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tucano_94

RCLine User

Wohnort: Region Zürich, Schweiz

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241

Sonntag, 17. Mai 2009, 19:21

@willa
komische Frage: mit welchem Programm hast du die Entwürfe (auf der ersten Seite) gemacht?

vielen dank fabian
To be is to do Sokrates
To do is to be aristotoles
To be to be do me

242

Freitag, 22. Mai 2009, 10:10

wow...

hallo, erstmal mein Kompliment zu Deiner Entwicklung. Auch das Viedoe ist der Hammer!!! Ich hab eine Frage: meinst Du, man könnte den Segler auch mit Kreuzleitwerk bauen? Wie groß müsste das dann in etwa sein??? Ich möchte nämlich erstmal meine Komponenten aus einer Schaumwaffel verwenden, muss erst noch was sparen. Und da hab ich in der Steuerung keinen mixer fürs V-Leitwerk...!


Danke schonmal,
Thomas

Willa

RCLine User

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243

Freitag, 22. Mai 2009, 14:29

RE: wow...

Hi!
@fabian: Die sind mit 3dmax gemacht
@thomas: Kreuzleitwerk geht auch. Die Leitwerke sollten dann ca. so groß sein wie die Projektionsansichten des V-Leitwerks. Also das Höhenleitwerk so groß wie die Draufsicht auf S.12 und das SLW halb so groß. Du kannst dir aber auch relativ einfach einen mechanischen V-Mischer bauen:
http://www.mikrocontroller.net/topic/44700#340076
Besser ist es wenn das hintere Servo auf einen Schlitten gebaut wird. Dieser wird dann vom vorderen Servo nach vorne/ hinten verschoben.

Werner_Just

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244

Freitag, 22. Mai 2009, 15:20

RE: wow...

Hallo Thomas,

bei Preisen für einen externen elektronischen V-Mischer von 2$95 in HK bis 13€95 beim Blauen Klaus, lohnt der Aufwand für das Umkonstruieren imo nicht.

Wenn es nur aus den Beschränkung des Senders kommt und nicht aus Spaß/Vorliebe am Kreuzleitwerk, würde ich der LenAir das V-Leitwerk lassen.

Gruß
Werner
[SIZE=1]Was mir an Fachwissen fehlt kompensiere ich durch mangelnde Erfahrung[/SIZE]

245

Freitag, 5. Juni 2009, 17:16

Hallo an alle,

auch wenns hier keiner geglaubt hat, ich hab meine LenAir endlich repariert - kaum zu glauben wie die Zeit vergeht. :wall:

AAABER: leider fliegt LenAir nicht - was mache ich falsch?
Beim Wurf segelt LenAir schön geradeaus, bis sie über die linke Fläche abkippt, es ist immer die linke Seite, - gegenlenken bringt nichts - auch beim Start mit Motor genau dasselbe, nur scheint es dass alles funktioniert und sie gewinnt Höhe bis sie über links abschmiert.

Mir scheint, dass das Seitenruder keinerlei Wirkung hat - auf Höhe reagiert sie super, Seite funktioniert einfach nicht...

Achja: Schwerpunkt wie angegeben, Ruder laufen richtig.

Weiss wer Rat? Ich will, dass Lenair endlich fliegt!

Verzweifelte Grüsse, Misael ;(

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Misael« (5. Juni 2009, 17:18)


246

Freitag, 5. Juni 2009, 19:27

Hallo, irgendwie verzogen? Verdrehte Flächen?
Gruß
Christoph

247

Samstag, 6. Juni 2009, 07:08

Hi Chris,

soweit ich sehen kann, nein - die Flächen sind symmetrisch und nicht irgendwie verdreht.

Misael

248

Sonntag, 7. Juni 2009, 06:22

Hallo Misael,

eine Ferndiagnose ist immer schwierig. Aber wenn sie auf eine Seite abkippt, deutet das auf einen Strömungsabriss hin. Stimmt deine Einstellwinkeldifferenz - kurz EWD? Die Bohrung in Spant E in der Zeichnung stimmt so nicht. Die sitzt 2mm zu tief. Dadurch wird die EWD zu groß. Der gerade Teil der Flächenunterseite muss parallel zum Leitwerk verlaufen. Dann ergibt sich bei dem Profil bezogen auf die Profilsehne eine EWD von ca. 2 Grad.

