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1

Samstag, 2. August 2008, 14:56

Thermikfliegen Easyglider

Hallo,

jetzt habe ich schon ca. 20 Akkuladungen mit meinem neuen EGE Pro leer geflogen - geht schon recht gut.
Bisher war ich immer der Meinung, der EGE sei zu schwer zum Thermikfliegen.
Habe mit original MPX Brushless Set und 2s-lipo 2500 mAh 910 Gramm auf der Wage.
Ist das jetzt viel oder wenig?
Flächenbelastung im Katalog ist mit 17g/dm² angegeben. Die um einiges größere Cularis hat 25g/dm² und dürfte deutlich bessere Gleiteigenschaften haben. Warum aber die höhere Flächenbelastung?

Heute hatte ich nach Gewitter gestern und praller Sonne vormittags richtig Glück und es ging einige Male richtig bergauf.
Einmal stieg er immer weiter und weiter - ich glaube der wäre in den Wolken verschwunden.
Sonnenbrille war angelaufen, hab sie dann runter.
Beim wieder hochschauen, fand ich meinen Flieger nicht mehr!
Es waren ein paar Spatzen in der Luft - sieht alles gleich aus. Habe ihn dann schon abgeschrieben, bloß keinen Knüppel berühren.
Nach ca. 20 sec habe ich den Flieger dann wieder entdeckt - etwas in der Verlängerung der letzten Position.
Hab mir fast in die Hose ges.....
Wusste dann nicht, wie ich den Vogel auf angenehmere Höhe runter bringe.
Lange richtig drücken und Höhe vernichten.
Gesamtflugzeit 65 min bei 7,5 min Motorlaufzeit.
Ist doch für den Anfang schon mal nicht schlecht.

Wie läuft denn das mit den Bremsklappen oder Butterfly?
Querruder beide nach oben und Tiefe beimischen?
Wieviel Ausschlag ungefähr - hat das schon mal jemand gemacht?

Jetzt überlege ich etwas in Richtung Vario - weil ich nicht genau weiß, wie ich sehe, dass Aufwinde da sind.
Ist das Kanonen auf Spatzen schießen, ein dreimal so teures Vario in einen ´billigen´ Flieger einbauen?
Auf der anderen Seite wäre ja schon denkbar, dass der Weihnachtsmann unter Umständen einen größeren Vogel vor der Tür landen lässt :w


Nachtrag: Überlege auch, ob ich die Flügelunterseite rot lackieren soll, damit ich ihn vor weißen Wolken besser sehe.
Evtl. Leitwerk andere Farbe?

Michael

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »wuefu« (2. August 2008, 15:01)


Wildfire

RCLine User

Wohnort: Luxemburg

Beruf: Naja...

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2

Samstag, 2. August 2008, 16:40

Ja Ja, das erste Mal ist schon was besonderes.... 8)
Schwarzer Rauch ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Komponenten beim Elektroflug. Ist der schwarze Rauch einmal aus den Bauteilen entwichen, funktionieren diese nicht mehr....

