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FallenAngel2k

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321

Dienstag, 17. Oktober 2006, 18:16

hatte verstanden, die Abdeckungen stehen über. :nuts:

Genauer Lesen soll helfen :wall:

in dem Fall natürlich einfach abkleben :D
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »FallenAngel2k« (17. Oktober 2006, 18:39)


322

Dienstag, 17. Oktober 2006, 19:26

Ich denke mal die Endleisten sind extra so dick, obwohl es aerodynamisch natürlich nicht so toll ist, damit sie stabiler sind.
Würde die Endleiste auf Null auslaufen, dann wären sie wohl sehr empfindlich.

Den Kompromiss muss man wohl bei einem Schaumbomber eingehen.




DeXXo

FallenAngel2k

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323

Dienstag, 17. Oktober 2006, 20:11

wieviel bringt es, sie anzupassen?
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Ben_16

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324

Dienstag, 17. Oktober 2006, 21:12

Das ist eben die Frage, hast du was davon, wenn der Flieger vielleicht fast unmerklich besser gleitet, aber die Endleiste nicht mehr belastbar ist?

Übrigens find ich die Segelleistung für nen Schaumflieger genial, wie viele Elapor oder Styrosegler halten sich besser oben?

Giskard

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325

Dienstag, 17. Oktober 2006, 21:39

Zitat

Original von Ben_16
Übrigens find ich die Segelleistung für nen Schaumflieger genial, wie viele Elapor oder Styrosegler halten sich besser oben?


Also ich würde mich getrauen diese Frage auch auf nicht-Schaumflieger auszuweiten. Wenn es rein um Thermik geht, bin ich bei uns im Club oft (nicht immer) länger oben als so manche nicht-Schaumwaffel :-)

lg
Michael
Wäre super wenn ihr mal reinschaut, bewertet, kommentiert:

FallenAngel2k

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326

Dienstag, 17. Oktober 2006, 21:47

jo, der arcus gleitet leckerst! Landen schwierig gemacht ;)
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svxch

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327

Dienstag, 17. Oktober 2006, 22:47

kann ich nur bestätigen. nach der Arbeit muss ich mich beeilen, dass ich den Akku "leer" fliege, bevor es dunkel wird. der will fast nicht mehr runter :D
Gruss Kusi

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Luft: Cessna 400 Corvallis, Condor 2.5, PZ Extra 300, L-39, PZ T-28 Trojan
Erde: Team Magic E4JS

Ben_16

RCLine User

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328

Mittwoch, 18. Oktober 2006, 06:37

Das Gefühl kenn ich auch :D

Mit dem landen hab ich aber keine Probleme, falls er mal wirklich noch zu hoch ist, schalt ich meine Landeklappen ein und dann kommt der runter wie im Fahrstuhl :ok:

FallenAngel2k

RCLine User

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329

Mittwoch, 18. Oktober 2006, 11:35

am Hang sind die hochgestellten Queerruder teilweise nicht genug. Ich denke wirklich über Störklappen nach. War vor kurzem am Tagebau Garzweiler. Der Hang ist erste Sahne, zum Landen ist aber kaum Platz und man muss sehr aufpassen. Keine 50m von meinem Flugort entfernt liegt die A 61.

Zudem Stehen alle paar Meter Metallstangen von der Sprinkleranlage und versperren.

Und zu guter Letzt trägt der Hang auch noch weit hinter der Kante. Dreht man zum Hang, um zu landen, wird der Arcus sauschnell und gewinnt wieder weiter an Höhe!

Aber zum Glück ist der Flieger sehr solide und steckt gut was weg! :evil:
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FallenAngel2k

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330

Donnerstag, 19. Oktober 2006, 01:08

Das mit den Störklappen kann ich wohl vergessen, da die Querruder fast bis zu dem Höhenruder reichen. Naja, evtl 90° ausschlag nach oben? :D
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331

Freitag, 20. Oktober 2006, 11:35

Ruderscharniere

Hallo,

hat eigendlich schon jemand Langzeiterfahrung bezüglich der Haltbarkeit der Ruderscharniere am Arcus?

Hält das dünne Elapor ewig, oder sollte man zur Sicherheit die Ruder zusätzlich mit Tape anschlagen?





Gruß DeXXo

BlueAngel

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332

Freitag, 20. Oktober 2006, 18:14

Ich hab die Ruder fast ganz abgetrennt und dann Uhu Por in den Spalt gestrichen.
Funktioniert super!
Schon seid 1,5 Monaten.

Ben_16

RCLine User

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333

Freitag, 20. Oktober 2006, 19:06

Hallo, ´
meiner hat inzwischen locker 30-40 Flüge drauf, bis jetzt halten die Original-Scharniere, langzeiterfahrung steht noch aus.

