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Spookymike

RCLine User

  • »Spookymike« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Oberbayern

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1

Donnerstag, 28. Oktober 2010, 21:32

Rudereinstellung Cularis

Komme nicht ganz mit der Anleitung der Cularis klar im Bezug auf die Ruderausschläge.

Da ich vorher nur provisorisch mit der MX12 ohne Klappen, Spoiler etc. geflogen bin möchte
ich nun die zahlreichen Mischfunktionen der DX8 nutzen um die Cularis zu fliegen "Wie es sich
für einen 4-Klappen-Segler gehört"

In der Anleitung steht unter "Querruder"

Nach oben: +20mm
nach unten: -10mm
"Flappanteil" ca +2/-2mm
Ich verstehe diesen Satz so:
Wenn ich die Querruder betätige müssen diese auf der einen Seite 20mm wie gewohnt bei normalem
Querruder nach oben und auf der Anderen Seite ganz klassisch die 10mm runtergehen.
Zudem Aber sollen sich die Beiden Klappen gleichsinnig wie die Querruder jeweils 2mm in die Selbe
richtung gehen.

Soweit klar, ist schon programmiert und funktioniert!

Schwieriger wird es mit meinem Verständniss bei
FLAP (Wölbklappe) wo steht:

Queranteil ca. +10mm
Nach oben (Speed/Kunstflug) ca. +3mm
Nach unten (Thermik) ca. -4mm
Flapzumischung ins Höhenruder ca. +/-1,5mm

Ich verstehe das So daß, egal ob ich die Flaps für "Speed/Kunstflug" oder für "Thermikflug"
schalte, und diese Flaps in die jeweilige Richtung gehen, die Querruder gehen immer 10mm nach Oben?
In welche Richtung ich wohl die Zumischung ins Höhenruder mischen muss, ist wohl zu erfliegen?

Bei Modellen, ohne eigene Flaps bewirkte ein nach oben gehen der Beiden Querruder bei mir immer
massiven Höhenverlust. Warum sollte es sich bei einem Segler mit 4 Klappen anders auswirken?
Grüße aus dem Schönen Bayrischen Oberland!

leomotion

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2

Freitag, 29. Oktober 2010, 13:15

1. flapanteil: richtig gemacht!
2. mit queranteil ist gemeint, wenn du zum bremsen die wölbklappen nach unten fährst, gehen die QR 10mm nach oben.
im normalflug sind aber alle klappen neutral! zum schnellfliegen (speed/akro) müssen die wk und die QR ein wenig (2-3mm) nach oben verwölbt werden. das vermindert den auftrieb minimal und verringert den luftwiderstand.
zum thermiksegeln müssen die QR und die WK ca 3-4mm nach unten verwölbt werden.
wenn du negativ verwölbst, sollte das flugzeug gerade beschläunigen. wieviel hr du beimischen musst, ist so minimal, dass du das mit der trimmung machen kanst. beim positiven verwölben brauchst du hingegen ca 1mm tieffenruder.
bei der bremsstellung (wk voll runter, QR 10mm hoch) brauchst du so ca 2mm tieffenruder. das würde ich auch hoch oben ausprobieren, danach musst du ev noch nachjustieren.

die bremse (butterfly) würde ich auf den gashebel legen. den motor (falls vorhanden) auf einen schalter. du brauchst ihn ja sowieso nur zm höhe machen.

wie die einzelnen funktionen bei der DX8 heissen, kann ich dir nicht sagen. ich habe die mc 24,22 und 19. wenn es dir hilft, wie die funktionen dort heissen, sag es!



lg leo
mein aktueller thread:
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Spookymike

RCLine User

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3

Sonntag, 31. Oktober 2010, 19:46

So, habe bei meiner DX8 das ganze folgendermaßen gelößt:
"Klappensystem"
Geber "FLAP"

Klappe Höhe
0 Norm -25% -10% >Speed/Kunstflugphase +3mm
1 Mitte 0% 0% >"Neutralstellung"
2 Land 15% 10% >Thermikstellung -4mm

Damit habe ich das Thema "Flugphasen Thermik-Normal-Speed" gelöst
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Mischer 1
QR > LKL
Rate: 30%
30%
Mitte 0%
Geber: Ein

Damit habe ich es geschafft, daß die Wölbklappen die Gewünschten +/- 2mm bei Querruderausschlag mitgehen
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Mischer 2
GAS > HR
Rate: 10%
0%
Mitte -50%
Geber: FZ 1,2

Damit möchte ich ein Extremes aufbäumen bei Motorbetrieb verhindern. Werte müssen
noch ausgetestet werden
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Mischer 3
Gas > Gas
Rate: -100%
-100%
Mitte -100%
Geber: Mischer

Damit ermögliche ich es mir mit dem Hebel "Mix/Hold" zwischen "Motorbetrieb" und "Bremsbetrieb (Butterfly)" umzuschalten
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Mischer 4
Gas > RKL
Rate: 100%
0%
Mitte: 0%
Geber: Mischer

Butterflystellung Teil 1. Im Bremsbetrieb mit dem Gashebel nach Oben werden die Flaps bis zum Max. möglichen runtergefahren
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Mischer 5
Gas > LQR
Rate: 125%
0%
Mitte: 0%
Geber: Mischer

Butterflystellung Teil 2. Im Bremsbetrieb mit dem Gashebel nach Oben werden die Querruder bis zum Max. möglichen raufgefahren. Aber jedoch noch Ruderwirkung
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So habe ich es heute mal ausgetestet und muss sagen, daß es durchaus passabel
gelöst ist. Bin mal auf dem Ersten "Hangflugtag" gespannt :evil:

Vieleicht hilft diese Erkenntniss dem einen oder Anderen weiter, der vor einem Ähnlichen Problem steht! :w
Grüße aus dem Schönen Bayrischen Oberland!

leomotion

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Beruf: schüler/ temp.MSW-aviation

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4

Montag, 1. November 2010, 21:12

aufbäumen beim gasgeben!? dann müsste der tr-ausschlag ja nach ein paar 10tel sekunden zurückgehen??

ich kenn da die viel bessere lösung: motorsturz!!!
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