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Montag, 26. Juni 2006, 01:01

Motorisierung 3m Segler

Hallo Fachleute!

Ich werde meinem Segler ein neues Triebwerk verpassen und bitte euch um Hilfestellung bei der Auswahl!
Angeblich heißt er Crystal, ich weiß aber nicht ob es stimmt, ist aus eBay ersteigert. 302 cm Spw, V-Leitwerk, 3,1 kg flugfertig mit Ultra 1600/7 und 10xRC2400. 6 Servos (2xStör+2xQuer in der Fläche und 2 Standard im Rumpf). Motor wiegt 350g und Akku 640g.
Macht es Sinn Gewicht zu sparen und auch gleich einen LiPo miteinzuberechnen, wenn ja welchen? Wenn ich das Servobrett versetze könnte ich den LiPo vorne reinpacken, also wird der Schwerpunkt auch wieder passen (bereits simuliert mit einem Drive 502 Set).
Ich bin WIEDER (nach etlichen gelesenen Beiträgen hier) unschlüssig, war fast schon auf ein Drive 502 fixiert...

Da der Spant nur 37 mm Durchmesser hat wir ein Aussenläufer wohl nicht in Frage kommen, sollte ich trotzdem noch genau schauen/messen?

BEC oder mit E-Akku, wenn ja welcher, mAh?

Muss ich alle sechs Servos rechnen (BEC) oder kann ich die Störklappenservos vernachlässigen? Kann das BEC des PIX4000 die Servos überhaupt versorgen?

Andere Vorschläge Regler/Motor, ich bin für jede Antwort dankbar!

mfg, Franz

markimb

RCLine User

Wohnort: Recklinghausen

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2

Montag, 26. Juni 2006, 01:22

RE: Motorisierung 3m Segler

Hi Franz,

leichterer Antrieb im Segler ist immer gut.

Was spricht gegen ein Drive502?
Ich denke, da wird der sich sehr wohl fühlen.
Für diese leistungsklasse wären 3200er kokam bestimmt eine sehr gute Wahl.
Was dein Vorhaben angeht (6Servos am BEC), da tue dir bitte einen Gefallen und pack da ja einen Empfängerakku mit rein. Selbst blöde 1050er KAN Zellen sind 1000mal besser, wie das BEC bei so eine Belastung.
Ich habe selbst schon eine neg. Erfahrung mit BEC machen müssen und auch wenn mir jetzt sonst wieviele sagen würden, das klappt bei den gut, ich würde ab 8Zellen und 3Servos immer einen Empfänger-Akku mit rein packen, vor allem macht es bei dieser Gewichtsklasse wirklich keinen sehr großen Unterschied.

Gruß Markus
F3B Victor / Skorpion F3F/ Shadow F3J / Speedwing

Marseille

RCLine User

Wohnort: D-33803 Steinhagen

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3

Montag, 26. Juni 2006, 08:41

Hi,

ich schliesse mich meinem Vorredner an, BL-Innenläufer ist sicher hervorragend, Drive 502 ist okay, wenn vorhanden, ansonsten wäre das Drive 601 sicher noch besser für <= 12 Zellen geeignet. Mit dem dann vorhandenen
JAZZ 80 kannst du dann auch auf einen Empfängerakku verzichten und dennoch ruhigen Gewissens fliegen.

MfG Peter
Alle sagten, es geht nicht. Bis einer kam, der das nicht wusste - und es tat.

4

Montag, 26. Juni 2006, 11:38

Danke für die schnellen Antworten!

Antrieb ist noch keiner vorhanden, ob das Drive 601 nicht ein bisserl groß bemessen ist? Mit dem Ultra und den RC2400 hab ich den Flieger zwei mal gut hochgezogen und dann war noch etwas Reserve da. Braucht 40 A und das halt eine Minute lang, dann ist er oben. Ich dachte mir mit einem gscheiten und vielleicht sogar leichteren Antrieb kann ich noch ein paar mal nachsetzen, wenns sein muss. 3200 3S Kokam dachte ich auch, wären 380g +50g am Motor (!) gespart. Wenn ich einen E-Akku mit rein packe genügt auch der PIX, glaub ich.
Hat wer einen Anhaltswert wielange 1050er Kan durchhalten? Genau geht's dan eh nur so: Versuch macht kluch. Oder doch lieber LiPo + Spannungsregler. Oder vielleicht doch der Jazz und dann mit Bec, soll ja der Hammer sein, ach nöööööööö...... diese Qualen ??? :D
Ist noch jemand für ein 601er, Vertreter der Aussenläufer-Fraktion was meint ihr?

edit: Bleibt bei BEC überhaupt noch genug Saft im LiPo, wenn der Antrieb zurückregelt? Weil wenn ich oben bin und es hält möcht ich nicht wegen eines leeren Akkus landen müssen (oder herunterfallen).

mfg, Franz

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Vichtbaur Franz« (26. Juni 2006, 11:43)


Marseille

RCLine User

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5

Montag, 26. Juni 2006, 13:15

Zitat

ob das Drive 601 nicht ein bisserl groß bemessen ist?


Äh - verstehe ich jetzt nicht. Das ist ein 500er FUN mit einem 6,7:1 Getriebe, der bei um die 10 bis 14 Zellen halt schneller in den Tritt kommt als der 500er FUN vom Drive 502. Nota bene: ich rede vom Drive 601, nicht vom Drive 1002 mit dem beträchtlich grösseren FUN 600 - der in der Tat oversized wäre !

