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Sonntag, 25. April 2010, 11:19

Graupner - Terry S

Hallo,

nachdem ich nach 15 Jahren wieder mit dem Modellflug angefangen habe, wurde mir der Terry S von Graupner empfohlen und verkauft (als Anfänger/Wiedereinsteiger).

Früher bin ich einen Segler (ohne Motor) mit 1,5 m Spannweite aus Epoxidharz geflogen und eine Cessna mit Verbrennermotor (aus Balsaholz).

So, wollten ihn letztes Wochenende ausprobieren - bei schwachem/mittlerem Wind nicht fliegbar, da sofort unsteuerbar verweht wurde. Landete unsaft auf der Schnauze/Flügel. Dem ist auch noch vorangegangen, dass die Plastikschraube (Flügel-Rumpf) abgebrochen ist. Gut kein Problem - Metallschrauben habe ich genug zuhause, die passten.

Dieses Wochenende dann neuer Versuch. Zuerst Handstart ohne Motor um Seglereigenschaft zu testen (von einem Wall, der ca 2m Hoch war - also Starthöhe ca 4m. ME kein Segler, da er mit Handstartgeschwindigkeit einfach absackt und auf die Schnaze fliegt (zu wenig Fluggeschwindigkeit).

So, dann halt mit Motor gestartet. ME ist der Speed 400 von Graupner schon relativ "schwach". Reagiert auch wesentlich langsamer als mein damaliger "Anfängersegler".

Nach 4 Starts dann das aus - normale Landung. Servos "zuckten" wie wild rum, Motor dito. Sender ein/aus - kein Signal mehr. Batterie war voll (Voltmeter), Spannung im Flieger vorhanden.

Ich denke, der Regler/Motor ist kaputt??

Was meint Ihr? Neuer Motor mit Regler kostet ja EUR 60,- also 20 weniger als der ARF Flieger wenn man das Set bei Graupner (Speed 400) kauft.

Gibts billigere Alternativen - ev. etwas stärkere Motorisierung? Besseren Anfängersegler? Bin vom Terry S nicht überzeugt. Für mich ist es eher ein Kompromiss aus Anfängermotorflieger, den man "aussegeln" lassen kann wenn er mal auf Geschwindigkeit ist. Thermikfliegen ist mE nicht wirklich möglich.

LG

Martin

JTR

RCLine User

Wohnort: Runway 1 NNW

Beruf: Schüler

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2

Montag, 3. Mai 2010, 21:03

Hallo war dein Vorgängersegler wirklich aus Epoxy? xD

Speed 400 ist halt veraltete Technik. Leg dir lieber einen Brushless Motor zu und einen passenden Lipoakku, dann kann, dass schon ganz anders zur Sache gehen.

Das du den Terry nicht einfach so werfen kannst ist klar! Der will auf jedenfall ein wenig auf "Zug" geflogen werden. Weiß das noch vom normalen Terry.

Was für eine Fernsteuerung und Empfänger hast du (wegen dem Zucken)?
Was für ein Akku wird verwendet?

MFG Julian
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FLX

RCLine User

Wohnort: Köln

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3

Montag, 3. Mai 2010, 23:56

RE: Graupner - Terry S

Hallo Martin,

Zitat

Original von mm4882
Gibts billigere Alternativen - ev. etwas stärkere Motorisierung? Besseren Anfängersegler?

"billig" willst Du sicherlich nicht, höchstens preiswert oder günstig.
Und da fällt mir der EasyGlider Electric (auch als 'Pro' erhältlich mit stärkerer Motorisierung).

Aber der EGE ist rund doppelt so groß wie der Terry...

Beste Grüße,
Felix

mudracer

RCLine User

Beruf: Kommunkationselektroniker

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4

Dienstag, 4. Mai 2010, 09:13

RE: Graupner - Terry S

Hallo Martin!

Ich kann mich Felix nur anschließen. Mein erstes Flächenmodell ist ein Easyglider Pro. Den gibt es als Baukasten (ohne Servos & Empfänger) für ca. 60 Euro oder als RR (ca. 100 Euro). Der kann als reiner Segler geflogen werden oder bekommt als "Starthilfe" einen BL-Antrieb in die Nase (Motorhalter liegt bei und wird immer montiert).
Der EG verzeiht einfach alles - ich habe ihn mit fehlerhafter Trimmung am Samstag bestimmt 10 Mal unsanft geeerdet (zumeist aus Höhen von 3m direkt auf die Nase). Na und - es ist nichts passiert! Der Spinner war etwas mit Schmutz bedeckt und die gesamte Nase ist leicht gestaucht (sieht man am Elapor). Innen ist die von mir gebastelte Antennenhalterung mit der zweiten Antenne abgebrochen, weil der Akku das dünne Plastikröhrchen (dünner Trinkhalm, ziemlich spröde) einfach zerschlagen hat.
Sonntag wurde der EG dann erst mal sauber getrimmt, nachdem ich zu Hause das Heckleitwerk noch mal abgebrochen und neu verklebt hatte. Die erste Klebung mit Seku war einfach nicht flächig, das gesamte Leitwerk war irgendwie "wacklig". Ich hab es dann mit 'ner Heißkleber-Wurst über die gesamte Länge geklebt, das sah wesentlich besser aus. Vor allem wurde der Flieger damit am Heck noch ein wenig schwerer - dadurch musste ich kein Gewicht (eh bloß 5g) ankleben.
Dann gab's am Sonntag 6 Alleinfüge mit Start durch einen Fluglehrer vom Verein (ich habe noch nie einen Fächen-Flieger gesteuert) und das Modell ist immer noch heile :D :D :D
Versuch es mit'm EG Pro oder EGE (alte Version mit Bürstenmotor im Paket), das Modell ist absolut anfängergeeignet und gutmütig. Wenn Du Spaß haben möchtest, setz 'nen 400W-BL mit Regler und 'ner 11*6 oder 12*6-Klappluftschraube ein - das Modell geht dann auch nach dem Start senkrecht bis zur Sichtgrenze. Wenn du ihn zu schnell machst - einfach Gas weg, der Segler ist nach 2 Sekunden wieder langsam und gutmütig. Den Eg kannst Du damit als reinen Segler betreiben oder als "richtigen" Elektro-Flieger, ganz nach deinen Wünschen.

Viele Grüße, Torsten
Lama 4 / 2,4 GHz
DF 36 V2 Brushless
Futaba FF-6 (T6EXP 2,4 GHz)

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »mudracer« (4. Mai 2010, 09:31)


jens-hemer

RCLine User

Wohnort: NRW / Hemer

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5

Mittwoch, 19. Mai 2010, 20:29

Kann mich meinen Vorredner nur anschliessen , Der easy glider ist echt klasse zu fliegen .

aber um mal zum Terry S zurück zu kommen . Kann mir jemand sagen wo ich ,mehr infos darüber herbekomme ?

Ich hab ihn mir jetzt bestellt über meinen Händler und muss ihn natürlich auch noch Ordentlich ausstatten . Umbau auf Querruder und Eine Motorisierung mit senkrechtem steigflug . Halt richtung Pylon flieger .


gruss jens
.....nutze die Zeit, und Fräse dir was :tongue:


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