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1

Montag, 19. Mai 2003, 07:43

F3B elektrisch

Hallo allerseits

Suche eine F3B-Modell, das sich elektrifizieren lässt.

Könnt Ihr mal ein paar Vorschläge nennen.

Drive-Set 502 von Kontronik ist schon vorhanden.


Gruss

Ben

2

Montag, 19. Mai 2003, 08:06

Morgen Ben,

da wäre zum einen der Soaring Star, hier gibt es eine E-Version. Die Modelle von FVK "K2" und "K2-light" lassen sich mit Deinem Antrieb und 8- 10 Zellen auch hervorragend betreiben. Okay, sind keine echten F3B, eher F3J Modelle. Aber sie machen in der E-Version jeden Menge Spass und haben doch ein recht breites Einsatzspektrum.
In der FMT 05/2003, Seite 88 ist ein bericht über einen elektrifizierten Segler der von Dir angesprochenen Kategorie.Hier ist Dein Antrieb wieder geeignet.
Auch in der FMT 12/1999 war ein solcher Bericht über den "Sharon Pro". http://www.vth.de/Modellbau/FMT/FMT.HTM
Ansich läßt sich jedes F3B- Modell mit einem groß genugen Rumpf für Motor und Akku mit mehr oder weniger großen Aufwand elektrifizieren. Wobei ich persönlich die Versionen, bei denen es bereits fertige E-Rümpfe gibt bevorzuge.
Frag auch mal in der Edelschmiede www.modellbau-pollack.de nach. Hier gibt es bstimmt auch was für Deinen Antrieb.
MFG,
Börny

3

Montag, 19. Mai 2003, 10:25

Hallo Boerny

Habe selber einen V-Experience von Graupner. Ist an sich ein Super Thermik Modell mit dem oben genannten Antrieb.

Allerdings ist der Rumpf im Bereich der Flächenbefestigung (zwei Schrauben) viel zu schwach.
Bei härteren Landungen, zum Beispiel im hohen Gras, am Hang etc. wird ständig der Rumpf in diesem Bereich eingerissen (Hebelwirkung der Fläche).

Bei einem F3B stell ich mir das stabiler vor, da die Segler bei diesen Wettbewerben hart auf Stabilität gefordert werden.

Was hast Du mit dem Soaringstar in dieser Hinsicht für Erfahrungen?

Gruss
Ben

4

Montag, 19. Mai 2003, 14:43

.....Fliege den Soarmaster im Wettbewerbseinsatz und schohne ihn auch am Hang nicht. Bis jetzt hatte ich mit der Flächenbefestigung noch nie Probleme.
Habe allerdingst die hintere Kunststoffschraube gegen eine zweite aus Metall ersetzt.
Beim Fliegen in der Thermik überzeugt der Soarmaster total.
Auch der Soaringsstar wird bei uns im Wettberwerb eingesetzt. Bislang ohne Festigkeitsprobleme.
Daher gehe ich davon aus, daß der Elektro-soaringstar genauso hält. Habe einen sehr eindrucksvoll am Hang herumturnen sehen.
Werde mir über kurz oder lang einen Elektro- soaringstar- Rumpf, ebenfalls mit dem Kontronik Drive 502 und 8 Zellen zulegen (eventuell auch mit 10 Zellen, mal sehen), und unter meine Soarmaster- Fläche schrauben damit ich Winter unabhängiger von der Winde trainieren kann.
Klar: Wenn ich es permanent auf Stecklandungen anlegen würde oder beim Fliegen ständig knallhart Abfange und nur eckige und gerissenen Figuren fliege ist mit der Festigkeit irgendwann schluß. Aber bei normalen Wettbewerbsbetrieb oder auch bei nicht ganz sanften Landungen im Gebirge gab's bisher keine Probleme.
Vom Fliegen überzeugt das Modell sowieso, wie auch der Soaringsstar.
MFG,
Börny

5

Montag, 19. Mai 2003, 17:34

Ich habe ein Flower 3 elektrifiziert mit 10 Zellen, 16x13, 6.8:1, HB 20-13-Motor. Fliegt super. Im Vergleich zu einem F3J (fliege ich auch) ist das aber schon viiiiel schneller mit 3 Kilo, macht aber einen Riesenspass und Thermik geht auch. Der dröhnende Klang des RG-15 beim schnellen Überflug ist einfach unübertroffen. Kann ich sehr empfehlen. Das einzige was mir nicht gefällt ist, dass der Akkuwechsel von unten erfolgt, nicht von oben, das heisst man muss dazu das Modell umdrehen, was bei 3 Kilo und 3m nicht so einfach geht. Evtl. kannst Du noch den Reflex F3B (von FVK oder Forster mit anderem Namen) anschauen, oder den Stork 2 (F3J), ist zwar F3J, würde aber wohl bei so manchem F3B-Wettbewerb vorne mitspielen können mit einem guten Piloten.

