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sukram

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1

Samstag, 12. April 2008, 21:16

Brauche dringend Hilfe bei meinem Graupner Falken

Hallo Zusammen
Ich habe mir erst kürzlich einen Graupner Falke gebraucht gekauft.
Habe dann gleich den Schwerpunkt etc. verglichen und festgestellt das alles passt und flugbereit ist.
Heute war Erstflug und der war leider sehr deprimierend.
Folgendes ist passiert:
Ich habe ca. 3/4 Gas gegeben und mein Kollege ist losgerannt und hat den Falken dann in den Himmel geworfen.
Der Falke ist dann ca. 3 m weit geflogen ,dann nach rechts abgekippt und mit der Tragfläche auf den Boden eingeschlagen.

Das komische ist :Mir ist das insgesamt 3 Mal passiert,jedesmal das gleiche-Zuerst ca. 3 m Geraseausflug ,dann recht abgekippt und am Boden aufgeschlagen
Es gehört dazugesagt das ich keineswegs das kippen ausgelöst habe -ich habe während der ganzen zeit kein bischen das Quer oder Höhenruder betätigt.
Passier ist zum Glück nichts ,nur ein paar kleine dellen am Rumpf aber ich möchte es nicht soweit kommen lassen das ich ihn schrotte.

Könnt ihr mir sagen was ich denn falsch mache -weiß selbst nicht mehr weiter:(
Wär toll wenn ihr mir zu einem erfolgreichen Erstflug verhelfen könntet!

Grüße Markus
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sukram

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2

Sonntag, 13. April 2008, 08:50

Weiß denn keiner Rat ? :(
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3

Sonntag, 13. April 2008, 09:28

Hallo, wenn Du so freundlich wärst und die Antriebseinheit ( Motor, Akku, Luftschraube), aber auch den Flieger (Spannweite, Gewicht) etwas beschreibst, täten sich alle leichter.

Fürs erste sieht es dannach aus, als würde die Mindestgeschwindigkeit nicht erreicht und ein einseitiger Strömungsabriss hervorgerufen. (Wenn Du Hufegetrampel hörst, denk erst an Pferde. Dann erst an Zebras).

Die Ursache dafür kann liegen in:

1. Der falschen Wurftechnik . In der Regel werden Motorsegler nicht "in den Himmel geworfen", sondern die Nase leicht (5-10°) nach unten gerichtet, damit die Flieger besser Geschwindigkeit aufbauen. Ein abfallendes Gelände unterstützt das Unternehmen, und natürlich Gegenwind. Der Werfer zielt also auf ein am Boden liegendes Ziel vor sich und wirft den Flieger darauf zu wie einen großen Dart-Pfeil, 2-3 Anlaufschritte schaden nicht.

2. Zu hohes Leistungsgewicht . Das heist, der Antrieb liefert im Verhältnis zum Gewicht des Flugzeuges nicht genug Schub, um in kurzer Zeit die Masse über die Mindestgeschwindigkeit hinaus zu beschleunigen. Abhilfe: Schubberechnung nach Tabelle v. Bernd Koenig, das Verhältnis Gewicht: Standschub sollte bei einem Motorsegler 2:1 oder besser sein. Ein Motorsegler mit 2 Kg Gewicht sollte mindestens 1 Kg Standschub produzieren können. Willst Du Dir die Standschubberechnung ersparen, wird Dir hier sicher geholfen, man braucht aber die Beschreibung der Antriebseinheit.

3. Eine Kombination aus 1. und 2., wie bei gebrauchten Fliegern mit Einsteigern oft gesehen.

Vorraussetzung ist ein verzugsfreier Zustand aller Flächen und Ruder.

Gestartet wird bis weiteres mit Vollgas , uns zwar so lange, bis man sich über den Leistungsüberschuss bewusst ist.
lG Gerald aka greenx

Zitat

"Das Gefährliche am Fliegen ist die Erde" (Wilbur Wright)

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4

Sonntag, 13. April 2008, 12:12

Hallo greenx
Ok hier die Angeben:
Ich habe den Flieger elmi 01 ,hier aus dem Forum abgekauft :
Hier die Daten +Bilder des Fligers:

Graupner Falke



Grüße Markus
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5

Sonntag, 13. April 2008, 13:25

Aha. Bitte stell den Flieger abflugbereit mal auf die Küchenwaage, und schau DIr die Propeller an, was steht da drauf ? 12/10 erscheint mir unrealistisch. Und welches Getriebe , das 2,53:1 ?

