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hsh

RCLine User

Wohnort: Österreich

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1 061

Samstag, 25. September 2010, 12:56

Zitat

Original von Helmuth123
Sigi,
ich will kein neues Modell konstruieren,sondern die AS wiederherstellen,deshalb wäre ich sehr dankbar wenn mir jemand die gewünschten Maße mitteilen würde.Entfernung von Vorder- und Hinterkante des HLW vom Boden. Leider hat sich bisher noch niemand dazu enztschließen können.
Gruß!


Wie Siggi gesagt hat, bringen dir die absoluten Maße nichts, wenn dein Rumpf nach wie vor leicht verformt ist. Für das Flugverhalten ist die EWD (Winkel zwischen Profilsehne der Tragfläche und des Höhenleitwerks) wichtig. Diese musst du durch Unterlegen wieder auf ca. 2° bekommen. Damit man mit den eigenen Rechenkünsten nicht den Winkelfunktionen in die Quere kommt, sind solche Berechnungshilfen, wie unter dem Link zu finden, sehr praktisch. Mit einem Neubau hat das nichts zu tun.

Da dein Rumpf ja noch einen Knick hat, also andere Auflagepunkte von Rad und Hecksporn zu erwarten sind, hast du sehr wahrscheinlich eine andere Geometrie und damit andere Maße wie ein noch intakter ArucsSport. Was aber relativ egal ist, wenn die Winkel passen... Du kommst nicht umhin auch die Lage der Tragflächen zu bestimmen und die Leitwerksauflage dann anzupassen.

mfg Harald
mfg Harald

Tim W.

RCLine User

Wohnort: Bayern

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1 062

Samstag, 25. September 2010, 14:59

@Rudy F.
Die Fachleute von Robbe haben das Problem behoben, indem sie das Querruder so lange hin und hergebogen haben, bis es leichtgängig war (Natürlich bei ausgehängter Anlenkstange...).
Mfg
Tim
Futaba FF-7 :ok:
MPX Easystar
Robbe Pitts S12 :ok:
Pichler YAK55 :ok:
Robbe Arcus Sport :)
Graupner Discus
MPX Easyglider
Simprop Lift Off XS :evil:
Hacker Skyfighter :evil:
PAF L159 :)
RC-Auto von Conrad

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Tim W.« (25. September 2010, 14:59)


Rudy F

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1 063

Samstag, 25. September 2010, 15:16

Danke Tim,

die Meinung zu diesem Procedere kannst Du im Thread irgendwo vorne lesen.

Da das die "Fachleute" gemacht haben, hast Du ja günstigerweise Garantie, was immer auch passiert..
:w Rudy

Postings Irrtum vorbehalten.

1 064

Samstag, 25. September 2010, 17:16

Zitat

Original von hsh

Zitat

Original von Helmuth123
Sigi,
ich will kein neues Modell konstruieren,sondern die AS wiederherstellen,deshalb wäre ich sehr dankbar wenn mir jemand die gewünschten Maße mitteilen würde.Entfernung von Vorder- und Hinterkante des HLW vom Boden. Leider hat sich bisher noch niemand dazu enztschließen können.
Gruß!


Wie Siggi gesagt hat, bringen dir die absoluten Maße nichts, wenn dein Rumpf nach wie vor leicht verformt ist. Für das Flugverhalten ist die EWD (Winkel zwischen Profilsehne der Tragfläche und des Höhenleitwerks) wichtig. Diese musst du durch Unterlegen wieder auf ca. 2° bekommen. Damit man mit den eigenen Rechenkünsten nicht den Winkelfunktionen in die Quere kommt, sind solche Berechnungshilfen, wie unter dem Link zu finden, sehr praktisch. Mit einem Neubau hat das nichts zu tun.

