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BartWal

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201

Freitag, 20. Februar 2009, 19:02

Hey, Leute ich habe letzten Sonntag "LenAir" im Forum entdeckt. Ein super Teil mit phantastischem Flugbild. Der Plan wurde runtergeladen, seit dem bin ich am nachbauen.
Eine änderung werd ich bei mir vornehmen und die Nasenleiste durch einen Balsa-
rundholz ersetzen. Ich verspreche mir davon weniger Schleifarbeit und leichteres beplanken der Flächennase.Ausserdem werd ich den hohlraum zwischen Holm und
Flächensteckung ausfüllen und beitseitig verkasten.
Ich bin gespannt wieweit ich komme, da ich nach 30 Jahren wieder anfange Modellflug
zu betreiben. :w :shake:
LG Fliewatüt

Der Weg (bauen) ist das Ziel

Soviel Computer wie nötig, sowenig wie möglich

cebudom

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202

Freitag, 20. Februar 2009, 21:49

Na dann viel Spass und bitte Bauanleitung posten :)

Werner_Just

RCLine User

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203

Samstag, 28. Februar 2009, 15:32

Hallo,

so ich komme gerade vom Erstflug zurück.
ein paar letzte Kontrollen...
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[SIZE=1]Was mir an Fachwissen fehlt kompensiere ich durch mangelnde Erfahrung[/SIZE]

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Werner_Just

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204

Samstag, 28. Februar 2009, 15:40

dann die ersten Würfe.

Und die LenAir fliegt! Und wie!
Sie gleitet und gleitet und will gar nicht mehr runter. Einfach nur klasse! Die Ruderausschläge sind etwas zu groß, aber das ist ja schnell geändert.
»Werner_Just« hat folgendes Bild angehängt:
  • erste Würfe.jpg
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Werner_Just

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205

Samstag, 28. Februar 2009, 15:58

Ja und dann die ersten Flüge mit Motor.
Der Sturz ist zu gering, etwas tiefe dabei und ab auf Sicherheitshöhe und ein paar Kreise ziehen. Ziemlich böig heute.
Wind mag sie nicht so richtig, bzw. für das heutige Wetter müsste sie sich noch ein paar Gramm Blei anfuttern. Sie wird nett durchgeschüttelt.

Bilder hab ich leider keine davon :(

Beim zweiten Flug wird sie nochmal kräftig durchgeschüttelt, was die Flächensteckungen anscheinend nicht mögen und brechen. Meine LenAir verliert ihre Flügel und schlägt ins Feld ein.

Die Flügel überstehen den Absturz nahezu unverwundet, das Rumpfboot ist aber hin.

Was hab ich daraus gelernt, ein Alurohr ist auch mit Rowings und Epoxi gefüllt als Steckung ungeeignet :wall:
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  • Flügel links.jpg
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Werner_Just

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206

Samstag, 28. Februar 2009, 15:58

-
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  • Flügel rechts.jpg
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Werner_Just

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207

Samstag, 28. Februar 2009, 16:01

Alles da.
Leider kaputt.
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  • Rumpf.jpg
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Werner_Just

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208

Samstag, 28. Februar 2009, 16:07

Der nächste Rumpf wird stabiler :evil:

Gruß
Werner

:shake:
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Willa

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209

Samstag, 28. Februar 2009, 16:16

Erstmal Glückwunsch zum Erstflug!
Aber was macht ihr immer mit meiner armen Lenair....... Schon der zweite Crash bei drei dokumentierten Nachbauten....
Wind ist aber wirklich nix für das Modell, da wackelt die ziemlich rum. Mit Blei auffüllen bringt dann auch nicht so viel, denn die Fluggeschwindigkeit wird kaum höher da das Profil für sehr langsamen Flug ausgelegt ist.
Das deine Steckung gebrochen ist finde ich erstaunlich, klingt eigentlich sehr stabil... Viel Erfolg beim Wiederaufbau!! Hoffe du berichtest über den nächsten "Erstflug"!

Viele Grüße,
William

Werner_Just

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210

Samstag, 28. Februar 2009, 16:43

Hallo William,

ich weiß auch nicht und ich entschuldige mich auch besonders bei der Namensgeberin. War keine Absicht. ;(

Sobald ein neuer Rumpf fertig ist werde ich wieder berichten und für den nächsten Erstflug werde ich meine Ungeduld zügeln und auf einen (fast) windstillen Tag warten - versprochen!

Und die nächste Steckung werde ich vorher auf Bruchfestigkeit testen. Eigentlich wollte ich Federstahl nehmen, nur dem hab ich nicht gebogen bekommen ???. Die Idee ein vorhandenes Alurohr zu füllen fand ich gut, leider war sie es nicht.
Rohr gebrochen, die Epoxifüllung bricht dann auch und die Rowings machen gar nichts, da sie an der Bruchstelle auf Biegung belastet werden. Nachher ist man immer schlauer.

