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1

Donnerstag, 23. November 2006, 12:53

Kleiner Motorsegler aus Depron

Hallo Forum,

bin auf der Suche nach einem Bauplan für einen kleinen Motorsegler aus Depron (1-1,50m SW). Zwei oder Dreiachs ist egal.

Hat sowas mal wer entworfen und / oder gebaut? Welches Profil wäre ok?

Am liebsten möchte ich eine kleine Bürste (300 und 5:1) spazierenfliegen oder Schnurzz (müsst ich aber erst kaufen). Hat wer nen Tip?

Und wenn nicht - wo kann man im Inet über Motorsegler nachlesen (welches Profil, welche Verhältnisse, Mindestmotorisierung usw.)?

Danke schonmal für all eure Antworten. Möchte gern so ein kleines Modell bauen, da ich mit meinen Holzprojekten noch ein wenig am Basteln bin und daher mal was gemütliches zum Fliegen möchte.

Misael

2

Donnerstag, 23. November 2006, 14:38

irgendwo hier gibts ne dreiseitenansicht von ner Fox.
Da kannste dann nen motor einfach reinsetzten, denke ich...
Benni

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »inneb« (23. November 2006, 14:39)


rikimountain

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3

Donnerstag, 23. November 2006, 14:48

ich hab mir vor kurzem die germania 3d nachgebaut


ging recht flott
infos dazu auf http://rikimountainxxxmodellflug.blogspot.com/
einfach vorne abschneiden, spant drauf.. und geht schon...

ausserdem hab ich mal wo was von einem kleinen segler namens "ninja" gesehn.. vielleicht find ich da noch was!

Wildfire

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4

Montag, 27. November 2006, 08:30

http://guideaearv.modelisme.com/Construction/constrshark.htm

Ist zwar in französisch, aber selbsterklärend und genial einfach. (Wenn nicht, nachfragen) Hatte ihn zuerst als Segler gebaut. Flog superflott. Hab ihn dann später als Motorsegler geerdet.

Diesen Winter bau ich ihn noch mal, alllerdings mit nem kleinen Brushless, vielleicht ner Chinklingel...

Gruss

André
Schwarzer Rauch ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Komponenten beim Elektroflug. Ist der schwarze Rauch einmal aus den Bauteilen entwichen, funktionieren diese nicht mehr....

5

Montag, 27. November 2006, 15:54

Hallo,
danke schonmal für den super link - das Ding gefällt mir wirklich. Optimales Zwischenprojekt möchte ich mal sagen.

Weisst Du zufällig noch, wie stark das Carbonrohr war? Hab grad nochmal gelesen und gesehn, dass es 53cm lang sein soll. Wie hast du es verklebt?

Und vor allem: war die Motorisierung mit dem 400er und 6x3 ausreichend? Welche LS würdest Du mit der Klingel verwenden?
Stell doch mal einen Baubericht von Dir online! (dann würd ich nicht soo viel fragen müssen :D )

Fragen über Fragen. Das Ding wird auch gebaut ==[]

Schiet - einfach zuu viele Projekte - zuwenig Zeit.
Misael

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Misael« (27. November 2006, 15:56)


Wildfire

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6

Montag, 27. November 2006, 17:56

Shark

Leider habe ich keine Bilder vom Bau, damals (vor zwei Jahren) baute ich noch ohne zu dokumentieren.

Mit dem 400er mit Bürste ist er schon ganz 'normal unterwegs', das Budget bleibt da wirklich klein, wen man die Teile noch in der Grabbelkiste hat.

Man muss nur unter 400 Gramm bleiben.

An der Klingel, keine Ahnung, vielleicht 7 x 4 Klapp-LS. Da bleibt dann der Strom ziemlich niedrig und man kann mit kleinen Akkus fliegen.

Der Kohle-holm war (ist) übrigens ein 6 mm, für den Flügel reicht das allemal am 400er, bei Brushless werd ich glaub ich einen 8 mm nehmen, ebenso für den Leitwerksträger.

Verklebt hab ich es mit Pattex-Montagekleber, ist ziemlich unkaputtbar und nicht zu schwer.



Hier sind Fotos vom Bau eines Rumpfes für einen Segler erstellt in der selben Technik:





Schwarzer Rauch ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Komponenten beim Elektroflug. Ist der schwarze Rauch einmal aus den Bauteilen entwichen, funktionieren diese nicht mehr....

Wildfire

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7

Montag, 27. November 2006, 17:59

Mehr Bilder

So gings weiter:




Schwarzer Rauch ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Komponenten beim Elektroflug. Ist der schwarze Rauch einmal aus den Bauteilen entwichen, funktionieren diese nicht mehr....

8

Montag, 27. November 2006, 18:03

Spitze!

Danke jedenfalls. Meinen werd ich vermutlich mal vorerst mit Bürste basteln - bis ich meine Klingel bekomme (schon bestellt :D ).

