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Joghurt

RCLine User

Wohnort: Weinsberg bei Heilbronn

Beruf: Informatiker

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21

Dienstag, 8. September 2009, 10:45

RE: Akkus und Gewicht

Zitat

Original von easyflyer
Wenn ich so wie du einen schwereren Motor drin habe, brauche ich drei Kugeln im Heck!

Ich verwende einen "HiMax C 3516-1130" mit 134 Gramm, habe aber die Höhen- und Seitenruderservos wie beim Blizzard im Schwanz angebracht, damit komme ich mit einer Kugel aus und habe zusätzlich noch mehr Platz im Cockpit. :)


22

Dienstag, 8. September 2009, 12:56

Ich hab das einfacher gelöst:

Für verschiedene Windstärken nutze ich 3 verschiedene Gewindestangen:

M5, M6 und M8 , Länge jeweils 1 Meter.
Damit die M5 und M6 im GFK-Rohr nicht wackeln oder klappern habe ich an den Enden und in der Mitte einfach paar Lagen TESA-Krepp drumgeklebt, gerade so viel, das sich die Gewindestangen "saugend" ins GFK-Rohr einschieben lassen.

Damit kann ich den Ballast sehr leicht an die Windverhältnisse anpassen; praktisch immer fliege ich mit der M5, bei stärkerem Wind mit der M6. Die M8 habe ich noch nicht benötigt, bzw. getestet, aber die Thermikeigenschaften werden sicher darunter leiden.




Zitat

Original von Tom41

Zitat

Original von offline
Ich warte zurzeit auf die Lieferung,kann deshalb nicht nachschauen.
Möchte vorab einige sachen im Baumarkt besorgen wie Tape,Gewindestange usw.
Fuer Easy glider Electric war es glaube eine M8 Gewindestange beim EasyPro auch?

Also die Gewindestange wie lang und M8 oder M6?


Für den EGPro ist es auch eine M8-Gewindestange (Durchmesser 7,7 mm). Der Holm ist exakt einen Meter lang (gerade noch mal nachgemessen). Die Gewindestange müßte also auch so lang werden. Wenn man sie kürzer macht, um das Gewicht etwas zu reduzieren, soll man rechts und links davon passende Balsastäbe einsetzen, damit sie im Holm nicht verrutschen können.

cu Tom
Werner

-----------------------
Hangar:
MPX Easyglider PRO
MPX Parkmaster 3D

23

Mittwoch, 9. September 2009, 10:31

RE: Akkus und Gewicht

Zitat

Original von Joghurt

Zitat

Original von easyflyer
Wenn ich so wie du einen schwereren Motor drin habe, brauche ich drei Kugeln im Heck!

Ich verwende einen "HiMax C 3516-1130" mit 134 Gramm, habe aber die Höhen- und Seitenruderservos wie beim Blizzard im Schwanz angebracht, damit komme ich mit einer Kugel aus und habe zusätzlich noch mehr Platz im Cockpit. :)



Die Idee mit den Servos ist auch nicht schlecht!
Dann müsste man ihn aber zusammen kleben.
Nur das Leitwerk habe ich zusammen geklebt,alles andere wird mit Tape zusammen gehalten.So kann ich verschiedene Motoren testen und demzufolge die Kugeln(Gewichte)
einsetzen.

Joghurt

RCLine User

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Beruf: Informatiker

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24

Mittwoch, 9. September 2009, 10:42

RE: Akkus und Gewicht

Zitat

Original von easyflyer
Die Idee mit den Servos ist auch nicht schlecht!
Dann müsste man ihn aber zusammen kleben.

Nö, die Servos sitzen entlang der Naht, den Rumpf könnte man problemlos teilen.

Nur der stabilisierende Karbonstab in der Mitte würde dann wegfallen oder könnte nur einseitig eingeklebt werden...

25

Dienstag, 22. September 2009, 15:10

Nu bin Ich auch am EasyGlider zusammenstecken.
Bin am überlegen ob es sinnvoll wäre bevor ich die Tragfläche mit dieser
Elaporleiste verschließe innen seitig 2 lagen Tape einzukleben.
(Habe nichts anderes wie Tape deshalb Tape und von aussen Tapen is hässlich)

Würde das Tape innen seitig etwas an Verstärkung bringen?

Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von »offline« (22. September 2009, 15:14)


Joghurt

RCLine User

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26

Dienstag, 22. September 2009, 15:23

Verstärkung für welchen speziellen Anwendungsfall? Was erhoffst Du Dir genau?

27

Dienstag, 22. September 2009, 15:30

Also mein Plan ist ausschließlich Hangflug mit Gewindestange bei sehr viel Wind fast Sturm.
Irgendwie angst das er zerbricht meine Cam mit 300g fliegt abundzu mit... ;)

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »offline« (22. September 2009, 15:35)


Joghurt

RCLine User

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28

Dienstag, 22. September 2009, 15:46

Ich glaub nicht, dass das was bringt, wär ja dann auf einer Höhe mit dem Holm...?

Ich fliege meinen EGE (Pro) mit einem 350W-Motor, verstärkt hab ich ihn dafür mit zwei schmalen Streifen Glasgewebetape (weiß/transparent) parallel auf die Unterseite der Flächen, einem Kohle- statt dem Glasfaserrohrholm (ist steifer und dabei leichter) und 4x HS81MG-Servos, ansonsten ist er Original. :)

Wegen der 300g-Kamera: Achte darauf, dass Du mit Kamera nicht über 1250g oder so kommst, höchstens, meiner wiegt mittlerweile 1150g ohne Ballast und ich würde ihn maximal noch mit 100-150 Gramm aufballastieren, sonst macht er einfach keinen Spaß mehr: Ich hab ne 250g-Gewindestange noch aus der Zeit, als er mal 950g gewogen hat, damit konnte man ihn von nem empfindlichen Thermiksegler zu einem recht zügigen Hangflieger machen, aber wenn ich die jetzt einschiebe, dann wird er zur Bleiente: Tierische Sinkrate, unhandlich und überhaupt kein Zugewinn an irgendwas positivem... :(

Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von »Joghurt« (22. September 2009, 15:49)


HongKong-Pfui

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29

Dienstag, 1. Juni 2010, 20:26

Hallo Zusammen,

also ich bin neu hier, steiuge aber einfach mal ein. Ich habe vor ein paar Jahren (10 Jahre) mal RC Segelflug gemacht und will jetzt wieder anfangen. Ich denke, dass ich nicht ganz so lange brauche, um wieder reinzukommen, aber der profi war ich nicht, da ich es auch nicht lange gemacht habe.

Ich wollte mir für den Einstieg, um auch zu sehen, wie lange die Lust hält, keine großen Invests machen. MEine alte FB ist ALT und die Akkus zu teuer. Dafür bekomme ich schon was neues.

Ich dachte an eine Futaba T6EXP mit 2,4 GHz (damals nur MHz *g*)

Als Modell:
EasyGlider Pro mit dem Tuning Antrieb

1 Antriebsset Nr. 332642

1 LIPO 2S 3000mA 7,4V (ok? und wie lange hält der?)

Was meint Ihr dazu?

Habe mir schon dne Akkuhilfen angeschaut, aber es wäre super zu sehen, was 2C, 20 C, 3S oder 2S bedeuten.

Ich würde gerne einen 3S Akku benutzen, da ich denke, dass ich dann länger Spaß (Flugzeit) habe. Als Antwort bekam ich das

"für diesen Multiplex Tuning Set ist 2S Lipo und eine Luftschraube 12x6 dabei. Der Motor zieht dann 32A - der Regler ist für 37A ausgelegt. Wenn Sie einen 3S Lipo verwenden wollen, dann müssen Sie eine kleinere Luftschraube verwenden (Multiplex dieser Motor - 3S Luftsch. 11x5,5 34A - oder kleiner), da sonst der Regler durchbrennt."

Das klingt logisch. Habt Ihr dazu auch was für Anfänger bzw. ein paar mehr Infos dazu? Ist ein neuer Regler teuer, wenn er durchbrennt?

