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slowhand_47

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141

Dienstag, 17. April 2007, 17:01

@Dominik: Wenn ich die EWD vergrößere, damit das HLW wieder im Strak steht, dann erzeugt halt die Tragfläche mehr Widerstand. Man bekommt halt kein c_a ohne c_w, that's life. Wenn ein Modell für diesen speziellen Auslegungspunkt einen bestimmten Auftrieb braucht, dann hat man eben auch über die Polare des Modells einen zugehörigen Widerstand. Beim Arcus ist das alles graue Theorie, die EWD ist fest vorgegeben, also sollte man auch einen SP finden, bei dem sich eine HLW-Trimmung nahe 0 ergibt. Bei meinem Arcus passt das perfekt, SP auf 80 mm, HLW steht im Strak und das Modell fängt sich schön sanft ab und fliegt auch ansonsten herrlich ausgewogen. Nur der Motor könnte etwas mehr Dampf machen...

@Didi: Die Einstellwinkeldifferenz (EWD) ist die Differenz aus Anstellwinkel der Tragfläche und Anstellwinkel des Höhenleitwerks in Grad, gemessen gegenüber der Längsachse des Modells. Oder man richtet das Modell so aus, dass das HLW exakt waagerecht liegt und misst dann nur den Winkel der Tragfläche (Winkel der Profilsehne gegenüber der Waagerechten). Ein Hochtrimmen des HLWs entspricht aerodynamisch dem Vergrößern der EWD.

Gruß
Jan
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slowhand_47

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142

Dienstag, 17. April 2007, 17:15

Zitat

Original von svxch
Aber wenn Du im Gleitflug das Höhenruder nach oben trimmen musst (also Höhe geben musst), damit er schön geradeaus gleitet, ist das Modell doch kopflastig. Es will vorne ja nach unten.


Richtig. Genau das zeigt ja auch der Anstechtest: Wenn durch das Hochtrimmen die wirksame EWD zu groß wurde, dann wird beim Anstechen durch die höhere Geschwindigkeit plötzlich viel zu viel Auftrieb erzeugt. Der Flieger zieht dann steil nach oben, bis die Strömung abreißt --> der Flieger pumpt.

Nebenbei, Vorsicht beim Lesen von Artikeln zum Thema Einfliegen: Es gibt zwei Methoden. Einmal das "Einwerfen" auf der Wiese, zum anderen die "Anstechmethode". Beim "Einwerfen" sind die Symptome genau umgekehrt (Pumpen = schwanzlastig, nach unten tauchen = kopflastig), siehe z.B. die Zeichnungen in Franz Perseke's "Das Segelflugmodell". Ich finde die "Anstechmethode" viel sympatischer, weil ich das in großer Höhe ohne Gefahr für das Modell machen kann. Dabei sind die Symptome wie oben beschrieben (Pumpen = kopflastig, nach unten tauchen = schwanzlastig), sofern das Modell vor dem Anstechen auf die gewünschte Gleitgeschwindigkeit getrimmt wurde. Dazu gleich noch eine Anmerkung: SP und EWD stimmen streng genommen sowieso immer nur für genau eine Fluggeschwindigkeit. Dazu hat man ja die HR-Trimmung: Quasi zum Ausgleichen, wenn bei einer anderen Fluggeschwindigkeit eigentlich der SP etwas verschoben werden muss (was bei Großflugzeugen z.B. durch Umpumpen von Kraftstoff geschehen kann).

Zitat

Will heissen, Du musst den Akku nach vorne schieben, damit der Schwerpunkt weiter vorne ist.

Gehst Du mit dem Akku weiter nach hinten, wird er noch kopflastiger und Du musst im Flug noch mehr Höhe geben, damit er gleitet.


Falsch. Kopflastig: er ist vorne schon zu schwer, d.h. der SP liegt zu weit vor dem Neutralpunkt. Akku nach vorne macht ihn vorne noch schwerer, der SP wandert noch weiter nach vorne, er wird noch kopflastiger.

Zitat

die Ruder sollten im Gleitflug und windstille alle in Neutralstellung stehen.


Wenn das Modell ordentlich ausgelegt ist (das ist der Arcus), und wenn er ohne Verzüge gebaut ist, dann stimmt das wohl.