Charly808

RCLine User

Wohnort: Niedersachsen/Hamburg

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3

Samstag, 2. August 2008, 16:55

Hallo Michael! :w

Ich kann dir nachempfinden, wie es dir geht!:-)(-: Ich hatte letztens auch meinen ersten richtigen Thermikflug. Allerdings nicht mit meiner Schaumwaffel (Arcus). Damit hatte ich es nie geschafft in die Thermik zu kommen (Abfluggewicht 1kg).
Grundsätzlich ist eine dunklere Farbe auf der Unterseite der Tragflächen immer ein Vorteil. Welche Farbe ist meistens relativ egal, weil alles, in gewisser Höhe, wie Schwarz aussieht. Rot ist eine gute Wahl. Auch kräftige Neon-Farben (z.B. Pink, Orange) sieht man sehr gut.
In Sachen Thermik gibt es sehr viel (zu viel) zu erklären. Da spielen einfach zu viele Umstände eine Rolle, als das man es in einem kurzem Bericht zusammenfassen könnte. Ich möchte dir aber einen Buchtip geben, der mir sehr geholfen hat. Das Buch erklärt alles, was die Thermikfliegerei betrifft sehr gut und kurzweilig. (Ich werde nicht gesponsort!) Das Buch heisst: DAS THERMIKBUCH FÜR MODELLFLIEGER und ist im vth-Verlag erschienen. :ok:
In Sachen Vario kann ich dir weder zu- noch ab-raten. Wenn du weiterhin den Thermikflug betreiben willst und diese (wunderschöne) Hobby länger praktizierst, wäre ein Vario bestimmt von großem Vorteil. Der Sender ist ja so klein und leicht, das er immer von Modell zu Modell wandern kann. Dann würde sich diese Ausgabe schon lohnen. (Ich spare auch gerade auf ein Vario :D ) Wenn du aber nur mit diesem einem Modell Segelflug betreibst ,wäre es etwas übertrieben, 400.- Euronen auszugeben. (ist nur meine Meinung)
Zur Flächenbelastung:
Du musst natürlich das Gewicht und den Flächeninhalt des Modells in den Vergleich mit einfließen lassen. Grundsätlich ist aber eine geringe Flächenbelastung immer von Vorteil für Thermikflieger. Ist aber nicht die Regel!
Zur QR-Einstellung /Flugphasen:
Schmeiße am besten dazu einmal die Suchfunktion an. Dan wirst du bestimmt etwas finden. Du hast aber recht mit deiner Vermutung, dass die QR zur Landeeinstellung nach oben gestellt werden und das HR leicht nach unten. Eine genaue Einstellung kann ich dir für dein Modell aber nicht geben, da sich die Einstellungen von Modell zu Modell unterscheiden. Grober Anahlt : QR 45° nach oben, HR 2mm nach unten. Am besten ist die richtige Einstellung sowiso nur im Flug zu ermitteln.

LG Charly
Runter komm´se immer! ;)

Charly808

RCLine User

Wohnort: Niedersachsen/Hamburg

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4

Samstag, 2. August 2008, 16:58

Noch´n Tipp:
Richte die Antenne vom Sender auf dein Modell, falls du kurz wegschauen musst. Danach kannst du dein Modell über die Antenne wieder anpeilen. Am besten schaut man aber nicht weg, wenn der Vogel so hoch fliegt! ;)

LG Charly
Runter komm´se immer! ;)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Charly808« (2. August 2008, 17:00)


5

Sonntag, 3. August 2008, 10:42

Servus Charly!

Du weißt schon dass sich in der Verlängerung der Antenne fast keine Feldstärke ausbildet und du damit dein Modell erst recht verlieren kannst??


Auf die Entfernung würd ich das lassen...

Weggucken wenn der Flieger nur noch ein pünktchen ist würd ich auch lassen...

mfg Thomas

Charly808

RCLine User

Wohnort: Niedersachsen/Hamburg

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6

Sonntag, 3. August 2008, 11:22

Hallo Thomas! :w

Ja, das ist mir bekannt. Ich hätte meine letzten Antwort etwas ausführlicher gestalten sollen. Sorry :shy: .
Aber es ist ein kleine Hilfe, wenn man schnell wegschauen muss. Dabei handelt es sich ja meist nur um 2-3 Sekunden. Ich habe an meiner Antenne ein Kugelgelenk und kippe die Antenne immer seitlich ab, damit sie eine größere Sendesicherheit bietet. Wenn ich in eine Situation komme, in der ich das Modell aus den Augen lassen muss, biege ich sie in Richtung Modell. Dabei richte ich sie aber nie direkt auf den Flieger . Sie wird dann nur waagerecht, in Richtung des Modells, ausgerichtet. Wenn ich dann das Modell suche, kann ich die Richtung des letzten Standortes mittels Peilung feststellen. Grundsätzlich schaue ich aber nicht weg, wenn das Modell schon einmal so gut in der Thermik ist. Meistens freue ich mich dann wie ein Schneekönig! ;)
Nochmals Sorry, für die, zu knapp gehaltene, Antwort.
LG Charly
Runter komm´se immer! ;)

7

Freitag, 8. August 2008, 20:14

Ich richte meine Antenne immer wieder auf mein Modell,wenn ich in grossen Höhen mal kurz wegschauen muss.
Ich benüze ein Vario und kann auch anhand des Tones im Ohr feststellen ob ich mir deshalb Störungen einfange oder nicht. Habe diesbezüglich auch keine Probleme bekommen.

Wenn mein Segler zwischen 500 und 600 Meter hoch ist mache ich den Test ,wie es im Thermikbuch für den Modellflieger,empfohlen wird und schiebe die Antenne zur Hälfte ein.Habe ich dann grössere Störungen werde ich vorsichtiger mit dem weiteren Aufstieg und lese dann am Abend meinen Empfänger aus,ob ich Reichweitenprobleme hatte.

