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Daniel G.

RCLine User

  • »Daniel G.« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Rheinland Pfalz

Beruf: Baugewerbe

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1

Dienstag, 5. Mai 2009, 22:54

Vultur 4 Klappensegler von Staufenbiel/Reichard

Abend,

heut war es endlich soweit und der Vultur ist in einem Megagrossen Karton vor meiner Haustüre gestande;)
Nach dem öffnen hab ich mich dann noch durch Unmengen von Polstermaterial graben müssen bevor Ich den Baukasten, 5x HS 82 MG Servos und den 4000 3s1p Kokam Lipo gefunden hatte!
Vorne weg gesagt ist der Ersteindruck überwiegend positiv und wenn mann in den Gedanken schon in der Luft ist wird einem richtig warms ums :heart: :D

Weiter verbaut wird in dem Flieger eine neues HS 81 MG auf Höhe, ein Kontronik Jazz 80-6-18 ein Schulze Alpha 8.35 und eventuell anstatt Blei ein 4 Zellen Eneloop als Pufferakku wenn sich das machen lässt!
Hab bis jetzt mal nur kurz über die Teile geschaut und bemerkte folgende Dinge.

Der Rumpf ist sauber und schön verklebt, die Naht hätte man aber ein wenig besser nachschleifen können um nur ein Tick glatter machen zu können. Es gibt so gut wie keine Bläschen oder Lunker am dem Rumpf was dafür spricht das hier sauber gearbeitet worden ist!
Die Haube passt wie angegossen!
Der Motor ist auch auf den ersten Blick sauber verbaut, wird aber bei der weiteren Montage des Rumpfs abgebaut, dann wird man sehen ob am Spant auch sauber gewerkelt wurde!
An dem Spitz zulaufenden Ende der Tragflächenaufnahme wurden die Ecken ein ganz kleines Stück nachgespachtel was aber in 1min sauber verschliffen ist.

Auf die Flächen will ich nur kurz eingehen, einfach fantastisch!
Tip Top gebaute und bespannte Flügel! Die Ruder ohne eine Blase anschaniert so wie auch Winglets sauber verklebt.
Kann mir nicht vorstellen das ein Premiumhersteller das besser macht !

Ein wenig nachdenklich stimmt mich die Flächensteckung die aus 8mm Stahl Vollmaterial besteht! Ich denk jetzt mal das das einen Tieferen Sinn hat sonst wird das eventuell gegen ein Kohlestab ersetzt der aber dann in eine leichte V Form gebracht werden muss!

Zum Seiten und Höhenleitwerk gibt nix zu sagen :ok:

Das Zubehör wird man zum grössten Teil auch nützen können!

Werd morgen mal alle Teile wiegen +Bilder schiessen und mir die ersten Gedanken zum Bau der Vulture machen, der Leider erst in 4 Wochen beginnen kann ;(

Wenn dann noch alles passt dann bin ich mir jetzt schon sicher mich für den richtigen Elektrosegler entschieden zu haben!
»Daniel G.« hat folgendes Bild angehängt:
  • 001.jpg
Grüße, supersixtwo

Schrauben nachziehen nicht vergessen..

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Daniel G.« (5. Mai 2009, 22:55)


axr33

RCLine User

Beruf: Verkehrsflugzeugführer (B777)

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2

Mittwoch, 6. Mai 2009, 00:56

RE: Vultur 4 Klappensegler von Staufenbiel/Reichard

Hallo Daniel

Gratuliere zu diesem schönen Flieger!

