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Tobyfly

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1

Donnerstag, 26. Oktober 2006, 20:46

Simprop SE 300

Hallo Leute!

Habe gerade meinen SE 300 bekommen. Verarbeitung des Bausatzes ist (simproptypisch) klasse! Habe ihn mir ausgesucht, weil er viel günstiger ist, als der Miniexcel...

Werde ihn mit Querrudern ausrüsten. Mit der geteilten Fläche stellt er dann sowas wie ein "Immerdabeiflieger" dar.

Folgende vorhandene Komponenten werden verbaut: Servos 4x Hitec HS 81 MG, Graupner Compact 390, Regler Robbe Roxxy 35 A, 3S 2100er Lipo's von Graupner. Prop muß erst noch ausgetestet werden. Angepeiltes Gewicht ca. 1200 g

Habe hier im Forum nicht viel (eigentlich gar nichts) zu den Flugeigenschaften und -leistungen gefunden. Hat jemand schon Erfahrungen gemacht? Berichtet doch mal! Angeblich wird das Ding ja massenweise gebaut und geflogen...

Grüße, Tobias

P. S.: Und wo ist eigentlich der Unterschied zum Mini Excel (außer den 7 mm in der Spannweite und der fertigen Querruder??)
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2

Freitag, 27. Oktober 2006, 21:03

Kommt ja nüscht, hier...

Also um den 390er Compact hineinzubekommen, muß die Schnauze weiter abgeschnitten werden, als vorgesehen. Und der obere Haubenrand muß auch ein wenig (!) ausgeschliffen werden, sonst paßt er nicht ganz und schleift am Rumpf. Das ausfräsen und -feilen der Lüftungsöffnungen am Rumpf ist ein wenig Fummelarbeit und könnte einen Anfänger vor Schwierigkeiten stellen, da sollte Simprop vorsorgen und die CNC-Fräse bemühen...

Ansonsten bis jetzt keine Probleme. Fläche und Flächenauflage auf dem Rumpf paßt wie Ar... auf Eimer, da können sich so manche andere Hersteller mal was abgucken...

Bei der Gelegenheit sollte man auch erwähnen, daß die Endleiste (ich habe die ARC-Version geordert) schön dünn ausgeschliffen ist. So soll es sein! Lediglich im Bereich der schön geschwungenen Randbögen habe ich ein wenig nachgeschliffen - nichts weltbewegendes...

ARC habe ich übrigens nicht nur wegen des Preises gewählt, sondern auch, weil mir das Orange nicht so sehr gefällt...

Querruder habe ich bereits angezeichnet, ebenso die Servoschächte. Lobenswerterweise liegt in dem Bereich der Servoschächte Glas auf der oberen Beplankung, daß freut den Festigkeitspessimisten...

Um allerdings 13 mm Servos unterzubringen, sollte man keine "Grundplatte" in den Schacht kleben, dann passen sie nicht mehr bündig hinein. Aber auch hierfür gibt's ja entsprechende Hutzen. Werde die Servos wohl einschrumpfen und dann mit 5 min-Harz einkleben. Ich habe keine Befürchtungen, daß eines der HS 81 MG "aussteigen" wird... Bisher haben sie mich jedenfalls noch nie im Stich gelassen...

Allerdings muß ich mir wohl wegen der Akkurutsche etwas einfallen lassen müssen. Die leichten Lipos müssen weiter nach vorne...
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3

Mittwoch, 1. November 2006, 09:26

Hallo !

Habe mir auch den (oder die) SE300 zwecks allzeit-dabei-Segler ausgesucht und bin begeistert.
Ich habe mir die SE300 (Mini-Exel ohne Querruder) - da ich bewußt leicht bauen wollte wie folgt ausgerüstet:
- Spitz brushless #8571 (Außenläufer 78g schwer)
- 9,5*6
- 3*2000 Lipo

Ich fliege immer mindestens 1 Stunde (mit Vario drinnen).

Gewicht: 1020g (!); Oberfläche nur mit wasserlöslichen Parkettlack behandelt (Unterseite rot gespritzt).

Wie Du schon beschrieben hast: Die Verarbeitung von Simprop ist Spitze. Da können sich andere etwas abschauen.

Obwohl ich ohne Querruder fliege, ist die SE 300 mein problemloser Lieblingsflieger, der auch bei Wind kein Problem macht.

