linie bei den Trainer Helis daheim, nebenbei turne ich ein bisserl mit kleineren Flächen, per Stabi virtuell vergrößert, und schmeiße HLGs durch die Gegend. Also für mich bestehen die Geräte aus Carbon, Aramid, Glas, ein paar Kunststoffen und Alu.

LG, Philipp

comicflyer

RCLine User

Wohnort: Dortmund

Beruf: Schriftsetzer & Deutschliebhaber

  • Nachricht senden

9

Samstag, 27. Mai 2017, 21:06

Hmm, irgendwie fühle ich mich auch als "klassischer" Modellbauer UND -flieger.
Ich baue beides, Holz (Balsa, Pappelsph) und Schaum (Styropor, Styrofoam, EPP) und kombiniert.
Styroporflächen nach Aircombatbauweise mit pappelverstärktem Styrofoamrumpf ist absolut formstabil,
fliegt sehr gut und ist preiswert und schnell gebaut.

Holzmodelle mit Rippenflächen sehen am schönsten aus. Meine bleiben iA auch grade.

EPP ist bei mir Bauweise der letzten Wahl. Teuer und sieht nur billig aus.

Evtl ist das der Unterschied in der Quali: Selbstgebaut oder selbstgekauft.
Bevor einer meiner Flieger krumm wird, ist er meist verkauft, durch oder eingestielt.
Halbwertszeit ~3-4 Jahre. 3D-Modelle weniger... , Aircombat-Modelle noch weniger... ;)

Und WENN irgendwas nicht grade bleibt, überdenke ich die Bauweise und ändere was.
Gut, das geht natürlich nicht bei gekauften Fliegern... :D

CU Eddy
Neue LuftVO! -> gravierte Alu-Namensschilder nur €2,50 -> modellplakette.de

Am Anfang war es ziemlich krumm, das war natürlich ziemlich dumm.
Ich wollte es zum Guten wenden und zog und bog an beiden Enden.
Und als es endlich grade war, da war es ab - was schade war...

10

Samstag, 27. Mai 2017, 21:46

Holzmodelle mit Rippenflächen sehen am schönsten aus.

Und wie bekommst Du die anhaltend frei von Falten und Blasen?

Gut, das geht natürlich nicht bei gekauften Fliegern...

Oder ist das auch dabei das KO - Kriterium?

Womit man dann am Punkt wäre, komplett selber bauen oder nicht allzu genau hinschauen! Und wer beides nicht will oder kann, der muss eben zu anderen Materialien greifen?

LG, Philipp

comicflyer

RCLine User

Wohnort: Dortmund

Beruf: Schriftsetzer & Deutschliebhaber

  • Nachricht senden

11

Samstag, 27. Mai 2017, 22:20

Bei Rippe gibt es höchstens mal Falten. Die spannt man einfach nach.
Bei Manntragenden gibt es auch mal Wartungsbedarf.
Ob es grade oder krumm wird/bleibt ist eher konstruktionsbedingt oder
auf die Holzqualität zurückzuführen.

Bei Selbstbau kann man sich die Materialien halt aussuchen. Nicht jedes
Kaufmodell ist mit guter Polyesterfolie bespannt. Ich habe schon einige Kaufmodelle
mit neuer Folie gemacht und siehe da: keine Falten.

Blasen gibt es oft bei balsabeplankten Styroflächen, wenn da nicht richtig gearbeitet
wurde. Auch ich steche da ab und an eine Nadel rein und arbeite nach, aber sofort! Das
hält dann auch nach längerer Zeit kritischen Blicken stand. Luftblasen sehen sowas von
dilletantisch aus...^^

Motto: Man darf ruhig pfuschen! Es darf nur hinterher keiner sehen!

Wer gerne mit Bauen anfangen will, dem sei die Aircombat-Bauweise empfohlen:
einfach, preiswert, standhaft und nicht mit Schaumis vergleichbar.