Strega

RCLine User

Wohnort: Baden-79117 Freiburg

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6

Montag, 19. Mai 2003, 21:44

Hi ben,

wie wärs mit dem QUASAR von thommy´s ?? ist elektrifizierbar, quatsch einfach Thommy mal an , alles über der flieger auf meiner HP (<<< siehe unten)

:w
Grüße aus Freiburg
Matthias

Low and fast und Spaß dabei !

http://www.dorst-freiburg.com

7

Dienstag, 20. Mai 2003, 07:08

Hallo allerseits

Ich bevorzuge es auch, es ab und zu zischen zu lassen.

Da scheint mir ein ein RG15 besser als die HN bzw. SD-Profile.

Mein Hauptkriterium ist einfach, dass der Segler superstabil sein muss.
Eben so ein Ding, dass für den harten Alltagseinsatz taugt.

Gruss

Ben

8

Dienstag, 20. Mai 2003, 07:50

Morgen Ben,

also wie schon geschrieben, wird der Soarinngstar im Wettbewerb eingesetzt, daher gibt es im Alltagsbetrieb bestimmt keine Probleme. Das HQ/W 3/9 auf 3,5/10 - Profil hat ein sehr breites Einsatzsspektrum, es mach richtig Strecke und Geschwindigkeit. Es ist aber auch bei Schwachwetterlagen und beim Thermik-schnüffeln von großem Vorteil.
Beim Soaringsstar wirst Du je nach Art der verwendeten Zellen so um 3200g bei 10 Zellen liegen. Mit den 4/5- Zellen (1600mAh) und eventuell nur 8 Stück wird es deutlich leichter. Wobei ich schon festgestellt habe, daß der Soarmaster ruhig etwas Gewicht haben darf, dann läuft er noch besser.
Wenn ich also ein komplettes E-Modell kaufe, dann den E-Soaringsstar.
Ansonsten werd' ich es wie oben machen: Rumpf E-Soaringsstar, Fläche Soarmaster.
Der Quasar von Thommy ist bestimmt, wie viele andere auch, ein tolles Modell. Aber eben nicht schon für Elektrifizierung vorbereites. Es sei denn, ich bin hier nicht auf dem neuesten Stand.
MFG,
Börny

9

Dienstag, 20. Mai 2003, 09:12

Schau Dir mal den Stork II an:
http://www.tun.ch/d/angebot/index.cfm?cat=Elektroflug

das überarbeitete Modell hat nicht mehr die Schnellflugschwäche die mich am Stork I gestört hat.

Gruss André

10

Mittwoch, 21. Mai 2003, 10:53

Hallo Boerny

Ich benutze genau diesen Antrieb mit der Experience.

Kontronik Drive 502 mit 10 Zellen 1700mAh.
Damit erreiche ich eine Laufzeit von 4min mit Graupner CFK 14x9.5
Das ergibt 4 Steigflüge auf gute Höhe.
Flugzeiten von 25-30 auch bei schwacher Thermik liegen immer drin.

Von daher finde ich diesen Antrieb super.
Dabei lässt er sich mit mehr oder weniger Zellen bzw. grösseren oder kleineren Luftschrauben an Modelle bis 7 kg anpassen.

Gruss
Ben

11

Mittwoch, 21. Mai 2003, 10:54

Hallo André

Was hast Du für einen Antrieb auf dem Stork?

Das Modell selbst sieht auch sehr gut aus.

