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1

Freitag, 26. September 2008, 12:00

Antriebs-Alternative für Elipsoid?

Freunde der Beat-Musik,

ich fliege (oder besser: habe bis jezzt geflogen...) einen elipsoid mit folgender Konfiguration:

Motor Flyware Max 5 F1001500 1320rpm/V
Regler Jeti Advance 70-3P Opto
7 Zellen NiCd Sanyo 2400
Prop 12x9"

Die Geschichte hat völlig problemlos funktioniert und der elipsolid war damit, nach meinem Geschmack jedenfalls, ausreichend motorisiert.
Leider ist jezzt aufgrund unzulässig hoher extern eingebrachter Kraftmomente (aka Aussenlandung...) der Motor hin, es muss ergo ein neuer her.

Soweit ich bis jetzt gekommen bin, wird der Max 5 nicht mehr vertrieben, und leistungsmässig ähnliche Tauschaggregate sind erheblich leichter, so das ich da einige Problem mit dem Schwerpunkt kriegen werde.

Was tun? Was lässt sich da überhaupt leistungsmässig vergleichen?

haegar

RCLine User

Wohnort: nähe Gütersloh

Beruf: Dipl. Ing

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2

Freitag, 26. September 2008, 15:26

RE: Antriebs-Alternative für Elipsoid?

Hallo Andi,

ich flieg den Champion (Daten fast identisch zum Ellipsoid) ebenfalls mit 7 Zellen 3600er Sanyo.

Ich habe den Dymond 3542 (143g) drin mit 10x6. Die Dymonds sind sehr günstig und ich würde beim nächsten mal den 3548(ca. 170g) nehmen.

Als ich den Antrieb ausgelegt hab, waren die Dymond Daten noch nicht im DriveCalc deshalb habe ich vielleicht nur "fast" optimal den Antrieb getroffen.
Ich bin aber sehr zufrieden, er steigt ordentlich und ich kann ihn ca. 4 mal auf ca. 400m ziehen.

45Grad steigen wie bei manchen erwünschtgeht natürlich nicht, aber es ist ja ein Motorsegler und keine Rakete 8)

Gruss holgi

P.S. was wiegt der Motor bei dir.
nur selberfliegen ist noch schöner :dumm:
holgi fliegt: Stratos, Rasant, Rasant Speed, SuperAir, Champion, Loki, Curare, Lenger Twister SE, KAOS mit mc-22s im: www.moewe-delbrueck.de

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »haegar« (26. September 2008, 15:27)


3

Freitag, 26. September 2008, 16:55

235 gr. aufgeraucht. 8)

4

Freitag, 26. September 2008, 19:33

Venti

Hi, das sollte gehen: Venti 660

Verwende ich selber in einem Hotliner (stratair Laser). Ich habe ihn mit 220 Gramm gewogen. Läuft bei mir an 3s Lipo. Latte glaub ich 9,5 x 6.
lG Gerald aka greenx

Zitat

"Das Gefährliche am Fliegen ist die Erde" (Wilbur Wright)

www.modellflug-buch.com
Mini Titan
HDX-500
Blade XL F3F
Hype Fox
FF-7/2G4, MC-22s Assan retrofit

5

Samstag, 27. September 2008, 09:17

Hmmm, 'ne Bürste.
Hab' ich auch schon dran gedacht, weil das mit dem Gewicht ganz gut hinkommt.

Blöderweise brauch ich dann auch noch einen neuen Regler... :no:

Im Moment überlege ich eher in Richtung 10 Zellen NiCd (wären problemlos unterzubringen) und den Empfängerakku weiter nach vorne, hinter den Motor, um das Mindergewicht der neueren Konstrukte auszugleichen.

Aber das ist im Moment nur eine Idee...

Niels_Holgerson

RCLine User

Wohnort: Im grünen Herzen Deutschlands

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6

Samstag, 27. September 2008, 11:01

Moin Andy,

also Bürste würde ich nicht mehr nehmen :shake:

entweder einen dicken Bl und eine Wellenverlängerung ala Flyware, siehe Bild im Anhang.

Oder ich hätte hier noch einen Schachtel neuen F6 rum liegen ;) , der ist zwar ein bißchen schwerer als der F5, dreht aber auch eine viel größere Luftschraube.

Gruß Niels
»Niels_Holgerson« hat folgendes Bild angehängt:
  • DSC06196.jpg

7

Samstag, 27. September 2008, 23:40

Zitat

Original von Niels_Holgerson

also Bürste würde ich nicht mehr nehmen :shake:



...und warum nicht ? 35-Amp. Bürstenregler werden Dir heute nachgeschmissen, mit BEC noch dazu. Einen Opto-Bürsten-Regler von Multiplex kriegt man fast geschenkt. Mir ist natürlich bei anderen alles recht, solange es nur umständlich ist (Wellenverlängerung...)
lG Gerald aka greenx

Zitat

"Das Gefährliche am Fliegen ist die Erde" (Wilbur Wright)

www.modellflug-buch.com
Mini Titan
HDX-500
Blade XL F3F
Hype Fox
FF-7/2G4, MC-22s Assan retrofit

Niels_Holgerson

RCLine User

Wohnort: Im grünen Herzen Deutschlands

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8

Sonntag, 28. September 2008, 10:34

Moinsen,

Du hast Recht greenx Bürstenfeuer rulez :evil:

Gruß Niels

9

Sonntag, 28. September 2008, 11:28

Was mir in der ganzen Geschichte eigenlich mehrheitlich auf den Zeiger geht, ist der Umstand, das sich infolge des (offenbar) technischen Fortschrittes hier Problemstellungen auftun, die es früher so nicht gab.