Hast mir wirklich geholfen - dieses Ding sieht wenigstens schonmal nach Segler aus (richtiger Rumpf) und ausserdem nicht wirklich aufwendig.

Denkst du, dass man die Tragfläche auch in 2 Teilen bauen und dann verkleben kann? Müsste doch möglich sein, wird ja kein Heizgerät (vielleicht mit der Klingel ja doch?) :evil:

Mal kucken. Den Rumpf müsste man doch für die Klingel auch noch etwas modden können (kleinere Breite und/oder Länge). Wie hats damals mit dem Schwerpunkt gepasst?

Bis dann (hoffe mal einen Baubericht einstellen zu können) Misael

Wildfire

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9

Montag, 27. November 2006, 18:03

Und schlussendlich:








Wie man sieht kann man auf diese Art und Weise so ziemlich alles machen (und kopieren) und stabil ists auch noch.

Staubt zwar ein wenig beim Schleifen, aber das Resultat kann sich sehen lassen.

An die Spezialisten: Ist das auch was für Negativ-Formen ?

Grüsse

André
Schwarzer Rauch ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Komponenten beim Elektroflug. Ist der schwarze Rauch einmal aus den Bauteilen entwichen, funktionieren diese nicht mehr....

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Wildfire« (27. November 2006, 18:04)


10

Montag, 27. November 2006, 18:04

... schade dass ich kein Französisch kann (dann wär das mit dem Bauplan ein Klacks)
:wall:

Was wurde das für ein Segler? Sieht auch Kuhl aus. - Kein Kohlerohr erforderlich.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Misael« (27. November 2006, 18:06)


Wildfire

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11

Montag, 27. November 2006, 18:13

Bauzeit für obigen Rumpf:

ungefähr: 3-5 Stunden
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Wildfire

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12

Montag, 27. November 2006, 18:19

Französisch

Frag einfach bei den Sachen, die du nicht verstehst.

Der Rumpf wartet übrigens immer noch auf eine Fläche, die die ich hab ist etwas schwer (220 Gramm bei 1,8 Meter).

Ich hab mal mit einem Franzosen gemailt, der hatte eine 1,6 m Fläche auf dem Shark drauf, der meinte man müsste sie in der Mitte bloss anständig verstärken (und ein entsprechend verlängertes Rohr nehmen). Dafür war er aber nicht mehr so windbeständig.
Schwarzer Rauch ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Komponenten beim Elektroflug. Ist der schwarze Rauch einmal aus den Bauteilen entwichen, funktionieren diese nicht mehr....

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Wildfire« (27. November 2006, 18:24)


13

Sonntag, 3. Juni 2007, 10:07

Modifizierter Shark fliegt!

Hallo Forum,

danke erstmal an Aender für den Tip mit dem Sharkbauplan - endlich hat es mit dem Bau geklappt. Einige Dinge sind zwar von mir modifiziert worden, einige Dinge leider zum schlechteren, einige find ich besser.

Alles nach der Reihe:

Der Rumpf. der oben beschrieben worden ist, ist bei mir aus Zeitgründen (hudelhudel) ziemlich instabil geworden. Vor lauter schnellschnell ist er an einigen Stellen leider durch (ist auch nur aus 5cm breitem Isomaterial) - deshalb einfach nur Tape rum. Der nächste Rumpf wird entweder breiter (mehr Fleisch für die Einbauten) oder aus 40mm Balsa mit Sperrholzplatten links und rechts.

Den Rumpf hab ich an der vorderen Kante noch gekürzt, weil ich meine Chinaklingel leider nur vor dem Spant montieren kann. Als Leitwerksträger hab ich ein Alurohr verwendet (viel zu schwer) und einfach die Länge verwendet die ich gerade da hatte.

Der Flügel wurde von mir verlängert (160cm Spannweite 80+80cm) und 20cm breit. Innen hab ich unten nochmal 15cm Depron geklebt (für die gerade Unterseite), dann 5cm von vorn einen 1x1cm 140cm langen Holm aus Kiefer. An den Flügelenden (abgerundet) 10cm angeschnitten und mit Heisskleber zu Winglets aufgebogen verklebt.

Höhenleitwerk frei Schnauze, Seitenleitwerk nicht angelenkt und im "Shark" Design. Der Flügel ist bei mir auf dem Rumpf aufgeklebt (Heisskleber) - würd ich nicht mehr so machen, da der Rumpf durch die Wartungsklappe ziemlich instabil wird. Die Querruder hab ich fast so lang wie die Fläche, 2 Querruderservos (mal mit Landeklappen experimentieren).

Erstflug: Erstmal im Garten geworfen - bei mir wär der Garten fast zu kurz geworden :D so gut gleitet das Ding. Also abwiegen. Mit 1000er 3S Akku 550g. Mit nem Kohlerohr könnte man sicher noch 50-70g einsparen und der Schwerpunkt würde einfacher erreicht werden.