Du hast mal geschrieben, dass eine Flächenhälfte 10g mehr wiegt. Das kann das Abkippen begünstigen, insbesondere, wenn sich der Gewichtsunterschied hauptsächlich auf den Außenbereich des Flügels bezieht. Eine richtig ausgewogene LenAir sollte eigentlich aufgrund der Flügelgeometrie beim Überziehen kaum abkippen, sondern nur kurz die Nase runternehmen und dann einfach weiterfliegen. Aber das können die, die schon eine geflogen haben, sicher besser beurteilen.

Durch Verschleifen kann man das gutmütige Clark Y Profil auch kritischer machen. Kardinalfehler ist hier ein zu spitzer Nasenradius.

Beim Begutachten der Symmetrie des Fliegers würde ich mich nicht nur auf mein Augenmaß verlassen. Ich verwende für die Überprüfung gerne Legosteine. Die sind schön rechtwinklig und lassen sich gestapelt an den entsprechenden Stellen neben Rumpf, Flügel und Leitwerk stellen. Ein paar Hilfslinien mit dem Grundriss des Fliegers auf den Boden oder eine ebene Platte gezeichnet vervollständigen den Messaufbau.


Mit besten Grüßen

Frank


Ach ja, bevor einer fragt. Meine LenAir wartet noch immer auf die Vollendung. Aber ich habe in der Zwischenzeit drei andere Modelle gebaut.

Werner_Just

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249

Sonntag, 7. Juni 2009, 18:08

Hallo,

meine LenAir verhält sich beim beim überziehen absolut unkritisch. Nase leicht runter runter, weiter gehts. Meine Flächen differieren auch um 7-8 Gramm, konzentriert relativ weit außen, ungefähr im Bereich des 2ten Knicks. Trotzdem, aufgrund des tiefen Schwerpunktes und der großen V-Form kippt meine immer nur in Richtung "stabile Fluglage" .

Ich finde das sehr angenehm. Versteuert!?, Knüppel loslassen und nach 5 Sekunden das Flugmanöver erneut probieren.

Kontrollier wirklich mal die EWD, bzw. ob Rohr und Flächenauflage parallel verlaufen.

Gruß
Werner
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Willa

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250

Montag, 8. Juni 2009, 22:11

Das ist auf die Ferne wirklich schwer nachzuvollziehen.... Vielleicht würde aber ein Video des Flugverhaltens helfen.

Das mit der versetzten Bohrung am vorletzten Spant stimmt, da hat sich wohl ein Fehler eingeschlichen. Wird bald behoben!
Rohr und Flächenauflage müssen parallel sein.


Mit dem Verschleifen der Nasenleiste kann man aber nicht sooo viel falsch machen wie unter Modellbauern immer angenommen wird. Das habe ich "zufällig" grad im Windkanal und Wasserkanal meiner Hochschule analysiert, viel wichtiger als der Nasenradius ist die Profildicke. Dickes Profil = späterer Abriss, dünnes Profil = früher abriss. Aber ein relativ dickes Profil (wie bei der Lenair) mit spitzer Nase verhält sich nicht merklich unterschiedlich zu einem gleichdicken Profil mit runder Nase. Problematisch wirds aber vielleicht wenn man eine Seite spitz und eine rund macht.

251

Samstag, 20. Juni 2009, 19:52

meine LenAir ist auch fertig.
»fam.b« hat folgendes Bild angehängt:
  • DSC0017.jpg

Willa

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252

Samstag, 20. Juni 2009, 20:03

Hey Marco!
Sieht sehr schick aus deine Version! Schöne Farbgebung finde ich und elegant aufgeteilt... Längsstreifen machen schlank!
Das Kreuzleitwerk hast du nach dem Plan gebaut den ich dir geschickt hab? Wäre interessant zu hören wie sich Lenair mit Kreuzleitwerk verhält. Das könnte man dann auch in die nächste Planversion mit aufnehmen. Kannst nicht mal ein Video vom Erstflug machen? Vielleicht von einem Freund/ Freundin wenigstens mit ner Handykamera?
Viel Spaß und Erfolg auf jeden Fall!!!