Ein Vario macht immer Spass und ich habe es auch in einem Easyglider verwendet. :ok:

Ohne Vario würde ich gar nicht mehr in grosse Höhen aufsteigen und ich kann dich Michael auch nur davor warnen !! Die grosse Gefahr besteht darin das du das starke steigen in grossen Höhen nicht richtig interpretieren kannst, oder noch schlimmer gar nicht mitbekommst!
Manche Bärte ziehen ab 400 Meter gewaltig und ab 600 meter teilweise brutal. Dann gilt es die Gefahr zu erkennen und sich darauf einzustellen oder du wirst dein Modell verlieren.
Noch eine grosse Gefahr ohne Vario zu fliegen ist,dass du die Höhen und die oben erwähnten Gefahren dieser falsch einschätzt. Ich meine an manchen Tagen ist die Luft wesentlich "reiner" und du kannst deinen Flieger extrem weit sehen, du glaubst du bist aber nicht wesentlich höher wie gestern z.b. :tongue: und kommst dann evtl. in diese starke, gefährliche Aufwinde.
Grüße Tom

"Das Segelflugproblem ist wahrscheinlich nicht so sehr ein Problem besserer Flügel, als das besserer Piloten."

Wilbur Wright, 1903

8

Montag, 13. Oktober 2008, 11:45

Hallo,

gestern wieder einen tollen 75 min Flug hingelegt.
Bin immer noch nicht so ganz mit dem Auffinden von Thermik vertraut.

Bilde mir ein, dass es nach oben geht, sobald der Flieger schneller wird und ich die ganze Zeit ungewöhnlich stark Ziehen muss. Wenn er wieder aus der Thermik ausssteigt, nimmt er sofort die Nase hoch.
Außerdem wackelt der Flieger mit den Flächen.
Hat hier auch schon jemand diese Erfahrung gemacht?

Wandern eigentlich die Thermikschläuche mit dem Wind?



Michael

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »wuefu« (13. Oktober 2008, 11:47)


9

Montag, 13. Oktober 2008, 14:25

Aber nicht vergessen Thermikfliegen mit Easyglider is wie Trabbi
auf der Autobahn,ich würde mir einen anderes Modell kaufen und auf ein Vario
verzichten,alleine Thermik finden macht irgendwie mehr spaß. :D

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »offline« (13. Oktober 2008, 14:25)


10

Montag, 13. Oktober 2008, 16:07

Hoi,

Zitat

alleine Thermik finden macht irgendwie mehr spaß.


Irgendwie komisch formuliert, hmm .. was stört mich dran!?
Vielleicht sollte man jemanden der mit diesem Thema (Vario)noch keine Erfahrung hat mitteilen,dass man wie du schon sagst auch "ohne" Thermik finden kann - jup, na klar! Sind halt immer im Verhältniss zum Modell recht starke Bärte, weil man ja im wahrsten Sinne des Wortes sehen kann wie der Flieger steigt. Kleine, schwache Aufwinde( von denen es viel mehr gibt als die 2-4 Monsterbärte am Tag), Aufwinde die kurz davor sind sich vom Boden komplett abzulösen wirst du aber mit dem blossen Auge nicht erkennen, dafür brauchst du ein Vario. Des weiteren "eierst" du auch ohne Vario im Bart meistens nur rum - das Zentrum eines Bartes zu finden ist meist auch nur mit Vario möglich. Ab einer bestimmten Höhe wird es sehr schwer zu erkennen ob oder wie der Flieger nun steigt.

Nun ja, es gibt sehr viele die Fliegen ohne Vario und haben Spass dran, es gibt einige die Fliegen am Hang, dar brauchste auch keins, letztendlich ist es geschmaksache, für mich persönlich ist diese zusätzliche Ebene, nämlich die des höhren neben der des fühlen (am Sender) und die des sehen inzwischen eine sehr wichtige geworden, die ich nicht missen möchte!
Von dem Sicherheitsaspekt beziefisch der Höhe habe ich ja schon erwähnt. Bleibt nur der Preis, der ja leider recht happig ist :shake:

Zitat

Wandern eigentlich die Thermikschläuche mit dem Wind?


Ja ,sie wandern mit dem Wind. Bei mehr Wind halt schneller usw... Wenn du am Thermikfliegen interessiert bist kann ich dir dieses Buch empfehlen:

Das Thermikbuch für Modellflieger von Markus Lisken und Ulf Gerber ( ISBN 3-88180-0441)

In diesem Forum schon zig mal empfohlen und allgemein auch als Thermikbibel bekannt :D

Was ich dir auch sehr empfehlen kann ist das Video von Radio Carbon Art / secrets of thermal soaring !

