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Rudy F

RCLine User

Wohnort: Wien

Beruf: Medizintechniker/ Biomechanik in Pension

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121

Montag, 25. Januar 2010, 11:05

NACHTRAG nach Bau- und Bedienungsanleitung Lesung:

auf Seite 8 ist der Sicherheitshinweis auf die Demontage der Luftschraube vorhanden!

Im vorherigen Posting schon nachgetragen.
:w Rudy

Postings Irrtum vorbehalten.

Rudy F

RCLine User

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122

Montag, 25. Januar 2010, 12:03

Tja,

dass das Höhenruderservo nicht MINDESTENS bündig mit dem Auflage-Profil ist sondern fast 1mm herausschaut, und das auch noch schief, lässt sich an der Seitenflosse kompensieren.

ABER: Hat jemand eine Ahnung, worin die Höhenruderschrauben in der Seitenflosse eigentlich halten sollen? Meine Schrauben ließen sich nicht einmal ganz einschrauben und beim Rausschrauben bezw dank ewigem Gewinde dann herausziehen waren die Gewindegänge voll mit einem Kleber verpickt mit anhaftenden durchmesservergrößernden Resten.

Ist da irgend ein Mutterplättchen, Gewindebuchsen etc. in der Seitenflosse?

Nachtrag: dank Fühldraht konnte ich vorne tatsächlich eine Gewindebuchse finde und reinigen.

Hinten ist aber alles von Kleber verpickt und wenn mein Mittagsbesuch wieder geht werde ich das weiter erforschen.

Nebenbefund: die beiden Flossenschalen sind mindestens 3 cm nicht verklebt!
Was der Ausziehfestigkeit der Buchsen kaum förderlich sein dürfte. Besonders beim Looping vorwärts :D
:w Rudy

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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »rcFIA« (25. Januar 2010, 12:46)


Franke

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123

Montag, 25. Januar 2010, 13:33

Wenn man das alles so liest, könnte man meinen, dass durch die doch größere Nachfrage im moment etwas die Herstellungsqualität darunter leidet ???

Oder scheint es sich hier doch mehr oder weniger um "normale" Fertigungsmängel zu handeln :dumm:

Gruß, Michael
Modelle: REELY 5#4, Bell 47g v05, DX6i, ASW 15, Cessna 182 Skylane, Belt CP V2, T-Rex 450 Sport

Sturdybirdy

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124

Montag, 25. Januar 2010, 21:06

Zitat

Original von rcFIA

Nebenbefund: die beiden Flossenschalen sind mindestens 3 cm nicht verklebt!
Was der Ausziehfestigkeit der Buchsen kaum förderlich sein dürfte. Besonders beim Looping vorwärts :D


Du meinst also, beim rückwärts geflogenen Looping wirkt es sich weniger aus? :nuts:
Das möchte ich gerne mal in der Praxis untermauert sehen... :evil: ==[]
[SIZE=2]"Einmal glaubte ich, mich zu irren...doch da täuschte ich mich."[/SIZE]

Rudy F

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125

Dienstag, 26. Januar 2010, 13:51

Beim Durchleuchten der Flosse mit einer starken Lampe - um endlich die überschüssige Klebermasse herauszubekommen, wozu zuletzte endlich der erwähnte Spalt hilfreich war - habe ich den Eindruck gewonnen, dass sich hier ein Steg mit 2 einzelne (Einpress?-)Muttern befindet. Kein elektr. Durchgang, also kein Alu oder CFK.

Wegen des überstehenden Höhenruder-Servos musste die Flosse entsprechend angepasst werden.

HR-Schrauben habe ich für leichteres Einschrauben angespitzt.

Die Überprüfung aller Servogestänge ergibt deutliches Spiel, da die Plastikklipse für die Ruderhörner zu dünn sind (normale Gabelköpfe mit dem üblichen 1.6mm Zapfen haben kein Spiel).
Die Servohebel sind für die Kröpfung der dünnen Gestänge zu stark ausgebohrt; mit Winkelanpassungen an der Kröpfung lässt sich das etwas reduzieren.

