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1

Mittwoch, 25. Oktober 2006, 19:03

Hotliner crash>>>>>>Warum????

Hallo,

Ich habe (hatte) einen Challenger von staufenbiel.

Nach einigen schönen Flügen hatte ich vor ein paar Wochen den ersten Absturz:

Nachdem ich ca. 5 min in der Luft war, fing er plötzlich an sich um die Längsachse hin und her zu drehen. Gegenlenken war ohne Erfolg. Dann schlug er (zum Glück) in ein Rapsfeld ein.
Schadensbilanz: Der Rumpf war im vorderen Bereich an mehreren Stellen eingerissen, der Rest war noch heile.

Beim ausbauen der Komponenten fiel mir auf dass ein Servostecker von ineim QR nicht mehr im Empfänger steckte. Damit war für mich die Ursache gefunden.

Dann hab ich den Rumpf komplett abgeschliffen, von innen mit einer Lage Glasmatte und Epoxi verstärkt, die Risse gespachtelt und alles wieder verschliffen und lackiert. Als alle Stecker im Empfänger gesteckt waren hab ich sie mit Klebeband festgetapet um ein erneutes rausrutschen zu verhindern.

In den letzten Wochen bin ich mehrmals geflogen ohne jegliche Probleme, und heute das:

Motor an und ab in die Luft. Große Kurve geflogen und fliege auf mich zu und dann passierte es wieder. Genau das selbe hin und herdrehen um die Längsachse. Auch diesmal war Gegenlenken erfolglos. Nach einigen Pirouetten schlug er frontal in den harten Ackerboden.

Das Ergebnis: CFK Holm in der Fläche zerrissen, Rumpf hinter der Flächenauflage fast komplett abgerissen, der Aluspinner ist auf den Rumpf gepresst und die Motorwelle guckt jetzt nicht mehr vorne sondern hinten aus dem Motor.

Ich denke mal das ist nen Totalschaden!


Die Servostecker steckten alle noch im Empfänger, daran kann es also nicht liegen. Das Modell war bei beiden Abstürzen ziemlich nah bei mir, so können es wohl keine Reichweitenprobleme sein.
Jetzt hab ich keine Ahnung was die Ursache für die Abstürze war.

Vielleicht habt ihr ja eine Idee.




Gruß DeXXo

Ben_16

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2

Mittwoch, 25. Oktober 2006, 19:32

RE: Hotliner crash>>>>>>Warum????

Kannst du mal genauere Angaben zu den Komponenten machen?

Aber ein Strömungsabriss wars nicht, oder?

Ben

3

Mittwoch, 25. Oktober 2006, 19:43

Hallo Ben,

ein Strömungsabriss war es wohl nicht, dazu war ich erstens zu schnell und zweitens verhält sich der Challenger dann anders (hab ich in großer Höhe ausprobiert).


Meine eingesetzten Komponenten:

Motor: Mega ACn 22/45/3E
Regler: Dymond Master 80
Akku: 12x Sanyo 2400 (NiCd)
Servos: Graupner C261
Empfänger Schulze 835w



Gruß DeXXo

Ben_16

RCLine User

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4

Mittwoch, 25. Oktober 2006, 19:57

Hallo DeXXo,

die Komponenten sind alle gut, keine Ahnung was es gewesen sein könnte...
Ich hätte am Anfang vielleicht auf den Regler getippt, aber hinter den Dymondreglern stecken glaub ich CastleCreation-Teile oder so, die ja allgemein problemlos funzen.
Hast du vielleicht irgendwo nen Wackelkontakt?

Ben,
der im moment auch ziemlich ratlos dasteht :shake:

5

Mittwoch, 25. Oktober 2006, 20:04

Ja, stimmt der Regler kommt von Castle Creations.



Ich hab jetzt festgestellt, dass beide QR Servos einen Getriebeschaden haben (Sie lassen sich ohne jeglichen Wiederstand hin und her bewegen).
Kann das beim Aufprall passiert sein oder sind sie im Flug kaputt gegangen und haben dadurch den Absturz verursacht?

Meinst du Wackelkontakt an Lötstellen?


Gruß DeXXo

FallenAngel2k

RCLine User

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6

Mittwoch, 25. Oktober 2006, 20:37

evtl ein defekter Empfänger? Senderantenne lose?

Ein defektes Servo kanns nicht sein, da sich die Drehbewegung ja verstärkt hat. Der Getriebeschaden bei beiden Servos entstand wohl beim Absturz.
MX-12
Robbe Arcus mit Roxxy 2827-26, 3s Xion, SLS 5000mAh-Lipo, Robbe Control 835-6, 5€-Servos
Belt CP mit Direktanlekung, SLS 5000 3s1p, 3200 3s1p, Robbe 3107, A-500g

kdwbz

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7

Mittwoch, 25. Oktober 2006, 20:59

RE: Hotliner crash>>>>>>Warum????