Da dein Rumpf ja noch einen Knick hat, also andere Auflagepunkte von Rad und Hecksporn zu erwarten sind, hast du sehr wahrscheinlich eine andere Geometrie und damit andere Maße wie ein noch intakter ArucsSport. Was aber relativ egal ist, wenn die Winkel passen... Du kommst nicht umhin auch die Lage der Tragflächen zu bestimmen und die Leitwerksauflage dann anzupassen.

mfg Harald


Hallo Helmuth,
um es "populärwissenschaftlich" auszudrücken, die EWD ist nicht der Winkel des HLW zur Unterlage (Tisch oder Fußboden), sondern der Winkel des HLW im Verhältnis zur Tragfläche. Wenn die EWD nicht stimmt, setzt du den Flieger mit hoher Wahrscheinlichkeit in den Acker. Als Modellflieger ist das Verständnis für solche Sachen wie EWD, Schwerpunkt und die Abhängigkeit beider voneinander ein absolutes Muss, um seine Modelle nicht ständig mit dem Spaten aus dem Dreck zu buddeln oder evtl. noch andere Personen zu schädigen. Bei einem neuen Modell stimmt die EWD meistens auch nicht 100%, geschweige denn nach einem Crash!!
1° zu viel oder zu wenig können bei manchen Modellen schon fatale Folgen haben; also Zollstock nehmen, messen und einstellen oder Flieger in die Tonne (oder mir schenken) :D

Gruß,
Siggi
-div. Helis, Nuris und Segler
-DX7, DX5e
-CBF 500 A
-VOX AC 30
-Framus Diablo Pro
-Fender Strat

...man hört nicht auf zu spielen, weil man alt wird. Man wird alt, weil man aufhört zu spielen. :D

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »siggi s.« (25. September 2010, 17:28)


Rudy F

RCLine User

Wohnort: Wien

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1 065

Samstag, 25. September 2010, 17:56

:w Rudy

Postings Irrtum vorbehalten.

Helmuth123

RCLine User

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1 066

Samstag, 25. September 2010, 18:04

Der Unterschied zwischen Vorder- und Hinterkante zur Unterlage ist der Winkel ,und diesen brauch ich.Ich sehe nicht wo das Problem ist ?Ich brauch nicht die EWD,sondern die Stellung des HLW bei einem intakten AS. Nach meiner Meinung spielt dabei auch die Form des Rumpfes keine Rolle.
Warum macht Ihr das so kompliziert? Ich will ,dass das Modell wieder so wird wie es war ,wozu muss ich dann etwas neu bestimmen wenn schon ein fertiges Modell vorhanden ist von deem ich kopieren kann? Vielleicht schickt mir doch noch jemand die Maße?
Ich nehme an,dass sich die Lage der Fläche nicht verändert hat.

1 067

Samstag, 25. September 2010, 20:51

Aber die Lage des Höhenleitwerks zur Fläche...
Wenn dir Klaus(i) sagt, vorn und hinten 31,5 cm, müsste er dir auch noch den Abstand der Tragflächen angeben und in welchem Abstand zum Rumpf er gemessen hat! Mach es dir doch nicht komplizierter, als es ist. Wieso ist es denn so schwer, 6 Maße in die Felder des vorgeschlagenen Tools einzutragen und die EWD abzulesen?

Siggi

PS: Die Form des Rumpfes spielt wohl eine Rolle, hier eine EWD von ca. 45° :D
»siggi s.« hat folgendes Bild angehängt:
  • ewd2.jpg
-div. Helis, Nuris und Segler
-DX7, DX5e
-CBF 500 A
-VOX AC 30
-Framus Diablo Pro
-Fender Strat

...man hört nicht auf zu spielen, weil man alt wird. Man wird alt, weil man aufhört zu spielen. :D

Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von »siggi s.« (25. September 2010, 21:43)


Rudy F

RCLine User

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Beruf: Medizintechniker/ Biomechanik in Pension

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1 068

Samstag, 25. September 2010, 21:25

Zitat

Original von Helmuth123
Der Unterschied zwischen Vorder- und Hinterkante zur Unterlage ist der Winkel ,und diesen brauch ich.Ich sehe nicht wo das Problem ist ?Ich brauch nicht die EWD,sondern die Stellung des HLW bei einem intakten AS. Nach meiner Meinung spielt dabei auch die Form des Rumpfes keine Rolle.
Warum macht Ihr das so kompliziert? Ich will ,dass das Modell wieder so wird wie es war ,wozu muss ich dann etwas neu bestimmen wenn schon ein fertiges Modell vorhanden ist von deem ich kopieren kann? Vielleicht schickt mir doch noch jemand die Maße?
Ich nehme an,dass sich die Lage der Fläche nicht verändert hat.