Generell behaupte ich, dass die steifen Ruder-Pseudoscharniere für die verwendeten Servos nicht optimal sind. Und den Stromverbrauch außerhalb der Ruder-Neutrallage unnötig erhöhen - samt elektr. Belastung des dagegen arbeitenden Servos. Ein Klappenservo hat die Auslenkkraft trotz fehlender(!) Anblasung gerade noch mit stark reduzierte Drehzahl geleistet. Ohne Servostrom hat das Ruder rein mechanisch das Servo auf ca. den halben Ausschlag wieder zurückgedrückt!!

Diese unnötige Scharniersteife kann man durch ein vollständiges, in Scharnier-Längsrichtung teilweises Durchtrennen der langen Scharniere reduzieren. Ein "Anritzen" entlang des ganzen Scharniers wie wo anders berichtet wäre völlig ungeeignet, da Festigkeits-schwächend mit Rissgefahr.

Am Höhenruder habe ich jetzt einmal "stehend freihändig" etwa in der Mitte der jeweiligen Seitenhäfte durchgeschnitten. ES IST NICHT BEWIESEN, dass diese Methode richtig ist!

Am Flügel werde ich zuerst die Endpunkte der Schlitze schmelzen und dann verbindend schlitzen. OHNE GEWÄHR!

Das Seitenruder hat 3 Stiftscharniere, deren "Widerspenstigkeit" konnte durch 10 Minuten - Servo entkoppelt - Herumgewackel etwas reduziert werden, dabei wurden auf einem Stift auch Kleberreste losgebeutelt. Grund der Korrektur: Servo brummte IMMER, auch in der Mittellage. Ob hier einTröpfchen Öl oder WD40 etc. helfen würde, könnte vermutet werden. Wird sich weisen...

Das Rohr in der SR-Flosse hört jetzt ca. 1mm unter dem Schaumstoff auf, das Servokabel werde ich trotzdem überziehen, da das Schaumstoffloch wesentlich größer als der Rohrdurchmesser ist. Das Rohr kann man freilich mit Kleber auch entschärfen.

Freilich könnte man sagen, das ist ja alles nur Pitzelei, Empfänger rein und Fliegen gehen statt Nacharbeit. Aber derartigen Ruderscharnier-Widerstände nicht zu reduzieren, würde gegen alle sicherheitstechn. Erfahrungen der letzten 5 Jahrzehnte bez. Stromverbrauch und Akkubelastung, Servobeanspruchung etc. sprechen.

So genug geunkt. Wenn nicht noch ein größeres Problem auftaucht, ist das hier das Ende meiner Arcus-Beiträge.

Ach ja: Ein Problem habe ich allerdings beim probeweisen Zusammenschieben der Flächen gemerkt: Die überlappung der Zungen ergibt einen leichte Höhenunterschied (Holzverstärkung zu dick?). Mal sehen ob hier eine Korrektur notwendig ist. Abschleifen oder Textilband am Profil aufdoppeln etc. ... wird sich weisen, falls das HR nicht fluchtet. das könnte nämlich das Ergebnis diese "Höhenschlages" sein.
:w Rudy

Postings Irrtum vorbehalten.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »rcFIA« (26. Januar 2010, 13:55)


126

Dienstag, 26. Januar 2010, 21:31

also ich weiß nicht so recht Rudi:

Bevor es Unbedarfte Dir gleich tun und an den Ruderscharnieren rumschnippseln und sich das Modell evtl unwiderruflich vermurksen würde ich doch auf die hier schon öfter erwähnte Methode zurückgreifen, die Anlenkungen auszuhängen, die Ruder soweit bewegen, dass sie schön leichtgängig sind und die Anlenkungen wieder einhängen.