>> Ich habe kein ambulantes Ladegerät für LiPo Akkus.
>> Die wären ohe grosse Umbaumassnahmen im Flieger auch nicht unterzubringen.
>> Ich werde auch kein Ladegerät kaufen, für die 5-6x p.a. lohnt sich das nicht.
>> Ich halte die LiPo Technik in diesem Umfeld für noch nicht ausgereift.
>> Ich bin definitiv nicht bereit und zu Willens, jedesmal bei einem im Grunde lächerlichen Motordefekt das Modell komplett neu zu organisieren.

Warum gibt es keine Austauschtypen?

Der Max 5 hat einen 25er Lochkreis, das ist nicht wirklich selten.
Und wenn ich heute das gleiche Potential mit weniger Gewicht darstellen kann, prima.
Dann hätte ich dafür gerne: grössere Lager zzgl. einer mechanisch robusteren Ausführung.

Wo ist das Problem?

Niels_Holgerson

RCLine User

Wohnort: Im grünen Herzen Deutschlands

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10

Sonntag, 28. September 2008, 13:25

Servus Andi,


ich sage ja auch nicht das Du Lipos nehmen sollst, die fliege ich auch nur in Parkflyern oder Schocki´s, nimm einfach einen Motor in der Größe (Gewichtsklasse), den Du Durchmessermäßig noch in den Rumpf bekommst und wenn der zu dick ist, nimm eine Wellenverlängerung. Dann schaue noch nach der Drehzahl, U/Volt, möglichst hoch, da Du ja mit den 7 Zellen fliegen willst und fertig ist die Laube.

Dann baue alles schön ein und messe den Strom. Falls der zu hoch oder zu niedrig ist, musst Du eben eine größere oder kleinere Latte nehmen:)



Gruß Niels

Niels_Holgerson

RCLine User

Wohnort: Im grünen Herzen Deutschlands

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11

Montag, 29. September 2008, 09:46

Servus,


schaue doch mal bei Staufenbiel auf der Website, die schlagen einen Dymond IL 3650(230 g) vor, Du könntest auch die Nummer größer also den IL 3656(260 Gramm) nehmen.


Gruß Niels

12

Montag, 29. September 2008, 16:24

Danke für Info, ich kuck' mir das mal an.

Niels_Holgerson

RCLine User

Wohnort: Im grünen Herzen Deutschlands

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13

Montag, 29. September 2008, 16:28

Genau,

und zur Not kann man dort auch mal anrufen :ok:

14

Donnerstag, 16. Juli 2009, 13:59

Merkwürdiger Regler-Effekt...

*wiederhochhol*

Jaaaa, ich weiss, ich bin ein Luschen. :O

Aber es hat tatsächlich ein Weilchen gedauert, bis ich mich dem Problem wieder genähert habe.
Nach einigem Rumfragen ist es jezzt dieser Motor geworden:
http://www.modellbautruhe.de/shop/show_p…products_id=815
Der passt da gewichts- und grössenmässig gut rein.

Regler, Akku ist noch der gleiche.
Allerdings hat das Ganze eine etwas eigenartige Macke:

Sender, Empfänger einschalten.
Akku dranstecken.
Momentchen warten,der Regler piepst sein OK Signal.

Wenn man dann langsam Gas gibt, ruckelt der Motor einen kleinen Moment unentschlossen hin und her, das war früher auch so, und dreht dann hoch.

Aber das Ding kommt nicht richtig auf Touren, läuft nur ein paar Sekunden mit (geschätzt) etwa 1/3 der Nenndrehzahl, bevor der Regler abschaltet.
Nachsatz:
Bei näherer Betrachtung scheint es so, das der Motor nicht rund läuft, sondern es hört sich so ein bisschen wie getaktet an.
Spielt man ein bisschen mit dem Gas herum, legt er manchmal bei Gaswegnehmen sogar noch etwas zu...

Was zum Teufel kann da los sein? Regler kaputt? Gestunken hat da nix, und mit dem alten Motor gings ja auch noch bis zulezzt...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »MechWerkAndi« (16. Juli 2009, 14:27)


15

Donnerstag, 16. Juli 2009, 15:12

Hallo,
mach nen Generatortest mit dem Motor und mess die Spannungen. Wenn du da keine signifikanten Unterschiede feststellen kannst (und den Rundlauf des Motors konstrolliert hast), dann wird das Problem eher am Regler liegen. Versuch doch mal ein anderes Timing o.ä. einzustellen.

