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21

Donnerstag, 22. März 2007, 11:54

So, ich bin mit dem Händler meines Vertrauens einig geworden.
Der Arcus mit empfohlenem Antriebsset ist bestellt...freu!

Verbaut werden meine S3110...schauen wir mal!


(nu muss ich das ganze noch Zuhause irgendwie "verkünden"... :D )

Didi
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TREX65

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22

Donnerstag, 22. März 2007, 13:37

:ok:
Gruß Michael

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Signal von FVK

23

Donnerstag, 22. März 2007, 14:39

Zitat

Original von Didi
So, ich bin mit dem Händler meines Vertrauens einig geworden.
Der Arcus mit empfohlenem Antriebsset ist bestellt...freu!

Verbaut werden meine S3110...schauen wir mal!


(nu muss ich das ganze noch Zuhause irgendwie "verkünden"... :D )

Didi


Geht mir genauso. Das die Frau aber jede 2 Monate zum Friseur für 60 bis 70 Euro geht, davon will sie nichts wissen.

schalker

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24

Donnerstag, 22. März 2007, 21:55

Hi @all.
zum motor kann ich soviel sagen das er vergleichbar mit dem: ROXXY BL OUTRUNNER 2824/26 ist,das sagte zumindest ein Mitarbeiter von robbe selbst nachdem ich dann bei einem nach 15 min telefon gelandet bin,selbst fliegen tun sie ihn mit 2 lipos man kann ihn auch mit 3 fliegen,macht aber der regler dann net lange mit laut seiner aussage infos zum motor gibt es hier:

ROXXY BL OUTRUNNER 2824/26


  1. [/list=1]
[list=1][/list]

25

Freitag, 23. März 2007, 09:57

Wie schon erwähnt, ist mein Arcus bestellt.

Weil ich mir schon mal vorab die Anleitung heruntergeladen habe, habe ich auch gleich eine Frage.

Auf Seite8/9 werden laut Bedienungsanleitung die beiden QR-Servo mittels Y-Kabel verbunden.
Was soll das denn?? Wofür ist das gut
Ich bin davon ausgegangen, dass ich für jede Seite einen eigenen Kanal nehme, um die unabhängig von einander einstellen zu können.

Habe ich als absoluter Flächenanwärter hier einen Denkfehler?


Lieben gruß
Didi
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TREX65

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26

Freitag, 23. März 2007, 10:50

nö, hast du nicht, je Servo ein Kanal!! Das Y Kabel ist für Leute, die keine Komputerfunke haben so das sie die QS nicht einzeln mischen können!! Aber dazu kommt noch einieges mehr wie QS hochstellen zum landen, QS mit Differentierung, usw.
Gruß Michael

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27

Freitag, 23. März 2007, 11:03

QR auf einem Kanal

Die Anleitung berücksichtigt sozusagen den worst case :dumm:

Aber es ist sicher auch nicht so einfach, schließlich findet man hier im Forum auch postings wie "richtig mit Querruder fliegen?" wo Leute offen zugeben, am Anfang nicht genau gewußt zu haben, in welche Richtung bei einem bestimmten Ausschlag das Modell rollt. Dann auch noch zu differenziern (Hä, wozu macht man dass denn?) oder sogar noch eine Wölbklappenfunktion dazuzumischen, übersteigt die Fähigkeiten der Zielgruppe möglicherweise 8(

Aber wer es weiß, braucht dazu doch keine Anleitung, oder?

Ich weiss ja nicht, wie es in Modellflugvereinen gehandhabt wird, aber im Segelflug gehört die Theorie einfach mit dazu und da lernt man solche grundlegenden Dinge. Der DAK (Dümmste Anzunehmende Kunde) hat diese Grundkenntnisse nicht und findet das vermutlich auch überzogen, sich das aneignen zu müssen :tongue: Oder übertreibe ich jetzt masslos ;)

Gruß,
Günther
LS6-a, D-0616
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Purist (nach Plan von jk-modellflug)
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28

Freitag, 23. März 2007, 12:31

Danke, dann bin ich ja beruhigt! *puh*

Wobei ich gestehen muss, dass Sachen wie "...QS mit Differentierung..." mir NOCH nichts sagen.

