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mrenner

RCLine User

  • »mrenner« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Breisgau, Kaiserstuhl

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1

Montag, 15. September 2008, 13:13

Brauche eure Hilfe bei der Reparatur meines EC3

Hallo zusammen,

meine EC3 hat bei der letzten Landung einige Schäden davon getragen.

Bei der Landung am anderen Ende der Wiese hat sich die kleine Bodenwelle leider als ein Absatz entpuppt, gegen den die EC3 frontal geprallt ist - mit ziemlich viel Schwung. Dazu kam dann auch noch, dass die Erde im senkrechten Teil des Absatzes hart wie Beton war. Dementsprechend habe ich nun Schäden an der EC3, zu deren Reparatur ich eure Erfahrung/Meinungen/Tipps einholen will.

Rumpf
Der Rumpf ist vorne an der Motorbefestigung beschädigt:


Der Frontspant ist fast rund herum eingerissen. Reicht es, wenn ich die Risse einfach mit Harz schließe und den Spant somit zusammen kitte? Oder hält das nicht?


Tragflächen
Die rechte Tragfläche hat zwei Stauchungen. Einmal an der Wurzel im hinteren Bereich...


und einmal vor dem Querruder, wo der Flügel seinen V-Knick hat


Durch die Stauchung an der Wurzel hat sich die Endleiste im Wurzelbereich leicht nach oben gebogen, aber das dürfte kein (aerodynamisches) Problem darstellen. Die zweite Stauchung in der Mitte hat den eigentlichen V-Knick nicht verändert: Beide Flügel sind noch symmetrisch.

Wie sieht es mit der Stabilität von Sandwich-Flügeln aus? Stecken sie eine solche Stauchung weg? Wenn ich den Flügel belaste, gibt er in den Stauchungsbereichen nicht nach, scheint also noch stabil zu sein. Reicht es also, einfach die Folie mit dem Heißluftfön zu glätten?

Was meint ihr hierzu?

Gruß,
Martin
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2

Montag, 15. September 2008, 15:19

Hallo,
ich hatte an meiner SE300 einen ähnlichen Fall. Den habe ich so gelöst, dass ich die Folie großzügig um den betroffenen Bereich abgepult habe. ACHTUNG: An dieser Stelle kein Messer benutzen und einen geraden Schnitt machen. Das wurde einer SE300 aus dem Verein zum verhängnis und sie ist genau am Schnitt geplatzt. Dann habe ich die Fläche gerichtet, falls es was zu richten gibt und die "Delle" erstmal ausgespachtelt mit 24h Harz und Microballons. Als das Trocken war, habe ich einen Streifen 80er Matte drüberlaminiert und darüber dann noch eine 35er die noch großflächiger die Kraft einleiten kann. Hält sehr gut auch Powerhochstarts aus! An der Wurzelrippe würde ich ähnlich vorgehen! Wichtig ist vor allem, dass die Fläche wieder gerichtet ist, weil sonst die komplette Fläche womöglich einen falschen Anstellwinkel bekommt!

mfg
Lasse
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Fraett

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3

Montag, 15. September 2008, 15:51

Hallo!

Also das ist schon mal ein sehr guter Tipp. ;)

Mit dem Folie entfernen hat mein Vorredner einen kritischen Punkt angesprochen. Auf keinen Fall darf die Folie "auf dem Furnier" durchgeschnitten werden. Dabei ritzt man die Holzschale des Flügels an. Diese wird damit stark geschwächt.

Was gut funktioniert ist die Folie an der Nasenleiste der Länge nach anzuschneiden, und dann "abzupellen". Funktioniert in der Ruderverkastung natürlich auch.

Ich würde versuchen immer möglichst mehrere Lagen Glas zu benutzten und diese niemals "Kante auf Kante" enden zu lassen. Also der kleinste Flicken ist ganz unten, dann werden sie immer größer. Am Schluss werden sie nochmal mit einem recht großen Stück leichten Gewebes (z.B. 49er) "abgedeckt". Dieses Stück sorgt dann für eine glattere Oberfläche, es ist also weniger zu Verspachteln/Verschleifen.


Zum Schaden am Rumpf:

Das sieht mir fast nach nem Komplett neuen Motorspant aus... Wär zumindest die IMHO technisch sauberste Lösung...