Hier eine super Seite zu Akkus:
w*w.dualsky.eu/Lipo-Akku-1x1:_:16.html

Ich hoffe, ich habe damit jetzt nicht zu viel schallendes Gelächter verursacht... :D aber ich weiß mir nicht anders zu helfen..

Viele Grüße (und by the way - geiles Forum!!)

Mike
Modell: EasyGlider Pro (Magnum 28-20/6; Turbospinner, 12x6,5), Spitfire von Ripmax, Simprop 30-15, Latte: 11x5
Spektrum DX 6i
** im Urlaub bis 05.10. **

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »HongKong-Pfui« (2. Juni 2010, 08:59)


ReneM.

RCLine User

Beruf: Elektroniker für Geräte und Systeme

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30

Mittwoch, 2. Juni 2010, 08:29

Ich fliege den EGP mit dem Antriebsset und einem 3s 2200mAh Lipo (25C).
die 1120gr Schub (ca. 240W) reichen für mich vollkommen aus, er geht nicht senkrecht aber sehr zügig in einen 60°-70° Steigwinkel nach oben.
Mein EGP wiegt Flugfertig 936gr. bei ordentlich Wind auch mit Gweindestange M8 (+280gr) ist er Super damit fliegbar.

MFG
Suche: Libelle SUPREME Elektro (Holzbausatz)

Joghurt

RCLine User

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31

Mittwoch, 2. Juni 2010, 08:32

Zitat

Original von HongKong-Pfui
Ich dachte an eine Futaba T6EXP mit 2,4 GHz (damals nur MHz *g*)

Sehr gutes System, damit bin ich zwei Jahre höchst zufrieden geflogen, nicht einen einzigen Ruckler während der Zeit gehabt. :)

Zitat

Original von HongKong-Pfui
EasyGlider Pro mit dem Tuning Antrieb

Sehr guter Flieger, hat hier bei uns bis auf Einen jeder. Und der Eine ist gerade dran, sich einen zu kaufen ;)

Zitat

Original von HongKong-Pfui
1 LIPO 2S 3000mA 7,4V (ok? und wie lange hält der?)

Hmm, ich flieg 3S, daher hab ich keinen direkten Vergleich, aber eine dreiviertel Stunde sollte bei dem Flieger damit schon drin sein.
Wenns Wetter mitspielt auch mehr.

Zitat

Original von HongKong-Pfui
Was meint Ihr dazu?

Find ich gut, wüsste jetzt nichts, was dagegen spricht. :)

Zitat

Original von HongKong-Pfui
Habe mir schon dne Akkuhilfen angeschaut, aber es wäre super zu sehen, was 2C, 20 C, 3S oder 2S bedeuten.

"S" steht für "seriell", dann sind die Zellen hintereinender angeordnet (wie in einer Kette, Pluspol der einen Zelle am Minuspol der anderen): Die Spannung der einzelnen Zellen (in der Regel sind das 3,7V) addiert sich auf, aber der maximal mögliche Strom, den man aus dem Akku ziehen kann, bleibt gleich.
"P" steht für "parallel", dann sind bei den Zellen jeweils die Pluspole und die Minuspole zusammengefasst. Die Spannung bleibt gleich aber der maximal mögliche Strom addiert sich.
Wenn Du also z.B. einen 3S2P-Akku hast, dann hast Du insgesamt 6 Zellen, bei denen je 3 in Reihe, und die beiden Pakete dann parallel geschaltet sind. Sowas macht in nem größeren Hubschrauber Sinn, oder in nem Modellauto.

"C" steht für den maximalen Strom, den man aus dem Akku ziehen kann, und wird mit dem Stromvolumen multipliziert. "20C" bedeutet bei einem 3000mAh-Akku, dass man 60A aus dem ziehen kann. Es ist hier beim Kauf allerdings immer zu empfehlen, 40-50% Reserve einzukalkulieren, weil der maximal mögliche Strom unter Vollast sinkt. Wenn also der Ton Deines Fliegers bei Vollgas immer "dunkler" wird (ungefähr so, wie wenn bei NiCd der Akku leer wird), dann hat der Akku zu wenige "C" für die Schrauben-Motor-Kombination.