Varrieren die Anlenkungen von Serie zu Serie? Das Problem der viel zu losen Anlenkungen hatte ich nämlich nicht. Dafür gab es genügend anderen Kummer (siehe Seite 1)

Grüße

hans

PS: Schön fliegen tut das gerät dennoch... :ok:

Wimmi

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127

Dienstag, 26. Januar 2010, 22:20

Zitat

Original von hans-leiter
also ich weiß nicht so recht Rudi:

Bevor es Unbedarfte Dir gleich tun und an den Ruderscharnieren rumschnippseln und sich das Modell evtl unwiderruflich vermurksen würde ich doch auf die hier schon öfter erwähnte Methode zurückgreifen, die Anlenkungen auszuhängen, die Ruder soweit bewegen, dass sie schön leichtgängig sind und die Anlenkungen wieder einhängen.



Hans, da kann ich dir nur zustimmen. Das was Rudy vor hat kommt ja einer nicht gerade für Anfänger ungefährlichen Modifikation gleich. Irgendwann ist auch mal genug. Das ist schließlich kein 1000 Euro-Teil von xyz.

Rudy, ich denke schon fast, bei deinen Ansprüchen hättest du wissen müssen, das ein 210 Euro Modell diese Ansprüche nicht erfüllen kann. Außerdem scheinst du ein Montagsmodell zu haben. Bei mir waren außer dem Spiel in der Anlenkung eigentlich keine Fehler am Arcus.

VG

Wimmi
400er China-Quirl (Heli) an MPX Cockpit SX, Mini Titan, Velocity II, robbe Arcus, Brilliant vom Lindinger, diverse (Heavy)-Dizzy :ok:, Bretter und verbogenes Schaumgedöne
... und natürlich VERSICHERT!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Wimmi« (26. Januar 2010, 22:21)


Rudy F

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128

Mittwoch, 27. Januar 2010, 05:21

Zitat

Original von hans-leiter
also ich weiß nicht so recht Rudi:

Bevor es Unbedarfte Dir gleich tun und an den Ruderscharnieren rumschnippseln und sich das Modell evtl unwiderruflich vermurksen würde ich doch auf die hier schon öfter erwähnte Methode zurückgreifen, die Anlenkungen auszuhängen, die Ruder soweit bewegen, dass sie schön leichtgängig sind und die Anlenkungen wieder einhängen.

Nun,

Montagsmodell kann das nicht sein, weil der Flügel samt Scharnier in einem Arbeitsgang in der Form entsteht, wie deutlich an der geschlossenen Oberfläche erkennbar ist.
Die Quasi-Scharniere sind schlicht zu dick. :evil: Ein freilich beseitigbarer Fehler der Formen! Die ohnedies rechts/links unterschiedlich sind, wie an den fiktiven Endleisten erkennbar.

Mit bis zum Vollausschlag hin und herbewegen (einreiten ;), mir langjährig von allen Modellen bekannt, auch den selbstgebauten!) ändert sich nur nach den ersten paar Mal etwas minimal, die beschriebenen Erscheinungen waren NACH dem "Einreiten". ==[]

Hier noch einmal zur Beachtung:

Zitat

Generell behaupte ich, dass die steifen Ruder-Pseudoscharniere für die verwendeten Servos nicht optimal sind. Und den Stromverbrauch außerhalb der Ruder-Neutrallage unnötig erhöhen - samt elektr. Belastung des dagegen arbeitenden Servos. Ein Klappenservo hat die Auslenkkraft trotz fehlender(!) Anblasung gerade noch mit stark reduzierte Drehzahl geleistet. Ohne Servostrom hat das Ruder rein mechanisch das Servo auf ca. den halben Ausschlag wieder zurückgedrückt!!