Gruss
Ben

12

Mittwoch, 21. Mai 2003, 14:19

Hallo Ben,

das ist genau was ich meine: Du hast 'nen genialen Antrieb mit sehr breitem Einsatzspektrum. Da Du bereits 10 Zellen für Deine Experience hast, würde ich an Deiner Stelle das ganze dann auch so ggf. im Soaringstar einsetzen.
Du kannst dann ja mal von einem anderen Piloten z.B. einen 8 Zeller ausleihen um zu sehen, ob ca. 100g Gewichtserparnis etwas für Dich bringen. Oder 'nen 10 Zeller 4/5 RC, welcher deutlich leichter ist als ein 10 Zeller 2400. So hast Du also alle Möglichkeiten offen.
Eigentlich geht's ja um Deinen nächsten Flieger selbst: Wenn Du mit der Experience schon gerne fliegst, wird Dich der Soaringstar erst recht begeistern.
(nein, es steht nicht Graupner auf meiner Stirn ;-) ). Der Vorteil einer Styro-Abbachifläche ist nur der, daß wenn mal wieder ein Busch ins Landefeld springt, kannst Du sie mit weniger Aufwand wieder reparieren.
Als ich neulich mein Voll- GFK Modell beim Training verloren hab' war der Aufwand, die Fläche zu reparieren viel zu hoch und das Ergebnis wäre optisch nie wieder wirklich befriedigend gewesen. So mußte es eine komplett neue Fläche sein.
Aber wie auch immer, Du mußt halt die ganzen Für's und Wieder's so abwiegen, daß alle Deine persönlichen Für's überwiegen.
Kann die Graupner- Modelle Soaringstar und Soarmaster jedenfalls mit gutem Gewissen empfehlen.
Bin gespannt, welches Modell es bei Dir wird. Dein Antrieb ist jedenfalls klasse.
MFG,
Börny

Strega

RCLine User

Wohnort: Baden-79117 Freiburg

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13

Mittwoch, 21. Mai 2003, 17:40

F3B oder F3J

Zitat

Original von Boerny
Das HQ/W 3/9 auf 3,5/10 - Profil hat ein sehr breites Einsatzsspektrum, es mach richtig Strecke und Geschwindigkeit. Es ist aber auch bei Schwachwetterlagen und beim Thermik-schnüffeln von großem Vorteil.


Hi Boerny, vollkommen richtig, ist aber halt kein F3B :-) und den sucht doch Ben. State of art ist bei F3B u.ä. halt ein MH32 oder ein RG15. Der Soarmaster ist sicherlich nicht langsam auf Strecke, aber gegen eine gestochene Ellipse bleibt halt das Teilchen in der Luft stehen ;) und ist subjektiv megalahm. Klar dass Soramaster und Exe ein gutes Stück besser in der Thermik sind, ist ja auch deren Job. Aber zu Hangkantenfräsen werden die Graupner-Highlights alleine schon wegen der Profilwahl und der größeren Spannweite nie.

Zitat

Original von Boerny
Der Quasar von Thommy ist bestimmt, wie viele andere auch, ein tolles Modell. Aber eben nicht schon für Elektrifizierung vorbereites. Es sei denn, ich bin hier nicht auf dem neuesten Stand.


Stimmt. Aber das Rumpfboot ist nicht in sich geschlossen, sondern unter der Abziehnase (die ist natürlich geschlossen ;) ) vorne offen um einen Motorspant einzuhartzen. Also für einen Modellbauer kein Prob und das sind wir doch. Vorteil hier auch, daß keine Rumpfeinbauten wie Servobrettle oder so Gedöns vorhanden sind, also freie Platzwahl für einen Akku, wie gesagt einfach mal Thommy Seidel anpieksen.

Ähem, bei mir steht auch nicht Thommy´s auf der Stirne :-) Ich finds halt etwas krass für einen (zugegebenermassen sehr guten) Styro/Abachi/Bausatz à la Soarmaster ca. 600 Euro rauszudonnern, wenn man einen wirklich kompetitiven Voll-GFK-F3B-ler (z.B. Dogan (HQ), Dragon (HQ) , Quasar (MH) ) für rund 400 Euros schiessen kann; klar nicht das WM-Modell aber ein super Teil für OttoNormalVerbraucher. Ich frag mich da einfach in wie weit die Preiswürdigkeit noch gegeben ist.