Zitat

Gestern und heute habe ich den ARF Arcus so lange geflogen, bis der Unterspannungsschutz eingegriffen hat. Schönes Wetter war, aber keine Thermik. Dafür fast kein Wind. Flugzeit heute morgen mit Stoppuhr 36 Minuten 20 Sekunden. Davon 5 Steigflüge bis an die Sichtgrenze. Nicht schlecht für ein 1200er Akku.


Wirklich gut. Ich werde mir wohl auch noch einen 1200er holen, mit dem 1060er waren 5-6 Steigflüge in mittlere Höhe drin (ca. 100-150m). Oder ich schmeiße den ARF-Antrieb gleich in die Grabbelkiste...

Gruß
Jan
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »slowhand_47« (17. April 2007, 17:18)


slowhand_47

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143

Dienstag, 17. April 2007, 17:38

Und hier noch ein paar Bilder und technische Daten vom ARF-Antriebsset:

Der Motor, "BL-Outrunner 2830 1300 rpm/V max. 12.6V/12A". Wellendurchmesser 3 mm, Welle einseitig angeschliffen zur KLS-Montage. Glockenaußendurchmesser 28.3 mm.



Hier eine schöne Demonstration chinesischer Montagequalität. Die eine Schraube ließ sich nur mit viel Kraft aus dem Motor drehen, hier sieht man auch warum. Alle Bohrungen passen nicht wirklich gut zum Motorhalter.



Und noch ein Bild des von robbe-gelabelten 18A-Reglers:



Immerhin sind die Komponenten halbwegs gut aufeinander abgestimmt, wie der hohe Wirkungsgrad gemäß meiner Messungen zeigt. Außerdem bleibt im Betrieb alles angenehm kühl.

Noch eine Nachtragsinfo zum Regler: Da keine Anleitung beiliegt habe ich diesbezüglich mal den Robbe Service angeschrieben. Auch dort hat man keine Anleitung. Man konnte mir nur sagen, dass der Regler 2 oder 3 Lipo automatisch erkennt und die Unterspannungsabschaltung bei 2.8V/Zelle greift (5.6V/8.4V). Sonstige programmierbare Einstellungen sind Robbe nicht bekannt.

Gruß
Jan
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »slowhand_47« (17. April 2007, 20:16)


144

Dienstag, 17. April 2007, 22:07

Hey Jungs, Ihr bringt mich ganz durcheinander ;-)

Ich werde beim nächsten Windstillentag das so machen, wie heute mit Jan besprochen.

Wenn das nicht funktioniert, dann lese ich mir die letzten Postings nochmal in Ruhe durch! SO!!! ;-)


Didi
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145

Dienstag, 17. April 2007, 22:46

@ Jan

Ok. Du hast wohl Recht. Ich fliege halt immer mittels "einwerfen" den Flieger ein. Habe ich daher wohl etwas durcheinander gebracht. Dann soll Didi mal Deine Methode probieren :ok:

Ich stell den SP beim Arcus so ein, dass bei keinem oder wenig Wind das Teil im Gleitflug geradeaus fliegt (alle Ruder neutral). Mit so wenig Höhenverlust wie möglich. Beim Kraftflug muss ich halt dann minim drücken.

Als bei mir der Unterspannungsschutz das erste mal anschlug, gab mein Multimeter noch 5,91 V an. Ich fliege jetzt immer so lange, bis er das erste mal angibt. Heute Abend wieder 36 Minuten Flug ohne Thermik und leichtem Westwind. Einfach genial, das Teil. Glaube, brauche bald ein mal eine Höhenmesser.

So lange das Teil läuft, lasse ich in der ARF Version die Komponenten drinn. Ist aber schon ärmlich, wenn Robbe für den Regler nicht mal eine anständige Anleitung liefern kann!! Übrigens habe ich noch wegen dem "Antennenröhrchen" bei Robbe angefragt. Ich habe definitiv keine Störungen.
Gruss Kusi

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146

Mittwoch, 18. April 2007, 10:37

Zitat

Original von svxch
Für die Unterseite ist am einfachsten farbige Klebefolie wie Orastick oder ähnliches.

.


Da ich die Unterseiten (nur die letzten 20cm) mit je einer Farbe zwecks besserer Fluglagenerkennung bekleben möchte, frage ich mich, wie das Bügeln/Fönen mit dem Material vom Arcus (Arcel) funktioniert.

Irgendwie habe ich Angst, dass da was schmilzt oder so.

Hat jemand Erfahrungen gesammelt?