Also:
1. GFK-Platte so zuschneiden, dass sie noch in alle Richtungen ein paar MM platz zum schieben hat, dann das Mittelloch und die übrigen Bohrungen setzen.
2. alle "Fetzen" die nach vorne überstehen und verhindern, dass der neue Spant sauber außen aufliegt vorsichtig abschleifen oder sonstewie entfernen.
3. den neuen Spant anhalten und markierungen anbringen die die genaue Position festlegen.
4. den alten Motorspant komplett aus dem Rumpf entfernen. Also möglichst viel bis nach Außen wegschleifen, dabei aber die alten "Ränder" des Rumpfes, die ja Sturz und Seitenzug bestimmen nicht antasten.
5. Neuen Motorspant und Rumpfinnenseite anschleifen.
6. Neuen Motorspant anheften.
7. Mit Blätzlitechnik für ne kraftschlüssige Verbindung von Rumpf und Spant sorgen. Dabei musst du dann aber aufpassen, dass du nicht zu weit nach innen kleisterst, damit der Sitz des Motors eben bleibt.
8. die noch überstehenden Ränder des Neuen Motorspantes an den Rumpf anpassen.

Nachteil der Tenik ist, dass sie recht aufwendig ist und Motor und Spinner um die Stärke des Spantes nach vorne wandert. Außerdem kann man von außen den neuen Spant sehen.

Gruß, Jan

4

Montag, 15. September 2008, 23:08

Achso ich habe was vergessen: Sprühe unbedingt Füller und schleife die Sache ordentlich. Am besten auch die alte Folie nach dem abzuppeln wieder festbügeln, an den Rändern anschleifen und ein kleines stück über den Rand mit ausfüllern! du siehst ansonsten JEDE Kante unter der Folie! Ich wollte mir das sparen und hab gesagt, dass sieht man ehh nicht. Es hat sich die 80er Matte abgezeichnet OBWOHL noch ein größerer Lappen 35er drüber ist. Von den alten Kanten der Folie mal ganz zu schweigen...

mfg
Lasse
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mrenner

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5

Dienstag, 16. September 2008, 14:36

Hallo.

Danke schon mal für die wertvollen Tipps. Da ich bisher nur mit Schaum flog und 90% aller Schäden mit Sekundenkleber richten konnte, habe ich noch ein paar Fragen, da ich GFK-, CFK- und Bügelfolien-Dummie bin.

Tragflächen
  • Bei der großen Stauchung in der Flügelmitte würde ich nun ca. 10 cm Folie von vorne bis hinten abnehmen und den breitesten Mattenstreifen auf etwa 6-7 cm Breite schneiden. Darunter ein paar immer schmaler werdende Streifen. Oder ist die gewählte Reparaturbreite Unfug?
  • "80er Matte", "35er" und "49er": Ist das eine Glasgewebematte mit dem jeweiligen Gewicht in g/m²? Also z.B. so etwas: Glasgewebematte
  • Laminieren einer Matte auf den Flügel: Einfach eine dünne Schicht Harz auf die Matte auftragen (evtl. mit einem Pinsel) und dann die Matte auf den Flügel legen? Längs oder Quer? Oder die Matte in kleine Schnipsel schneiden?

Rumpf
  • Den Spant komplett neu zu machen, ist sicherlich die beste Lösung. Aber es dürfte ziemlich fummelig werden, die "Blätzlis" von innen durch das Cockpit an Spant und Rumpf zu kleben. Zumal ja die Auflagefläche des Motors plan bleiben soll. Ob ich das hinbekomme, muss ich noch überdenken. Aber wahrscheinlich bleibt mir nichts anderes übrig, da ich im Moment keine Idee habe, wie ich sonst eine stabile Verbindung vom neuen (oder kaputten) Spant zum Rumpf bekomme. Oder hat noch jemand eine andere Idee, um mich aus meinem Bastelkeller zu befreien?


Gruß,
Martin
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mrenner

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6

Mittwoch, 29. Oktober 2008, 22:41

Hallo zusammen,

hat ein bisschen gedauert, aber vorgestern kam ich endlich dazu, mit der Reparatur zu beginnen. Zuerst habe ich vor einigen Tagen ein bisschen mit Epoxidharz und Glasfasermatten experimentiert, um ein Gefühl für diese Materialien zu bekommen. Vorgestern bekam der Rumpf dann einen neuen Motorspant, den ich - wie von Jan beschrieben - vorne aufgesetzt und großzügig mit Blätzlis befestigt habe. Das ging einfacher als ich gedacht habe und heute sitzt der neue Spant bereits bombenfest. :tongue:

Heute bin ich an der Tragfläche. Bei der Stauchung/Biegung an der Wurzelrippe weiß ich noch nicht genau, wie ich vorgehen soll. Die Endleiste hat zuerst (aus Sicht der Flügelspitze in Richtung Wurzelrippe) einen Knick nach unten, dann nach oben. Das "Tal" dieses Knicks zieht sich an der Oberseite bis in den Flügel hinein in Richtung zu dem Loch, in das die Tragflächenschraube kommt:



Wie kann ich das am Besten gerade bekommen? Die Tragflächenunterseite auf eine feste Unterlage, die Oberfläche mit GFK-Matten laminieren und dann beschweren, damit der Flügel gerade gedrückt wird? Aber wie kann ich die Fläche von oben beschweren, ohne dass mir das Gewicht an den Matten und dem Harz festklebt?

