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Hessenflieger

RCLine Neu User

Wohnort: Lks. Giessen/Hessen

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901

Freitag, 3. April 2009, 22:06

Stimmt so müßte es gehen, hab gerade in die Anleitung geschaut muss die rechte Rumpfseite aufmachen (Servoarmseite) Da ist es festgeklebt. Na dann werd ich mir mal ein scharfes Messer suchen...
In diesem Sinne

Hessenflieger

RCLine Neu User

Wohnort: Lks. Giessen/Hessen

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902

Dienstag, 7. April 2009, 11:44

Seitenruder-Servo Defekt gelöst!

So hat geklappt genau wie Daniel gesagt hatte. Habe mir das baugleiche Servo oben deckungsgleich aufgelegt, angezeichnet und ausgeschnitten.
Dann Servo gut herausbekommen, indem ich noch ca. 1cm das Servokabel freigelegt habe, brauchte Platz zum löten. Ging alles gut, danach Servo mit Beli-Zell eingeklebt.
Hält und ist noch so stabil wie vorher,bin schon wieder geflogen.
Grüße und besten Dank ans Forum

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Hessenflieger« (7. April 2009, 12:01)


903

Montag, 13. April 2009, 12:04

Welche Klebstoffe?

Hallo zusammen,
habe mir den EJS als meine erste "Schaumwaffel" nach 15 Jahren Flugpause zugelegt. Jetzt irritiert mich ein Satz in der Bauanleitung: Verwenden Sie keinesfalls Styropor-Sekundenklebstoff, ...
Ich dachte die normalen Sekundenkleber "fressen" den Schaum weg?
Also was für Klebstoffe verwendet ihr und von welchen sollte man die Finger lassen?

Grüße und vielen Dank
Barracudaafly
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Bell 47G V06 mit "HongKong"-Motoren
Blade mSR
Graupner Junior S noch ohne Absturz

Zombie

RCLine User

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Beruf: Informatiker

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904

Montag, 13. April 2009, 15:45

Hallo Barracudaafly

Willkomen in der EJS Familie. Mir erging es mit der Flugpause ähnlich wie bei Dir. Ich bin über den EasyGlider zum EJS gekommen. Meinen EJS ist mit Zacki verklebt. Auf Seite 59 wurde die gleiche Frage schon aufgegeben. Es lohnt sich die ganze Seite 59 zu lesen.

Mein zweiter EJS ist nun fertig. Nun folgt der Reichweitentest und das Einfliegen.

Diese Wochenende bin ich mit dem Parabolic geflogen. Es war ein bisschen böig und dann geht doch noch ein Querruder-Servo defekt. Die Landung war dementsprechend. :wall:

Gruss René
Streamtec von Simprop
Heron von Multiplex
Graupner MX-20 hott

905

Montag, 13. April 2009, 22:12

RE: Welche Klebstoffe?

Zitat

Original von Barracudaafly
Ich dachte die normalen Sekundenkleber "fressen" den Schaum weg?


Hi Barracudaafly,

das ist auch richtig. Aaaaber: Der EJS ist wie die anderen "Schaumwaffeln" nicht aus Styropor, sondern aus einem expandierten Polypropylen (bzw. Derivaten). Die unterscheiden sich von Styropor darin, dass sie ein normaler "Wald, Feld und Wiesen" Sekundenkleber ("Zacki", CA, Cyanoacrylatkleber, ...) NICHT angreift.
Du kannst daher mit Sekundenkleber kleben.

Die Warnung kommt daher, dass es mittlerweile auch Sekundenkleber gibt, die Styrol-tauglich sind - mit diesen kann man Styropor kleben. Der Nachteil ist, dass diese Sekundenkleber sich nicht so gut für das Elapor (Multiplex), Solidpor (Graupner) und auch nicht für EPP eignen. Sie kleben das zwar, jedoch ist's nicht so fest.