Wenn ich mir die Ruderfläche des Höhenleitwerks so anschaue, möchte ich dir nahe legen den Ruderausschlag für den Erstflug nicht zu groß einzustellen... Das ist kein Shockflyer....

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Willa« (20. Juni 2009, 20:05)


253

Sonntag, 21. Juni 2009, 06:51

Ich dachte so an +/- 10mm für Höhe und Seite?
Gruß Marco

254

Sonntag, 21. Juni 2009, 07:15

Achso,

das Kreuzleitwerk habe ich nicht ganz so gebaut, den Schnittpunkt habe ich etwas tiefer gelegt.
Nach Deinen Plan habe ich es in der Schaumversion gebaut. siehe bild
Das Leitwerk fliegt für MEINE VERHÄLTNISSE gut.
Video folgt. Kann aber dauern, diese Woche keine Zeit, Nächste Woche nicht zu Hause, dann Urlaub und mit großen Flieger weg.
»fam.b« hat folgendes Bild angehängt:
  • DSC00104.jpg

255

Sonntag, 21. Juni 2009, 07:16

und noch eins
»fam.b« hat folgendes Bild angehängt:
  • DSC00106.jpg

256

Sonntag, 21. Juni 2009, 08:30

Hallo William,

ist ein EWD von 3,6° i.o.?

Gruß Marco

Willa

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257

Sonntag, 21. Juni 2009, 11:37

Die EWD soll ja "optimalerweise" 2.65° betragen... Aber das ist nur nach Pi mal Daumen so ausgewählt. Ich denke 3.6° ist auf jeden Fall in Ordnung. Zur Not eben ganz leicht nach unten trimmen.
Zum Ruderausschlag: Du hast ja schon Erfahrung damit. Der Ausschlag sollte nur eben nicht +- 45° betragen. 10mm ist wahrscheinlich schon ein relativ großer Ausschlag, kann aber (noch) nicht schaden.

258

Samstag, 4. Juli 2009, 19:39

Moin William ,

ich bin vor kurzem erst auf Deinen thread gestoßen worden und bin begeistert. Dein Modell ist der Top Kandidat auf meiner Bauliste .

Grüsse , Kai .
http://www.vatertagsflieger.de/index.html

Ludsch

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259

Montag, 27. Juli 2009, 10:42

Schöner Flieger !

Hallo,

sag ich doch Kai, schicker Flieger, oder? Es gibt ja ein paar Nachbauer, aber ich hätte mehr erwartet. Also Leute: Es muss kein ausschweifender Baubericht sein, ein Foto vom fertigen Flieger reicht!

Bin auch am überlegen die LenAir der ETA 400 vorzuziehen, da bei einer Spannweite von 1,5m und geteilter Fläche das Modell noch so schön Rucksack kompatibel ist.

Was ich allerdings noch nicht ganz verstanden habe: Beim Biegen des Flächenverbinders hat man ja logischerweise in der Mitte keinen scharfen Knick sondern einen Radius. Wie bekommt man die Flächen dann passgenau aneinander?

Gruss,
Lutz

Willa

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260

Montag, 27. Juli 2009, 10:46

Hi Lutz,
schön dass LenAir gefällt. Zu deiner Frage: Ja, die Stäbe haben einen Radius. Aber die Röhren im Flügel gehen nicht bis direkt ans innere Flügelende. Denn nachdem die Röhrchen eingeklebt wurden kommt noch eine ca. 2mm dicke Wurzelrippe drauf. D.h., die Röhren haben ca einen Abstand von 4mm zueinander. Jede Menge Platz für einen großen Biegeradius und gleichzeitig wird die Kerbwirkung vermindert.