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Daniel G.

RCLine User

  • »Daniel G.« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Rheinland Pfalz

Beruf: Baugewerbe

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1

Donnerstag, 3. September 2009, 16:56

ARCUS Sport ARF 2,6m von Robbe

Hallo,

hab in verschiedenen Läden den Robbe Arcus Sport entdeckt!

Fertig gebaut mit 6 Servos, Aussenläufer und Regler für ca. 215,-.

Da ich bald wieder in die Schule geh und für Nachmittags immer noch was zum gemütlich fliegen suche hab ich mir erst mal gedacht das sich das gut anhört bzw. liest!

Hat den jemand schon mal den Flieger gesehen oder sonst was über den gelesen?

Denke er würde dann auch einem normalen Arcus ARF vorgezogen werden bei einem Preisunterschied von ca. 80 Euro.

Was haltet ihr davon?
Grüße, supersixtwo

Schrauben nachziehen nicht vergessen..

axr33

RCLine User

Beruf: Verkehrsflugzeugführer (B777)

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2

Freitag, 4. September 2009, 22:24

RE: ARCUS Sport ARF 2,6m von Robbe

Der empfohlene Verkaufspreis liegt bei € 249.-, ein Strassenpreis von 215.- sollte
realistisch sein. Allerdings scheint das Gerät noch nirgends lieferbar zu sein; wird
aber wohl demnächst zur Auslieferung gelangen.

Der Flieger ist natürlich die direkte Konkurrenz zu der Multiplex Cularis; Robbe will
sich offensichtlich auch ein Stück vom Kuchen im Marktsegment der grossen, ge-
schäumten Elektrosegler sichern.

Die Informationen über den Segler auf der Homepage von Robbe sind allerdings
sehr spärlich: genauere Angaben zum Motor, Regler und Servos sind keine zu finden.

Ich würde sagen: schaun mer mal ...

Gerne lese ich auch die ersten Erfahrungsberichte mit dem Arcus Sport.

Gruss

Rolf
Weil die Lichtgeschwindigkeit höher ist als die Schallgeschwindigkeit, hält man viele Leute für helle Köpfe, bis man sie reden hört.

heli177

RCLine Neu User

Wohnort: Southern Bavaria

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3

Mittwoch, 7. Oktober 2009, 08:33

Erste Erfahrungen auf RC-Network zu lesen

Zitat

Original von axr33

Gerne lese ich auch die ersten Erfahrungsberichte mit dem Arcus Sport.



Hallo Rolf und andere Interessierte.

bzgl. erster Erfahrungen mit dem Arcus Sport gibt's im Nachbaruniversum einen Thread.
Leider gibt's wohl nur 2 Leute (mich eingeschlossen), die über den AS berichten ???

siehe: RC-Network: Robbe Arcus Sport...?

Servus
Helmut

dtrm

RCLine User

Wohnort: Dresden/Radeberg

Beruf: verantwortungsträger&rechengenie

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4

Mittwoch, 7. Oktober 2009, 20:21

also dann werd ich mal was dazu schreibe:

ich habe mir den arcus sport vorgestern gekauft, gestern abend den akku mit und regler mit steckern versehen (original sind 3,5mm am regler und ein paar 3,5mm goldkontakt liegt bei, ich wollte aber 4mm) und empfänger angesteckt und den sender programmiert, heute bei starken, böhigen wind der erstflug:

ein schönes teil....

meiner wiegt ziemlich genau 2kg, recht schwer für einen 2,6m segler, aber er geht trotzdem gut, preis/leistung unschlagbar (209,- ladenpreis bei uns hier)

benötigtes zubehör: empfänger (7kanal für alle funktionen)+3S akku von 3000-4000mah ... preis dafür zusammen ca. 100 euro, wenn man nichts hat.

somit: 4 klappen segler für um die 300,-, unschlagbar!

dem "bausatz" (kann man eigentlich nicht sagen, fertigmodell trifft es besser) liegen alle benötigten teile bei, wie oben geschrieben sogar die passenden goldkontaktstecker für den akku und schrumpfschlauch, ja sogar ein schraubenzieher für das abnehmbare höhenleitwerk, verbleibende bauzeit: 0 minuten, alles fertig, alles passt!

sogar die neutralstellungen der ruder sind exakt bei mir eingestellt, somit brauchte ich nur eine vorlage von einem 4-klappen segler von mir nehmen, bei 2 servos die drehrichtung am sender umkehren und fertig.

vor dem 1. flug habe ich noch die wölbklappen mechanisch geändert, damit ein ordentlicher ausschlag (>50° nach unten) für butterfly zustandekommt, dazu wurden die servos gelöst, der hebel umgeschraubt und die neutralstellung vom servo auf 70% gebracht, somit habe ich mechanisch ca. 3-5mm auschlag nach oben (speed stellung, wert muss noch bei besserem wetter erflogen werden) und ordentlich ausschlag nach unten, wie sich beim 1. flug herausstellte muss hier aber noch das höhenruder (auf tiefe) zugemischt werden, da ich die querruder nicht so hochstelle wie die wölbklappen nach unten gehen. das ganze hat 2 minuten gedauert das ganze mit heisskleber wieder eingeklebt, fertig.

