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Giskard

RCLine User

Wohnort: Klagenfurt, Österreich

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241

Freitag, 25. August 2006, 21:54

Hallo Christoph,

der Antrieb meines Akkus (robbe 2827/26) zieht 10A an einer 10x6er Schraube und damit geht er anständig nach oben (Schaub : Gewicht Verhältnis von 1:1).

Mag sein, dass ich immer Thermik habe, das bezweifle ich jedoch. Ich bin jetzt 10-12 mal geflogen mit meinem Arkus und mit einem 2200er Akku bleibe ich nunmal ca. 1 Stunde in der Luft.

Wie das zustande kommt weiss ich nicht, aber es ist halt so ;-). Vielleicht findest du ja noch eine wissenschaftliche Erklärung dafür :-)

lg
Michael
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Giskard« (25. August 2006, 21:55)


svxch

RCLine User

Wohnort: Raclette-Land

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242

Freitag, 25. August 2006, 22:08

Zitat

Original von Frostfalke
Also entweder habt Ihr Thermikhilfe oder Euere Easyglider sind außerhalb der Anziehungskraft der Erde :-)(-: :-)(-: :-)(-:


Kein Easyglider sondern ein Arcus...... :w

Ich hatte bis jetzt noch nie Thermik, jedenfalls habe ich nichts gemerkt..... das ist mein erster E-Segler. Entweder Glück oder ich merk's nicht oder der Arcus ist so gut :tongue: :D
Gruss Kusi

-----------------------------------------------------------

Luft: Cessna 400 Corvallis, Condor 2.5, PZ Extra 300, L-39, PZ T-28 Trojan
Erde: Team Magic E4JS

Frostfalke

RCLine User

Wohnort: Leipzig / Sachsen

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243

Freitag, 25. August 2006, 22:08

Auch mit 1:1 steigst Du bei dem Profil und 90 Watt Leistung nur mit 1-2m pro s. Lass es 4 sein, dann fehlen immer noch 1500 m !!!

Also Thermik ist im Grunde immer und überall, es gibt nicht nur die Thermik unter Wolken sondern auch Flächenthermik usw.

Einen Tag fast ohne Thermik erwischst Du eigentlich bloß, wenn Du genau im Zentrum eines Tiefs sitzt, es den ganzen Tag wie aus Eimern regnet, Du überall (Luft und Boden) die gleiche Temperatur hast und die Sonne nicht rauskommt. Wind dabei unter 5 km/h Dann hat man nur selten irgendwas...


Ansonsten hilft Deinem Segler immer etwas. :-)(-: Deshalb kommt der Unterschied zwischen Rechnung und Flugzeit. Ich wollte Dir dabei ja bloß sagen, daß Thermik nicht nur heißt es zieht meinen Segler nach oben, sondern auch wenn er nicht so schnell sinkt noch Thermik da ist. :-)(-: :-)(-: :-)(-:


Nette Grüße


Christoph
Wenn die Sache irre wird, werden die Irren zu Profis! :D :D :wall: :wall:

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Giskard

RCLine User

Wohnort: Klagenfurt, Österreich

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244

Freitag, 25. August 2006, 22:17

Hallo Christoph,

ich fliege an einem leichten Hang (eine leicht abfallende Wiese, hinter mir ein Berg, vor mir das Tal). Da ist auch fast immer ein wenig Wind. Vielleicht hilft mir das oben zu bleiben?

Deine rechnerischen Ausführungen machen absolut Sinn! Ich habe bei meinen Flugzeiten aber auch nicht "geschätzt", sondern mit meiner Fernsteuerung gestoppt :-) ... vielleicht ist es ja der leichte (mitunter leider auch manchmal starke bis böige) Wind der mir zusätzlichen Auftrieb verschafft?

lg
Michael
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Giskard

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Wohnort: Klagenfurt, Österreich

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245

Freitag, 25. August 2006, 22:20

Zitat

Original von Frostfalke
Einen Tag fast ohne Thermik erwischst Du eigentlich bloß, wenn Du genau im Zentrum eines Tiefs sitzt, es den ganzen Tag wie aus Eimern regnet, Du überall (Luft und Boden) die gleiche Temperatur hast und die Sonne nicht rauskommt. Wind dabei unter 5 km/h Dann hat man nur selten irgendwas...