Ben

334

Samstag, 21. Oktober 2006, 18:28

Erfahrungen zum Arcus

Ich habe in meinem EGE den ersten Speed400 inzwischen verschlissen und wollte auf Brushless umsteigen. Da das beim EGE eine ziemliche Bastelei werden kann und außerdem Flächen und Rumpf bei meinem Exemplar auch schon deutliche Verschleißerscheinungen zeigen, habe ich mir einen Arcus zugelegt. Meine Erfahrungen im Folgenden.

Wenn ich von besser oder schlechter rede, bezieht sich das auf den Vergleich mit dem EGE. Ich kann natürlich nur die beiden Exemplare (Arcus/EGE) vergleichen, die ich habe. Ich kann nicht beurteilen, ob ich bezüglich der Qualität der Teile besonders gute oder schlechte Exemplare erwischt habe.


Positives:
* Der Arcus ist deutlich leichter als der EGE.
* Die Röhrchen für die Höhen und Seitenruderanlenkungen sind aus CFK, was den Rumpf trotz geringerem Querschnitt deutlich stabiler macht.
* Der Akkuschacht ist sehr tief, was große Akkus zulässt, jedoch nur bei leichtem Motor (<40g). Bei schwerem Motor muss der Akku kurz sein und weit nach hinten geschoben werden.
* In den Akkuschacht passen auch AA-Packs mit 52x15mm Querschnitt, wenn der Akku billig sein soll.
* Das Material scheint eine härtere Oberfläche zu haben. Auch nach mehreren Landungen auf einer holprigen Wiese mit starren Halmen habe ich keine Kerben im Schaum
* Flugleistungen allgemein sind meiner Meinung nach besser. Insbesondere kann man den Arcus auch mit geringem Gewicht schnell fliegen.
* Die Querruder sind größer und wirken besser. Damit ist auch die Wirkung als Spoiler beim Landen besser. Da der Schwerpunkt weiter hinten liegt, ist beim Einsatz der Spoiler weniger Kompensation durch Tiefenruder nötig.

Negatives:
* Der Holm in meinem Bausatz war sehr krumm (1cm durchgebogen). Aus Gewichtsgründen habe ich ihn ohnehin durch einen CFK-Holm ersetzt.
* Die Kabinenhaube steht bis zu 3mm über, da sie nicht richtig auf die Öffnung passt.
* Die Endleiste des Höhenruders ist 5mm (!) dick. Offenbar ist da was schief gelaufen, da auch das Scharnier entsprechend dick und unflexibel ist. Seiten und Querruder sind mit 3mm und leichtgängigen Scharnieren ok.
* die Abdeckungen der Holmschächte passen nicht richtig. Es bleibt ein 1mm Spalt. Einer von beiden war sogar leidlich nachgearbeitet, damit er nicht über die Fläche raussteht.
* Der Rumpf ist schlampig zusammengeklebt. Das Röhrchen in der Mitte des Akkuschachtes steht bei mir hoch und schlitzt die Akkus auf. Die Auflage des Höhenruders war versetzt und musste nachgearbeitet werden.
* Die beigelegten Ruderanlenkungen sind Mist, wie schon häufiger hier beschrieben
* Der Querschnitt des Akkuschachtes ändert sich in der Hälfte, so dass schmale, hohe Akkus (>15mm) nur bis zur Durchführung der Querruderkabel eingeschoben werden können. Damit ist jedoch der Schwerpunkt nich zu erreichen. Nacharbeiten ist kaum machbar, da man an die Stelle schlecht mit dem Messer hinkommt.
* Die Tragflächen stecken extrem locker im Rumpf. Bei mir ist an den meisten Stellen ein 1mm Spalt zwischen Fläche und Rumpf.
* Das Klettband zum Verbinden der Flächenhäflten trägt zu viel auf. Vor dem Aufkleben muss man ca 2mm vom Schaum abschneiden, da sonst die Flächen noch lockerer im Rumpf stecken.

Was mir lieber wäre:
* Den Rumpf hätte ich lieber selbst zusammengebaut. Dann wäre er auch gerade und ich hätte den Akkuschacht anpassen können.
* Die Motorhalterung könnte etwas in der Rumpfnase klemmen. Damit könnte man sich das Festkleben sparen und den Motor bei Bedarf einfacher rausnehmen.

Mein Setup:
* 4x ES05 (Conrad)
* Thunderbird 18
* GWS 2212, neu gewickelt mit 13x0,5 D
* 7x4 Klapplatte
* 3s1200 Polyquest
* Jeti Rex5Plus

640g Abfluggewicht.

Die 3s mit 7x4 ist eine Notlösung. Auf Dauer soll eine 10x8 mit 2s und 2000..3000 mAh rein.

Trotz kleiner hochdrehender Latte und Stromaufnahme von nur 6A steigt der Arcus ganz ordentlich und vorallem deutlich besser als der EGE mit Speed400 bei vergleichbarer Leistungsaufnahme. Ich schätze mal so etwa 3m/s, da er nach 1min Motorlaufzeit kaum noch zu erkennen ist.