Falls das alles nciht funktioniert, den Motor an einem anderen Regler versuchen!

mfg
Lasse
powered by Spectrum DX7

http://www.lasse-behrens.de

16

Donnerstag, 16. Juli 2009, 15:22

Und noch'n Versuch:

Wenn man im unteren Drehzahlbereich etwas mit dem Gas spielt, kommt man mit etwas Glück über den beschriebenen Bereich hinaus.
Ab da allerdings zieht die Geschichte voll durch und lässt sich auch einwandfrei regeln. :O

Dieses Vorgehen ist natürlich für den Flugbetrieb völlig indiskutabel.

Ich habe irgendwie den Eindruck, das der Motor nicht so richtig mit dem Regler kommuniziert, denn dieses Hin-und-her Geruckel beim Anlauf habe ich nicht so ausgeprägt in Erinnerung...

Und noch 'n Nachsatz:
Das Umschalten des Timings (Jeti hat da "soft/hard") ändert nichts.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »MechWerkAndi« (16. Juli 2009, 17:08)


17

Donnerstag, 16. Juli 2009, 23:50

Hallo,
der Motor kommuniziert zu keinem Zeitpunkt mit dem Regler. Der Regler hingegen vermisst die Nulldurchgänge der einzelnen Phasen und weiß dann wie der Motor weiter bestromt werden muss. Eventuell kommt der Regler mit dem Motor nicht klar oder es ist ein Statorschluss drin, oder der Motor ist ungleich gewickelt.... (Widerstand gegen Stator messen muss gegen unendlich gehen und Widerstände der Wicklungen zueinander vergleichen (3x messen sodass du jedes Paar einmal gemessen hast))

mfg
Lasse
powered by Spectrum DX7

http://www.lasse-behrens.de

18

Freitag, 17. Juli 2009, 10:59

"Kommuniziert" iat auch nicht der richtige Ausdruck, ich meine so was wie "zusammenarbeiten". :)

Ich hab' jezzt mal etwas gemessen:

Der Widerstand der einzelnen Wickungen gegen Masse ist ~.
Der Widerstand der Wicklungen untereinander ist sehr niedrig, gegen Null, quasi im Bereich des Widerstandes der Messstrippen, da ist nix genaues mehr messen.

Was ist denn da so üblich??

Elektroniktommi

RCLine User

Wohnort: MK, Sauerland

Beruf: Konstrukteur

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19

Montag, 20. Juli 2009, 15:57

Wo steht das Timing?
Die Aufschrift "NICHT BRENNBAR" ist keine Herausforderung!
[IMG]http://www.rclineforum.de/forum/attachment.php?attachmentid=122429&sid=[/IMG]

[SIZE=4]Ströme messen nicht vergessen![/SIZE]

Chilikakaoexperte

Paul H.

RCLine User

Wohnort: A-Graz

Beruf: freiberuflicher Techniker

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20

Montag, 20. Juli 2009, 16:14

Zitat

Original von MechWerkAndi

Der Widerstand der einzelnen Wickungen gegen Masse ist ~.
Der Widerstand der Wicklungen untereinander ist sehr niedrig, gegen Null, quasi im Bereich des Widerstandes der Messstrippen, da ist nix genaues mehr messen.

Was ist denn da so üblich??


Soweit stimmt's schon. Den Generatortest würde ich noch machen, dh. Regler abstecken, Welle in die Bohrmaschine, konstant laufen lassen und die Wechselspannungen zwischen allen Anschlüssen messen, müssten alle 3 gleich sein.

Dann kann man annehmen dass die Wicklungen in Ordnung sind, wenn auch kein Magnet locker oder verschwunden ist und der Rotor frei dreht sollte der Motor ok sein.

Verhält sich der Motor mit und ohne Propeller genau gleich? Manchmal gibt's Motor/Reglerkombinationen die nicht richtig miteinander wollen, ohne Prop sind da Anlaufschwierigkeiten wahrscheinlicher - ein Verhalten wie du es schilderst kann ich aber auch nicht erklären :shy:

Hmm, dass es eine Multifilarwicklung ist und bei einem Stecker ein Teil des Bündels nen Wackelkontakt hat ist ausgeschlossen? Oder eine andere kalte Lötstelle/Wackelkontakt usw zwischen Reglerplatine und Wicklung? Weit hergeholt, aber viel was anderes ausser einer gewissen Antpathie zwischen den Komponenten fällt mir auch nicht ein ;)
Oder eine andere kalte Lötstelle/Wackelkontakt usw zwischen Reglerplatine und Wicklung?

Paul
Heavy Metal: Das Bierdosen - OV-10 Bronco - Projekt
Status 30.11.2010 : Endlich geht's weiter - Kabinenhaube

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Paul H.« (20. Juli 2009, 16:18)