Weil dus gerade erwähnst, da hatten wir letztens so einen verrückten Tag. Mein Flugkollege sagt mir noch "hau ihn heute nicht raus, da geht gar nix...". Ich musste es natürlich probieren. Wir hatten einen so schlimmen Tiefdruck/Abwind dass ich um den Segler _mit Motor_ auf Höhe _zu halten_ ständig ziehen musste. Stell dir das mal vor....gott sei dank hab ich ihn heil runtergebracht ;-)

lg
Michael
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Frostfalke

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Wohnort: Leipzig / Sachsen

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246

Freitag, 25. August 2006, 22:31

Zitat

Original von Giskard
Hallo Christoph,

ich fliege an einem leichten Hang (eine leicht abfallende Wiese, hinter mir ein Berg, vor mir das Tal). Da ist auch fast immer ein wenig Wind. Vielleicht hilft mir das oben zu bleiben?

Deine rechnerischen Ausführungen machen absolut Sinn! Ich habe bei meinen Flugzeiten aber auch nicht "geschätzt", sondern mit meiner Fernsteuerung gestoppt :-) ... vielleicht ist es ja der leichte (mitunter leider auch manchmal starke bis böige) Wind der mir zusätzlichen Auftrieb verschafft?

lg
Michael


Hallöchen,

die Flugzeit bezweifelt auch gar keiner! Ich wollte damit bloß aufzeigen, daß fast immer Thermik da ist.

Jede Luftbewegung die nicht nach unten geht hilft. Am Hang mit Wind auf dem Hang = Aufwind = Modell wird "leichter" = längere Flugzeit (das gleiche bei Thermik).

Bei Wind von vorn:


Ein Profil erzeugt Auftrieb, die halbsymetrischen mehr. Die Luft muß obenrum einen längerne Weg als untenrum, deshalb strömt sie oben schneller als unten, dadurch entsteht ein Vakkum und dadurch wird Auftrieb produziert. (Der Flieger saugt sich sozusagen nach oben) Wenig Strömung wenig Auftrieb, viel Strömung viel Auftrieb, Wind erhöht Strömgeschwindigkeit = mehr Auftrieb = längere Flugzeit (Kurzversion vereinfacht).

Am Hang = Wind von vorn und von unten = doppelt Geil!!!!


Nette Grüße

Christoph
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Giskard

RCLine User

Wohnort: Klagenfurt, Österreich

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247

Freitag, 25. August 2006, 23:43

Zitat

Original von Frostfalke
die Flugzeit bezweifelt auch gar keiner! Ich wollte damit bloß aufzeigen, daß fast immer Thermik da ist.


Das hatte ich in deiner ersten Post anders (falsch) verstanden - sorry, mein Fehler :-)

lg
Michael
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Frostfalke

RCLine User

Wohnort: Leipzig / Sachsen

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248

Samstag, 26. August 2006, 09:57

Zitat

Original von Giskard

Zitat

Original von Frostfalke
Einen Tag fast ohne Thermik erwischst Du eigentlich bloß, wenn Du genau im Zentrum eines Tiefs sitzt, es den ganzen Tag wie aus Eimern regnet, Du überall (Luft und Boden) die gleiche Temperatur hast und die Sonne nicht rauskommt. Wind dabei unter 5 km/h Dann hat man nur selten irgendwas...


Weil dus gerade erwähnst, da hatten wir letztens so einen verrückten Tag. Mein Flugkollege sagt mir noch "hau ihn heute nicht raus, da geht gar nix...". Ich musste es natürlich probieren. Wir hatten einen so schlimmen Tiefdruck/Abwind dass ich um den Segler _mit Motor_ auf Höhe _zu halten_ ständig ziehen musste. Stell dir das mal vor....gott sei dank hab ich ihn heil runtergebracht ;-)

lg
Michael



Yep sowas gibts, daß ist dann das Gegenteil von Thermik, klar wo was rauf geht muß auch irgendwo was runter :-)(-: Außer bei der Mutti da gehts eher rauf und rein und dann erst runter ähhh.... falsches Thema *duckundwech* :-)(-: :-)(-: :-)(-:
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249

Samstag, 26. August 2006, 11:34

Hallo!
Eine Anmerkung zu Christophs ausführungen, die (z.B. zum "Geschehen" am Profil) mal sehr vereinfacht so stehen gelassen werden kann ;)
(sonst "driftet" der Thread total ab....)
ABER: das mit dem Wind von vorn (NUR VON VORN!) ist schlichtweg falsch (verstanden).
Ein Flugobjekt hat eine Eigengeschwindigkeit von z.B. 20km/h bei dem sich sein "typ. Eigensinken" einstellt.
Kommt jetzt der Wind von 20km/h genau horizontal , wird das Objekt immer genau über dem gleichen Punkt über dem Erdboden bleiben, und mit seinem typ. Eigensinken senkrecht zur Erde sinken.
Wenn beim gleichen Objekt, nun z.B. 30km/h wind genau von vorn bläst, dann geht's mit 10km/h rückwärts und mit dem typ. Eigensinken erdwärts.