Ich biete Dir ein anderes Verfahren an um die Verbiegung des Rumpfes und die Höhenruderauflage zu diagnostizieren. Problem: Ich habe nur Balsabrettchen mit 900mm.

Also: ein Balsabrett mit gerader(!) Schnittkante hochkant auf die Höhenruderauflage ohne HR mit möglichst wenig Kraft anhalten. Man merkt es ganz genau, wenn es vorne und hinten wie ein Höhenruder aufliegt.
Und jetzt ist bei meinem AS am Rumpfrücken beim HINTEREN Verriegelungsbolzen gemessen ein Abstand zwischen Rumpf und Brettchen-Unterkante von 135mm.

Solltest du kein Brettchen zu Hause haben, sondern nur einen Stab, musstdu diese Messung bei senkrecht gehaltenem Rumpf und Stab machen, weil sonst das Eigengewicht des Stabes den Stab zum leichten Durchbiegen bringen würde.

Da Stäbe nie ganz gerade sind musst Du 2 Messungen machen zwischen denen Du den Stab um 180° verdrehst und dann den Mittelwert nehmen.

Ganz exakt ist diese Methode zwar auch nicht, liefert aber einen Anhaltspunkt.

Da ich noch immer aus Faulheit mit einem leicht hochgetrimmten Ruder im Gleitflug - also bei stehendem Motor - fliege, wird vermutlich ein Abstand von ca. 125mm vielleicht sogar günstiger sein.

Hoffe, das hilft Dir zumindest zur Überprüfung Deiner Rumpfverbiegung und dem dadurch geänderten Einstellwinkel des Höhenruders.

Ansonsten auch von mir der Rat: Lade Dir zum neuerlichen Einfliegen einen Erfahrenen ein, möglichst einen AS-Erfahrenen, der die Problematik mit dem AS-spezifischen Steigflug - durch die m.e. zu steile Latte und zu schnelle Steigfluggeschwindigkeit - kennt.

Gutes Gelingen bei besserem Wetter!
»Rudy F« hat folgendes Bild angehängt:
  • Arcus 135mm.gif
:w Rudy

Postings Irrtum vorbehalten.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »rcFIA« (26. September 2010, 11:03)


franzRC

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1 069

Sonntag, 26. September 2010, 10:39

Zitat

Original von Helmuth123
FranzRC,
Ich wäre Dir sehr dankbar,wenn Du nachmessen würdest wie das HÖhenleitwerk normalerweise steht : Wieviel cm die Vorder- bzw Hinterkante vom Boden entfernt ist ?


Habe meinen AS mal vermessen, da es mich selbst interessiert. Das Ganze sieht so aus:


Bitte nagle mich nicht fest auf den Millimeter genau. Wäre bei der EWD zwar wichtig, aber ich wollte keine Studie daraus
machen. Warten wir mal ab, was die Kollegen antworten. Nachmessen kann ich dann später.

oberes Bild:
AS liegt auf dem Tisch. Der Rumpf hat einen Ständer, daher ist der ganze AS etwas erhöht.
Das Rumpfende ist unterlegt damit keine Durchbiegung auftritt. Die Unterkante der
Flügelendleiste ist der tiefste
Punkt mit 12 cm. Im unteren Bild sind daher diese 12 cm abgezogen.

unteres Bild:
12 cm sind weggerechnet. Das wäre so, alls sind alle Maße auf die Flügelendleiste-Unterkante bezogen.
Warum Flügelendleiste-Unterkante: die Flügelendleiste ist rel. dick. Daher bezog ich die Maße auf die Unterkante.
Das HLW-Ruder fluchtet genau mit dem HLW.