Aber ich bin schon fleissig am lesen ;-) und die Erfahrungen/Wissen vom Heli-fliegen/basteln merke ich schon.

Didi
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29

Freitag, 23. März 2007, 13:45

Diff heißt einfach, das die QS einen größeren Ausschlag nach oben haben und Paralel nach unten einen kleineren. Also rechtes QS nach oben 2cm, linkes QS 1cm nach unten.
Gruß Michael

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Philipp_Meyer

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30

Freitag, 23. März 2007, 16:38

Wobei man evtl noch erwähnen sollte, dass QS in diesem Falle nicht für Qualitätssicherung steht sondern für "Querruderservo". ==[]
"Burn rubber, not gasoline."

Tesla Motors

[SIZE=1]PSP 3004 & USB-Experimentierboard abzugeben![/SIZE]

31

Freitag, 23. März 2007, 23:25

Super, so brauche ich gar nicht weiter zu forschen.
Danke für die schnelle Auflösung!

Inzwischen sind die Servo, die Verlängerungen und der Empfänger mit Quarz da.
Jetzt fehlt nur noch das Modell mit Antrieb, welches aber schon unterwegs ist.
Hoffe, ich habe nichts vergessen!!

Sobald das Teil da ist, geht das große Gefrage wieder los...beim Aufbau...spätestens aber wenn es ums einstellen/programmieren des Senders/einfliegen geht.

Bis dahin...Danke denen, die bis hier hin so freundlich und kompetent meine Fragen beantwortet haben.

Ganz liebe Grüße aus Kiel
Didi


PS: Was QR-Diff ist, weiß ich jetzt, aber wozu ist das gut? Nur mal so gefragt, um eine weitere Wissenslücke zu füllen ;-)
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Philipp_Meyer

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32

Samstag, 24. März 2007, 13:03

Zitat

Original von Didi
PS: Was QR-Diff ist, weiß ich jetzt, aber wozu ist das gut? Nur mal so gefragt, um eine weitere Wissenslücke zu füllen ;-)


Genau das dachte ich grade auch, sollte man dir evtl noch erklären.

Das ganze dient zur Kompensation des negativen Wendemoments...
Aha, jetzt weißt du mehr ;)

Wenn du die Querruder (ab jetzt nur noch QR) betätigst geht ja sinnvollerweise eins nach unten (positiver Ausschlag) und eins nach oben (negativ).
Jetzt noch kurz die Erklärung, warum positiv und negativ hier scheinbar vertauscht sind: wenn du nach unten ausschlägst vergrößerst du die Wölbung des Profils und erzeugst damit mehr Auftrieb.
Und weil wir Flieger nun mal vom Auftrieb leben betrachten wir eine Steigerung des Auftriebes wohlwollend - also positiv.
Weiter im Text.
Leider bedeutet mehr Auftrieb auch immer mehr Widerstand.
Unglücklicherweise (aber doch irgendwo sinnvoll...) geht aber die äußere Fläche nach oben, sprich erfährt mehr Auftrieb und auch mehr Widerstand.
Wenn aber eine Fläche mehr Widerstand erfährt ist das in etwa so, als wolle man diese Fläche festhalten, sprich der Flieger wird eine Kurve um diese Flächer herum fliegen wollen, was aber leider nicht damit vereinbar ist, dass wir diese grade als Außenfläche nutzen wollten.

Sprich wenn du QR nach links gibst neigt sich dein Flugzeug zwar nach links, hat aber zunächst mal die Tendenz nach rechts kurven zu wollen, das sogenannte negative Wendemoment.

Deswegen verringert man jetzt den Ausschlag in positive Richtung (nach unten) und erhöht ihn auf der Gegenseite, bis irgendwann das QR was nach oben ausschlägt den gleichen Widerstand erzeugt, wie das was (mittlerweile recht wenig) nach unten ausschlägt.