Wenn das problemlos am Arcus zu verabeiten ist, wo bekommt man diese Klebefolie in kleinen Mengen (so ca. je eine DIN 4 Seitengröße fluor. rot, und eine in fluor. grün oder gelb)?
Die meisten Händler verkaufen nur in größeren Mengen auf der Rolle :-(


Danke und lieben Gruß
Didi
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Didi« (18. April 2007, 10:43)


svxch

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147

Mittwoch, 18. April 2007, 11:19

Mein Händler hat auch kleinere Bögen Folie. Weiss nicht, ob er die selber so schneidet oder ob's die in der Grösse auch sonst so gibt.

Bügeln würde ich jetzt persönlich auf Arcel auch nicht so gerne. Ausserdem kannst Du die Klebefolie bei Bedarf leichter abnehmen.

Übrigens hier noch die Antwort von Robbe betreffend ANTENNENVERLEGUNG.

"da Sie bisher keine Störungen hatten, können Sie die Antennenverlegung so lassen.
Das Röhrchen ist in Ihrem Fall für die Antenne geeignet.

Mit freundlichen Grüßen

robbe
Modellsport GmbH & Co.KG"

Die Aussage hilft eigentlich gar nicht weiter. Hätte da eine konkretere Antwort erwartet. Nun, da bei mir alles funzt, lasse ich die Antenne im Röhrchen drinn....
Gruss Kusi

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148

Mittwoch, 18. April 2007, 12:54

Da macht Robbe sich das ja echt leich!

Naja, meine Antenne habe ich jetzt aus dem rechten Lüftungsschlitz rausgeführt und mit einem Gummiband zum HLW gespannt.
Erscheint mir sicherer, da, wie schon erwähnt, mein Messgerät zeigt, dass das Röhrchen absolut stromleitend ist.

Aber wenn es echt gut bei dir funktioniert...

Menno, garnicht so einfach, kleinere Stücke Orastick zu bekommen...seufz!


Welche Farben eignen sich gut für die Lageerkennung?


Didi
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McQuack

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149

Mittwoch, 18. April 2007, 13:04

Also zum färben des Arcel kannste auch einfach Styro verträgliche Sprühfarbe (Acryl) aus'm Baumarkt nehmen. da haste alle farben die Du brauchst und es hällt genausogut wie die Klebefolie.

Hat bei meinem Flexifly bestens funktuioniert und werde ich auch bei dem Arcus wieder machen.

Gruß

Uwe

150

Mittwoch, 18. April 2007, 13:09

Zitat

Original von McQuack
Also zum färben des Arcel kannste auch einfach Styro verträgliche Sprühfarbe (Acryl) aus'm Baumarkt nehmen. da haste alle farben die Du brauchst und es hällt genausogut wie die Klebefolie.

Hat bei meinem Flexifly bestens funktuioniert und werde ich auch bei dem Arcus wieder machen.

Gruß

Uwe


Das hört sich ja auch wie eine gute Idee an...Danke!

Meinst Du die Acryllacksprühdosen oder eher sowas wie Lexanfarbe?

Lieben Gruß
Didi

Nachtrag:
Auf der Suche nach dem richtigen Lack, bin ich auf folgende Tabelle gestoßen >>>KLICK<< (ganz rechte Spalte) und auf einen Hinweis von Robbe >>>KLICK<<<

Weitere Suche hat ergeben, dass dies der Lexanfarbe entspricht >>>KLICK<<< !

Nur für den Fall, dass noch jemand Infos zum Lackieren des Arcus sucht...

Da
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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Didi« (18. April 2007, 14:54)


McQuack

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151

Mittwoch, 18. April 2007, 15:57

Also ich hab Farben von Duplicolor aus'm Baumarkt genommen. Die Lösemittelarme Variante. (gibt auch noch ne Extra Styro Sprühfarbe). Hat beim Flexifly aus EPP gut funktioniert.

Da der Arcus ja auch mit CA geklebt werden kann (bei EPS = Styropor darf man das ja nicht) gehe ich davon aus, das Arcel auch eine gewisse Lösemittelbeständigkeit hat. und das Lackieren mit Lösemittelarmen Farben kein Problem macht.

Werde mich die Tage auch ans sprühen machen (Du hast mich grade motiviert).

Zeig mal was bei rausgekommen ist wenn Du fertig bist.