Diese unnötige Scharniersteife kann man durch ein vollständiges, in Scharnier-Längsrichtung teilweises Durchtrennen der langen Scharniere reduzieren. Ein "Anritzen" entlang des ganzen Scharniers wie wo anders berichtet wäre völlig ungeeignet, da Festigkeits-schwächend mit Rissgefahr. Am Höhenruder habe ich jetzt einmal "stehend freihändig" etwa in der Mitte der jeweiligen Seitenhäfte durchgeschnitten.
ES IST NICHT BEWIESEN, dass diese Methode richtig ist! Am Flügel werde ich zuerst die Endpunkte der Schlitze schmelzen und dann verbindend schlitzen. OHNE GEWÄHR!


Somit ist klar, dass ich niemandem mangels Erprobung empfehle, diese Änderungen nachzumachen. es ist damit nur ein gangbarer Weg durch die elastische Qualität des Materials aufgezeigt.

btw: War nicht in diesem thread schon irgend etwas von Servofehlern kurz nach Inbetriebnahme zu lesen? Könnte auch ein andere gewesen sein, sorry....

Zitat

So genug geunkt. Wenn nicht noch ein größeres Problem auftaucht, ist das hier das Ende meiner Arcus-Beiträge.
Was beinhaltet, dass ich den kleinen (auf dem Preis basierenden??) Problemchen ohnedies kein Gewicht beimesse. Ist ja keine Superorchidee oder Sunset-Floater. Schlicht ein gut konzeptionierter Schaumflieger fürs schnelle Thermikvergnügen und Anfängerschulung.

Und gerade wegen der Anfänger/Umsteiger sollten die Servos optimale Betriebsbedingungen samt Lebenszeit-Hoffnung des Modells ohne Servofehler-Absturz haben! Oder gibt es da andere Ansichten?

Zitat

.... Das was Rudy vor hat kommt ja einer nicht gerade für Anfänger ungefährlichen Modifikation gleich. Irgendwann ist auch mal genug. Das ist schließlich kein 1000 Euro-Teil von xyz.


1) Ein 4-Klappenmodell mit mehr als 2.5m und über 30A Stromaufnahme ist kein Anfängermodell!

2) "Irgendwann ist auch mal genug."
Stimmt: wenn nämlich auf den Markt geworfene Modelle jenen Sicherheitsansprüchen genügen, die seit Jahrzehnten erprobt sind - wie zB leichtgängige Ruder zur Schonung der Servos und zur Verhinderung möglicher Versagen während des Fluges. Mit denkbaren Schäden an Personen und Gütern.
In der Luft kommen nämlich noch die gut untersuchten Luftkräfte dazu! Samt Servostromaufnahme.

3) Mit dem Modellpreis hat das wenig zu tun, denn die Schaumformen entsprechend zu konzipieren - also dünneres Scharnier- ist Preis-unabhängig.

4) Nicht alle Käufer lesen in Foren mit. Die bekanntgegebene Notwendigkeit des, leider unbefriedigenden, "Scharnier-Einreitens" ist denen gar nicht bekannt. Also hat das Produkt schlicht zu passen!
:w Rudy

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Dieser Beitrag wurde bereits 8 mal editiert, zuletzt von »rcFIA« (27. Januar 2010, 09:36)


Wimmi

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129

Mittwoch, 27. Januar 2010, 09:33

Ok Rudy,

mit deinem letzten Posting habe ich deine Motivation verstanden und *muss* dir zustimmen. Nicht das mir das schwer fällt, denn du verweist auf Sicherheitsaspekte die nachvollziehbar sind.
Als Fallstricke für Anfänger erweisen sich die RTF "Baukästen" immer. Kein Hersteller wird von sich aus einen Beipackzettel einpacken auf dem steht wie umfangreich vorher noch die Gängigkeit der Ruder bzw. die Langlebigkeit des gesamten Fliegers erhöht werden kann. Der Anfänger ist auch mehr am ModellFLIEGEN interessiert, nicht am ModellBAU. Und mit jedem Absturz verdient der Hersteller natürlich auch (soll kein Vorwurf sein, sondern die bloße Tatsache darstellen, dass es für Ersatzteile einen großen Markt gibt, denn "runter kommen sie alle").
Als Anfängerfliegerle ist der Arcus Sport ungeeignet? Wenn es sich um einen vollkommen unerfahrenen Anfänger handelt und er selber noch den "Aufbau" und Programmierung vornehmen muss, dann ja.