dabei ist mir aufgefallen das die ruder doch recht schwer gehen, somit querruder und wölbklappen nochmal alle ausgehangen und etliche male hin und hergebogen, wie wir es ja bei schaumfliegern kennen, nun gehen die ruder auch alle relativ leicht und die servos brummen nichtmehr.

der zusammenbau am platz ist in einer minute erledigt, HLW festschrauben, flächen einstecken und mit den bolzen sichern. motor an und los ...

mit den geänderten wölbklappen bremst er sehr gut ab, ich konnte heute bei dem wind sogar rückwärtsfliegen, das verspricht gutes.

fazit: hier ist RTF wirklich RTF, im normalfall kann man den flieger kaufen, vom laden auf den platz fahren, akku&empfänger anstecken und losfliegen. über die flugeigenschaften kann ich noch nicht viel sagen, wir hatten heute ca. 30km/h wind mit starken böen, der motor kommt gut gegen den wind an, 20-30° steigflüge problemlos, durch das gewicht kaum windanfällig, sehr wendig für die grösse (wölbklappen sind quer noch nicht beigemischt, da dürfte es noch besser werden), abgerissen ist er heute nicht, obwohl ich ihn mutwillig aus dem wind genommen hatt, ein kurzes kippen, welches er sofort stabilisierte, die 1. landung dankte er sofort mit rollen auf dem gras (ja ein "fahrwerk" ist auch schon dran) er kam ohne probleme super waagerrecht rein, mit butterfly sehr gute kontrolle über den aufsetzpunkt...

somit:

pro: 100% zu empfehlen, preis unschlagbar (209 euro mit allen servos, kabeln, regler, brushlessmotor, klappfluftschraube) keine montage erforderlich, stabile konstruktion der flächenaufnahmen ... robust da schaumflieger, vergisst man aber schnell...

kontra: relativ schwer : 2kg (ein vergleichbarer holz oder gfk flieger ist mind. 400gramm leichter)... verbindungen der flächenservos zum rumpf nicht schön gelöst, hier suche ich noch nach ideen zum verbessern...

befürchtungen: aufnahme der flächen wird weich wie beim 2m arcus und die flächen sind nichtmehr so fest wie jetzt, verschraubung vom höhenleit wird weich und es stellt sich ja nachdem wie fest man zieht eine andere EWD ein (könnte aber auch praktisch sein, da kann man die EWD am platz den wetterverhältnissen durch nachziehen der befestigungsschrauben mal schnell ändern ...)


so das war doch mehr text als ich wollte, hoffentlich habe ich nich zuviele wiederholungen drin und kann den arcus sport thread hiermit im RCL mal ein wenig interessant machen ...

FlyingMonkey

RCLine User

Wohnort: 63533 Mainhausen

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5

Sonntag, 11. Oktober 2009, 21:15

Hallo,

ich habe heute auf dem Schaumwaffeltreffen in Griesheim auch mal den Arcus Sport bewundern können.
Sieht wirklich sehr gut aus!

Möchte euch auch meine 2 Bilder nicht vorenthalten. :w

Viele Grüße

Christian




dtrm

RCLine User

Wohnort: Dresden/Radeberg

Beruf: verantwortungsträger&rechengenie

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6

Montag, 12. Oktober 2009, 10:44

ebend, und wenn man bedenkt das er so aus der kiste kommt ...

jetzt hab ich endlich auch mal einen schönen tag zum richtigen testen gefunden, mein akku (3700, 3s) ist relativ schwer für den flieger, das merkt man aber beim fliegen nicht, ledeglich beim schwerpunkteinstellen habe ich probleme damit, er ist ganz hinten und der SP müsste immer noch weiter hinter, ein messer hatte leider keiner mit, als vorschlag kam von einem kollegen, akku kurzschliessen und in den schaum drücken, die idee fand ich aber doof ...

beim start geht er mit ein wenig schwung sehr gut aus der hand, steigen tut er auch super (mit motor) der geschwindigkeitsbereich ist schon enorm, leider verliert er durch sein profil auch schnell an fahrt, sinken tut er relativ wenig, steigen auch bei kleinen blasen sehr gut, alles in allem ein gutmutiger segler, überziehen nicht möglich, er deutet lange vorher an, das er zu langsam ist, dann kippt er zwar recht heftig aber schnurzstraks nach vorn, verliert dabei nur wenig höhe, loopings problemlos möglich, ohne motor mit anstechen, allerdings verliert er auch ordentlich fahrt (2kg bewicht bei mir), das höhenruder muss bei mir komplett geöffnet werden, am scheidelpunkt ... rollen ohne zugemischte wölbklappen und differenzierung (soweit bin noch nicht) eine katastrophe, leider hatte ich keine zeit mehr den mischer umzustellen ...

die wölbklappen hatte ich ja mechanisch umgebaut, damit maximaler auschlag nach unten möglich ist, das erwies sich beim landen fast ohne wind auch als sehr hilfreich, ansonsten wäre er wohl 100meter weiter hinten runtergekommen, zum buttfly bei mir musste 25% tiefe gemischt werden, damit er neutral bleibt...

mein fazit nach dem 1. richtigen flug: 100% empfehlenswert, für erfahrene piloten ein billiger spassflieger für zwischendurch, für segel-anfänger ein vollwertiger 4klappen segler der sehr gut thermik anzeigt und durch seinen preis sicher interessant ist mal richtiges "segeln" auszuprobieren.

mit 1400mah war ich ca. 45 minuten in der luft, das waren 3 oder 4 kleinere steigeflüge und testen wie er sich mit motor im flug verhält ...