Typischerweise liegt das irgendwo so um die 50% (ist zumindest immer ein guter Anhaltspunkt), sprich das QR schlägt nach unten nur halb so weit aus wie das nach oben.

Solange der Flieger jetzt in Normalfluglage ist und nicht auf dem Rücken funktioniert das ganz gut.

Wenn du den Flieger allerdings umdrehst, vertauschst du ja oben und unten, somit kannst du dir jetzt vorstellen, dass der Effekt auf dem Rücken dann doppelt zu Buche schlägt, sprich mit stark differenzierten QR ist kein sauberer Kunstflug mehr möglich.

Die meisten Leute (mich eingeschlossen) sind sowieso nicht in der Lage eine sauber ausgesteuerte Rolle zu fliegen und stören sich somit nicht weiter dran, aber manchmal sieht's dann schon ausgesprochen hässlich aus.


So, ich hoffe ich hab dich jetzt nicht noch mehr verwirrt, wenn du weitere Fragen hast, frag!

Gruß,
Philipp
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33

Samstag, 24. März 2007, 13:49

Philipp hat den Effekt schön erklärt. Wie gesagt, jeder Segelflugschüler lernt das schon ganz am Anfang.

In der ASK 21 (also der, wo man auch drin sitzen kann 8) ) ist der Effekt sehr schön demonstriebar. Wenn man nur Querruder gibt, dreht die Nase deutlich in die andere Richtung. Wechselt man die Rollrichtung jeweils nach etwa 30 bis 40° Schräglage, dann macht man schon beim dritten Wechsel einen regelrechten Eiertanz :D

Trotzdem wird die ASK 21 auch für die Kunstflugausbildung eingesetzt, auch wenn eine Rolle damit absolut kein Vergnügen ist. Nicht nur, dass das ewig lang (> 12 sec) dauert, es sieht immer bescheiden aus. Eine Rolle mit dem FOX ist dagegen ein Kinderspiel :)

Übrigens: Da mein örtlicher Händler den Arcus ARF in seinem eBay-Shop für 163 € anbietet, habe ich ihn mir vorhin geholt :shy: Das Lesen hier im Forum hat mich verführt :)

Gruß,
Günther
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Philipp_Meyer

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34

Samstag, 24. März 2007, 16:24

Zitat

Original von LS6-a_Pilot
Philipp hat den Effekt schön erklärt. Wie gesagt, jeder Segelflugschüler lernt das schon ganz am Anfang.


Du hast mich enttarnt ;)

Philipp
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35

Sonntag, 25. März 2007, 09:29

Wow, das ist eine super ausführliche Erklärung Philipp. :ok:

Das habe ich verstanden und jetzt kann ich mir auch besser vorstellen, wie die QR-Bremse funktioniert, um den LAndeanflug zu verkürzen.
Spontan hätte ich gedacht, Klappen nach unten. Aber dann hätte ich ja mehr Auftrieb. Also doch eher nach oben mit den QR.


Zitat


In der ASK 21 (also der, wo man auch drin sitzen kann ) ist der Effekt sehr schön demonstriebar...


@Günther
ich bin schon froh, dass ich meine Frau von dem Arcus überzeugen konnte...lach...denke, dass ich da jetzt nicht unbedingt mit einer ASK21 ankommen sollte.

Planst Du Deinen Arcus ARF mit den empfohlenem 2S-Lipos zu fliegen?



Vielen vielen Dank für die Mühe!!!

Lieben Gruß aus Kiel
Didi

NACHTRAG:
Da fällt mir noch was ein ;-)

Was bedeutet "anstechen"??
Ich selber werden einen Teufel tun und meinen neuen und ersten Flieger mit einem Messer anstechen...mach Spass!
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Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Didi« (25. März 2007, 09:39)


FallenAngel2k

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36

Sonntag, 25. März 2007, 10:35

Anstechen ist das Umsetzen von Höhe in Fahrt.
MX-12
Robbe Arcus mit Roxxy 2827-26, 3s Xion, SLS 5000mAh-Lipo, Robbe Control 835-6, 5€-Servos
Belt CP mit Direktanlekung, SLS 5000 3s1p, 3200 3s1p, Robbe 3107, A-500g

37

Sonntag, 25. März 2007, 11:00

Zitat

Original von FallenAngel2k
Anstechen ist das Umsetzen von Höhe in Fahrt.