Bleiben wir bei dem Thema Ruderscharniere gängig machen. Ein etwas abgewandeltes Vorgehen zu deinem "Durchschneiden der Scharniermitte mit anschließender Verschweißung der Enden" nehme ich eigentlich immer so vor: ich perforiere das Scharnier, und zwar mit einem heißen Cutter-Messer mit ca. 1cm Klingenhöhe. Vorher zeichne ich mir die Perforationsstellen mittels Lineal und Folienstift an, dann die Klinge erhitzen und möglichst genau durch die markierte Stelle am Scharnier stoßen. Schön vorsichtig, sonst werden die Perforationsschlitze wegen der Hitze größer als gewünscht. Man muss abschätzen, wieviele Perforationsschlitze eingeschmolzen werden müssen. Meist reichen einige wenige, genug "Fleisch" gerade am Anfang und Ende des Scharniers muss noch stehen bleiben.


VG

Wimmi
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Rudy F

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130

Mittwoch, 27. Januar 2010, 09:41

Na siehste,

also doch perforieren und korrigieren!

Deine Schlitzmethode höhrt sich auch gut (arbeitssparend) an und verschweißt die Schlitzkanten rechts und links der Klinge. Danke für den Tip!

Zitat

Meist reichen einige wenige, genug "Fleisch" gerade am Anfang und Ende des Scharniers muss noch stehen bleiben.
Und nicht zu vergessen, in Nähe des Ruderhebels ca. 10cm nicht zu perforieren!

Nachtrag, Lieferqualität:

Der Höhenruderwinkel zur Seitenruder war nicht 90°, Trotz Nacharbeitung des Sitzes für das leider herausstehende Servo.

Ein Textilklebeband auf einer Seite und zartes Drüberstreichen per Schraubenzieher-Rundschaft auf der anderen Seite genügt zur Korrektur.

Ein Querruder-Scharnier ganz außen leider etwa 5cm weit durchgerissen. Trotz der Superverpackung. Wurde daher schon so in die Schachtel gepackt.
:w Rudy

Postings Irrtum vorbehalten.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »rcFIA« (27. Januar 2010, 10:42)


131

Mittwoch, 27. Januar 2010, 23:29

Zitat

Und gerade wegen der Anfänger/Umsteiger sollten die Servos optimale Betriebsbedingungen samt Lebenszeit-Hoffnung des Modells ohne Servofehler-Absturz haben! Oder gibt es da andere Ansichten?


Rudy, nett dass Du das noch mal so schön betonst. Ich hatte schon meine Gründe dafür, dass ich in meinem Post auf den Anfang des Threats verwiesen habe...

Interessant allerdings finde ich, dass Dein Modell nach dem "Einreiten" noch immer zu steife Ruder hatte, meines definitiv nicht. Danach liefen bzw. laufen die Ruder prima.

Grüße

hans

Rudy F

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132

Donnerstag, 28. Januar 2010, 07:08

Guten Morgen Hans,

könnte sein, dass es verschiedene Schäumformen mit unterschiedlich starkem Scharnierbereich gibt. Ist ja auch seltsam, dass die beiden "Endleisten"-Bereiche auf den ersten Blick erkennbar unterschiedlich stark sind. Die Klappen der stärkeren "Endleistenhälfte" waren gefühlsmäßig auch wesentlich steifer. und sind es vor dem heutigen Perforieren noch immer.

Oder verschiedene Materialmengen vor dem Schäumen.
Dann wird die Scharnierzone natürlich auch unterschiedlich steif.