Die Reichard-Modelle werden ja hin und wieder als Billigflieger belächelt und
zum Teil auch schlecht gemacht. Das kann ich aus eigener Erfahrung aber nicht
bestätigen. Ich hatte selber den Thermiksegler XL-3200 von Reichard:

Reichard XL-3200

Die Modelle sind für den Preis absolut in Ordnung! Natürlich gibt es da und dort
kleine Dinge, bei denen man denkt, das hätte man doch besser machen können.
Aber das gibt es doch bei jedem Modell, oder?
Man merkt halt, dass die Wurzeln dieser Konstruktionen allesamt noch auf die
Zeit der NiXX-Akkus und Bürstenmotoren zurückgehen. Um den Schwerpunkt
korrekt einstellen zu können, hilft nur eines: viel Gewicht möglichst weit vorne!
Gerade mit leichten BL-Motoren und LiPo-Akkus wird es sonst schwierig, den
Schwerpunkt ohne Bleizugabe in der Nase einhalten zu können.
Die Verarbeitung der Rümpfe ist gut (bis auf die breite, sichtbare Naht). Was mich
damals etwas störte, war der sehr lange und dünne Bowdenzug für das Höhenruder,
der auch noch die Kurve durch das Seitenruder zum T-Leitwerk machen muss.
Hier ist auf jeden Fall auf Leichtgängigkeit zu achten, sonst wird die Anlenkung
eine wabbelige, unpräzise Sache.
Etwas wabbelig und verwindungsfreudig ist der sehr schmale und lange Rumpf
an der dünnsten Stelle vor dem Seitenleitwerk. Hier hätte ich mir gerne eine Ver-
stärkung gewünscht, diese aber nicht eingebaut, sonst hätte sich das Schwer-
punktproblem noch verschärft!
Die Flächen waren top-gebaut und absolut sauber bespannt; auch die Ruder
perfekt anscharniert! Wenn ich da an das Höhenleitwerk aus dem Baukasten
der E-Flite Beaver denke, das ich gerade vorhin in der Hand hatte: Scharniere
nicht mittig eingeklebt und derart schwergängig, dass man zum Anlenken wohl
ein Jumbo-Servo aus einem 1:5-Car braucht, dass sich überhaupt etwas bewegt!
Und das soll ja ein Baukasten der Premium-Serie von E-Flite sein!

Die Flächensteckung mit dem Stahl kannst Du übrigens getrost so übernehmen:
die hält! Karbon würde ich nicht verwenden, weil der Stab im Rumpf nicht in einer
Hülse geführt ist und das Kerbmoment, welches an der Rumpfdurchführung auf-
tritt, garantiert zum Kollabieren eines Carbonrohres führen würde.
Ausser Du änderst die Führung des Rohres im Rumpf, aber dann bleibt Dir immer
noch das Problem mit der V-Form! Den elektrischen Anschluss der Flächen habe
ich damals mit grünen MPX-Steckern realisiert, das funktioniert problemlos.

Also ich wünsche Dir viel Spass beim Bauen des Modells (und nachher natürlich
auch beim Fliegen, denn das tun die Reichard-Flieger nämlich sehr gut)!

Gruss

Rolf
Weil die Lichtgeschwindigkeit höher ist als die Schallgeschwindigkeit, hält man viele Leute für helle Köpfe, bis man sie reden hört.

3

Mittwoch, 6. Mai 2009, 16:23

Hallo,
das ganze scheint der Nachfolger der Mistral zu sein... Die Flugeigenschaften sind als gemütlich zu beschreiben und sehr gutmütig... ich fliege sie aber kaum noch, da sie doch nur relativ lahm unterwegs sein kann... Mit Butterfly kann man sehr schön abbremsen, ist aber bei keinem Wind trotzdem nicht zu überschätzen, da braucht er ein wenig mehr Strecke... Ohne Butterfly gleitet er sehr sehr lange rein und man muss ihn ein bisschen runterzwingen, wenn man auf die Bahn will (Vor dem Auftreffen natürlich sanft ausgleiten lassen).... Was nicht so gut war ist, dass der Rumpf direkt hinter der Flächenaufnahme nach einigen rasanten Flügen mit harmlosen Landungen Risse bekam! Eventuell hier gleich verstärken.... Das ist nicht der erste Reichard Rumpf, bei dem ich das gesehen hatte... Leider sind bei mir sämtliche Ruder und Klappen verzogen, fliegt aber trotzdem noch gut, lässt sich aber leider nicht mehr richten, da die Folie nicht richtig spannt...