7

Mittwoch, 14. Oktober 2009, 22:37

So, seit letzten Samstag habe auch ich einen Arcus sport, leider kam gestern noch ein Termin dazwischen, so dass es wohl Wochenende wird, bis er zum ersten Mal in die Luft kommt. Dafür habe ich aber Zeit gefunden ein paar Zeilen zu schreiben:

Endlich ein Segler mit T-Leitwerk , so um die 2,50 m Spannweite und das auch noch zu einem Straßenpreis von ca. 210 €. Das ganze komplett bestückt mit 6 Servos und Antrieb bestehend aus brushless Motor und Regler. Da gab es nicht mehr viel zu überlegen…

Donnerstags beim himmlischen Höllein bestellt, des Freitags geliefert. Nun ja, fast. Weil keiner zuhause gewesen ist, konnte ich das Paket erst am Samstag entgegen nehmen. Womit die erste Aufgabe zu lösen war: Das Paket mit dem Paket drin in mein Auto zu bekommen, da das ganze beindruckend groß und Freude am Fahren mit einer eins davor umgekehrt eben nicht so groß. Passte aber dann doch.

Beim Öffnen des Kastens kam erstmal ein großer Rumpf zum Vorschein. Etwas größer als gedacht aber warum nicht?

Sehr schön: Die Flächen sind in Noppenfolie verpackt, die man hinterher auch prima als Flächentasche verwenden kann. Gleiches für das Höhenleitwerk. Da kommt doch schon mal Freude auf.

Was vielen auch gefallen wird: Der Dekor ist schon aufgebracht, echtes “ ready for radio“, schnell sind nämlich ein paar Stunden verbracht bis die Aufkleber oder Schiebebilder ihren Weg auf ein Modell gefunden haben. Also: wem das robbe Design gefällt, der darf sich freuen, das ist sauber aufgebracht und sieht auch noch gut aus. Wem es allerdings nicht gefällt, der hat ein Problem…

Weiter im Text: Wie lange würde es wohl dauern das gute Stück fertig für den ersten Start zu haben?

Im Prinzip ist wirklich nur wenige zu tun, wer will könnte das Modell sogar auf dem Flugplatz aus der Kiste in die Luft bekommen. Könnte, wenn er nicht einige, für mich inakzeptable Details ignorieren müsste. Nun kann es durchaus sein, dass diese nur bei meinem „Baukasten“ aufgetreten sind, indes, wer Freude an seinem Arcus Sport haben möchte sollte doch genau hinschauen.

Beginnen wir mit dem Höhenleitwerk. Dieses enthält auch ein eingeklebtes Servo. Dieses allerdings steht einseitig deutlich über. Im Netz kann man sich gerne anschauen, dass das Modell wohl auch mit schief sitzendem Höhenleitwerk auf dem Rumpf fliegt, aber für einen Modellflieger der mit A1 und A2 Freiflugmodellen groß geworden ist, geht das einfach nicht. Die Auswirkung auf die EWD mag ich hier auch nicht diskutieren.

Da ich keine Lust hatte das Servo aus dem Leitwerk zu reißen, habe ich kurzerhand die Seitenruderflosse entsprechend ausgefeilt. Jetzt hat das Leitwerk auch eine Chance gerade zu sitzen

Nächstes Problem und dieses halte ich für viel gemeiner, gerade weil es der Ungeübte vielleicht gar nicht als solches erkennt, die Auswirkungen aber früher oder später tödlich für das Modell sein können: In der Seitenruderflosse ist ein sehr dünnwandiges Metallröhrchen, durch das das Servo-Kabel geführt ist. Eigentlich eine gute Lösung, die wohl auch die Flosse noch mit stabilisieren soll. Der Teufel liegt jedoch im Detail, denn das Röhrchen steht oben deutlich in den Raum, der das Kabel und die Steckverbindung zwischen Rumpf und Leitwerk aufnehmen soll hinein. Das alleine wäre schon lästig, da man kaum weiß, wie man alles unterbringen soll. Richtig übel ist aber, dass das Röhrchen auch noch messerscharf ist. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis das Servokabel beschädigt ist. Ein kurzgeschlossenes oder abgerissenes Kabel zum HLW Servo, da hat eigentlich kein Modell eine Chance.

Ich habe dann das Röhrchen von oben so durchgezwickt, dass ich es mit der Zange abknicken/umbördeln konnte. So sieht es jetzt deutlich entschärft aus!
Ein weiterer Punkt, den ich nur dringend zu kontrollieren empfehlen kann ist der Holm im Höhenleitwerk. Sehr positiv schon mal, dass da überhaupt einer drin ist. Bei dem Kampfpreis war das ja nicht unbedingt klar. Bei meinem Modell allerdings musste er nachgeklebt werden.