Das Modell dürfte aus einer aktuellen Lieferung stammen, da die Lieferbarkeitsampel beim Schweig. schon lange -bereits zum Bestellzeitpunkt und noch immer - auf rot ist, obwohl das Modell jetzt doch am 21.1. an mich gesendet wurde.
Dafür spricht auch das jetzt kürzere Röhrchen in der Seitenflosse, das man aber jetzt weil es tiefer ist nicht mehr so leicht umbördeln kann. Werde das mit etwas konischem zB Seitenschneiderspitze o.ä. drehend probieren, da es weniger Durchmesser als der Schaum hat. Oder mit PU-Kleber " verkleiden, weil ich bin mir nicht sicher ob sich das offensichtlich nicht mitgeschäumte Röhrchen nicht lockern würde. Wäre vermutlich gescheiter.

Natürlich hast Du vieles schon auf Seite 1 erwähnt, aber meine Postings mit einige gleich Findings beweisen, dass Du eben KEIN Montagsmodell bekommen hast, die "Unangenehmlichkeiten" also systembedingt sind. Aber eben lösbar sind.

Handlinginfo für alle Mitleser:

Den Höcker vor dem Klappenservo kann man bestens als Zusammenschiebehilfe verwenden ohne zu viel Fingerdruck auf das Profil ausüben zu müssen.
Die Kanten der Holzaufdoppler am Flügel werde ich für einen einfacheren Beginn des Zusammenschiebens noch etwas brechen.
:w Rudy

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Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »rcFIA« (28. Januar 2010, 07:37)


Rudy F

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133

Donnerstag, 28. Januar 2010, 13:59

Zur allgemeinen Erheiterung:

Die Superkleberreste an den Radkasten-Seitenwänden.

2mal kurz angedrückt und die dinger waren heraußen.

Man beachte: Keine Schaumreste auf den Kleberspuren!
»Rudy F« hat folgendes Bild angehängt:
  • Kleberreste.jpg
:w Rudy

Postings Irrtum vorbehalten.

Wimmi

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134

Donnerstag, 28. Januar 2010, 14:06

Da zeigst du mir nichts Neues! Das war bei mir auch so.

Die Holzteile etwas vom Seku befreien und anschleifen, kurz befeuchten, PU Kleber drauf und wieder rein damit. Dann klebt das Arcel bei der nächsten Entfernung garantiert an den Holzflächen :D

Bei mir sind links und rechts kleine Unterlegscheiben zwischen der Radnabe und dem Holz auf der Welle geschoben. Ist das bei dir auch? Ich meine, ich habe irgendwo gelesen bei einem Modell wäre das nicht der Fall gewesen.

Übrigens sind die Magnete in der Kabinenhaube und im Rumpf genauso "gut" geklebt.

VG

Wimmi
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Rudy F

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135

Donnerstag, 28. Januar 2010, 14:30

Pro Seite zwei abstandhaltende Beilagscheibchen sind auf der Achse.

Ich möchte eigentlich Dir nichts Neues sagen, wenn Du es eh schon kennst, sondern mitlesende Besitzer anregen, das zu prüfen.

1) gegen Verlust in der Luft,
2) gegen Untermangeln bei einer Sprunglandung und/oder im rauen Gelände mit möglicherweise anschließender hinterer Rumpfbeschädigung beim Darüberschleifen.
3) oder bei Ringelpitz mit einseitigem Rumpfausriss

Muss ja nicht sein.

Die Holz-Lagerplättchen der Magnete im Rumpf sind formschlüssig, nicht viel aber doch;
die Lager der Magnete in der Haube scheinen fest zu sein, sind aber nicht formschlüssig.

Danke für den Hinweis, Plättchen bekommen ein Sicherungs-Stifftchen.

Könnte aber sein, dass die Magnete ohnedies mehr in die Tiefe gehen, dann wäre eine Sicherung nicht notwendig. Aber was solls, ist eh kein Flugwetter.
:w Rudy

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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »rcFIA« (28. Januar 2010, 14:43)


Franke

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136

Donnerstag, 28. Januar 2010, 17:41

Hallo zusammen,

was ich bisher vom Arcus Sport gesehen und auch gelesen habe gefällt mir eigentlich sehr gut. Deshalb will ich ihn mir auch eigentlich Frühling / Sommer zulegen (ich glaube, dass habe ich schon mal erwähnt...)