Hinten im Seitenruderknick würde ich Kohlerovings reinmachen für die etwas härteren Landungen und vorne einmal unter den Kabinenhaubenrand, da der sonst bei der großen Öffnung auch mal sehr leicht in mitleidenschaft gezogen wird.... Ich hatte die Verbindung damals auch über grüne Multiplexstecker gemacht...


mfg
Lasse
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http://www.lasse-behrens.de

4

Freitag, 8. Mai 2009, 23:17

Moinsen,
Schöner Segler !
Doch leider hat er nur Styro Tragflächen,die mit Balsaholz beplankt sind !
Das gibt beim harten Anstechen und Abfangen , ziemliche Tragflächendurchbieger.
Auch wenn der Testbericht nichts davon erwähnt.
Schade,daß bei dem schönen Modell , nicht wie bei dem Sirius GfK verstärkte Beplankung und Kohlerovings verbaut wurden!

Ich selbst habe den Sirius von Reicherd hier unverbaut mit allen von Staubi empfohlenen Komponenten liegen.
Top Verarbeitungsqualität. Sei es der GfK Rumpf oder die Tragflächen.
Tip Top bebügelt und völlig verzugs- und blasenfrei!
Besser gehts nicht :ok:
Allerdings möchte ich den Bausatz wieder verkaufen(380 Euro wären für den kompletten Bausatz ok),weil es ein 4 Ruder Wölbklappenmodell ist und ich mir einen kleineren,die Raven III gekauft habe.
Außerdem hab ich noch keine Erfahrung mit Nase absägen und Motorspannt einharzen !
Trotzdem,ich finde diesen Tchechischen Hersteller Top !!!

Greetz
Archy :w
Gruß von der Küste ,Joachim


Fläche : Dynam Pitts Python S12--PZ Extra 300--Dynam Hawker Tempest
Segler : MPX EG Pro--Baracuda 1500 E -
Speedo Pro MK II--Schweißgut Chinook II - Thor - Nuri XXs - Nuri163 - Green Wing - Strong Mini - Miro Light - EPP Hai
Wasser : TT-Outlaw JR OBL
Erde: HSP Torche Pro...Märklin-Spur Z
TX : DX6i/DX8

__________________
http://www.mfc-tarp.de

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »archy62« (9. Mai 2009, 01:39)


Daniel G.

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5

Donnerstag, 21. Mai 2009, 14:31

Hallo,

leider wird aus dem Bau des Vultures nichts!

Habe nach dem Auswiegen einen hohen Gewichtsunterschied von ca. 65gr. der beiden Tragflächen festgestellt und das Modell wieder zurückgegeben!
Der Service von Staufenbiel ist hier top!
Da ich die nächsten Wochen nicht zu Hause bin und einen Tausch Bausatz nicht überprüfen kann habe ich mich dazu entschlossen!

Wird also erst mal nix mit einem Bau und Flugbericht!

Bis auf den Gewichtsunterschied ein wirklich sehr schönes Modell.
Grüße, supersixtwo

Schrauben nachziehen nicht vergessen..

wernerhetzel

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6

Donnerstag, 21. Mai 2009, 20:10

Gewichtsunterschied

Wenn ich bei meinen Modellen einen Gewichtsunterschied der Tragflächen festgestellt habe , so wurde ausgewogen und GUT ists gewesen............
mfg
werner

Daniel G.

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7

Donnerstag, 21. Mai 2009, 21:58

Abend,

hab das Gewicht nicht genau im Kopf, waren 312gr rechts zu 375gr links glaub ich!
Wo willst du bei fertig bepannten Tragflächen den 65 gr. Blei oder sonst was unterbringen?
Das sind ca. 20% des Gesamtgewichts der leichteren Tragfäche..
Grüße, supersixtwo

Schrauben nachziehen nicht vergessen..

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Daniel G.« (21. Mai 2009, 22:00)


wernerhetzel

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Beruf: Pensionist

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8

Freitag, 22. Mai 2009, 08:18

Ja , da sind eben Modellbauer im Vorteil gegenüber Fertigmodellmontierer.
Es gibt immer eine Möglichkeit , z.b. Blei in den Randbogen zu bekommen.
mfg
werner

Daniel G.