Gruß
Werner
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BartWal

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211

Montag, 23. März 2009, 15:30

Hallo ich will mich mal wieder melden. Bin leider beruflich sehr eingespannt da bleibt wenig Zeit zum schreiben.Dafür habe ich schon viel gebaut.
Der Rumpf,das Leitwerk und die Flächenteile sind rohbaufertig .Ein Problem hab ich mit der Flächensteckung. Die Alurohre hab ich aus dem Baumarkt, da die Wandung zu dick ist, passen nur Gewindestangen(M 4) rein. Eine ist mir beim biegen schon durchgebrochen (waten scheiß) Ich suche gezogenen Stahldraht 3,5 mm, weil ich den Gewindestangen nicht traue.
Werden die Flächenteile einfach stumpf aneinander geklebt?
Habe viele Baustufenfotos, wenn ich zeit habe werde ich die mal reinstellen.
Habe die Quelle der Inspiration für dieses Modell in einem meiner Bücher über Vögel gefunden.
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  • Kornweihe02.jpg
LG Fliewatüt

Der Weg (bauen) ist das Ziel

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Willa

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212

Montag, 23. März 2009, 15:58

Hallo!
Ja, die Flächenteile werden stumpf aneinander geklebt (z.B. mit dünnflüssigem 24h Harz die Enden einstreichen, dann das Harz verdicken und nochmal einstreichen).
Als Flächensteckung habe ich einfach nen Aluvollstab genommen (aus dem Modellbauladen, ist hier die Qualität evtl. besser als bei dem Zeugs ausm Baumarkt?). Das hält nun schon ewig (auch Loopings).
Viele Grüße,
William

cebudom

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213

Mittwoch, 25. März 2009, 22:09

Ich muss sagen ich bin noch nen Anfänger, aber nichtsdestotrotz: Nur Bau-Noobs hier:

@Alu-Rohr:
Alu ist zwar ein sehr gutes Material aber nicht als gebogenes Rohr für ne Flächensteckung gedacht
1) alu wird beim biegen relativ stark kalt-verfestig, dadurch steigt zwar härte gering aber daufestigkeit nimmt ab
Dauerfestigkeit ist was das Material auf Wechselbeanspruchung aushält, also auf Schwingungen... also auf das was jedes modell ausgesetzt ist
2) alu aloxiert, dh härtet an der Luft aus
folgen: siehe punkt 1
3) harzfüllung bringt dir nichts, ist erstens spröde und zweitens wirkt nicht auf zug
Rohr wird aber auf Biegung beansprucht (Biegung ist unten Zug oben Druck... bzw umgekehrt je nach Fluglage/ bzw G-kräfte ; windkräfte etc....)

Fazit: Idee schlecht :shake:


@Gewindestangen
Das selbe -_-
1) Gewinde hat Kerbwirkung... erhöht die Spannung um den Kerbfaktor (geschätzt hier 2,5 bis 3)
Bei Wechselbeanspruchung (Schwingungen; Änderung der Fluglage; Windböhen etc..) ist Kerbwirkung sowieso das tödlichste ;)
2) Biegen = Kaltverfestigung
Also: Kaltverfestigung (an sich schon schlecht bei wechselbeanspruchung) und Kerbwirkung = Sollbruchstelle

Fazit: Idee ganz gaaaanz Schlecht :shake: :wall:


Summa summarum:
Weisheit durch Erfahrung ist schmerzhaft
Weisheit durch Nachdenken ist edel



Mfg
Dominik

Willa

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214

Mittwoch, 25. März 2009, 22:14

D.h. du schlägst vor die Flächen mit Tesafilm zu verbinden?

cebudom

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215

Mittwoch, 25. März 2009, 23:02

DAS wäre natürlich eine lösung :D

Na also Federstahl ist schon in Ordnung... hat sich ja auch bewährt ;)
Und die Steckung also die Rörchen wo du den V-Stift reingibst kann man ja auch aus Alu machen, die werden ja auch nicht so auf Biegung beansprucht

Kritisch ist halt der V-förmige Stift, also der verbindende Bauteil an sich
Er wird halt gerade an seiner kritischsten Stelle (Biegestelle) am meisten beansprucht

Es muss ja nicht Federstahl sein, Normaler Stahl tuts auch.... federstahl ist halt sehr elastisch und wandelt die Biegeenergie gut um
Machst ja nicht umsonst die Federung beim Auto aus ner Feder aus Federstahl
Das ist halt der Bauteil der die Kräfte übersträgt.... die Stoßdämpfer sind nur dazuda damit die Schwingungen/Vibrationen ausklingen