Schön zu sehen, dass der Flügel positiv angestellt ist und das HLW negativ.


Anzumerken ist noch: mein AS hat bereits einige harte Landungen hinter sich. Die HLW auflage ist einseitig
unterlegt, damit das HLW gerade aufliegt. (...dieser klassische Fertigungsfehler). Damit sind die Maße keine AS-original Maße. Jedoch fliegt
mein AS sehr gut und ich meine, dass die vermesse EWD
nahe der optimalen EWD liegt.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »franzRC« (26. September 2010, 12:42)


1 070

Mittwoch, 29. September 2010, 10:34

Mal ne ganz andere Frage:

ist eigentlich etwas dagegen zu sagen, wenn man das Alurohr, welches beide Tragflächen miteinander verbindet, verlängert?

Das Originalrohr kann man wesentlich weiter in die Tragflächen stecken als vorgesehen, so dass ich auf eine Gesamtlänge des Rohres von gut 145cm käme.
Spricht da etwas dagegen, mal abgesehen vom Gewicht, dass der AS dadurch vielleicht zu "steif" würde oder so?

Mir kam der Gedanke, dass die Flügelbelastung vielleicht einmal zu hoch ist, wenn man dann doch mal etwas "Kunstflug" einlegt.
Oder liege ich da völlig falsch?
Twin Star 2 (verstorben) ;(
PZ Corsair F4U
GWS Corsair F4U
GWS P-38 Lightning (wartet auf Erstflug)
Robbe Arcus Sport
3 x HKH 450 (1xAirwolf / 1xHughes 500E / 1xTrainer)
MX-16s

Rudy F

RCLine User

Wohnort: Wien

Beruf: Medizintechniker/ Biomechanik in Pension

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1 071

Mittwoch, 29. September 2010, 10:51

Schau Dir das mal gegen das Licht an, dann siehst Du, dass das Vierkantrohr noch um einiges weitergeht.

Ansonsten: http://www.rclineforum.de/forum/thread.p…618#post3614618
:w Rudy

Postings Irrtum vorbehalten.

Helmuth123

RCLine User

Wohnort: Bayern - Chiemgau

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1 072

Mittwoch, 29. September 2010, 14:05

Der/die/das AS fliegt wieder einwandfrei .
Auch weis ich jetzt mit den Klappen etwas anzufangen.Bisher war ich der Meinung,dass sie dazu da sind um abzubremsen,dh den nötigen Landeplatz zu verkürzen.Das hat mir aber überhaupt nicht zugesagt : Kurz vor dem aufsetzen Tiefenruder ?Jetzt mach ich es umgekehrt:Klappen nach unten nur zum Gleiten,und das funktioniert gut.
Danke für die Hilfe,vor allem dem Klaus,weil er haargenau auf meine Frage geantwortet hat,nicht mehr und nicht weniger.Bei ihm könnten sich auch die Politiker ein Beispiel nehmen.

franzRC

RCLine Neu User

Wohnort: Niederoesterreich

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1 073

Mittwoch, 29. September 2010, 21:01

Zitat

Original von smarti-s
Das Originalrohr kann man wesentlich weiter in die Tragflächen stecken als vorgesehen, so dass ich auf eine Gesamtlänge des Rohres von gut 145cm käme.


..das ist interessant.
Bei meinem AS passt das Rohr gerade. Beim Einstecken ist deutlich ein Anschlag zu spüren.
Bei der Erstmontage war das Rohr sogar zu lange.
Hatte dann mit etwas Kraft das Rohr nachgedrückt, um die restlichen ~2 cm noch in den Flügel zu bekommen.

1 074

Freitag, 1. Oktober 2010, 23:01

Hallo Achim!

Mal ne ganz andere Frage:

Zitat

ist eigentlich etwas dagegen zu sagen, wenn man das Alurohr, welches beide Tragflächen miteinander verbindet, verlängert?