Nachgeklebt werden musste auch die Seitenleitwerksflosse. Die war im oberen Bereich an der Vorderkante offen.

Eine nebensächliche Lappalie am Rumpf war noch das Fahrwerksrad, das sich nicht frei drehen lies. Da seine Halterung, bestehend aus einer Sperrholzplatte links und rechts aber auch ganz schlecht eingeklebt war, konnte das leicht korrigiert werden. An die Sperrholzsteile habe ich zum Rumpf hin jeweils entsprechend starke Balsaleisten angesetzt, die Sperrholzteile in ihrer Kontur korrigiert. Dann wieder eingeklebt und die Welt war in Ordnung. Naja, fast, denn es hätten noch Unterlegscheiben links und rechts des Rads hinzu gesollt, indes, der Sekundenkleber klebt zur Zeit auch die Radachse ganz prima fest, so dass es jedem überlassen bleibt diesen letzten Schritt bei seinem Modell zu vollziehen. Ach so: Ja den Radkasten habe ich mit einem Cuttermesser auch noch etwas weiter ausgenommen. Aber wer au f der Wiese landet, dem dürfte das alles hier reichlich egal sein. Wer dies nicht tut, der wird sich freuen, dass im Sporn ein Stück Sperrholz eingelassen ist, so dass sich dieser nicht nach wenigen Landungen auf Beton oder Asphalt wegradiert. Gut gemacht!

Nächster Schritt ist die Inspektion der Flächen. Auf der Unterseite sieht man deutlich die Kanäle für die Kabel der Servos und auch eine Verstärkung in den Querrudern. Alles ist abgetapt, und sieht etwas arg billig aus. Aerodynamisch bestimmt auch nicht optimal, aber bei einer Endleistenstärke von 6 mm wohl auch eher nebensächlich. Da sollten wir die Kirche schon im Dorf lassen! Allerdings gab eine Abklebung auch den Blick auf die Verstärkung im Querruder frei. Naja, kann ja sein, dass der freundliche Poster in einem Internet Forum eine Verstärkung aus GFK/CFK hatte. Bei mir war es ein 3mm Rundholzstäbchen, dass zudem nicht richtig eingeklebt war. Das ist inzwischen nachgeholt. Dennoch: Hier wäre ein CFK Rohr bestimmt angemessener gewesen. Nicht wirklich logisch ist, dass die Querruder verstärkt sind, die Wölbklappen jedoch nicht.

Richtige Bauchschmerzen bereiten mir auch die Gabelköpfe an allen Gestängen. Werden diese wirklich halten? Sicherung anbringen oder durch bessere ersetzen?

Seinen wir uns bitte bewusst: Ja der Arcus ist eine „Schaumwaffel“, dennoch bleiben 2kg Masse 2kg Masse. Zumal der Spinner durchaus inelastisch ist. Er besteht aus einem gedrehten (!) Alu-Aufnehmer und einer harten Kunststoffklappe. Das ist auch gut so, denn so wird guter Rundlauf sicher gestellt. Klar ist aber auch, wenn das irgendwo ungewollt auftrifft, es ist kein Spielzeug, das da trifft.

Dem Rat aus einem Forum folgend habe ich alle Ruder ausgehängt und hin und her bewegt um sie leichtgängig zu machen. Ein guter Hinweis der auch gleich noch zu Tage brachte, dass die Wölbklappe echte 90° nach unten schafft. Alleine zu realisieren sind sie nicht. Das liegt an der Positionierung des Ruderarms auf den Wölbklappen-Servos. Hier hat man bereits mitgedacht, denn zumindest bei meinem Modell waren diese so montiert, dass sie in Anlagen-Neutralstellung etwas nach hinten zeigen. Das ergibt eine natürliche „Exponential“ Funktion, soll heißen, das sich der Ausschlag bei gleichem Drehwinkel am Servo beim Ausfahren der Klappe nach unten stärker auswirkt als in der Position um die Neutrallage. Das ist gut gemacht. Es reicht allerdings nicht, die Klappe in eine 70° bis 90° Position zu bekommen. Wer das möchte, muss das Servo heraus nehmen um den Hebel noch weiter aus seiner Neutrallage montieren. Da zögere ich noch etwas. Handlungsbedarf habe ich allerdings.

Ups, da wäre ich ja auch schon durch mit meiner Kritik und es kann ans Fliegen gehen. Könnte, leider, denn gerade habe ich entdeckt, dass die Scharniere für das Seitenruder nicht richtig in der Flosse eingeklebt sind. Was allerdings recht praktisch gewesen ist, denn darauf gekommen bin ich als ich feststellte, dass das unterste Scharnier gebrochen war. Das braucht also Abhilfe.

Inzwischen habe ich überprüft, ob ich die vorgegebene Schwerpunktlage einhalten kann. Mit einem 3200/3s Kokam passt es ganz wunderbar. Somit wäre also alles klar für den Erstflug. Hoffe, dass es am Freitag klappen wird.