In jedem Fall reden wir hier von der absoluten Untergrenze , was den Schub betrifft. Je nach Berechnungsmodell komme ich mit einer 13:7er Luftschraube auf einen Standschub zwischen 650 und 770 Gramm, und das ist bei 1, 8 Kg (sofern die stimmen) mager . Solltes Du wirklich eine 12-10 Luftschraube draufhaben, ist der Standschub noch schlechter, was Dein Problem schon erklären würde.

Bitte überprüfe die Bezeichnung der Luftschraube, die Art des Getriebes und das Gewicht. Dann kommen wir bald zu einer Lösung.
lG Gerald aka greenx

Zitat

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6

Sonntag, 13. April 2008, 13:50

Hallo greenx
Toll das ich einen Profi gefunden habe der sich damit auskennt :ok: .

Also ,um es exakter zu machen habe ich schnell fotos vom Motor -Getriebe und vom Propeller gemacht!

Grüße Markus
»sukram« hat folgendes Bild angehängt:
  • DCFC0013.jpg
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7

Sonntag, 13. April 2008, 13:56

Getriebe -hab leider keine näheren Angaben außer die vom verkäufer angegebenen ``Motor Graupner inkl. Getriebe Spead Gear 600 8.4V``
-gemessen habe ich ca.15 g Gewicht !
»sukram« hat folgendes Bild angehängt:
  • DCFC0018.jpg
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8

Sonntag, 13. April 2008, 15:05

Hi, danke für die Blumen, im Bereich E-Antriebe gibt es hier sicher hellere als mich, wie dem auch sei:

Mit der Antriebskombination darfst Du keine besonderen Steigflüge erwarten. Um überhaupt damit fliegen zu können, muss der Flieger durch den Werfer auf Geschwindigkeit gebracht werden, während Du Vollgas gibst und zunächst im Horizontalflug weiter Fahrt aufnimmst. Erst dann kannst Du an einen flachen Steigflug denken.

Schade ist, dass Du mit dieser Akku-Motor-Schrauben Kombi fast 1 Kg Gewicht zulädst und dafür keine spürbare Power in Form von Steigleistung bekommst. Das kann man verbessern, aber nur durch den Austausch bestimmter Teile, beginne würd ich mit der Luftschraube, 13 x 7 sollte schon spürbar mehr Schub geben. Kosten um 20.-.

Der wirkungsvollste Schritte wäre die Umstellung auf einen Brushless-Motor mit LiPo Akku. Da reden wir von 100.- Euro.

Bis dahin: flache Steigflüge, und wenn man Höhe hat, Speed im Auge behalten.
lG Gerald aka greenx

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Sonntag, 13. April 2008, 15:16

Hallo grennx
Also wenn ich das richtig verstanden habe dann hat mir elmi 01 ich einen Flieger verkauft ,der so wie er jjetzt is ,nicht fliegbar ist :angry: :angry:
Und er hat noch steif und fest behauptet das auch loopings möglich wären :no:
Toll wie die Leute das immer ausnützen. :angry:
Also wäre es mit einer 13x7 möglich ihn zum fliegen zu bewegen?
Was räuchte ich denn da für einen bl,lipo,etc?

EDIT:Das soll jetz keine Anschuldigung oder Hetzjagd sein,ich finde es nur schade das der Falke nicht fliegbar ist!-jeder macht mal Fehler -jedenfalls wäre es toll wenn ich ihn wieder zum Fliegen bewegen könnte

Grüße MArkus
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10

Sonntag, 13. April 2008, 15:46

Hi, sorry, ich sehe ich hab mich unklar ausgedrückt, der Reihe nach:

1. Die Probleme, die Du am Anfang geschildert hast, sind mir durch die nicht optimale Motorisierung (schwer, wenig Standschub durch schlechte Konfiguration zB. der Luftschraube) und durch eine falsche Wurftechnik erklärbar, so aus der Ferne. Wenn der Flieger auf Geschwindigkeit gebracht wird, kann man damit bestimmt Loopings und Rollen fliegen.