Hallo DeXXo ,
es ibt nichts schlimmeres als Ungewissheit , am Ende stelltst Du alles
in Frage .....
Hast Du Deine Akkus einmal überprüft ? Wie alt sind die , besteht dort
vielleicht das Problem ? Ich gehe davon aus Du hast BEC ...
Hast Du die Antenne auf Unterbrüche geprüft , wie ist sie eingebaut ?
Sind Fremdeinflüsse auszuschliessen ?
Ich habe selbst vor kurzem mein bestes Modell durch starke Frequenz-
störungen verloren .... war dann nachvollziehbar >>> Militär.

Beim von Dir geschilderten Schaden würde ich nicht unbedingt von Total-
schaden sprechen . Die Motorwelle ist das kleinste Problem , den Rumpf
kann man sicher mit einer entsprechenden Einlage wieder hinbekommen.
Wahrscheinlich gibt es auch für die CFK-Holme des Flügels eine Lösung.
Eventuell darf das Modell dann nicht mehr bis ans Limit angeheizt werden.
Glaube mir beim Reparieren kannst Du eine ganze Menge Erfahrung hin-
zugewinnen und wenn es nur ein detalierter Einblick in die heutige Leicht-
bautechnologie ist.
Gruss
Klaus
Sagitta XC EQS > 4.65 m
Charter EQ
E-Hawk 1500
Cumic Plus EQW
Cessna Skyline 62 LK EQ
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P 51 Elektro

8

Mittwoch, 25. Oktober 2006, 21:21

Erstmal danke für eure Hilfe.



einen defekt im Empfänger kann ich wohl ausschließen, weil ich beim ersten Absturz einen Graupner R700 drin hatte und jetzt nach dem Neuaufbau den Schulze 835. Die Antenne geht hinter dem Empfänger sofor aus dem Rumpf zum Leitwerk und der Rest hängt runter. Das Modell war beim Einsetzen der Pendelbewegungen nur ca. 40-50m von mir entfernt.

Der Akku ist erst zwei Monate alt und hat ca. 15 Ladezyklen hinter sich.

Das Problem am Rumpf ist halt, dass der hintere Teil fast ganz abgerissen ist, wird wohl schwehr die Teile wieder genau gerade zusammen zu bekommen.
Bei der Fläche hab ich noch weniger Ahnung wie ich das wieder reparieren soll. Der CFK Holm ist in der Fläche aufgerissen, da es eine voll GFK Fläche ist komm ich da nicht ran um was zu flicken.

Die Motorwelle hab ich vorhin mit einer Zange versucht zu drehen, aber da geht garnichts.






Gruß DeXXo

FallenAngel2k

RCLine User

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9

Mittwoch, 25. Oktober 2006, 23:18

check deine Senderantenne mal! Oder schick den Sender ein.
MX-12
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10

Donnerstag, 26. Oktober 2006, 15:31

Die Antenne hab ich kontrolliert. Ist in Ordnung.

Mit dem Sender fliege ich auch andere Modelle und hab keine Probleme.






Gruß DeXXo

Oli_K

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11

Freitag, 27. Oktober 2006, 15:04

Hi,

Zitat

Ich hab jetzt festgestellt, dass beide QR Servos einen Getriebeschaden haben (Sie lassen sich ohne jeglichen Wiederstand hin und her bewegen). Kann das beim Aufprall passiert sein oder sind sie im Flug kaputt gegangen und haben dadurch den Absturz verursacht?


Wenn die Servos beim ersten Crash bereits einen Schlag abbekommen haben, könnten die Getriebe im Flug durchaus vollends den Löffel abgegeben haben!

Gruss Oli
[SIZE=1]
Heli: Hurricane 550 Pro, 5s, Z20 1470KV, GAUI 75A ESC, 15/60/19/61, GY401; HM 4#3; Nomox; Lama 3
Fläche: Graphite; Absolute; Mini Prima; Charter; Sanyo Limit; Picco; Easy; Mini Weasel, Windrider Fox, Pz Trojan
Funke: Futaba T8FG[/SIZE]

FallenAngel2k

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12

Freitag, 27. Oktober 2006, 15:13

doch das erklärt nicht den ersten Absturz. Von daher würde ich die Servos erstmal außen vor lassen
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13

Freitag, 27. Oktober 2006, 18:45

HI,

ich hab nachdem ersten Absturz ja mehrere Flüge gemacht und das teilweise sehr schnell mit engen Kurven und so. Denn hätten die Servos doch eigendlich da kaputt gehen müssen und nicht direkt nach dem Start bei wenig Geschwindigkeit oder?






Gruß DeXXo

kdwbz

RCLine User

Wohnort: Schweiz

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14

Freitag, 27. Oktober 2006, 20:57

Hotliner Crash

Hallo,
ich würde einmal empfehlen an den Anfang dieser Diskussion zurückzukehren.
DexxO beschreibt dort die Vorgänge VOR dem Crash wie folgt:

"das Modell begann sich um die Längsachse HINUNDHER zu drehen...."