Grüße und viel Spaß,
most

906

Montag, 13. April 2009, 22:48

Abendlichen Gruss an alle Mitleser,
nach über 20 Jähriger Pause habe ich vor ein paar Wochen einen EJS gebaut und auch schon vier-fünf mal ohne grössere Zwischenfälle (Wild)geflogen.
Bei einer Landung auf dem groben Acker ist mir das Seitenruder auf der Strecke geblieben, jetzt hats Vliesscharniere. Mein Akku ist ein 2S 2400 20C von Team Orion / Kokam. Heute bin ich das erste mal bei über 5Grad geflogen wobei ich von der Motor(Akku) Leistung keinen Unterschied gegenüber kälteren Temperaturen feststellen konnte wohl aber von der Gesamtflugzeit. Mangels Timer am Sender (FF-6) kann ich die Flugzeit von min. 20 min. nur schätzen, nachgeladen habe ich danach 1950mA. Nun aber zu meiner eigentlichen Frage, bisher habe ich die Flugzeit damit verbracht den EJS oben zu halten und ein bisschen auszuprobieren, da ich nur einen Akku habe war die Zeit mir immer zu schade ihn ordentlich einzufliegen, das wissen fehlt mit dazu auch noch, auch wenn ich versucht habe mich einzulesen.
Ich habe den Schwerpunkt innerhalb der angegebenen Maße ziemlich weit vorne eingestellt und alle Ruder stehen neutral. Gegen den Wind scheint er ganz gut zu gehen aber wenn ich mit dem Wind fliege so muss ich eigentlich permanent ziehen, ebenso beim Landeanflug gegen den Wind ohne die hochgestellten Querruder, es scheint ihn regelrecht nach unten zu ziehen und der Gleitwinkel liegt bei geschätzten 1/8. Gibt es dafür eine einfache Erklärung? oder ist es gar normal das man mit Höhe permanent arbeiten muss? Ich kann mich nicht mehr erinnern wie es früher war.
Schon mal Danke für die hoffentlich reichlichen Antworten.

capirex65

RCLine Neu User

Wohnort: Chemnitz/ Sachsen

Beruf: Maschinenbau Student 5 Semester

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907

Montag, 13. April 2009, 23:17

Hallo liebe Modellbau Gemeinde!

Ich hab mir nach langem Lesen dieses Themas einen Junior S gehohlt und auch fast fertig montiert. Leider gibt es nach dem Anschluss des Motors an den Regler ein kleines Problemchen: Beim ersten Test vor dem Zusammenbau lief alles super. Jetzt wollt ich die Elektronik im Modell testen. Und nun ruckt der Motor nur noch? Ich hab schon alle Kabel vom Regler(Hype Alpha Control Pro 30A) zum Standardmotor vertauscht so wie es in der Anleitung steht?

908

Montag, 13. April 2009, 23:21

Klingt bekannt... einer von den drei Leitern zum Motor ist irgendwo ab!

ciao,
most

capirex65

RCLine Neu User

Wohnort: Chemnitz/ Sachsen

Beruf: Maschinenbau Student 5 Semester

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909

Dienstag, 14. April 2009, 18:23

Ich hab das Problem jetzt lokalisiert. Wenn ich die Kabel am Standardmotor so wegbiege das sie in den Rumpf passen stellt sich das beschriebene Verhalten ein. Soll ich jetzt versuchen den Motor zutauschen? Oder hat jemand ne Tipp denn den Rumpf kann ich an dieser Stelle ja nicht weiter aussparen!

910

Dienstag, 14. April 2009, 18:36

Unbedingt tauschen!!
Da scheint ein Kabelbruch mit Wakelkontakt vorzuliegen. Selbst, wenn Du das Solidpor etwas weiter aussparst, dann riskierst Du einen späteren Defekt! Und es fliegen ja gut und gerne 250€ an Wert mit herum... also ICH würde dem Händler die Hölle heiss machen und auf sofortigen Tausch bestehen, ggf. auch aus einer anderen Verpackung. Er kann sich's ja von Graupner wiederholen.

ciao,
most

Lars77

RCLine User

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Beruf: Dipl.-Ing.

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911

Dienstag, 14. April 2009, 19:04

Zitat

Original von babybayliss
Ich habe den Schwerpunkt innerhalb der angegebenen Maße ziemlich weit vorne eingestellt und alle Ruder stehen neutral. Gegen den Wind scheint er ganz gut zu gehen aber wenn ich mit dem Wind fliege so muss ich eigentlich permanent ziehen, ebenso beim Landeanflug gegen den Wind ohne die hochgestellten Querruder, es scheint ihn regelrecht nach unten zu ziehen und der Gleitwinkel liegt bei geschätzten 1/8. Gibt es dafür eine einfache Erklärung? oder ist es gar normal das man mit Höhe permanent arbeiten muss? Ich kann mich nicht mehr erinnern wie es früher war.
Schon mal Danke für die hoffentlich reichlichen Antworten.


