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docromano

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  • »docromano« ist der Autor dieses Themas

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1

Samstag, 4. Februar 2006, 15:09

Kreuz / T- Leitwerk, was ist besser /EDIT: Preisfindung !

Ich bin gerade dabei, das Heck meines Windstars (1,8m) neu zu konstruieren. Er reagiert nicht so gut aufs SR, wie ich das gerne hätte...man kann ihn zwar gut fliegen, bei ordentlich Wind ist er aber schwer zu kontrollieren. Dafür möchte ich jetzt HLW und SLW neu konstruieren, mit größeren Rudern.

Da ich alles komplett selbst bauen werde, frage ich mich nun, ob ein T-Leitwerk besser wäre. Optisch mag ichs, aber gibt es auch handfeste Vor- bzw. Nachteile ?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »docromano« (19. März 2006, 21:44)


2

Samstag, 4. Februar 2006, 16:23

also ich glaub bei der größe kannst du frei wählen halt was du lieber magst ;) Ich denke nicht, dass du irgendwelche vor oder nachteile spüren wirst außer vielleicht, dass beim kreuz-leitwerk das höhenleitwerk bei hohem gras und schneller geschwindigkeit auch mal wegreißen kann(bei der landung)
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docromano

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3

Sonntag, 5. Februar 2006, 12:18

Ok...wie siehts nur mal so rein theoretisch mit nem V-Leitwerk aus ? Konstruierbar wäre das ja auch...müssen da die Ruderflächen gleich groß sein für gleiche Effektivität oder kleiner/Größer ? Gibts generelle Vor- und Nachteile ?

Philipp_Meyer

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4

Montag, 6. Februar 2006, 14:21

Ich würde dir zum Kreuzleitwerk raten.

Das das HR im hohen Gras mal abreißt ist relativ unwarscheinlich (vorher wird der Flieger durch die Tragflächen gebremst.

Ein Kreuzleitwerk ist von den dreien am einfachsten zu konstruieren, ok, mit dem V zusammen.

Der Vorteil des Kreuzleitwerkes ist gegenüber dem T-Leitwerk, dass die Seitenflosse nur sich selbst tragen muss, und nicht auch noch das HLW mit den dadurch resultierenden Kräften.
Abgesehen davon musst du bei dem T-Leitwerk noch eine Befestigung für das HLW konstruieren und auch eine Anlenkung realisieren.
Wird mit an Sicherheit grenzender Warscheinlichkeit schwerer als das Kreuz.
Und was du hinten sparst, brauchst du vorne nicht an Blei reinzutun.

VLW ist auch eine Möglichkeit, kannst du eigentlich nach Geschmack machen.

Die Rudeflächen würde ich, wenn dir die Wirksamkeit jetzt nicht ausreicht so groß wie ästhetisch vertretbar dimensionieren.
Faustformel für's HLW ist meines Wissens nach 10% des Flächeninhalts der Tragfläche, für's SLW weiß ich so grad keine.


Gruß,
Philipp
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5

Montag, 6. Februar 2006, 15:32

Genau ein Kreuz und am besten gleich ein Pendelleitwerk mit einer Schubstange so das es noch dazu spielfrei wird !

auch das ist mein Ratschlag ....
mit freundlichen Grüßen
Gerhard
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Thomas Simon

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6

Dienstag, 7. Februar 2006, 14:28

In den übergangsecken der Leitwerksflächen bilden sich Wirbel, die einen Widerstand erzeugen und Leistung kosten. Bei einem Kreuzleitwerk hat man 4 Ecken, nämlich von der SLW-Fläche zur HLW- Ober- und Unterseite und damit 4 Wirbel, beim T-Leitwerk hat man nur 2 Ecken, vom SLW zur HLW-Unterseite.
Das T-Leitwerk bietet so einen geringeren Widerstand.

Das V-Leitwerk hat im Idealfall nur eine Ecke, in der Realität aber 3-4, je nachdem, wie das LW im Rumpfhinterteil sitzt.

Ich persönlich bin V-LW-Fan.

7

Dienstag, 7. Februar 2006, 14:44

na ja .. pfeif auf die wirbel ! die sind zu vernachlässigen ... :tongue:

zu dem du hast 3 beim V bei T 2 und beim K 4 !
»oegeat« hat folgendes Bild angehängt:
  • wirbel.png
mit freundlichen Grüßen
Gerhard
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Thomas Simon

RCLine User

Wohnort: vun dehäm

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8

Dienstag, 7. Februar 2006, 16:09

Hä? Seit wann sind Wirbelschleppen zu vernachlässigen?
Schau Dich mal im Flugzeugbau um, mit was Leistung rausgeholt wird.

zudem: Hab ich was anderes geschrieben als Du gemalt hast?
Beim V-LW kommts aber trotzdem drauf an, wies eingebaut ist.
Zähl mal die Kanten:
»Thomas Simon« hat folgendes Bild angehängt:
  • prt0046.jpg

Philipp_Meyer

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9

Dienstag, 7. Februar 2006, 16:57

Zitat

na ja .. pfeif auf die wirbel ! die sind zu vernachlässigen ...

ist definitiv eine richtige Antwort auf

Zitat

Er reagiert nicht so gut aufs SR, wie ich das gerne hätte...