2. Wenn Du eine günstige Optimierung des Antriebes in Erwägung ziehst, beginne mit der Luftschraube, alles andere unverändert. Um welches Getriebe es sich handelt, ist mir noch nicht ganz klar, die 12 x 10er Latte ist jedenfalls eine Luftschraube mit guter Wirkung im Schnellflug, nicht aber im Steigflug, und den brauchst Du für den Start.

3. Um eine deutliche Verbesserung des Leistungsgewichtes zu erreichen, wäre eine Umrüstung auf moderne E-Antriebstechnik zu erwägen. Das bedeutet zB: 3S LiPo 18C, 1800 mAh, Gewicht ca. 150 Gramm (ca. 400 Gramm leichter als der aktuelle Akku !) , 11,1 Volt. WEGEN der 11,1 Volt kannst Du den Bürstenmotor nicht verwenden, der brennt Dir beim 2ten Steigflug ab. Also brushless, dann brauchst Du auch einen brushless-Regler. Alles zusammen im online-Handel ca. 100.-. Ich sage nicht, dass ich das investieren würde , ich sage nur was es bringt: mindestens 600 Gramm Gewichtsreduktion, also mehr als 30 %. Der Schwerpunkt müsste natürlich wieder ins Lot gebracht werden, durch Umlagern der RC-Komponenten.

4. Wahrscheinlich würde eine Umstellung auf einen 2-zelligen Lipo mit nominal 7,4 Volt auch was bringen, kommt auf das Getriebe des 600ers an. Solange ich die Untersetzung nicht kenne, kann ich da nix dazu sagen.

In diesem Fall: Checken, ob der Flugregler LiPo-fähig ist, checken, ob Dein Ladegerät LiPo-fähig ist, und probieren, ein 2S Lipo mit 1800 mAh kostes sowas 30.-. Gewichtsersparnis ca. 20 %.

Als nächstes würd ich den Flieger mal so wie er ist mit Karacho einen Hang runterschmeissen, dann kommt er schon auf Fahrt. Und nicht zu lagsam auch bei der Landung.
lG Gerald aka greenx

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11

Sonntag, 13. April 2008, 15:54

Hallo greetz
Also sollte ich so wie er jetzt ist ihn mit Vollgas und so fest wie möglich den Hang runterwerfen ?-Dann wäre es evtl möglich ?
Einen Hang hätte ich gleich neben der Hautür -und den akku habe ich gerade geladen..


Grüße Markus
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12

Sonntag, 13. April 2008, 17:00

Also dann: jag ihn runter ;-)

Im Ernst, es geht um die speed. Runter damit.
lG Gerald aka greenx

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13

Sonntag, 13. April 2008, 17:52

hallo greenx

OK - ich werde deinen Rat folgen, und den Flieger so schnell und stark es geht den Hang herunger werfen lassen und dabei vollgas geben.

also entweder ich folge mit einem Flugbericht- oder ich habe Sperrmüll !!!

wünsch mir glück

grüße markus
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sukram

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14

Sonntag, 13. April 2008, 18:39

Juhuu er kann doch fliegen -Trotzdem extremer Absturz

So ,Glücklicherweise folge ich nun mit einem Flugbericht!
Du hattest Recht greenx-Ich habe meinem Vater gesagt er soll so schnell wie möglich rennen und dann den Falken in die Luft schleudern.
Ich habe den ganen Start lange 100% Gas gegeben.
Als Mein Vater den Falken in die Luft schleuderte stieg er mit Vollgas in den Himmel -er stieg sehr schnell und war bald ca. 20m höher oben als der Hang. 8(
Plötzlich fing er sich an nach Links zu drehen,immer mehr und mehr .
Auch mein heftiges Gegenlenken half alles nichts,er drehte sich weiter und weiter -bis er schließlich aucf dem Rücken flog und sich da nocch weiter drehen wollte.
Ich hatte Angst das er in den Wald abstürtzte und so drückte ich am Höhenruder und er machte einen Sturzflug gen Mutter Erde.

Das Resultat:
Eine Tragfläche hat eine ca. 8mm tiefe und 2 cm lange Delle an der Nasenleiste .
Dem Rest des Fliegers geht es gut und das obwohl er sich ca. 10 cm in den Grasboden gebohrt hat 8( 8(

Weiß irgendjemand was passiert ist-und warum das passiert ist?