Wird vom Aufwind media Verlag (http://www.aufwind-media.de) vertrieben und ist absolut geil ! :ok:
Grüße Tom

"Das Segelflugproblem ist wahrscheinlich nicht so sehr ein Problem besserer Flügel, als das besserer Piloten."

Wilbur Wright, 1903

11

Montag, 13. Oktober 2008, 20:26

Von dem Sicherheitsaspekt spezifisch der Höhe? ???

Keine Angst runter kommste immer,du solltest nur einen guten Empfänger haben und ein Modell was nicht sofort zerbricht. :D

Was ich sagen wollte wenn du das "Richtige" Modell hat,dann brauch er kein Vario um Thermik zu finden,und auch keine angst vor"gefährliche Aufwinde"haben.
Mit etwas Übung sind flüge ohne Vario von über 2 Stunden absolut ohne Probleme möglich und keine Seltenheit.
Dann landest Du halt nach 2 Stunden nimmst deinen
anderen Akku und fliegst weiter,so hast Du dir viel gepipse und Euronen gespaart.
Mit Vario bleibt dein Easy Glider auch nicht viel länger oben im vergleich mit einem Modellflieger der Thermik sehen kann.
Auch macht es absolut keinen spaß einer Mücke beim fliegen am Himmel zu weit oben zuzuschauen. * toll* :wall:

Also mein Tipp:

Wünsche dir vom Weihnachtsmann einen schönen 3-4 Meter Segler zb. Pulsar 3200 *duck wech* und lerne Thermik finden ohne Vario,denn das ist die einzigst wahre "Ebene" in der Thermik zu fliegen.Oder fliege deinen Easy Glider in der ebene,in einer anderen "Ebene" mit Vario,eben in der ebene,oder mit Kanonen auf Spatzen schießen, halt so wie jeder möchte.Der Cularis is gut und schön zum Thermikfliegen,aber wenn Du wirklich oben bleiben möchtest musst Du halt einige € mehr ausgeben.Hier ein Video vom kleinen Pulsar 2008 besser is natürlich größer,der Pulsar 3200 http://www.youtube.com/watch?v=pr6mvQQ16HA ;(

Dieser Beitrag wurde bereits 8 mal editiert, zuletzt von »offline« (13. Oktober 2008, 20:33)


12

Montag, 13. Oktober 2008, 21:06

Naja...

wir sind auch vor 30 Jahren schon in der Thermik geflogen. Auch mit Seglern um die 2 m Spannweite. Und damals kamen die ersten Varios gerade erst auf - zunächst natürlich unbezahlbar.... Also sind wir ohne Vario geflogen.

Klar: Mit 3-4 m Spannweite hat das noch mehr Spaß gemacht. Aber auch mit 2 m geht es. Dann muss man die Schläuche halt öfter mal verlassen und nach einem Neuen suchen. Bei einigermaßen guten Bedingungen überhaupt kein Problem. Mit der Zeit lernt man auch "seinen Platz" kennen. Und natürlich sein Modell.

Streifst Du einen Bart, dann hebt sich zumeist die Tragfläche. Linke Tragfläche hoch: Linkskurve in den Bart fliegen. Kreisen...

Greifvögel gibt es mittlerweile ja auch wieder ein paar am Himmel. Da wo die kreisen geht es immer nach oben...

In Bodennähe (so bis ca. 50-100 m) "weiß" man sehr schnell, wo Thermik zu erwarten ist. Besonders, wenn Wälder um den Flugplatz herum liegen. Über einem Wald geht es abends, wenn es anfängt kühler zu werden, meist aufwärts. Über Wasser oft auch, wenn es sich tagsüber erwärmen konnte. Wälder und Wasser speichern die Wärme halt länger als Wiesen. Tagsüber ist es eher umgekehrt. Wiesen erwärmen sich schneller -> Ablösungen.

Sehr erfahrene Piloten spüren auch, wenn sie mitten in einer Ablösung stehen. Dann sinkt die Temperatur um 0,5-1° C... ICH kann das nicht - kann durchaus auch Fliegerlatein sein. Ich erinnere mich aber an Piloten, die beim Landeanflug in 3-5 m Höhe plötzlich riefen:

Thermik! Ich flieg' noch weiter...