Gruß
Uwe

slowhand_47

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152

Donnerstag, 19. April 2007, 17:13

Gerade bin ich wieder mal geflogen, knapp 15 Minuten bei 6:30 Motor (dann hat der Regler im Landeanflug abgeschaltet :angry: , Akku war wohl nicht ganz voll, da hätte noch eine Minute gehen müssen ). Irgendwie will mein Arcus nicht richtig gleiten. Die Steigleistung finde ich angemessen, aber irgendwie ist er auch fast wieder genauso schnell unten. SP scheint aber zu stimmen (Abfangbogen) und ich kann ihn auch nicht mehr langsamer trimmen.

Gruß
Jan
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svxch

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153

Donnerstag, 19. April 2007, 21:51

Hm, etwas scheint nicht zu stimmen.

Wenn ich mit dem Arcus (ARF) ca. 1 Minute und 10 Sekunden hochfliege (windstill bis wenig Wind), dann bin ich an der Sichtgrenze und kann mind. 6 Minuten gleiten (ohne Thermik) . Das ganze geht dann fünfmal, was dann eben die Flugzeit von ca. 35 Minuten ergibt. War in den letzten 4 bis 5 Tagen immer gleich.

Frage jetzt einfach mal, was mir spontan in den Sinn kommt.....

Wo genau hast Du den Schwerpunkt?

Die Ruder stehen alle auf neutral?

Hast Du den SP schon mal auf meine Weise eingestellt?

Sind die Rudergestänge alle fix, ist nichts locker?

Sitzen die Servos fest? Bei der rechten Tragfläche habe ich vor 2 Tagen festgestellt, dass ein Servo etwas gewackelt hat; habe dann mittels Aktivator und Sekundenkleber etwas punktiert = Heissleim ist nicht immer von Vorteil

Sind beide Flächen gleich schwer?

Mehr kommt mir momentan nicht in den Sinn. Mein ARF gleitet 1A, wie der Baukasten-Arcus auch....

zum Regler:

konntest Du beim Landeanflug den Motor nicht mehr anlassen oder hattest Du gar keine Kontrolle mehr ( "dann hat der Regler im Landeanflug abgeschaltet" )?
Gruss Kusi

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Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »svxch« (19. April 2007, 22:34)


154

Donnerstag, 19. April 2007, 22:07

Zitat

Original von slowhand_47
Gerade bin ich wieder mal geflogen, knapp 15 Minuten bei 6:30 Motor (dann hat der Regler im Landeanflug abgeschaltet :angry: .

Gruß
Jan

Das kenne ich!
Einziger Unterschied, der Regler schaltet den Motor nicht im Betrieb ab, sondern beim erneuten Motor-starten-wollen, geht der Motor nicht und es ertönt die Initialisierungspieperei.
MAche ich dann die Initialisierungssequenz (Knüppel unten "piep"> Knüppel oben "piep"> Knüppel unten "piep", geht der Motor wieder und ich kann unter vollgas richtig hoch steigen.
Ist das bei Dir auch?
Temperatur vielleicht? War es heute wärmer als sonst oder hast Du den Motor mehrfach kurz hintereinander genutzt?

Leider kann ich zur Zeit nichts testen/fliegen, da das Wetter hier seit Tagen miserabel ist. Sturmböen und Regen von der Seite...seufz!

Naja, da habe ich Zeit, meinen Heli wieder zu reparieren....zwinker!

Lieben Gruß aus Kiel und drücke Dir die Daumen, dass Du das in den Griff bekommst...höker ja selber noch mit den Einstellungen rum, von daher sehr interessant für mich!!
Didi
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slowhand_47

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155

Donnerstag, 19. April 2007, 22:32

@svxch: Der SP liegt bei 80 mm und scheint auch gut zu stimmen. Alle Ruder stehen genau im Strak. Der Arcus fliegt im Prinzip auch ordentlich neutral, keine Neigung zum Abkippen oder wegdriften. Ein Steigflug von 1 Minute führt mich noch nicht an die Sichtgrenze, aber vielleicht auf 150 m. Von da aus gleite ich ca. 2 Minuten, was mir viel zu wenig erscheint.

Allerdings war bisher bei allen Flügen recht viel Wind. Besonders mit dem Wind baut der Flieger dann massiv Höhe ab.

@Didi: Der Akku war einfach leer (6.5 V, und es gingen nach dem Flug 960 mAh rein). Ich hatte schon in der Platzrunde nach dem ersten verpassten Anflug gemerkt, dass er nicht mehr hochkommt, und dann war im Endanflug eben kein Saft mehr für etwas Schleppgas drin.