Grüße
:w
Hans

P.S: Bilder kommen noch nach

dtrm

RCLine User

Wohnort: Dresden/Radeberg

Beruf: verantwortungsträger&rechengenie

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8

Mittwoch, 14. Oktober 2009, 22:53

ohohoh, da hast du einen wirklichen montagsflieger erwischt.... die hauptpunkte:

hlw servo ist bei mir sauber drin, alles ist fest, das aluröhrchen ist ca. 1 mm tiefer als der schaum bei mir, ich habe allerdings mit dem cuttermesser noch das "loch" ein wenig grösser gemacht, das der servosteckverbinder besseren platz hat, sonst knicken irgendwann die kabel, das hatte ich nicht geschrieben.

verklebungen sind bei mir alle fest, das tape hatte ich auch ab bei den holmen und verstärkungen ....

bzgl. der wölbklappen: mach die servos raus, das geht mit einem schraubenzieher relativ einfach, und mit heisskleber wieder rein, 3-5mm nach oben reicht, den rest nach unten, dann komme ich auf ca. 60-70° nicht 90° aber ausreichend ... konstruktionsbedingt haben die gut mitgedacht, der schaum ist entsprechend geformt, das man die anpassen kann.


vermutlich habe ich noch einen der ersten flieger "erwischt", ladenhüter um die ecke ;) inzwischen ist die nachfrage wohl gestiegen und die qualtität hat ein wenig gelitten, nichtsdestotrotz finde ich preis/leistung hier immer noch top, das ein modell auch wenn es so kommt, vollumfänglich kontrolliert werden muss (auch wenn es komplett "nur" 210€ kostet) ist meiner meinung nach selbstverständlich, kleine korrekturen gibt es immer zu machen, die einem nicht passen oder schmecken, oder gar grobe fehler wie bei dir ...

zu den gabelköpfen: die sind so "billig" da verdreht sich nichts, die lasten sind meiner Meinung nach auch so gering, das man hier nicht unbedingt nachbessern muss, aufgehen tun die nicht, ein streifen tesa oder schlauch geben hier aber 100%ige sicherheit.


ich denke dein erstflug wird zeigen das der flieger wirklich gut geht, erwarte aber bitte keine f3b performance ;-) aber wenn du auch nur ein wenig termik findest, wird er es dir mit steigen danken, die sinkrate ist aber dennoch, im gegensatz zu, "ordentlichen" seglern relativ hoch.

ich weiss noch nicht ob ich den schwerpunkt noch nicht 100%ig habe, oder ab der flieger sich so verhält: beim engen kreisen in der termik fängt er an zu hängen, da ist bei mir mit meinen einstellungen im moment mit seitenruder nicht auszusteuern, trotzden ausreichen geschwindkeit beginnt er zu kippen, vermutlich hängt es aber noch an der abstimmung der termik-stellung, ich gehe relativ "hoch" und dann wird er vermutlich doch wieder zu langsam, nur leider ist das wetter im moment mehr als mies, ich muss da vermutlich bis nächstes jahr warten, vielleicht hast du ja morgen mehr glück ...
mein erstflug war übrigens bei windstärke 3-4, das macht er lock mit, landen wird so zum kinderspiel, meine einzigster flug ohne viel wind zeigte das die klappen noch nicht die bremswirkung wie erwünscht bringen... obwohl bei wind er damit rückwärts ging, naja, mal sehen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »dtrm« (14. Oktober 2009, 22:55)


andysr

RCLine User

Wohnort: Straubing / Bayern

Beruf: Kfz Mechatroniker

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9

Donnerstag, 15. Oktober 2009, 12:25

Hi!

bin am überlegen ob ich mir nur den normalen arcus besorge oder den arcus sport..

ich möcht eher mehr wild fliegen.. hab in meiner umgebung sehr große felder und platz.

akkus hab ich 3s 2100 - 2500

als funke würde eine DX6i dienen

nun meine frage..

kann ich über haupt mit einer 6k anlage den großen arcus sport betreiben?

LG

Andy
Lg Andy

HELI:
Mini Titan
FUNKE: DX6i
FLÄCHEN:90cm Nuri, 140cm knurrusmaximus,
Hype FOX

10

Donnerstag, 15. Oktober 2009, 12:41

Hi,

klar kann man. Was dann vermutlich nicht geht (kenne die DX6 nicht) ist die Wölbklappen zu den Querrudern zu mischen und umgekehrt. Das dürfte die Wendigkeit etwas einschränken. Wahrscheinlich hast Du bei der DX6 auch keinen Proportionalsteller übrig um die Wölbklappen zu steuern. Die gehen dann halt nur auf 2 oder 3 Positionen über einen Schalter anzusteuern. Oder man legt den Motor auf einen Schalter und die Wölbklappen auf die Gasfunktion.

Im Prinzip wird die Empfängerbelegung etwa so aussehen:

Kanal 1 Gas
Kanal 2 Querruderservo 1
Kanal 3 Höhe
Kanal 4 Seite
Kanal 5 Wölbklappen (2 Servos über V-Kabel)
Kanal 6 Querruderservo 2

Kanalnummer können je nach Anlage natürlich variieren.