Zitat

Original von Boerny
Der Vorteil einer Styro-Abbachifläche ist nur der, daß wenn mal wieder ein Busch ins Landefeld springt, kannst Du sie mit weniger Aufwand wieder reparieren


Da sind wir uns vollkommen einig. Ein Voll-Gfk-ler versenken ist teuer da in den wenigsten Fällen das Tragwerk befriedigend reperabel ist. Muss aber auch gestehen, dass ich schon Styro-Abachi-Flügel gesehen haben die befriedigend auch nicht mehr reparabel waren. Und ehrlich gesagt will ich nicht genau wissen, was in Kirchheim ein Aussenflügel des Soarmasters als Ersatzteil kostet :nuts: Aber ich tippe mal, dass man dafür auch was in Voll-GfK bekommen kann.

Über Stabilität bei F3B lässt sich trefflich streiten. Fakt ist, dass die Dinger einen Brutalowindenstart aushalten müssen, da zerreisst es einen klassischen F3Jler in der Luft. Fakt ist aber auch, daß einige Hersteller deren F3B-Gerät in F3F-Geräte umgetauft haben, um eben Schäden beim Brutalowindenstart vorzubeugen und dann ggfs. ein Haftungsproblem haben (<< das muss das Ding abkönnen, ist doch ein F3B laut Hersteller ;) ) .
Also in der Luft sind die F3B-Teile eigentlich unkaputtbar (im Gegensatz zu F3J), bei der Landung aber nicht !!! Da reichts eigentlich schon wenn Du die Rumpfkeule eines modernen F3B-Fliegers mit dem klassischen Hangflieger Pilatus B4 vergleichst. Das F3B-Röhrle kann nicht so stabil sein, es sei denn Du nimmst Kohle/Kevlar-Rümpfe, die sind dann hart ohne Ende, aber auch sehr teuer. Das gleiche gilt auch für F3J.
Ich denke also, dass sich die F3J-Geräte stabilitätsmäßig bei den "Landenehmerqualitäten" zu den F3B-lern nicht viel schenken.

Ergo, folgende Fragen

a.) Heizteil ja oder nein << F3B oder F3F , Profilierung MH oder RG , will heissen, die Prio liegt nicht beim leisen Thermikhauch auszentrieren, dafür speed-Ambitionen mit guten Thermikeigenschaften. Spannweite unter 3.000 cm

b) Thermikschnüffler ja oder nein << F3J , i.d.R HQ profiliert , will heissen auch bei Schwachlagen lange und stressfrei fliegen, aber Speed und Kunstflug nicht so der Bringer; Spannweiten um die 3.400cm << alternativ Dogan/Dragon, eigentlich F3B-ler, von der Profilwahl aber eher F3J , Spanne 2800mm . Aber richtig schnell sind die auch nicht.

c.) Voll-Gfk mit dem Vorteil der absoluten Profiltreue, aber halt auch im Reperaturfall nicht ganz easy zu reparieren. In der Regel relativ wenig seitens der Hersteller vorgegeben "wiewaswowarum" zu verbauen ist

d.) Styro-Abachi mit dem Nachteil der Profiltreue, Bauaufwand (zuzüglich finish) und teilweise Gewicht, aber dem Vorteil der ggfs. höheren Reperaturfreundlichkeit

also viel Spaß beim Entscheiden :nuts: :w
Grüße aus Freiburg
Matthias

Low and fast und Spaß dabei !

http://www.dorst-freiburg.com

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Strega« (21. Mai 2003, 17:49)


14

Donnerstag, 22. Mai 2003, 12:59

RE: F3B oder F3J

Hallo allerseits

Langsam kristallisieren sich die Kandidaten heraus:

Stork 2 von TUN-Modellbau.
Relativ teuer und schon für Elektro-Antrieb vorbereitet. Profil HN 354
Leider keine Erfahrung über Stabilität und Flugeigenschaften

Ellipse 3 Racing von Euromodell
Tolles Modell, schon für E-Antrieb vorbereitet. Flugeigenschaften top. Profil HQ/W Strak. Echte F3B-Bauweise in CFK. Stabilität gut.
Aber irre teuer!

Eraser von Pollack
Ebenfalls für E-Antrieb vorbereitet. Etwas günstiger als bei Euromodell.
Flugeigenschaften wahrscheinlich auch gut

Quasar von Thommys
Leider nicht für E-Antrieb vorbereitet. Flugeigenschaften anscheinend auch sehr gut. Frage ist nur, lässt sich der E-Antrieb ohne Basteleien und Krämpfe einbauen.
Profil MH32.
Deutlich weniger Spannweite als die anderen Modelle. Preis relativ günstig.