Auch das war jetzt vereinfacht dargestellt, denn die Verschiebung, die sich aufgrund der Bahnneigung von horizontaler Geschwindigkeit und vertikalem Sinken ergibt, habe ich jetzt mal beiseite gelassen.

Warum ist das so?
Weil sich ein frei in der Luft bewegendes Flogobjekt immer mit dem sich bewegenden "Luftpaket" bewegt.
D.h. ein Flächenmodell wird (ohne Eingriff des Piloten) immer mit seinen typ. Eigengeschw. in der Luft unterwegs sein.
Nur wir am Boden, "sehen" das Objekt je nach Wind von vorn oder hinten dann um diesen Betrag schneller oder langsamer (relativ).

Wers nicht glaubt: Macht mal einen Ballonflug, ähm Ballonfahrt.

Ein Ballon hat prinzipbedingt keine "Eigenfahrt" (Horizontalgeschwindigkeit).
Die Passagiere in der Gondel "empfinden" die Fahrt immer in Ruhe (ohne Fahrtwind), egal wie schnell der Ballon in der Realität vom Wind übers Land gepustet wird.

ODER

Werdet Gleitschirmflieger, da werdet ihr das mit der Vorwärtsgeschw. (unangenehmer mit der Rückwärtsgeschw.) beim Landen jedesmal bestätigt finden.

Grüße
Reinhard

Frostfalke

RCLine User

Wohnort: Leipzig / Sachsen

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250

Samstag, 26. August 2006, 18:51

Yep so gesehen hat Reinhard vollkommen recht mit dem Wind von vorn. Ich hatte mich mal der Praxis und Verständlichkeit Willen in allen Belangen zu vereinfacht ausgedrückt. (Wollte hier nicht mit Ca, Liftfaktor, Rezahlen usw. kommen)

Aber in der Praxis bei Wind von vorn bleibt der Segler trotzdem länger oben, daß liegt dann eben an den Gründen die Reinhard außen vor gelassen hat. Reden wir jetzt mal nicht von Motor und Aufwind und allen Randerscheinungen sondern nur von (nicht existenten) Laborwind von vorn:

(Ich versuche mich jetzt wieder vereinfacht auszudrücken)

Also Euer Segler braucht erstmal eine gewisse Energie um sich zu bewegen und zu fliegen. Ohne Wind erzeuge ich die mit Hilfe der Gravitation, Nase runter, durch die Anziehungskraft nimmt der Segler fahrt auf, Profil wird angeströmt und erzeugt Auftrieb. Je besser das Profil, desto weniger muß die Nase runter. Bei der mantragenden Zunft wird das mit Gleitzahlen ausgedrückt z.B. 45 heißt dann 1km senkrecht steigen bringt ohne Einfluß 45 km abgleiten.

Bei Wind kommt schon Energie anschlawenzelt und strömt meine Flächen an, das bringt mir sozusagen kostenlosen Auftrieb und sorgt dafür, daß ich die Nase weniger runter nehmen muß, weshalb ich länger gleiten kann.

@ Reinhard, ich hoffe ich hab das so richtig erklärt, wenn nicht verbessere mich bitte.

Nette Grüße


Christoph
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251

Samstag, 26. August 2006, 19:47

Sorry Christoph, leider wieder falsch.

Zitat

Bei Wind kommt schon Energie anschlawenzelt und strömt meine Flächen an, das bringt mir sozusagen kostenlosen Auftrieb und sorgt dafür, daß ich die Nase weniger runter nehmen muß, weshalb ich länger gleiten kann.


Wenn der Flieger nicht gefesselt ist, gibt's leider keinen Auftrieb, weil der Flieger von dem Wind von vorn "nix merkt".
Wie gesagt, wir sprechen von dem Fall, das der Flieger nicht an einem Hang oder in einem thermischen Aufwindfeld ist. Also jede Windkraftkomponente von unten (aufsteigende Luft) ausgeschlossen ist.
Den Versuch könnte man z.B. auch an einem Strand mit einem Modell machen, weil bei konstantem Seewind dieses "Luftpaket" völlig unverwirbelt an kommt.
Das Problem ist nur, dass man das Modell so trimmen müsste, dass seine Vorwärtsgeschwindigkeit (bei Windstille) genau der Windgeschwindigkeit des Seewindes entspricht, was ich für nicht wirklich machbar erachte.

