Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: RCLine Forum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

SebiSchulte

RCLine Neu User

  • »SebiSchulte« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Köln, Bergisches Land

Beruf: Student der Elektrotechnik ;)

  • Nachricht senden

1

Freitag, 16. Januar 2009, 18:46

Erfahrung mit dem Easy Glider Pro

Servus.

Ich möchte hier kurz meine Erfahrungen mit dem Multiplexflieger aufschreiben.

Vorwort:

Begonnen habe ich mit dem Modellflug 2004 mit irgendeinem billig Flieger (TickTack von Topaz o.ä.). Die Anfangsserienleistung reichte nicht aus, um vernünftig Höhe zu machen! Dementsprechend gab es die ersten Crashs...
Da der Flieger aus mit dünnem Holz beplanktem Styropor und Folientragflächen/Leitwerken bestand, artete das auch regelmäßig in Reparatursessions aus.
Um die Leistung zu steigern wurde ein 400er Motor mit 3:1 Getriebe und dicker Schraube berechnet und eingebaut. Zusammen mit 8 oder 9 1050er KAN´s konnte dann endlich geflogen werden.
Daraufhin wurde entsprechend rumballastiert, sodass letzten Endes der Flieger recht schwer war und irgendwann gaben dann die Zellen ihren Geist auf (der Antrieb hat ordentlich Strom gezogen). Außerdem gefiel mir die Steuerbarkeit nur mittels Seiten- und Höhenruder, Motor natürlich auch, überhaupt nicht.
Durch auftretende Instabilitäten kam es dazu öfters zu heftigen Strömungsabrissen, in dessen Folge hinterher eine mehr oder weniger totale Zerstörung auftrat :evil:
Trotzdem war ich öfters erstaunt, dass ich das Dingen als Totalanfänger überhaupt annehmbar oben halten konnte. Zum Schluß gab es dann auch wildere Manöver.
Nun denn: die Maschine war Geschichte und was Neues musste her!

Die ersten Überlegungen entstanden 2005, sofort den Easy Glider Electric ins Auge gefasst, Komponenten gesucht und bestellt. Zuerst in der Standartmotorenvariante. Gott sei dank, so sage ich heute, war der Flieger als RR Variante nicht zu bekommen und ich stornierte die Bestellung. 3 Jahre später, 2008, befasste ich mich wieder mit dem Thema und entdeckte jetzt den Easy Glider Pro. Nachdem ich Anfangs schon öfters über Lipo und Brushlessantriebe nachgedacht hatte, sollte es so etwas nun sein. Leider war der Pro mit dem Antriebsset in Kombination auch jetzt nicht lieferbar und erst vor 2 Wochen fiel mir die Fluggeschichte wieder ein.

Also folgendes bestellt:

Easy Glider Pro mit Standartbrushlessantrieb
Sahean 2100mAH Lipo 2S
Simprop Intelli BiPower Special Lader
4 MPX Servos
2 Verlängerungskabel 650mm
V- Kabel
Zacki Elapor
MPX- Buchse
Ladekabel MPX

Kosten: 350 Euro

Der Zusammenbau war dank der Anleitung nicht alzu schwer. Ich hatte 0 Erfahrung und mit genauem lesen/anschauen und arbeiten ging der Aufbau in 3 Abenden gut von der Hand. Das anlöten der MPX- Buchse an den Akku war ebenfalls kein Problem (im löten schon geübt).

Was mir beim Bau auffiel: Es wird davon gesprochen nur 2 Verlängerungskabel zu benötigen. Das stimmt aber nicht. 2 ca. 200mm lange Kabel müssen von den Tragflächensteckungen am Rumpf nach vorne zum Empfänger verlegt werden und dann nochmal 2 je Seite in den Tragflächen vom Servo Richtung Rumpf (ca. 350mm). Hier habe ich mir mit dem Löten einer Verlängerung abgeholfen.
Eventuell habe ich da was übersehen. Desweiteren würde mir die Z- Knickung der Servokabel an den Tragflächen Sorge bereiten, wenn ich Diese öfters demontieren müsste. Das wurde hier im Forum aber auch schon angesprochen. Da ich aber direkt ums Haus fliegen kann, erübrigt sich das für mich.