Der Erstflug war spitze - einfach hochkurbeln und dann gemächlich abgleiten. Der Schwerpunkt muss noch korrigiert werden - bei Vollgas steigt der Segler stark weg. Vielleicht auch noch ein wenig Motorsturz. Rückenflug geht problemlos, Loopings, Rollen in Zeitlupe.

Wünsche an die Version 2.0: Rumpf stabiler, Kohlerohr als Leitwerksträger und ein wenig mehr Motorleistung (jetzt Chinamotor mit 1200 UpM und 7x4 Klapp). Auch wünschenswert wär ein besseres Design :D

Bilder kommen erst - keine Cam da. Wer mehr Infos braucht - nur melden.

Grüsse Misael

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Misael« (3. Juni 2007, 10:08)


Wildfire

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14

Sonntag, 3. Juni 2007, 14:06

Toll, dass das was geworden ist. Ich knobel auch an einem neuen Shark, weil ich einen Chinamotor zuviel hab, und er ist schnell gebaut!!

Mal schaun, ob das noch was vor dem Herbst wird... zzz
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15

Sonntag, 3. Juni 2007, 17:30

Der Le-Shark schaut net so schlecht aus wenn man ihn gescheid lackiert ;)
mfggggggggg
Alle Forenbeiträge ohne Gewähr! Jeder ist für sein tun und lassen selbst verantwortlich!
Fliegergrüße

Mein YouTube Channel - Schau mal vorbei

16

Donnerstag, 7. Juni 2007, 13:19

Hier die versprochenen Bilder:1
»Misael« hat folgendes Bild angehängt:
  • shark.jpg

17

Donnerstag, 7. Juni 2007, 13:20

und die Unterseite.

Die Bilder sind noch vorm Umbau. Umgebaut wurde der Rumpf, der jetzt einfach ein 6mm Depron Kastenrumpf ist (weil mein neuer Akku keinen Platz mehr hatte). Ausserdem ist jetzt ein 2827-26 - Roxxy mit einer 10x6 Klapplatte verbaut - macht richtig Laune und geht fast senkrecht.

Gewicht ist jetzt mit dem 2200er Akku bei ca. 650 oder 700g - muss erst noch wiegen.

Das Höhenruderservo hab ich nach nem Crash (weil der Leitwerksträger nicht gut genug verklebt war - Sturzflug und kein Höhenruder...) auf die Dämpfungsfläche vom Höhenruder verlegt - jetz viel bessere Ausschläge.

Ausserdem hab ich gestern noch eine 70g schwere Digicam mitgeschleppt und ein paar pics gemacht - mehr später.

Gruss Misael
»Misael« hat folgendes Bild angehängt:
  • shark1.jpg

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Misael« (7. Juni 2007, 13:24)


Wildfire

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18

Donnerstag, 7. Juni 2007, 15:07

Hui, der Rumpf ist ja wirklich dünn...aber wenn man nicht abstürzt...

Wie gesagt, ich werd versuchen, unter 450 Gramm all inclusive zu bleiben.

Ich seh, du hast Ohren rangemacht, so wie ich es mir auch vorgenommen habe. N Video wär ganz nett....
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Wildfire« (7. Juni 2007, 15:08)


19

Donnerstag, 7. Juni 2007, 22:02

Hi Aender,

ja der Rumpf war wirklich seeehr dünn - erstens dadurch, dass ich beim Ausschnitzen gepfuscht hab, zweitens hab ich nur eine Isoplatte verwendet (also nix zusammengeklebt) und drittens hab ich die Fläche direkt auf den Rumpf mit Heisskleber festgeklebt - daher brauchte ich eine Wartungsklappe und daher war der Rumpf eher - naja - suboptimal. :D
Hat aber doch einiges ausgehalten. Übrigens die Fläche ist einfach komplett mit Klebeband überzogen - dann reisst das Depron bei "härteren Landungen" nicht sofort ein.

Hat jemand ne Idee wie man die Fläche einfach am Rumpf befestigen kann ohne die doofen Gummibänder? Ich bin seehr am Tüfteln den Shark noch grösser zu machen - denke da an einen Balsarumpf, 1,5 meter Länge und 2,40 Spannweite (3 Depronplatten). Ob ich den mit meinem Motor noch in die Luft bekomme? 10x6 und ca. 700g Schub? Was denkt ihr?

Berichte jedenfalls weiter.

Video wirds erst nächste Woche geben, weil ich erst dann wieder fliegen geh.

Gruss Misael

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Misael« (7. Juni 2007, 22:03)


Fun_Flyer

RCLine User

Wohnort: Greven - 48268

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20

Samstag, 9. Juni 2007, 18:40

Hier google übersetzt die seite! Zwar nicht Perfect aber man verstehts

Klick

Gruß
Dennis