CU Eddy
Neue LuftVO! -> gravierte Alu-Namensschilder nur €2,50 -> modellplakette.de

Am Anfang war es ziemlich krumm, das war natürlich ziemlich dumm.
Ich wollte es zum Guten wenden und zog und bog an beiden Enden.
Und als es endlich grade war, da war es ab - was schade war...

12

Samstag, 27. Mai 2017, 23:14

Keinen Vornamen zu haben, ist schon schlimm genug.
Da muss man Dich nicht noch mehr beleidigen.
Hi Eddy, der war schon ganz gut :prost: . Mein Vorname ist leider fast ne UUID; da bin ich mal ausnahmsweise klassisch, der geht das Netz ja mal so was von gar nix an. Man darf mich hier einfach Einschlagvater oder M3 nennen, wenn's irgendwie hilft... Bei PMs ist das natürlich was anderes. Danke für Deine Beiträge hier, mich interessiert das Thema momentan wirklich!

Gruß
M3

13

Samstag, 27. Mai 2017, 23:47

Hallo, klasse, danke für die Infos, hab ich hier noch nie so gelesen, vielleicht falsch gesucht.

Zuerst mal, jeder soll nach seiner Fasson glücklich werden.
Absolut, und ich bin ja auch bereit, meine Fasson abzugleichen, wenn es für mich Sinn macht.

Holz:
Die Modelle sind meistens steifer.
Die Temperaturausdehnung ist geringer.
Wenn man nicht gerade löcher in die Beplankung reinmacht ist die Oberfläche ( Folie ) stabiler.
Empfindlicher bei Abstürzen.
Meistens schwieriger zu reparieren.
Neigt zum dröhnen.
Empfindlich auf Feuchtigkeit.
- Gerade die Stichpunkte in Punkto Steifheit und Temperaturausdehnung waren mir nicht bewusst. Stimmt wirklich, ich bin bei verschiedenen Temperaturen anfangs immer am trimmen (vor allem Seite und Quer... und hab mich immer gefragt, was sich geändert haben könnte - und das, obwohl die Anlenkungen max. um die 12cm sind). Guter Punkt!
- Folie stabiler: Ich habe, seit ich meine EPOs mit Klarlack versteift & geschützt habe, keine Probleme mehr mit Lackplatzern und abgegriffenen Flächen. Klar, mehr Gewicht, aber auch länger Spaß und wesentlich steifer. Ich nehme an, die Folie platzt/reißt bei verpatzten Landungen auf Asphalt oder Schotter ja ebenfalls auf? Oder ist die da tatsächlich resistenter?
- Dröhnen macht mir nix, zudröhnen eigentlich auch nicht 8) Aber im Ernst, das wusste ich auch noch nicht. Vielleicht wird's wirklich mal Zeit, zum Verein zu gehen.

Schaum:
Meistens günstiger in der Anschaffung.
Meistens einfach zu reparieren.
Bruchresistenter.
Wärmeausdehnung - Bei langen Anlenkungen ist man immer am trimmen.
Oberfläche sieht nach nicht allzu langer Zeit meistens nicht mehr schön aus.
Platz im Modell ist durch die Wandstärken oft geringer.
Kühlluftführung manchmal problematisch ( Wärmeisolierend ).
Verwindet sich leichter.
Anscheinend kann man das Verwinden, ab einer bestimmten Größe, ohne zusätzliche Abstützungen nicht mehr in den Griff kriegen.
Das macht dann aber die Herstellung teuer. Ich vermute, das deshalb ab einer bestimmten Größe ( ca. 1,6m ) keine Schaummodelle mehr angeboten werden.
Und die Reparaturfreundlichkeit leidet dadurch natürlich auch.
- Kühlluftführung: da kann man je nach Modell Zu- und Abluft relativ schnell "aufbohren", da sehe ich eher modellspezifische Probleme. Ich hab meine vor einiger Zeit großZÜGIGER ausgelegt
- Verwinden: Ja, das ist wirklich Mist, hast Du da Erfahrungen mit Hybridmodellen EPO/Holz/CFK? Da müsste die Verwindung doch eigentlich minimiert sein
- Gibt's wirklich keine EPO Kunstflieger ab, sagen wir 1,55 - 1,60? Schade...