Die Verarbeitung und der Aufbau haben mich auf jedenfall überzeugt. Alles lässt sich prima unterbringen und zusammenstecken. Der Schwerpunkt wurde problemlos erreicht. Den Akku ein wenig herumzurücken ist ja nicht wirklich schwer.
Als Empfänger habe ich den zu meiner damals gekauften Robbe Futuba Skysport 4 TLV4 gehörenden verwendet.
Da Diese keine Querruderprogrammierung besitzt, musste ein V- Kabel mit eingesetzt und ein Servo umgedreht eingebaut werden. Das ist aber kein großes Problem. Natürlich habe ich so keinen Spoiler...

(Wenn mir an dieser Stelle jemand eine Fernbedienung bis 150Euro empfehlen kann: nur zu! :ok: )

Die Programmierung des Flugreglers ist auch keine große Sache. Allerdings musste ich hier darauf achten, dass dem Regler zur Erkennung der Zustände Vollgas/Leerlauf nicht nur einfaches Knüppelziehen und drücken genügte, sondern auch die Trimmung in die entsprechende Richtung geschoben werden musste. Deshalb kam ich zu Beginn nicht gleich in den Modus.

Nachdem dann die Ruderausschläge kontrolliert worden sind (auf einer Querruderseite war ein Lochwechsel in der Anlenkung nötig), konnte ich mich zum Erstflug aufmachen. Die Windstärke lag im Mittel bei 10km/h, Böen um 20km/h (auf meinem Dach sitzt ein Windmesser mit angehangener Wetterstation ;)).

Ein kurzer Reichweitentest ergab magere ca. 30m mit eingeschobener Antenne.
Woran könnte das liegen?
Trotzdem: mit ausgeschobener Antenne genügte die Entfernung dann doch. Bis das Problem geklärt ist, bin ich nur um mich herum geflogen.

Erstflug:

Start gegen den Wind mit Vollgas, der Flieger gewann sofort an Höhe und ich konnte herunterregeln bis auf fast Leerlauf. Ich war begeistert. Augenblicklich verschwand die Nervosität, die wohl durch die Gedanken an den alten Flieger aufgekommen war, und ich drehte dort oben zufrieden meine Runden. Mit abgeschaltetem Motor konnte dank dem Wind immer noch Höhe gewonnen werden. Die Kontrollierbarkeit der Maschine ist wirklich toll. Windböen machten gar nichts, das Flugbild war super. Meine erste Landung verlief dann auch sehr sanft. Ich bin dann noch 4 mal gestartet, um ein wenig zu üben und landete deshalb auch öfters.
Insgesamt betrug die Flugzeit deswegen vielleicht 15 Minuten, wobei zum Schluss auch die Dunkelheit recht schnell einbrach.
Ich denke einen Teil zum Wohlfühleffekt hat sicher der FMS Simulator mit eingebundenem Easy Glider von der Multiplexhomepage beigetragen. Meine Fernsteuerung konnte ich dank der Schüler/Lehrerbuchse und selbstgebautem Interface problemlos an den PC andocken und ein wenig das Fliegen üben. Insbesondere die Landung, das schnelle Reagieren und das "auf mich zu Fliegen".

Trotz der kurzen Flugzeit bin ich begeistert von dem Modell! Wenn von "Einsteigerfreundlichkeit" gesprochen wird, kann ich da nur zustimmen. Selbstverständlich sollte man sich vorher mit dem Steuern von Flugzeugen zumindest theoretisch vertraut machen und ein paar Flugminuten im Simulator können sicher auch nicht schaden. Ich werde diesen Thread hier bei neuen Erfahrungen laufend ergänzen. Ich denke um Einsteigern einen Überblick zu geben ist das in Ordnung.

