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Minihawk

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1

Mittwoch, 7. Januar 2009, 23:29

Motorsegler-Aufsatz

Hi,

ich habe noch "Mengen" an Seglern rumfliegen, und einer, es ist der älteste, der noch flugfähig sein sollte, ist ein Fafnyr mit ca. 2800mm Spannweite. Er hat als Segler ein Gewicht von 1700 gr und ist ein Zweiachs-Segler (Höhe/Seite). Er ist vor geschätzten 28 Jahren in der Rhön (Wasserkuppe) als Fertigmodell gekauft worden.

Diesen Segler möchte ich gerne mal wieder in die Luft befördern, aber leider gibt es kein Gummiseil mehr, auch kein Gebiet, wo man das auslegen könnte.

Also hab ich mir gedacht, mach doch einen E-Motoraufsatz drauf, so wie man das vor 20 Jahren mit den anderen Seglern auch gemacht hat. Damals hat man auf ähnlich schwere Segler einen EF76 bzw. EF76-2 draufgeknallt, NC-Akku, geflogen sind die schon damit.

Meine Frage ist nun, wie knapp bemessen ist die gängige "100 Watt pro Kilogramm"-Formel? Denn ich hätte einen Motor, der ca. 140 Watt leisten würde bei 1070 U/V. Der Motor/Aufsatz/Akku würden das Modell dann 2 Kilo wiegen lassen...

Fliegt das? Und wenn ja, wie hoch kommt man in den ca. 5 bis 10 Minuten Motorlaufzeit?

Danke für die Antworten...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »killozap« (7. Januar 2009, 23:30)


aerostar

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2

Donnerstag, 8. Januar 2009, 11:59

Moin Hartmut,

das geht so halbwegs. Die 100W/kg sind damals Eingangsleistung bei Bürstenmotoren gewesen. Bei einem Motor-eta von 50-60% und viel zu kleinen, hochdrehenden Props blieb fast nix für den Vortrieb übrig, und trotzdem flogen die Teile. Mit einem BL sieht die Sache deutlich günstiger aus. Mit dem 140W-BL bist Du in der Größenordnung der Bürsten-100W/kg.

Martin
:ansage: [SIZE=2]Failure is not an option! [/SIZE] It's basically included. :D

Minihawk

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3

Donnerstag, 8. Januar 2009, 13:35

Na, da kommt doch Freude auf. Der Segler fliegt dann nämlich mit einer 9x4,7er-Schraube, ich werd das auf alle Fälle mal ausprobieren, kostet ja nicht viel, nur Arbeit. Die Konstruktionszeichnungen sind schon fertig ...

Danke für die Info.

4

Freitag, 9. Januar 2009, 00:19

Du willst einen 2kg segler mit 140 Watt in die Luft bekommen? Ich glaub nicht, dass das was wird. Wenn ich das ma mit meinen BL-Antrieben vergleiche kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass das auch nur annähernd funktioniert.

Bin aber sehr auf andere Meinungen gespannt.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Pippe« (9. Januar 2009, 00:19)


Minihawk

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5

Freitag, 9. Januar 2009, 08:56

Der Segler ist ein absoluter Thermik-Schnüffler, er hat eine Wurzeltiefe von 27cm bei 2800mm Spannweite, ist ein Fafnyr. Ich werde es probieren, ich kann immer noch einen anderen Motor (200-220 W) einbauen, der muss aber bestellt werden...

aerostar

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6

Freitag, 9. Januar 2009, 09:30

Moin,

die überschlägig gerechnete Schwebeflugleistung beträgt 10-15W. Bei einem Gesamt-eta von 50% vom Akku bis zum Vortrieb bleiben also noch "echte" 50W zum Steigen übrig. Macht bei 2kg Modellgewicht etwa 2,5m/s Steiggeschwindigkeit, bei 5min Laufzeit also 750m.

Alles graue Theorie mit vielen Annahmen, aber die Größenordnungen stimmen. Er wird steigen.

Martin
:ansage: [SIZE=2]Failure is not an option! [/SIZE] It's basically included. :D

Minihawk

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7

Freitag, 9. Januar 2009, 09:34

Mit dem 2200er-Akku wird er auch noch länger laufen, so 11 Minuten wenn man den Akku leersaugt... Ich melde mich, wenn es aufwärts gehen kann...