Was bei LiPos äußerst wichtig ist ist, dass Du sie nicht unter 3V pro Zelle entlädst oder mit mehr als dem erlaubten Strom lädst (wenn nichts weiter angegeben ist ist das normalerweise "1C", siehe oben)!!!!!
Benutze immer ein spezielles LiPo-Ladegerät, am Besten mit Balancer!
Ein LiPo kann sonst recht spektakulär hochgehen, und das meine ich genau so, mit Flammen und allem!!


Zitat

Original von HongKong-Pfui
Ich würde gerne einen 3S Akku benutzen, da ich denke, dass ich dann länger Spaß (Flugzeit) habe.

Nicht wirklich, weil sich das Leistungsgewicht nicht ändert.
Ob ich jetzt einen 2S3000 oder einen 3S2000 hab kommt im Prinzip aufs Gleiche raus.

Zitat

Original von HongKong-Pfui
Habt Ihr dazu auch was für Anfänger bzw. ein paar mehr Infos dazu? Was ist an dem Motor der Regler? Ist es teuer, wenn er durchbrennt?

Der Regler ist die Schaltung, die zwischen den Akku und den Motor geschaltet wird.
Diese Schaltung setzt die Spannung des Akkus um, so dass Du das Gas dynamisch wie z.B. im Auto geben kannst, sonst gäbs ja nur "Vollgas" oder "nix". ;)
Kostet in Deiner Größenordnung je nach Qualität zwischen 40 und 60 Euro, würd ich sagen.

HongKong-Pfui

RCLine User

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32

Mittwoch, 2. Juni 2010, 09:00

Hallo Ihr beiden,

perfekte Antworten. Vielen Dank dafür.

Beginnt das mit dem dem "dunkler" werden dann direkt oder nach ein paar Minuten?

Wie hat man am besten raus, wann der Akku unter 3V ist? Kann man das auch hören?

Im Geschäft meinte der Verkäufer, dass der Motor irgendwann, wenn der Akku leerer wird, aus geht bzw. sehr viel schwächer wird. Wie viel Zeit sollte man sich dann noch geben bis man landet? Sturzflug oder easy gliding? ;)

Mit welchem Gerät kann man am besten die Restakku Ladung testen?

Ein Ladegerät mit Balancer wollte ich mir dann auch holen, da das am besten für die Akkus ist. Geht das Ladegerät dann irgendwann aus? So wie beim Handy, wenn der Akku voll geladen ist? Kann ich mit einem Lipo Lader jeden Art Lipo laden? Oder worauf sollte ich achten?

**man die Fragen reissen nicht ab**

Das mit der Gewindestange habe ich auch schon gelesen. Ist sie für die Flügel? Wo bekommt man die? Habt Ihr ein Bild?

Viele Grüße

Mike
Modell: EasyGlider Pro (Magnum 28-20/6; Turbospinner, 12x6,5), Spitfire von Ripmax, Simprop 30-15, Latte: 11x5
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »HongKong-Pfui« (2. Juni 2010, 09:10)


Joghurt

RCLine User

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33

Mittwoch, 2. Juni 2010, 09:50

Zitat

Original von HongKong-Pfui
Beginnt das mit dem dem "dunkler" werden dann direkt oder nach ein paar Minuten?

Bei mir ging das im senkrechten Steigflug sofort los.

Mein altes Setting hatte das Problem, da ging beim Steigflug ganz zu Anfang etwa 80 Grad, aber nach drei Sekunden waren es etwa nur noch 50 Grad oder so. Mit dem neuen Setting (auch anderer Motor, siehe hier) zieht er senkrecht bis zur Sichtgrenze. :)

Zitat

Original von HongKong-Pfui
Wie hat man am besten raus, wann der Akku unter 3V ist? Kann man das auch hören?

