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Mittwoch, 28. Oktober 2009, 14:55

Baubericht Riser 100 Elektrisch

Hi,

heute ist der Baukasten für den Riser 100 endlich angekommen. Die erste Kontrolle ergab: Alle Teile vorhanden. Qualität sieht gut aus. Etwas Vorsicht ist mit einigen sehr filigranen Leisten geboten. Da sind z.B. Balsaleisten 915mmx6,5mmx1,5mm im Baukasten. Noch ist aber alles heil ;-)

Die deutsche Bauanleitung empfiehlt bei einigen Teilen - Gewindestangen und Schrauben - den Austausch gegen entsprechende Teile mit europäischem Gewinde. :-( Hätten die von Kavan auch gleich beilegen oder wenigstens als Komplettpack zusätzlich anbieten können.

Im Einzelnen sind das folgende Teile:

Für den Hochstarthaken:
1 Einschlagmuttern M3
1 Mutter M3
1 Gewindestange 200 mm mit Gewinde M3
Brauch' ich nicht, da ich ja eine Elektroversion baue.

Für die Haubenbefestigung:
1 Einschlagmuttern M3
1 Nylonschraube 25xM3
Laß' ich original. Geht eh nie kaputt...

Für die Anlenkung von Höhen- und Seitenruder:
2 Nylongabelköpfe mit M2-Gewinde
4 Gewindestangen 250 mm mit Gewinde M2
Werde ich original lassen - die Teile gehen eh nie kaputt und wenn, sind sie nachträglich einfach austauschbar.

4 Nylonschrauben 25xM5 für die Flächenbefestigung
Die werde ich dann wohl noch irgendwo kaufen müssen, denn die können ja gerne mal reißen oder verloren gehen.

Die Anleitung ist übrigens reich bebildert (Graustufenbilder) und kann bei Sig angesehen werden:
http://www.kavanrc.de/instructions/sigrc62riser100.pdf
Eine deutsche Übersetzung ohne Bilder und mit kleinen Fehlern ist zusätzlich beigelegt. Der Bauplan (2 Blätter) ist natürlich nur in englisch beschriftet. Das sollte aber auch für Leute die kein englisch können kein wirkliches Problem darstellen.

Bei der Flächenbefestigung hat man zwei Möglichkeiten: "Klassisch" mit Gummiringen oder halt mit den 4 Nylonschrauben. Wenn man letztere Variante verwendet, dann soll man mit einem Gewindeschneider ein Gewinde in die entsprechenden Gegenstücke im Rumpf schneiden. Ich denke, dass sollte auch ohne Gewindeschneider mit einer einfachen M5-Schraube gehen. Derzeit überlege ich noch, ob ich da nicht doch lieber Einschlagmuttern M5 als Gegenlager verwenden soll. So ein Gewinde direkt im Holz funktioniert zwar - kann aber halt bei einem Crash auch gerne mal ausreißen. Selbst wenn man - wie empfohlen - das Gewinde mit Sekundenkleber härtet. Naja. Irgendwann komme ich sicher mal wieder bei der nächsten Conrad-Filiale vorbei und die sollten sowohl die Schrauben als auch die Muttern haben. Hat ja noch Zeit bis Rumpf und Flächen fertig sind.

Auf jeden Fall bin ich sehr angetan von dem Baukasten. Sehr kompletter Lieferumfang (man bräuchte für die Seglerversion nur noch Werkzeug, Kleber und Bespannung). Die Balsateile muss man übrigens noch selbst aussägen oder ausschneiden. Die Sperrholzteile sind bereits ausgestanzt. Ansonsten enthält der Kasten jede Menge Leisten (Kiefer+Balsa), ein Balsabrett für die Beplankung der Mittelfläche, einige Balsablöcke und kleine Brettchen (Verkastung des Flächenholms) und die Kleinteile (Ruderhörner sind auch dabei).

Auf jeden Fall richtig 'was zu bauen - was ja genau das ist, was ich wollte.

Ciao, Udo

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Donnerstag, 29. Oktober 2009, 02:22

Hi!