OHNE Motor natürlich *g* War schon beeindruckend...

Ciao, Udo

Sanguinius

RCLine User

Wohnort: Ingolstadt

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13

Montag, 13. Oktober 2008, 21:11

@ Offline

Das Video macht Lust auf mehr. Der bleibt wirklich lange oben.

Weißt du vielleicht zufällig was der Pulsar 2008 kostet?

Gruß
Alex

14

Montag, 13. Oktober 2008, 21:41

280 € kostet der Thermikschleicher,mir persönlich wurde das obenbleiben zum schluß etwas langweilig,an ein Vario möchte ich garnicht denken.

(Er fliegt sich leichter wie ein Easy Glider,von der langen Landebahn die Du am anfang brauchst abgesehen)

Naja,durch meine ganzen loopings + pech 100% mein fehler usw usw habe ich ihn am Wochenende im Baum gelandet,nu rate mal was ich haben möchte........
(P.3200)


Hier mal ein Video was er alles kann ( konnte ;( ) wenn einem langweilig wird....

http://www.youtube.com/watch?v=JoFbINxa5I0

Dieser Beitrag wurde bereits 11 mal editiert, zuletzt von »offline« (13. Oktober 2008, 22:33)


15

Dienstag, 14. Oktober 2008, 01:02

Hoi,

Zitat

wenn du das "Richtige" Modell hat,dann brauch er kein Vario um Thermik zu finden,und auch keine angst vor"gefährliche Aufwinde"haben.


Ich glaube Offline du bist noch nie so weit oben mit einem Vario geflogen - kann das sein ? Sonst würdest du nicht so einen Schwachsinn behaupten! Entschuldige die Formulierung aber es gibt an bestimmten "Hammertagen" schon in 600 Meter Höhe Aufwinde dar würdest du deinen pulsar gar nicht mehr runterkriegen ! :tongue:
Verstehste!?Der wäre nach einer bestimmten Zeit einfach weg, knips - wie das Licht einer Taschenlampe :D :D

Ich hatte diese Situation mit meinem Excel 4004 ( 4 meter Spannweite/ 5 kg Gewicht) schon ein paar mal (das es an der Zeit war die Höhe zu halten und auf keinem Fall noch 250 Meter zu steigen weil er sonst wahrscheinlich wech gewesen wäre:nuts: ) und nur mit Vario ist diese Situation noch vernünftig kalkulierbar.


Zitat

Auch macht es absolut keinen spaß einer Mücke beim fliegen am Himmel zu weit oben zuzuschauen. * toll*


Jup, dar gebe ich dir Recht! Ohne Vario ist das glaube ich auf Dauer ziemlich sinnlos und wie gesagt meiner Meinung nach auch risikobehaftet. :)
Nur wenn du hörst was dar oben los ist bist du noch beteiligt und kannst die Verhältnisse (die ja nicht immer gefährlich sind) die in grossen Höhen herrschen geniessen. Sprich wunderbar gross kreisen(die Durchmesser der Bärte erlauben es hier), so wie sich es für einen Grossegler gehört.

Nun geht es hier aber nicht um Grossegler sondern um den EG.Ich erwähnte das Vario nur um die Vorteile zu schildern, ausserdem berichten hier immer wieder Modellflieger die,mit dem EG welcher ihr erster oder zweiter Flieger ist, in welchen grossen Höhen sie Fliegen, wollte nur dezent davor warnen. :) Man brauch aber nun auch keine übergrosse Angst haben! In 400-500 Meter ist der Eg schon verdammt klein und wenn er dann plötzlich wech ist weiss der "beginner" nun warum.Meidet einfach solche Extremflüge ohne Vario und gut ist es.
Grüße Tom

"Das Segelflugproblem ist wahrscheinlich nicht so sehr ein Problem besserer Flügel, als das besserer Piloten."

Wilbur Wright, 1903

16

Dienstag, 14. Oktober 2008, 07:14

Hallo,

Danke erst mal für die Tips.
Das mit dem Heben einer Fläche hatte ich auch schon beobachtet - hatte es aber auf den Wind weiter oben geschoben.

Mir ist schon klar, dass der EG nicht der beste Thermikflieger ist. Das mit dem Vario war ja auch nur so ein kurzzeitiger Gedanke.
Anscheinend kann der EG aber doch Thermik nutzen. Komplett ohne bin ich nach 50 min wieder unter. Längster Flug waren 80 min.