Dafür gibt es zum Einen Akkuwächter, das sind kleine Schaltungen, die an den Empfänger gesteckt werden und entweder laut piepen oder blinken. Oder aber der Regler macht einfach den Motor aus oder langsamer (kann man in der Regel einstellen, bitte dazu ins Handbuch des Reglers gucken), steuern (und damit landen) kannst Du dann aber immer noch. Sollte nur nicht in einer harten Wende knapp über dem Boden passieren... ;)

Ich würde den Regler aber nicht direkt auf 3,0V einstellen sondern vielmehr auf vielleicht 3,2V oder so, das reicht immer noch dicke und schont den Akku.

Zitat

Original von HongKong-Pfui
Im Geschäft meinte der Verkäufer, dass der Motor irgendwann, wenn der Akku leerer wird, aus geht bzw. sehr viel schwächer wird. Wie viel Zeit sollte man sich dann noch geben bis man landet? Sturzflug oder easy gliding?

Was er meinte war die Sache mit dem Regler, dass der den Motor runterfährt, wenn der Akku leer ist.

Ich würde in so einem Fall auf direktem Weg die Landebahn ansteuern, aber hetzen würde ich auch nicht.
Bedenke bei der Landung, dass Du keinen zweiten Versuch hast, und kalkuliere ausreichend Sicherheitsspielraum in alle Richtungen ein!

Zitat

Original von HongKong-Pfui
Mit welchem Gerät kann man am besten die Restakku Ladung testen?

Bei LiPos geht das eigentlich relativ einfach mit einem handelsüblichen Spannungsmesser: Wenn eine Zelle 3,0 Volt hat ist sie "komplett leer".

Wie sich das in Zeit umrechnet kommt auf Deinen Flugstil un das Wetter an, würd ich sagen.
Wenns Thermik hat ohne Ende kann man auch mit wenig Saft noch recht lange fliegen. :)

Prinzipiell würde ich aber den Akku vor jedem Flug laden, einen Memoryeffekt gibts bei LiPos nicht.

Zitat

Original von HongKong-Pfui
Ein Ladegerät mit Balancer wollte ich mir dann auch holen, da das am besten für die Akkus ist. Geht das Ladegerät dann irgendwann aus? So wie beim Handy, wenn der Akku voll geladen ist? Kann ich mit einem Lipo Lader jeden Art Lipo laden? Oder worauf sollte ich achten?

In der Regel sind alle LiPos, die man für den Modellbau bekommt, gleich aufgebaut, insofern kann man eigentlich alle mit einem einzigen Ladegerät laden. Du musst dem Ladegerät nur ein Mal die speziellen Kenngrößen wie Ladestrom eingeben, manchmal auch Zellenzahl, Zellenminimalspannung und so, das sollte aber alles bei Deinem Akku stehen.

Das Ladegerät wird dann automatisch aufhören, wenn der Akku voll ist und das auf die ein oder andere Art melden.

Was Du beachten solltest ist, dass es Ladegeräte gibt, die nur an 12V (also an einer Autobatterie, z.B. direkt am Flugfeld) geladen werden können, oder aber an einer Steckdose (also zu Hause), oder aber beides. Was Du brauchst und was für Dich am komfortabelsten ist solltest Du je nach erwartetem Einsatzgebiet und -häufigkeit pro Tag wählen. Bedenke, dass Dein Akku so ungefähr für eine dreiviertel Stunde gepflegtes Segeln ausreichen müsste. Wenn Du ein Heizer bist, dann natürlich nur fünf Minuten.

Zitat

Original von HongKong-Pfui
Das mit der Gewindestange habe ich auch schon gelesen. Ist sie für die Flügel? Wo bekommt man die? Habt Ihr ein Bild?

Der Easy Glider hat Flügel, die nur ins Flugzeug eingesteckt werden. Damit die ganze Sache stabil wird gibts ein ein Meter langes Holmrohr auf Glasfaser, dass in beide Flügel gesteckt wird und dafür sorgt, dass die Flügel nicht zusammenklappen.
Da dieses Rohr hohl ist kann man da auch eine ein Meter lange Gewindestange reinschieben, wenn man das möchte. ;)

Hintergrund ist, dass, wenn der Wind sehr stark bläst (Windstärke drei und darüber), das für den Easy Glider schon ziemlich an der Grenze ist, und er fliegt fast rückwärts (bzw. tut es bisweilen tatsächlich). Damit er damit klar kommt muss er schwerer werden, und das funktioniert z.B. mit besagter Gewindestange. :)

Sinn macht das aber eigentlich nur beim Hangflug.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Joghurt« (2. Juni 2010, 11:11)


HongKong-Pfui

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34

Mittwoch, 2. Juni 2010, 21:00

Ja super, das waren echt Spitzen Infos!!