So - nach genauerer Durchsicht des Baukasteninhalts muss ich mein Urteil bzgl. der Qualität doch etwas revidieren. Einige der beiliegenden Leisten sind ziemlich krumm. Besonders ärgerlich ist das bei einer der Nasenleisten. Eine von den Nasenleisten für die inneren Flügel hat eine ziemliche Wellenform. Wenn ich eine Seite auf das Baubrett halte, dann schwingt sich die andere Seite bis zu 2 cm in die Luft. Das ist extrem ärgerlich. Was nun? Ersatz beschaffen wird schwierig. 1/4 Zoll Rundstäbe sind in Deutschland wohl nirgendwo erhältlich... 6,35 mm... Eventuell ginge ein 6,5 mm Rundstab - aber sowas gibt es auch nirgends :-( Ich werde den Stab also trotzdem verwenden müssen. Wird schon irgendwie gehen. Scheint eh Pappelholz zu sein und ist daher recht biegsam.

Ansonsten habe ich heute angefangen die Teile für den Rumpf zunächst lose zusammenzusetzen. Die Passform ist akzeptabel. Es braucht aber relativ viel Kraft um die Seitenteile nahtlos an Boden und Deckel zu bekommen. Beim Versuch das gemäß Bauanleitung mit Gummiringen zu schaffen sind mir die Gummiringe ausgegangen -> Einkaufsliste für morgen...

Die Rumpfseitenteile habe ich etwas gekürzt. Allerdings weniger als in der Bauanleitung zur Elektro-Umrüstung vorgesehen ist. Der geplante Brushless-Antrieb ist deutlich leichter als die vom Hersteller vorgesehene Motorisierung - daher könnte sich die längere Nase bei der Einstellung des Schwerpunktes bewähren. Eigentlich wollte ich die Nase ja sogar verlängern um den Schwerpunkt sicher erreichen zu können. Da die Nase aber eh relativ lang ist, hoffe ich, dass es auch so funktionieren wird.

Den Motorsturz habe ich auf 6 ° eingestellt und die Rumpfseitenteile entsprechend abgesägt. Die rechte Rumpfseite ist dabei gut 1 mm kürzer um einen Motorzug nach rechts zu erreichen. Beide Werte entsprechen den Angaben in der Anleitung zum Elektro-Umrüstsatz.

Es zeichnet sich jetzt schon ab, dass der Platz für den Motor recht eng bemessen ist. Zum Glück ist der von mir geplante Motor etwas kleiner als der vom Hersteller vorgesehene Speed 700 Turbo (35 mm vs. 42,5 mm). Dafür müssen bei mir halt noch die Kabel am Motor vorbei. Notfalls bleibt mir immer noch die Möglichkeit den Motor mit der Rückseite an den Motorspant zu schrauben und eine passende Motorhaube zu basteln. Das ist auch meine Option falls der Schwerpunkt zu weit hinten liegen sollte.

Verleimen werde ich den Rumpf wohl noch nicht, weil mein Motor erst heute in Hong Kong abgeschickt wurde. Wenn das Paket glatt durch den Zoll kommt, dann habe ich ihn in einer Woche. Wenn nicht, kann es auch noch 3 Wochen dauern :-( Ohne Motor weiß ich aber nicht, ob der Motorspant vom Elektro-Kit zu den Bohrungen passt. Oder Weiß jemand zufällig welche Abstände die Schraublöcher beim Befestigungskreuz vom Turnigy TR 38-48-B 900kv haben? Für eine Maßskizze wäre ich dankbar.

Wenn ich in den nächsten Tagen Zeit finde weiter zu basteln, dann werde ich wohl mit dem Leitwerk beginnen. Das ist ein sehr unkritisches Teil und klein genug um es während der restlichen Bauphase problemlos irgendwo zu verstauen. Im Moment überlege ich noch, ob ich das Höhenleitwerk abnehmbar bauen soll - und wenn ja: Wie mache ich das? Mit montiertem Höhenleitwerk nimmt so ein Rumpf einfach zu viel Platz weg.

Ciao, Udo

3

Freitag, 30. Oktober 2009, 13:32

Hi,

ich habe jetzt ernsthaft mit dem Bausatz angefangen. Als erstes Teil habe ich mich dem Seitenruder gewidmet. Das schien mir das einfachste Teil für den Anfang zu sein. Dazu habe ich den entsprechenden Teil des Bauplans ausgeschnitten und auf mein Baubrett gepinnt.

Einige Balsateile (die Eckverstärkungen) sind auf einem Brettchen vorgedruckt und müssen zunächst ausgeschnitten werden, was ich mit einer Laubsäge gemacht habe.

Begonnen wird mit den dickeren Leisten die man mit Nadeln auf dem Baubrett fixiert. Dann passt man die Eckstücke ein, schneidet die dünneren Leisten zu und schleift sie zurecht, so dass sie satt - aber ohne unter Spannung zu stehen - an die vorgesehenen Positionen passen.