Aus diesem Grund finde ich es sehr wichtig und auch interessant, welche "negativen Seiten" aus dem Baukasten heraus festzustellen sind :ok:

Generell ist ja jedes Modell einer ordentlichen Sichtprüfung vor dem Erstflug zu unterziehen, aber es ist doch sehr hilfreich, wenn man schon im Vorfeld die "Knackpunkte" kennt und besonders beachten kann !!!! ;)

Gruß, Michael
Modelle: REELY 5#4, Bell 47g v05, DX6i, ASW 15, Cessna 182 Skylane, Belt CP V2, T-Rex 450 Sport

Wimmi

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137

Donnerstag, 28. Januar 2010, 22:06

Zitat

Original von Franke
Aus diesem Grund finde ich es sehr wichtig und auch interessant, welche "negativen Seiten" aus dem Baukasten heraus festzustellen sind :ok:


Warte erst mal, bis wieder Flugwetter ist. Dann gibt es mit Sicherheit auch Berichte zum Flugverhalten, Optimierungen, weitere Kritik etc.

Und das alles vom Anfang bis zum Ende, also von "raus aus dem Baukasten" bis hin zu "wieder im Baukastenzustand angekommen". :D

Ich habe momentan einen kleinen Krieg mit mir selber auszufechten. Und zwar will ich ein 2.4 GHz System im Arcus Sport einbauen. Ich bin mir aber nicht über die Position und Anbringung der Antennen so sicher. Angedacht habe ich, den Empfänger unter das Akkubrett oder aber tiefer im Rumpf zu platzieren. Aber die Antennen? Herausführen oder im Rumpf verlegen? Wie habt ihr das gelöst? Ich bin eigentlich immer für eine Verlegung außerhalb des Rumpfes...

VG

Wimmi
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Rudy F

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138

Freitag, 29. Januar 2010, 06:24

Guten Morgen,

Bei mir kommt der Jeti 8-Kanal wegen der Rückmeldung hinein. Und wegen der universellen Programmierbarkeit der mc22.

Die wirksamen Antennenspitzen sollen:
- möglichst weit auseinandender und nicht in Nähe von Metall sein,
-die Spitzen etwa einen rechten Winkel zueinander bilden,
-der Biegeradius des abgeschirmten Drahtes nicht kleiner als 3cm sein.
-ob innen oder außen ist ziemlich egal, weil wenn außen hat man zwar in einigen Flugzuständen eine direkte "Sicht" zum Sender, in der entgegengesetzen dafür doppelt soviele dazwischen.
-bei einem normalerweise oben fliegenden Modell bietet sich elektrisch gesehen etwas in Rumpf-Unterseitennähe an.

Aus all dem folgt für mich: eine Antenne werde ich nach hinten unter den Flügel in einem neuen Kanälchen Schräg nach unten verlegen. Und auch etwas seitlich schräg, quasi von einer Seite zur anderen soweit es sich halt mit dem Bohrenausgeht, um nicht genau in der Längsrichtung des Rumpfrohres zu sein. Lange Stahl-Bohrdrähte - für ander Zwecke - habe ich ohnedies.

Stahl-Bohrdraht: Spitze von 2 Seiten flach anschärfen und dann die Schmalseiten auf Spitze schleifen.

Die zweite weiß ich noch nicht genau.