Also Sturzflug??


Didi
Rex 600 ESP, Logo 10 3D Carbon, Rex 250, TDR
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Philipp_Meyer

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38

Sonntag, 25. März 2007, 14:14

Zitat

Original von Didi
Das habe ich verstanden und jetzt kann ich mir auch besser vorstellen, wie die QR-Bremse funktioniert, um den Landeanflug zu verkürzen.
Spontan hätte ich gedacht, Klappen nach unten. Aber dann hätte ich ja mehr Auftrieb. Also doch eher nach oben mit den QR.


Da gibt es auch noch einen anderen, wichtigeren Grund dafür:

Ich denke mal die Bilder, die (angeblich) erklären, warum ein Flugzeug fliegt, kennst du, also da, wo man sehen kann, dass die Tragfläche umströmt wird und die Strömung an der Oberseite eine längere Strecke zurücklegen muss als an der Unterseite, ein Unterdruck entsteht und deswegen das Flugzeug fliegen kann.

Wenn du dir da jetzt noch vorstellst, dass am Ende des Profils noch ein Querruder nach unten ausschlägt, wird der Weg oben nochmal eine ganze Ecke länger, deswegen bekommst du ja auch mehr Auftrieb (gibt noch anderer Erklärungsmodelle dafür, aber der Effekt ist der Gleiche: es funktioniert ;) )

Wenn du jetzt Fahrt wegnimmst, also die Nase langsam hoch nimmst, erhöht sich der Anstellwinkel gegenüber der Luft und der Auftrieb wird größer.
Deswegen kannst du ja auch langsam fliegen, ohne dass das Flugzeug dabei weniger Auftrieb erfährt und somit vom Himmel fällt (Natürlich nur in gewissen Grenzen).
Allerdings hat die Sache, wie schon angedeutet, einen Haken: irgendwann "reißt die Strömung ab", sprich auf der Oberseite gibt's nurnoch Verwirbelungen und dein schöner Auftrieb ist futsch.

Wenn du bei der Landung die Querruder nach oben stellst ist an der Innenseite der Tragflächen, wo keine Querruder sind, der Anstellwinkel höher, somit reißt da die Strömung zuerst ab und deine Querruder funktionieren noch, sprich das Modell sackt einfach durch, ohne dabei kritisch zu werden.

Wenn du aber die Querruder nach unten ausschlägst passiert genau das Gegenteil: Die Strömung reißt zuerst an den Außenflächen ab, die Innenflächen haben keinen ausreichenden Hebelarm, um dein Flugzeug stabil zu halten, es kippt zu einer Seite ab, du willst mit Querruder gegensteuern, geht aber nicht, weil keine Strömung anliegt und das Gegensteuern auf der Seite, zu der du abkippst, den Ruderausschlag und damit den Anstellwinkel nochmal erhöht und dein Flieger liegt im Dreck.


Damit das nicht passiert gibt's auch für gewöhnlich noch Schränkung in den Tragflächen, wenn du noch ein bisserl mehr erfahren möchtest empfehle ich dir mal auf Aerodesign.de ein wenig rumzustöbern, ist kompetent und kurzweilig geschrieben.


Gruß,
Philipp

P.S.: Also Sturzflug??

Prinzipiell ja, wobei es natürlich dir überlassen bleibt, wie steil du runter möchtest ;)
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Philipp_Meyer« (25. März 2007, 14:16)


svxch

RCLine User

Wohnort: Raclette-Land

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39

Sonntag, 25. März 2007, 19:56

So, hier die erste Erfahrung mit dem ARF Arcus:

bin heute ca. 20 Minuten geflogen. Dann musste ich aufhören. Nein, nicht der Flieger, Akku oder etc. war schuld: es war kalt, Westwind und ich spürte meine Fingerspitzen von der Kälte fast nicht mehr 8) :D War immerhin 9 Uhr morgens (Sommerzeit).