Wölbklappen können dann nur nach unten gefahren werden. Querruder - wenn die Anlage das kann - nach oben. Das sollte als "Bremse" für die Landung reichen.

Schöner wären natürlich 7 Kanäle mit einem Prop-Geber für die Wölbklappen. Geht aber auch so. Wie gesagt: Wölbklappen und Wendigkeit ist dann halt etwas eingeschränkt.
Man könnte auch Wölbklappen und Quer einer Seite jeweils per V-Kabel an einen Empfängerkanal anschließen. Die laufen dann halt gleichsinnig und die eigentliche Wölbklappenfunktion geht verloren (außer via Schalter am Sender alle Klappen nach oben). Damit machst Du aus einem 4-Klappenflügel praktisch einen 2-Klappenflügel... Wenn Du genug Platz zum landen hast, sollte das kein Problem sein.

Ciao, Udo

dtrm

RCLine User

Wohnort: Dresden/Radeberg

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11

Donnerstag, 15. Oktober 2009, 13:24

die wenidgkeit vom arcus sport ist nicht wirklich eingeschränkt, wenn man wölb und quer nicht mischt, diesen mischer hab ich nämlich noch nicht programmiert udn er geht trotzdem sehr gut um die kurve.

ich würde die wölb-klappen über ein V-kabel ansteuern, dann kann man immer noch butterfly machen und alles nutzen (bis auf querruder zumischen)

ich würde auch auf alle fälle den arcus sport holen, der macht einfach mehr spass, ich habe beide, den 2m arcus fliege ich nur auf wettkämpfen, da ich ihn inzwischen sehr gut kenne, für den spass werde ich den sport vorziehen, da geht bei mehr wind auch noch was, der normale arcus geht zwar auch, aber wird doch wie wilde hin und hergeschleudert wenn man >windstärke 3 kommt ...

andysr

RCLine User

Wohnort: Straubing / Bayern

Beruf: Kfz Mechatroniker

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12

Donnerstag, 15. Oktober 2009, 18:12

also rein theoretisch gehts mit der dx6i den sport zu steuern... finde ich schon mal gut.. ich zeige euch hier mal mein wohl möglichen flugplatz ( mit mein heli fliege ich eig nur dort ^^)

http://maps.google.de/maps?f=d&source=s_…027788&t=h&z=16

ist jetzt so mein flugplatz. versicherung und flugerlaubnis vom bauern sind vorhanden ^^

was meint ihr.. den kleinen oder den großen sport ... bin mir da etwas unsicher ob mir der sport vllt doch ein bisschen zu groß wird...

hab halt bedenken bei der landung.. da ich auf diesen stück feld nicht gerade ne wiese hab..
Lg Andy

HELI:
Mini Titan
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FLÄCHEN:90cm Nuri, 140cm knurrusmaximus,
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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »vanillabass« (15. Oktober 2009, 19:05)


13

Donnerstag, 15. Oktober 2009, 22:32

Na soooo groß ist der Unterschied ja nun auch wieder nicht. Wo ein kleiner Arcus landen kann, kann ein großer Arcus Sport sicherlich auch landen.
Insgesamt gilt in meinen Augen bei Seglern eigentlich immer: Je größer, desto besser. Schon allein auf Grund der Fluglageerkennung. Kommst Du mal in eine mittlere Thermik, dann ist so ein Segler halt sehr schnell ein paar hundert Meter hoch. Und dann bist Du über jeden cm Spannweite dankbar...
Mit dem Butterfly - der ja auch mit der DX6 geht - dürfte der Sport sogar kürzer zu landen sein als der kleine Arcus.

Ciao, Udo

14

Donnerstag, 15. Oktober 2009, 23:35

Zitat

vermutlich habe ich noch einen der ersten flieger "erwischt", ladenhüter um die ecke inzwischen ist die nachfrage wohl gestiegen und die qualtität hat ein wenig gelitten, nichtsdestotrotz finde ich preis/leistung hier immer noch top, das ein modell auch wenn es so kommt, vollumfänglich kontrolliert werden muss (auch wenn es komplett "nur" 210€ kostet) ist meiner meinung nach selbstverständlich, kleine korrekturen gibt es immer zu machen, die einem nicht passen oder schmecken, oder gar grobe fehler wie bei dir ...


ich versteh es nicht, ehrlich! Es ist ja schön dass du mit Deinem Flieger zufrieden bist. Ich bin ja mit meinem, trotz der Mängel nicht unzufrieden. Denn selbst mit Nacharbeiten bekomme ich in noch immer kurzer Zeit einen interessanten Flieger. Das der gescheit gehen wird, daran habe ich auch gar keinen Zweifel.

Aber: Die Fehler die ich an meinem Modell hatte sind eben leicht tödlich für das Modell. Gerade der lose Holm im HLW, das überstehende Röhrchen und nun auch noch das SLW Problem sind eben keine Bagatellen.