MfG Peter
Alle sagten, es geht nicht. Bis einer kam, der das nicht wusste - und es tat.

6

Montag, 26. Juni 2006, 13:21

OK, jetzt hab ich dich.
Ich dachte das wäre ein Antrieb mit 600er.

mfg, Franz

migru

RCLine User

Wohnort: D-55129 Mainz

Beruf: IT-Fachmann

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7

Montag, 26. Juni 2006, 14:02

Hallo Franz!

Ich fliege meinen E-Segler mit BEC + einem 5-zelligen Empfängerakku (1050 KAN). BEC und Empfängerakku sind über eine Schottkydiode gegeneinander abgesichert. Den Empfängerakku betreibe ich mit einem Spannungsregler, der 5,5 Volt an den Empfänger weitergibt. Das BEC liefert 5,0 Volt, also wird generell nur der Empfängerakku belastet und das BEC dient als Sicherung.
Da ich mit Picolario (Vario von Thommy) fliege, erhalte ich entsprechende Informationen über die aktuelle Spannungslage am Empfänger. Wenn also die Spannung plötzlich nur noch 5,0 Volt ist, ist das BEC aktiv und es stimmt was mit dem Empfängerakku nicht. Ich würde dann landen...

Der Antrieb besteht aus einem 3200er Kokam und einem Lehnerantrieb mit 4:1 Reisenauergetriebe (Abfluggewicht 3.200g). Damit mache ich mindestens 5 kräftige Steigflüge auf je 150m. Da der Antriebsakku als Backup dient, verkneife ich mir den letzten Steigflug und habe so entsprechende Reserven.
Gruß
Michael

8

Montag, 26. Juni 2006, 14:12

Interessant, das hab ich überhaupt noch nie gehört, BEC + E-Akku! Kollegen ziehen teilweise den Plus am Reglerkabel ab, wenn sie mit einem BEC Regler und E-Akku fliegen. Wie schaltest du die Diode(n) und welche Type ist das?

mfg, Franz

migru

RCLine User

Wohnort: D-55129 Mainz

Beruf: IT-Fachmann

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9

Montag, 26. Juni 2006, 14:31

Die Typbezeichnung müsste ich im Konrad-Katalog nachsehen. Ich glaube es sind Dioden für max. 5A Belastung (ich hab von Elektronik keine Ahnung und habe mich an Empfehlungen gehalten).
Also habe ich mir gedacht, was in meinem Großsegler geht (zwei 5-zellige Akkus), muss auch mit BEC gehen. Also jeweils die Plusleitung aufgetrennt und eine Schottkydiode zwischengelötet, bzw. beim E-Akku ein zusätzliches Kabel mit einer Diode versehen. Zum Laden des Akkus muss ich das Kabel mit der Diode abziehen.
Da jedoch ein 5-Zeller ca. 7 Volt liefert, habe ich einen Spannungsregler zwischengeschaltet. Man müsste mal testen, ob nicht auch ein 4-zelliger Akku ausreicht (wegen dem Spannungsabfall durch die Diode).
Gruß
Michael

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »migru« (26. Juni 2006, 14:35)


migru

RCLine User

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Beruf: IT-Fachmann

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10

Montag, 26. Juni 2006, 19:23

So, hab' nachgesehen: Typ der Schottkydiode = SB 550 (5A/50V)
Gruß
Michael

11

Montag, 26. Juni 2006, 20:52

Hallo,

schau mal mein Avatar an (unscharf, ich weiss).
Das ist ein 2,8-2,9 kg schwerer F3Bler mit einem DS 502 an 10* TS1950FAUP, 17*10er Ladde, Beat 40A Opto. Steigwinkel etwa 50-60 Grad, Stand-Strom: irgendwas um die 40A. Motorlaufzeit ca. 3 Minuten.... Bau das DS ein und schau ob du mit dem SWP hin kommst. Wenn ja, warum nicht in Lipos investieren?

Viel Glück...
Ich habe keine Lösung, aber ich bewundere das Problem. :D

12

Dienstag, 27. Juni 2006, 21:58

Werd am WE mal einen Versuchsaufbau starten BEC+E-Akku, bin schon gespannt drauf.
So wie es aussieht betreffen alle Empfehlungen Innenläufer mit Getriebe, hab ich eigentlich nicht erwartet..
Vorerst danke für eure Beiträge!

mfg, Franz

Marseille

RCLine User

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13

Mittwoch, 28. Juni 2006, 09:52

Zitat

Da der Spant nur 37 mm Durchmesser hat wir ein Aussenläufer wohl nicht in Frage kommen, sollte ich trotzdem noch genau schauen/messen?


Die Vorgabe kommt ja von dir. Wenn du jetzt noch 3 Motorkabel dazu rechnest, die seitlich herausgeführt werden...

MfG Peter
Alle sagten, es geht nicht. Bis einer kam, der das nicht wusste - und es tat.

14

Mittwoch, 28. Juni 2006, 19:09

Hab bei einem Hotliner mal einen AXI eingebaut. Achse mit Spannkonus etwas verlängert, Distanzstück für die Motormontage. 1,5 cm hinter dem Spant sieht die Sache schon ganz anders aus!
Wenn es Sinn macht lässt sich auch hier sicher etwas zaubern.

mfg, Franz