Eigentlich wollte ich für den Anfang nach 20 Jahren Flugpause nicht so wahnsinnig viel Geld ausgeben, da ich fest damit gerechnet habe, den Flieger doch mal zu schrotten.
Hatte vor 20 Jahren schon mal einen 3,5m Segler - ohne E-Motor, damals gabs Lipo und Brushless nur auf fernen Planeten.

Jetzt ist es aber so gut gelaufen, dass ich schon ca. 30 Akkuladungen leer geflogen habe und der EG immer noch wie neu aussieht.
Einmal hatte ich es schon genau beieinander, was aber eher daran lag, dass ich bei stärkerem Wind einfach Fliegen wollte und nicht auf der Couch sitzen bleiben wollte.

Vielleicht setzte ich den EG nächstes Jahr in eb.. und schaue mal, was es da an größeren Modellen gibt.
Hang haben wir hier in M Nord auch keinen - alles topfeben.

Michael

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »wuefu« (14. Oktober 2008, 07:14)


flyuptodisky

RCLine User

Wohnort: Luzern, CH

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17

Dienstag, 14. Oktober 2008, 10:54

das mit der Gefährlichkeit hab ich in amerikanischen Foren schon oft gelesen.

Die berichten da teilweise, dass man ab einer gewissen Höhe einfach nichts mehr machen kann, trudeln, wölbklappen, querruder stellen, voll auf tiefe etc...

entweder zerfetzt es dann das modell (vorallem Schaumwaffel, hat ich letzten frühling erlebt) oder es hievt das modell soweit in die höhe dass man es nimmer sieht.

obwohl ich denke mit einem aufballastieren f3b modell das doch eher selten passiert. aber mit thermikgeiern umso mehr...

berichte z.b. hier:

http://www.rcuniverse.com/forum/m_7694374/tm.htm

p.s. wie leite ich zb bei meiner arcus schaumwaffel ein kontrolliertes flaches trudeln ein, und wieder aus? knüppelkombination?

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »flyuptodisky« (14. Oktober 2008, 11:05)


Lars77

RCLine User

Wohnort: Sachsen

Beruf: Dipl.-Ing.

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18

Dienstag, 14. Oktober 2008, 13:00

Ich weiß zwar nicht genau, was du unter "flachem" Trudeln verstehst, aber mit Seite+Höhe-Vollausschlag sollte man eigentlich so gut wie jeden Segler zum Trudeln bekommen (ausreichende Ruderausschläge mal vorausgesetzt).
Und mit Gegenausschlag wieder raus. Damit sollte man eigentlich relativ gefahrlos aus großen Höhen absteigen können - wirklich schnell wird er damit nicht, und er ist dabei auch noch recht gut zu sehen. Ich würde es dennoch zuerst mal in mittlerer Höhe probieren.

Bei meinem HLG ist das am Hang oft die einzige Möglichkeit, den noch heil runterzubekommen, wenn es einmal richtig trägt... :)

Mit meinen EJS hab ich trudeln noch nicht probiert, werde ich aber demnächst mal machen.

Grüße, Lars
[SIZE=1]Aktuell in Betrieb: EJS | PZ Mustang | PZ Habu | Freewing MiG-15 | Phase 3 F-16 | TwinJet BL | MPX Fox | concepta | Rennfloh [/SIZE]

19

Dienstag, 14. Oktober 2008, 13:41

@Van deer Bart

Meinungen sind sehr verschieden. ??? vielleicht ist es der Flugstiel in größeren höhen,ich bin kein Fan von Mücken am Himmel :O

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »offline« (14. Oktober 2008, 13:43)


20

Dienstag, 14. Oktober 2008, 14:11

Zitat

Original von offline
Hier mal ein Video was er alles kann ( konnte ;( ) wenn einem langweilig wird....

http://www.youtube.com/watch?v=JoFbINxa5I0

Sorry, aber das "Intro" ist ja mal supernervig... :dumm:


Zum Thema: Also mit der "Mücke" macht hohes Fliegen keinen Spaß, auch braucht der EG (Pro) eher Aufwinde Marke "Dampfhammer". Ich war mal auf 279m Höhe gewesen und da wurde das Teil schon verdammt klein (trüber grauer Himmel). Sieht man auch gut an folgendem Log, daß das eher ein Steigen-->Flachkreisen war, Thermik gab es an dem Tag einfach nicht:

--> http://www.manuel-aka-mdk.net/gallery2/m…g2_itemId=30279


Manuel