Ist doch besser, es wird hier klar angesprochen (kann sich auch robbe überlegen wie sie damit umgehen wollen) als es unter den Tisch zu kehren, oder? Gerade bei diesem Kampfpreis gehe ich nämlich davon aus, dass sich viele das Modell zulegen werden, die eben nicht die Erfahrung haben das alles zu erkennen.

Ok, für das umbördeln des Rohres braucht man gescheites Werkzeug, ansonsten reicht eine Flasche Sekundenkleber, ein Cutter-Messer und eben der Blick für das ganze vollkommen aus.

ich mag Dir doch gar nicht die Freude an Deinem Spielzeug vermiesen. Möchte nur, dass sie andere auch haben.

:w

hans

dtrm

RCLine User

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Beruf: verantwortungsträger&rechengenie

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15

Donnerstag, 15. Oktober 2009, 23:37

durch butterfly ist der sport sogar zielgenauer zu landen, als der kleine ohne programmierte bremsen auf quer, ich fliege den uhu-cup (senioren klasse bei uns im club zu wettkämpfen) mit dem kleinen arcus, 20 meter landelinie und so +-5 meter ja nach wetter und restzeit kann man mit dem kleinen arcus landen, mit dem grossen sport dürfte man +-2 meter kommen, da bremsen doch was wirklich schönes sind, bei windstärke 3 kann man dein kleinen arcus auch punktgenau landen, da steht er nämlich in der luft und kommt mit viel geruder wie mit einem fahrstuhl runter, das ist jetzt nix für einen wettkampf, da man die zeit nicht einhalten kann, aber immer wieder lustig.

meine empfehlung: arcus sport, macht einfach mehr spass die termik ein wenig auszunutzen und nicht bei 250-300 meter den bart zu verlassen, weil man langsam nichts mehr sieht, 400 meter sollten mit dem arcus sport drin sein, wenn man gute augen hat.

dtrm

RCLine User

Wohnort: Dresden/Radeberg

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16

Donnerstag, 15. Oktober 2009, 23:54

hans, wir haben uns falsch verstanden bzw. du mich nicht richtig ...

ich will hier auch nichts unter den tisch kehren und die SLW sache und der holm ist ein ding was man sicher nicht unter dem tisch kehren soll, ich meinte eher das es selbstverständlich sein muss eine kontrolle wie du sie gemacht hast auch bei einem solchen fertigen flieger durchzuführen und es nicht sein dürfte das diese mängel bei dir auftreten, es gibt immer wieder dinge die passieren können, aber nicht sollten. bei mir waren diese mängel nicht da, bei dir schon, das darf nicht sein, richtig, aber ein modellflieger sollte sowas prüfen, das hab ich auch gemacht, vorher....

was ich ausserdem kritisch finde ist, das die ruder so schwergängig sind/waren (bei mir), das die servos sicher keine 5-10 flüger mitgemacht hätten, gut ich habe die anleitung nicht gelesen, evtl. steht dort drin, das man die ruder aushängen und bewegen soll, wenn nicht müsste es def. dort rein, so ging z.b. mein eines querruder 100% nach oben und nur 30% nach unten, nach dem hin und herbewegen 100% in beide richtungen, selbst in der neutralstellung haben die servos immer nachgestellt, weil die es einfach nicht "packten",
es gibt nun 2 möglichkeiten,entweder gibt sich sowas von alleine nach 10 flügen, oder nach 10 flügen gehen die servos kaputt weil sie schlichtweg überlastet sind...
wobei zweitere variante die warscheinlichste wäre ...

aber sowas muss halt kontrolliert werden, und das sollte jeder pilot wissen bevor er das erste mal mit einem nicht selbst gebauten flieger aufsteigt, da muss man sich 100%ig überzeugen und sicher sein, das man das bestmögliche getan hat um sicher zu fliegen.

17

Montag, 19. Oktober 2009, 22:37

So denn, heute hatte mein Arcus Sport seinen Erstflug.

Da ich nicht gerne mit rotierender Lustschraube in der Wohnung hantiere, erfolgte der erste „Heißlauf“ mit Motor auf dem Flugplatz. Vorsichtig leicht Gas gegeben und gewundert. Klingt komisch und pusten tut es auch nicht. Erkenntnis: Die Löffel laufen rückwärts. Da ich die Programmieranleitung nicht dabei hatte, habe ich kurzerhand zwei der drei Leitungen zum Motor vertauscht und so konnte es denn los gehen.

Der erste Steigversuch sah etwas mau aus, aber immerhin, es ging aufwärts. Dann Gleitflug. Ein wenig schnell noch. Leichtes Nachtrimmen gen Höhe, so passt es schon ganz gut. Alle Ruder durchaus angenehm und er rollt auch recht vernünftig. Sehr angenehm. Die nächsten Steigflüge dann schon kraftvoller, mehr an die Schraube gehängt. Noch nicht wirklich reißend, aber akzeptabel.

Schiebt man die Wölber auf negativ ( habe sowohl Quer auf Wölb und Wölb auf Quer drin) nimmt er Fahrt auf. Allerdings ohne dass man danach deutlich wegziehen könnte. Umgekehrt: Wölber positiv und der Arcus wird nochmals langsamer. Angenehm dabei, dass er schön neutral bleibt.