Ich müsste mal einen Tag mit absoluter Windstille erwischen...

Gruß
Jan
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svxch

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156

Freitag, 20. April 2007, 22:08

So, heute Vormittag bin nun mit dem ARF Arcus auch bei Wind geflogen. Habe allerdings die Gewindestange zu hause vergessen. Also ohne Zusatzgewicht.

Die Gesamtflugzeit betrug knapp 32 Minuten, also kein wesentlicher Unterschied zu wenig, bzw. gar kein Wind. Konnte einfach einmal weniger ganz hoch steigen.

Am Nachmittag hatte es dann noch etwas mehr Wind. Habe dann die 152 g Gewindestange eingeschoben, Flugzeit 29 Minunten 10 Sekunden. Braucht halt bei Wind etwas mehr Strom, um an die Sichtgrenze zu steigen.

Während der Arbeit bin ich dann auf die Idee gekommen, wieder einmal Luftaufnahmen zu machen. Heute um 19.30 Uhr die spontane Idee, die Digicam aufzuschnallen. Ist eine Canon Digicam Ixus 50. Nicht mehr die neuste, macht aber gute Bilder.

Um die Zeit war es aber wirklich böig, also gar keine idealen Voraussetzungen für Modellflug :dumm: Bin dann doch gegangen. Kamera hochkant unter dem Flügel, direkt am Rumpf und Schwerpunkt montiert. Objektiv gegen die Flügelspitze. Montage ganz einfach mittels speziellem Doppelklebeband auf dem Flügel und der Kamera. Dann noch mit Isolierband gesichert. Hielt wunderbar.

Das Gewicht mochte der Arcus (ARF) ohne Probleme mitführen. Ist ja klar, wenn die Gewindestange fast gleich viel wiegt. Allerdings hatte es so viel Wind und Böen, dass ich nach knapp 3 Minuten abgebrochen habe. Ging alles gut. Nur war das ganze schon zu spontan: die Kamera hatte bereits nach 20 Sekunden abgeschalten..... Akku leer... und natürlich vorher zuhause nicht mehr nachgeguckt :dumm:

Naja, morgen gehe ich dann nochmals probieren. Jedenfalls brauche ich keine Flycam one o.ä. mehr.

Jedenfalls hatte ich am Nachmittag noch einen Zuschauer, ein alter Hase im Flugmodellbau. Macht das Hobby beinahe schon seit bestehen :D

Er war auf jeden Fall sehr überrascht, wie der 1,80 m Flieger bei dem Wind noch so gut geflogen ist. Er meinte zuerst, es handle sich um einen Easyglider ;)

Er will sich ev. einen Cluaris (MPX) kaufen. Aber für mich ist der Fall klar. Der Arcus fliegt so gut, da kann ich mir die fast 700 Franken (über 400 Euro) sparen. Wenn man nicht einige Komponenten in der Bastelkiste hat, finde ich den Cularis für eine "Schaumwaffel" einfach preislich an der obersten Grenze....
Gruss Kusi

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »svxch« (20. April 2007, 22:14)


slowhand_47

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157

Samstag, 21. April 2007, 20:45

Heute war ich gegen 19:00 Uhr wieder mit meinem Arcus draußen. Es war relativ ruhig, wenig Wind am Boden, etwas mehr in der Höhe, keine Thermik mehr. Die Performance meines Arcus erschien mir heute deutlich besser. Nach ca. 60-70s Motorlaufzeit war jeweils meine persönliche Wohlfühlsichtgrenze erreicht (bin Brillenträger, und ab einer bestimmten Höhe wird es anstregend), was so ca. 150 m entsprechen dürfte. Landung war nach 18:30 Minuten bei 5:30 Motorlaufzeit. In den Akku gingen knapp 680 mAh rein, also wären noch 2 min. Motorlaufzeit und somit bestimmt 26-27 Minuten Flugzeit drin gewesen. Mit einem 1200er statt meines 1060ers dementsprechend noch ein Steigflug und ein paar Minuten Flugzeit mehr. So finde ich das ganz ok.