Ein defektes Servo dreht sich nicht HINUNDHER ....

Die HINUNDHER-Bewegung deutet doch auf unkontrolliert wechselnde Signale
des Empfängers an die Servos hin ...

Deren Ursache sein kann:
- Fremdfrequenzen , Fremdeinfluss
- Wackelkontakt in den Servoanschlusskabeln / Stecker / Lötstellen
- Empfänger- oder Quarzdefekt
- Signalempfang / Antennenproblem
- Signalabstrahlung / Senderantenne / HF-Modul

Ich würde die o.g. Punkte nochmals genauer unter die Lupe nehmen .

freundliche Grüsse
Klaus
Sagitta XC EQS > 4.65 m
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15

Samstag, 28. Oktober 2006, 14:37

hallo,
dieses Phänonmen habe ich sowohl bei einem Trainer bei uns auf dem Platz als auch bei einem anderen Hotliner gesehen... Es wird vermutet das ein wechselseitiger Strömungsabriss auftritt bis das Modell abstürzt... Wenn das wackeln gleichmäßig war kann ich mir kaum vorstellen, dass es sich um eine Funkstörung handelt (außer vielleicht Doppelbelegung)

mfg
Lasse

P.S. was man dagegen tun kann hab ich leider keine Ahnung :(
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kdwbz

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16

Samstag, 28. Oktober 2006, 14:52

Hotliner-Crash Ursachensuche

Hallo Lasse,

interessante Antwort .....

Kannst Du Dich eventuell erinnern bei welcher Geschwindigkeit dieses
Phänomen auftrat ?

Langsam- oder Schnellflug ?
Gegenwind , Rückenwind , Seitenwind ?

Flugphase Landung , Start ecc.

Gruss
Klaus
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17

Samstag, 28. Oktober 2006, 18:52

Das mit dem "wechselseitigem Strömungsabriss" hört sich interresant an.

Mich würde auch interessieren unter welchen Umständen sowas passieren kann.


Ich hab heute nochmal einen Reichweitentest mit den Kompanenten gemacht und hatte, bei eingeschobener Senderantenne ca. 100m ohne Servozucken. Daher denke ich mal, dass der Sender, Empfänger und Quarze in Ordnung sind.






Gruß DeXXo

FallenAngel2k

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18

Samstag, 28. Oktober 2006, 19:34

wie stellst du dir das vor Lasse?

ich kann mir aerodynamisch nicht erklären, wie das passieren soll.
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19

Samstag, 28. Oktober 2006, 20:40

hallo,
dieses Phänomen trat bei relativ schnellen Überflügen auf! Wie man das Aerodynamisch erklären soll habe ich leider keine Ahnung...

Es könnte vielleicht an wechselnden Lasten durch Wind und die aerodynamische Oberflächenbeschaffenheit der Fläche liegen... (Wenn der Wind so über die Fläche bläst, dass keine Strömung anliegt und zwar meine ich damit nicht von hinten) daraufhin will das Modell ja über eine Fläche abtauchen, wodurch die andere Seite den Wind abbekommt und dort das selbe Phänomen auftritt....

Diese Geschichte klingt für mich aber sehr an den Haaren herbeigezogen, allerdings wüsste ich nicht, was sonst dieses Wackeln und die unsteuerbarkeit vom Modell zur Folge haben könnte.... Empfangsstörungen können meiner Meinung nach sowas nur durch Doppelbelegung auslösen, ansonsten kommt kein regelmäßiges wackeln zustande und da ich das nun bei 2 komplett verschiedenen Modellen gesehen habe von 2 unterschiedlichen Piloten (hier nun das dritte) muss es irgendein aerodynamisches Phänomen sein, was sehr selten auftritt, aber auftreten kann! Mich würde interessieren, was die wirklichen Experten hierzu sagen würden!

mfg
Lasse
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Firewind

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20

Sonntag, 29. Oktober 2006, 10:15

Hi Lasse,

habe schon ein paar mal exakt die gleiche Erfahrung mit meinem Elektro-Segler "Firewind" (siehe Logo) gemacht.

Ich bin Wildflieger und wechsle somit ab und zu meine "Airport´s".
Und genau darauf schiebe ich das Ganze jetzt mal. Es gibt Plätze da verhält sich der Flieger wie ein Störrischer Esel. Er wird regelrecht unkontrolliert durchgeschüttelt und das so intensiv, daß ein Gegensteuern unmöglich wird.
An anderen Plätzen kann man nebenbei eine rauchen, so ruhig und gleichmäßig ist da der Wind.

Bei einem Abturz hatte ich übrigends dann das selbe Resultat mit den Servos. Beide Querruderservus (HS-81) waren komplett Abgedreht, was das Getriebe betrifft. Denke das kommt von der Erschütterung beim Aufprall.

Grüße
Andy