Nachtrag: Habe gestern die Drehrichtung der Motorwelle ohne Prop geprüft: Mit der Futaba T7 läuft sie richtig, also muss ich bei Graupner das Gasservo im Sender reversieren. Der Regler fährt auch mit wenig Gas ziemlich scharf an, hoffentlich hält das die Propellermechanik aus. Zum Aufklappen vor dem Flugstart soll die Rumpfspitze nach der Anleitung - eh klar für alte Adler - nach unten gehalten werden.
;) Das dürfte wohl einer der Gründe der Empfehlung für einen Starthelfer bei dem dicken Rumpf sein ...
:w Rudy

Postings Irrtum vorbehalten.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »rcFIA« (29. Januar 2010, 07:11)


139

Freitag, 29. Januar 2010, 08:44

Hallo zusammen

also habe jetzt immer mit Interesse die Berichte hier über den Arcus Sport gelesen. Und schlussendlich habe ich es "auch getan" und mir letzte Woche
einen gekauft. Gut ich bin immer noch am Aufbau und lackieren. Durch die vielen Tipps zu diesem Thema habe ich mir auch alles schön ausgedruckt und wollte auch alles "schön richtig" machen. Aber nun muss ich auch einmal zur Verteidigung von Robbe etwas positivies berichten:

-wie hier schon oft erwähnt scheint das Rad nicht richtig eingeleimt zu sein. Ich
habe verzweifelt versucht das Ding rauszukriegen :shake: keine Chance also
bei mir hält das Rad bis jetzt bombenfest. :ok:

-auch das Höhenleitwerk sitzt von Anfang im rechten Winkel zur Seite :ok:

Also bis jetzt sieht das Ding gar nicht so schlecht aus. Klar ich bin immer noch am lackieren und noch nicht fertig und z.B. die weissen Klebebänder (Servo etc.)
sind nicht gerade der Hammer, aber für diesen Preis muss man auch
gewisse Kompromisse eingehen.

Was mir zur Zeit generell viel mehr zu schaffen macht, ist die Lackierung der Schaumwaffeln. Primeren, lackieren und dann muss man mit "was auch immer" die lackierte Fläche abdecken um einen anderen Farbton auzubringen und beim entferen der Abdeckung kommt dann auch gleich die Farbe wieder mit runter.... :angry: das ist echt mühsam .

so nun hoffe ich doch, dass es wieder einmal etwas wärmer wird, damit
ich den Bau (lackieren) fertig machen kann und endlich mal zu Erstflug
antreten kann.

es Grüssle und weiterhin viel Spass :w

140

Freitag, 29. Januar 2010, 09:38

Zitat

Original von rcFIA
Guten Morgen,



Die zweite weiß ich noch nicht genau.

Nachtrag: Habe gestern die Drehrichtung der Motorwelle ohne Prop geprüft: Mit der Futaba T7 läuft sie richtig, also muss ich bei Graupner das Gasservo im Sender reversieren. Der Regler fährt auch mit wenig Gas ziemlich scharf an, hoffentlich hält das die Propellermechanik aus. Zum Aufklappen vor dem Flugstart soll die Rumpfspitze nach der Anleitung - eh klar für alte Adler - nach unten gehalten werden.
;) Das dürfte wohl einer der Gründe der Empfehlung für einen Starthelfer bei dem dicken Rumpf sein ...


Hi,
was für ein "Gasservo" willst Du reversieren? Bei BL-Motoren wird die Drehrichtungsänderung durch Umstecken von 2 der 3 Pole zwischen Motor und Regler erreicht. Wenn Du das "Gasservo" im Sender reversierst, hasst Du Vollgas am Knüppel unten und Motor aus oben. Was den Regler betrifft, die meisten Regler lassen sich programmieren: Timing, Sanftanlauf, Abschaltverhalten usw. Wie das bei Deinem Regler geht, müsste irgendwo in einer Anleitung stehen. Für meine Turnigy-Regler habe ich eine Programmier-Card, geht ganz easy damit :D

Siggi
-div. Helis, Nuris und Segler
-DX7, DX5e
-CBF 500 A
-VOX AC 30
-Framus Diablo Pro
-Fender Strat

...man hört nicht auf zu spielen, weil man alt wird. Man wird alt, weil man aufhört zu spielen. :D