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1

Samstag, 8. November 2008, 20:57

wie lange darf Softanlauf des Motors beim Segler dauern?

Hallo Ihr,

ich besitzte seit kurzem einen EasyGlider Electric mit Multiplex BL-Antrieb (Himax 2815/3100 mit MPX-Getriebe 3:1) und einem Kontronik PIX 4000 als Regler. Leider scheinen Motor und Regler nicht ganz so zu harmonieren.
Beim schnellen Gasgeben fängt der Motor an zu quitschen und stoppt sogar oft. Also wohl ein Timingproblem.
Als Lösung habe ich einen Softanlauf auf den Gaskanal programmiert, was auch den gewünschsten Erfolg gebracht hat. Nur leider habe ich eine Verzögerung zw. Leerlauf und Vollgas von 2,5Sekunden programmieren müssen. Bei 2 Sekunden hatte ich noch, zugegebenermaßen wenige, Anlaufprobleme.
Da ich bisher nur Motormodelle geflogen bin, bitte ich Euch um Info, ob bei einem Segler solch eine Vollgasverzögerung fliegbar ist? Beim Motormodell stell ich mir das schon fatal vor. Nach meinem Verständnis der Segelfliegerei (ist ja auch kein Hotliner) dürfte es so aber funktionieren - oder?!

Gruß Dirk

Fliegerassel

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2

Sonntag, 9. November 2008, 12:44

Wenn du meinst, damit dein Problem gelöst zu haben, ist das sicher praktikabel. Beim Start wartest du halt die Zeit ab und in der Luft liegt es ja an dir, den Antrieb rechtzeitig einzuschalten. Nur plötzliches Durchstarten wird damit etwas schwieriger. Aber das passiert mit einem Segler wohl eher selten... Also wenn es dich nicht stört, lass es doch so,

Gruß Mirko
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svxch

RCLine User

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3

Sonntag, 9. November 2008, 15:13

So etwas ähnliches hatte ich beim Elektro Junior S mit mitgeliefertem Compact BL und meinem Pulsar-Regler. Motor hat auch gequitscht. Mittels einer Jeti Programmierkarte habe ich dann das Timing umgestellt und alles ging wunderbar.

Timing kannst Du bei Deinem Regler sicher auch verstellen. Die Programmierkarte (tönt etwas hochgestochen) erleichtert einem einfach die ganze Einstellerei des Reglers.
Gruss Kusi

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Luft: Cessna 400 Corvallis, Condor 2.5, PZ Extra 300, L-39, PZ T-28 Trojan
Erde: Team Magic E4JS

4

Sonntag, 9. November 2008, 18:15

Hallo Ihr,

an eine Programmierkarte habe ich auch schon gedacht, da ich die Anleitung dahingehend verstanden habe, das man mit dieser Karte Parameter ändern kann, die so mit dem Senderknüppel nicht möglich sind (z.B. das Anlaufverhalten). Leider habe ich diesbezüglich von Kontronik bisher keine Antwort auf meine Anfrage bekommen. Und nur einfach so auf Verdacht wollte ich die Karte eigendlich nicht kaufen.

Gruß Dirk

Fliegerassel

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5

Montag, 10. November 2008, 07:39

Na ja,
so`ne Programmierkarte ist schon eine feine Sache. Ich habe mich auch mit meinen Dymondreglern herumgeärgert, weil dieses Gepiepse und Knüppeln mit dem Sender echt nicht zu machen war. Das geht mit der Karte wirklich besser und sicherer. Und vor allem sieht man, was da wirklich eingstellt ist. Ich denke, es lohnt sich aber nur, wenn mann mehrere Regler vom gleichen Hersteller hat oder sich dann auf diesen festlegt. Denn bei den Preisen, die manche Anbieter für ihre Prog.-karten haben wollen, kann man schnell arm werden.

Gruß Mirko
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aerostar

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6

Montag, 10. November 2008, 10:53

Moin Dirk,

wie schon erwähnt kann hektisches Durchstarten oder "an den Platz ziehen" in geringer Höhe kritisch werden. Die ersten 1-2 Sekunden bremst der langsam anlaufende Prop. Also, bei Mindestfahrt knapp über dem Boden wäre ich vorsichtig. Teste das mal in ausreichender Höhe.

Martin
:ansage: [SIZE=2]Failure is not an option! [/SIZE] It's basically included. :D

7

Dienstag, 11. November 2008, 14:17

Hallo Ihr,

dank für die Tips. Vorallem an das Bremsen des Props bei Mindestfahrt hatte ich nun überhaupt nicht gedacht. Ich kümmere mich dann mal um die Progcard.

Gruß Dirk

8

Samstag, 29. November 2008, 18:51

Hallo Ihr,

nachdem die Progcard auch nicht geholfen hat, hier der aktuelle Stand.
Ich habe den Kontroller gegen einen Multiplex BL-54 ausgetauscht und den "Softanlauf" am Sender wieder auf 0 Sekunden zurückgesetzt.
Es sind bei 50 Anlaufversuchen keinerlei Probleme während des Anlaufens aufgetreten. Der Motor hört sich auch viel sonorer an, läuft alles viel weicher.
Jetzt funktioniert alles wie gewünscht. Anscheinend harmoniert der Kontronik nicht mit dem Himax.

Laut WattsUp ist diese Kombination auch leistungsfähiger (oder der Wirkungsgrad ist schlechter ;-) ), ich habe im Peak 40W mehr elektrische Leistungsaufnahme und Strom ist anstatt 14A jetzt 21A. Alles mit gleichem Motor, gleichem vollgeladenen Akku.

Kann ein Kontroller zu groß für einen Motor sein? Normalerweise wird für den Tuningantrieb des EGE der Multiplex BL-27II eingesetzt. Kann ich da ohne Probleme den BL-54 verwenden? Gibt es dabei Nachteile, ausser den vernachlässigbaren 10g mehr Gewicht?

Gruß Dirk

Fliegerassel

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9

Dienstag, 2. Dezember 2008, 10:19

Nee, da gibts keine Nachteile. Ganz im Gegenteil, der Steller bleibt insgesamt kühler und arbeitet somit immer in einem gesunden Bereich. Sofern der Regler grundsätzlich zum Motor passt, gibt es meines Wissens nach keinen Grund, warum der Steller nicht größer dimensioniert sein darf. Und das Gewicht hast du ja schon selbst angesprochen...

Gruß Mirko
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10

Dienstag, 2. Dezember 2008, 10:41

Hi Mirko,

dank für die Info , Regler ist auch schon eingebaut. Wollte nur noch mal eine "Bestätigung" meiner Annahme :) Was BL betrifft bin ich leider noch blutiger Anfänger.

Gruß Dirk

Fliegerassel

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11

Dienstag, 2. Dezember 2008, 19:25

Na ja, als Profi würde ich mich auf dem Gebiet auch nicht bezeichnen. Aber die normale technische Logik spricht ja schon dafür. Und es wird ja immer wieder geraten, die Komponenten im sinnvollen Rahmen lieber eine Nummer größer zu wählen, um diese eben nicht ständig an den Leistungsgrenzen zu betreiben. Ich rede hier mal nicht vom Extremfall: absoluter Leichtbau oder hochgezüchtete Rennsemmel... :w

Gruß Mirko
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