Vielen Dank für Deinen Input, hat mir sehr geholfen, again what learned.

Gruß
M3

14

Sonntag, 28. Mai 2017, 00:01

HI

schaum gibt es auch in grösseren grössem wie 1,60

holz hat mehr durchzug
wenn ich mit nem schaumi aus 200m anstech und ohne motor wieder hochzieh is nach paar m die energie wech
bei holz geht es fast wieder auf ausgangshöhe
Hi maddyn,

auch Kunstflug? Hast Du da mal Empfehlungen für mich? Edge540, Extra oder so?
Und wie kann das mit der "Energie" kommen, Oberflächenbeschaffenheit, oder wie? Gewicht kann's ja wohl nicht sein?

Gruß
M3

15

Sonntag, 28. Mai 2017, 00:16

Platz im Modell ist durch die Wandstärken oft geringer.
Hallo wkrug, das hat micht jetzt wieder auf ne Idee gebracht. Ich habe genau dieses Problem - spricht was dagegen, die Wände links u. rechts vom Lüftungsschacht vorne im Rumpf längs ca. 60mm um ca. 20mm je Seite auszudünnen (Stärke dort derzeit 52 bis 57mm je Seite) und an diese Stellen jeweils 3mm Birkenholz zu harzen? Dann hätte ich da endlich mehr Platz für mein Unisens. Oder wird das dann nix mehr mit der Statik? Was meint ihr?


Gruß
M3

16

Sonntag, 28. Mai 2017, 00:44

Hi Ralsch,

Du hast Dir die Fragen doch schon selbst für dich beantwortet - was willst Du nun?
Weitere Antworten, abweichende Meinungen, gleiche Meinungen. Kontroverse. Abwägungen. Informationen, die ich noch nicht kenne. Kurz, menschliche Kommunikation. Und als Maggi im Thread natürlich auch die unweigerlichen Zicken wie Dich, die antworten, dass die Frage eigentlich keine Antwort wert sei.

Beipflichtung von den Einen, Widerspruch von den Anderen? Für was?
1. ja
2. für den Zusammenhalt der Klassen in der Deutschen Demokratischen Republik. Doofe Frage, trink ein Glas Wein oder Milch und entspann Dich

Wer infantil "Schaumi" schreibt und wem's egal ist wie das Modell in weniger als 10m Abstand aussieht (warum nicht gleich in +50m - die normale Entfernung beim Fliegen?) ist nun mal eher in der Hobbyking Spielzeugecke und RTF unterwegs. Nicht weiter schlimm, kann ja jeder machen wie er will.
Geil, "infantil"! Endlich mal eine Beleidigung :D

Im Endeffekt ist die Frage so sinnvoll wie die nach dem "besten" Auto:
Ich habe nicht nach dem besten gefragt, ich spaziere hier einfach nur ganz lieb im Forum herum, so wie im Wald, und hab einmal laut Bäm! gerufen um ein paar Vögel zu aufzuscheuchen - und vor allem um zu sehen, wie manche sitzen bleiben und mir und anderen was Nützliches zuzwitschern. Und andere gleich auf meinen Kopf kacken. Du, ich wünsch Dir dennoch einen schönen Sonntag, soll zumindest hier in Südostbayern wenig Wind und warm werden! Keep Zicking!

Grüße
M3

BOcnc

RCLine Team

Wohnort: 26349 Jade

  • Nachricht senden

17

Sonntag, 28. Mai 2017, 07:09

Holzmodelle mit Rippenflächen sehen am schönsten aus.

Und wie bekommst Du die anhaltend frei von Falten und Blasen?