Überlege mir - da ein Arbeitsloser BL herumliegt (ebenfalls von Spitz) mir den Excel-Comp 3 zu kaufen; allerdings schreckt mich da als Thermikflieger das sehr dünne Profil. Reine Thermikflieger mag ich aber auch nicht, da es bei uns manchmal schon sehr windig ist und reine Thermikprofile dann viel an Leistung verlieren.

Auf jeden Fall hast Du eine gute Wahl getroffen !

mfg gp

Tobyfly

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4

Mittwoch, 1. November 2006, 17:39

Hallo gp, das ist ja mal eine positive Angabe! Ich trimme meinen wegen der vorhandenen Komopnenten nicht auf "leicht", mehr auf Allrounder...

Ein Modellflugkollege ist mit seinem Excel Comp 3 nicht so sehr zufrieden. Er ist ihm nicht "thermikgeil" genug. Ist auch nur ein Allrounder, aber wie wir ja alle wissen: Eine echte eierlegende Wollmilchsau gibt's eh' nicht. Jedenfalls nicht in dieser Preisklasse...

Soll ich ihn mal fragen, ob er ihn verkaufen will?

Grüße, Tobias
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5

Freitag, 3. November 2006, 12:00

Hallo Tobias !

Danke für das Angebot; aber eben genau wegen dieser fehlenden Thermikorientierung bin ich noch zurückhaltend.

Es zahlt sich aus, die SE300 "leicht" zu bauen; also eher auf unnötigen Balast zu verzichten.
Thermikfliegen funktioniert ganz gut; allerdings hat die SE300 Schwächen, wenn man steil kreist und Höhenruder gezogen hat. Solange man sich im Bart befindet gehts - aber sobald der nicht mehr da ist, kippt die SE300 sofort (aber nicht kritisch, man verliert eben dann etliche Höhenmeter).

Mir ist es aber schon mehrmals passiert, dass ich ganz schön zu kämpfen hatte, um sie wieder herunter zu bringen.
Da zahlt sich die Festigkeit aus (Rückenflug ist oft nicht gut erkennbar, wenn sie weit oben ist und dann wird sich manchmal schnell; man braucht aber keine Angst bzgl. Festigkeit zu haben).
Da wären dann Querruder oder Bremsklappen wünschenswert.

Statt dem Excel 3 überlege ich mir als Alternative den neuen Segler von Aeronaut (2m mit Bremsklappen).

Viel Spaß mit der SE300 - ich hatte noch nie so ein problemloses Flugzeug.

gp

Tobyfly

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6

Freitag, 3. November 2006, 19:40

Hallo gp!

Tja, da ich die voehandenen Komponenten verwenden muß und auch noch Querruder einbaue, werde ich nicht unter 1200 g kommen... Fliegt er eben etwas flotter. Zum reinen Thermikfliegen habe ich ihn eh' nicht gedacht. Mehr zum dynamischen "herumfliegen". Schaun mer mal...

Dem Abkippen kannst Du übrigens mit einem Turbulator im äußeren Flächenbereich begegnen: Schmalen Klebestreifen (z. B. Zierlinienband) mit mind. 0,3 mm Dicke (evtl. zwei übereinander kleben) ab ca. Querruderbeginn nach außen kleben und zwar kurz vor dem höchsten Punkt des Profils (ca. 5 mm davor). Das sollte das Problem des Abkippens beheben. Es wird die Flugleistungen nicht meßbar beeinflussen - die Flugeigenschaften jedoch sehr positiv. Probiers mal. Bei Nichtgefallen kannst Du das Klebeband ja anders positionieren oder wieder abziehen. Am deutlichsten merkt man den Effekt, wenn man es ersteinmal einseitig aufbringt. Wetten, der kippt im überzogenen Geradeausflug nur noch über die unpräparierte Fläche ab? ;)

Grüße, Tobias
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7

Sonntag, 5. November 2006, 08:58

Danke für den Tipp; habe ich schon probiert; hat so nicht so viel gebracht; suche dzt. ein Zackenband.
An und für sich ist das Abkippen nicht wirklich störend - da sehr schnell wieder beherrschbar. Möchte aber die Thermikqualität etwas steigern, ohne die Allround-Eigenschaften zu verlieren. Wenns wieder wärmer ist, probier ich dann das Fliegen mit dem Zackenband.

Wäre interessiert, was Du vom Fliegen mit Deiner SE300 dann an hier postest.

mfg
gp