Bei der Landung habe ich dann leider die Nase etwas unsanft aufsetzen müssen um eine Kollision mit meiner Kniescheibe zu verhindern (ich verschätze mich beim Arcus noch immer etwas mit dem Ausgleiten bei einer bei-Fuß-Landung). Dabei hat es den Motor nach hinten gedrückt und den Motorträger aus der Nase gerissen. Das ist halt der Nachteil der chinesischen Heißklebetechnik, hält nicht wirklich. Dafür ist die Nase selbst allerdings völlig unbeschädigt, nicht mal eine Delle.

Gruß
Jan
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158

Samstag, 21. April 2007, 22:27

Schade mit der Nase, aber wenn's nichts grosses ist, geht's noch.

So, wie ich Deinen Äusserungen entnehmen kann, was die Motorlaufzeit betrifft, bist Du wohl schon noch etwas höher als 150 m gewesen. Ich fliege normalerweise so hoch, dass ich gerade noch sehe, in welche Richtung der Arcus fliegt.

Ein Video habe ich heute morgen schon mal gemacht. Allerdings konnte ich nur 320 x 240 machen. Mit 640 x 480 wären nur 4 Minuten drinn gewesen; aber das wäre mir zu wenig gewesen.

Heute habe ich nun eine SD-Karte mir mehr Speicher gekauft. Jetzt gehen 16 Minuten mit der höheren Auflösung.

Das, was es in den letzten 4 bis 5 Tagen windstill war, holt es jetzt nach. War wieder sehr windig und böig. Bin dann zuerst knapp eine Viertelstunde ohne Kamera geflogen, nachher eben noch knapp 16 Minuten mit.

Video probiere ich mal zu schneiden und stelle es dann mal rein. Mal schauen, wie's wird.
Gruss Kusi

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »svxch« (21. April 2007, 22:28)


159

Sonntag, 22. April 2007, 00:55

Seit ewigen Zeiten ENDLICH auch hier im hohen Norden heuet Abend mal fast kein Wind, so dass ich auch mal wieder mit dem Arcus los konnte.

Diesesmal habe ich mit der von Jan empfohlenen SP-Such-Technik angefangen und war erfolgreich.
Anscheinend ist mein SP weiter hinten als bei anderen.
Ich habe zwar noch nicht nachgemessen (vorher 80mm), aber nach dem ich den Akku fast 5mm zurück geschoben habe, konnte ich das erstemal auch mal entspannt die Finger von den Knüppeln nehmen und der Kleine ist brav und sauber dahin gegleitet.
Kein wildes Gezerre mehr am HR.

Wenn er schneller wurde ging es manchmal etwas zu schnell hoch und war kurz vorm Wellenflug, aber trotzdem 100% besser als vorher.
So langsam komme ich hinter das Geheimnis...Dank Euch!

Es war zwar saukalt, aber trotzdem konnte ich in den 7:30 Minuten Motorzeit knapp über 40 Minuten in der Luft bleiben. Nachgeladen habe ich knapp über 1000mah, was bei meinem 3S1320mah Lipo absolut ok ist.

Achja, eine kleine veränderung habe ich vorgenommen.
Da mir am SR immer der Befestigungsnüppsel von der Anlenkstange abgegangen ist (blödes Patent), habe ich vorne und hinten die Steuerstange etwas gekürzt, auf jeder Seite eine Kugelpfanne vom T-Rex450 draufgeklebt (passt perfekt) und die Anlenkung hinten, sowie das Servohorn mit einer Kugel bestückt.
Absolut top! Da löst sich nichts mehr und das vorhandene Spiel ist weg.

Sollte sich die HR-Anlenkung auch mal lösen, werde ich diese auch modifizieren.

So, will ich mal hoffen, dass morgen auch wieder so windstill ist.
Wenn es passt, hänge ich dann auch mal einen Datenlogger dazwischen.

Ganz lieben Gruß aus Kiel
Didi
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160

Sonntag, 22. April 2007, 01:04

Gut, dass es besser geht. Die Kugelkopfanlenkung finde ich auch eine gute Alternative. Robbe sollte sich schnellestens von dieser "ein Schrauben Lösung" abwenden und ein anderes System in den Baukasten packen.

Hier mal der erste Videoversuch. Alles ein bisschen wie eine Premiere.... Damit ich das Teil auf youtube packen konnte, musste ich einige Passagen rausschneiden. Darf ja nicht länger als 10 Minuten sein. Total waren es knapp 16 Minuten mit der kleinen Videogrösse 320 x 240:

Robbe Arcus - Video auf youtube
Gruss Kusi

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