Anschließend wird das gesamte Teil verschliffen. Der Aufdruck auf den Ecken muss dabei laut Anleitung verschwinden. Sämtliche Außenkanten soll man rund schleifen. Ich habe damit bereits angefangen, werde aber die im Bild markierte Seite nicht verrunden.

Ciao, Udo
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4

Freitag, 30. Oktober 2009, 13:34

Als nächstes habe ich dann mit dem Höhenleitwerk begonnen. Der Bau geht genauso wie bei der Seitenflosse.

Als Kleber habe ich bei den Leitwerken Sekundenkleber (Cyanacrylat) verwendet. Die Anleitung schläg mittelflüssigen Kleber vor. Ich verwende aber dünnflüssigen Kleber, weil der meiner Meinung nach besser in die Ritzen fließt.

Ciao, Udo
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migru

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5

Freitag, 30. Oktober 2009, 19:04

Hallo Udo,

lange und vor allem schmale/dünne leisten sind oft krumm und lässt sich bei der Herstellung kaum vermeiden. Ist aber nicht so tragisch, wenn du die krumme Leiste nicht so einklebst, dass es z.B. die Flügelspitze nach oben oder unten zieht.

Du wirst möglicherweise noch das eine oder andere Teil finden, welches nicht optimal passt. Aber der Riser wird, wenn du dir beim Bau etwas Mühe gibst, super fliegen :ok:
Gruß
Michael

6

Freitag, 30. Oktober 2009, 23:37

Jo - das wird schon.

Ein Problem ist noch aufgetaucht. Die schmalen Leisten für die Leitwerke sind etwas knapp bemessen. Ungeplant gebaut - so wie ich das gemacht habt - fehlen am Ende 2 cm - dafür hat man 2 Stücke mit je ca. 4-5 cm übrig...
Wer den Vogel auch baut: Die Verwendung der Leisten gut planen!

Das Leitwerk werde ich übrigens abnehmbar machen, damit sich der Riser besser verstauen lässt. Im Moment überlege ich dazu das Seiten- und Höhenleitwerk auch nicht miteinander verleimen, sondern einzeln lassen. Vermutlich werde ich dann die Auflage für das Höhenleitwerk verbreitern und beim Seitenleitwerk ebenfalls seitliche Abstützungen anbringen müssen, damit das ganze im Flug einigermaßen stabil ist. Die Verschraubung werde ich von unten durch den Rumpf mit 1 oder 2 Nylonschrauben machen. Wie genau ich das realisiere - darüber denke ich gerade noch nach. Allzu schwer werden soll es ja nach Möglichkeit nicht. Jedes Gramm im Heck erschwert später sicherlich die korrekte Einstellung des Schwerpunktes.

Ciao, Udo

migru

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7

Samstag, 31. Oktober 2009, 19:26

Da fällt mir noch was ein. Ich hatte damals beim Riser nachträglich (und beim Paragon direkt beim Bau) das Seitenruder unten etwa 30 Grad abgeschrägt. Mit dem Riser ist es mir ein paar mal passiert, dass der Rumpf bei der Landung etwas seitlich weggerutscht ist. Das ging jedesmal aufs Seitenruder und hat mich letztendlich ein Getriebe für's Seitenruderservo gekostet. Nach dem Abschrägen ist das nicht mehr passiert und hat sich auch nicht negativ auf die Ruderwirksamkeit ausgewirkt.
Denk mal drüber nach.

Und noch was: bau auf jedenfall Bremsklappen ein! Wenn du mal in kräftige Thermik kommst, kriegste den Riser nur schwer wieder runter :D
Gruß
Michael

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8

Samstag, 31. Oktober 2009, 20:29

Hi,

Bremsklappen sind eh geplant. So wie vorgesehen, aber mit je einem 9g-Servo in den Flächen direkt angelenkt. Das Fadenspiel spare ich mir *g*

Für das Heck habe ich an einen Sporn gedacht um das Seitenleitwerk zu schützen. Vielleicht leime ich dazu einfach nur einen Balsaklotz unter das Heck. Oder ich nehme einen Stahldraht, der dann unter der Seitenflosse läuft. Muss ich mal schauen.

Für's Abschrägen ist es eh zu spät - die Seitenflosse ist ja schon fertig.