Selbstverständlich könnt auch ihr hier Anregungen, eure Flugberichte etc. etc. mit diesem Flugzeug posten.

Kurz noch etwas zum Antrieb: zum Einstieg reicht das wirklich! Ich bin im Bereich zwischen 0 und 50% geflogen. Bei Vollgas zieht der Glider sofort kräftig an. Ich werde, sobald der Flugakku vollständig entladen ist, kurz den "Verbrauch" hier nachposten.

Auf Bilder habe ich mal verzichtet. Denn 1.) ist das Teil noch weiß :angel: und 2.) sieht er aus wie jeder andere Easy Glider auch ;) Ich denke bis zu den nächsten Flügen ist dann auch die Deko aufgebracht und ein Fotograf in der Nähe. Der kann dann die Maschine auch mal im Flug schön ablichten :D
Mfg Sebi :)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »SebiSchulte« (16. Januar 2009, 18:58)


SebiSchulte

RCLine Neu User

  • »SebiSchulte« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Köln, Bergisches Land

Beruf: Student der Elektrotechnik ;)

  • Nachricht senden

2

Samstag, 17. Januar 2009, 11:55

Morgen zusammen.

Ich bin gestern nicht mehr zum nachliefern der Akkuleistung gekommen. Genau 600mAh wurden dem Akku entzogen. Selbst für einen Anfänger sollte so ca. eine halbe Stunde Flugspaß garantiert sein. Also auch genug Zeit um das Segeln zu üben und auch das Handhaben von Thermik :ok:
Danach ist die Flugzeit ja fast schon unbegrenzt.
Mfg Sebi :)

SebiSchulte

RCLine Neu User

  • »SebiSchulte« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Köln, Bergisches Land

Beruf: Student der Elektrotechnik ;)

  • Nachricht senden

3

Montag, 19. Januar 2009, 18:42

Abend!

Am Samstag bin ich nochmal bei Windgeschwindigkeiten von 10 bis 40km/h geflogen, das ganze war ziemlich böeig.

Durch eine Unachtsamkeit bzw. ein derbes Verschätzen habe ich den Easy Glider nach ein paar Flügen in einen Baum gesetzt. Leider in fast 10m Höhe. Schäden bis dahin: keine! Allerdings kam ich da ums verrecken nicht hin und ich konnte die Höhe hier in diesem Fall nur durch beherztes Gas geben reduzieren. :shy:

Durch den folgenden Fall um ein paar Meter und ein unsanftes abbremsen an Ästen sind an einem Flügel leichte Schäden entstanden. Das musste natürlich per Foto dokumentiert werden. Die Dellen habe ich nicht mehr herausbekommen, aber die Kerben konnten mit normalem Styropor und Kleber gut verschlossen werden. Das fällt nun kaum noch auf.
Die weiteren Flüge verliefen problemlos, bis auf meine letzte Landung.
Eine Windböe hat die Maschine im Landeanflug gepackt und als Anfänger bin ich noch nicht so Reaktionsschnell. Folge: Flügelberührung mit anschließendem Rad über die Tragflächen und das Leitwerk. Die Schäden sind auf dem Foto zu sehen: das Höhenleitwerk hat einen mit bekommen. Wie man aber auch sehen kann, hilft eine Kärcher Heißdampfbehandlung hier sehr gut. :ok:
Das Scharnier vom Seitenleitwerk musste nur wieder richtig eingeklebt und die Ruder erneut justiert werden. Wunderbar robust ist das Zeug!
»SebiSchulte« hat folgendes Bild angehängt:
  • 1.jpg
Mfg Sebi :)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »SebiSchulte« (19. Januar 2009, 18:47)


SebiSchulte

RCLine Neu User

  • »SebiSchulte« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Köln, Bergisches Land

Beruf: Student der Elektrotechnik ;)