Welches Ladegerät würdest Du mir denn konkret empfehlen?

Ich muss diese ganzen infos mal auf mich wirken lassen - ist ja jetzt langes WE angesagt :D

Viele Grüße

Mike
Modell: EasyGlider Pro (Magnum 28-20/6; Turbospinner, 12x6,5), Spitfire von Ripmax, Simprop 30-15, Latte: 11x5
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Joghurt

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35

Mittwoch, 2. Juni 2010, 21:57

Zitat

Original von HongKong-Pfui
Welches Ladegerät würdest Du mir denn konkret empfehlen?

Da kann ich Dir leider nicht wirklich weiterhelfen, mein Ladegerät ist schon etwas älter, und ich bin nicht auf dem Laufenden...

Ich persönlich würd mir eins raussuchen, dass sowohl 12V als auch 230V verträgt und einen Balancer eingebaut hat.

Aber welches genau: Kein Ahnung. ;)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Joghurt« (2. Juni 2010, 21:58)


mudracer

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Beruf: Kommunkationselektroniker

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36

Donnerstag, 3. Juni 2010, 08:51

Hallo Mike!

Zum Akkuwarner: Beim Flächenmodell ist es angebracht, einen Blitzer mit ultraheller LED zu kaufen/montieren. Alles Andere macht wenig Sinn, weil dein Flieger die meiste Zeit zu weit weg ist, um eine normale (wenn auch helle) LED zu sehen. Auf 400m hörst du auch den Piepser nicht mehr! Schau mal bei www.lipoblitzer.de, da findest du entsprechende Exemplare.
Ich fliege ohne Blitzer, mein (sehr preiswerter) Regler macht bei 3V pro Zelle zu, was man leider nicht verstellen kann. Allerdings reicht es dann immer noch für 'ne ruhige Landung ohne Sorgen (auch mit Durchstarten).

Ladegeräte: Schau nach einem eingebauten Balancer, 12V/230V und möglichst Ladeleistung über 50W. Mögliche Geräte wären:
- Robbe Duo-Power 8S EQ-BID (keine Akkuspeicher, nur mit BID-Chip vernünftig nutzbar)
- Robbe Power Peak I4 EQ-BID (keine Akkuspeicher, nur mit BID-Chip vernünftig nutzbar)
- Graupner Ultramat 14 plus (nur 50W)
- Graupner Ultramat 16S
- Graupner Ultramat 18
- Kyosho/Hype X-Treme Charger X7 Dual Power System (nur 50W)
- Pichler P60 Deluxe (nur 50W)
- Jamara X-Peak 230 (nur 50W)

Das ist nur eine kleine Auswahl an Geräten, da gibt's noch wesentlich mehr. Über 150 Euro hab ich gleich weggelassen - man(n) muss es nicht übertreiben. Wenn du viel Zeit hast und kein Display brauchst (eigentlich sehr wichtig), dann tut's auch ein 2S/3S- Lader von eSky, die bekommst du inkl. Steckernetzteil bei ebay schon für 10 Euro... Das ist aber kein Vergleich zu einem vernünftigen Ladegerät!

Viele Grüße, Torsten
Lama 4 / 2,4 GHz
DF 36 V2 Brushless
Futaba FF-6 (T6EXP 2,4 GHz)

HongKong-Pfui

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37

Donnerstag, 3. Juni 2010, 09:18

Also die Auswahl ist schon nicht schlecht - ebenso die Preise :D

Was ich echt krass finde ist, dass ich heutzutage Akkutypen eingeben muss. Früher gab es nur eine Art von Batterie und das wars ;)

Ich finde das Robbe Duo-Power 8S EQ-BID ganz gut.