Heute habe ich mit dem Rumpf angefangen. Unterteil und Seitenteile habe ich schon mal zusammengeklebt. Alles hinter dem letzten Spant ist noch lose - da muss ich noch meine Heckverbreiterung reinbasteln. Die wird aus einem Brettchen bestehen, welches gerade trocknet: Pappelsperrhol, Balsa, Pappelsperrholz-Sandwich. Das wird an den Seiten schräg zugeschliffen und gibt den Deckel für das Heck. Wird dann zwischen die Seitenteile geklebt. Hinten kommt ein passend zugeschliffener Balsaklotz rein, damit ich das Rumpfende rund schleifen kann. Das Heck wird bei dieser Konstruktion dreieckig. Oben wird es knapp 2 cm breit sein, unten läuft es spitz zu. Wenn ich soweit bin, gibt es dazu Fotos.

Ciao, Udo

migru

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9

Sonntag, 1. November 2009, 08:52

Wenn du das Seitenruder nicht mehr ändern willst, würde ich eher einen Stahldraht (Federstahl) als einen Balsaklotz nehmen. Der Stahldraht hält den Riser bei der Landung vielleicht etwas 'in der Spur' und verhindert ein seitliches wegrutschen.
Gruß
Michael

10

Dienstag, 3. November 2009, 12:35

Hi,

den Rumpf habe ich jetzt soweit fertig. Bis auf den Rumpfdeckel (den leime ich erst fest, wenn ich die Bowdenzüge drin habe) und das Heck.

Die Passform der Rumpfteile ist mäßig. Insbesondere die Übergänge zwischen Rumpfboden und Seitenteilen sind nicht perfekt. Da hätte ich vor dem Zusammenbau wohl noch fleißig schleifen müssen, damit es wirklich gut passt. Hab' ich aber nicht :-( Jetzt werde ich den Rumpf innen wohl an den Kanten mit dünnen, schmalen Balsastreifen verstärken, damit die Verbindung zwischen den Rumpfteilen besser wird.

Ciao, Udo
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Dienstag, 3. November 2009, 12:36

Das Heck läuft eigentlich spitz zu - so wie auf diesem Foto erkennbar.

Man erkennt auf dem Foto auch den hintersten Spant, der völlig anders aussieht als auf dem Bauplan. "Eigentlich" sollte er oben eckig sein. Da waren die Stanzwerkzeuge beim Hersteller wohl etwas anders als geplant...
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Dienstag, 3. November 2009, 12:38

Da ich aber für das abnehmbare Leitwerk eine größere Auflagefläche brauche, habe ich dieses Füllstück gebastelt. Eine 5 mm Balsaplatte zwischen 2 Lagen Pappelsperrholz als Basis. Vorne eine Holzleiste als Stütze und zur Vergrößerung der Klebefläche mit dem Rumpf. Hinten ein paar Balsareste dreieckig zugeschliffen.
Die Schraubverbindung wird verdeckt von unten durch den Rumpf gehen. Der Schraubenkopf (Nylonschraube) liegt dabei unten auf dem "Brett" des Füllteils auf. Das ist leider nötig, weil ich keine Nylonschrauben M4 oder kleiner gefunden habe die lang genug sind um komplett durch das Rumpfheck und die Leitwerke zu gehen.
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  • fuellteil_heck.jpg

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Dienstag, 3. November 2009, 12:42

So ähnlich wird das dann aussehen. Hier noch ungeklebt. Ich werde das Teil mit Epoxy einkleben, da das zuschleifen von Hand keine 100% ebenen Flächen ergibt und Sekundenkleber oder Holzleim mir da zu unsicher sind. Immerhin müssen diese Klebestellen das komplette Leitwerk in allen Flug- und Landephasen halten.
Durch die Speizung der Oberkante des Hecks verringert sich der Anstellwinkel des Höhenleitwerks um ca. 1°!!! Ich werde daher die gesamte Auflage abschleifen müssen (vorne ca. 0,8 mm weniger), damit die EWD wieder stimmt.

Ciao, Udo
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Dienstag, 3. November 2009, 12:48

Mittlerweile habe ich mit den Tragflächen begonnen. Alle Rippen aus den Brettchen gelöst und gewogen. Extreme Unterschiede festgestellt: Das Gewicht der Rippen für die Mittelteile der Flächen wiegen zwischen 1,2 g und 3,7 g!!!

Ich hab' die dann erst mal sortiert. Die schwersten Rippen kommen in die Mitte - die leichteren nach außen. Ich habe mir jetzt zwei Rippensätze zusammensortiert die ungefähr gleich viel wiegen - für die beiden Flächenhälften. Kostet kaum Aufwand und ist ein kleiner Schritt in Richtung gleich schwere Flächenhälften.