Das Originalrohr kann man wesentlich weiter in die Tragflächen stecken als vorgesehen, so dass ich auf eine Gesamtlänge des Rohres von gut 145cm käme.
Spricht da etwas dagegen, mal abgesehen vom Gewicht, dass der AS dadurch vielleicht zu "steif" würde oder so?

Mir kam der Gedanke, dass die Flügelbelastung vielleicht einmal zu hoch ist, wenn man dann doch mal etwas "Kunstflug" einlegt.
Oder liege ich da völlig falsch?


naja, so wie es jetzt ist, ist der Bereich des Steckungsrohres am steifsten, dann kommt der Bereich in dem nur noch das Vierkantrohr ist, da ist es etwas weniger steif und dann kommt weich. Wenn Du nun das Steckungsrohr verlängerst wird der steife Bereich weiter verlängert um dann noch heftiger auf "weich" überzugehen. Das ist nicht harmonisch

Zusätzliche Torsionsfestigkeit bringt es auch nicht. Deine Idee kann nur verschlechtern und nicht verbessern.

Grüße von hans

1 075

Mittwoch, 6. Oktober 2010, 08:55

Hallo Hans!

Genau das wollte ich hören, bzw. genau eine klare Aussage ob das für den Vogel eine Verbesserung oder Verschlechterung ist!!!
Danke vielmals!

Gruß,
Achim



PS: hatte nämlich festgestellt, dass ich ein Rohr da reinbekommen kann mit einer Länge von fast genau 150cm...
Twin Star 2 (verstorben) ;(
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GWS P-38 Lightning (wartet auf Erstflug)
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3 x HKH 450 (1xAirwolf / 1xHughes 500E / 1xTrainer)
MX-16s

1 076

Freitag, 8. Oktober 2010, 22:40

Gern geschehen, Achim!

weiterhin viel Spaß mit Deinem Arcus Sport!

Grüße von hans

Rudy F

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Beruf: Medizintechniker/ Biomechanik in Pension

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1 077

Dienstag, 12. Oktober 2010, 13:41

Endlich erledigt!

Ich habe Euch den Flugbericht mit einer 18x5 versprochen, die real eine CamCarbon 18x7 an einem -2.5° Mittelstück ist.

Leute, das Modell gewinnt damit sehr an Startkultur! :ok:
Die Begründungen dieser jetzt erfüllten Erwartung haben wir schon ausreichend diskutiert.

Audiell habe ich das Gefühl, dass die Motordrehzahl nach dem Start im Verhältnis nicht so viel schneller wird, wie es bei den kleineren Propellerdurchmessern geschieht.

Dank Hochnebel konnte ich leider nicht den maximal erreichbaren Winkel des Rumpfes zum Boden erfliegen; wird nicht viel auf 70°fehlen, wenn überhaupt.
Der Zug am Boden ist aber derart (3s2250), dass ich mir schon ernsthaft überlege in den Rumpf zwei Dellen für Daumen und Mittelfinger einzudrücken.

Wenn ich einmal nicht alleine am Platz bin, werde ich die senkrechte Hängeprobe nachholen.

Beim Umgreifen auf das Höhenruder nach Vollgas zieht der Prop fast unhaltbar, mehr als 2 Gehschritte kann man sich - sogar wie bei der heutigen Nebel-Windstille - ersparen. Wegwerfen? Keine Chance, der hüpft quasi aus der Hand. 10-20° nach oben, und es passt. Etwas Tiefe hab ich erst ab Halbgas beigemischt, ABSCHALTBAR!!