Was mir wichtig ist und ich überall gelesen habe ist der Balancer. Am Anfang werde ich ja nur 1-2 Akkus haben, ... aber halt habe gerade gesehen, dass e sja nur Sinn macht, wenn die Akkus BID Chips haben. Haben das denn alle? Ausser jetzt mal die tickenden Zeitbomben aus China ;) ?

Ich glaube ich brüuchte nur eins, was den Balancer hat, Akkus speichern kann, Steckdose und 12V kann und 2-3 Akkus gleichzeitig laden kann.

Entladen ist ja nicht unbedingt ein muss.
Modell: EasyGlider Pro (Magnum 28-20/6; Turbospinner, 12x6,5), Spitfire von Ripmax, Simprop 30-15, Latte: 11x5
Spektrum DX 6i
** im Urlaub bis 05.10. **

mudracer

RCLine User

Beruf: Kommunkationselektroniker

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38

Freitag, 4. Juni 2010, 12:29

Hi!

Nein, die BID-Chips darfst du einzeln kaufen (so zw. 3 - 4 Euro je Stück) und dann mit'm Stück Tesa oder Schrumpfschlauch dauerhaft am Akku befestigen. Allerdings sind diese Chips kein Muss - das Ladegerät funktioniert genau so gut auch ohne. Nur dann musst du bei jedem Akku erneut Ladestrom/Akku-Kapazität/Zellenzahl einstellen.
Dieser Chip ist bloß ein Bequemlichkeits-Feature. 8)
Wichtiger ist ein eventuell nötiger Stecker-Adapter für den Balancer-Port (abhängig von Akku und Ladegerät). LiPos ohne Balancer laden ist recht ungünstig für den Akku, teilweise auch für den Benutzer. Die Teile können wunderschön abbrennen 8(
Ladegeräte mit mehreren Lademöglichkeiten (für mehrere Akkus gleichzeitig) habe ich hier "weggelassen", die werden nämlich gleich richtig teuer...
Die Preise kannst du locker unterbieten, wenn du z.B. beim "bösen China-Shop" bestellst. Allerdings mit dem Risiko einer minderen Qualität und Problemen bei eventuell auftretenden Reklamationen (ich sag nur: Versandkosten). Das würde ich mir mindestens zweimal überlegen, ob ich dann nicht lieber doch in D kaufe!
Mehr als zwei Akkus wirst du am Anfang wahrscheinlich nicht brauchen - das Teil segelt bei vernünftiger Thermik stundenlang (ohne Motoreinsatz). Hol dir lieber'n bequemen Klappstuhl für'n Flugplatz, stundenlang herumstehen und nach oben starren ist ganz schön anstrengend :D

Viele Grüße, Torsten
Lama 4 / 2,4 GHz
DF 36 V2 Brushless
Futaba FF-6 (T6EXP 2,4 GHz)

HongKong-Pfui

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39

Sonntag, 6. Juni 2010, 12:18

geiler Tipp :tongue: das werde ich machen.

Bezüglich des Chips habe ich noch mal ne Frage. Ich habe zwei Akkus, die vielleicht unterschiedlich sind. Muss ich dann jedes mal wieder neu die Config eingeben? Also dann Lohnt sich der Chip allemale :D
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mudracer

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40

Montag, 7. Juni 2010, 07:34

Hi!

Wenn Du an jedem Akku einen Chip hast - nein. Ansonsten gilt das gesagte: Zellenanzahl/Ladestrom/Zellentyp jedes Mal neu einstellen.
Ich habe einen älteren Graupner-Lader mit furchtbarer Software (0 Speicher) und ohne internen Balancer - dafür macht er aber ansonsten wenig Streß und bietet 10 A Ladestrom. Das war bei mir entscheidend: hohe Ladeleistung sowohl bei Akku - als auch bei Netzbetrieb.
Die Robbe-BID-Lader speichern auf dem Chip sämtliche Akku-relevanten Daten - irgendwo gab es da mal eine Doku. Leider weiß ich nicht mehr, wo...

Viele Grüße, Torsten
Lama 4 / 2,4 GHz
DF 36 V2 Brushless
Futaba FF-6 (T6EXP 2,4 GHz)