Das aus dem Flieger mittels Leitwerksoptimierung das letzte Quäntchen Leistung rausgequetscht werden soll war ja nicht die Frage.

Ansonsten guck dir mal die Leitwerke der aktuellsten F3B- und F3J-Modelle an......V geht doch zur Zeit etwas unter.
Was nicht bedeuten muss, dass das V automatisch schlechter ist, aber das nonplus-ultra sicher auch nicht.
(Bin aber auch der Optik wegen an und für sich V-Leitwerks-Enthusiast)

Nur ist ein Kreuz (beziehungsweise das "klassische" umgedrehte T) hier wohl am einfachsten zu realisieren, und ein gutes Ansprechen auf SR wird meiner Meinung nach damit am billigsten erkauft.


Gruß,
Philipp
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Martin1989

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10

Dienstag, 7. Februar 2006, 20:01

hallo

so wie ich das mal gelesen habe, hat ein V-leitwerk nur gewichtsvorteile.
wenn die Ruderklappen in genauer Neutralstellung sind, dann auch noch ein aerodynamischer vorteil, aber sobald sich die Klappen bewegen gibt es mehr Wiederstand als bei den anderen Leitwerksarten.


Martin
besteht interesse an WD Sunwheel ???

wer lust hat kann mal reinschauen bei der Modellfluggruppe Dettingen Teck

Julian Vahl

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11

Dienstag, 7. Februar 2006, 20:10

Hallo zusammen,

interessantes Thema finde ich.

Was mir allerdings nicht so ganz einleuchtet, ist, warum im Modellbau bei den F3Bs und F3Js (fast) nur V- und Kreuleitwerke (berichtigt mich wenn ich falsch liege) geflogen werde, mit Tendenz zum Kreuz; bei den manntragenden allerdings fast kein V-Ltw, dafür aber T- und Kreuzleitwerk geflogen werden.

Woran liegt das?

Bei den richtig großen Airlinern könnte ich mir vorstellen, dass es was mit der Stabilität zu tun hat, dass da eigentlich nur Kreuzleitwerke gebaut werden.

Aber zum Beispiel müssten doch bei den F3Js und den manntragenden 15m-Seglern die gleichen Faktoren eine Rolle spielen, oder? So groß (im warsten Sinne des Wortes) ist da der Unterschied doch auch nicht.

Gruß, Julian

P.S.: Nur Überlegungen ;)

12

Dienstag, 7. Februar 2006, 20:14

das mit dem Gewicht das man sich spaart anscheinend ist meiner Meinung nach ein starkes Argument - und wiegt alles auf ......... beim Mantragenden ists nicht der fall da muß man schon hinten mehr Gewicht rein geben (wenn ich auf meinen Bauch schau ... haha weiß ich warum *lol*)
mit freundlichen Grüßen
Gerhard
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Philipp_Meyer

RCLine User

Wohnort: D-57572 Niederfischbach

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13

Dienstag, 7. Februar 2006, 22:20

Und ein "Großer" landet öfter mal im Feld als ein kleiner.
Und da steckt mehr Energie hinter als bei nem kleinen.
Da ist das HLW dann schon eher mal gefährdet. So wurde mir das zumindest von meinen Fluglehrern im Technikunterricht mitgeteilt.


Philipp
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docromano

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14

Dienstag, 7. Februar 2006, 22:20

Erstmal vielen Dank für die vielen guten Infos ;)

Das mit der Stabilität des T-Leitwerks und der aufwendigeren Umlenkung fürs HR sehe ich ein...mags aber trotzdem. Mal sehen, für was ich mich entscheide. Ich hatte erst überlegt, ein ziemlich schmales Servo ins SLW zu integrieren...aber das würde dann trotzdem relativ breit bauen. Ins Heck geht nicht, da ist kein Platz. Bleibt also nur noch Umlenkung der Original-Züge oder eine externe Befestigung, was blöd aussieht und auch sicher strömungstechnisch nicht das Optimum darstellt...na mal sehen.

Julian Vahl

RCLine User

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15

Mittwoch, 8. Februar 2006, 12:23

Zitat

Original von Philipp_Meyer
Und ein "Großer" landet öfter mal im Feld als ein kleiner.
Und da steckt mehr Energie hinter als bei nem kleinen.
Da ist das HLW dann schon eher mal gefährdet. So wurde mir das zumindest von meinen Fluglehrern im Technikunterricht mitgeteilt.