Geflogen bin ich ihn so wie geliefert; ist ja klar, da ARF. Empfänger wieder der R700. LiPo 2s 1200 mAh. Abfluggewicht gemäss Küchenwaage ca. 680 g.

Von Zusammenbau kann man ja nicht reden, also kann ich mich kurz fassen.

- alles war sauber gebaut
- Höhen- und Seitenruder ankleben kein Problem, alles gut gepasst
- Ruderanlenkungen wie beim Kit wieder nur eine Schraube = Gegenschraube reingedreht
- Sämtliche Ruder x mal hin- und herbewegt zwecks Leichtgängigkeit
- Flächenrohr ca. 1,5 mm gekürzt, damit die Fläche fast spaltfrei zusammengeht.
- auf der einen Flügelseite Klettband entfernt, ca. 1,5 mm Material abgenommen und neues Klettband angeklebt = hilft ebenfalls für spaltfreie Verbindung.
- An den QR-Kabel Enstörringe (Ferrit?) angebracht
- Antenne im vorgesehenen Antennenrohr.
- Ruderauschläge nach Anleitung, ausser QR plus 2 mm
- Schwerpunkt auf ca. 75 mm
- QR mittels Schalter als Landehilfe, etwas Tiefe zugemischt

Auf dem Platz obligatorischer Reichweitentest und Funktionskontrolle.

Es hatte relativ viel Westwind. Windsack stand auf ca. 70 °.

Start problemlos. Trotz des Windes kam er sehr gut vorwärts. Auch sonst kein Unterschied zum anderen Arcus, trotz weniger Gewicht. Nachtrimmen nicht nötig, bzw. wegen des Windes nicht notwendig/möglich.

Von der Steigleistung her ist er etwas langsamer an der Sichtgrenze als mit dem für den Kit empfohlenen Roxxymotor. Aber das macht vielleicht 15 Sekunden aus, mehr nicht.

Ich hatte also einmal einen ganzen Steigflug von unten bis an die Sichtgrenze, nachher noch mal von etwas weiter oben bis Sichtgrenze. Macht genau gleich viel Spass wie der andere Arcus.

Nach ca. 20 Minuten musste ich landen, eben wegen den Fingern.

Erstes Fazit: als ARF ebenfalls empfehlenswert, auch wenn's nur mit 2 Zellen ist.
Gruss Kusi

-----------------------------------------------------------

Luft: Cessna 400 Corvallis, Condor 2.5, PZ Extra 300, L-39, PZ T-28 Trojan
Erde: Team Magic E4JS

40

Montag, 26. März 2007, 09:35

Zitat

Original von Didi
@Günther
ich bin schon froh, dass ich meine Frau von dem Arcus überzeugen konnte...lach...denke, dass ich da jetzt nicht unbedingt mit einer ASK21 ankommen sollte.

Planst Du Deinen Arcus ARF mit den empfohlenem 2S-Lipos zu fliegen?


Hallo Didi,

eine ASK 21 im Original zu kaufen, dürften wohl die wenigsten Ehefrauen billigen ;( aber um den Effekt kennenzulernen brauchst Du nur den Segelflugschein zu machen :D

Es reicht vielleicht auch ein Schnupperkurs, den viele Vereine anbieten. Dann lernst Du, wie sich das Flugzeug bei Steuereingaben verhält und es kostet nicht die Welt.

Zum Arcus: Ich habe den empfohlenen Akku von robbe dazugekauft. Ich hätte auch einen anderen mit mehr Kapazität und gleicher Belastungsfähigkeit genommen, wenn der Händler einen solchen da gehabt hätte. Aber das wird sicher noch nachgerüstet, denn ein Akku ist kein Akku :)

Gruß,
Günther
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