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Montag, 24. April 2006, 22:14

Fliegen bei Wind

Hallo Leute, habe seit kurzem einen Variant III von Reichard. Bin schon 3 mal problemlos geflogen. Dieses mal war ein wenig mehr Wind. Was heisst ein wenig Wind, so hald das die Bäume ein wenig wancken und das gras sich beugt aber nicht extrem. Der Variant III ist mit einem Brushless MEGA 22/30/3 ausgestattet und wiegt flugfertig 1,6 kg ungefähr. Bin ca. 5 minuten geflogen, ab und zu wollte er auf eine Seite wegkippen auch beim Steigflug gegen den Wind mit fast vollgas. Kann das der Wind sein das der Segler immer wieder auf eine Seite wegkippen will? Ich hab schon viele Segelflugvideos angeschaut aber ich hab noch nie einen wegkippen sehen?!?!?!? Oder sollte man immer mit oder gegen den Wind steigen oder wäre das egal???

Danke für eure Antworten!!!

2

Montag, 24. April 2006, 23:07

RE: Fliegen bei Wind

noch ein Zusatz zu meiner Frage:

ich habe erst vor kurzem auf den MEGA gewechselt. Vorher hatte ich einen Bürstenmotor mit Getriebe. Ich habe den Schwerpunkt auf 65 mm (lt. Anleitung zwischen 60-65 mm) eingestellt mit dem MEGA und musste hinten noch 15 g dazugeben da ich den Akku nicht weit genug vorschieben konnte.

Ich hoffe das sich nicht eines der Bleigewichte unterm Flug selbstständig gemacht haben weil nach dem Absturz hatt sich das 5 g-Gewicht gelöst aber ich glaube nicht das ein 5g-Gewicht einen Absturz verursachen kann.

3

Dienstag, 25. April 2006, 08:28

RE: Fliegen bei Wind

Hallo !

Ich würd den Schwerpunkt eher auf die 60mm seite legen damit bist du auf alle fälle auf der sicheren seite (lieber zu weit vorne als zu weit hinten )
Ich würde lieber nochmal genau nachwiegen da es schon sein kann das du mit dem schwerpunkt im kritischem bereich liegst so wie du das verhalten beschreibst!
Könnte es vieleicht auch daran liegen das du störungen hast ?
Hast du mit dem neuen Motor einen reichweitentest gemacht bei laufendem Motor ?

gruß Uwe

4

Dienstag, 25. April 2006, 08:37

Fliegen bei Wind

Hallo, danke für die Antwort Uwe,

ja habe mit dem neuen Motor einen Reichweitentest gemacht, bin ca. 200 meter weggelaufen und alles hat problemlos geklappt. Ja das müsste ich versuchen, den Schwerpunkt auf 60 mm dann brauch ich diese blöden 15 g auch nicht mehr hinten in den Rumpf zu kleben. Mit dem Wind kann es sicher nichts zu tun haben, ist ja ein Hotliner und soo leicht ist er mit 1,6 kg auch wieder nicht.

Wenn ich gegen den Wind fliege wird der Flieger ja langsamer, muss man dann trotzdem wegen dem Strömungsabriss aufpassen obwohl eigentlich genug Wind über die Tragflächen strömt? Ich habe schon Flieger gesehen, die fast in der Luft gestanden sind?!?!?!

Harry

5

Dienstag, 25. April 2006, 08:51

RE: Fliegen bei Wind

Hallo !

Es ist natürlich das du bei gegenwind etwas langsamer wirst aber das nur rein optisch .
Deine Geschwindigkeit über grund wird langsamer aber die anströmgeschwindigkeit deiner Fläche ist gleich !
Bei entsprechender fahrt kannst du auch bei rückenwind steigen nur mußt du halt entsprechend schnell fliegen !

Wie verhlt sich dein modell sonst ?
Hast du die Q-Ruder diferentiert ?

gruß Uwe

6

Dienstag, 25. April 2006, 08:56

RE: Fliegen bei Wind

Ach ja !


bei sehr starkem gegenwind ist es möglich das modell am stand zu parken da auf deiner Fläche ja die strömung voll anliegt !
Ist zwar eine kippelige sache aber es funktioniert !
Das es kippelig wird liegt daran dasder wind immer etwas verwirbelt ist !
bei absuluter lamminarer strömung würde die sache etwas ruhiger ablaufen !


gruß Uwe

7

Dienstag, 25. April 2006, 09:01

RE: Fliegen bei Wind

Zitat

und musste hinten noch 15 g dazugeben da ich den Akku nicht weit genug vorschieben konnte.
Huch, wie passt denn das zusammen? Normalerweise ist doch ein Büstenloser leichter als ein Bürstenmotor. Du hättest also vorne Blei reingeben oder den Akku nach vorn schieben müssen, oder?

Gruß,
Peter

8

Dienstag, 25. April 2006, 09:15

Fliegen bei Wind

Hallo Peter du hast recht, hätte den Akku auch verschieben können, es ging aber schneller mit den 15 g Bleigewicht. Ich werde beim neuen Versuch den Scherpunkt weiter vorne also auf 60 mm und den Akku dann dementsprechend verschieben.



Die Querruder sind differenziert! Eigentlich flog er wunderbar bis er anfing andauernd wegzukippen. Hab zuerst gedacht das ist wegen dem Wind aber ich hab glaub ich in dem Fall den Schwerpunkt zu weit hinten gehabt. Er fliegt wunderbar ruhig normalerweise vom feinsten.

Harry

9

Sonntag, 11. März 2007, 18:30

RE: Fliegen bei Wind

Selbes Modell, Reichard Variant 3, Motorisierung BL Robbe Roxxy 3536. Modell steigt mit sieben Zellen knapp senkrecht.

Kein Abriß während laufendem Motor, dafür aber sofortiger Abriss bei abgestelltem Motor, trotz genügend Speed.

EWD korrekt, Querruder differenziert und laut Herstellerangaben eingestellt, Schwerpunkt bei 60 (65 ist zu weit hinten). Schnauze soll aber wirklich gut nach unten hängen.

Hab das Teil sicher schon 40 mal in der Luft gehabt. Anfangs hatte ich nie Probleme, trotz Wind und Wetter. Nun plötzlich beginnt er, solche Sachen zu machen. Unverständlich.

Kann jemand helfen?
Werner K.

addicted to defy gravity