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Stefan D.

RCLine Neu User

  • »Stefan D.« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Böblingen

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1

Dienstag, 4. Mai 2010, 09:41

Motorsegler SP & EWD, ein bisschen Theorie und Praxis

Hallo,

ich fliege erst seit Kurzem ein Motorsegler 2-Achs Anfängermodell (Parkzone Radian).
Das Modell fliegt eigentlich wunderbar. Geht gut in der Thermik, gleitet gut,
(für mich manchmal zu gut, brauch dann mehrere landeanflüge um in meiner unmittlbaren Nähe zu landen)
und eigentlich bin ich mit ganz zufrieden. Wenn nur dieser Anstechtest nicht wäre .... ;-)

Wenn ich den Anstechtest mache fliegt, der Segler sehr kurze und heftige Abfangbögen und ich muss
eingreifen, damit er wieder zur Ruhe kommt.
Der SP liegt ca. 3mm weiter hinten als die Herstellermpfehlung (63mm bei 200mm Profiltiefe)
EWD ist ziemlich groß, irgenwas zwischen 3 und 4 Grad (ist bei den biegsamen Schaumwaffeln etwas schwierig genau zu messen).


So und nun meine Fragen an die Experten:

Was hat es für Nachteile wenn ich die Einstellung einfach lasse wie sie ist?

Eigentlich fliegt der Segler ja ganz gut (außer beim Anstechtest) und die EWD zu ändern ist ein bischen schwierig,
weil eigentlich alles vorgegeben und nicht so leicht änderbar ist.


Oder

macht es Sinn den SP (weiter nach hinten) und die EWD (kleiner) so zu ändern dass der Segler größere und flachere
Abfangbögen fliegt und ich werde ein ganz "neues Fluggefühl" erlegen ;-)


So jetzt bin ich mal gespannt auf die Antworten ....

Stefan

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Stefan D.« (4. Mai 2010, 09:56)


relaxr

RCLine User

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2

Dienstag, 4. Mai 2010, 10:12

Evtl. hängt das Verhalten mit dem Flexen des Rumpfes und der Flächen zusammen. Die Schwerpunktangabe laut Hersteller ist an sich ok - bei ruhiger Luft sieht man leicht, ob er zu steil sinkt oder eben "pumpt", dann kann man Feinkorrigieren. ich sehe die Anstechmethode hier nicht als nötig an. Unsere Radianflieger trimmen ihre wie oben gesagt durch und dann fliegt sie traumhaft. Einer hat seine mit viel CFK-Stäben/Rohren "stabiler" gemacht, die flext fast gar nicht mehr und setzt sich auch richtig gut gegen Wind durch, da auch etwa 50-100gr schwerer. Klar die Gleitgeschwindigkeit wird dadurch höher. Die Radian ist m.E. DER Einsteigersegler schlechthin, da können EsayStar und Co "heimgehen".
markus
8)

aerostar

RCLine User

Wohnort: Rhoihesse

Beruf: Kunststoffing.

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3

Dienstag, 4. Mai 2010, 11:42

Moin Stefan,

ist schon OK so. Der Radian ist ein stabil fliegender Anfängersegler. Bei dieser Auslegung ist der Anstechtest nicht so aussagekräftig. Das Modell soll sich (anfängertauglich) früh aufrichten.
Den Abfangbogen muß man modellspezifisch interpretieren. Ein flotter Segler mit großem Geschwindigkeitsbereich darf nicht unterschneiden und soll sich weich abfangen. Das geht dann in Richtung beste Flugleistungen. Thermikschleicher oder eben Modelle wie der Radian werden und sollen keine hohe Sturzgeschwindigkeit aufbauen und früh abfangen. Kunstflugmodelle sollen neutral bis leicht aufrichtend getrimmt sein.

Ob Du mehr Leistung herauskitzeln kannst, indem Du den Radian in Richtung indifferent umbaust, kann ich nicht sagen. Vermutlich wird es etwas bringen, da das Hlw dann weniger Abtrieb und Widerstand erzeugt. Ich würde dann aber eher zu einem neuen Modell raten und den Radian zum gemütlichen Rumtingeln behalten.

Martin
:ansage: [SIZE=2]Failure is not an option! [/SIZE] It's basically included. :D

4

Dienstag, 4. Mai 2010, 16:09

Hallo,
habe den Thread leider zu spät gelesen :wall:
Habe eben eine Anfrage im Board gestartet, da sich hier aber einige mit dem Radian auskennen,
möchte ich mal kurz hier nachfragen welche Ruderausschläge für Höhe/Seite für einen Anfänger zu empfehlen sind, finde diese Angaben leider nicht in der Anleitung.
Nehme auch gerne Tips an zum Erstflug entgegen.....

Vielen Dank schonmal
LG Frank

eco8mech

RCLine User

Wohnort: Österreich, Weinviertel

Beruf: Techn. Angestellter im Ruhestand

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5

Dienstag, 4. Mai 2010, 17:03

RE: Motorsegler SP & EWD, ein bisschen Theorie und Praxis

Hallo!
Ich habe einen EPP-Flieger wo der Rumpf etwas durchgebogen war und dadurch eine EWD von 5 Grad ergab; der Flieger war unfliegbar!
Ich habe den Rumpf gerade gerichtet und mit einem Kohlestab stabilisiert worauf ich eine EWD von 1 Grad hatte und der Flieger (WildHawk) fliegt seitdem eigenstabil!
Eine EWD, mehr als 2 Grad erscheint mir zuviel!
:ok:
guten Flug und weiche Landung wünscht
eco8mech

Stefan D.

RCLine Neu User

  • »Stefan D.« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Böblingen

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6

Donnerstag, 6. Mai 2010, 10:47

RE: Motorsegler SP & EWD, ein bisschen Theorie und Praxis

Hallo,

vielen Dank für Eure Antworten!
Wie gesagt, de Radian fliegt ja eigentlich gut, eben nur nicht bein Anstechtest.
Und wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, dann ist der Anstechtest für die Art von Flieger nicht
wirklich wichtig (aussagekräftig?).

Ich werde mal ein bischen mit dem Schwerpunkt experimentieren, einfach so zum Ausprobieren und lernen.....

Wenn man den Radian ein bisschhen aufballasiert (Alu- oder Gewindwstange in den CFK Stab)
dann kan man noch bei erstaunlichen Windgeschwindigkeite fliegen:)

Gruß

Stefan