Daher:
Wie gesagt, werde Gleitschirmflieger, oder mach 'ne Ballonfahrt, dann spürst du es am eigenen Leib, garantiert.
Oder: Mach mal mit 'nem Sportflieger einen Flug an einem windigen Tag, wobei der Wind nicht böig sein sollte. Maschine austrimmen, z.B. auf 130 km/h.
Dann ist es egal, ob du mit der Maschine mit oder gegen den überregionalen Wind fliegst, der Fahrtmesser der Maschine wird immer 130 km/h anzeigen, und du wirst weder steigen noch fallen. Wenn doch, dann ist der Grund in Turbulenzen zu suchen, weil es wohl keine wirkliche Wetterbedingung geben wird ohne irgendwelche vertikalen Luftströmungen, wie du selbst ja schon ausgeführt hast.

Ach ja, und das hat überhaupt nix mit Ca und Re-Zahlen zu tun.

Grüße
Reinhard

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »paraglider42« (26. August 2006, 19:48)


Frostfalke

RCLine User

Wohnort: Leipzig / Sachsen

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252

Samstag, 26. August 2006, 20:50

Ne sorry aber warum haben dann die echten Segler vorn nen Bindfaden, damit sie immer genau gerade im Wind sind? Damit sie nicht seitlich schieben sondern der Segler maximal vom Wind profitieren. Eins ist klar, wir alle haben schon beobachtet, daß ein Segler bei Frontwind länger oben bleibt...

Du meinst also, daß wir bei Wind aufgrund von Turbolenzen und dem daraus resultierenden "Schubsern" nach oben länger oben bleiben?


Aber Deinem Sportmaschienenbeispiel kann ich gerade nichtmehr folgen, Nehme wir mal Start und Landung als Beispiel wenn ich mit Rückenwind lande bekomme ich eher einen Strömungsabriss als mit Frontwind, warum, weil die Luft von der falschen Seite auf mein Profil bläst und die Luftteilchen die richtig rum kommen beim strömen stört. Somit bekomme ich doch weniger Teilchen an der Tragfläche die richtig strömen, Ergo sinkt die Re - Zahl, sinkt diese verringert sich mein Auftrieb.... also muß der Effekt auch andersrum klappen oder wo liegt mein Denkfehler?
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253

Sonntag, 27. August 2006, 09:41

Hallo Christoph,

ja, wie du selbst vermutest, Denkfehler auf der ganzen Linie .............

Der Wollfaden bei den Seglern ist dazu da, dass man in der Kurve nicht "schiebt", also richtig mit dem Seitenruder unterstützt, weil sonst der ganze Flieger "schräg" (schiebt) fliegt, was einen größeren Luftwiderstand bedeutet (Rumpf). Sowas wird dann beim Slip (zur Landung) ja bewußt herbei geführt, um Höhe abzubauen..............

Definitiv: ein Segler bleibt bei unverwirbelter Luft NUR von GENAU vorne NICHT länger in der Luft (in der Ebene) --> UND FINGER WEG VOM HÖHENRUDER!

Sportmaschinenbeispiel:
vergiss den ganzen Kram (Entschuldigung) mit den Luftteilchen usw.
Das mit dem Strömungsabriss ist allein ein Fehler des Piloten!
Warum? Weil der Augen hat, und der Flieger nicht ;)
Der Pilot stellt mit seinen Sinnen fest, dass er (bei Rückenwind) schneller über Grund (!) fliegt. Intuitiv (vielleicht auch aus technischen Gründen->Reifen usw.) will er nun auf die "richtige" Landegeschwindigkeit "abbremsen". Dazu "zieht" er, macht den Flieger zum umgebenden Luftpaket zu langsam, und deshalb reißt die Strömung ab.

Das war jetzt mein letzter Beitrag zu dem Thema.
Nochmal:
Selbstversuch macht kluch.............
ODER
mal in einen Theorieblock der Segelflieger/PPL o.ä. setzen.
Das geht oft für einen Obulus in die Kaffeekasse und ist sehr interessant.

Grüße
Reinhard

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »paraglider42« (27. August 2006, 10:21)


<johannes>

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Wohnort: Westerwald

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254

Sonntag, 27. August 2006, 10:36

Hallo,
wollte mal fragen ob man in den EG Elektro vllt. einen AXI 2808/24 an 3s Tanic 2220mAh verbauen kann , wenn ja mit welcher Luftschraube??