Ciao, Udo

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Sonntag, 8. November 2009, 20:35

Hi,

der Bau der Tragflächen schreitet voran. Die verbogene Nasenleiste habe ich nun doch verwendet - ging einigermaßen und eingebaut in die Fläche sieht man von dem Verzug nichts mehr.

Der Bau der Flächen ist sehr einfach. Wobei ich bisher nur von den Flächenmittelteilen reden kann *g* Da ich zur Verklebung Ponal Express verwende, dauert der Bau aber seine Zeit. Die Verkastung am Holm ist etwas ungewöhnlich. Mal auf beiden Seiten, mal nur auf einer Seite (mal vorne, mal hinten) - was aber durchaus seinen Sinn hat, damit die Verkastung z.B. den Störklappen oder der Sperrholzverstärkung am Knick zu den Außenflügeln nicht in die Quere kommt.

Bevor ich die Außenflächen baue, möchte ich die Anlenkung für die Störklappen basteln. Da tue ich mich derzeit noch etwas schwer. Die vom Hersteller vorgesehene Variante über Fäden bei der die Klappen "von selbst" (Schwerkraft) geschlossen bleiben und über Zugfäden aufgeklappt werden gefällt mir überhaupt nicht. Stattdessen sollen 2 9-Gramm-Servos in die Flächen. Nur wie ich diese befestige (so, dass man sie ggf. bei Defekten auch mal wieder austauschen kann) weiß ich noch nicht. Vorschläge sind da sehr willkommen. Sollte halt (gewichtsmäßig) leicht werden.

Die Bauanleitung zum Bau der Tragflächen ist übrigens etwas tricky... Es gibt einige Bauschritte, die abhängig von der gewünschten Art der Flächenbefestigung (Schrauben oder Gummiringe) und den Störklappen (mit/ohne) sind. Das hat dann in der Bauanleitung teilweise nach(!!!) der Beschreibung einiger Bauabschnitte den Hinweis:

Zitat

!Achtung! Wenn Sie..., dann dürfen Sie die vorgenannten Bauschritte NICHT durchführen!


Also immer etwas weiter lesen als man gerade baut, sonst tappt man schnell in eine Falle.

In der deutschen Übersetzung findet sich auch wieder mal eine sehr unklare Stelle die mich etwas zum Grübeln brachte, bis ich mir der englischen Originaltext durchgelesen habe:

Zum einharzen der Flächenverbindung soll man die Flächen zusammenstecken und das Mittelteil (welches???) auf dem Baubrett beschweren. Dann soll sich das Flächenende außen 38 mm über dem Baubrett befinden. Passt nur nicht... Das "Geheimnis": Man muss die Fläche am Mittelknick beschweren und dann müssen sich beide Enden der Mittelfläche jeweils 38 mm über dem Baubrett befinden (geeignet unterstützen).

Ciao, Udo

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Mittwoch, 18. November 2009, 11:10

Hi,

heute ist endlich der Motor angekommen. Musste den selbst beim Zoll abholen :-(

35 mm Durchmesser sind doch ganz schön viel... Wird ganz hübsch eng in der Rumpfspitze. Jetzt überlege ich: Bei dem Motor ist ein Luftschraubenmitnehmer dabei der auf das Gehäuse geschraubt wird. Wenn ich den nutze, dann wird der Motor mit einem Alu-Kreuz hinten am Motorspant befestigt. Dann hat man keine Probleme mit den Kabeln, da die nicht an der drehenden Glocke vorbei müssen.
Wenn ich das nutzen will, dann müsste ich die Schnauze vom Riser noch etwas kürzen und für den Motor eine komplette Verkleidung selbst basteln. Oder ich setze einen eigenen Motorspant tief in die Rumpfspitze ein... Oder ich baue den Motor so ein wie geplant, schraube ihn also einfach hinter den Motorspant - "klassisch" halt. Dann sind die Kabel allerdings sehr, sehr kurz. Ich müsste dann Kabinenhaube bis zur Rumpfspitze laufen lassen, damit man die Verbindung Motor/Regler noch herstellen bzw. trennen kann.

Zwischenzeitlich habe ich die Flächen im Rohbau fast fertig. Schauen ganz gut aus. Nur mit der Anlenkung der Bremsklappen habe ich Probleme. So richtig zuverlässig klappt das noch nicht. Auch hier: Noch Optimierungsbedarf...