Habt ihr eine gute Idee?


Gruß,
Martin
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7

Donnerstag, 30. Oktober 2008, 08:33

Folie ablösen

Hallo Martin;

Tut mir wirklich leid wegen dem Crash mit Deinem EC3. :( Mich hat genau das selbe Schicksal mit meinem EC3 ereilt, denn meiner hat sich beim Landen in einem Maulwurfhügel verfangen und dann einen schönen Kringel gemacht bei dem auch so Einiges kaputt gegangen ist. ;( Seit dem steht mein EC 3 in einer Ecke (nicht weil ich nicht reparieren kann/will aber mir fehlt einfach die Zeit) und fristet so sein Dasein im Keller.

Nun aber zu meiner eigentlichen Frage. Ich habe auf dem Foto gesehen, dass Du die Folie wirklich sauber herunter gebracht hast. Wie hast Du das genau angestellt?? ??? Ich hab das schon einmal am Leitwerk versucht (hat einen Knick) ist mir aber nicht wirklich gelungen (klebt wie Teufel). Hast Du dieFolie warm gemacht oder nur einfach solange "gepullt" bis eine Ecke lose war und dann abgezogen. Wäre nett wenn Du mir da helfen könntest.

LG Norbert

mrenner

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8

Donnerstag, 30. Oktober 2008, 12:34

RE: Folie ablösen

Hallo Norbert,

ich habe einen Cutter mit einer dünnen Klinge genommen und bin mit diesem vorsichtig unter den Falz gefahren, wo sich obere und untere Folie überlappen (an der Nasen- und Endleiste). Wichtig ist, dass die Klinge parallel zur Fläche geführt wird und nur dazu benutzt wird, zwischen die beiden Folien zu fahren. Nicht ins Holz schneiden!

Sobald ein kleines Stück Folie von ein bis zwei Millimetern Länge losgelöst war, habe ich eine kleine Zange genommen und einen kleinen Schnipsel über die Nasen- bzw. Endleiste nach oben gezogen. Nun kann man an der Oberseite der Tragfläche mit der Klinge zwischen Holz und Folie fahren, um die Folie erneut anzuheben. Dieses Mal werden die Stücke größer, da man nun weiter unter die Folie kommt, so dass man die angehobene Folie mit den Fingern packen und von der Fläche runter ziehen kann. Anfangs waren es nur kleine Schnipsel, je mehr man aber frei gelegt hat, um so größere Stücke kann man abziehen.

Fummelig ist nur der Anfang, bis man aus der Überlappung der beiden Folien ein Stück hat, das man bis nach oben auf die Oberseite der Fläche ziehen kann. Danach geht es ziemlich flott.

Edit: Fön oder dergleichen habe ich nicht verwendet. Die Folie ging einigermaßen gut von der Fläche runter. An der einen oder anderen Stelle sind einzelne Holzfasern an der Folie kleben geblieben, aber das ist nicht weiter schlimm, denn genau an der Stelle werde ich ja Glasfasermatten auflaminieren - sofern mir noch jemand sagen kann, wie ich meine Berg- und Talbahn am besten ausrichten kann.

Gruß,
Martin
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »mrenner« (30. Oktober 2008, 12:37)


Charly808

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9

Donnerstag, 30. Oktober 2008, 19:04

Hallo Martin,

oh je, das tut mir wirklich sehr leid mit deinem EC3. ;( Ich bin erst jetzt auf diesen Thread gestossen und habe die wertvollen Tips voll Interesse gelesen. Auch wenn ich hoffe, dass es meinen EC3 nicht erwischt, ist es immer gut zu wissen, wie es geht.
Einen fachmännischen Tip für deine "Berg- und Tal-Bahn" habe ich leider nicht für dich. Ich bin auch neu in diesem Bereich. :dumm:
Evtl. hilft es etwas, wenn du die Fläche über Nacht beschwerst damit sich das Material sich etwas in die richtige Form ziehen kann. Da sich der Styrokern bei Hitze etwas aufbläht, könnte eine "Heissluftföhnbehandlung" an den betroffene Stellen helfen?
An einer anderen Stelle habe ich einmal gelesen, das die eingeharzten Glasfasermatten mit Folie (Frischhaltefolie?) abgedeckt wurden. Evtl. kannst du die erste Schicht auflaminieren, mit Folie bedecken und dann beschweren. Wenn das ausgehärtet ist und die Form wieder stimmt, die Druckstellen von den Gewichten wegschleifen und danach die feineren Lagen aufharzen. Wie gesagt ich habe soetwas auch noch nicht gemacht aber ich, als Dummi, würde wahrscheinlich so vorgehen.
Lasse und Jan, haben aber bestimmt einen Tip für dich, wie es richtig gemacht wird.
Berichte unbedingt weiter über die Reperatur und mache bitte ein paar Fotos. Ich lese voller Interesse mit! 8(
Was sind "Blätzlis"? ???