Grüße Markus
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »sukram« (13. April 2008, 19:00)


15

Sonntag, 13. April 2008, 19:42

erstmal Glückwunsch !

Also von ganzem Herzen Glückwunsch zu dem mutigen Unterfangen !

Haben wir nicht flachen Steigflug vereinbart ? Haben wir ?

Ich nehme an es ist in der Höhe das Gleiche passiert wie vorher in Bodennähe...einseitiger Strömungsabriss wegen Unterschreitung der Mindestgeschwindigkeit.

Dennoch würd ich noch andere Dinge checken:

1. Schau DIr alle Teile und vor allem alle Anlenkungen, Gestänge, Servorarme etc. genau an, eine Delle ist selten der einzige Effekt einer harten Landung.

2. Der Flieger hat doch Querruder, wie ist da die Anlenkung ausgelegt, Flächenservos oder Gestänge vom Rumpf aus ? Ich hab irgendwie das Gefühl, dass die Querruder nicht richtig (neutral) ausgerichtet sein könnten.

3. Die Schwerpunktlage könnte falsch sein, nämlich zu weit hinten. Damit nimmt der Flieger schneller die Nase hoch als Du "Pap" sagen kannst, wird echt unfliegbar.

Bis zum nächsten Testflug, herzliche Grüße !
lG Gerald aka greenx

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Lerche

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16

Sonntag, 13. April 2008, 21:55

RE: erstmal Glückwunsch !

Hi Marcus,

dein Falke fliegt ganz sicher mit dem Antrieb. Ich habe den Falken selber vor einigen Jahren selber in einer ähnlichen Konfig. geflogen. Der Motor war der gleiche und das Getriebe auch (ist glaub ich ein 2,8:1). Ich hatte damals jedoch nur 7 Zellen 2400er, also da etwas weniger Gewicht. Sicher kann man mit dem Falken auch Loops und Rollen fliegen, aber der Falke ist KEIN Kunstflieger und erst recht kein Hotliner, erwarte also keine Wunder. Für mich ist der Falke mehr ein sehr gutmütiger Einstiegssegler.
Wie schon vom Vorredner beschrieben starte IMMER mit Vollgas GEGEN den Wind, das Modell immer LEICHT nach unten werfen (ich habe immer einen Punkt in ca. 50 m Entfernung angepeilt und versucht das Modell dort hin zu werfen), Lass den Falken nach dem Start erst mal etwas Fahrt aufnehmen und dann zieh BEHUTSAM Höhe, immer nur LEICHT in die Kurven fliegen (in den Kurven immer LEICHT Höhe ziehen), dann wird der Falke sicher steigen und du wirst viel Freude haben.
Glaub mir der Falke fliegt.
Geh aber erst mal in aller Ruhe daran und kontrolliere die Flächen, die Ausschläge der Ruder und den Schwerpunkt und dann wenn alles passt und es fast windstill ist versuche den nächsten Start.

Glaub mir der Falke fliegt.

Gruß Ansgar

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sukram

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Sonntag, 13. April 2008, 21:58

Ja stimmt es könnte sein das ich unterbewusst das Höhenruder zu stark gezogen habe.-War seehr nervös :nuts:
Schwerpunkt habe ich schon überprüft als ich ihn erhalten habe -der passt jeweils um die Längs als auch um die Querachse.
Die querruder habe ich beide selbst an meiner farnsteuerung programmiert -sind alle beide neutral eingestellt gewesen !

Ich sollte es beim nächsten Flug so machen das ich nach dem Steigflug das Höhenruder drücke damit er gleich wider Fahrt aufnimmt.-oder?
Außerdem bin ich beim überlegen ob ich vielleicht zur Sicherheit den Schwerpunkt so einstelle das er ganz leicht kopflastig wird -Was hältst du davon?

Jedenfalls war es ein super Flugbild !

Grüße Markus

EDIT:Wie hast du den Falken gestartet Ansgar -alleine ?
Wieviel Ausschläge sollten Quer,-Höhe,-und Seitenruder jeweils haben?
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Lerche

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18

Montag, 14. April 2008, 08:24

Zitat

Original von sukram
Ja stimmt es könnte sein das ich unterbewusst das Höhenruder zu stark gezogen habe.-War seehr nervös :nuts:
Schwerpunkt habe ich schon überprüft als ich ihn erhalten habe -der passt jeweils um die Längs als auch um die Querachse. Sehr gut :ok:
Die querruder habe ich beide selbst an meiner farnsteuerung programmiert -sind alle beide neutral eingestellt gewesen !