  • Nachricht senden

4

Montag, 19. Januar 2009, 18:44

Nur ein Bild pro Beitrag? Nagut...
Der zweite Schaden:
»SebiSchulte« hat folgendes Bild angehängt:
  • 6.jpg
Mfg Sebi :)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »SebiSchulte« (19. Januar 2009, 18:45)


svxch

RCLine User

Wohnort: Raclette-Land

  • Nachricht senden

5

Montag, 19. Januar 2009, 19:05

Die Schaumwaffeln sind halt trotz vieler Kritiker eine gute Sache. Wie viele andere hättest Du nach den genannten Vorfällen mit einem "herkömmlichen" Flieger das Hobby vielleicht wieder an den Nagel gehängt.
Gruss Kusi

-----------------------------------------------------------

Luft: Cessna 400 Corvallis, Condor 2.5, PZ Extra 300, L-39, PZ T-28 Trojan
Erde: Team Magic E4JS

SebiSchulte

RCLine Neu User

  • »SebiSchulte« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Köln, Bergisches Land

Beruf: Student der Elektrotechnik ;)

  • Nachricht senden

6

Montag, 19. Januar 2009, 21:26

Hallo Kusi,

meinen Erstflieger würde ich auch als "herkömmlich" bezeichnen. Da hab ich mehr dran rumgeklebt, bzw. bespannt als zu fliegen! Aber man lernt dadurch auch eine Menge.
Und mit dem Easy Glider komme ich einfach sehr gut klar. Perfekt zum Üben von allem möglichen!
Hast du zufällig gerade ein paar Kritikpunkte die häufig genannt werden, im Kopf? Ich habe mich zwar ausführlich über den Easy Glider informiert, allerdings noch nichts negatives gehört.
Mfg Sebi :)

svxch

RCLine User

Wohnort: Raclette-Land

  • Nachricht senden

7

Montag, 19. Januar 2009, 21:50

Nein, eigentlich nicht spezielles. Ich selber hatte nie einen; habe also nur mitgelesen und kann selber nichts darüber sagen. Aber ich hatte zwei Konkurrenzprodukte. Zweimal einen Arcus von Robbe (Baukasten und ARF Version) sowie den Elektro Junior S, der im Moment im Keller lagert.

Vom Preis-/Leistungsverhältnis finde ich den EJS super, da für den Preis eines EG oder Arcus schon ein Compact 345Z mit Spinner und Klapplatte dabei ist. Auch das T-Leitwerk hebt sich von den anderen Konkurrenten ab.

Aber mit dem EG macht sicher niemand etwas falsch.
Gruss Kusi

-----------------------------------------------------------

Luft: Cessna 400 Corvallis, Condor 2.5, PZ Extra 300, L-39, PZ T-28 Trojan
Erde: Team Magic E4JS

8

Mittwoch, 21. Januar 2009, 21:09

:ok:

Da ich selbst vor nem Jahr mit diversem Spielzeug und dann nem Robbe Parabolic angefangen hab, lese ich solche "Anfänger"-Berichte immer noch gerne. Deswegen an dieser Stelle ein kurzes :ok: für deinen Bericht :)

Im Nachhinein ärger ich mich mich auch über das ganze "Spielzeug" und den Versuch mit nem Billigflieger anzufangen. Wenn ich direkt mit dem Parabolic eingestiegen wär... hätte ich schätzungsweise 100-150€ sparen können und nicht weniger "Schrott" verursacht. Die Fertig-Spielzeug-Flieger haben mir IMHO nicht soviel gebracht, die Gewöhnung an die Fernsteurung mit dem FMS-Simulator hätte eigentlich auch mit den Querrudern vollkommen ausgereicht. (Da gabs zwar keinen Parabolic als Modell, aber ich hab mit dem Easyglider ein paar Abende geübt, und das war dann auch vollkommen ausreichend für den Erstflug).
IMHO kann man mit dem Easyglider am Anfang auch nix falsch machen. Kritikpunkte hin oder her... ich hab mir auch den Parabolic nach der ersten Landung in den Bäumen ein zweites Mal gekauft (Elektronik hat alles überlebt und 60-70€ für die reine Schaumwaffel sind ja ok), seitdem ist er liebevoll lackiert, hat auch nach geschätzten 50-60 Landungen (nur mit dem Zweitfllieger) bisher nur wenige Dellen abbekommen... was will man mehr ?

