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Proxima

RCLine Neu User

  • »Proxima« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Österreich

Beruf: Gastgewerbe

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1

Dienstag, 31. August 2010, 19:29

Seglernase abschneiden

Hallo Modellbaukollegen
Möchte meinen 3m Segler auf Elektro umbauen. ==[]
Habe mich mit dem Thema Rumpfnase abschneiden aber noch nie beschäftigt.
Auf was ist zu achten. Seitenzug und Motorsturz ist mir klar aber muss man den Rumpf vorher irgendwie ausrichten ??? bzw. wie muss ich den Ausrichten.

Für jede Antwort wäre ich dankbar
Vielleicht hat einer von euch auch Fotos oder Links die mir weiterhelfen
mfg proxima

leomotion

RCLine User

Wohnort: schweiz

Beruf: schüler/ temp.MSW-aviation

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2

Dienstag, 31. August 2010, 20:02

hallo

kein problem! mach dir aus karton ne schablone (rundes loch, durchmesser etw. kleiner als spinnerdurchmesser) die befestigst du dann mit klebeband am rumpf. zug /sturz macht man pi mal daumen: lege den flügel waagerecht (dh. vorder und hinterkante auf einer linie waagerecht) hin und gib ca 1-2° sturz nach unten (lieber zuviel als zu wenig!, ca 1°seitenzug (oder weniger)
dann zeichnest du alles an (filzer) , sägst VON HAND!!! die nase ab, wobei du nicht zuviel abschneiden sollst! schleiffe die letzten mm mit einer ebenen platte ab (immer wieder spinner dranhalten zur kontrolle) dann fertigst du einen motorspannt aus 4mm- vielschichtsperrholz aus, den du dann in der mitte mit einem grossen loch fürs lagerschild vom motor und den löchern zum anschrauben versiehst. schraube nun den motor an den spannt, schiebe ihn von innen in den rumpf und montiere danach vorne als test den spinner. wenn er nicht perfekt sitzt, schleiffst du halt nochn bisschen... etwas zuviel geschliffen schadet nicht, muss aber nicht sein. dann nimmst du alles raus und schleifst/feilst die klebestellen im GFK ca 1/4mm ab. jetzt kannst du alles wieder in den rumpf stecken, bevor der spinner drauf kommt wird an 4 punkten mit stark eingedicktem harz punktuell geklebt. montiere nun den spinner bündig mit dem rumpf, fixiere alles mit klebeband, lass es aushärten... am schluss klebst du forgsältigst mit laminierharz nach (eingedickt mit tixotropiermittel oä, nicht microballoons, die werden spröde. (ohne motor drinn, sonst läuft noch was rein...)

ich hoffe geholfen zu haben... leo
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Heinz Stanek

RCLine User

Beruf: Steintechniker

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3

Mittwoch, 1. September 2010, 12:54

Hallo,

Leo hat das schon so weit richtig beschrieben.

Bessser statt des Kartons ein 3mm Sperrholz nehmen. Am besten ein quadratisches Stück , läßt sich besser justieren

Zum Fixieren des Motorspants nehme ich Sekundenkleber, dickflüssig, 3 Punkte setzen, fertig.

Gruß Heinz

leomotion

RCLine User

Wohnort: schweiz

Beruf: schüler/ temp.MSW-aviation

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4

Mittwoch, 1. September 2010, 17:48

1. ich meine natürlich keine wellpappe, sondern harten karton (4mm), der ist physisch gleich wie sperrholz. (aber billiger!)

2. ich hab ja nichts gegen verbesserungen, aber "Leo hat das schon so weit richtig beschrieben." grenzt an klugscheisserei.

3. dickflüssiger sekundenkleber ist ungeeignet, weil sich das cyanoacrylat nebelartig ausbreitet und die oberfläche behaftet und somit die haltekraft des epoxys verringert.

4. satz nr. 3 ist extra "klugscheissig" geschrieben, damit du verstehst, was ich meine...

...und das ganze ist 5. nich böse gemeint...

:ok: leo
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Heinz Stanek

RCLine User

Beruf: Steintechniker

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5

Donnerstag, 2. September 2010, 11:33

Hi Leo,

du bist mir vielleicht einer, aber was für einer ...............................................

Heinz

leomotion

RCLine User

Wohnort: schweiz

Beruf: schüler/ temp.MSW-aviation

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6

Donnerstag, 2. September 2010, 16:34

da kann / muss ich dir vermutlich zustimmen 8)
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7

Montag, 5. Oktober 2015, 09:41

Ovale Form des Rumpfes wird gern vergessen...

...Das macht aber nichts. Denn: Mann kann in die ovale Rumpföffnung nach Absägen der Rumpfspitze auch einen runden Motorspant hineinbekommen, weil der Rumpf ein wenig elastisch verformbar ist. Vorher sollte man grob nachmessen, ob der Innenumfang der ovalen Rumpföffnung so in etwa mit dem Umfang des Motorspantes übereinstimmt. Ab dann spricht aus meiner Sicht nichts dagegen, den Motorspant in den Rumpf zu klemmen und dann mit Epoxy zu verkleben. Wichtig ist sicher noch, die Rumpfinnenseite mit Alkohol zu putzen und etwas anzuschleifen, damit auch wirkklich das Epoxy hält. Und nicht vergessen: Spantdurchmesser + 2x Rumpfwandstärke = Spinnerdurchmesser. Habe ich beim letzten Flieger vergessen ;( . Naja, und vernünftige Kühlluft-Öffnungen am Spant sind natürlich auch nicht zu verachten, sonst bringt der Turbospinner nichts. Das gleiche gilt für anständige Abluftöffnungen am Rumpf.