Dafür gibt's eine einfache Erklärung, die nennt sich Wind... :D

Der Effekt ist ganz logisch, dein Flieger fliegt erstmal gegenüber der Luft immer gleich schnell, mit Rückenwind addieren sich somit die Geschwindigkeiten (z. B. 30 km/h Flieger + 20 km/h Wind = 50 km/h über dem Boden). Gegen den Wind ist's andersrum, mit der Folge, dass der EJS scheinbar nur 10 km/h (über dem Boden) fliegt. Der Gleitwinkel verbessert/verschlechter sich damit natürlich entsprechend, zumindest gegenüber dem Boden. Im Extremfall (Wind- = Fluggeschwindigkeit) kommst du gar nicht vorwärts und verlierst trotzdem Höhe. -> Katastrophaler Gleitwinkel. :D
Das Ganze ist aber normal, und das sollte man nicht oder nur in geringen Grenzen aussteuern! Der Flieger braucht seine Geschwindigkeit gegenüber der Luft, und gerade mit Rückenwind besteht beim Versuch, den scheinbar viel zu schnellen Flieger einzubremsen, die Gefahr eines Strömungsabrisses!

Ich hoffe das war einigermaßen verständlich. :dumm:

Grüße, Lars
[SIZE=1]Aktuell in Betrieb: EJS | PZ Mustang | PZ Habu | Freewing MiG-15 | Phase 3 F-16 | TwinJet BL | MPX Fox | concepta | Rennfloh [/SIZE]

912

Dienstag, 14. April 2009, 20:38

Danke Lars,
das war sehr verständlich, manche Dinge muss man anscheinend mal vorgekaut bekommen.
Wenn es jetzt noch eine Erklärung für das schnelle Sinken beim Landeanflug gegen den Wind gibt bin schon mal ein ganzes Stück weiter.
Ich habe mir gestern Abend endlich einen zweiten Akku bestellt und wenn er da ist wird mehr ausprobiert!
Gruss Willi

Lars77

RCLine User

Wohnort: Sachsen

Beruf: Dipl.-Ing.

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913

Dienstag, 14. April 2009, 21:23

Hi Willi,

auch dafür gibt's eine Erklärung, nämlich die gleiche... :D

Die Sinkgeschwindigkeit - gemessen in m/s - ist erstmal immer konstant, egal ob mit oder gegen den Wind. Das Modell fällt konstant um z. B. 0,5 m/s.
Der Gleitwinkel - also Strecke je m Höhenverlust - verändert sich hingegen gravierend in Abhängigkeit vom Wind (siehe oben).
Wenn du jetzt mit 30 km/h hereinkommst, der Wind aber mit 20 km/h "dagegenbläst", fliegst du effektiv nur 10 km/h über Grund. Damit brauchst du dreimal so lang für die gleiche Strecke, und verlierst also in dieser dreifachen Zeit auch die dreifache Höhe (im Vergleich zur Windstille).

Oder aber, du gibst Tiefe, so dass dein Modell z. B. 50 km/h fliegt, was abzgl. Wind 30 km/h über Grund ergibt, dann brauchst du die gleiche Zeit für die Strecke im Landeanflug wie bei Windstille. Allerdings verschlechtern sich beim "Andrücken" in der Regel der Gleitwinkel und auch die Sinkgeschwindigkeit, so dass du auch hier schneller unten bist. (Normalerweise legt man Flugzeuge so aus, dass im Bereich des besten Gleitens die Ruder auf neutral stehen.)

Trotzdem ist das Landen gegen den Wind recht angenehm, weil der Flieger gegenüber dem Grund eine geringere Geschwindigkeit hat, insbesondere beim Aufsetzen. :)

Grüße, Lars
[SIZE=1]Aktuell in Betrieb: EJS | PZ Mustang | PZ Habu | Freewing MiG-15 | Phase 3 F-16 | TwinJet BL | MPX Fox | concepta | Rennfloh [/SIZE]

914

Mittwoch, 15. April 2009, 21:36

Zitat

Original von capirex65
Beim ersten Test vor dem Zusammenbau lief alles super. Jetzt wollt ich die Elektronik im Modell testen. Und nun ruckt der Motor nur noch?


Hatte ich auch schon mal.
Ursache unbekannt, denn nach einigen Versuchen(Umstecken, Rausbauen, Reinbauen) war der Effekt wieder weg. :shake: Rätselhaft aber
seither (fast ein Jahr, ca 10 Flüge) nicht mehr aufgetreten!
Muß also nicht zwangsläufig ein Defekt sein.
Ist aber sicher ein Mangel und wenn Du die Möglichkeit hast tausch das Ding um.
Evtl. auch eine Spinnerei des Hype Reglers, den habe ich ja auch drin.?