EDIT: wenn nein könnte man das vllt. in den kleinen oder Großen Magister einbauen??
Gruß Johannes

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »<johannes>« (27. August 2006, 10:38)


<johannes>

RCLine User

Wohnort: Westerwald

Beruf: Schüler

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255

Montag, 28. August 2006, 14:39

UP keiner erfahrungen mit dem antrieb ??
Gruß Johannes


Giskard

RCLine User

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256

Montag, 28. August 2006, 14:48

Hallo Johannes,

1) der Einbau eines Aussenläufers in den EGE erfordert Bastelarbeit, da er darauf noch nicht vorbereitet ist.
2) der von dir beschriebene AXI ist 120g schwer und bringt ~1,5kg Standschub. Soviel brauchst/willst du beim EGE nicht (1:1 ist mehr als ausreichend). Besser ein leichteres Antriebssystem - ist ja ein Segler.

Der 2808 geht in ner MiniMag sicher gut - ist damit auch ziemlich übermotorisiert. Ein Freund fliegt den 2212/20 in ner MiniMag und damit geht sie schon sehr super.

Im mit dem EGE vergleichbaren Robbe Arcus fliege ich einen Robbe Roxxy 2827/26 Aussenläufer (ca. 50g) der rund 700-800g Standschub bringt. Damit ist die Steigleistung mehr als ausreichend.

(Viel) mehr Power bringt beim EGE auch nix ... ist ja kein Hotliner :-)

EDIT: Eine 9x5er Aerocam KLS harmonisiert ganz gut mit dem 2808/24.

lg
Michael
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Giskard« (28. August 2006, 14:50)


<johannes>

RCLine User

Wohnort: Westerwald

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257

Montag, 28. August 2006, 18:30

mmh gäbe es denn ein Modell was mit dem 2808/24 gut geht aber nicht übermotorisiert ist außer den Kunstflugmodellen wie x-rock ect. ??
Gruß Johannes


Giskard

RCLine User

Wohnort: Klagenfurt, Österreich

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258

Montag, 28. August 2006, 20:25

Hallo Johannes!

Such dir ein Modell zwischen 1000 und 1300g mit dem du keinen 3D Flug machen willst. Modelle zwischen 1000 und 1300g werden mit diesem Motor gut gehen.

Wenn du 3D Flug machen willst, dann Modelle bis 700g.

Bevor wir dir ein spezifisches Modell empfehlen können, müssten wir deine bisherige Flugerfahrung kennen und auch was du dir von deinem neuen Modell erwartest.

Auf jeden Fall gehört dies dann aber nicht mehr in diesen Thread, sondern in einen neuen mit aussagekräftigen Inhalt, sodass dir bestmöglich geholfen werden kann.

lg
Michael
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FunFlyer29

RCLine Neu User

Wohnort: 96142 Hollfeld

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259

Donnerstag, 31. August 2006, 21:17

Hallo,
ich werde mir jetzt auch einen Arcus zulegen (Segler).
In den Rumpf auf Höhe und Seite werde ich die HS 81 einbauen.
Sind die HS 55 oder GWS IQ-120BB denn stark genug für die Querruder ?
Oder passen in die Flächen auch die HS 81 ?
Welche Servos könnt Ihr mir für die Querruder empfehlen ?
Welchen Empfängerakku sollte ich für die Seglerversion verwenden ?

Im voraus vielen Dank für Eure Hilfe.

Herzliche Grüße.
Christoph

stein

RCLine User

  • »stein« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Juelich, NRW

Beruf: Kaufmann

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260

Freitag, 1. September 2006, 07:42

HI !

Neee, nimm keine Micro Servos !

Ich habe Hitec HS-81 drin. Habe einfach die die vorhandeen Aussparungen vergrößert.

Servo über die Aussparung mittig legen, mit Filzstift die Umrisse übertragen, aber schauen, dass der Servoarm dann noch passend zur Aussparung für die Ruderhörner im Querruder steht, Zeug raustüdeln und gut ist.

Empfängerakku bei einem Segler ?
NimH mit 1100 mAh dürfte absolut ausreichend sein, bei Ambitionen auf extrem lange Flugzeiten nimm welche mit 2000 und mehr, die gibt es immer noch im AA Format und sollten somit passen !

Gruss
Hans-Willi

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »stein« (1. September 2006, 07:43)