Gruß,
Dodge

SebiSchulte

RCLine Neu User

  • »SebiSchulte« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Köln, Bergisches Land

Beruf: Student der Elektrotechnik ;)

  • Nachricht senden

9

Dienstag, 11. August 2009, 22:56

Guten Abend zusammen.

Ein halbes Jahr und viele Flugstunden später melde ich mich zurück.
Mittlerweile bin ich den Easy Glider schon bei verschiedenen Windstärken geflogen (bis max. 45km/h) was immer noch gut funktionierte und dank des dann doch anspruchsvollen Flugverhaltens doch viel Spaß gemacht hat. Abstürze gab es keine mehr, Negatives zu berichten habe ich auch nicht.

Vor ein paar Tagen habe ich dann ein 3S Tuning Set von Multiplex mit dem Himax 3616-0840 eingebaut, welches um die 330W leisten sollte.
Um die Komponenten unterzubringen musste ich die "Empfängermulde" ein wenig vergrößern. Der Schwerpunkt ließ sich erreichen, indem der 3S 3100mAh Akku (260g!) ganz nach hinten in den Schacht geschoben wird. Leider war bei mir noch zusätzlich eine kleine Kugellagerkugel im Flugzeugheck zur Ausballastierung notwendig.
Nach einer Programmierung des Reglers in 10 Punkten konnte dann der Erstflug stattfinden.
Was eine Power! Da geht ja nun alles mit! :D
Allerdings hatte ich doch gelegentlich Sorgen um meine Flügel. Ich weiß, dass man die Tapen soll.

Aber wie? Bisher habe ich noch keine Fotos gefunden. Momentan habe ich auf der Unterseite Längs über den Flügel, also von Rumpf zur Spitze, eine Tapebahn gezogen und eine noch quer zu den "Winglets". Also groß stabilisierende Unterschiede konnte ich nicht feststellen. Es wäre Prima, wenn mir da jemand Tipps geben könnte :).

Desweiteren habe ich plötzlich verstärkte Empfangsprobleme! Die waren mit dem alten Antrieb auch schon da, nur jetzt leider heftiger. Der Motor stottert plötzlich und die Ruder wollen auch nicht mehr so richtig.

Eingebaut ist eine Skysport TVL mit dazu passendem Empfänger.

Sollte ich eventuell mal eine neue, moderne, Fernsteuerung kaufen?

Welche könnt ihr mir bis 150 Euro empfehlen? Wäre klasse wenn Leute mit Erfahrung mir da was nennen könnten! :angel:

Das Flugzeug wog in alter Konfiguration 930g, nun sind es bescheidene 1180g! Dadurch gleitet das Teil wie verrückt und ohne zum Bremsen hochgestellte Querruder dauert ein Landevorgang doch recht lang bzw. ist aufwendig (ewiges rumkreisen).

Sollte ich morgen nochmal zum fliegen kommen, werde ich sicher noch ein paar Eindrücke nachreichen!
Mfg Sebi :)

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »SebiSchulte« (11. August 2009, 23:06)


fabi94

RCLine User

Wohnort: Kirchheim/BA-WÜ

  • Nachricht senden

10

Mittwoch, 12. August 2009, 14:00

Hi


also bis 150€ würde ich dir so spontan die MX-12 ohne Synthesizer von Graupner empfehlen
die ist echt einfach zu programmieren und top zu bedienen :ok:
Meine habe ich damals für 135€ komplett bekommen
Da fragste am besten mal beim modellbauhändler deines Vertrauens nach


mfg
Fabi
Gruß von der Teck
Fabi

Hangar:
Raven III mit knapp 800W:D
Funjet :D
Royal Evo 9
Frettchen:evil::evil:
Verkaufe:
Lrp speedy pro
Graupner lipo charger 4-->bei interesse PN

Silberkorn

RCLine User

Wohnort: Steinheim/Murr

  • Nachricht senden

11

Mittwoch, 12. August 2009, 14:17

Bis 150 Euro?