Ungelöst: Derzeit kein Spinner, weil der Originalspinner natürlich nicht passt.
Negativ: eine Luftschraubenkupplung mit Imbusschrauben hält nicht und die Motorachse will ich nicht anfeilen. Es hält nur Klemmkonus!
Ich hoffe die derzeit in der Backorder befindliche Aeronaut-Kupplung hält auch so wie die momentane MP-Jet mit der großen motorseitigen konischen Anpressplatte.
Wegen eines Durchmessersprungs knapp vor der Platte auf ca. 9mm musste ich diesen aber verlaufend möglichst sparsam abdrehen und das Prop-Mittelstück anphasen. Beim Aeronaut-Teil wird das ziemlich sicher nicht notwendig sein. Man wird sehen ...; oder jemand weiß das schon? :w

Damit fehlt m.E. nur mehr der Test einer CamCarbon 17x5, die es (nur bei Lindi?) nicht gibt, aber mit der -2,5° Brücke tut es ja die 17x7 auch. Vorteil könnte eine etwas höhere Drehzahl bei geringerem Stromverbrauch sein.

Das Wetter war bestens geeignet mit Motor-Nullschieber herumzukrebsen, die Drehzahl - leider am Boden - muss ich noch bei Gelegenheit messen. Da ich auf meinem Gasknüppel 3 zusätzliche Rasten eingefräst (= Zahn weggenommen) habe, ist das Nullschieber-Flugergebnis ausreichen genau reproduzierbar.

2) Aus aerodynamischen Gründen habe ich die unnötigen Höhenruder-Dämpfungsflossen-Seitenteile enfernt. Durch ihre zusätzlich Dämpfung bei wirkungsvollerem Hebelarm arbeiten sie ja der Ruderwirkung entgegen, was unnötigen Widerstand ergibt.

So, mehr fällt mir mangels Protokollführer am Flugplatz nicht ein :nuts:
:w Rudy

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »rcFIA« (12. Oktober 2010, 13:43)


hsh

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1 078

Dienstag, 12. Oktober 2010, 21:38

Danke für die Informationen!

Aber warum passt der Originalspinner nicht? Hat der nicht auch den Konus in der Bodenplatte und ein gewöhnliches 8mm Mittelstück?
Ich werde mir vermutlich auch die -2,5° Mittelstücke besorgen, da die 18x6 nach wie vor nicht lieferbar zu sein scheint.

Bei Aeronaut ist die Bohrung im Mittelstück gerade und der Spannkonus wird von der Bodenplatte geklemmt. Die Aeronautspinner sind schön, aber mit ca. 15€ auch nicht unbedingt günstig.
Es gibt allerdings auch Konstruktionen wo der Spannkonus im Mittelstück geklemmt wird. i.d.R. kann man dann ein Aeronautmittelstück mit einem 20° Blechschälbohrer auf einer Ständerbohrmaschine anpassen. Der Winkel passt zwar meistens nicht ganz, dafür verklemmt sich der Spannkonus nicht beim Demontieren.
Am liebsten setze ich die HM-Klemm Mittelstücke ein. Leider gibt es bei dieser Serie keine Sonderausführungen wie die -2,5°/-5° Varianten von Aeronaut. Und die meisten HM-Spinner sind zu lang und hässlich ;(

mfg Harald
mfg Harald

Rudy F

RCLine User

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1 079

Mittwoch, 13. Oktober 2010, 07:54

Habe die Robbe-Originalbrücke als Reserve samt 16x6 im Auto, sonst hätte ich es Dir schnell fotografiert.

DieRobbe-Brücke ist in der Mitte breiter und hat etwa eine 12mm Bohrung, die über den Zapfen der Spinnerplatte geht. Wobei dieser Zapfen das konische Pressstück der Spannzange darstellt.

Für die 8mm -2,5° Brücke hätte ich das abdrehen müssen, aber nur, weil der ursprünglich mit den Blättern bestellte Aeoronaut-Konus noch immer in der Backorder steht.

Wird sich irgendwann erledigen.
:w Rudy

Postings Irrtum vorbehalten.

Rudy F

RCLine User

Wohnort: Wien

Beruf: Medizintechniker/ Biomechanik in Pension

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1 080

Mittwoch, 13. Oktober 2010, 15:58

Hier die Bilder vom Robbe-Original:
»Rudy F« hat folgendes Bild angehängt:
  • Mittelst.jpg
:w Rudy

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