PS: und bisschen Aufwärmen vor dem Biegen hilft ja auch gegen Kaltverfestigung
Allerdings kann ich jetzt keine Temperaturangaben machen... kann mich nimma erinnern
Und wie es mit Vorglühen bei Federstahl ist weiß ich schon gar nicht :(

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »cebudom« (25. März 2009, 23:03)


Werner_Just

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216

Freitag, 27. März 2009, 09:39

Hallo Dominik,

Zitat

Ich muss sagen ich bin noch nen Anfänger, aber nichtsdestotrotz: Nur Bau-Noobs hier:
[...]
Fazit: Idee schlecht :shake:
herzlichen Dank für Deine deutlich verpätete klug Schei.. Warnung.
Auf den Gedanken etwas vorab nicht zuende gedacht zu haben bin ich auch gekommen.

Deine Erklärung zur Epoxy Füllung ist übrigens falsch. Das Problem ist nicht, das Epoxi spröde ist (was es nicht ist), sondern das das EModul von Epoxy deutlich geringer als das EModul des Aluminium ist.
Das Epoxy trägt damit nicht zur Aufnahme der Biegespannungen bei. Es verformt sich schon bei geringer Beanspruchung und die Spannungen treten damit weiterhin voll im, durch die Biegung vorgeschädigten, Alurohr auf.

Aber ich bin sicher Dir werden solche Fehler nieeee passieren. Du brauchst ja nichts schmerzlich zu lernen, den Du erlangst Deine ganze Erkenntnis durch Nachdenken und edle Weisheit.

Gruß
Werner


Warum wir, die aus Fehlern lernen deshalb in Deinen Augen allerdings lern unwillige Noobs seinen sollen ist mir unklar, außer Dir ginge es vornehmlich darum Dich in Deiner Genialität sonnen. Dann macht das Abquallifizieren Anderer als Noobs natürlich sinn.
[SIZE=1]Was mir an Fachwissen fehlt kompensiere ich durch mangelnde Erfahrung[/SIZE]

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Werner_Just« (27. März 2009, 09:39)


BartWal

RCLine Neu User

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217

Sonntag, 5. April 2009, 16:23

Hallo.zusammen!
Ich tu mich ein bischen schwer mit dem zusammenkleben der Tragflächen, Die Aussen-
flächen waren ja noch rellativ einfach zuverbinden. Bei den Mittelteilen und den Zentral-
flügel befürchte ich den Anstellwinkel und die V-form der vier Flächenteile nicht symetrisch
hinzukriegen. Soll ich mir extra dafür eine Helig bauen?

Hinzu kommt noch ein Problem. durch den Einsatz einer Scleifmaschiene wurde das
Profiel oben und unten beschädigt(Wie Heimwerker nun mal sind) So musste ich im mittelteil nach der Verkastung auch noch den Nasenbereich beplankenund und die Rippen mit Aufleimern versehen.
Bei dem Arbeitsmehraufwand hab ich keine lust dei Flächen nochmal zubauen. ???
LG Fliewatüt

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Willa

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218

Sonntag, 5. April 2009, 21:54

Hi!
Ja, von Hand schleifen birgt doch wesentlich weniger Gefahren bei so fragilen Holzkonstruktionen... Aber das weisst du ja nun auch :-D
Du müsstest dir eine ganz einfach Helling bauen. Zentralstücke zusammenstecken und ganz außen rechts und links mit Balsaleisten vertikal abstützen. Beide natürlich exakt gleich lang. Zentralstück mit Tesa am Baubrett festmachen. Dann die Mittelteile ebenfalls mit Balsaleisten abstützen und mit Wäscheklammern am Zentralstück festmachen. Darauf achten dass Nasen- und Endleiste exakt deckend sind. Und vorher Klebstoff benutzen...
Und bitte eine stabile Steckung beim Erstflug benutzen, nicht im Orkan fliegen und bitte erstmal einfach nur werfen und gleiten lassen! Den Motor kannst du dann ja immer noch einschalten.....


Viel Erfolg!

BartWal

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219

Mittwoch, 8. April 2009, 21:48

Hallo, Willa
was für Servos hast du eingebaut? Ich hab aus einem Styro-Segler die Servos ausgebaut
doch die sind viel zugroß (37mm hoch).Sind es Digitale oder Analoge? ???
LG Fliewatüt

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Willa

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220

Mittwoch, 8. April 2009, 21:57

Ich habe billige (10 euro) GWS Mini Servos verbaut (analog). Mini Servos sind gut geeignet, Micro servos sind etwas zu klein und Standardservos etwas zu schwer...