Ihr seht's!
Wer die Wahl hat, hat die Qual!

Gruss
Ben

15

Donnerstag, 22. Mai 2003, 16:47

A Propos Profiltreue. Ich bin da nicht ganz einverstanden. Ich habe schon einige Voll-GFK Flächen gesehen (z.B. mein Risk) die ich nicht besonders Profiltreu finde im Naselleistenbereich, also genau dort wo es beim RG15 ankommt. Bei meinem Risk war es vorne schon sehr eckig und ich musste da etwas nachschleifen. Demgegenüber halte ich die Stypo-Schwarpappelfläche vom meinem High Aspect für wirklich sehr Profiltreu. Die Voll-GFK-Fläche vom Flower 3 macht dagegen einen extrem guten Eindruck.
Aber die Entscheidung ist so oder so schwierig. Im Nachhinein würde ich persönlich den Stork 2 kaufen, weil der extrem stabil ist (z.B. Rumpf mit dickem Kevlar) und extrem weit vorgefertigt (Gabelköpfe schon bereit für die Servos) und fliegt genial.

16

Freitag, 23. Mai 2003, 00:28

Hallo,
sorry, aber was versteht ihr denn genau unter "für Elektro vorbereitet".
Ich habe die Diskussion jetzt eine Weile verfolgt und mußte doch zum Teil ziemlich schmunzeln. Bis man ein konventionelles Modell bespannt hat, kann man an einem GfK-Modell lange am Antrieb einbauen :D
Der Rumpf des Quasars bietet genügend Platz um 10 Sub-C Zellen aufzunehmen, Das innere Rumpfboot ist nach vorne offen. Ich habe bei mir einfach den Nasenkonus abgesägt, einen GFK-Spant eingeharzt, und den Motor festgeschraubt.
Die Fernsteuerungsanlage habe ich auf einem Brett montiert und dieses in den Rumpf geschoben und dort festgeschraubt (eine Schraube von unten). Das alles ist in wenigen Stunden erledigt, warum ich also eine spezielle E-Version anbieten soll, ist mir ein Rätsel.
Hier ein paar Bilder, die das illustrieren:
1. Rumpfvorderteil mit 2 verschiedenen Antriebsmöglichkeiten



2. das Brettchen mit den RC-Einbauten



3. wo sich das ganze schlußendlich befindet


So läßt sich die Anlage übrigens problemlos (1 Schraube) auch wieder komplett ausbauen. und man muß sich auch keinen Abfingern beim Anlageneinbau. Das ganze ist sicher auch problemlos auf andere Modelle übertragbar.

Eingebaut ist im Moment der Kontronikantrieb, eine zweite gekürzte Schnauze für den LRK wird irgendwann mal für Testzwecke folgen.

Zu den Flugeigenschaften bleibt zu sagen, daß die Thermikleistung wegen der großen Flächentiefe des Mittelstücks auch beim Elektro noch sehr gut ist. Insgesamt finde ich das ganze sehr harmonisch.
Ich bin kein Freund übergrosser Spannweiten, kleinere Modelle sind handlicher, und meist wesentlich agiler. Ausnahme FS4000, die aufgrund ihrer speziellen Flächenform ohnehin schwer zu vergleichen ist.
Vorteil der größeren Modelle ist sicher der Aktionsradius, aber der ist schon bei 290 cm SPW und 24 cm Tiefe mehr als ausreichend für normale Fluggelände.

Übrigens die Profiltreue ist ja recht nett und schön, aber entscheidend finde ich die Leistung , die muss stimmen. Ich hatte mal einen Dogan, der hatte sicher alles drauf aber nicht das beworbene HQ2,5. Und trotzdem habe ich öfters Modelle abgehängt die mehr als das doppelte gekostet haben.

Meine Modelle müßen gut fliegen und ausreichend stabil sein (unzerstörbar halte ich bei Wölbklappen-Modellen ohnehin für illusorisch). Sie müßen agil und dynamisch sein, denn ich will Spass haben beim Fliegen und da gehört Kunstflug dazu. Und es sollte erschwinglich sein.