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9

Freitag, 22. Mai 2009, 08:46

Morgen,

Gewicht irgendwo reinzupacken könnt ich grad so noch hinbekommen mit meinem beschränkten Modellbaufähigkeiten von denen du ja sehr viel zu wissen scheinen weist!
Will hier aber keine unnötige Konfrontation und hab mich oben auch etwas falsch ausgedrückt.
Es muss ja so sein das in einem Flügel was zu viel und in dem anderen etwas zu wenig ist! Oder das Normalgewicht liegt bei ca. 335 gr. und beide Flügel entfernen sich bei der Fertigung vom Idealgewicht. Wenn in einer Fläche jetzt aber aus was auch immer für Gründen 65gr. Kleber zuviel oder aber schlimmer zu wenig verbaut sind dann hilft dir das wohl sehr einfache Auswiegen des Models auch nix wenn der Flügel im Flug bricht!
Wenn es um Blei in die Nase reinpacken geht kann mann ja noch drüber reden. Da sich der Schwerpunkt durch Zugabe von Blei in die Tragfläche nach hinten verschiebt und daraus sich schlussfolgern lässt das man wiederum eine erhöte Bleizugabe in der Rumpfnase hat um den Schwerpunkt zu erreichen! Das wirkt sich negativ auf das Gesamtgewicht aus.
Sicher hätte ich die schön bespannten Flächen abziehen können um dem Fehler auf den Grund zu gehen um sie dann wieder genauso schön zu bespannen, das war aber nicht Sinn der Geschichte!
Nach Rückfrage in einem weiteren Fachgeschäft auf die Frage wieviel Gewichtsunterschied der Flächen noch tragbar ist wurde mir gesagt:
Gar keiner!
Grüße, supersixtwo

Schrauben nachziehen nicht vergessen..

10

Freitag, 28. August 2009, 01:03

Hallo, spiele auch mit dem Gedanken mir den vultur zu ordern,
sind schon Flugerfahrungen mit dem Vogel vorhanden?
ist er wiklich den Kunstflugbeanspruchungen gewachsen? (im Rahmen des Materials Natürlich)
Danke im Vorraus
Jürgen

11

Samstag, 29. August 2009, 22:14

Zitat

Original von Daniel G.
Morgen,

Gewicht irgendwo reinzupacken könnt ich grad so noch hinbekommen mit meinem beschränkten Modellbaufähigkeiten von denen du ja sehr viel zu wissen scheinen weist!
Will hier aber keine unnötige Konfrontation und hab mich oben auch etwas falsch ausgedrückt.
Es muss ja so sein das in einem Flügel was zu viel und in dem anderen etwas zu wenig ist! Oder das Normalgewicht liegt bei ca. 335 gr. und beide Flügel entfernen sich bei der Fertigung vom Idealgewicht. Wenn in einer Fläche jetzt aber aus was auch immer für Gründen 65gr. Kleber zuviel oder aber schlimmer zu wenig verbaut sind dann hilft dir das wohl sehr einfache Auswiegen des Models auch nix wenn der Flügel im Flug bricht!
Wenn es um Blei in die Nase reinpacken geht kann mann ja noch drüber reden. Da sich der Schwerpunkt durch Zugabe von Blei in die Tragfläche nach hinten verschiebt und daraus sich schlussfolgern lässt das man wiederum eine erhöte Bleizugabe in der Rumpfnase hat um den Schwerpunkt zu erreichen! Das wirkt sich negativ auf das Gesamtgewicht aus.
Sicher hätte ich die schön bespannten Flächen abziehen können um dem Fehler auf den Grund zu gehen um sie dann wieder genauso schön zu bespannen, das war aber nicht Sinn der Geschichte!
Nach Rückfrage in einem weiteren Fachgeschäft auf die Frage wieviel Gewichtsunterschied der Flächen noch tragbar ist wurde mir gesagt:
Gar keiner!




Ich gebe dir vollkommen recht, ich hätte ihn auch zurückgegeben, wahrscheinlich bin ich auch so ein schlechter Modellbauer wie du ;)

Gruß Sascha