Ciao, Udo

migru

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17

Mittwoch, 18. November 2009, 15:32

Hallo Udo,

wie hast du die Bremsklappenanlenkung vorgesehen und wo genau hast du ein Problem? Mach mal ein Bild vom Bereich der Bremsklappe.
Gruß
Michael

18

Mittwoch, 18. November 2009, 23:46

Hi,

Bild kann ich morgen vormittag machen, wenn ich die Zeit finde.

Ich will die Klappen mit zwei Flächenservos anlenken. Ursprünglich wollte ich die Servohebel bei geschlossener Klappe senkrecht nach unten stehen haben bzw. parallel zur Anlenkung. Das sollte garantieren, dass die Servos die Klappe nicht "zuhalten" müssen. Da dabei aber nur relativ kleine Servoarme in die Flächen passen, habe ich damit nur relativ kleine Ausschläge erreicht. Es sei denn, ich lenke die Klappen sehr nah am Drehgelenk an. Das hatte aber zur Folge, dass das geringste Spiel in der Anlenkung die Klappen gleich um 1-2 mm bewegen kann. Zuverlässiges, "profiltreues" Schließen ist damit nicht möglich :-(

Jetzt werde ich wohl versuchen einen längeren Servohebel zu verwenden der dann in geschlossener Stellung halt nach hinten zeigt und die Klappen auch entsprechend weiter hinten anlenkt. Damit wird es wohl funktionieren.

Ist halt alles eine ziemlich fummelig, da ich sowas ja schon seit 20 Jahren nicht mehr gemacht habe *g* Aber darin liegt ja auch ein erheblicher Spaß am Modellbau: Lösungen suchen - optimieren - konstruieren - ausprobieren - (reparieren...)

Ciao, Udo

migru

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19

Donnerstag, 19. November 2009, 08:05

Ich hatte die Bremsklappen damals mit den Fäden angelenkt, was aber heute sicher nicht mehr zeitgemäß ist. So weit ich mich erinnern kann, hatte bereits eine Stellung von max 45 Grad genügt, um den Reiser wirksam zu bremsen und runterzuholen.
Im geschlossenen Zustand wirken keine bzw. vernachlässigbar geringe Kräfte auf das Servo. Da brauchst du dir keine Gedanken zu machen.
Gruß
Michael

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Donnerstag, 19. November 2009, 13:06

Jo - werde ich wohl jetzt so auch machen. Das Problem dabei:
Der Abstand zwischen Servoarm und Klappe ist sehr gering. Ich will aber auf jeden Fall eine lösbare Anlenkung haben, damit man bei Bedarf die Servos auch mal austauschen kann. Eigentlich wollte ich Kugelköpfe nehmen (die lagen hier noch so rum). Das wird aber wohl zu eng oder ich muss die Kugelpfannen an der Gewindeseite deutlich kürzen. Fotos schaffe ich heute nicht mehr - ich muss gleich arbeiten :-( Ich hab' das Thema Klappen aber jetzt erst mal nach hinten geschoben und arbeite an Rumpf und Leitwerk weiter.

Inzwischen habe ich die Rumpfnase bearbeitet (stundenlang geraspelt und geschliffen) um Platz für den Motor zu schaffen. Passt ganz gut. Weiß jemand, wie lang die Motorwelle sein muss, damit man eine Aeronaut Klappluftschraube 52 mm/0 Grad inkl. 50er Kunststoffspinner sicher befestigen kann?

Der Motor ist wirklich ein ganz schöner Trümmer. Turnigy TR 35-48-B 900kv. Sollte reichlich Powerpotential haben. Ich werde es zunächst mit einer 11x4 (28x10) Klappluftschraube versuchen. Weiß jemand, wo es die günstig gibt?
Am Besten bei einem Laden der auch Bügelfolie anbietet. Die will ich nämlich auch so langsam bestellen. Wobei ich mir noch nicht ganz klar bin, wie ich den Riser 100 farblich gestalte. Favorit ist im Moment:

Flächen vor dem Rumpf, Randbögen, innerstes Rippenfeld, Klappen: Cup-Gelb deckend.
Rest der Flächen: Dunkelblau transparent oder transluzent.
Dämpfungsflächen Leitwerke: Dunkelblau transparent/transluzent
Ruder: Cup-Gelb
Rumpf: Cupgelb. Rumpfspitze Dunkelblau - Restrumpf gelb - keilförmig nach vorne auslaufend.

Ciao, Udo
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  • Farbkonzept-blau-gelb.jpg