Einen Quasar mit einer Elli 3 zu vergleichen macht keinen Sinn, denn das verfolgte Ziel ist zu unterschiedlich. Niemand kann die Qualität einer Elli3 zum Preis eines Quasars anbieten. Ich bin mir aber sicher, daß trotz der Unterschiedlichkeit der Flugspass nicht mit dem Preis zusammenhängt.
Das Image ist natürlich etwas anderes.

in diesem Sinne
Thommy

17

Freitag, 23. Mai 2003, 07:31

Hallo Thommy

Vielen Dank für den ausführlichen Beitrag.
Vor allem die Bilder machen vieles klarer. Vorschlag: übernimm sie doch gleich auf Deine Website.

Kannst Du vielleicht noch Angaben zum Gesamtgewicht des Elektro-Quasars machen.

Gruss und Dank
Ben

18

Freitag, 23. Mai 2003, 07:37

Servus zusammen,

Thommy, Du hast absolut recht, mit Deinem letzten Satz:
"Ich bin mir aber sicher, daß trotz der Unterschiedlichkeit der Flugspass nicht mit dem Preis zusammenhängt".
So ist es.

Letzten Endes sind solche Themen in Foren eh immer ewig und drei Tage ohne wirklich für alle überzeugendes Ergebnis zu diskutieren, da ja jeder von seiner Entscheidung, ein bestimmtes F3J oder F3B oder F käuflich zu erwerben und mit E-Antrieb zu versehen überzeugt ist. Sonst hätte er es wohl nicht getan. ( Es sei den, er ist fremd-gesteuert ;-) )
Es ist also tatsächlich müsig, solche Vergleiche ewig auszutreten, da es tatsächlich um so verschiedene Modelle mit unterschiedlichsten Ziel geht.
Natürlich haben bei F3B Wettbewerben andere Modelle die Nase vorn als bei F3J, klar. Und natürlich gibt es Kollegen, die fliegen nur ein ienziges Modell, kennen es somit haar genau und fliegen anderen, die ständig wechseln davon.
Unterm Strich muß also jeder für sich selbst entscheiden.

Zu guter letzt noch eines, warum Du, Thommy, ein E-Rumpf anbieten solltest: Weil es faule Modellbauer oder eben welche mit weniger Zeit gibt, die sich nicht erst selbst eine Lösung ausarbeiten wollen, sondern es bevorzugen, wenn man den Motor nur noch nach Plan einschrauben muß ;-)
MFG,
Börny

19

Freitag, 23. Mai 2003, 10:27

Hallo,
hmm Gewicht Quasar elektrisch, ich vermute mal so 3 - 3,1kg, werde aber das mal am Wochenende wiegen.
Thema Elektrorumpf: Der Rumpf wird ohne jegliche Veränderung für Elektro verwendet nur die Rumpfnase wird abgesägt, die Stelle hängt aber, wie man auf den Fotos erkennen kann, vom eingebauten Antrieb ab.
gruß
Thommy

20

Freitag, 23. Mai 2003, 10:52

Hallo Thommy,

jetzt wo ich den Meister persöhnlich schon mal dran habe :nuts: :nuts:
Ich suche in diesem Thread:
Segler gesucht
einen Er bzw. Zu satz zu meiner Ariane V11, also einen Segler der nicht nur fliegt wenn Backsteine oben bleiben.
Ich fliege nur in der Ebene, also Elektro ist ein muss,
Thermik sollte drin sein, und wenn ich dann oben bin sollte es auch ein mal flotter wieder abwärts gehen dürfen, incl. Rollen, Loopings etc. :D

Was ich nicht brauche ist anstechen aus 300m und 1 Meter vor dem Boden das Ruder durchziehen um mit 250 km/h und Treppenflug über den Platz zu fegen, das kann die Ariane.

Was ich brauche ist anstechen aus 300m Höhe, in einem Sanften Bogen abfangen, mit 200 km/h übern Platz fegen, einen Riiiieeeeeesen Looping und noch zwei Rollen, dabei sollte der Speed nicht so sehr ausgehen :dumm:

Deswegen lieber F3B wie F3J, oder?
Ist das mit dem Quasar machbar?
Wie viele Zellen passen den maximal in den Rumpf (RC 2400 oder RC 4/5)?
Wie sieht es mit den Ersatzteilen?
Welche Farbkombinationen gibt es?

So das reicht erst mal,

Grüsse

Timo