Dann nimm gleich 2,4Ghz. Für 169 Euro gibts die Spektrum DX6i mit 6 Kanal Empfänger. Das ist ne anständige Computeranlage. In 35Mhz würd ich heutzutage als Einsteiger nichtmehr investieren!


Gruß

Alex
--
lieber Gruss, Alexander

Überzeugter OpenTX Benutzer.

Z-Maniac

RCLine User

Wohnort: Ingolstadt (Ex-Kasseläner)

Beruf: Student

  • Nachricht senden

12

Mittwoch, 12. August 2009, 16:03

Anstatt der MX12 würde ich auch die DX6i vorziehen, wenn man aber noch bei 35mhz bleiben soll, würde ich die MX16s wärmstens empfehlen, Synthesizer, Super Bedienbarkeit, Deutsches Menü mit ausgeschriebenen Begriffen und nicht so drei-Buchstaben-Kürzel, ich habe für meine 170€ bezahlt gehabt, ist glaube bald 2 Jahre her.

SebiSchulte

RCLine Neu User

  • »SebiSchulte« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Köln, Bergisches Land

Beruf: Student der Elektrotechnik ;)

  • Nachricht senden

13

Mittwoch, 12. August 2009, 23:14

Abend.

Danke für Eure Tipps! Ich habe mich nun für die Dx6i entschieden. Allerdings gibt es für mich da noch 2 ungeklärte Fragen...

Beim Empfänger ist eine Spannungsversorgung von max. 9.6V angegeben, mein 3S Lipo liefert natürlich mehr. Gibt der Regler Spannungen unterhalb von 9.6V weiter?
Und fliegt hier jemand 2.4ghz im Easy Glieder? Mich verunsichern am Empfänger die beiden Module mit je 2 3cm langen "Miniantennen":
Wie bekommt man den sowas ordentlich in den Rumpf?

Und noch etwas: Ich habe gerade in der Anleitung der Futuba Skysport gelesen, dass deren Empfänger für eine maximale Spannung von 6V ausgelegt ist.
Ich glaube das dürfte die nun stärkeren Empfangsprobleme erklären! 7.4V vorher waren ja auch schon überhöht.

Wie machen das Leute die noch deutlich mehr als 3 Lipo Zellen fliegen?
Ich hoffe auf Eure Antworten. Wie ihr merkt, fehlen mir hier noch Erfahrungen.
Mfg Sebi :)

Silberkorn

RCLine User

Wohnort: Steinheim/Murr

  • Nachricht senden

14

Mittwoch, 12. August 2009, 23:27

Zitat

Original von SebiSchulte
Abend.

Danke für Eure Tipps! Ich habe mich nun für die Dx6i entschieden. Allerdings gibt es für mich da noch 2 ungeklärte Fragen...

Beim Empfänger ist eine Spannungsversorgung von max. 9.6V angegeben, mein 3S Lipo liefert natürlich mehr. Gibt der Regler Spannungen unterhalb von 9.6V weiter?
Und fliegt hier jemand 2.4ghz im Easy Glieder? Mich verunsichern am Empfänger die beiden Module mit je 2 3cm langen "Miniantennen":
Wie bekommt man den sowas ordentlich in den Rumpf?


Die BEC der Regler liefern 5V für die Empfänger und Servos. Also alles kein Problem. Ich fliege Spektrum Ar6200 im Graupner EJS der dem EGE Pro sehr sehr ähnlich ist, das geht problemlos. Den Empfänger kriegste locker unter.............
--
lieber Gruss, Alexander

Überzeugter OpenTX Benutzer.