Dafür braucht es die richtige Folie. Und die richtige Temperatur beim bügeln. Im ersten Schritt darf die Folie nur kleben und noch nicht spannen. Im zweiten Schritt mit höherer Temperatur nachbügeln.
Auch wenn sonst immer alles mit der Zeit schneller ging hat das bügeln bei mir jedes mal länger gedauert.
Ich baue seit 15 Jahren Modelle aber die von dir genannten Probleme kenne ich nicht. Nur das man schon schief gebaut hat.

Gruß
Werner
Ich habe nicht genug Geld um billig einzukaufen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »BOcnc« (28. Mai 2017, 07:17)


18

Sonntag, 28. Mai 2017, 09:14

Ich kann mich BOcnc nur anschließen. Wenn man nie gelernt hat, wie man einen Vogel richtig bügelt, wird's auch nie was.

Krümmungen irgend einer Art bügelt man etwas anders, als kerzengerade Flächen - mehr Temperatur (nahe am kritischen Punkt, am Reststück vorher ausprobieren), ziehen (!) und sehr gute Folie. Da gibt's ordentliche Unterschiede. Nicht immer ist das Gängigste im Markt auch das Beste. Und man kommt nur millimeterweise voran. Zauberwort: Entschleunigung ! Bei allem.

Es geht nichts über Holzbau. Egal mit welchem Vogel. Baue seit langer Zeit nur in Holz (von laminierten Seglern abgesehen) - und schwör drauf.


By-the-way: das Wort "infantil" an sich ist niemals Beleidigung, sondern bestenfalls die Phantasie desjenigen, der es so sieht !
Gruß, Jockel

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Tünnbüddel« (28. Mai 2017, 09:23)


19

Sonntag, 28. Mai 2017, 09:46

Ich bin schon sehr viele Kunstflugmodelle, sowohl in Holz als auch in Schaum geflogen und muss sagen das ich Holz klar bevorzuge von den Flugeigenschaften her. Ich bin kein grosser Modellbauer, eigentlich so gut es geht nur Flieger, aber ich hätte noch kein einziges 3d/Kunstflugzeug aus Schaum gefunden, abgesehn natürlich von platten Shockys, die sich für mich nicht als Kompromiss angefühlt hätten. Oh doch, mir fällt grade ein, diese Holz/Epp Hybriden ala Skywing gehn doch sehr gut, sind aber eigentlich halt auch Holzkonstruktionen bei denen die Folie halt gegen EPP getauscht wurde^^

Aber egal ob Carbon Z Yak, Acromaster oder wie sie auch alle heissen, sie fliegen deutlich anders als bsw eine Extremeflight, Sebart etc. Entweder sie sind schwer und können Energie recht gut transportieren auf Kosten der leichtfüssigkeit, oder aber fliegen zuuu shockymäßig. Wenn jemand wirklich eine gute Empfehlung hat nur her damit :)

20

Sonntag, 28. Mai 2017, 10:03

Es geht nichts über Holzbau.

Sagt der Modellbauer! Wobei ich keinesfalls sagen will, dass die nicht fliegen wollen oder können, also dass die nicht auch Modellflieger wären.

Allerdings haben dagegen die Modellflieger wie ich sie meine nur begrenzt Freude am Modellbau, sind die typischen Kunden für Fertigmodelle und müssen deswegen wohl mit leprös anmutenden Holzfliegern leben lernen. Diese Gattung hat dann natürlich wenig Probleme mit Schaum, findet den immer noch ansprechender als Faltenfolie und grindig in Fernost zusammen gepappte Gerippe aus billigem Balsa.

Ohne Fleiß kein Preis, ohne viele Werkstattstunden kein schönes Holz.

Habe ich das richtig verstanden?

Und weil der Vergleich mit den Personentragenden schon kam, ist da die Verwendung von Holz nicht auch eher historisch und/oder Zeichen von Mangel an geeigneterem Material?

LG, Philipp