Ich habe die Servos nicht versetzt, sondern in die vordere Position nebeneinander montiert, damit der Akku einfacher zu wecheln ist. Bei meinem Setup liegt der Schwerpunkt ohne Akku recht genau bei 95mm. Somit kann ich verschiedene Akkus fliegen, solange ich sie genau im Schwerpunkt plazieren kann.

Die Flugleistungen des Arcus sind aus meiner Sicht deutlich besser, als die des EGE. Insbesonderere der Geschwindigkeitsbereich geht trotz geringerem Gewicht deutlich weiter nach oben.

Fazit: Der Arcus in der Qualität von Multiplex wäre der perfekte Schaumsegler.

Frank

FallenAngel2k

RCLine User

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335

Samstag, 21. Oktober 2006, 20:32

hmm, krummer Holm?

Da hast du wirklich ein schlechtes Modell erwischt.

Angeblich ist der Holm auch aus CFK.
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lohmy

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336

Samstag, 21. Oktober 2006, 21:11

Hallo,

da der Arcrus angeblich schneller ist hab ich folgende Frage: lässt sich der Arcrus denn auch so eng kreisen, wie der EG? Ich hab bei uns aufm Platz gesehen, wie ein Kollege den EG sehr eng hat kreisen lassen, und ist dabei auch nicht viel stärker gesunken (ohne Thermik). In 1,5 m höhe nochmal um 180° gedreht usw... Also mir ist der Segler für seine Spannweite sehr wendig vorgekommen.

geht das mit dem Arcus auch so gut?

bin noch unentschlossen welcher Flieger es werden soll....

svxch

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337

Samstag, 21. Oktober 2006, 21:18

@ flo

ja, enge Kreise geht wunderbar. das andere habe ich noch nie probiert.

@ Frank

Da musst Du ein ganz schlechtes Montagsmodell erwischt haben. Ausser die etwas dicke Nasenleiste beim Höhenruder (wirkt sich aber nicht negativ aus) war bei meinem Exemplar alles i.O. Vielleicht schreibst Du mal an Robbe.......
Gruss Kusi

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FallenAngel2k

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338

Sonntag, 22. Oktober 2006, 09:44

Zitat

Original von lohmy
Hallo,

da der Arcrus angeblich schneller ist hab ich folgende Frage: lässt sich der Arcrus denn auch so eng kreisen, wie der EG? Ich hab bei uns aufm Platz gesehen, wie ein Kollege den EG sehr eng hat kreisen lassen, und ist dabei auch nicht viel stärker gesunken (ohne Thermik). In 1,5 m höhe nochmal um 180° gedreht usw... Also mir ist der Segler für seine Spannweite sehr wendig vorgekommen.

geht das mit dem Arcus auch so gut?

bin noch unentschlossen welcher Flieger es werden soll....


Hi!

Trotz gut einem Kilo Abfluggewicht bei meinem brauche ich für eine scharfe Wende nur ca 2 m
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rudi48

RCLine User

Wohnort: Wiesbaden

Beruf: Dipl. Ing. (FH)

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339

Sonntag, 22. Oktober 2006, 10:06

RE: Erfahrungen zum Arcus

Hallo Frank,
vielen Dank für Deinen guten Erfahrungsbericht zum Arcus. Ich habe ganz ähnliche Erfahrungen gemacht. Mittlerweile bin ich bei einem 2S Akku PolyQuest XP 1200 mAh mit einem Graupner CAM folding prop 12x6" gelandet. Der Motor ist auch ein GWS 2212/13T. Damit schaffe ich eine gute Effizienz von 7,0 g/W. Das ist dem großen Propeller zu verdanken. Im EasyGlider habe ich gerade den gleichen Motor eingebaut, mit einem Aeronaut CAM carbon 9,5x5" Propeller mit 3S 1300 mAh Akku. Damit schaffe ich zwar ungefähr den gleichen Standschub, aber die Effizienz liegt nur bei 5,1 g/W. Das habe ich im Detail auf meiner homepage www.rudisflugis.de bei "Die Modelle/Arcus" oder "Die Modelle/EasyGlider" dokumentiert.
Viele Grüße, Rudi
EasyStar, TwinStar2, EasyGliderElectric, FunJet, MinMag, Arcus, Parkmaster3D, Polaris, LiPo Fan :), www.rudisflugis.de

lohmy

RCLine User

Wohnort: c.a. 50km östlich von München

Beruf: Realschüler

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340

Sonntag, 22. Oktober 2006, 10:27

RE: Erfahrungen zum Arcus

Hi,

2meter zum Wenden hört sich ja schonmal gut an.

Hat jemand nen direkten vergleich bei engen Kuve?(Rudi ;) ) Beim EG geht das ja so, dass man voll Seite geben kann höhenruder dazuziehen, und mit Querruder minimal stüzen. Also nicht mit der *in die kurve leg und rüberziehmethode*.

Wie siehts im Vergleich zum Arcus aus?