Butterfly habe ich z.Z. nicht drin sondern nur die Wölbklappe mit starkem Ausschlag nach unten. Fährt man diese Position, so bäumt sich der Arcus zunächst auf, dann bremst er schon ganz gehörig. Allerdings: Brauchen tut man die Klappen auch nicht wirklich. Ich behaupte jetzt mal, wer da Einschränkungen mit den Mix-Möglichkeiten seiner Anlage hat, der hat zwar die schönen Gimicks nicht, aber fliegen wird der Arcus auch so sehr schön.

Nun ist es so, dass die Performance des Arcus wirklich deutlich hinter konventionellen Seglern dieser Größe bleibt. Der mitgeflogene Unilog zeigt eine Sinkrate von ca. 1m. Das sagt so nicht viel und ist auch ungenau, klar, aber die Diagramme unterschieden sich so sehr nicht von meinem Easyglider. Was aber auch messtechnisch bestätigt, dass man wirklich keine Landehilfe benötigt.

Ein Fehlkauf also?

Mitnichten. Das Ding macht einfach Laune! Das Flugbild ist wunderschön, für mich liegt sein Flugbild viel näher an einem richtigen Segelflugzeug als das der meisten anderen Modelle in dieser Größe. So richtig „geil“ ist der Sound, den der Arcus produziert. Er faucht wie ein manntragendes Segelflugzeug. In Wahrheit ist das natürlich Ausdruck einer eher, sagen wir mal, nicht so optimalen Aerodynamik, aber was soll’s. Flugbild und Sound, das passt einfach!

Und ja, wie bereits hier im Forum geschrieben, auf Thermik spricht er sehr gut an. Allerdings war es heute recht zerrissen und da ich die meiste Zeit dieses Jahr mit meinem Parkmaster geflogen bin, habe ich das nicht so recht umsetzten können. Das Potential ist da!

Die Auswertung mit dem Unilog hat dann ergeben, dass der Strom für den Motor bei weniger als 30A lag. Kapazität, gemessen mit Unilog und der eingeladenen Kapazität über den Lader betätigen auch, dass in 6 min nur ca. 1.5 Ah (3.2 Ah Kokam Akku) verbraucht wurden. Hier muss ich also den Regler noch auf die Anlage programmieren. Dann wird auch das Steigen noch besser und was fast noch wichtiger ist: Motor und Regler werden nicht im Teillastbereich betrieben.
Erstes Resüme nach dem Erstflug: Wer auf Flugbild und Thermikeigenschaften steht, der bekommt für knapp 200€ wirklich viel geboten.

Grüße

:w
Hans

dtrm

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18

Montag, 19. Oktober 2009, 22:54

na also, da sind wir uns ja wieder einig ;-) auch wenn der rücklaufende motor wiedermal nicht hätte sein dürfen, unverständlich dein modell ...

preis/leistung ist hier wirklich top, so finde ich.

kraftvolles wegziehen ist relativ zu sehen, ich vermute mal deine akkus waren heute irgendwo bei 10-15° beim 1. wegziehen, beim 2. ging es ja besser, ich denke 30°-40° schafft der locker, mehr muss ein segler nicht, zu nicht brushless zeiten sind wir mit 1-2m/s gestiegen, da konnte man mit 3000mah 2 steigflüge machen ... ich hab ihn jetzt auch erstmal wieder eingepackt (aus der auslieferungskiste eine transportekiste bauen klappt super) vielleicht wird es in einer woche nochmal wärmer, auf alle fälle freue ich mich schon auf mai/juni, ich denke der arcus sport wird nächstes jahr mein zwischendurch-spassflieger werden mal sehen.

Robocob

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19

Dienstag, 20. Oktober 2009, 12:19

So, habe mir jetzt alles durchgelesen, meine Begeisterung für diesen Segler steigt immer mehr. Mich würde nurmal interessieren ob ich mit meinen 3S 4500mAh Rockamp 377gr. einen vernünftigen Schwerpunkt hinbekomme. Die Maße des Rockamps 158 x 50 x 26 mm dürften wohl keine Probleme machen? Wie es mir auf den Bildern erscheint ist ausreichend Platzt vorhanden.

Vielen Dank

Klaus
Mentor
Red Hawk von Robbe
Minimag -> verkauft
Corsair von Parkzone
Messerschmitt BF 109G von Parkzone
Cularis -> Tragfläche in der Luft gebrochen ->nur noch Schrott
Mefisto 09 von Reichard -> entflogen und nicht mehr gefunden

dtrm

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20

Dienstag, 20. Oktober 2009, 12:22

würde gehen, problem ist nur, das ich mit meinem 3700er schon hinten bin, und noch weiter hinter muss, da muss der schaum weggeschnitten werden, dann kannste auch nen 4500er reinmachen, aber wenn du mal bei SLS guckst, der hat inzwischen "EP" zellen, die kosten kaum noch was, ein 5S 3300mah z.b. 66,- ein 3S dürfte somit keine 40 euro kosten ...


edit:
ebend nochmal geguckt, 3s1p 3300mah kosten 40 euro.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »dtrm« (20. Oktober 2009, 12:25)