Ciao
Neulinge in die Luft! :ok:

915

Samstag, 18. April 2009, 11:32

Moin!
zum Thema Motor läuft nicht an:
ganz trivial, hast Du mal geschaut ob sich eines der 3 Kabel beim Anlaufen verklemmt?
War bei mir so, hab jetzt mit einem Klebestreifen die Kabel außen fixiert ...
Gruß Jan
Fliegen: Minimag Q+BL, Junior S, PZ Corsair, mini-P51+Su26+Cessna, DG1000, MiniSwift ..
Schwimmen: Aussie 2, Jan (im Bau), PT109, Elke (KfK), Sirius, ...
Fahren: Stormracer, Dominator, F1-E 999 ..
Steuern: WFT09s + Assan + Spektrum

916

Samstag, 18. April 2009, 11:48

Habt Ihr eigentlich mitbekommen, dass Ugly den Fehler bereits lokalisiert hat? :dumm:

ciao,
most

917

Samstag, 18. April 2009, 22:43

Hallo,
zum Thema Motor läuft nicht oder zuckt bloß.

Habe heute mal meinen Motor an den Regler gesteckt und es hat sich nichts getan. Nochmal alles ausgesteckt und nochmal probiert. Der Motor zuckt nur .. hmmmm

Dann habe ich mir mal die frisch angelöteten Stecker (werden beim EJS mitgeliefert) angeschaut. Bei einem hat sich der Teil des Steckers der die "Federn" für den Kontakt hat schön drehen lassen; bei den beiden anderen Steckern nicht, weil Flußmittel vom Löten das ganze verklebt hat. Ich habe dann mit Alkohol das Flußmittel entfernt und schon hat mein Motor funktioniert.
Es scheint also, dass das Flußmittel einen guten Kontakt dieser Stecker mit den Buchsen verhindert hat.
Vielleicht könnte das auch bei Euch eine Fehlerquelle sein.

Grüße
Barracudaafly
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Bell 47G V06 mit "HongKong"-Motoren
Blade mSR
Graupner Junior S noch ohne Absturz

918

Sonntag, 19. April 2009, 18:54

Ich will mir jetzt auch den EJS von Graupner kaufen.
Ich habe noch einen 30A Regler, einen 3S Lipo mit 1500 mAh und 9 Gramm Servos von Hobbycity (die blauen, billigen)

Kann ich den Regler und den Lipo (evtl. mit anderer LS) verwenden?
Sollte ich lieber in andere Servos investieren? Welche sind denn gut? die C261 von Graupner?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Gast11019« (19. April 2009, 18:54)


919

Sonntag, 19. April 2009, 20:10

Hallo önsen,

die Servos kannst Du bedenkenlos nehmen - deren Stellkräfte reichen aus. Ich habe 2 davon seit Ende 2007 drin, ohne Probleme. Bedenke aber, dass besonders das Seitenruder beim Transport ganz gerne mal aneckt und das einen Stoss auf das Servogetriebe gibt.
Regler und Akku würde ich nicht verwenden. Es werden sich bei 3s Ströme von 40A einstellen - zu viel für den Regler, und insofern Du nicht 30C Akkus hast, auch sicherlich zuviel für den Akku.

ciao,
most

Werner_Just

RCLine User

Wohnort: Nordeifel

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920

Sonntag, 19. April 2009, 20:34

Hallo önsen,

falls die Servos HXT900 sind, die passen prima. In den Flügeln müßen 1-2 mm mehr Platz geschaffen werden, aber das ist kein Akt.

Der 30A Regler ist für 3s zu knapp bemessen, selbst wenn Du die Schraube auf 9x5 verkleinerst.

Ein 1500mAh Lipo passt auch nicht so richtig. Selbst wenn Ströme bis zu 40A liefern könnte ist er doch viel zu schnell leer als das wirklich freude aufkommen kann.

Falls Du Regler und Akku nicht tauschen möchtest, kannst Du den 345z/7.4V gegen einen TR35-36C Deines Servolieferanten tauschen.
Mit einer 9x6er Latte passt er gut zum EJS an 3s. Der Strom liegt unter 20A und somit im für den Akku verträglichen Bereich.
Der EJS strebt damit immer noch zügig auf Höhe. Senkrecht rauf ist natürlich nicht mehr, aber über 45 Grad sind es immer noch .

Gruß
Werner
[SIZE=1]Was mir an Fachwissen fehlt kompensiere ich durch mangelnde Erfahrung[/SIZE]