Ich sollte es beim nächsten Flug so machen das ich nach dem Steigflug das Höhenruder drücke damit er gleich wider Fahrt aufnimmt.-oder? Würde ich nicht oder nur gaaanz leicht machen.Du darfs t den Falken nur leicht hochziehen, dann klappt das schon.
Außerdem bin ich beim überlegen ob ich vielleicht zur Sicherheit den Schwerpunkt so einstelle das er ganz leicht kopflastig wird -Was hältst du davon? Lieber etwas kopflastig als den SP zu weit hinten, ist soweit richtig, aber verlegen den SP nur max 0,5 cm weiter nach hinten.. das reicht.

Jedenfalls war es ein super Flugbild !

Grüße Markus

EDIT:Wie hast du den Falken gestartet Ansgar -alleine ? Du hannst den Falken ohne Probleme selber aus der Hand starten, habe ich auch immer hinbekommen.
Wieviel Ausschläge sollten Quer,-Höhe,-und Seitenruder jeweils haben?
Kann ich dir nicht mehr genau sagen ist ja schon ein Paar Jahre her, aber du brauchst NICHT den vollen Ruderausschlag. Ich weiß nicht ob du an der Steuerung evtl. etwas EXPO mit beimischen kannst. Sollte das gehen so würde ich mal 30% Expo auf allen Rudern vorschlagen, die Ausschläge kommen dann am Anfang weicher. Und denk dran, immer in ALLER RUHE starten, Hektik bringt nur Bruch.


Habe meine Antworten einfach mal dazwischen geschrieben :nuts:
Gruß Ansgar

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Lerche« (14. April 2008, 08:26)


sukram

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Montag, 14. April 2008, 12:22

Hallo Zusammen
Vielen Dank für eure Glückwünsche :)

dann werde ich heute mal die Fläche reparieren-ein Ruderhorn ist ausgerissen aus der Verklebung ,und werde auch noch 30 % Expo aus alle Ruder machen!
Achja und den Schwerpunkt werde ich ganz leicht verschieben sodass er ein wenig kopflastig wird!

So,ich werde weiter berichten! :ok:

Herzliche Grüße Markus

EDIT:Weiß jemand ob ich die Tragflächen auch einzeln kaufen kann-also ich meine Nur die Tragflächen?
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »sukram« (14. April 2008, 12:23)


dgollubits

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20

Montag, 14. April 2008, 22:00

Hallo

ein Freund von mir fliegt den Falken (mittlerweilen das zweite Modell, das erste Traf sich mit meinem EGE in 250m Höhe) mit einer 12 x 10er Schraube, dem 2,8 Getriebe und
den 600er 8,4Volt. Angetrieben von einem 3S3200er Lipo LRP/VTEC. Der Motor wird
nicht besonders warm, das Getriebe läuft wunderbar, der Prop passt fast perfekt und
die Steigleistung leigt so bei ca 40 bis 45 Grad.

Der Falke mag nicht allzu langsam geflogen werden, aber dieses Runterkippen
konnte ich noch nicht feststellen, allerdings darf man wirklich nicht zu stark gezogen fliegen, dann reist die Strömung schon ab, fängt sich aber in ausreichender Höhe wieder.
Mit dem 3S Lipo geht es gerade noch ohne Bleizugabe, aber der Lipo muss ziemlich
weit vorne sitzen.

Der Falke fliegt wirklich wunderbar und auch bei stärkerem Aufwind an einem hang geht der fast 1h ohne viel Motorleistung - danach tut das Genick wetwas weh *ggg*.

Also versucht mal einen 3S Lipo zu verwenden, ich selbst habe einen Primera Flapper
mit 2,6m Spannweite - einem 600er 8,4Volt, einer 12,5x9,5 Schraube kombiniert mit
einem 1:3,3 Getriebe und damit geht mein Segler auch sehr sehr gut an die 45 bis 50Grad Steigflug. Motor, Getriebe, Regler und Lipo werden schön durch den
Luftstrom gekühlt und bleiben im angenehmen warmen Bereich.

Beste Grüße,
Dieter