LG Charly
Runter komm´se immer! ;)

mrenner

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10

Donnerstag, 30. Oktober 2008, 21:38

Hallo Charly,

das mit der Folie werde ich mal an einem Stück Übungsmaterial versuchen.

Blätzlis findet man hier: http://www.swiss-composite.ch/pdf/i-blaetzlitechnik.pdf

Auf dieser Seite findet man insgesamt recht viele Tipps für den Umgang mit GFK. Außerdem ist die Seite von R&G zu empfehlen, wo ich im "R&G Handbuch" ("Service - Downloads") ebenfalls einiges über GFK gelesen habe.

Insgesamt bin ich doch begeistert von dem Material. Viel leichter im Umgang, als ich es mir gedacht habe. Da machen mir die Tragflächen im Moment deutlich größere Kopfschmerzen als der Rumpf. Zudem kommt am Ende noch das Bügeln, auf das ich mich jetzt schon freue :hä: Eine Bastel-Premiere nach der anderen.....

Gruß,
Martin
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Charly808

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11

Freitag, 31. Oktober 2008, 08:20

Hallo Martin!

Vielen Dank für den super Link über die Plätzli-Technik! :ok:
Über das Bügeln mach dir mal keine Sorgen. Ist gar nicht so schlimm.
Auf der Oracover-Homepage gibt es eine brauchbare Anleitung und evtl. hilft dir dies auch etwas weiter:
http://www.rclineforum.de/forum/thread.p…ght=alternative

LG Charly

PS: Man wächst mit seiner Aufgabe. Du bekommst das schon hin, da bin ich mir ganz sicher. :ok:
Runter komm´se immer! ;)

Fraett

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12

Samstag, 1. November 2008, 12:44

Hallo!

Aufgeschnittene Gefrierbeutel funktionieren sehr gut! Da klebt Epoxydharz wirklich überhaupt garnicht. Aber Achtung, die Beutel haben in der Regel eine Glatte (innen) und eine bedruckte Seite (außen) (zumindest wenn man die Original Toppits nimmt). Da sollte man natürlich die glatte nehmen. ;)

Gruß, Jan

mrenner

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13

Montag, 3. November 2008, 13:31

Hallo zusammen,

danke für die Tipps mit der Folie. Ich habe das gestern auf meinem "Versuchsbrett" getestet und denke, dass ich die Fläche damit recht gut in Form bekommen sollte.

Leider geht das Basteln nur langsam voran, da ich immer nur Abends 2-3 Stunden aufbringen kann, wovon das meiste durch Vorbereiten und Aufräumen verpufft. Aber es gibt doch schon schöne Fortschritte:

Der neue Motorspant ist jetzt sauber verschliffen und sitzt schön vor der Nase. Die Löcher sind bereits gebohrt, so dass hier nur noch ein bisschen Farbe fehlt:

Die rote Tragfläche macht auch Fortschritte. An dieser hat es mir das Ruderhorn für das QR heraus gerissen. Das gaffende Loch ist jetzt mit Harz ausgefüllt, mit drei kleinen Streifen 49er Matte abgedeckt, verspachtelt und verschliffen. Hier muss ich nur noch Bügeln und dann das Ruderhorn wieder einkleben. Das entsprechende Loch dafür habe ich in der Harzfüllung gleich freigehalten, indem ich einen 3 mm Bohrer mit Tesa umwickelt habe und in das Harz gesteckt habe (im Bild ist das Loch durch die Matten wieder abgedeckt).


Auch im Bereich Wurzelrippe/Nasenleiste ist die rote Fläche repariert. Dort war das Holz an der Stelle zersplittert, wo die Einbuchtung vorne für die Flächenzentrierung im Rumpf ist. Es ist übrigens sehr hilfreich, wenn man zwei kleine Kinder hat, die noch im Duplo-Alter sind. Auf dem folgenden Bild seht ihr meine Schaumstoff-Duplo-Flächenhalterung mit integriertem Nick- und Neigeschutz. Die Patentanmeldung steht an :)


Sobald ich wieder Zeit habe, kommt die schwarze Fläche dran, die ich ja wieder in Form bringen muss.

Danke schon mal so weit für eure Tipps. Die sind wirklich wertvoll und helfen ungemein.

Gruß,
Martin
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Charly808

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14

Montag, 3. November 2008, 18:10

Beim nächstem Mal würde ich bei dem Duplo-Turm (oder ist es eine Brücke?) etwas auf eine gleichmäßigere Farbgebung achten und evtl. ein paar Fenster einbauen! :D :D :D

Spass bei Seite. Freut mich, das alles so gut läuft. :ok:
LG Charly
Runter komm´se immer! ;)