Hallo,

ich verstehe jetzt nicht ganz was du damit sagen willst.

Selbst wenn ein Manntragender Segler öfter mal im Feld landet (was ich eh bezweifle), heißt DAS loch lange nicht dass das Leitwerk des Manntragenden mehr belastet wird, als das von einem Modell. Außerdem wird ein Modell wohl verhältnismäßig mehr belastet, denn die Umgebung ist vergleichsweise rießig!

Gruß, Julian

docromano

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16

Mittwoch, 8. Februar 2006, 12:27

Also es wird das T-Leitwerk. Morgen geh ich zu Scholand und kauf mir "Hölzchen".

Ich will das Ganze aus Kiefernleisten machen, als Gitterkonstruktion, bespannt. Was für eine Stärke würdet ihr empfehlen, damits nicht allzu sehr schlackert ? Eigentlich kanns gegenüber dem Original nur besser werden...da ist alles beweglich. Es soll kein Hottie werden, aber wenigstens halbwegs steif. Müssens 10 mm sein ? Oder geht weniger beim SLW ?

Und hat einer ne Idee bez. der Anlenkung des HRs, also ne andere als das was ich zwei drüber gepostet habe ;)

17

Mittwoch, 8. Februar 2006, 12:43

ne mach das aus Balsa ! und wenns fertig ist Epoxi anrühren ... nen Pinsel opfern und alles schön anstreichen speziell die Kannten oder gleich ein hauchdünnes glas drüber ..........

zum T Leitwerk .... hier was zum lesen hier von mir lol
mit freundlichen Grüßen
Gerhard
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docromano

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18

Mittwoch, 8. Februar 2006, 13:41

Ist das gewichtsmäßig nicht ungünstiger ? Und dadrin kann ich ja auch nix verstauen, wie zB ein HR Servo. Aber dein Link brachte mich auf die Idee, den momentan verwendeten Bowdenzug einfach weiter zu verwenden. er kommt momentan seitlich raus und geht ans HR. Wenn ich ihn etwas länger mache, könnte ich ihn durch das SLW hochführen und irgendwo austreten lassen...hhmmmmm....

/edit: Und welche Stärke würdet ihr empfehlen ?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »docromano« (8. Februar 2006, 13:45)


Philipp_Meyer

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19

Mittwoch, 8. Februar 2006, 15:05

Zitat

Original von Julian Vahl

Zitat

Original von Philipp_Meyer
Und ein "Großer" landet öfter mal im Feld als ein kleiner.
Und da steckt mehr Energie hinter als bei nem kleinen.
Da ist das HLW dann schon eher mal gefährdet. So wurde mir das zumindest von meinen Fluglehrern im Technikunterricht mitgeteilt.


Hallo,

ich verstehe jetzt nicht ganz was du damit sagen willst.

Selbst wenn ein Manntragender Segler öfter mal im Feld landet (was ich eh bezweifle), heißt DAS loch lange nicht dass das Leitwerk des Manntragenden mehr belastet wird, als das von einem Modell. Außerdem wird ein Modell wohl verhältnismäßig mehr belastet, denn die Umgebung ist vergleichsweise rießig!

Gruß, Julian



Ok, stell dir vor, du hast dir ne Ka 8 gebaut, mit 1,5m Spannweite.
Um das Ganze bei der Landung maßstäblich zu belasten, wiegt das gute Stück etwa 30 kg, die "Aufsetz"- (oder besser Einschlags-)Geschwindigkeit sind um die 50km/h.
Und weils so'n Spaß macht und nebendran nur Wald war landen wir die Mühle jetzt mal in nen Maisfeld.

Dieses Rechenbeispiel ist natürlich vollkommener Humbug, weil wir niemals ne 1,5m Ka 8 mit 30kg bauen wollen und sollte eigentlich nur eins zeigen: im Original herrschen andere Verhältnisse.

Die Modelle sind ja auch in der Regel viel zu stabil.
Ein Modell-Leitwerk sitzt Bombenfest am Rumpf.
Eher bricht alles andere, als das (von Kollisionen etc mal abgesehn).


Wenn du es aber schaffst, dein Modell so ins Graß zu semmeln, dass alles dran bleibt, ud nur das HLW abreißt (welches aber vorher original befestigt war) bekommste von mir nen Neues - gratis.


Gruß,
Philipp
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20

Mittwoch, 8. Februar 2006, 15:58

1,5 meter 30kg ... :ok:

genau 15 meter 300 bis 400 kg oder mehr beim 2 Sitzer gut das geht sich net ganz aus :angel:

aber 1 zu 10 kommt hin - muß sagen entwickelt sich zu einem interessanten Thread
mit freundlichen Grüßen
Gerhard
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